Wie tief sinken die Temperaturen noch?

zehn Grad unter Null
hundert Grad unter Null
tausend Grad unter Null
zehntausend Grad unter Null
hunderttausend Grad unter Null
Million Grad unter Null
Milliarde Grad unter Null
Billion Grad unter Null
Billiarde Grad unter Null
Trillion Grad unter Null
Trilliarde Grad unter Null
Quadrillion Grad unter Null
Quadrilliarde Grad unter Null
Quintillion Grad unter Null
Quintilliarde Grad unter Null
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Rückblick. Einblick. Ausblick.
Logbucheintrag für das Jahr 2011
Rückblick.
Ein Blick aufs Inhaltsverzeichnis. Viel Magie. Experimente mit bewusstseinserweiternden Substanzen. Festivals. Konzerte. Die Bilderberger-Konferenz in der Schweiz. Menschenkatastrophen. Hacks. Überlegungen zur Gesellschaft. Zu Naturgesetzen. Neue Freundschaften. Höhen und Tiefen. Revolutionen. Und eine neue Bewegung wirft Licht auf diese Welt: Occupy. So langsam schwappen die Gedanken, die sich Anfangs nur eine kleine Gruppe Menschen machten, auf die Gesellschaft über. Da ist ein Licht am Ende des Tunnels.
Die Occupy-Bewegung mit ihren konsensorientierten Entscheidungsfindungen bringen viel Gutes hervor. Sie kämpfen friedlich. Es sind viele. Und es werden immer mehr.
Das ist gut. Das ist sehr gut. So kann ich mich wieder etwas mehr um mich selbst kümmern. Um meinen Weg.
Ob Du’s glaubst oder nicht: Jeder Mensch kommt mit einer bestimmten Aufgabe auf diese Welt. Einen ganz individuellen Kern, den er entdecken muss und der sich entfalten will. Es scheint, als seien “Optimieren und Wachstum” und “etwas werden wollen, aber nicht wissen was” der Weg der meisten Menschen. Schade. Denn das mag für ein paar wenige der Weg sein, aber sicher nicht für alle.

Das bestehende System zu unterstützen und zu optimieren bringt uns nicht weiter. Der optimale Weg lässt sich berechnen. Ist das die Aufgabe der Menschen? Wozu das ganze? Wo führt das denn hin?
Will ich das als Mensch? Mehr Komfort, mehr Luxus, mehr Geld? Was bringts? Egal wie viel Geld man anhäufen kann – Ende Leben, und man kann nix mitnehmen. Es ist alles nur geliehen. Selbst der Körper ist nur geliehen. Erstrebenswert ist, etwas zu verändern. Etwas zu sein. Sein nicht im Sinne von “Jemand (wichtiges) sein”, sondern sein im Sinne von being, von Wirken. Human being. Etwas sein, etwas verkörpern. Eine eigene Erfahrung machen. So wie die Nadel auf dem Plattenspieler, die die Musik abtastet. Rille für Rille. Jahr für Jahr. Sein eigenes Ding. Einfach nur seine eigene Musik spielen.
Um das zu tun, muss man erst mal wissen, was man will. Wer oder was man wirklich ist. Ich weiss nicht wer ich bin, deshalb bin ich ja auch ständig auf der Suche nach mir selbst.
Erkenne dich selbst wird zum Mantra.

