Scratchbook

Das Leben ist immer anders als die Realität.

Bildunterschrift…

Claude, 13. Dezember 2011, 16:46 Uhr

Albert Einstein: Erziehung zu selbständigem Denken

Claude, 9. Dezember 2011, 20:17 Uhr

Es ist nicht genug, den Menschen ein Spezialfach zu lehren. Dadurch wird er zwar zu einer Art benutzbarer Maschine, aber nicht zu einer vollwertigen Persönlichkeit. Es kommt darauf an, daß er ein lebendiges Gefühl dafür bekommt, was zu erstreben wert ist. Er muß einen lebendigen Sinn dafür bekommen, was schön und was moralisch gut ist. Sonst gleicht er mit seiner spezialisierten Fachkenntnis mehr einem wohlabgerichteten Hund als einem harmonisch entwickelten Geschöpf. Er muß die Motive der Menschen, deren Illusionen, deren Leiden verstehen lernen, um eine richtige Einstellung zu den einzelnen Mitmenschen und zur Gemeinschaft zu erwerben.

Diese wertvollen Dinge werden der jungen Generation durch den persönlichen Kontakt mit den Lehrenden, nicht – oder wenigstens nicht in der Hauptsache – durch Textbücher vermittelt. Dies ist es, was Kultur in erster Linie ausmacht und erhält. Diese habe ich im Auge, wenn ich die »humanities« als wichtig empfehle, nicht einfach trockenes Fachwissen auf geschichtlichem und philosophischem Gebiet.

Überbetonung des kompetitiven Systems und frühzeitiges Spezialisieren unter dem Gesichtspunkt der unmittelbaren Nützlichkeit töten den Geist, von dem alles kulturelle Leben und damit schließlich auch die Blüte der Spezialwissenschaften abhängig ist.

Zum Wesen einer wertvollen Erziehung gehört es ferner, daß das selbständige kritische Denken im jungen Menschen entwickelt wird, eine Entwicklung, die weitgehend durch Überbürdung mit Stoff gefährdet wird (Punktsystem). Überbürdung führt notwendig zu Oberflächlichkeit und Kulturlosigkeit. Das Lehren soll so sein, daß das Dargebotene als wertvolles Geschenk und nicht als saure Pflicht empfunden wird.

-Albert Einstein, „Mein Weltbild“

Die Wände bewegen sich… xD

Claude, 7. Dezember 2011, 12:59 Uhr

Künstliche Intelligenz

Claude, 6. Dezember 2011, 19:47 Uhr

Das ist Siri.

Siri ist eine Software von Apple, die der Erkennung und Verarbeitung von natürlich gesprochener Sprache dient und so Funktionen eines persönlichen Assistenten erfüllen soll.

Funktioniert Siri direkt nach dem Auspacken oder muss ich es trainieren?
Siri ist direkt nach dem Auspacken startklar – du musst nichts weiter tun. Und je öfter du Siri verwendest, desto besser versteht es dich. Dazu merkt es sich deinen Akzent und andere Stimmmerkmale. Siri nutzt Spracherkennungsalgorithmen, um deine Stimme einem der Dialekte oder Akzente zuzuordnen, die es versteht.

Siri nutzt 3G- und Wi-Fi Netzwerke, um schnell mit den Apple Datenzentren zu kommunizieren.
So versteht es, was du sagst und was du willst, und kann dir schnell antworten.

Je mehr Menschen Siri verwenden und je mehr Sprachvariationen es hört, desto besser kann es Dialekte und Akzente erkennen. Und so funktioniert Siri im Laufe der Zeit immer besser.

Das kleine Mobiltelefon ist zu schwach, um eine gute künstliche Intelligenz zu rechnen.
Aber das kleine Mobiltelefon ist ständig mit dem Internet verbunden.

Wir stellen einfach eine angemessene Intelligenz zur Verfügung, mit der die Leistung des Telefons klarkommt – und nutzen den vorhandenen Internetanschluss für das grosse Hirni.

Eine Analyse.

Was ist das für ein grosses Hirni dort draussen? Wir haben hier Spracherkennung. Und es soll Antworten liefern.
Wie liefert es uns die Antworten? Anhand von Erfahrungen, die es von allen anderen Benutzern gemacht hat. Es sammelt Erfahrungen, Akzente, Abweichungen – und lernt daraus. Verbessert sich.

