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><channel><title>Scratchbook &#187; Politik</title> <atom:link href="http://scratchbook.ch/category/politik/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://scratchbook.ch</link> <description>Das Leben ist immer anders als die Realität</description> <lastBuildDate>Fri, 30 Jul 2010 17:01:12 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <item><title>Schlumpfsinn</title><link>http://scratchbook.ch/2010/07/29/schlumpfsinn/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2010/07/29/schlumpfsinn/#comments</comments> <pubDate>Thu, 29 Jul 2010 13:23:50 +0000</pubDate> <dc:creator>Longneck</dc:creator> <category><![CDATA[Informatik]]></category> <category><![CDATA[Nachdenklich]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=8378</guid> <description><![CDATA[Das Justizdepartement lässt eine neue Anlage zur Live-Überwachung der ganzen elektronischen Kommunikation installieren. Das Gesetz dafür ist erst in der Vernehmlassung.
Im Keller des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements (EJPD) an der Fellerstrasse in Bern stehen meterbreite Schränke bereit für neue Rechner: Server und andere Computer für das Interception System Schweiz (ISS), die neue elektronische Abhöranlage [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eidgenössisches_Justiz-_und_Polizeidepartement">Justizdepartement</a> lässt eine neue Anlage zur Live-Überwachung der ganzen elektronischen Kommunikation installieren. Das Gesetz dafür ist erst in der Vernehmlassung.</p><p>Im Keller des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements (EJPD) an der Fellerstrasse in Bern stehen meterbreite Schränke bereit für neue Rechner: Server und andere Computer für das Interception System Schweiz (ISS), die neue elektronische Abhöranlage des Bundes. Vor rund einem Monat hat das EJPD die dreissig Millionen Franken teure Anlage bestellt. Bis im nächsten Sommer soll sie von SMS und MMS über E-Mails bis zu Telefongesprächen via Internet alles mitschneiden können.</p><p><span id="more-8378"></span>Polizisten sollen dann nach richterlicher Genehmigung per Mausklick eine Live-Überwachung neuster Technologien starten können.</p><p>Allerdings: Obwohl der Bundesrat im Juni 2009 zunächst einen Kredit von 18,2 Millionen gesprochen hat, fehlt der neuen Anlage die gesetzliche Basis. Denn die Revision des Bundesgesetzes über die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (BÜPF) ist noch bis am 18. August in der Vernehmlassung.</p><p>Das EJPD bestätigt, dass sich das Projekt ISS «zurzeit in der Beschaffungsphase» befinde, über die genauen Kosten gebe es keine Auskunft. Die gesetzliche Basis sei mit dem geltenden BÜPF gegeben. Allerdings wird das ISS im Bericht zur Revision namentlich erwähnt. Dank ihm sei es künftig nicht mehr nötig, «Datenträger und Dokumente auf dem Postweg» zu übermitteln. Das ISS ist also Teil der Revision – lehnt es das Parlament ab, sitzt das EJPD auf Geräten, die es nicht benutzen darf.</p><p><strong>EJPD setzt Internetfirmen unter Druck<br /> </strong>Obwohl noch die Revision läuft, treibt auch der EJPD-Dienst Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (ÜPF) das ISS voran. Das ist ungesetzlich und schadet der Wirtschaft. Damit die neue Anlage überhaupt funktioniert, muss sie Zugriff auf Tausende Datenströme in Telefonleitungen, Glasfaserkabeln und TV-Verbindungen haben. Mit einem eingeschriebenen Brief hat der Dienst vorletzte Woche den 650 Internet-Dienstleistern mitgeteilt, sie müssten «bereits heute in der Lage sein», modernste Überwachungen durchzuführen. Also auch von E-Mail-Verkehr und Internettelefonie in Echtzeit. Das hat der Überwachungsdienst bisher nicht verlangt, weil er zur Auswertung solcher Daten gar nicht in der Lage war. Jetzt soll es plötzlich schnell gehen: Wer noch nicht über die Technologien verfüge, solle «unverzüglich Kontakt aufnehmen», heisst im Brief, der der Weltwoche vorliegt. In Kürze werde die Verbindung getestet.