Scratchbook

Das Leben ist immer anders als die Realität.

Bildunterschrift…

Claude, 13. Dezember 2011, 16:46 Uhr

Lindenhof soll geräumt werden

Claude, 12. November 2011, 11:23 Uhr

Gopferdamminomol. Die Occupy-Bewegung ist die Chance, mal etwas versuchen zu bewegen und nicht wie gelähmt vor wahrheitsverbreitenden Youtube-Videos zu sitzen. Hier sitzen Leute zusammen, die sich echt Gedanken machen über wie es mit unserer Gesellschaft weiter gehen soll. Sie tun dies freiwillig und bei eisiger Kälte. Eine echte Hoffnung, mal wirklich etwas verändern zu können. Diese Chance ist in Gefahr.

Trotz breiter Unterstützung des Volkes kommt hier die hässliche Fratze des schein-gerechten Systems hervor. Da ist kein Platz für “wilde Camper”. Für Besetzer. Für Leute, die die Welt zu einem besseren Ort machen wollen.

Okay, wir leben in einer Diktatur. Unfrei. Und ihr unterstützt das, weil ihr euch nicht dagegen wehrt. Ignorante scheiss Faschisten! 卍 卍 卍

Seht in an, den anständigen, braven Weltbürger:

“Die Nazis waren böse, eine Diktatur sei heute nicht mehr möglich.”

Dieser brave Weltbürger ist nicht empört, wenn man ihm sagt, dass er in einer Konzerndiktatur lebt. Er belächelt das. Es ist ihm egal, es geht ihm ja gut.

Der brave Weltbürger ist empört, wenn man ihm Symbole und Sprüche aus der Zeit der Diktatur von 1945 entgegenstreckt. Lächerlich.

Er meint, er würde gutes tun, wenn er die Zustände von damals ankreidet. Er ist ja so ein guter Mensch und würde nie so ein Regime unterstützen. Dabei tut er genau das! Er marschiert im Stechschritt bei der Hitlerjugend mit. Heute. Durch seine Ignoranz und Bequemlichkeit. Es ist kein physikalischer Marsch, keine sichtbare Diktatur. Es ist ein psychischer Marsch, und eine unsichtbare Konzerndiktatur.

Die Menschheit hat sich kaum weiterentwickelt seit dem 2. Weltkrieg. Technisch ja, aber vom Bewusstsein? Wir machen die gleichen Fehler immer noch. Subtiler, nicht mehr so offensichtlich.

Ein friedlicher Protest muss geräumt werden. Vielleicht ist ein Amoklauf in den Hallen eines Grosskonzerns wirklich die bessere Lösung. Anders lässt sich dieser marode, korrupte Scheisshaufen offenbar nicht bezwingen.

General Francis X Hummel hat sich auch mit VX-Gasraketen und 81 Geiseln auf Alcatraz verschanzt, um seine Regierung zu erpressen.

Gebt mir Waffen und Sprengstoff. Ich zerstöre Grosskonzerne.

Occupy Paradeplatz beim SF Club

Claude, 26. Oktober 2011, 21:00 Uhr

Ich merke im Verlaufe der Sendung, dass die grundlegende Systemkritik, welche viele in der Bewegung beschäftigt und auch von den beiden in der Sendung geäussert wurde, langsam aber sicher auch von Aussen wahrgenommen wird.

Die beiden Bankenvertreter sind leicht defensiv und können nicht wirklich opponieren, teils wegen mangelnder konkreter Forderungen unsererseits, aber auch weil die jetzige Situation offensichtlich ein globales Problem und somit eine globale Lösung braucht. Geri Müller (Grüne) überzeugte mich mit seinem fundiertem Wissen um das Finanzsystem. Wer mich sehr überraschte war Markus Will (HSG), der mit seiner Ansicht soweit ging, dass das Bankensystem an sich Führungspersönlichkeiten auf den höchsten Positionen hervorbringen würde, die sozial degeneriert sind – was eigentlich eine andere Art ist zu sagen: dieses Finanzsystem wird in den höchsten Etagen asozial und unmenschlich geführt. Wenn man sich dann vergegenwärtigt, dass das Geld ja eine Erfindung des Menschen selbst ist, bekommt diese Analyse der Degenerierung absurde Züge: eine Idee für die Vereinfachung des Tauschhandels, sprich das Geld, mündet in ein System, mit dem wir uns selbst asozial und unmenschlich verhalten – die Idee hat uns vergessen lassen, was wirklich wichtig ist.

