Scratchbook

Das Leben ist immer anders als die Realität.

print_r für Javascript

Claude, 11. Juli 2009, 14:29 Uhr

Die Funktion, die ich bei Javascript am meisten vermisst habe, ist das PHP-Equivalent „print_r“ – einfach mal den Inhalt von Objekten schön darstellen.

Es gibt im Netz schon eine Version – aber deren Ausgabe sieht nicht genau so aus wie bei PHP. Deshalb hier meine Version mit kleinen Modifikationen:

/**
 * PHP. Javascript. Print_r. Nice. Object. Dumper.
 * Original. Code: http://www.openjs.com/scripts/others/dump_function_php_print_r.php
 * Modified. By. Claude. Hohl. Namics.
 */
 
function print_r(arr, level) {
 
	var dumped_text = "";
	if (!level) level = 0;
 
	//The padding given at the beginning of the line.
	var level_padding = "";
	var bracket_level_padding = "";
 
	for (var j = 0; j < level + 1; j++) level_padding += "    ";
	for (var b = 0; b < level; b++) bracket_level_padding += "    ";
 
	if (typeof(arr) == 'object') { //Array/Hashes/Objects 
		dumped_text += "Array\n";
		dumped_text += bracket_level_padding + "(\n";
		for (var item in arr) {
 
			var value = arr[item];
 
			if (typeof(value) == 'object') { //If it is an array,
				dumped_text += level_padding + "[" + item + "] => ";
				dumped_text += print_r(value, level + 2);
			} else {
				dumped_text += level_padding + "[" + item + "] => " + value + "\n";
			}
 
		}
		dumped_text += bracket_level_padding + ")\n\n";
	} else { //Stings/Chars/Numbers etc.
		dumped_text = "===>" + arr + "<===(" + typeof(arr) + ")";
	}
 
	return dumped_text;
 
}

Testen (irgendwo in ein HTML einbetten):

var obj = {
	wert1: 'pfu',
	wert2: 'bla',
	schachtel: {
		foo: 'bar'
	},
	nummer: 2,
	und: 'so weiter'
}
 
alert(print_r(obj));

Ausgabe:

Array
(
    [wert1] => pfu
    [wert2] => bla
    [schachtel] => Array
        (
            [foo] => bar
        )
 
    [nummer] => 2
    [und] => so weiter
)

RUHE! SILENCE!

Claude, 11. Juli 2009, 12:25 Uhr

Philosophiestunde am Openair.

Letschti am Cypress Hill Konzert:

„Everybody be quiet now!“

Merkt ihr was?

Niemand ist ruhig. Stattdessen schreien alle: „Silence!“

Wenn alle einfach ruhig WÄREN, dann wäre es automatisch ruhig. Logisch, nicht? 😀

Aber wir sind es nicht. Stattdessen schreien wir ständig, was wir wollen, statt es einfach zu sein.

Und das lässt sich auf so vieles übertragen! Wir fordern, demonstrieren, rufen ständig nach Ruhe, Frieden, Toleranz, Respekt, Freiheit – statt es einfach nur zu tun und zu sein.

about:lies

Daniel, 10. Juli 2009, 17:42 Uhr

Es ist leichter, eine Lüge zu glauben, die man hundert Mal gehört hat, als eine Wahrheit, die man nie gehört hat.  R.Lynd

Über Handys

Daniel, 2. Juli 2009, 18:30 Uhr

Vor ca. 10 Jahren, hatte ich mein erstes Mobiltelefon in der Hand.  Es handelte sich dabei um ein heute nostalgisches Stück von Panasonic mit ausziehbarer Antenne. Vom Funktionsumfang schlicht und einfach gehalten, konnte man gerade mal Telefonieren und SMS schreiben. Ich war stolz ein Handy zu besitzen und hätte dazumals wahrscheinlich sogar die integrierte Display Beleuchtung als edel bezeichnet! 😀

Nunja weil ich gerne „Snake“ spielen wollte, habe ich mir einige Zeit später ein ebenfalls sperrlich gehaltenes Handy von Nokia geholt, welches diesen Klassiker enthielt. Als dieses Handy dann das Zeitliche gesegnet hatte, holte ich mir nahezu umsonst das gute alte Nokia8110i, welches auch als „Bananenhandy“ oder vor allem aus dem Film Matrix bekannt geworden ist.  Dieses Ding ist mir etliche male zu Boden gefallen und hat einfach alles überlebt. Ein richtiger Knochen halt.  Das gute Stück hat mir stolze 7 Jahre gehalten, bis ich mich davon trennte.  Während dieser Zeit musste ich einige zynische Kommantare von Kollegen über mich ergehen lassen, wesshalb ich noch mit einer Telefonkabine telefonieren würde oder ob man dazu den eine Waffenlizenz lössen müsse. Ich nahms mit Humor 😉

