Scratchbook

Das Leben ist immer anders als die Realität.

Safari für Windows

Claude, 12. Juni 2007, 12:42 Uhr

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Jetzt ist es soweit: Safari erscheint für Windows. Er läuft wirklich flink, jedoch hat er noch massive Darstellungsprobleme.

Schade dass Apple den Browser als Beta-Version veröffentlicht; das macht nicht gerade einen guten Eindruck bei Windows-Usern. Vor allem nicht, wenn neben den Downloadlink steht: The world’s best browser…

Er ist gut – aber nur unter Mac OS X. An der Windows-Variante muss noch arg gefeilt werden!

http://www.apple.com/safari/

1x Wolf zum mitnehmen!

Claude, 10. Juni 2007, 18:16 Uhr

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Ist euch auch schon mal sowas begegnet? Es gibt Leute, die führen ihre Ratten an der Leine.

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Bestanden!

Claude, 8. Juni 2007, 16:38 Uhr

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Heute Morgen konnten wir das „Duumäresultat“ abholen (es dürfen ja keine Noten vor der Abschlussfeier bekannt gegeben werden).

Dass das ein emotionsgeladener Morgen wird, ahnte ich schon. Besonders, weil die Experten mit den Kandidaten noch etwas spielten: „Was hän si für e Gfühl?“ – wurde ich von Herrn Mangold gefragt. Er hat die Hände vors Gesicht geschlagen und machte einen sehr ernsten Eindruck. „Aha, bestandä!“, antwortete ich, denn ich wusste dass die Experten nur bei den erfolgreichen Kandidaten Psychoterror machen.

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D-Day: LAP!

Claude, 6. Juni 2007, 06:45 Uhr

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Jetzt ist es also soweit: Wir sitzen alle im gleichen Boot und treffen bald am Ziel an. Unser Zielort ist jedoch nicht Omaha Beach, sondern eine grössere Schuhschachtel in Pratteln. Auf diesen Tag haben wir lange gewartet, heute wird sich zeigen, was die 4 Jahre Training gebracht haben. Heute benchmarken sie uns über praktische Fähigkeiten; Installation, Störungsbehebung und Grundwissen.
Doch der längste Tag kommt erst morgen: Theorie en masse! Das fängt mit BWL an und geht dann mit Elektrotechnik und Chemie weiter… Judihui.

Wir haben jetzt eine wichtige Mission zu erfüllen: Das erfolgreiche Bestehen der Lehrabschlussprüfung. Also dann los, rein ins kalte Wasser!

Beruhigt an die LAP…

Claude, 2. Juni 2007, 23:58 Uhr

Die Uhr tickt. In einer Woche wissen wir bereits, ob es gut aussieht oder eher schlecht…
Ich hab mir mal eine Prognose erstellt. Nach Studium des Büchleins „Informationen zur LAP“, gemäss den Regeln, die dort drin vermerkt sind.

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Sieht ja gar nicht so übel aus! Es gibt vier Fachnoten: Allgemeine Berufsarbeiten, die IPA, Berufskenntnisse und Allgemeinbildung. Von den drei Fachnoten (ohne ABU) darf höchstens eine unter 4 sein, nicht aber unter 3.
Bei der IPA kann ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen, dass dort mindestens ein 5.5 zu erwarten ist…

Dann wären noch die Allgemeinen Berufsarbeiten. Informatikaufgaben, Störungsbehebung und Softwareinstallation werden dort getestet. Das sollte eigentlich kein Problem sein – man kann sich darauf ja auch nicht besonders gross vorbereiten.