Ich habe viele Dinge ausprobiert, um das herauszufinden. Erfahrungen im Umgang mit anderen, Introspektion, Bewusstseinsexperimente.
Das Spiel mit dem Bewusstsein hat mich zur Mystik und Magie geführt. Die heutigen Wissensanstalten sind keine wirklichen Wissensvermittler. Sie machen mich bloss zu einem guten Werkzeug. Offiziell gibt es keine Schulen, die sich mit der Frage nach dem Sinn des Lebens, des Universums und dem ganzen Rest befassen. Die Antwort ist klar:
42.
Diese Antwort wurde vom größten existierenden Computer errechnet und ist mit absoluter Sicherheit korrekt.
Aber um die Frage auf diese Antwort zu berechnen, wurde ein noch grösserer Biocomputer geschaffen: Wir Menschen. Es ist unsere Aufgabe, die Frage auf diese Antwort zu berechnen. Da ich unglücklicherweise auch so ein Mensch bin, tue ich mein Bestes, um diese Aufgabe zu erfüllen und die Frage zu finden.
2010: Bewusstsein
2011: Magie
2012: Der Weg
Die Zeit des Ausprobierens, das Experimentierens ist vorbei. Ich habe vieles Ausprobiert, einige Bücher gelesen. Vieles war Schrott, manches hat nicht funktioniert. Dennoch: Ich stiess auf Gemeinschaften, die sich mit diesen Themen befassen, diese lehren und das Wissen vermitteln, nach dem ich suche. Es sind die Mysterienschulen und Geheimgesellschaften.
Ein sehr kompetentes Buch gibt einen Überblick darüber, was es so alles für Lehrsysteme gibt.
Ich habe meinen Weg gefunden.
Jeder Weg, selbst ein Irrweg, hat seinen Wert, denn wir schöpfen aus ihm eigene Erfahrung, so dass wir nicht mehr auf die Meinungen anderer angewiesen sind.
Ich bin jetzt seit knapp 2 Jahren Mitglied in zwei solchen Gemeinschaften. Es gibt Struktur in das ganze. Man hat einen erprobten Weg, der funktioniert, und ein Ziel. Vorbei ist das schwammige hin- und hersuchen, dieses ziellose Stöbern im Internet und in Bücherregalen.
Ich mache jetzt die komplette magische Ausbildung, die wohl ein ganzes Leben lang anhält. Was mir besonders daran gefällt: Die sind so schön bodenständig. Weder religiöse Dogmen, noch Weisslicht-Esoteriker mit rosaroten Schriften engen ein, sondern von Adepten erprobte praktische Übungen werden vermittelt.
Esoterik lässt sich gut vermarkten. Hunderte Gurus, die sagen: “Die Welt ist so schön und vollkommen, ich muss nichts tun, ich muss das einfach nur sehen.” Halt doch d Frässi. Ohne Arbeit passiert erst mal gar nichts. Ein voranschreiten in der Magie bedeutet immer die Arbeit an sich selbst; die Umwandlung der Persönlichkeit, und das ist mit harter Arbeit verbunden.
Und selbst dann wird die Welt nicht besser. Rückschläge und Herausforderungen kommen dennoch vor. Aber Magie und Mystik helfen, diese besser zu verstehen.
Magie ist eine Mischung aus Wissenschaft und Kunst. Die Erforschung der verborgenen Naturgesetze, der inneren Welt, des Universums. Wir sehen mit 5 Sinnen – die Welt ist aber noch mehr. Stell dir vor, alle Wissenschaftler wären taub und würden die Welt der akustischen Wahrnehmung leugnen. Lächerlich.
Das Thema 2012 ist: Tiefer graben. Den Weg gehen, den ich gewählt habe. Ob er zu einem Ziel führt, weiss ich nicht. Es ist nur so ein Gefühl, dass das das richtige ist.
Und vor allem habe Mut,
deinem Herzen und deiner Intuition
zu folgen.“
-Steve Jobs
Es ist noch spannend. Früher habe ich mir gesagt: “Ich will einmal ein Jedi-Ritter sein.”
Es gibt sie tatsächlich, die Jedi-Orden. Sie heissen ein wenig anders, aber ihre Werte sind die gleichen.
Oder die Faszination der Charaktere in Rollenspielen. Mit der Ausbildung, der Heldenreise und dem Monster abschlachten im Dungeon. Ein Held sein in einer Gilde und wie in Baldur’s Gate auf ein Abenteuer gehen. Sowas ist in der heutigen realen Welt wirklich möglich.
Es ist nicht genug, den Menschen ein Spezialfach zu lehren. Dadurch wird er zwar zu einer Art benutzbarer Maschine, aber nicht zu einer vollwertigen Persönlichkeit. Es kommt darauf an, daß er ein lebendiges Gefühl dafür bekommt, was zu erstreben wert ist.
-Albert Einstein
Na dann. Lass die Heldenreise beginnen.
Das Universum ist ein Plattenspieler.