Julia’s Beitrag, dass auch das ökologische Problem schliesslich auf das Finanzsystem aufbaut, dass die Ausbeutung fördere oder gar voraussetzt, war für mich eines der wichtigsten Voten in der Sendung. Denn es offenbarte, dass hier nicht nur Staaten (Eurokrise 2011) oder Kleinsparer (Finanzkrise 2008) vor dem Bankrott standen oder stehen, sondern Vorstufen sind eines globalen Bankrotts und Kollapses, aufgrund einer Annahme vom unendlichen Wachstum, dass sich dann im jetzigen Finanzsystem weiter auslässt.

occupyparadeplatz.ch

#OccupyTheInternet

Claude, 21. Oktober 2011, 10:32 Uhr


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St.uhl.gang

Claude, 20. Oktober 2011, 14:10 Uhr

Hier eine Rede von einem hochkompetenten, volksnahen Politiker, der sich erfolgreich durch das Schulsystem gekämpft hat und es bis zum Doktortitel gebracht hat. Hört her, was der gute Mann zu sagen hat:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

“Der Computerclub hat überhaupt nichts aufgedeckt”

Ratet mal, wer hat gerade einen Kinderpornoring gesprengt hat?
Hinweis: Es ist nicht die Regierung.

Es ist ANONYMOUS!

Wer ist denn Mitglied in diesem Kinderpr0n-Netzwerk?

<lolita_fucker> some of the users of Lolita city are high level politicians, cardinals, and business men
<*****> who is lolita_fucker?
<*****> pedo server owner.

(Quelle)

Uns werden Hackerparagraphen aufgetischt. Wir dürfen nicht mal Ping denken. Stattdessen will man uns mit schlampig programmierten Staatstrojanern überwachen. Versuche, ein offenes, dezentrales soziales Netzwerk zu schaffen, werden erschwert. Paypal sperrt das Spendenkonto von Diaspora.

Und jetzt empört euch!

Wir sind das Volk! Wir sind Anonymous. Wir sind viele. Wir vergeben nicht. Wir vergessen nicht. Erwartet uns.

We met, we talked, we liked, we called, we texted, we dated, we committed, i loved, u cheated, we’re done, you’re deleted.

V for Vendetta. Es geht los.

Claude, 19. Oktober 2011, 14:21 Uhr

Kommt mir irgendwie bekannt vor…

Die Piratenpartei

Claude, 17. Oktober 2011, 17:29 Uhr

Informationelle Selbstbestimmung, freier Zugang zu Wissen und Kultur und die Wahrung der Privatsphäre sind die Grundpfeiler der zukünftigen Informationsgesellschaft.

 

Die Piraten sprechen einfach so mit ihren Wählern, wie das normale Menschen im Alltag auch tun. Damit heben sie sich von der Dauerinszenierung der Politik ab.

Näher am Menschen

Ein Facebook-Dialog mit dem Presseteam eines Politikers ist im Schnitt so ergiebig wie ein Kaffeeplausch mit einer Sprechpuppe und genauso beliebt.

Umgekehrt ist bei der Piratenpartei die digitale Nähe zum Bürger, jedenfalls zum vernetzten Bürger, die Regel. Der Erfolg der Piraten beruht weniger auf dem Internet, sondern viel mehr darauf, was man mit dem Internet machen kann: direkte Verbindungen herstellen.

Dieser Erfolg besteht deshalb vor allem aus dem Problem der anderen Parteien. Und das ist ein Problem der Ansprache – und damit der Sprache selbst. Nun hat das Internet die Möglichkeit neu gegeben, die Sprache zwischen Politik und Bürger dem echten Leben anzupassen. Und nur die Piraten nutzen diese Möglichkeit konsequent. Sie haben daraus sogar eine Kommunikationshaltung über alle Medien hinweg entwickelt.