Kritischer wird’s bei den „Berufskenntnissen“: (das steht deshalb in Anführungszeichen, weil es mir und vielen anderen Leuten ein Rätsel ist, warum Informatiker denn Physik, Chemie und Rechnungswesen beherrschen müssen…) Dort scheppert es nämlich. Zum Glück sind jedoch auch Fächer wie Englisch und zwei IT-Fächer darunter, das hebt den Schnitt wieder etwas an. Zum Glück zählt nur der Endschnitt aller Noten einer Spalte – sonst hätte ich ein Problem…

Und jetzt noch die krass pessimistische Variante: Alle Informatikfächer auf Note 4, Physik/Chemie 3, BWL und Elektrotechnik 2! Und jetzt kommt eben das geile daran: Selbst DANN würde ich noch bestehen 🙂

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Hier das Excelfile, falls sich noch jemand beruhigen will: disaster-analysis.xls

Alles GA oder was?!

Freidenker, 30. Mai 2007, 21:30 Uhr

Seit 2005 benutz ich das GA der SBB. Bisher hatte mich es stolze CHF 2200 gekostet. Hat man aber bereits 25 Jahre auf diesem Planeten den Feinstaub der Züge eingeatmet (dagegen ist Feinstaub der Autos lachhaft), muss man CHF 2990 berappen. Auch Studierende oder Lernende, die ihr 25-jähriges Feinstaubjubiläum feiern, bleiben von dieser horrenden Summe nicht verschont.

Dieses GA ist total unflexibel. Alternativen gibts nicht wirklich. Wer will schon ein Streckenabo, das fast soviel kostet wie das GA selber, aber den Benutzer auf eine Strecke bestimmte Route verpflichtet? Wer will ein Inter-Abo, das ein Regionsverbund + Streckenabo ist?

Ich will ein Abo, das ähnlich wie eine Mehrfahrkarte einsetzbar ist: Sagen wir mal ich habe eine Karte, die 100x einsetzbar ist. Jedes Mal ein ganzer Tag und wenn mans nicht jeden Tag braucht, sondern so einsetzt wie beim Telefon eine Taxcard, dann sollte es auch nicht ablaufen – unbegrenzte Verwendbarkeitsdauer bitte. Mit der heutigen Magnet oder Chip Technik kein Problem.

Oder wie wärs mit einem Wochenend GA? Also nur von Freitag bis Sonntag jeweils zu benutzen. Oder wie wärs wenn es ein Gleis 7 Angebot auch für ÜBER 25 Jährige geben würde?

Die SBB ist zu träge. Alles GA oder was?!

Die Weichen sind gestellt

Claude, 30. Mai 2007, 13:43 Uhr

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Witzig, wie sich Dinge mit dem Laufe der Zeit verändern. Manchmal ändern sich sich radikal. So werde ich ab August in St. Gallen zuhause sein…

Wie es dazu kam?

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Dendemann

Claude, 29. Mai 2007, 22:03 Uhr

Nach dem Mittagessen zieht es uns manchmal in den Mediamarkt. Heute war es wieder soweit. Eigentlich sollte ich mich davor hüten; der Mediamarkt schafft es nämlich mit so komischen Aktionen immer, dass ich doch zittrige Finger kriege – letztens bei der Starwars-Triologie (IV-VI). Vielleicht schaffe ich es ja heute, mit vollem Geldbeutel die Halle zu verlassen…

Und so schlenderten wir duch die Musikabteilung. Aus den Lautsprechern erklang deutscher Rap.

Nach einer Weile hinhören fiel mir dann doch etwas auf: Dieser Rap ist anders. Mal kein Yo-eh-ich-bin-der-Beste-und-alle-anderen-sind-scheisse Rap…
Was sind das für geile Beats? Was sind das für stylische Texte? Und wer trennt diese Sätze gekonnt in Tranchen auf und fügt sie dann Schlag auf Schlag passend in den Rhythmus ein? Was ist das für ein genialer Rapper? Eigentlich halte ich Abstand von Mediamarkt-Berieselung. Meistens sind das ja eh Kommerzsachen. Also, schnell das Natel hervorkramen und mit dem Citydisk Musicfinder 20 Sekunden lang Sound abgreifen. Die SMS kommt – „Song nicht gefunden“. Hööh? Kein Kommerz also??