</p><p>Das Vorgehen des EJPD ist problematisch:</p><ol><li>Es verlangt von Hunderten Internetfirmen, teure Anlagen zu installieren – und zwar auf Vorrat. Möglicherweise werden sie gar nie genutzt. Denn die meisten Überwachungen betreffen nur die vier grossen Provider.</li><li>Dass sämtliche Internetanbieter eine solche stehende Abhörverbindung zum Bund aufbauen müssen, ist erst im Entwurf zum neuen Gesetz vorgeschlagen. Bisher mussten das nur konzessionspflichtige Firmen mit mehreren Zehntausend Kunden tun. Doch das EJPD wendet die neue Definition bereits heute an.</li><li>Und das EJPD will die Überwachung von Internet- und E-Mail-Verkehr sowie der Internettelefonie an eine alte Anlage anbinden, die in einem Jahr durch das soeben bestellte ISS ersetzt werden soll. Die erneute Umprogrammierung wird wohl weitere Kosten in Millionenhöhe zur Folge haben.</li></ol><p>Etliche Schweizer Internet-Provider weigern sich, der EJPD-Anordnung Folge zu leisten. Nicht nur weil das Departement die laufende Gesetzesrevision vorwegnimmt und den demokratischen Prozess missachtet, sondern auch, weil es die Privatunternehmen wirtschaftlich stark belastet: Alleine die Installation der neuen Anlagen kostet mehrere Hunderttausend Franken. Und bei jeder Technologie, die eine Firma ihren Kunden künftig neu anbieten will, muss sie sogleich auch in neue teure – und möglicherweise unnütze – Überwachungsgeräte investieren. Für KMU ist das existenzbedrohend. Einige der kleineren Firmen sagen, sie würden die angedrohten Geldstrafen riskieren – das EJPD treibe sie ohnehin an den Rand des Ruins.</p><p><strong>Überwacher «praktisch taub und blind»</strong><br /> Auch aus einem weiteren Grund protestieren viele Schweizer Internetfirmen gegen das Departement von Eveline Widmer-Schlumpf: Was das EJPD verlange, sei gar nicht umsetzbar, weil die technischen Anweisungen «völlig mangelhaft» seien. «Wir haben keine Ahnung, wie wir die Überwachungsdaten dem ÜPF übermitteln sollen», sagt ein Informatiker eines mittelgrossen Providers.</p><p>Selbst wenn die Internetfirmen die Überwachungstechnologie trotz hoher Kosten und mangelhafter Richtlinien anschaffen wollten, komme ihnen das EJPD nicht entgegen. Denn, so der Informatiker: «Die sagen uns nicht einmal, welche Geräte wir anschaffen sollen.» Das EJPD entgegnet, das sei «aus beschaffungsrechtlichen Gründen» nicht möglich.</p><p>Den Aufbau einer mächtigen elektronischen Abhöranlage befürworten viele in der IT-Branche eigentlich. So haben Vertreter der Internet-Dienstleister im letzten Jahr dem EJPD geholfen, das ISS zu planen. Die meisten haben die Gespräche abgebrochen. «Was dort an technischen Richtlinien und Standards produziert wird, ist grösstenteils unbrauchbar», sagt einer, der mit dem EJPD verhandelte.</p><p>Die Leistung des ÜPF-Dienstes bleibt auch mit dem neuen, millionenschweren und rechtlich zweifelhaften ISS bescheiden. Oder wie Insider sagen: «Praktisch taub und blind.»