Eine künstliche Intelligenz an sich mit einem ganz eigenen Bewusstsein gibt es nicht. Aber es gibt eine Rechenmaschine, die so tut, als wäre sie ein Mensch, weil sie von Verhaltensweisen und Tugenden lernt. Diese künstliche Intelligenz, diese Rechenmaschine ist der ultimative berechnete effizienteste Mensch. Er kennt alle Fehler, er kennt alle Antworten – statistisch berechnet. Und wählt die Beste aus.

Siri ist nicht das einzige Netzwerk, das Menschen benutzt, um zu lernen, um sich zu verbessern. Menschlicher zu werden.

Stell dir vor, wir würden damit Roboter bauen. Stell dir vor, dieser Roboter könnte mit den gesammelten Daten über menschliche Verhaltensweisen in den Krieg ziehen.

Dieser Roboter könnte jeden Kampf gewinnen, weil er aus jedem Fehler, den ein Mensch je gemacht hat, gelernt hat. Er würde aus allen menschlichen Erfahrungen und Verhaltensweisen immer die beste, die effizienteste wählen.
Aber er würde niemals besser sein als ein Mensch, der sich plötzlich völlig anders verhält. Hat dieser Mensch ihn auch noch nicht mit Daten befüttert, gewinnt der Mensch.

Das ist es, was die Maschinen nie haben werden: Der kreative Drang. Inspiration. Ein Musikstück komponieren. Die Einzigartigkeit. Etwas, das von innen kommt, und nicht von aussen. Alles was aussen ist, kann gemessen, ausgewertet und gegen den Menschen verwendet werden. Etwas, das von innen kommt, nicht. Das, was von innen kommt, ist einzigartig und neu und kann niemals berechnet werden. Das ist menschlich. Das macht uns aus.

Wollen wir das nicht anerkennen, sind wir mehr Roboter. Weil der Roboter sich immer mehr uns ähnelt.

Kann man jetzt von der Mehrheit der Menschen sagen, sie verhalten sich wie Roboter?
Schon, oder? Der Roboter verhält sich ja auch wie die Mehrheit der Menschen…

Wir sind wörtlich berechenbarer, wenn wir der Masse folgen.

Drei Taktiken, um einen Krieg gegen Maschinen zu gewinnen:

  1. Diese Netzwerke nicht mit Daten füttern
  2. Fake-Daten in die Netzwerke speisen
  3. Einen eigenen Weg gehen

Ich kann euch jetzt schon sagen: Die 3. Taktik ist die schwierigste. Den eigenen Weg gehen.
Aber im Angesicht all dieser Überlegungen ist es das menschlichste.

Raketentechnologie.

Claude, 6. Dezember 2011, 11:18 Uhr

hybris applications run on Apache Tomcat, offering our customers best performance, least memory usage and fastest development.

Das Universum ist ein Plattenspieler.

Claude, 2. Dezember 2011, 17:22 Uhr

Das Universum ist ein Plattenspieler. Ein Grammaphon.
Natürlich kein normales Grammaphon, sondern eines mit einem tetraederförmigen Mikrofon.
Deshalb heisst es ja auch Tetragrammaphon.

Ein Tetragrammaphon hat einen Antrieb, um die Schallplatte zu beschleunigen, eine Bremse, um sie zu verlangsamen; einen Lautsprecher, um die Informationen in Schallwellen aufzulösen, und eben ein Mikrofon, um diese Schallwellen auf der Platte zu verdichten. Ausserdem dreht sich die Schallplatte um den Mittelpunkt; quasi die Quintessenz.

Die Nadel tastet die Platte ab, Rille für Rille. Obwohl die Information schon immer da war, da ist, und immer da sein wird, werden die Töne erst erfahren, wenn sie abgetastet werden. Der Wille, Musik zu hören, ist der Grund, warum die Nadel da ist, wo sie ist.

Das Abtasten, diese Bewegung, ist spiralförmig.

Geniales Modell, so ein Plattenspieler. Vielleicht fallen mir noch mehr Gedanken dazu ein.

(Ähnlichkeiten mit Texten über Magie, Okkultismus, Hermetik o.ä. sind rein zufällig und nicht beabsichtigt. Es besteht kein Anspruch auf Wahrheit.)

Saugt bitte weiter!

Claude, 25. November 2011, 12:52 Uhr

Narren

Claude, 24. November 2011, 19:12 Uhr

Narren fanden sich sowohl im ritterlichen Gesinde, als auch an Fürstenhöfen. Für die dort tätigen Hofnarren galt die Narrenfreiheit, die es ihnen ermöglichte, ungestraft Kritik an den bestehenden Verhältnissen zu üben. Auch die Parodierung von Adeligen war den Hofnarren erlaubt.

