Boom 2012, Tag 3: Depression
Ich muss zum Kosmicare. Nicht, dass ich noch welche Wirkungen verspüre. Das ist 100% verflogen. Aber ich mache mir Sorgen um Jack. Wir hatten uns während des Trips gestern getrennt. Und das war ein grosser Fehler. Wahrscheinlich war dies auch der Grund, warum mein Trip plötzlich diese andere Färbung annahm. Ich hoffe so sehr, dass er nicht etwas ähnliches erlebt hat wie ich. Hoffentlich geht es ihm gut. Es gibt zwei Möglichkeiten:
1. Er ist beim Kosmicare. Das bedeutet, sein Trip war schlecht.
2. Er ist nicht beim Kosmicare. Das bedeutet, sein Trip war so schlecht, dass er nicht mehr den Weg zum Kosmicare gefunden hat.
Fuck. Das ist wieder typisch, mein Verstand sieht die Situation tiefschwarz und malt den dicksten Teufel an die Wand.
Boom 2012, Tag 2: Albert Hofmanns Gruselkabinett

„Bis später“, haben sie noch gesagt; meine neu gewonnenen Freunde, die ich gestern kennengelernt habe. Und dann sind sie in der Menge verschwunden. Ob ich sie wiederfinde?
Boom 2012, Tag 1: Einweihung des Dance Temple
Zwei bunt geschmückte Drachen umrunden eine farbige Säule in der Mitte des Dance Temple und fauchen die Bühne an, welche nach Westen ausgerichtet ist – genau so, dass hinter ihr die Sonne untergeht. Sprinkleranlagen von oben und von der Säule sorgen für die nötige Kühlung in der Mittagshitze. Noch hindern uns Absperrbänder am Betreten des Tempels. Die letzten Vorbereitungen werden getroffen, der Sandboden wird ein letztes mal umgewälzt und geglättet.
Boom 2012, Tag 0: Gelände erkunden
Ankunft, Samstag Abend. Es ist dunkel. Ich schlendere durch das Gelände. Ich kann nur erahnen, dass das alles an einem See liegt; Dunkelheit lässt alles gleichmässig schwarz erscheinen. Der Dance Temple ist noch nicht in Betrieb, Lastwagen, Kranen und Scheinwerfer stehen herum und die letzten Planen werden nach oben gehievt. Alles ist noch ruhig und geheimnisvoll. Nichtsdestotrotz wuseln schon eine Menge Menschen durch die Gegend, Restaurants haben geöffnet und die Gartenanlagen sind wunderhübsch beleuchtet. Diese Bilder zeige ich aber erst im Kapitel Nachtleben.
Hier ein paar Impressionen vom Boom Gelände bei Tag:
Wo geht’s lang? Handbemalte Wegweiser aus Holz zeigen uns die Richtung.
Alles ist aus Naturalien hergestellt. Es existieren keine rechten Winkel, der Architektur liegt die heilige Geometrie zugrunde. Wir blicken hier gerade durch den Durchgang zur Healing Area. Im blauen Kuppeldom finden Tanz- und Yoga-Workshops statt.
Boom Festival 2012 Tagebucheinträge

Ich bin wieder zurück. Zurück aus der Zukunft; an einem Festival, wo neue Konzepte und Methoden ethischen Zusammenlebens und dem Umgang mit dem Planeten ausprobiert und diskutiert werden.
Zurück aus einer Reise durch alle Gefühle, Höhen und Tiefen, neuen Einsichten, bestärkter Kraft, mich selbst zu sein. Ich kehre zurück mit einem Rucksack voller Erfahrungen. Begleitet mich durch alle 7 Tage des Boom Festivals 2012.
Tag 0: Gelände erkunden
Tag 1: Einweihung des Dance Temple
Tag 2: Albert Hofmanns Gruselkabinett
Tag 3: Depression
Tag 4: Erweitertes Bewusstsein, Teil 1
Tag 4: Erweitertes Bewusstsein, Teil 2
Tag 4: Erweitertes Bewusstsein, Teil 3
Tag 5: MDMA
Tag 6: Der letzte Tag & Nachtleben
Tag 7: Abschied
A Message for all of Humanity
Inspirierende Schlussrede aus dem Film „Der grosse Diktator“ von Charlie Chaplin.
Hippie-Gipfel am Ende der Welt