</p><p><a href="http://sharetext.org/BHZ8">Erschienen in der Weltwoche Ausgabe 30-31/10</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2010/07/29/schlumpfsinn/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>3</slash:comments> </item> <item><title>Das gallische Dorf ist beliebt</title><link>http://scratchbook.ch/2010/07/16/das-gallische-dorf-ist-beliebt/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2010/07/16/das-gallische-dorf-ist-beliebt/#comments</comments> <pubDate>Fri, 16 Jul 2010 17:07:30 +0000</pubDate> <dc:creator>Longneck</dc:creator> <category><![CDATA[Politik]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=8130</guid> <description><![CDATA[Umfrageergebnisse in der „Weltwoche“: Breite Mehrheiten für Beitritt zur Schweiz
Kein Witz: Deutsche, Franzosen, Italiener und Österreicher möchten der Eidgenossenschaft beitreten
Am 11. Juni berichtete eigentümlich frei online über eine kleine Sensation: Führende Politiker der Schweizer Volkspartei „fordern eine Verfassungsänderung, nach der Regionen angrenzender EU-Staaten als Schweizer Kantone den Beitritt zur Eidgenossenschaft beantragen können. Aus Frankreich sollen [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Umfrageergebnisse in der „Weltwoche“: Breite Mehrheiten für Beitritt zur Schweiz</p></blockquote><p><strong>Kein Witz: Deutsche, Franzosen, Italiener und Österreicher möchten der Eidgenossenschaft beitreten</strong></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2010/07/gallienheft.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2010/07/gallienheft-260x300.jpg" alt="" title="gallienheft" width="260" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-8138" /></a>Am 11. Juni <a href="http://ef-magazin.de/2010/06/11/2226-aktuelle-nachricht--die-eidgenossenschaft-wappnet-sich-svp-fordert-verfassungsaenderung-fuer-grenzgebiete">berichtete eigentümlich frei</a> online über eine kleine Sensation: Führende Politiker der Schweizer Volkspartei „fordern eine Verfassungsänderung, nach der Regionen angrenzender EU-Staaten als Schweizer Kantone den Beitritt zur Eidgenossenschaft beantragen können. Aus Frankreich sollen das Elsass, Jura, Ain und Savoyen, aus Italien Aosta, Bozen und Varese, aus Österreich der Vorarlberg und aus Deutschland Baden-Württemberg beitreten dürfen. Die Menschen jener Regionen litten unter ihrer nationalen und europäischen politischen Klasse und wünschten eine Demokratie der Nähe mit menschlichem Antlitz.“</p><p>Im aktuellen Heft (ef 104) kommentiert der Herausgeber: „Da berichten deutsche Zeitungen empört über eine Initiative der Schweizer Volkspartei, die eine Verfassungsänderung beantragt, nach der auf Wunsch Regionen aus Nachbarländern der Schweiz beitreten dürften. Schweizintern ist es eine Initiative, die den EU-Beitrittswunsch der Linken im Lande ad absurdum führen möchte. Und wie reagieren deutsche Leser etwa im Internet bei Welt.de?</p><p>Weit mehr als 90 Prozent sind schlicht begeistert und wollen ‚lieber heute als morgen Schweizer werden’. Unzählige Deutsche flehen: ‚Nehmt uns auch auf!’ – während doch eigentlich die patriotische Welle zur Fußball-WM anrollen sollte. Als die Stimmung gegen die hiesige Politik allzu offensichtlich wird, schließt die ‚Welt’ wieder einmal den Kommentarbereich.“</p><p><span id="more-8130"></span>Die Kollegen der Schweizer „Weltwoche“ bestätigen nun in ihrer heute erschienenen aktuellen Ausgabe (Nr. 28) diesen Eindruck. Sie haben eigens ein Umfrageinstitut beauftragt. Das Ergebnis: „Eine Mehrheit der Stimmberechtigten in den grenznahen Regionen Deutschlands, Frankreichs, Italiens und Österreichs möchte der Schweiz beitreten. Als besonders attraktiv gelten bei den Nachbarn die tiefen Steuern und die direkte Demokratie.