Scratchbook

Das Leben ist immer anders als die Realität.

Der Nerdfaktor oder: Ich bin nicht so wie ihr!

Claude, 13. September 2010, 23:24 Uhr

Namics Camp. Bayrischer Abend. Laute Musik, fröhliche Stimmung, jeder, wirklich JE-DER hat ein Bier vor sich und findet’s toll.
Ich sitze vor meinem Glas Cola. Weil „Citron – was ist das?“ und „Eis-Tee haben wir auch nicht.“

Aber das Getränk spielt mal keine Rolle.

Mich wundert viel mehr das:
Warum bin ich unter fast 300 Leuten der einzige mit einem „Spezialgetränk“? Was ist so toll an Bier, warum finden das gleich alle so toll und wer hat denen gesagt, die sollen’s toll finden? Wieso sind die so?

Niemand sonst ohne Bier. Bin ich wirklich so speziell? Warum bin ich so? Und: Warum gibt es niemand anderes, der auch so ist?

Die gleichen Gedanken würde ich mir auch machen, wenn ich der einzige mit Bier wäre, und alle anderen Cola trinken würden.

Schon seltsam. Es gibt Alternativen, aber niemand sonst wählt sie. Bin ich der einzige, der findet, dass Bier einen hässlichen bitteren Geschmack hat?

Einerseits gefällt es mir, nicht so zu sein wie die anderen und gegen den Strom zu schwimmen. Ich mach‘ das auch leidenschaftlich gern extra, nur um mich von einer grossen Masse abzugrenzen.
Aber in diesem Fall ging es um Geschmack und „das zu tun, worauf ich Lust habe“. Selbst jetzt hebe ich mich von der Masse ab, obwohl ich es diesmal nicht absichtlich wollte.

Es gibt niemand, der auch so ist wie ich. Das…fühlt sich manchmal ziemlich einsam an. Anders. Alienated.

„Lernt Leute kennen, das ist die Philosophie vom Camp.“
Auf wildfremde Leute zugehen? Kann ich nicht, geht nicht. Ich funktioniere nicht so.
Meistens kratzt ein Gespräch eh nur an der Oberfläche. Ich mag tiefgründige Gespräche am Lagerfeuer am Strand mit guten Freunden. Aber so scheiss Smalltalk? Anstrengend. Allgemein reden – ziemlich überflüssig. Man muss in Echtzeit die richtigen Wörter finden, die Grammatik, dazu noch gestikulieren und so… I can’t.

Ohne jetzt zu werten: Der Durchschnittsmensch ist glücklich wenn er in einem lärmigen Umfeld ein Bier vor sich hat, geht gerne auf andere Leute zu und redet viel.
Das ist ja an sich nichts Schlechtes.
Ich frage mich nur: Was bezweckt die Schöpfung damit, dass das bei mir nicht so ist? Hmm.

Nein, ich habe kein Problem damit. Ich bin darüber hinweg. So bin ich nunmal, und der Charakter lässt sich schwer ändern. Aber ich habe gelernt, mich selbst zu akzeptieren, so wie ich bin.
08/15 ist Mord. Ich darf das.

Ich darf das.

Claude, 13. September 2010, 22:07 Uhr

Supertolle „Mut“-Kampagne am Namics Camp. Das nehm‘ ich mir doch zu Herzen!

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Enorm signifikant

Claude, 8. September 2010, 14:12 Uhr

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Durch den Kaninchenbau…

Claude, 7. September 2010, 22:14 Uhr

Nächstes Bewusstseinsexperiment.

Datum: 4. September 2010
Substanz: Pilze
Dosis: ‚mittel‘
Set: Gerade gesund geworden, noch etwas angeschlagen
Setting: Abgelegenes Flussbeet, Flussufer, im Wald

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Farben sind toll

Claude, 2. September 2010, 22:27 Uhr

Ich muss da etwas kompensieren…

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Die Pandemie bricht aus! Habt alle Angst!

Claude, 2. September 2010, 21:36 Uhr

Da bin ich wieder. Eine Woche Grippe überstanden.

DIE SCHWEINEGRIPPE BRICHT AUS, LOS, LAUFT UM EUER LEBEN!!

…

…

…

…nicht?

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Dezentrales Social Network

Claude, 25. August 2010, 00:06 Uhr

YAY. Endlich ein Ansatz! Ich hab’s mir auch schon überlegt. Wie könnte man dieses verdammte kack drecks scheiss FuckFailFakeFacebook dezentral und verschlüsselt aufbauen?

Es kümmert sich bereits jemand darum. Särr scheen.

It’s quite scary if a single company is not only in control of all delivery but also all storage of communications between people. Facebook, Inc. is turning into such a company. Yet they don’t have to abide by the same privacy laws that bind e.g. telecommunications companies like ISPs.

The Diaspora project is working on an alternative, decentralized social platform that gives control over your personal data back to you. I think that’s the right way to go. Even though you could argue social platforms like Facebook bring nothing new to the table (chat, instant messaging, photo sharing and blogging have existed long before Facebook came along), combining everything in one platform does have some advantages.

Diaspora sites can be hosted by yourself but then syndicated securely with other diaspora sites (seeds), so that each person not only controls where and how their data is stored, but also who can and who cannot see or receive it. If humanity needs such a social platform, this seems to be the right approach in my opinion.

So I’m pondering Facebook suicide, and erecting a Diaspora site as soon as it becomes usable, to see if it has the potential it seems to have.

Facebook. I hate.

http://www.joindiaspora.com/

About the alien

Claude, 23. August 2010, 23:18 Uhr

Ich bewundere die konzeptionelle Reinheit. Geschaffen, um zu überleben. Kein Gewissen beeinflusst es. Es kennt keine Schuld, oder Wahnvorstellungen ethischer Art.
-Ash

Woodstock aus Metall

Claude, 13. August 2010, 20:31 Uhr

Der Grund, warum es seit 2 Wochen keine Beiträge gab: Ich war in der friedlichsten Hölle der Welt; am Wacken Openair.

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Javascript objektorientiert

Claude, 30. Juli 2010, 14:24 Uhr

Der Claude hat gestern die Prototyp-basierte Vererbung begriffen – glaubt er zumindest.

Wie es dazu kam? Er wurde vom CCC angefragt: Das Javascript-Blinkenlights sei eine prima Sache; ob man das auch für Arcade– und Stereoscope-Movies verwenden kann?

Arcade: Da kommen 8 Helligkeitsstufen hinzu. Nicht allzuviel Aufwand.

Stereoscope: Das sind 4 (!!) Screens, die synchronisiert ein Blinkenmovie abspielen.
4 Blinkenmovies gleichzeitig…

Tja, wie mach‘ ich das jetzt. Das JS-Blinkenlights ist ein Gebäude, bestehend aus einem Fenstergrid. Das Teil lädt ein XML, hat Frames, Timer und spielt das Filmchen ab.

Jetzt das Ganze mal 4.
Claude möchte aber nicht 3x Code kopieren; sondern einmal ein Gebäude mit den Funktionalitäten erstellen, und das Teil soll dann dupliziert werden und die 4 Screens sollen dann eigenständig laufen. Mit eigenen XMLs, Frames und Timern.

Langsam begreift auch Claude: Jetzt ist es Zeit für objektorientiertes Javascript!

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