Echter Zufall
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Dieses Kommando spuckt 512 zufällige Zeichen aus:
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Jetzt ist die Frage: Sind die wirklich echt zufällig?
Dem Programm wurde gesagt: „Mach Zufallszahlen!“. Wenn du bei 4 bist, soll das nächste 8 sein. Das übernächste 49. Dann 2. Aber nur für diesen Durchlauf – beim nächsten mal sollst du andere Zahlen nehmen, aber nach einem ähnlichen Muster. Du darfst frei wählen.
Wie bringt man einer Maschine bei: „Du darfst frei wählen“?
Man kann nur einen Algorithmus schreiben, der eine Ausgabe möglichst immer anders aussehen lässt, möglichst gleichmässig verteilt.
Aber diese „zufällige“ Verteilung basiert auf Regeln. Somit ist sie berechenbar.
Alles, was auf Regeln basiert, ist berechenbar, und somit angreifbar.
Schlaue Füchse kommen auf die Idee, einen „echten“ Zufallsgenerator zu bauen:
RANDOM.ORG offers true random numbers to anyone on the Internet. The randomness comes from atmospheric noise, which for many purposes is better than the pseudo-random number algorithms typically used in computer programs.
Man zieht für die Generierung von „Zufall“ das Rauschen in der Atmosphäre hinzu. Ich könnte auch die Mausbewegungen aller Internetbenutzer in die Berechnung einfliessen lassen, oder die Reflexion einer unruhigen Wasseroberfläche mit einer Fotodiode einfangen. Somit bin ich unabhängig von der Maschine mit mathematischen Algorithmen.
ABER.
Ich bin leider nicht unabhängig vom Universum. 😉
Jedes einzelne Dingerchen, jede Wellenbewegung, jeder Reissack, der in China umfällt, jeder Windstoss – alles – alles hat seinen Grund. Wenn ich einen Stein ins Wasser werfe, dann erzeugt der Wellen. Diese Wellen verhalten sich nach physikalischen Regeln. Sie haben einen Grund, so zu sein.
Wenn ein Internetbenutzer mit der Maus auf das Google-Suchfeld fährt, dann tut er das aus einem Grund. Er will etwas suchen, getrieben vom Impuls der Neugier. Die Mausbewegung hat ihren Grund.
Alles, was passiert, hat seinen Grund. Weil das Universum auf Gesetzmässigkeiten basiert.
„Jede Ursache hat ihre Wirkung; jede Wirkung hat ihre Ursache; alles geschieht gesetzmäßig; Zufall ist nur ein Name für ein unbekanntes Gesetz; es gibt viele Pläne von Ursachen, aber nichts entgeht dem Gesetz.“
-Das Kybalion
Somit ist echter Zufall schlicht unmöglich.
Um echten Zufall zu erzeugen, müsste man mit einer Einstein-Rosen Brücke (aka Wurmloch) eine Verbindung in ein Paralleluniversum aufnehmen, welches unabhängig von unserem existiert – und auf völlig anderen Regeln basiert. Die Frage ist dann aber – können wir diese Daten, die da kommen, überhaupt verwerten? Vielleicht gibt es da gar keine Textzeichen, geschweige denn Text – falls sowas dort existiert.
Vielleicht tropfen dort Regenflöt mit dem Schlüsselbund vom Trottoirrand, weil elementare Schornsteine die Grösse eines tollwütigen Glühbirnenwechslers untertrieben haben – was dann einen autodidaktischen semi-halb Lebensbaum in der 38. Dimension um 2mm zurückentwickelt hat. Natürlich wird der Zahnradantrieb dort leicht mit dem kopfstehenden Kerzendocht verwechselt, weil die sublinguare Atomarschwingung den Proxy über zwei Eilandechsen überquert hat.
Was das genau bedeutet, kann ich euch auch nicht sagen. Es kommt ja nicht von diesem Universum. 😉
Da aber alles nur „dem einen“ entspringt, von dem es erschaffen wurde (nennen wir es ‚Gott‘), gibt es nichts ausserhalb. Wir müssten uns über das, was alles erschafft, stellen, um so ein Paralleluniversum mit komplett eigenen Regeln zu erschaffen.
Das wäre ja wie wenn mein Programm im Computer plötzlich anfängt, mir im echten Leben von sich selbst aus etwas zu erschaffen, weil es das für seine echten Zufallsberechnungen braucht, unabhängig von den Regeln seines Computersystems, dem es unterworfen ist.
Kann es das?
Nein.
Intergalaktischer Informationsbegleiter
…für Datenreisende.

