Zahlungsmittel der Sklaven und Untertanen

Im November 2016 wird die Schweizer Post die Bezahl-App TWINT für Smartphones einführen, mit der an vielen Kassen bargeldlos bezahlt werden soll. Auch Überweisungen zwischen Privatpersonen können getätigt werden. In ihrem Magazin rühmt die Post diese neue Technologie als „völlig neues Einkaufserlebnis“, welches das lästige Hantieren mit Münzen und Papiergeld überflüssig macht. Zahlreiche Länder haben solche Bezahlsysteme bereits eingeführt und verzeichnen groβe Zuwachsraten. Auch in der Schweiz stehe das Bezahlen mit dem Handy vor dem Durchbruch. Die SBB möchte sich ebenfalls daran beteiligen. Auch in allen Geschäften des Detailhandelsunternehmens Coop soll nächstens damit bezahlt werden können.
Die zahlreichen Nachteile dieser Technologie werden im euphorischen Artikel des PostMagazins dabei auβer Acht gelassen: Diese Technologie lockt durch die angebliche Einfachheit die Kunden vom Bargeld weg und ermöglicht es den Unternehmen somit alles zu dokumentieren und aufzuzeichnen, was, wo und wann jemand einkauft. Die Einführung von TWINT muss deshalb als weiterer Schritt in Richtung Bargeldverbot, Smartphone-Zwang und Totalüberwachung eingestuft werden.
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