Man kann “Ruhe!” schreien.
Oder einfach ruhig sein.

Man kann “wir sind transparent” schreiben.
Oder einfach transparent sein.

Eingestandenes Unwissen wirkt kompetenter als entlarvtes Unwissen

Der oft gehörte Vorwurf der Unprofessionalität der Piraten bezieht sich auf Antworten wie: “Davon habe ich keine Ahnung, aber ich werde mich einarbeiten.”
Dieser Satz ist in einem Alltagsgespräch das Ehrlichste und Konstruktivste, was man in der entsprechenden Situation sagen kann. Politisch ist er außerhalb der Piratenpartei kaum vorstellbar. Denn die Sprache der Politik hat bekannterweise mit dem Alltag nichts mehr zu tun, sondern ist zur Inszenierung geronnen, die kampftaktisch funktionieren soll: als Schutz gegen Angriffe anderer Parteien und der Medien sowie als Durchhalteparole für die eigenen Truppen.

Die Piraten stehen für eine politische Sprache, die im Netz geboren ist: Dort gibt es immer einen Kommentator, der seine zweite Doktorarbeit zum diskutierten Thema geschrieben hat und sich besser auskennt. Und eingestandenes Unwissen wirkt sympathischer und sogar kompetenter als entlarvtes Unwissen, das haben die intelligenteren der im Netz sozialisierten Leute schnell gelernt.

Barack Obama, dem politische Kommunikation oft besser zu gelingen scheint als Politik, hat den Wunsch nach netztypischer Offenheit samt zugegebener Unzulänglichkeit erkannt. Bei der fehlgeschlagenen Besetzung eines wichtigen Regierungspostens sagte er 2009 in einem TV-Interview: “Ich hab’s total verbockt – das sage ich hier im Fernsehen, und das ist Teil der Ära der Verantwortung.” Knapper lässt sich der Zusammenhang zwischen offener, nachvollziehbarer Kommunikation und politischer Verantwortung kaum verdichten.

Politik. Das Betriebssystem der Gesellschaft.
Machen wir es Open Source.

Die Piraten meinen es Ernst mit Open Government, mit transparenter Politikführung. Bei keiner anderen Partei lassen sich die Beschlüsse und Protokolle eines Vorstandes im Netz abrufen.

Wir sind Piraten. Wir sind Menschen. Wir kochen auch nur mit Wasser.
Dafür aber ehrlich und transparent.

Hier ein zehnminütiger Videobeitrag der Schweizer Piratenpartei.

Occupy the Planet!

Claude, 16. Oktober 2011, 19:18 Uhr

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Die Occupy-Aktion zur Befreiung der Menschheit

Claude, 11. Oktober 2011, 22:30 Uhr

Gestern Abend fand eine Versammlung der Vertreter verschiedener Gruppen statt, die an der Occupy Paradeplatz Aktion in Zürich am kommenden Samstag den 15. Oktober teilnehmen werden. Um 18:00 Uhr trafen sich die Interessierten im Volkshaus, um das gemeinsame Vorgehen zu besprechen. Es kamen so viele Leute, der reservierte Raum war brechend voll, zu klein und es musste schnell ein grösserer Saal organisiert werden, was dann auch geschah. Dieses grosse Interesse ist ein gutes Zeichen und kündigt eine rege Teilnahme bei der Demo gegen die Bankster an.

Anwesend waren viele verschiedene Gruppen des gesamten politischen Spektrums, auch Gewerkschaftler und Vertreter der Wahrheitsbewegung, die unterschiedliche Schwerpunkte haben. Es wurde aber deutlich, obwohl jede Gruppe andere Wege geht, war doch der gemeinsame Nenner, das Finanzsystem und die Macht die es über die Gesellschaft ausübt muss beendet werden. Einige Forderungen oder Slogans auf die sich alle einigten lauten:

  • „Menschen statt Banken!“
  • „Für Menschen gegen Ausbeutung“
  • „Stopp Machtausbau!“
  • „Echte Demokratie Jetzt“
  • „Solidarität für Occupy Wall Street“
  • „Für mehr Gerechtigkeit“
  • „Gegen die Diktatur der Banken“
  • „Menschenwert statt Geldwert“
  • „Fahrt den Banken in die Parade“
  • „Rettet Menschen, nicht Banken!“ (zentraler Slogan)

Darüber hinaus war man sich einig, die Demo muss friedlich verlaufen, die Teilnehmer sorgen vor Ort für Sicherheit; sie akzeptieren keine Gewalt, sondern sie unterbinden sie und zeigen ein deeskalierendes Verhalten.