43 Jahre nach dem legendären Woodstock-Festival scheinen die Hippies in der Versenkung verschwunden. Aber es gibt sie noch, die bunte Gegenkultur. In Portugal halten sie derzeit vom 28. Juli – 4. August bei psychedelischer Musik und fern der Öffentlichkeit ein Gipfeltreffen ab.
Die Region Beira Interior im Zentralosten von Portugal ist das, was man gemeinhin als Einöde bezeichnet. «Das ist das Ende der Welt, keine Arbeit, keine Menschen, nichts», klagt lautstark ein nicht mehr ganz nüchterner Rentner in der Kneipe am sonst verlassenen Hauptplatz der Gemeinde Idanha-a-Nova. Auf der Suche nach einer Zukunft flieht die Jugend nach Lissabon und ins Ausland, auf den Straßen trifft man vorwiegend Ältere. Alle zwei Jahre aber, pünktlich zum Vollmond im August, fallen zigtausende exotisch gekleidete Menschen in die 10.000-Seelen-Gemeinde ein. Das «Boom-Festival», wichtigste Trance-Musik-Veranstaltung Europas, ist auch Gipfeltreffen der zeitgenössischen Hippies aus aller Welt.
«Boom ist das Highlight des Festivalkalenders und meine spirituelle Heimat, alle lächeln hier nur immerzu», schwärmt der in London lebende südafrikanische DJ Shane Gobi nach seinem Auftritt bei dem seit 1997 stattfindenden Festival. Hin und weg sind auch die Besucher. «Boom ist ein Spielplatz, auf dem man das innere Kind in sich freilassen kann», erklärt die Inderin Alia. Der 22-jährige Klaus aus Bremen ringt auf die Frage nach der Faszination am Event nach Worten. «Ich sage es so: Eintritt kostet 150 Euro, das ist für einen Studenten wie mich sehr viel Kohle. Aber ich würde auch 1500 zahlen.»
Das Festival wurde zwar als Psy-Trance-Veranstaltung geboren, öffnete sich aber im Laufe der Jahre nicht nur anderen Underground-Musikrichtungen, sondern auch vielen anderen Bereichen der Künste. Heutzutage reicht die Palette von Malerei und Graffiti über Theater, Video und Kino bis hin zum Skulpturen- und Landschaftsbau. Es gibt Workshops, Konferenzen, Ausstellungen, Beratungszentren und «Healing areas» mit Yoga, Massage, Meditation. «Das ist alternative Kultur», erklärt Mitorganisator und Pressemann Artur Mendes. Mehr als 400 Künstler nehmen teil, Künstler wie Techno-Mann Marcel Dettmann (43) vom Berliner Club «Berghain».
Öko-Toiletten und Plastik-Verbot
Damit aber nicht genug. Die «interkulturelle, transgenerationelle und multidisziplinare» Biennale gilt als eines der ökologischsten Musikfestivals der Welt. «Beim Entertainment geht es nicht nur um Spaß, es geht auch darum, Lösungen für die Menschen zu finden», teilt Mendes auf der Festival-Internetseite mit. In den Monaten vor dem Fest wurde an einem Stausee mitten im Nichts 280 Kilometer nordöstlich von Lissabon an der Grenze zu Spanien eine wahre Alternativ-Stadt aus dem Boden gestampft. Ein «psychedelic Village», das sich als «autonome Zone» versteht. Dazu wurden Materialien früherer Boom-Ausgaben recycelt, aber auch von Mainstream-Shows wie «Rock in Rio».
Es gibt modernste Biokompost-Toiletten aus Schweden, dafür ist Plastik tabu. Wind- und Solarenergie nehmen immer mehr Platz ein. Dieses Jahr wurde außerdem Biotechnologie eingesetzt, um das benutzte Trinkwasser mit Hilfe von Wasserpflanzen wieder zu reinigen. Brasilianische Experten des Ökoinstitus Ipec bringen ihr Wissen in Sachen der sogenannten Permakultur ein, bei der die Planung der Lebensräume von ethisch basierten Leitsätzen und Prinzipien bestimmt wird. Amerikaner bauen mit Bambus stabil und ökologisch. «Wir haben die wohl größte Biokonstruktionsschau Europas», behauptet Mendes.
Neben den vier Tanzflächen gibt es auf dem riesigen Areal auch Restaurants, Bars und Kinderkrippen, Farben sprühende psychedelische Skulpturen und Installationen. Nirgendwo sind dagegen die sonst allgegenwärtigen Logos der Handy-, Fast-Food- oder Getränkefirmen zu sehen. «Unabhängigkeit ja, Marketing nein», lautet das Motto der Organisatoren. Der Kartenverkauf und sowie die Gastronomie bringen ohnehin genug Geld ein, um die Kosten zu decken und einen Gewinn zu erwirtschaften. Werbung muss und will die Organisationsfirma «Good Mood», die in 45 Ländern 101 «Botschafter» hat, nicht machen.
Schwarzgekleidete Witwen müssen sich an Rastamähnen gewöhnen
