Australische Polizei beim Raubkopieren erwischt
Während einer Untersuchung bei der südaustralischen Polizei tauchten auf den Computern zahlreicher Beamten illegale Filmkopien auf. Da zu viele Polizisten betroffen seien, sollen sie jedoch straffrei ausgehen, wie The Australian berichtet.
In einem internen E-Mail hieß es, dass die Untersuchung „eine Reihe von Fällen aufgedeckt hat, bei denen kommerzielle DVD-Filme auf die Festplatte von Polizeicomputern kopiert und möglicherweise wieder auf leere DVDs gebrannt wurden.“ Diese Praxis stelle möglicherweise eine Verletzung des Copyrights und einen Missbrauch der Polizeiausrüstung dar.
Wie die Zeitung aus Polizeikreisen erfahren habe, sei eine strafrechtliche Verfolgung nicht geplant, da zu viele Beamte in den Fall involviert seien. Seitens der Polizei sei lediglich sicherzustellen, dass derartige Praktiken gestoppt werden. Die Anti-Raubkopie-Organisation Australian Federation Against Copyright Theft fordert nun eine Erklärung von Polizeichef Mal Hyde für dieses Vorgehen.
Nach australischem Recht wird das widerrechtliche Kopieren von Filmen mit bis zu 60.500 Australischen Dollar (ca. 35.620 Euro) für Einzelpersonen, bzw. bis zu 302.500 Dollar (ca. 178.100 Euro) für Unternehmen und maximal fünf Jahren Haft bestraft.

Introducing: Brightlight
Was macht man mit einem Scanner, der nicht mehr will? Genau, man schraubt ihn auseinander. Aufgefallen ist mir die eingebaute Lampe, die extrem dünn und hell ist. Da musste ich nur noch den Umwandler ausbauen („taktet“ die Lampe) und das ganze in ein Gehäuse verpacken:
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für was man doch Vista nicht alles brauchen kann
heute mal sich ein bisschen über notebooks informieren. man ist ja zwar schon davon überzeugt, dass man auf windows vista verzichten kann, aber wenn man sich bei dell über das tolle os informiert fällt einem doch ewas cooles auf:

ich bin doch vor allem begeistert, wie einfach der durchschnittsuser zu beeindrucken ist. schliesslich gilt doch laut dell das angucken des desktops schon als gutes vista erlebnis (zu finden unter „hervorragend für“ in der linken spalte).
doch, ich bin soeben von vista überzeugt worden, da kann ich sicher viel machen mit dem notebook, wenn ich vista starte und dann keine anwendungen oder spiele benutze… 🙂
ok, ok, ich weiss, ich müsste keinen von euch noch mit den vorteilen von vista beeindrucken, aber ich wollte euch dieses bild doch nicht vorenthalten, ich habe mich schliesslich köstlich amüsiert heute nachmittag (ich muss allerdings zugeben: ich würde mich schämen, so eine angabe auch nur hinzuschreiben…)
Quelle: Dell
Introducing: Lasershow
Man nehme einen Laser, Moroten, Spiegel, und ein Potentiometer:
Nun muss man nur noch den Laser tunen, Battierien anhängen – fertig (naja, fast) [mehr…]
Introducing: PangaeaBot_1
So, endlich komme ich dazu, auch meine Basteleien zu präsentieren. Dies ist mein erster Kleinroboter, der abdreht, wenn er auf ein Hindernis stösst.
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Mit Sicherheit untergehen

Politik setzt zunehmend auf Verunsicherung, „Risiko“ ersetzt den Tatverdacht – Wenn alle verdächtig sind, müssen alle überwacht werden – Die neuen Technologien machen es möglich.
Wir wissen alles über Sie. Sie ahnen nicht, wie viele Spuren Sie täglich hinterlassen.
Einkäufe mit der Rabattkarte, Bestellungen im Internet, Fingerabdrücke beim Beantragen Ihres Reisepasses und ein vollständiges Archiv Ihrer körperlichen Gebrechen bei der Krankenkasse. Wir wissen, wie viel Strom Sie im vergangenen Monat verbraucht haben (eine Zunahme von 12,4 Prozent – das ist bedenklich, beherbergen Sie jemanden?); Sie wurden fotografiert, als Sie am Bankautomaten 1000 Euro abgehoben haben (schon wieder! Wozu so viel Bargeld?); wir wissen, welche Bücher Sie in der Bibliothek ausleihen (wieso haben Sie gerade Noam Chomsky ausgewählt?). Sollten wir Sie näher verdächtigen, können wir Listen all Ihrer Telefonate und E-Mails erhalten, einschließlich Rufnummer, Uhrzeit, Datum, Standort von Anrufer und Angerufenem zu Beginn des Gesprächs sowie die E-Mail- und IP-Adressen von Sender und Empfänger. Unser Geheimdienst kann auf diese Informationen ohne richterlichen Beschluss zugreifen (dank des Vorratsdatenspeicherungsgesetzes). Wir können Ihre Festplatte einsehen, inklusive aller Urlaubsfotos. Und sollten Sie die Unverfrorenheit gehabt haben, in Heiligendamm gegen den G8-Gipfel zu protestieren, besitzen wir auch Ihre Geruchsprobe (keine Angst, wir geben diese nicht außer Haus).
Wir haben Zugriff auf jede Ihrer Erinnerungen, die sich materialisiert hat. Und Ihre Gedanken? Frei sollen die sein? Insoweit Gedanken Folgen haben, Handlungen bewirken, kennen wir auch Ihre Gedanken. Und Gedanken, die zu nichts führen, interessieren uns nicht – sie sind wertlos. Sie dürfen frei bleiben.
Was wir nicht wissen, lohnt des Wissens nicht.
Schäuble’s Fingerabdruck