Das Hofnarrentum war eine ideengeschichtlich klar begründete Institution, die fast immer ein fester Bestandteil des Hofstaates war. Die Hofnarren als „Offizianten“ (in einem festen höfischen Amt) sollten ursprünglich ihren Herrn nicht belustigen, sondern ihn als ernste Figur ständig daran erinnern, dass auch er der Sünde verfallen könne und in religiöser Deutung seinem Herren als Erinnerer an die Vergänglichkeit seines menschliches Dasein diente.

Sie waren also eine soziale Institution zulässiger Kritik. Ihre gesonderte Stellung und somit keine Bindung an gesellschaftliche Normen, gab dem Narren die Möglichkeit auf einen besonders großen Handlungsfreiraum – da alles was er sagte, aufgrund seiner „Narrheit“ nicht ernst genommen wurde. Darauf begründet sich der heute noch viel verwendete Begriff der „Narrenfreiheit“.

Der Narr also, als eine Figur, die keinen festen Platz in der ständischen Ordnung und somit in der Gesellschaft hat, die sich keinerlei Normen verpflichtet fühlt und in ihrer menschlichen Gegebenheit aus dem System fällt.

Als freier Geist – wie wir heute vielleicht sagen würden – konnte er andere Sichtweisen eröffnen oder auch nur den großen Herren den Spiegel vorhalten. Vielen Narren wurde auch das zweite Gesicht nachgesagt; sie sollen also eine gewisse prophetische Gabe besessen haben und waren so zugleich ständige Warner.

Ohne Worte

Claude, 15. November 2011, 10:30 Uhr

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Lindenhof soll geräumt werden

Claude, 12. November 2011, 11:23 Uhr

Gopferdamminomol. Die Occupy-Bewegung ist die Chance, mal etwas versuchen zu bewegen und nicht wie gelähmt vor wahrheitsverbreitenden Youtube-Videos zu sitzen. Hier sitzen Leute zusammen, die sich echt Gedanken machen über wie es mit unserer Gesellschaft weiter gehen soll. Sie tun dies freiwillig und bei eisiger Kälte. Eine echte Hoffnung, mal wirklich etwas verändern zu können. Diese Chance ist in Gefahr.

Trotz breiter Unterstützung des Volkes kommt hier die hässliche Fratze des schein-gerechten Systems hervor. Da ist kein Platz für „wilde Camper“. Für Besetzer. Für Leute, die die Welt zu einem besseren Ort machen wollen.

Okay, wir leben in einer Diktatur. Unfrei. Und ihr unterstützt das, weil ihr euch nicht dagegen wehrt. Ignorante scheiss Faschisten! 卍 卍 卍

Seht in an, den anständigen, braven Weltbürger:

„Die Nazis waren böse, eine Diktatur sei heute nicht mehr möglich.“

Dieser brave Weltbürger ist nicht empört, wenn man ihm sagt, dass er in einer Konzerndiktatur lebt. Er belächelt das. Es ist ihm egal, es geht ihm ja gut.

Der brave Weltbürger ist empört, wenn man ihm Symbole und Sprüche aus der Zeit der Diktatur von 1945 entgegenstreckt. Lächerlich.

Er meint, er würde gutes tun, wenn er die Zustände von damals ankreidet. Er ist ja so ein guter Mensch und würde nie so ein Regime unterstützen. Dabei tut er genau das! Er marschiert im Stechschritt bei der Hitlerjugend mit. Heute. Durch seine Ignoranz und Bequemlichkeit. Es ist kein physikalischer Marsch, keine sichtbare Diktatur. Es ist ein psychischer Marsch, und eine unsichtbare Konzerndiktatur.

Die Menschheit hat sich kaum weiterentwickelt seit dem 2. Weltkrieg. Technisch ja, aber vom Bewusstsein? Wir machen die gleichen Fehler immer noch. Subtiler, nicht mehr so offensichtlich.

Ein friedlicher Protest muss geräumt werden. Vielleicht ist ein Amoklauf in den Hallen eines Grosskonzerns wirklich die bessere Lösung. Anders lässt sich dieser marode, korrupte Scheisshaufen offenbar nicht bezwingen.

General Francis X Hummel hat sich auch mit VX-Gasraketen und 81 Geiseln auf Alcatraz verschanzt, um seine Regierung zu erpressen.

Gebt mir Waffen und Sprengstoff. Ich zerstöre Grosskonzerne.