Fast 2 Jahre hat mir mein Samsung SGH-D500 gehalten. Es ist halt nicht wirklich praktisch, wenn man das Display hochschiebt und danach einfach nichts mehr sieht. Im ernst, die Technik ist zwar moderner geworden, aber dafür hat die Qualität drastisch abgenommen… Was ich auch erstaunlich finde ist, was sich heute Punkto Handy alles verändert hat. Wärend früher monochrom-Display, Telefonieren und SMS Standard war, muss ein Handy heutzutage etliche Funktionen aufweisen.  Ja, es muss über Bluetooth und WLAN Schnittstelle verfügen und ebenfalls als Organizer zu gebrauchen sein. Integrierter MP3 Player , Radio und Kamera darf natürlich auch nicht fehlen. Selbstverständlich auch mit integriertem GPS Chip, um es auch als Navigationssystem gebrauchen zu können. Nicht zu vergessen UMTS fähig, dass es auch ja ständig mit der E-Mail Box verbunden bleibt und ich meine youtube Videos auch ruckelfrei ansehen kann…bla bla

Nun habe ich mir überlegt, was ich mir als nächstes für ein Handy kaufen sollte. Ich dachte zuerst ans IPHONE, doch der Gedanke ist mir wieder abgelöscht, als mir bewusst wurde wie viele Leute dieses Mobiltelefon haben. Als ich im Militär war kam es mir so vor, als hielten 50% aller Rekruten dieses moderne Schmuckstück in den Händen. Ich wollte etwas, dass nicht jeder hat und jetzt hab ich mir doch tatsächlich für 260.- ein Openmoko aus der Kategorie OpenSource geholt :p

Für jemanden der auf Anhieb ein voll funktionsfähiges Handy erwartet ist das nichts! Jetzt heisst es für mich erst mal basteln und mal schauen, ob ich das Teil auch irgendwann zum laufen krieg!

Michael Jackson. Gratis. Weltweit.

Claude, 1. Juli 2009, 21:23 Uhr

Lass mich auch noch kurz meinen Senf zur neuen „Schweinegrippe“ dazugeben:

Michael Jackson ist tot.
Ich kaufe CDs, um die Künstler zu unterstützen. Wo ist jetzt der Künstler? Oh…

Bittesehr: Michael Jackson-Discography-LOSSLESS-RiPMiCHAEL-[tracker BTARENA org].torrent

Scheinbar verkaufen sich Jackson CDs jetzt wie warme Weggli. Aber wohin fliesst das Geld? Ich ahne schon wohin. Fuck the industry. Diese perversen Kapitalisten kennen gar nichts – selbst mit Toten verdienen die noch ihr Geld!

Da kauf ich mir lieber das neue Nine Inch Nails Album, welches übrigens auf der nin.com Homepage gratis zum Download angeboten wird:

the new full-length album the slip is available as a FREE download

Oder ich spende einen Batzen an den Vim-Entwickler, und unterstütze so sein Hilfswerk in Holland. Vim ist DER Texteditor, der mich nun schon seit gut 3 Jahren begleitet und rockt. Selbstverständlich Open Source und gratis. Und deshalb gebe ich gerne Geld dafür aus, um mal meine Wertschätzung auszudrücken.

Irgendwie schräg: Alles was kostet, verachte ich. Und alles was gratis ist, bekommt meine Wertschätzung.
Da hast du aber das Konzept des Kapitalismus nicht ganz verstanden, was Claude?
Gut so!
😀

Blitzkrieg im Sittertobel

Claude, 28. Juni 2009, 21:37 Uhr

Heftig heftig… Es ist Samstag, 22:30. Nine Inch Nails auf der Bühne am Openair St. Gallen, und sie haben mehr Scheinwerfertürme als Boxen aufgestellt. Links und rechts auf den Monitoren neben der Bühne erscheint ein Warntext:

Achtung, starke Stroboskop-Effekte

A-ha…

Das Gewitter, das danach folgte, toppt einfach jede Show die ich jemals gesehen habe. Erst fängt’s „ruhig“ an. Meditieren.. Tief durchatmen. Konstante Gitarrentöne. Friedlicher Gesang. Und dann……….

alödfkjadklsöfjadsklöfjadklsöfjadklsöfjadkl söfjeioqrwöjrtöadfkqlfgjadklösfjaeioqöjrtad fklsödfklsöjadklsöfjaklösdjfjlöakSJFJAKLÖJSDFKLÖAJDNSF

(ihr müsst das jetzt nicht lesen, sondern in 5 Sekunden auf euer Tastatur eintippen)

nin_live_2

Mindestens 8 Scheinwerfertürme mit 6 Stroboskopen, aufgestellt in einem Halbkreis über die ganze Bühne blitzen wild durch die Gegend, es ist TAGHELL. Die Kettensägen-Gitarren kreischen.
Eine Oktave höher – die zweite Installation an Scheinwerfern blitzt und blinkt.