*hihi* – Der Chaos Computer Club hat den Fingerabdruck des deutschen Innenministers Wolfgang Schafseckel Schäuble veröffentlicht. Der Abdruck des rechten Zeigefingers des Politikers findet sich in Form einer Abziehfolie in der aktuellen Ausgabe der Vereinszeitschrift „Datenschleuder“ – inklusive einer Gebrauchsanleitung zum Kopieren des Abdrucks.
Mit der Aktion will der Verein gegen die Speicherung von biometrischen Daten in Reisepässen und Personalausweise protestieren. Das Ministerium reagierte vorerst gelassen, will aber rechtliche Schritte gegen den CCC prüfen.
Der Fingerabdruck stammt laut CCC von einem Wasserglas, aus dem Schäuble bei einer öffentlichen Veranstaltung getrunken hatte. Ein Sympathisant habe das Trinkgefäß entwendet und daraus den Abdruck extrahiert, sagte Club-Sprecher Dirk Engling am Freitag zu Focus Online.
Erster Eintrag im biometrischen Politiker-Album
Der Abdruck eröffnet das „biometrische Sammelalblum für die Fingerabdrücke schnüffelfreudiger Politiker“, das der CCC auf der letzten Seite des Magazins „Datenschleuder“, das bereits am Wochenende per Post unterwegs war, abgedruckt hat.
Laut Spiegel Online sollten demnächst auch die Fingerabdrücke von Schäubles Vorgänger Otto Schily (SPD), der deutschen Kanzlerin Angela Merkel (CDU), Bayerns Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) oder BKA-Präsident Jürgen Ziercke veröffentlicht werden.
„Biometrie-Debatte greifbarer machen“
Wer die Folie – eine exakte Imitation von Schäubles Abdruck – auf die eigene Fingerkuppe klebt, soll sich an Fingerabdruck-Scannern als Wolfgang Schäuble identifizieren lassen können. „Wir wollen mit der Veröffentlichung die Debatte um die biometrische Vollerfassung jedes Bürgers greifbarer machen“, erklärte Engling am Samstag in einer Aussendung.
Zur Begründung der Aktion teilte der CCC weiters mit, die Politiker dürften nichts gegen eine Veröffentlichung ihrer Fingerabdrücken haben. Denn sie selbst betonten als Argument etwa für biometrische Pässe immer wieder, wer nichts zu verbergen habe, habe durch solche Maßnahmen nichts zu fürchten. Fingerabdruck-Biometrie sei nicht so sicher, wie behauptet werde.
„Die Verwendung von Fingerabdrücken zur Identifizierung von Bürgern ist ein technischer und sicherheitspolitischer Irrweg, der so schnell wie möglich beendet werden muss. Der Bundestag ist aufgefordert, das Biometrie-Pass-Experiment schleunigst zu beerdigen“, erläuterte Engling die Forderungen des CCC.
Schäuble reagiert gelassen
Der deutsche Innenminister reagierte vorerst gelassen auf die Veröffentlichung seines Fingerabdrucks. Die Aktion habe ihn „kalt gelassen“, sagte der CDU-Politiker am Sonntag der „Zeit Online“. Sein Fingerabdruck sei kein Geheimnis, den könne jeder haben. „Ich habe nichts zu befürchten“, wiederholte er das gängige Argument von Sicherheitspolitikern bei der Ausweitung von Überwachungsmechanismen. Sein Ministerium kündigte dennoch an, rechtliche Schritte gegen den CCC zu prüfen.
Neue Reisepässe sind in Deutschland seit dem 1. November mit elektronischen Fingerabdrücken des Eigentümers auf einem Chip versehen. Zentral oder in Meldeämtern werden die Abdrücke nicht gespeichert. Der CCC hatte davor gewarnt, dass die Datensicherheit nicht gewährleistet sei.
Macbook Hacked in Under 2 Minutes
One of the things that Apple has always prided itself over and promoted in no uncertain terms, has been the so-called ‚robust security‘ offered by its OSX operating system. However this supposition of Apple’s took a huge beating on Thursday when a team of researchers from Independent Security Evaluators (ISE) managed to hack a MacBook Air in just two minutes using a previously unknown security vulnerability in Apple’s own safari browser.
The people who did the ‚hack‘ were ISE security researchers – Charlie Miller, Jake Honoroff, and Mark Daniel – who were participating in the „PWN to OWN“ competition at the CanSecWest security conference, in Vancouver, British Columbia.
In this competition there were 3 laptops, with different OS’s offered for being hacked into. These included an Apple Macbook Air running OS X 10.5.2, a Sony Vaio VGN-TZ37CN running Ubuntu 7.10 and a Fujitsu U810 running Vista Ultimate SP1. Anyone who could successfully hack or exploit these machines would win a $10,000 price from famous security company Tipping Point.
The first to go was of course the Macbook, followed by Windows Vista.
Ubuntu stood strong despite repeated attempts.
Zeitumstellung
Es ist wieder mal so weit. Am nächsten Sonntag (letzter Sonntag im März) wird auf Sommerzeit vorgestellt, von 02:00 auf 03:00. (wer hätte es vergessen? ^^) Ende Oktober geht dann alles wieder eine Stunde zurück.
Aber wieso das ganze Umgestelle? Um Energie zu sparen. So verbraucht man im Sommer weniger Strom, weil es früher draussen hell wird. Da man so auch „früher“ ins Bett geht, braucht man auch Abends weniger Saft. [mehr…]
Es ist so ruhig…
Es ist ruhiger geworden hier. Ich erinnere mich noch, als das Scratchbook online ging: 4 Beiträge pro Tag und mehr waren üblich! Damals streiften meine neugierigen Blicke alle möglichen anderen Homepages. Blogs waren gerade erst am aufkommen. Als ich das Scratchbook entwickelte, wusste ich nicht, dass man sowas mal „Weblog“ nennen würde. Ich wollte einfach ein eigenes Online-Tagebuch; eine Zeitung, wo alle mitschreiben können; eine Plattform zur Meinungsmache und zum Dampf ablassen.
Ich las unter anderem auch eine Diskussion in einem Weblog. Dort wurde über eine Schwäche von vielen Homepages diskutiert; nämlich, dass viele Blogs Eintagswunder sind und wenig Content haben. Ein WordPress oder ein Joomla ist heutzutage schnell installiert – aber pflegt man auch den Inhalt?
Mit diesem Gedanken im Hinterkopf habe ich mir damals zum Ziel gesetzt, eine Seite ins Leben zu rufen, die Contentmässig alle anderen Seiten in den Schatten stellt; eine Seite, die soviel Inhalt hat, dass man 2 Wochen Ferien machen kann und es in dieser Zeit nicht schafft, alles zu Lesen…
Ich glaube, dieses Ziel haben wir erreicht. Diejenigen, die es noch nicht gesehen haben: Ich habe den Traum, ein Buch von meinem Weblog zu machen, zumindest teilweise erfüllt:

Ist das nicht fabelhaft? Das ist ein ganz anderes Gefühl, wenn man sein Weblog plötzlich buchstäblich in den Händen hält. Und die Navigation erst! Sehr angenehm zum Lesen… (Abgebildeter Beitrag)
Realisiert habe ich das ganze mit dem freien Textsatzsystem LaTeX.
630 Seiten! Wohlgemerkt: Das sind bloss die Beiträge vom Januar bis November… Ich habe spasseshalber mal alle Beiträge als PDF exportiert; ohne Bilder, bloss die Texte und Kommentare – die Bibel ist Dreck dagegen (ist sie sowieso…) – es übersteigt 3000 Seiten bei weitem! Ich müsste das erste Jahr (2005) in mehreren Bänden drucken, das 2006 passt auf etwa auf 1300 Seiten. Erst das Jahr 2007 kommt knapp auf 800 Seiten…
Tja, und jetzt sind wir im 2008. Der Kalender hat schon grössere Löcher. Es ist zwar einerseits Schade, dass es immer weniger wird, aber andererseits war das Scratchbook in meiner Lehre entstanden und da mein treuer Begleiter.
Jetzt bin ich nicht mehr in der Lehre. Informatik ist jetzt nicht mehr nur bloss ein Hobby, jetzt ist es mein Beruf (nein, das soll jetzt nicht Negativ klingen!).
Mein Hobby? Fliegen, was sonst! Und ich brauche wieder einen Begleiter, in dem ich Erlebtes festhalten kann. Besser gesagt: WIR brauchen einen Begleiter. Und es gibt einen. Ab heute. Ich und Yves waren fleissig am vergangenen Wochenende… Hier ist ein Weblog, dass sich ausschliesslich unserem Hobby widmet: Gleitschirmfliegen.
Wir gründeten die Liga der aussergewöhnlichen Acropiloten:
www.die-liga.ch
Das Scratchbook wird aber keinesfalls sterben. Dieser Ort hier wird immer da sein und ist offen für alle Datenreisenden. Auch wenn es ruhiger geworden ist – es ist ein Platz zum Verweilen, Platz für Meinungen, Stories, Kultiges, Lustiges, Schräges… Ein Tummelplatz für Gedanken.