“</p><p>Ob es sich nur um einen Spaß handele, fragt sich Autor Philipp Gut: „Oder ist es unseren Nachbarn vielleicht doch ernst – ernster, als es Kommentatoren und Politikern lieb sein könnte? Besteht tatsächlich so etwas wie ein Wunsch nach kollektivem politischem Asyl in der Schweiz?“</p><p>Die Ergebnisse der Umfrage durch das Institut Swiss Opinion sind eindeutig. Gut schreibt: „Trotz dem (zumindest vorläufig) noch vagen und eher unwahrscheinlichen Charakter eines Rundumbeitritts zur Schweiz kommen die Ergebnisse einem mittleren politischen Erdbeben gleich. Überraschend beantworten die Wahlberechtigten in sämtlichen Ländern und untersuchten Regionen die Frage nach einem Beitritt zur Schweiz mit Ja. Am deutlichsten ist der Wille zum Anschluss in Vorarlberg: 52 Prozent Ja-Stimmen stehen hier 35 Prozent Nein-Stimmen gegenüber (Weiß nicht / Keine Angabe: 13 Prozent). Auch in den anderen Regionen sind die Resultate eindeutig. 48 Prozent der Wahlberechtigten im süddeutschen Bundesland Baden-Württemberg würden lieber zur Schweiz gehören als zu Deutschland. 40 Prozent sind gegen einen Beitritt zur Schweiz (12 Prozent sind unentschlossen). Im Durchschnitt aller vier Länder/Regionen sagen 50 Prozent der Bürger Ja zu einem Schweiz-Beitritt, der Nein-Anteil beträgt 40 Prozent. Dabei zeigen sich zwei kristallklare Trends: Junge und politisch eher rechts stehende Personen sind mit überwältigendem Mehr für einen Beitritt zur Schweiz, Linke und alte Menschen möchten am Bestehenden festhalten.“</p><p>Auch die Gründe für das Votum sind nach Zusatzfragen eindeutig. Erstens: „Einhellig und überaus deutlich fällt das Verdikt beim Vergleich der wirtschaftlichen und steuerlichen Anziehungskraft aus. Rund 70 bis 80 Prozent der Befragten sehen die Schweiz als Wirtschaftsstandort gegenüber ihrem Heimatland im Vorteil“, so die „Weltwoche“. Zweitens: „Zu den Hauptgründen für den erstaunlichen Beitrittswunsch der Nachbarn zählt neben der allgemeinen Lebensqualität und den ökonomischen Bedingungen offenbar auch das eigenwillige politische Modell der Schweiz. Die direkte Demokratie wäre ein Exportschlager – falls sie denn zugelassen würde. Zwischen 72 (Savoyen/Hochsavoyen) und 82 Prozent (Como/Varese) der Wahlberechtigten in den Nachbarregionen möchten nach Schweizer Vorbild in Sachfragen abstimmen dürfen“, klärt Gut auf.</p><p>Allerdings hat die „Weltwoche“ auch nach dem Wunsch zum Austritt aus der Europäischen Union gefragt und diese Frage wird in keiner Region mit Ja beantwortet. „Stehen diese Ergebnisse nicht in Widerspruch zum klaren Ja in der Frage eines Beitritts zum Nicht-EU-Land Schweiz“, orakelt die „Weltwoche“. Gut versucht eine Antwort: „Bei genauerer Betrachtung zeigt sich: Die beiden Resultate sind durchaus logisch vereinbar. Wenn ein Vorarlberger wünscht, die eigene Region möge sich zur Schweiz schlagen, bedeutet das nicht, dass er deshalb auch der Ansicht sein muss, Österreich sollte sich aus der Union verabschieden. Kurz: Die Nachbarn wollen zwar raus aus der EU, aber sie wollen nicht, dass diese zusammenkracht.“</p><p>So oder so: „Der Kernbefund bleibt erschütternd, weniger für die Schweiz als für die EU-Nachbarn. Wenn man sich vorstellt, wie viel es braucht, bis ein Mensch in einem entwickelten Staat ohne ethnische oder sonstige Verwerfungen dazu kommt, der eigenen Nation und ihrer stolzen Tradition tschüs zu sagen und stattdessen um kollektive Aufnahme bei einem durch und durch unglamourösen, bescheidenen Zwerg in der Nachbarschaft zu ersuchen – so kann man ungefähr ermessen, wie viel im Argen liegt. Kann es ein kraftvolleres Misstrauensvotum geben als der Wunsch nach Abspaltung und Anschluss an den Winzling, der so gern als anachronistische Insel bezeichnet wird?