Der Ablauf der Demo auf dem Paradeplatz soll wie folgt sein:

  • Beginn 10:00 Uhr mit Open End
  • Um 13.00 Uhr findet die zentrale Kundgebung statt
  • Jeder kann nach Belieben Transparente mitbringen
  • Am Samstag soll beschlossen werden, wie die Besetzung weitergeht
  • Keine Organisation soll dominieren
  • Es soll ein Spiegelbild der gesamten Gesellschaft werden
  • Für die Besetzung Zelte und Schlafsäcke mitbringen

Deshalb kommt alle und jeder und drückt eure Meinung über das Bankenkartell aus, über die Zentralbanken und das Geldsystem. Zeigen wir der Finanzelite, aber auch der Regierung, den Politikern und den Medien, wir lassen uns diese Ausbeutung nicht mehr länger gefallen. Wir sind die 99 Prozent und ohne uns läuft gar nichts.

Die kleine Minderheit der Finanzverbrecher und ihre hörigen Lakaien müssen endlich merken, wir sind aufgewacht und werden uns wehren. Die Elite lebt nämlich völlig abgeschlossen in ihren Elfenbeintürmen und betrachten alles ausserhalb ihrer Sphäre als unwichtig oder nichtexistent. Die welche den Gott Mammon anbeten meinen, sie können mit Geld sich eine unbegrenzte Macht erkaufen und sind sicher vor dem Pöbel. Diese arrogante Einstellung müssen wir zum Einsturz bringen.

Die Meister des Geldes sind besessen von Gier und Profitstreben, egoistisch und selbstverliebt, dabei völlig taub und blind für das Leid und Elend welches sie der Menschheit antun. Was die Masse der Bevölkerung denkt und will ist ihnen scheiss egal. Regeln und Gesetze gelten für sie nicht und sie erpressen die gesamte Gesellschaft mit ihrem „too big to fail“. Die Politiker, die dieser Nötigung dauernd nachgeben und unser Steuergeld ihnen nachschmeissen, müssen wir klar signalisieren, das akzeptieren wir nicht mehr.

Die Finanzverbrecher benehmen sich wie ein Schwarm Heuschrecken, fallen über Länder her und zerstören Arbeitsplätze, die Umwelt, ja die ganze Gesellschaft, rauben das gesamte Volksvermögen und hinterlassen verbrannte Erde. Sie sind für alle Kriege verantwortlich, für Tod und Zerstörung und meinen, der Planet gehört ihnen, kann man einfach zu ihrem Vorteil ausbeuten. Es muss ihnen endlich eine Lektion erteilt werden, jetzt ist Schluss damit.

Einer der grössten Verbrecherorganisationen auf diesem Gebiet ist Goldman Sucks. Denn als Beispiel, diese Bank hat zuerst Griechenland mit Finanztricks dabei geholfen ihre Schulden zu verschleiern, damit das Land in den Euro-Raum eintreten kann. Dann haben sie eine enorme Schuldenwirtschaft mit diversen Finanz-Derivaten ermöglicht und die Griechen in die Überschuldung getrieben. Gleichzeitig haben sie mit Versicherungsgeschäften auf einen Bankrott des Landes gewettet und einen riesen Profit gemacht. Dann haben sie auch noch sich Sicherheiten in Form von Volksvermögen überschreiben lassen und für alle Transaktionen gigantische Gebühren kassiert.

Wenn die Griechen auf jemand wirklich Wut haben sollten, dann ist es auf die Chefetage von Goldman Sucks, die kriminellste Bank der Welt, und selbstverständlich auf ihre Regierung und Parlament, die das willentlich zugelassen haben und deshalb alle des Hochverrats schuldig sind. Aber Griechenland ist nur eines von vielen Beispielen, denn das passiert mehr oder weniger mit allen Ländern und die Finanzelite ist auf einer weltweiten Plünderungsorgie.