«Wir wollen keine überlaufene Mainstream-Veranstaltung werden», behaupten die medienscheuen Partner. Deshalb sei die Teilnehmerzahl des zusammen mit dem «After-Boom» im benachbarten Sao Giao bis Montag laufenden Events auf 26.000 begrenzt worden. Die Polizei versichert derweil, zum Boom seien diesmal 50.000 Menschen gekommen. Darunter gibt es Alt-Hippies, die schon mal auf mehr als 60 oder 70 Frühlinge zurückblicken, aber auch viele Familien mit Kleinkindern.
Die Besucher und Künstler aus mehr als 60 Ländern laufen in der trockenen, staubigen und brütend heißen Beira in Birkenstock-Sandalen und barfuß herum, tragen oft Rastamähnen, Aladinhosen, Batik und ab zu auch mal kunterbunte Körperbemalungen. Die erzkonservativen Bewohner Idanhas, darunter die vielen ganz in schwarz gekleideten Witwen, mussten sich zuerst an die Besucher gewöhnen. «Das waren am Anfang Außerirdische für mich», räumt die 75-jährige Maria ein. Wieso das ganz schnell anders wurde, erklärt ein Wirt: «Die haben viel Geld.»
Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Festivals seien für die Stadt sehr stark, sagt Idanhas Vize-Bürgermeister Armindo Jacinto. «Die Verbindung aus den fortschrittlichsten Maßnahmen zur ökologischen Nachhaltigkeit, den multikulturellen Präsentationen und den wirtschaftlichen Faktoren machen Boom für uns zu einer einzigartigen Chance», betont Jacinto. Man wolle in Zusammenarbeit mit «Good Mood» unter anderem ein Hotel aus umweltfreundlichen Materialien wie Stroh bauen, Kurse über Nachhaltigkeit anbieten, öffentliche Komposttoiletten aufstellen und Ökoprodukte produzieren, die man auch im Ausland der Entertainment-Branche anbieten werde.
«Neben Trance-Freaks ziehen solche Festivals auch die modernen Hippies an», stellt DJ Jahbo fest, dessen Eltern «Woodstock-Kinder» sind. Es sei in der heutigen Welt wichtig, «anders» zu sein. «Angst habe ich vor dem Normalsein», sagt der 29-jährige Däne. Dass zur Bewusstseinserweiterung auch der Konsum vor allem synthetischer Drogen gehört, ist bei Trance-Fans – «Freigeister» nennen sich die «Boomies» – selbstverständlich. Entgegen den Befürchtungen hielten sich die Probleme jedoch in Grenzen. Nur wenige Menschen wurden wegen Drogenhandels festgenommen.
(Quelle)
boomfestival.org
TEDx Vancouver – Transformational Festivals
Wer kein Facebook Profil hat, macht sich verdächtig
Glaubt man Richard E. Bélanger und seinen Kollegen, könnte dieses Verhalten sogar auf eine ernsthafte Krankheit hinweisen. In einer Studie aus dem vergangenen Jahr haben die Psychologen herausgefunden, dass junge Menschen, die sich mit ihren Online-Aktivitäten sehr zurückhalten oder das Netz gar nicht nutzen, ähnlich häufig zu Depressionen und anderen psychischen Leiden neigen wie jene, die das Netz exzessiv nutzen. Bei Jugendlichen, die regelmäßig, maximal zwei Stunden täglich, online gehen, sei dies nicht der Fall.
Wecken Jugendliche, die keinen Facebook-Account besitzen, also Misstrauen? Bei einigen Personalabteilungen in den USA bestimmt, wurden dort doch zuletzt Fälle bekannt, in denen Chefs von ihren Bewerbern die Zugangsdaten für ihr Profil verlangten. Wer kein Profil besitzt, für den gibt es auch kein Jobangebot, weil er etwas zu verbergen hat. So weit geht es hierzulande noch nicht. Aber auch in Deutschland erkundigen sich „70 bis 80 Prozent der Personaler nach den Bewerbern im Netz“, sagt der Hannoveraner Psychologe Christoph Möller.
(Quelle)
What happened to change, mr. president?
OMG. Hab das Video erst nach dem vorherigen Beitrag angeschaut. Der HAMMER! Ein schöner Querschnitt über den Konsens der Bevölkerung über die letzten paar Jahre.
Jaja. Und den Scheissneger von einem Hurensohn-Obama schiessen wir mit einer Rakete auf den Mond. (Sorry for the wording. But this bastard didn’t brought ANY change!)
kim.com

General Weaver und geschätze Mitglieder des Special Arms Services Committee: Ich trete vor sie hin um gegen großes Unrecht zu protestieren!
-General Francis X Hummel, The Rock

Youtube: Kim Dotcom – The Interview
- Megaupload wurde zu unrecht eingestampft
- Andere Internetdienstleister bieten gleiche Dienstleistungen an
- Megaupload ist legal abgesichert
Fazit: Regierungen sind korrupt. Gesetze und „Anklageschriften“ werden zugunsten von Grosskonzernen und Industrien gemacht. Immer.
Vielleicht brauchen wirklich mal eine Geiselnahme mit VX-Gasangriff gegen unsere Regierung.
Kämpf für uns, Kim!