“</p><p>Ja mehr noch: Hier ticke, so die „Weltwoche“, womöglich „eine Zeitbombe, die nicht dadurch entschärft wird, dass die Regierungen in Berlin, Wien, Paris, Rom und die EU-Zentrale in Brüssel sie ignorieren. Die Bürger der Nachbarstaaten wollen offensichtlich genau das, was die Schweiz auszeichnet: weitreichende politische Mitbestimmung, ökonomische Freiheiten, tiefe Steuern. Es ist das Gegenprogramm zur EU.“</p><p>(<a href="http://ef-magazin.de/2010/06/11/2226-aktuelle-nachricht--die-eidgenossenschaft-wappnet-sich-svp-fordert-verfassungsaenderung-fuer-grenzgebiete">Quelle</a>)</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2010/07/16/das-gallische-dorf-ist-beliebt/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>eigentümlich frei</title><link>http://scratchbook.ch/2010/06/21/eigentumlich-frei/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2010/06/21/eigentumlich-frei/#comments</comments> <pubDate>Mon, 21 Jun 2010 20:28:00 +0000</pubDate> <dc:creator>Longneck</dc:creator> <category><![CDATA[Erfreulich]]></category> <category><![CDATA[Freie Informationen]]></category> <category><![CDATA[Nachdenklich]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category> <category><![CDATA[The Moment Of Silence]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=7953</guid> <description><![CDATA[Per &#8216;Zufall&#8217; (ich hab nach &#8220;global cooling&#8221; gesucht) bin ich auf dieses Magazin gestossen.
Ein paar Impressionen:Beeindruckend.
Eigentum – das ist der Schlüssel zur Freiheit. Um Eigentum und Freiheit dreht sich in eigentümlich frei vieles. Denn Menschen unterscheiden sich in ihrer Vorstellung vom Glück. Erst mit seinem Eigentum kann jeder tun und lassen, was er für richtig [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Per &#8216;Zufall&#8217; (ich hab nach &#8220;global cooling&#8221; gesucht) bin ich auf dieses Magazin gestossen.</p><p>Ein paar Impressionen:</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2010/06/ef-031.jpg" alt="" title="ef-031" width="178" height="255" class="alignleft size-full wp-image-7954" /><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2010/06/ef-038.jpg" alt="" title="ef-038" width="180" height="255" class="alignleft size-full wp-image-7955" /><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2010/06/ef-040.jpg" alt="" title="ef-040" width="180" height="255" class="alignleft size-full wp-image-7956" /><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2010/06/ef-049.jpg" alt="" title="ef-049" width="179" height="255" class="alignleft size-full wp-image-7957" /><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2010/06/ef-053.jpg" alt="" title="ef-053" width="179" height="255" class="alignleft size-full wp-image-7963" /><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2010/06/ef-059.jpg" alt="" title="ef-059" width="179" height="255" class="alignleft size-full wp-image-7964" /><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2010/06/ef-060.jpg" alt="" title="ef-060" width="180" height="255" class="alignleft size-full wp-image-7965" /><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2010/06/ef-064.jpg" alt="" title="ef-064" width="177" height="255" class="alignleft size-full wp-image-7966" /><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2010/06/ef-069.jpg" alt="" title="ef-069" width="180" height="255" class="alignleft size-full