Durch die Occupy Wall Street Aktion und den weiteren Besetzungen in vielen Städten der USA, ist die Elite nach anfänglicher Ignorierung der Demonstrationen mittlerweile aufgeschreckt. Sie grübeln darüber nach, was die Menschen überhaupt wollen, was ist ihre Agenda, warum können sie nicht eine Liste ihrer Forderungen präsentieren? Was ist eigentlich los mit diesen Leuten? Warum protestieren sie überhaupt? Und warum funktioniert ihre ausgeklügelte Meinungsmanipulation durch die gekauften Medien und ihr „Brot und Spiele“ zur Beruhigung nicht mehr?

Dabei ist die Botschaft eigentlich ganz klar und mit einem Wort zu beschreiben, REBELLION! Die Demonstranten gehen nicht auf die Strasse und besetzen Plätze, um mit dem System zu kooperieren und darin zu agieren. Sie bitten und bettlen nicht mehr um Reformen des Systems, denn sie wissen, es ist durch und durch korrupt und eine Farce. Sie haben kein Vertrauen mehr in das System und in die politischen Parteien, die sie angeblich vertreten sollen. Die Protestierer haben realisiert, die Politiker am Ruder sind alle gekaufte Marionetten und dienen nur der Finanzoligarchie.

Es muss eine radikale Änderung her, ein Paradigmawechsel und die Masse will ihre Sklaventreiber abschütteln. Sie wissen, die Presse verkündet nicht ihre Sorgen und Nöte, sondern belächelt und verleumdet sie, ziehen sie in den Dreck und verteidigen den Status Quo. Deshalb umgehen sie die Massenmedien und schaffen ihre eigene Plattformen zur Meinungsäusserung. Für die Teilnehmer an der Bewegung ist es klar, sie wollen endlich wieder der Souverän sein und der Satz „alle Macht kommt vom Volk“ muss wieder Geltung haben, so wie es in den Verfassungen der meisten Staaten festgeschrieben ist, aber in der Praxis nicht mehr gilt.

Dieses Ziel kann aber die Machtelite nicht verstehen. Sie können sich den Tag nicht vorstellen, wenn wir wieder die Kontrolle über unser Leben zurückgewinnen. Die Elite meint und lässt uns schon seit jeher glauben, es ist ein Naturgesetz, dass nur sie die Führung sind und alles bestimmen, dass alles ihnen zu dienen hat, dass wir mit Krümeln zufrieden sein sollen und dass das geltende Finanzsystem so ewig weitergehn muss und permanent festgeschrieben ist.

Was die Elite noch nicht kapiert, diese Rebellion wird sich nicht wieder mit Lügen und leeren Versprechungen abspeisen lassen. Die weltweite Bewegung, die mit Protesten in Tunesien und auf dem Tahir Platz in Kairo begonnen hat, sich über Athen, Madrid, London und Tel Aviv verbreitete und jetzt in Amerika angekommen ist, wird nicht enden und im Sand verlaufen, sondern andauern, bis die Diktatur der globalen Konzerne gebrochen ist. Denn eines ist klar, die Elite benutzt die anonymen Megakonzerne, die über Staaten stehen und sich an keine nationalen Gesetze mehr halten, um ihre Macht auszuüben.

Es sind die globalen Konzerne, als ihr verlängerter Arm mit ihrem Machtmissbrauch, welche die Arbeiter versklaven, die Ressourcen der Erde ausbeuten und die imperialen Kriege anzetteln. Es sind die Rüstungs-, Energie-, Pharma-, Chemie- und Finanzkonzerne welche die Regierungen einsetzen und kontrollieren. Und die Aufgabe der Medienkonzerne ist es das Volk abzulenken und in ihrer Meinung zu steuern. Sie schreiben die Gesetze, welche dann von den korrupten Parlamentariern abgesegnet werden und sie wollen, dass die souveränen Staaten verschwinden und in Unionen sich auflösen, damit sie ohne Hindernisse frei ihre kriminellen Geschäfte durchziehen können.