Das Universum ist ein Plattenspieler. Ein Grammaphon.
Natürlich kein normales Grammaphon, sondern eines mit einem tetraederförmigen Mikrofon.
Deshalb heisst es ja auch Tetragrammaphon.
Ein Tetragrammaphon hat einen Antrieb, um die Schallplatte zu beschleunigen, eine Bremse, um sie zu verlangsamen; einen Lautsprecher, um die Informationen in Schallwellen aufzulösen, und eben ein Mikrofon, um diese Schallwellen auf der Platte zu verdichten. Ausserdem dreht sich die Schallplatte um den Mittelpunkt; quasi die Quintessenz.
Die Nadel tastet die Platte ab, Rille für Rille. Obwohl die Information schon immer da war, da ist, und immer da sein wird, werden die Töne erst erfahren, wenn sie abgetastet werden. Der Wille, Musik zu hören, ist der Grund, warum die Nadel da ist, wo sie ist.
Das Abtasten, diese Bewegung, ist spiralförmig.
Geniales Modell, so ein Plattenspieler. Vielleicht fallen mir noch mehr Gedanken dazu ein.
(Ähnlichkeiten mit Texten über Magie, Okkultismus, Hermetik o.ä. sind rein zufällig und nicht beabsichtigt. Es besteht kein Anspruch auf Wahrheit.)
*Tick* *Tack* – geht’s noch?

Ein paar Überlegungen zur Zeit.
Ich synchronisiere meine Uhr mit dem Server der Atomuhr.
ntpdate swisstime.ethz.ch
Und mir wird klar: Andere tun das auch. Alle synchronisieren mit dieser Uhr. Aber woher weiss die Atomuhr, dass sie “richtig” tickt?
Diese Atomuhr gibt also die Weltzeit vor. Genauer: Es gibt 260 Atomuhren an über 60 weltweit verteilten Instituten. Und die Atomuhr in Paris gibt den Takt an; sie “stimmt”. Aha…
Die Atomuhr funktioniert so:
In einer Atomuhr werden Caesium-Atome mit Hilfe einer elektromagnetischen Strahlung dazu gebracht, von einem Energieniveau in ein anderes zu wechseln. Dieser Übergang funktioniert bei einer ganz bestimmten Frequenz (Periodendauer) der Strahlung besonders gut. Durch Abzählen der richtigen Zahl von Perioden (siehe Zahl oben) gewinnt man die Sekunde ausgesprochen präzise.
Okay. Der Einfachheit halber: 9’192’631’770 Schwingungen dieses Atoms entsprechen genau einer Sekunde.
Aber wie lange dauerte die Sekunde, bevor man entdeckte, dass 9’192’631’770 Schwingungen dieses Atoms eine Sekunde dauern?
Wer sagt: HAA! DAS ist eine Sekunde! Genau jetzt – *klack* … *klack* – ooch nee, diese Atomuhr geht falsch, eine Sekunde dauert _anders_.
Wo ist diese Referenzsekunde? Und wer kann ohne Atomuhr bestimmen, dass gerade DIESE Atomuhr ungenau tickt? Meine Atomuhr ist genauer. Ja Herrgott – Erkennt ihr den Unterschied zwischen 0.00000000000000001 Sekunden und 0.000000000000000012 Sekunden mit blossem Auge? Und wer sagt denn, dass meine Atomuhr falsch geht – es könnte genau so sein, dass deine Atomuhr falsch geht und meine richtig.
Vor der Erfindung der Atomuhr konnte man die Sekundendauer bestenfalls mit einem Pendel bestimmen. Aber der kann ja willkürlich pendeln; man muss einfach mal sagen: Okay, der Rythmus, das ist eine Sekunde. Es gibt sonst keine Referenzpunkte. Oder?
Man könnte die Drehung der Planeten beobachten und diese grossen Zeitperioden dividieren, um dann eine Sekunde daraus zu errechnen und das dann mit der definierten Atomsekunde vergleichen.
Und was passiert, wenn es wieder mal einen Magnetsturm von der Sonne gibt, die Schwingung des Atoms durcheinandergebracht wird und alle Atomuhren gleichzeitig falsch ticken? Niemand würde was bemerken. Niemand. Keine Abweichung, gar nichts. Es tickt alles ganz genau gleich falsch. Und alle synchronisieren davon.
Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) ist durch das Zeitgesetz damit beauftragt, die gesetzliche Zeit zu realisieren. (Quelle)
*ROFLGRÖHL* ![]()
Was gibt es für eine Strafe, wenn die mal die falsche Zeit realisieren? ![]()
Haben wir überhaupt eine Chance, zu merken, dass die uns verarschen?
Die Zeit ist sowas von willkürlich bestimmt und steht auf einem sehr wackeligem Fundament.
Die Wahrnehmung der Realität
Null, nichts, gar nichts.
Die Null (0) ist die einzige reelle Zahl, die weder positiv noch negativ ist. Bezüglich der Addition ist sie das neutrale Element. Die Zahl Null ist die Mächtigkeit der leeren Menge.
Wie verschieden kann man “nichts” beschreiben?
0
Null
“” (leerer Text)
nil
undefined
false
void
…
Ganz amüsant finde ich die Definition von undefinierten Variablen:
var nothing = undefined;
Ist die Variable nothing jetzt definiert oder nicht? Gopferdeckel…
Division durch 0 – redefined
12:4 = 3
Bei 12:0 lautet die Frage: »Wie oft muss man 0 von 12 abziehen um 0 zu erhalten?«
Antwort (Wikipedia):
Keine Anzahl von Operationen bringt das gewünschte Ergebnis.
Bei 0:0 lautet die Frage: »Wie oft muss man 0 von 0 abziehen um 0 zu erhalten?« Antwort: Jede beliebige (also keine eindeutige) Anzahl von Operationen bringt das gewünschte Ergebnis.
Aber…aber… Nein?
Wie oft muss ich 0 von 12 abziehen, um 0 zu erhalten?
Unendlich oft.
Also:
12:0 = ∞
Würd’ sagen, wir müssen eine Dimension höher, um das Ergebnis herauszubekommen…
Rein theoretisch:
12:∞ = 0
Hat die Unendlichkeit eine Grösse? Ich ziehe unendlich viele “Nichtse” von 12 ab. Unendlich viele Dinger, die möglicherweise unendlich klein sind. Ich ziehe die so oft ab, bis es 0 gibt. Hmm.
Das Universum
Es gibt eine Theorie, die besagt, daß, falls jemals irgendwer herausfindet, wozu und warum das Universum da ist, es augenblicklich verschwindet und durch etwas noch Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt wird. Es gibt eine andere Theorie, die davon ausgeht, daß sich jenes bereits ereignet hat.
Richtig falsch bewiesen – Ansichtssache.
Ein Wissenschaftler und ein Student unterhalten sich. Sie untersuchen ein Phänomen, eine Gegebenheit.
Wissenschaftler
Ich habe mit meinen Instrumenten Messungen durchgeführt. Mehrmals. Es ist eindeutig bewiesen und sichtbar, das Ergebnis ist rechteckig. Siehst du? Da:

Student
Ich habe mit meinen Instrumenten Messungen durchgeführt. Mehrmals. Es ist eindeutig bewiesen und sichtbar, das Ergebnis ist rund. Siehst du? Da:

Es könnte jetzt ein Krieg zwischen den beiden ausbrechen. Der eine versucht den anderen von seiner Wahrheit zu überzeugen. Schliesslich ist es doch schwarz auf weiss bewiesen…
Der Hintergrund
Beide haben recht.
Beide liegen falsch.
Beide führen die Messungen und Beobachtungen auf der Dimension durch, in der sie leben. Der Einfachheit halber und zur Veranschaulichung auf der 2. Dimension. Es sind beides Flatlanders. Ihre Welt ist zweidimensional, und ihre Gesetze, Ansichten und Überzeugungen sind ebenfalls zweidimensional, auf dieser zweidimensionalen Ebene.
Es muss etwas passieren; eine Erkenntnis muss eintreten. Und dann werden beide ihre Überzeugungen über den Haufen werfen.
Die Wahrheit
Die Wahrheit existiert auf der nächsthöheren Dimension. Auf der dritten Dimension:
Die 3. Dimension auf der Ebene der Zeit
Wo waren wir stehengeblieben?
Ebene Raum:
1. Dimension: Länge
2. Dimension: Breite
3. Dimension: Höhe
Ebene Zeit:
1. Dimension: Zeitlinie von A nach B
2. Dimension: Mehrere parallele Zeitlinien; hüpfen via Entscheidungen:

Jetzt zur 3. Dimension.
Die 1. und 2. Dimension auf der Ebene der Zeit
Wir führen unseren Versuch, den Aufbau des Universums zu entschlüsseln, fort. Im letzten Beitrag haben wir die Physik der Dimensionen anhand der Ebene des Raumes betrachtet, jetzt folgt die Ebene der Zeit.
Und es gilt immer noch: Das sind meine eigenen Gedankenspiele an meinem eigenen Modell. Es geht nicht um Wahrheit, sondern um Inspiration.

Das ist die erste Dimension auf der Ebene der Zeit. Oh, dir kommt das bekannt vor? Guuut! ![]()