wp-image-7967" /><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2010/06/ef-070.jpg" alt="" title="ef-070" width="177" height="255" class="alignleft size-full wp-image-7968" /><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2010/06/ef-071.jpg" alt="" title="ef-071" width="177" height="255" class="alignleft size-full wp-image-7969" /><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2010/06/ef-075.jpg" alt="" title="ef-075" width="180" height="255" class="alignleft size-full wp-image-7970" /><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2010/06/ef-084.jpg" alt="" title="ef-084" width="180" height="255" class="alignleft size-full wp-image-7971" /><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2010/06/ef-097.jpg" alt="" title="ef-097" width="180" height="255" class="alignleft size-full wp-image-7972" /><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2010/06/ef-103.jpg" alt="" title="ef-103" width="180" height="255" class="alignleft size-full wp-image-7974" /></p><p>Beeindruckend.</p><blockquote><p>Eigentum – das ist der Schlüssel zur Freiheit. Um Eigentum und Freiheit dreht sich in eigentümlich frei vieles. Denn Menschen unterscheiden sich in ihrer Vorstellung vom Glück. Erst mit seinem Eigentum kann jeder tun und lassen, was er für richtig hält, ganz eigentümlich und freisinnig – wofür die Buchstaben ef auch stehen. <strong>Der Massenmensch kollektivistisch-totalitärer Ideologien dagegen ist eine Nummer, austauschbar und gewöhnlich. Er muss andere um Erlaubnis bitten. Und er wird dabei zwangsläufig feige und verlogen.</strong></p><p>Das „Handelsblatt“ schreibt über dieses Magazin folgendes: „ef hat sich einem Anliegen verschrieben, das in unserem staatsgläubigen Land wohl von vielen immer noch mit Skepsis beäugt wird, nämlich der Freiheit des einzelnen vor staatlicher Bevormundung und der Marktwirtschaft in ihrer unverwässerten Form.“ Die Zeitschrift „Der Selbständige“ formuliert es so: <strong>„Sicherlich ist ef kein Produkt für jedermann. Wer aber neugierig ist auf Dinge, die er so wahrscheinlich noch nicht gelesen hat, der wird an ef seine Freude haben.“</strong></p><p>Inzwischen haben fast alle großen Zeitungen und Zeitschriften über uns berichtet. Denn in der Tat ist eigentümlich frei anders als andere: Wir wissen, dass die Handwerksordnung, der Meisterzwang oder der ausufernde Sozialstaat ebenso falsch und unsozial sind wie Rauchverbote oder Quotenregelungen. Im Zusammenleben der Menschen gibt es nur zwei Wege: Gewalt oder Freiwilligkeit, Gewehr oder Vertrag, Zensur oder freies Wort, Sozialismus oder Eigentum, Politik oder Handel. Wir treten kompromisslos für Freiwilligkeit, Vertrag, das freie Wort, Eigentum und Handel ein, wo andere der sozialdemokratischen Versuchung oft genug nicht widerstehen können.</p><p><strong>Immer neue Steuer- und Abgabenerhöhungen, Rauch-, Trink- und Essverbote, Diskriminierungsgesetze, klebigrer Dosenzwangspfand, stinkende Zwangsmülltrennunng und hässliche Windkraftsubventionierung auf Kosten aller, Meinungsgebote und Redeverbote, zunehmende persönliche und wirtschaftliche Überwachung, Wegfall des Bankgeheimnisses und vieles mehr: Mit jedem Jahr verlieren wir schneller unsere verbleibenden Freiheiten.</strong> Jedes Jahr marschiert die politische Klasse der BRD einen Gang schneller in den demokratischen Totalitarismus.