Un-glaub-lich. Nebst ihren eigenen Stroboskopen und zwei zusätzlichen Nebelmaschinen haben Nine Inch Nails vermutlich gleich noch ihr eigenes Kraftwerk mitgebracht…

Und Trent Reznor wütet auf der Bühne! Da wird schon mal das Keyboard über den Bühnenrand gestossen, wenn man fertig gespielt hat, oder die Gitarre nach hinten geschmissen. Und es war jedesmal ein Glücksspiel, ob der Mikrofonständer steht oder umfällt… 😀

Und nein, ich hab keine Ohrenblicke eingefangen. Weil das einfach nicht so zur Geltung kommt wie wenn man LIVE dort dabei ist. Das Licht macht nämlich VIIIEL aus. Keine Kamera der Welt könnte das einfangen… Eigentlich schade. Noch schäder (<-- Absicht) ist der letzte Satz von Trent Reznor: "That was the last concert for a very long time". Manno.... Ich will mehr davon!
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YouTube Direkt Mittlerweile gibt's auch Aufnahmen vom Openair St. Gallen:
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Endlich!

Claude, 10. Juni 2009, 21:06 Uhr

1

Im Sommer bekommt die Schweiz eine Piratenpartei, die sich fast ausschliesslich für ein freies Internet einsetzt. Vor allem bei der jungen Generation erhoffen sich die Initianten grossen Zuspruch.

In Europa hat sie bereits grossen Erfolg ­(siehe Box), nun kommt sie auch in die Schweiz: Am 12. Juli findet in Zürich die Gründungsversammlung der Piratenpartei statt. Sie will sich für einen besseren Datenschutz, eine Lockerung des Urheber- und Patentrechts und eine Legalisierung des Datentausches im Web (Filesharing) einsetzen. «Es werden immer mehr Entschlüsse gefällt, die nicht dem Zeitgeist entsprechen», begründet Gründungsmitglied Denis Simonet die Notwendigkeit der Partei. «Die anderen sind wegen Inkompetenz nicht mehr wählbar», ergänzt Mit-Initiator Phi lipp Germann. Themen wie biometrische Pässe und Killerspiele würden auch in der Schweiz heiss diskutiert – darum sei ein ähnlicher Erfolg wie in Schweden möglich. «Wählen werden uns wohl vor allem junge Leute, die täglich mit dem Internet arbeiten», so der Physik-Student.

Politologe Georg Lutz winkt ab: «Ein sexy Name wird nicht ausreichen, um langfristig Erfolg zu haben.» Das Programm der Ein-Themen-Partei sei so gewagt, dass man damit wohl höchstens Protestwähler fangen könne.

(Quelle)

www.piraten-partei.ch
http://de.wikipedia.org/wiki/Piratenpartei

Wie funktioniert eigentlich Geld?

Daniel, 30. Mai 2009, 13:11 Uhr

Einmal ein etwas anderes Lehrvideo über unser Finanzsystem 😉

Das hätte man sich dazumals im BWL bzw. Wirtschaft und Recht Unterricht anschauen müssen:D


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about:courage

Claude, 29. Mai 2009, 22:51 Uhr

Wag ruhig einen grossen Schritt, wenn es nötig ist. Über einen Abgrund kommt man nicht mit zwei kleinen Sprüngen.

Der Tod und unsere Kultur

Claude, 28. Mai 2009, 17:58 Uhr

ghost_sensemann_randNichts passiert ohne Zustimmung Ihrer Seele. Gar nichts. Jede Krise, jeder Unfall, jedes Verlassen werden, jeder Jobverlust… ist von Ihrer Seele so gewollt. Deswegen können Sie alles bejahen, was Ihnen passiert. Alles passiert im Einklang mit Ihrer Seele. Sonst WÜRDE ES IHNEN NICHT PASSIEREN!

Natürlich passiert auch jeder Tod immer und ohne Ausnahme im Einklang mit der Seele.
Es ist nicht die Länge des Lebens, die die Erfüllung bringt. Auch ein jung gestorbener Mensch hat sein Leben gelebt, seine Aufgabe erfüllt. Da gibt es niemanden, der zu früh gestorben ist, oder der sein Leben noch nicht gelebt hat. Wenn jemand stirbt, dann können Sie zu 1000 % davon ausgehen, dass er gehen wollte.

Fast alle verwechseln aber den Verstand mit der Seelenebene. Vom Verstand her, wollen Sie den Unfall oder den Tod vielleicht nicht, aber von der Seelenebene schon. Sie sind auf diesem Planeten, um das zu erfahren, was die Seele will und nicht, was der Verstand will. Das haben die meisten noch nicht kapiert.

Wir in unserer Kultur haben dem Tod etwas Schlechtes, Böses angeheftet. Sich den Tod zu wünschen ist ein Tabu. Deswegen traut sich auch niemand offen darüber zu reden. Wenn Sie bei einigen der Verstorbenen, von denen Sie schwören könnten, dass sie niemals mit dem Tod gerechnet haben, die Gedanken der Wochen und Tage davor hätten lesen können, da wären Sie überrascht, wie viele einen heimlichen Todesgedanken hatten. Das erfahren Sie nicht, weil wir von der Familie, Gesellschaft, Religion zur Verdrängung des Todes dressiert worden sind.

Wir feiern die Geburt und wir betrauern den Tod.
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