Was bleibt mir anderes übrig, als mir einzelne Wortfetzen zu merken und dann Zuhause danach zu googlen? Und das habe ich dann auch getan – und den Künstler gefunden:

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Textpattern

Freidenker, 28. Mai 2007, 23:40 Uhr

Web

Hin und wieder richte ich kleine Homepages ein für Kunden aus dem privaten Umfeld oder für Vereine. In den meisten Fällen handelt es sich um Leute, die „nicht viel“ bis „fast gar keine“ Ahnung davon haben, wie sie ihre Homepage verwalten sollen. Falls es keinen ausdrücklichen Wunsch für ein bestimmtes Produkt jeweils gab, hatte ich bisher dieser Zielgruppe immer WordPress eingerichtet – im Hinblick darauf, dass WordPress eine relativ einfache und übersichtliche Verwaltungsoberfläche besitzt. So hoffte ich, dass meine Kunden damit ohne grosse Probleme umgehen konnten.

Mittlerweile bin ich aber nicht mehr so überzeugt davon, da trotzdem einige Kunden Schwierigkeiten damit hatten. Nach langem zögern habe ich nun mal Textpattern ausprobiert und bin angenehm überrascht über dessen Einfachheit. Wer nicht gerade hohe Anforderungen stellt und viele Features sucht (egal ob in der Basisinstallation dabei oder per Plugin nachladbar), der wird mit der simplen Bedienung von Textpattern freude haben. Textpattern ermöglicht damit Leuten, die kaum Erfahrungen haben, damit ein einfaches CMS (es ist nicht nur als Blog gebrauchbar).

Installiert ist Textpattern schnell, jedoch schnell mal ein Theme installieren wie in WordPress – das ist alles andere als einfach. Ein richtiges System zum schnellen Austauschen gibts nicht bzw. ist erst in den Anfängen und kein Standard. Entsprechend wenige Themes gibts dafür. Für Englisch-Muffel gibts auch eine gute deutsche Seite zu Textpattern, interessant vor allem für Entwickler.

Wer dieses und andere Blog/CMS/etc… ausprobieren möchte, dem empfehle ich sich die Demoinstallationen auf opensourcecms.com anzusehen.

Endlich angekommen: Garmin eTrex GPS!

Claude, 28. Mai 2007, 12:58 Uhr

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Nach langer, langer Wartezeit ist er nun doch angekommen: Der GPS-Empfänger. Erstaunlich, man sagt doch immer, dass die Kombination „Amerika, eBay & Kreditkarte“ nicht funktioniert. Tut sie doch – es dauert einfach seine Zeit…
Am 8. Mai bestellt & bezahlt, am 10. Mai ging das Paket auf die Reise – und am 25. Mai ist es angekommen.

Und seit Samstag bin ich wie wild am Geocachen – ist ja gleich 10x geiler mit GPS! Besonders die Multicaches, welche in mehrere Stationen aufgeteilt sind, machen einen Heidenspass. So muss man die Koordinaten eingeben und sich zum Wegpunkt begeben. Dort gilt es, z.B die Nummer eines Hydrants zu notieren. Das wäre dann A.
Bei der nächsten Station sind die Schrauben in einem Schild zu zählen; ergibt B. Und mit einer kleinen Rechenaufgabe erhält man schliesslich die Koordinaten zur nächsten Station, z.B. N47° 27.(3*B-A+112) E007° 36.(600-A+B).

Und jedesmal, wenn ich so einen Wegpunkt eingebe und dem GPS sage, es soll mich dorthin führen, ertönt die Stimme im Kopf: „Waypoint – Goto“ – da kommt echt Freelancer-Feeling auf! Die Pfeilanzeige und die verbleibende Reststrecke motivieren auch für lange Strecken. So bin ich am Samstag Abend bis nach Delemont gefahren – von Zwingen aus mit dem Velo!

Sieben Caches und ein Multicache habe ich bis jetzt gefunden – und es gibt noch sooo viele in der Umgebung!