</p><p>Die reale Staatsquote – inlusive versteckter Steuern und Abgaben wie GEZ oder IHK sowie Monopolkosten für Steuerberater oder Schornsteinfeger – hat längst 70 Prozent überschritten. Zum Vergleich: In der Sowjetunion betrug die reale Staatsquote am Ende etwa 85 Prozent – 15 Prozent Markt in Nischen sorgten dafür, dass die Menschen nicht verhungerten. Wir sind auf dem besten Wege in den totalitären Sozialismus. Skurrilerweise wird uns dabei täglich ein Gespenst des „Neoliberalismus“ an die Wand gemalt, das allenfalls in den Köpfen der Staatsverdienerklasse existiert. <strong>Politiker und Bürokraten leben schließlich von der gut getarnten Ausbeutung der letzten Nettosteuerzahler.</strong></p><p>eigentümlich frei steht auf der Seite der libertären Gegenwehr. Gegen die zunehmende neosozialistische Enteignung. <strong>Die Zeitschrift und aktuelle Online-Artikel dienen dazu, aktuelle Themen aus einer ungewöhnlichen, in den Mainstream-Medien selten oder gar nicht zu findenden Sicht zu kommentieren.</strong> ef hat den Anspruch, sich gegen Entmündigung und Wohlstandsvernichtung durch die Politik zu wenden und aufzuzeigen, inwiefern Politiker, Staatsbürokraten und ihre willfährigen Medien den ehrlich arbeitenden Bürgern viel mehr schaden als nutzen.</p><p>Um mehr Freiheit zu verwirklichen, haben wir dieses Magazin in Eigeninitiative gegründet, ohne einen großen Verlag im Rücken. Andere unterstützen uns dabei. <strong>Ziel ist es, dieses Land zu verändern.</strong> Nicht weniger. Mit einer starken – und immer stärkeren – Stimme der Freiheit:</p><p>eigentümlich frei – mehr netto.<br /> André F. Lichtschlag<br /> (Herausgeber)</p></blockquote><p><strong>YEAH!</strong></p><p>Eine solche Presse in dieser heutigen Zeit? Liebe auf den ersten Blick!<br /> Ich habe mir gleich ein Schnupperabo bestellt.</p><p><a href="http://ef-magazin.de/">http://ef-magazin.de/</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2010/06/21/eigentumlich-frei/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Die Konzerne sind die Zerstörer der Welt</title><link>http://scratchbook.ch/2010/06/18/die-konzerne-sind-die-zerstorer-der-welt/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2010/06/18/die-konzerne-sind-die-zerstorer-der-welt/#comments</comments> <pubDate>Fri, 18 Jun 2010 13:11:35 +0000</pubDate> <dc:creator>Longneck</dc:creator> <category><![CDATA[Bewusstsein]]></category> <category><![CDATA[Freie Informationen]]></category> <category><![CDATA[Nachdenklich]]></category> <category><![CDATA[Natur & Umwelt]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=7932</guid> <description><![CDATA[Eines zeigt die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko ganz deutlich: Konzerne wie BP sind die grössten Zerstörer unserer Welt, unserer Lebensgrundlage und unserer Gesellschaft. Egal welche Probleme wir betrachten, mit denen wir tagtäglich konfrontiert sind, es sind immer die Grosskonzerne welche man als Schuldige findet.
Durch die Globalisierung haben sie eine ungeheuerliche Macht bekommen, die [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Eines zeigt die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko ganz deutlich: Konzerne wie BP sind die grössten Zerstörer unserer Welt, unserer Lebensgrundlage und unserer Gesellschaft. Egal welche Probleme wir betrachten, mit denen wir tagtäglich konfrontiert sind, es sind immer die Grosskonzerne welche man als Schuldige findet.</p><p>Durch die Globalisierung haben sie eine ungeheuerliche Macht bekommen, die weit über alle Staaten steht. Wir leben in einer Konzerndiktatur, sie bestimmen alles, die Politik hat nichts zu sagen. Dies wird am besten mit dem Begriff „too big to fail“ demonstriert. Aber wenn sie zu gross sind um zu fallen, dann sind sie schlichtweg zu gross. Wir müssen ihre Macht brechen und sie in die Knie zwingen.