Was sie wollen ist eine Welt AG, eine faschistische Konzerndiktatur, in der es keine Staaten mehr gibt und auch keine Demokratie und Mitbestimmung. Es finden sowieso keine wirklichen Wahlen in den sogenannten westlichen Demokratien statt, sondern die Parteien sind wie wenn man nur zwischen Cola, Fanta und Sprite sich entscheiden kann, die gleiche andersfarbige Drecksbrühe mit Schwindeletikett von einem Hersteller, mehr gibt es nicht. Die einzige freie Entscheidung die man hat ist, welche Konsumartikel man kauft und das wird noch durch ihre Werbung gesteuert.

Seit Jahrzehnten wird uns vorgegaukelt, wir leben in einer freien Gesellschaft, weil wir Konsumtempel haben und ein Überangebot an Waren, dabei sind wir Insassen eines Gefangenenlagers. Unsere westliche Gesellschaft funktioniert wie auf einer Rinderfarm, wo die Kühe nicht im dunklen Stall eingesperrt werden, sondern etwas Auslauf zum Grasen haben. Und warum? Nicht weil die Besitzer tierlieb sind, sondern weil sie mehr Milch und besseres Fleisch dadurch bekommen. Das „Return on Investment“ ist besser.

Die angebliche Freiheit (Kapitalismus) die wir im Gegensatz zu einer offensichtlichen Diktatur (Kommunismus) geniessen hat nur einen Grund, wir funktionieren besser, sind motivierter und weniger aufsässig und man kann uns besser melken und schlachten. In den Augen der Elite sind wir nur Rindvieh und sie sind die Herdenbesitzer.

Die Frage lautete deshalb, wollen wir uns das länger gefallen lassen und widerstandslos hinnehmen? Wollen wir weiter tolerieren, wie die Finanzverbrecher einen Betrug und Diebstahl nach dem anderen abziehen und ungestraft davonkommen? Keiner wurde bisher für die Finanz- und Schuldenkrise zur Verantwortung gezogen. Im Gegenteil, die welche die kriminellen Taten begangen und das totale Chaos verursacht haben, sind diejenigen die von der Politik mit Billionen ausgestattet beauftragt werden es wieder zu richten. „Da habt ihr noch mehr Spielgeld für euer Kasino!“

Und wir zahlen die Rechnung mit noch mehr Staatsverschuldung und daraus folgenden Austeritätsmassnahmen, mit geringeren sozialen Leistungen, niedrigeren Löhnen, höheren Steuern und Inflation. Überall wird gespart, nur für Kriege, Polizeistaat und für die Bankenrettung ist immer genug Geld da. Mit der astronomischen Summe, welche die Zentralbanken und die Regierungen der Finanzelite bisher gegeben haben, plus mit den Kosten für die Angriffskriege, Sicherheitsmassnahmen und Geheimdienste, könnten wir in einem Paradies leben, jedem Bürger eine gratis Schul- und Berufsausbildung, Gesundheits- und Altersversorgung geben, und dazu noch eine menschengerechte Infrastruktur und gesunde Umwelt gestalten.

Deshalb müssen wir der Ausbeutung und Versklavung eine Ende setzen. Alle die eine gerechte Welt wollen, sollten am kommenden Samstag den 15. Oktober zu ihrer Occupy (hier Stadt eintragen) Demo kommen. Aber nicht nur das, nicht nur das eine Mal und das war’s, sondern permanent dranbleiben und weiter protestieren, besetzen und Präsenz zeigen. Setzen wir uns alle dabei zusammen und besprechen was wir anders haben wollen und wie es dazu kommen könnte, welche Schritte dazu notwendig sind.

Die Occupy-Aktion ist der Anfang einer weltweiten Massenbewegung zur Befreiung der Menschheit.

via Alles Schall und Rauch: Die Occupy-Aktion zur Befreiung der Menschheit

Anonymous

Claude, 10. Oktober 2011, 18:14 Uhr


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People should not be afraid of their governments.
Governments should be afraid of their people.