Tagebuchschreiben
Fürs Tagebuchschreiben braucht man kein extra Schreiblustiger oder Schreibgewaltiger zu sein. Tagebuchschreiben heisst auch nicht unbedingt: jeden Tag schreiben. Manchmal hat man (sich) viel zu sagen, manchmal ist Funkstille im Kopf. Manchmal ist einem gar nicht zum Schreiben zumute. Doch oft lohnt es sich, einen Anlauf zu nehmen und etwas zu Papier zu bringen, um es «loszuwerden».
Die leeren Blätter nehmen einfach alles auf, was dich beschäftigt, sei das nun deine Zukunft, ein böser Traum, ein Zaubertrick, ein Streit… Auf dem Papier darfst du mit deinen Bleistiftzähnen so richtig zubeissen, darfst ein ganz Garstiger sein oder ein ganz Listiger. Wenn du das Tagebuch dann wieder weglegst, bist du vielleicht ein erstaunlich Friedfertiger, und wer weiss, mit der Zeit wird aus dir sogar ein Schreibsüchtiger.
Es gibt ganz verschiedene Tagebuch-Formen. Das zeigen die Beispiele auf den folgenden Seiten.
Black Mesa Source
Ich traute meinen Augen nicht, als ich am Montag eher zufälligerweise über diese Meldung stolperte:
You Can Play Black Mesa Right Now
Sep 14, 2012
The mega-ambitious, long-in-development Half-Life remake/tribute Black Mesa is finished, and you can download it from Gamefront.
OOMG. ES IST DA!! Nach fast 8 Jahren Entwicklungszeit – Black Mesa Source ist da!
1000001 iPhones and some FBI butthurt
AntiSec knackt FBI-Laptop – und „findet“ 12 Mio. Apple-Datensätze
Im vergangenen März sei es gelungen den Laptop eines Mitarbeiters des „FBI Regional Cyber Action Team“ mittels Ausnutzung einer bekannten Java-Lücke zu knacken. (Quelle)
Die Schlagzeilen und der Hack sind nicht so wichtig.
Viel wichtiger ist die eigentliche Botschaft: [mehr…]
Nein, ich will keine Kinder!

Wie das denn bei mir aussieht, mit dem Kinder grossziehen?
NIE.
N.I.E.M.A.L.S.
Obige Frage wurde mir kürzlich gestellt, als ich anmerkte, dass in meinem Umfeld immer mehr Kollegen Vater werden.
Was ist der Grund, auf welchem Argument stützt du deine Entscheidung?
Das klickende Geräusch einer sich ladenden Schrotflinte schallt mir durch den Kopf. Muss ich mich jetzt rechtfertigen??!
Es ist meine bewusste Entscheidung als freies Individuum. Ganz. Einfach. Ich habe mich schon sehr früh so entschieden. Trotzdem wird meine Entscheidung mit einer subtilen Hoffnung auf Änderung hinterfragt.
Was soll der Scheiss?
Boom 2012, Tag 7: Abschied
Leichter Nebel liegt über dem Festivalgelände. Ich wusste, das dieser Moment kommen würde. Der Moment, wo es heisst: Zusammenpacken. Abschied.
Es ist noch dunkel. Und still. Die letzte Band hat diese Nacht im Dance Temple gespielt. Ich schlendere durch die Morgendämmerung. Frühstück. Und dabei den Sonnenaufgang beobachten.
Ab in den Boom Bus.
Boom 2012, Tag 6: Der letzte Tag & Nachtleben
Funky Beach. Ein Bereich, der ziemlich weit abgelegen vom Festival ist. Als ob er nicht mehr dazugehören würde; hinter dem Campingbereich, ganz links am Strand. Die Musik ist ganz anders. Auch gibt es dort eine Bar mit Giftausschank.
Jack ist heute leider nicht mehr aufgetaucht am Infostand, dafür aber Alex und Tim; die beiden aus der Londoner Fraktion, die ich am Mittwoch so plötzlich verlassen musste, zugunsten des Vortrags von Daniel Pinchbeck. Das war ein freudiges wiedertreffen! Jetzt sitzen wir am Strand und geniessen unseren Sangria.
Boom 2012, Tag 5: MDMA
Am Boom Festival gibt’s übrigens auch echte Raumschiffe. Der Propäller oben dreht, und natürlich sind die auch begeh- und benutzbar:
Boom 2012, Tag 4: Erweitertes Bewusstsein, Teil 3
Diesmal setze ich mich weiter vorne hin. Immerhin folgt jetzt gleich eine Diskussionsrunde mit dem Titel: „Building A Post Prohibition World: The Role Of Psychedelic Research, Transformational Festivals And Political Action“, mit Experten aus der psychedelischen Community und Forschung.
Boom 2012, Tag 4: Erweitertes Bewusstsein, Teil 2
Hunger. Ich muss mal was essen, auch wenn an diesem Tag die Vorträge solche Aktivitäten eigentlich nicht zulassen. So verzichte ich auf „The Future Of Psychoactive Traditional Plants In Western Society“ und mache mich auf die Suche nach meinen Schuhen. In vielen Zelten am Boom sind nur bare Füsse erwünscht.
Ich bemerke etwas. Da hat jemand zwei Kleber in meine Sandalen gesteckt:
Boom 2012, Tag 4: Erweitertes Bewusstsein, Teil 1
Heute ist mein Lieblingstag. Das Thema ist Expanded Consciousness. Die Liminal Village ist der Ort, wo Workshops und vor allem Vorträge stattfinden. Glücklicherweise befindet sich dieses grosse Zelt am nächsten zum Zeltplatz, so dass ich mit meinen angeschlagenen Füssen nicht weit laufen muss. Ausgerüstet mit Notizbuch, Fotokamera und MP3-Recorder setze ich mich hin. Noch sind nicht viele Leute da; viele kommen auch hierher wegen des Schattens, und um sich auszuruhen. Der erste Vortrag heisst „Contemporary Alchemy: A Jungian Perspective“.







