Ooooooooooh *yammer* <-- armseelig!
Kuckt sie euch an, die armen Medien:
- Ein Gewittersturm ist über die Schweiz gezogen.
- Mit verheerenden Folgen.
- Im Thurgau wurde ein Mann von einem Baum erschlagen,
- in Luzern verletzte sich eine Frau.
- Die Feuerwehren standen im Dauereinsatz.
- Heftiger Sturm fordert ein Todesopfer
- Surfer in Seenot
- Auto blieb in Fluten stecken
- Geräteschuppen abgebrannt
- Keller überflutet
- Anhänger losgerissen
- Bahnschranken ausser Betrieb
- Weltuntergang
- Thermonukleare Vernichtung
- 3. Weltkrieg
- Totale Ausrottung der Menschheit
- Ui wir haben Angst
- …
Man könnte ja meinen… JETZT wo endlich mal was los ist draussen!! Also wirklich… Ein kleines Gewitterchen zieht über die Schweiz. Herr und Frau Schweizer sind aber ein empfindliches Völkchen! Da sieht man sehr schön, wie unsere SCHEISS MEDIEN (<-- einfach dass ich das nochmal betont habe) in allem immer nur das Negative sehen. Ich ging raus und genoss die Show. Bitte mehr davon! ;) Aber SO grosse Körner hat's bei uns leider nicht gegeben: 
Unfair! Nächstes mal will ich fussballgrosse Meteoriten bitteschön. Zehn Blitzeinschläge, Erdbeben und einen Vulkanausbruch mitten in der Stadt!
Mehr davon!

Himmel wird dunkel. Fenster auf- und zuschlag. Sturm. Pollen. Blüten. Blätter. Blitz. Donner. Schwere Tropfen. Hagel. Nach Regen auf dem Asphalt riech. Wind. Wetter. Sturm. Äste durch die Luft flieg. Freude.

Uiii war das gerade geil. Bitte mehr davon!
about:slave
„Im alten Rom hat ein Senator vorgeschlagen, man sollte alle Sklaven mit einem weissen Armband versehen, um sie besser erkennen zu können. „Nein“, sagte ein weiser Senator, „Wenn sie sehen wie viele sie sind, dann gibt es einen Aufstand gegen uns.““
London – Der Gipfel der Überwachung
Ich war noch nie in London. Berichten nach gibt es dort so viele Kameras, dass man mit einer Kamera auf 13 Einwohner rechnen kann. Ein Szenario an das sich der Bürger von London schon längst gewöhnt hat.
Vorigen Sommer gab das Bürgermeisteramt von Middlesbrough unter der Schlagzeile Ein neuer Ton schallt durch unsere Straßen eine Presseverlautbarung heraus. Gleich beim Bahnhof kann man den neuen Ton hören. Auf einem hohen Mast sind eine Kamera und zwei Lautsprecher montiert. Nach kurzer Inaugenscheinnahme des Mastes tönt eine Stimme aus den Lautsprechern: »Guten Morgen. Sie werden von unserer CCTV-Anlage beobachtet.
Einer der Videokontrolleure beobachtet einen Passanten, der einen McDonald’s-Karton fallen lässt. Er schaltet das Mikrofon ein: »Heben Sie bitte Ihren Abfall auf und werfen ihn in einen Mülleimer.« Der Schmutzfink dreht sich zu dem Lautsprecher um, wendet sein Gesicht der Kamera zu, geht weiter. Aus dem Lautsprecher gellt eine zweite Warnung: »Wenn Sie Ihren Abfall nicht aufheben, werden wir Sie strafrechtlich verfolgen.«
Der Mann im Fadenkreuz der Kamera lässt sich nicht ins Bockshorn jagen. Doch in ein paar Tagen wird sein Bild in der örtlichen Evening Gazette mit der Bitte um Identifizierung erscheinen. Unlängst gab Bonnar eine ganzseitige Anzeige mit zwölf Porträtfotos auf. Innerhalb weniger Tage meldeten Nachbarn die Namen und Adressen aller zwölf Personen. Der Erfolg, sagt Bonnar stolz, sei durchschlagend. Anstatt sechs Straßenreinigungsmaschinen benötige man in der Innenstadt nur noch zwei, die Abfallmenge sei seit der Installation der Lautsprecher um 85 Prozent zurückgegangen.
Na Super, welch grandiose Installation! Natürlich brauchen wir eine solche Überwachungsmaschinerie zum Zwecke der Sicherheit 😉 Hören wir uns doch an, was der Chef des Städtischen Überwachungssystems dazu sagt:
»Die Einwohner traten an die Stadtverwaltung heran und forderten ein CCTV-System.« In drei Jahren, sagt er, habe es nur drei Beschwerden gegeben, und die seien alle zurückgezogen worden, nachdem die Beschwerdeführer zu einem Gespräch in die Zentrale geladen wurden. »Nur die Kriminellen, die Gauner und Gangster sind dagegen. Wer sich nichts zuschulden kommen lässt, hat auch nichts zu befürchten.«
Aha, nur die Kriminellen, Gauner und die Gangster sind dagegen? Und was ist mit den andern nicht kriminellen Menschen die dagegen sind? Gerade solche Zitate sollten wachrütteln!
Gesammter Artikel: http://www.zeit.de/2007/03/Big-Brother?page=1
Bringt den ein solch gigantisches Überwachungssystem überhaupt etwas? Siehe: http://www.sueddeutsche.de/computer/823/441564/text/
Wahrscheinlich geht es wohl doch nur um so etwas wie die Errichtung eines Panopticums? 😉
PS: Habe auch mal eine super Doku gesehen, was in London alles so abgeht. Bei interesse Poste ich mal den Link dazu
Du bist Terrorist.
Mama, Mama, da hängt ein Notizzettel an der Wand…