Was: Jediritter Infopad. Reiseführer durch die Galaxis. Personal Messenger Pad.
Wie: Zugriff auf das globale Datennetz
Wann: Immer dabei bei wichtigen Missionen
Kennt ihr die? Diese Geräte, die Helden begleiten. In allen Filmen mit viel Raumschiff und Reisen durch’s Universum. Sie werden eingesetzt als Kommunikationsmittel, Notizblock, allwissendes Mobilterminal, Sonderbare-Steine-Analysegerät und scheinen niemals Strom zu verbrauchen.
Und wisst ihr was? So. Was. Gibts. Wirklich. !
Es heisst „Kindle„, kommt von Amazon, und war ursprünglich dazu gedacht, Bücher zu lesen.
Der Clou ist aber: Mit dabei ist, als „Experimental Feature“, ein vollwertiger Webkit-Browser mit Javascript Unterstützung.
Da ein Webbrowser alleine aber noch nicht sonderlich nützlich ist, gibt es gratis Internet dazu.
Und zwar weltweit. Ohne Abogebühr.

Jaaa, da staunst Du, he? Wusste ich nämlich auch nicht. Wissen die wenigsten… Weil das weltweite gratis Internet über 3G ist ein „nettes Nebenprodukt“…
Und wie lange der Akku wohl hält? Ein paar Stunden? Tage? Wochen? Ja genau. Ein paar Wochen. Da staunst Du grad nochmals, gell?
Warum das so ist: Das Display hat weder eine störende Hintergrundbeleuchtung, noch Pixel. Das Zauberwort heisst „E Ink“ – elektronische Tinte. Braucht nur Strom beim „Umblättern“.
Suchbild; finde den Pixel:

im Gegensatz zu euren tollen iPhones, die nach zwei Minuten schon „Akku! Akku! Akku!“ schreien, kann man dieses schicke Gerät zu recht als Mobile bezeichnen. Damit kann ich locker 2 Wochen irgendwo in die Türkei in die Flugferien und damit auf Wettersites zugreifen.
Hach – dieses Gerät versprüht mit seinem Monochrom-Display so einen Analog-Charme. Ich mag so unscheinbar altertümlich daherkommende Sachen, die aber hochwertigen futuristischen Schnickschnack eingebaut haben.

„Yes, it’s a Macintosh“ war der erste Gedanke, der mir durch den Kopf schoss.
Scheinwerfer

Hier gefunden. Da gibt’s auch andere glatte Sachen, wie z.B. das Laptop-Selbstladekabel
A message from egypt
URGENT MESSAGE FROM ACTIVIST IN EGYPT. PLEASE REPOST IF YOU CAN! „To all the people of world“
Alicia Ali Marsden
To all the people of world
The people in Egypt are under governmental siege. Mubarak regime is banning Facebook, Twitter, and all other popular internet sites Now, the internet are completely blocked in Egypt. Tomorrow the government will block the 3 mobile phone network will be completely blocked.
The miserable programmer paradox
(hier gefunden)
What I call “the miserable programmer paradox” states the following:
“A good programmer will spend most of his time doing work that he hates, using tools and technologies that he also hates.”
This is a paradox in the sense that it’s a counterintuitive result; you’d expect that the bad programmers would spend their time with crappy technologies, while the excellent programmers would spend their time with super-awesome technologies. Right?
Liebe

Der zweischneidige Aspekt der „Liebe“ hat mit dem, was die meisten spontan unter Liebe verstehen würden, herzlich wenig zu tun. Vielmehr handelt es sich dabei schlicht um eine Suchtstruktur. So wie Menschen von einer bestimmten Droge abhängig werden können, können sie auch von einem anderen Menschen abhängig werden – es wurde bereits vor mehreren Jahrzehnten nachgewiesen, dass die biochemischen Vorgänge im Körper in beiden Fällen sehr ähnlich ablaufen.
In Abwesenheit des anderen Menschen können dann nach einiger Zeit regelrechte Entzugserscheinungen entstehen. Auf gedanklicher Ebene äussert sich die Abhängigkeit in der Überzeugung, dass der angebetete Mensch der „einzig Wahre“ ist, ohne den man nie wieder glücklich sein kann. Achtet mal darauf, in wie vielen sogenannten „Liebesliedern“ Sätze wie „Ich brauche dich“ (I need you) oder „I can’t live without you“ vorkommen. Das sind keine Liebeslieder, sondern Abhängigkeitshymnen.
Die „Encyclopedia Galactica“ beschreibt „Liebe“ als entkräftende, psychosomatische Krankheit, die bei der Produktion von verschiedenen Hormonen im Körper des Opfers ausbrechen kann, das wiederum entweder nichts ahnt oder unfähig ist, die Kontrolle zu behalten. Darüber hinaus verrät die Enzyklopädie die Liste der verschiedenen erhältlichen Medikamente, wie man mit der ungebetenen Zuwendung von Freunden umgeht und auf welchen Planeten in der Galaxis man sich am besten tränenreich quälende Lieder anhören kann. Der Reiseführer „Per Anhalter durch die Galaxis“ beschreibt das Thema Liebe wie folgt: „Größtenteils schmerzhaft“. Wenn möglich, vermeiden!
Liebe im spirituellen Sinne ist gleichbedeutend mit Verbundenheit und ist damit der ursprüngliche Bewusstseinszustand aller Wesen, die im kosmischen Bewusstsein verbunden sind. Diese Liebe stellt keine Bedingungen und ist – jenseits unserer Wahrnehmungsfilter – immer vorhanden.
Sichere Authentifizierung mit Javascript
Nightly hacking. Und zwar:
Es gibt soo viele Seiten, wo man sich nicht über eine verschlüsselte Verbindung anmeldet.
Tja, was tun, damit das Passwort nicht unverschlüsselt übertragen wird und in die Nase eines Netzwerkschnüfflers gerät?
Wir brauchen ein Taschentuch. Und wickeln das Passwort dort drin ein.
Der Server generiert ein Taschentuch. In diesem Fall eine Zufallszahl:
$_SESSION['challenge'] = sha1(mt_rand(0, 1000000) . mktime()); |
Das schicken wir an den Browser. Sieht dann so aus:

Das Chrüsimüsi bei „Server challenge“ ist unser Taschentuch. Das Verfahren heisst nämlich „Challenge-Response„.
Jetzt tippe ich mein Passwort ein. Vor dem Absenden wird mein Passwort zusammen mit dem Taschentuch verchrügelet und erst dann an den Server geschickt:
var sha1 = hex_sha1(passval + challenge); |

Das da unten; ja genau da wo es heisst: „[password] =>“ – dort ist mein Passwort im Taschentuch drin. Dieses Gstellaasch wird an den Server geschickt.
Dort angekommen, macht der Server das gleiche. Er wickelt das Passwort aus der Datenbank in das gleiche Taschentuch ein und vergleicht sein Ergebnis mit dem vom Browser erhaltenen:
if (sha1($db_password . $_SESSION['challenge']) == $_POST['password']) { echo 'Logged in. <a href="">Reload</a>'; session_destroy(); //wichtig, neues Taschentuch generieren #replay-attacks } |
Sind die beiden Ergebnisse identisch, war das Passwort richtig.
Sicherheitsmassnahme
Für den Fall, dass ich in meinem Browser aus Versehen kein Javascript aktiviert habe, und das Passwort nicht per Taschentuch durch’s Netzwerk reisen würde, sondern im Klartext, stelle ich das Passwortfeld als Platzhalter dar, welcher dann durch ein Eingabefeld ersetzt wird, wenn Javascript aktiviert ist.

Damit kann ich gar nicht erst ein Passwort eintippen…
So. Die Taschentuch-einwickel-Funktion (aka SHA1) habe ich hier gefunden.
Ausprobieren könnt ihr’s da: http://scratchbook.ch/js_challenge-response/
Den Code gibt’s auf Github: https://github.com/claudehohl/js_challenge-response/blob/master/index.php
Die Wahl des Weges

Jeder Weg, selbst ein Irrweg, hat seinen Wert, denn wir schöpfen aus ihm eigene Erfahrung, so dass wir nicht mehr auf die Meinungen anderer angewiesen sind.
DigitalColor-Farbmesser

Tippfehler for fun and profit – eigentlich wollte ich den Kalender starten. Irgendwas ist mir dabei abferheyt, und dabei kam ein wunderbares Werkzeug zum Vorschein:

Das digitale Farbmessgerät.
Gopf. Ich hatte schon x-mal nach „RGB-Meter Widget“ und so gesucht… Dabei ist das von Haus aus dabei, als Dienstprogramm!
„Haare färben“ – ein heikles Vergehen
Grad vom Dulnan per E-Mail bekommen:
Nach dem Staatsbesuch des chinesischen Präsidenten Hu Jintao beschäftigt die US-Medien nur eins: Was hat Präsident Obama mit seinen Haaren gemacht?
Eigentlich war der Staatsbesuch des chinesischen Präsidenten Hu Jintao eine ernste Sache gewesen – in den USA löste er aber eine Medienhysterie aus. Doch es waren nicht politische Aspekte wie die Wirtschaftsbeziehungen zwischen den USA und China oder kritische Menschenrechtsfragen, welche für Aufregung gesorgt hatten. Nein, es waren Barack Obamas Haare. Während sich die US-Bevölkerung kurz nach Obamas Amtsantritt 2009 noch sorgten, weil der Präsident innert weniger Monate ergraut war, verdächtigen sie ihn jetzt eines weitaus heikleren Vergehens: des Haarefärbens. (Whole shit story)
Ihr dürft euch gerne auch an den Kopf längen.
Pakistanis abknallen – kein Problem. Haare färben? SKANDAAAAL!
Präsidenten üben keine Macht aus. Ihre Aufgabe ist es, von ihr abzulenken.
-Ford Prefect in „The Hitchhiker’s Guide To The Galaxy“