Was man mit einem Beamer so alles anstellen kann…
Geil! 😀
..Man könnte z.B.
- Spinnen die Hausfassade hochkrabbeln lassen…
- …die ein Netz weben…
- Blut von der Dachrinne tropfen lassen 😀
- Flammen aus dem Fenster animieren (ok, langsam wird’s heftig 🙂 )
- Giftige Augen an der Fassade aufblitzen lassen
- Schattenspiele machen
- Spiderman hochklettern lassen
- Einen Einbrecher simulieren, der sich aus dem Fenster abseilt
- Eine Homepage einrichten, wo jeder Text auf der Hausfassade platzieren kann
Oder wenn man auf die Strasse beamt:
- Fusstapsen erscheinen lassen
- Weisse Linien (Umrisse von …Leichen) zeichnen lassen
- Animierte Pfeile anzeigen
- …
Muss mir mal ein paar Quartz-Kompositionen zusammenstellen…
Ach ja, die Pixelgrösse der Hauswand beträgt übrigens 436 × 505 Pixel! 😉
Es gibt keine Monster…
…Es gibt nur schlechte Umstände.
Niemand wird geboren, und sagt: Ich mache später mal einen Amoklauf.
Alle kommen gleich zur Welt („jööö ist der süss“)…
Und dann wird dieses süsse kleine Individuum an das System angepasst.
Es besucht die Schule.
Vielleicht geht es studieren. Vielleicht bindet es sich eine Krawatte um.
Es muss in dem System, dass sich „Wirtschaft“ nennt, möglichst gut funktionieren.
Es besucht Parties. Vielleicht nimmt es Drogen.
Wird es vielleicht irgendwann mal auf einen roten Knopf drücken? Einen Schalter umlegen?
Es wird zum Monster. Nicht von heute auf morgen. Schritt für Schritt. Das Problem ist nicht der Mensch. Das Problem ist das System.
Leider wird nur die Wirkung bekämpft, nicht aber die Ursache. Der Mensch ist die Wirkung; er reagiert so, wie es die Umstände hervorrufen.
Überall sehe ich Überwachungskameras. Securities. Datenerfassungssysteme. Sicherheitsmassnahmen. Verbote.
Um uns vor wem zu schützen? Vor Leuten, die „negativ“ auffallen? Vor Leuten, die sich nicht an das System anpassen wollen, sich dagegen wehren?
Der bööööse Amokläufer muss ins Gefängnis. Aber niemand geht Familien besuchen, um zu schauen, ob alles in Ordnung ist. Obwohl: Da wär‘ mir auch Unwohl, wenn ein Wildfremder vorbeikommt. Es muss eine andere Lösung geben.
Item: Was bringt ein Gefängnis? Unterdrückung von Zorn, der durch das System hervorgerufen wurde. Rache an der Tat. Beruhigung der Massen. Und sonst?
„Viele dieser Menschen sind so angepasst und vom System abhängig, dass sie alles dafür tun, um es zu schützen.
-morpheus“
Es ist nicht Deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist.
Es wär nur Deine Schuld, wenn Sie so bleibt.
-Die Ärzte
An alle „Ja zum biometrischen Pass“-Sager:

Fuck you.
Ich hoffe ich kriege noch einen Nicht-Biometrie-Pass. Nach dem der dann abgelaufen ist, werde ich staatenlos sein und in kein Land mehr reisen dürfen. Vielen Dank, dämliches Schweizer Stimmvolk!
Ein Chip der unter die Haut geht
Hi Leute,
Ich hoffe ich mache mich nicht unbeliebt, wenn ich einen derartigen Artikel poste. Der Grund für diesen Post sind einerseits die vorherigen Artikel, wie auch eine erst kürzlich erschienene Schlagzeile im Internet:
Es klingt wie ein Szenario aus einem düsteren Fantasy-Streifen: Ein Erfinder aus Saudi-Arabien meldete einen Mikrochip zum Patent an, der es ermöglicht, Menschen zu überwachen und per Knopfdruck zu töten.
Nach den Plänen des Antragstellers würde der Killerchip den Menschen unter die Haut implantiert werden. Über einen Satelliten wäre es somit möglich, den Träger des Chips zu orten. Eine Spezialversion der Erfindung beinhaltet zudem eine „Strafkammer“. Gefüllt mit Gift könnte diese per Fernsteuerung geöffnet werden.
Quelle: web.de
Wie krank muss man den sein? Gott sei Dank wurde dieses Patent abgelehnt… Diese Story erinnerte mich stark an den Verichip. Es handelt sich dabei um einen RFID Transponder, welcher ebenfalls unter die Haut gespritzt wird und heute schon (vor allem in den USA) zum Einsatz kommt.
Dass der Chip auch als Zahlungsmittel gebraucht werden kann, zeigt der Einsatz im Baja Beach Club.
YouTube DirektVerichip BajaBeach
Meine Güte, wo führt das denn hin? So ein Ding kommt mir jedenfalls nie unter die Haut! Falls jemand mehr über den Chip wissen möchte, kann mal ein Blick in ein Dokument werfen, welches ich vor 3 Jahren geschrieben habe.
Schöne neue Welt?
Buchempfehlung Traveler
Wer 1984 von George Orwell kennt, der wird dieses Buch mögen. Es handelt sich um eine Trilogie von John Twelve Hawks, dessen Name übrigens nur ein Pseudonym ist.
Die weltweite Konspiration einer geheimen Bruderschaft bedroht die Menschheit und nur einige wenige Menschen können das infame Komplott noch stoppen.
Jede Bewegung wird gefilmt, jedes Telefonat abgehört, jede Spur im Internet verfolgt, jeder Einkauf registriert – mit Hilfe eines Systems der totalen Überwachung versucht eine geheime Bruderschaft die Herrschaft über die Welt zu gewinnen. Nur wenige Menschen, Traveler genannt, vermögen die Pläne der Bruderschaft noch zu durchkreuzen. Denn die Traveler haben die außergewöhnliche Gabe, in andere Sphären zu reisen. Und sie stellen sich seit jeher schon jedem Versuch entgegen, die Selbstbestimmung und Freiheit der Menschen zu zerstören.
Die Brüder Michael und Gabriel Corrigan sind, ohne es zu wissen, die letzten Nachkommen der Traveler. Von den Schergen der Bruderschaft gejagt, scheinen sie kaum eine Chance zu haben, deren Machtergreifung noch zu verhindern. Wäre da nicht Maya, die Nachfahrin einer Kriegerkaste, die ihr Leben dem Schwertkampf und dem Schutz der Traveler geweiht hat. Es liegt allein in ihrer Hand, die letzten Traveler vor den Nachstellungen der Bruderschaft zu retten, bevor die Freiheit den Menschen für immer verloren geht.

Gabriel und Michael Corrigan sind Traveler, die letzten Überlebenden einer Riege von Propheten, die für Freiheit und Selbstbestimmung kämpfen. Doch dann ist Michael zur Bruderschaft der Tabula übergelaufen, die die gesamte Menschheit mit Hilfe eines weltumspannenden Überwachungsnetzes zu kontrollieren versucht.
Nun erfährt Gabriel, dass sein Vater Matthew, der seit fast zwanzig Jahren verschollen ist und als tot galt, wahrscheinlich noch lebt und irgendwo in Europa gefangen gehalten wird. Gabriel und seine Beschützerin Maya von der Kriegerkaste der Harlequin verlassen sofort New York und begeben sich auf die Suche nach dem Vater. Aber auch Michael und die Bruderschaft der Tabula versuchen ihn ausfindig zu machen. Denn Michael sieht seine neu gewonnene Macht bedroht und möchte seinen Vater deshalb töten lassen. Die Suche führt Gabriel und Maya von den U-Bahn-Tunneln New Yorks und Londons über die Katakomben von Rom und Berlin bis in eine entlegene Region Äthiopiens – immer verfolgt von Michael und den Schergen der Bruderschaft .
Die erschreckende und gleichzeitig realitätsnahe Vision einer völlig überwachten Welt, in der die Zukunft bereits begonnen hat.
Weitere Informationen gibts auch auf: http://www.randomhouse.de/dynamicspecials/traveler/
Der 3. Teil ist leider noch nicht erschienen. Eine sehr packende Story 🙂