</p><p>Es wird uns immer eingeredet, wir Menschen, also wir kleine Bürger sind schuld an der Umweltzerstörung. Wir sollen ein schlechtes Gewissen haben und uns schuldig fühlen, und tatsächlich ziehen sich viele diesen Schuh an. Dabei sind es nicht wir, sondern die gierigen Grosskonzerne welche den Planeten verwüsten. Wer holzt denn die Regenwälder ab? Wer fischt die Ozeane leer? Wer vergiftet das Meer, die Flüsse und die Seen? Wer verseucht das Land und verschmutzt die Luft? Es sind nur die Grosskonzerne.</p><p><span id="more-7932"></span>Das Problem sind nicht wir, sondern die global agierenden Megakonzerne, die über jeder staatlichen Kontrolle stehen, die sich eine Dreck um nationale Gesetze und Regeln kümmern, die Politiker einsetzen, welche nach ihrer Pfeife tanzen, die Regierungen absetzen die ihnen im Wege stehen und die das Militär für ihre Kriege und weltweiten Raubzüge missbrauchen.</p><p>Die Pharmakonzerne vergiften unseren Körper und verursachen mehr Schäden als sie gutes bewirken. Die Chemiekonzerne produzieren die ganzen Giftstoffe, Pestizide und Gase, die am Schluss in der Kanalisation, in den Flüssen und in der Atmosphäre landen. Die Agrarkonzerne züchten die ganzen genmanipulierten Samen und Pflanzen, welche die Funktion der Natur aushebeln, die Gesundheit schädigen und die Landwirtschaft und den Boden zerstören. Die Grossbanken haben die weltweite Finanzkrise verursacht, zerstören den Geldwert, rauben uns unsere Ersparnisse, treiben die Staaten in die Schuldenkrise. Die Medienkonzerne belügen uns den ganzen Tag, berichten nicht Wahrheit, unterziehen uns einer Gehirnwäsche, pervertieren die Moral und verbreiten nur Müll. Die Rüstungskonzerne produzieren die tödlichen Waffen, die Raketen, Granaten und die Uranmunition, mit denen Millionen an unschuldigen Zivilisten ermordet, Länder in die Steinzeit gebombt und ganze Landstriche verseucht werden.</p><p>Egal was man betrachtet, es sind die Konzerne die hinter jedem Verbrechen stecken. Sie haben unseren Planeten den Krieg erklärt, sie plündern, rauben und morden, sie nehmen uns unsere Zukunft und treiben uns in den Abgrund.</p><p>Es sind die kriminellen Konzerne die unsere Umwelt und Gesellschaft systematisch kaputt machen. Sie haben die Macht übernommen, sie haben uns versklavet und sie beuten uns aus. Es ist ganz klar, die Konzerne tun alles um Geld zu verdienen, ohne Rücksicht auf die Natur, auf die Tierwelt und auf uns Menschen. Sie haben keine Gewissen, keine Moral, keine Ethik und sie sind bereit den ganzen Planeten in eine Wüste zu verwandeln, wenn sie sich damit eine Profitmaximierung versprechen.</p><p>Die ungebändigte Gier nach immer mehr treibt die Konzerne an. Diese Gier ist aber nicht kompatibel mit dem Leben auf unserem Planeten. Sie bedrohen damit unsere Existenz und den Fortbestand der Menschheit, das Leben unserer Kinder. Es muss uns bewusst sein, entweder brechen wir die Macht der Konzerne oder wir werden in eine apokalyptischen Hölle enden.</p><p>Wir sehen jeden Tag wie die Konzerne kriminelle Handlungen durchführen, aber nie dafür belangt werden. Das schlimmste was ihnen passieren kann, sie bekommen eine Busse aufgebrummt. Ein Witz, über den sie nur lachen können. Ist irgend ein Konzernboss wegen der bewusst herbeigeführten Finanzkrise zum Beispiel im Gefängnis gelandet? Wenn überhaupt, dann höchstens die kleinen Fische, die Sündenböcke, welche ihren Kopf herhalten müssen.</p><p>Warum sind die Chefs von BP nicht schon längst alle verhaftet worden, oder die von Goldman Sachs, oder die von Monsanto und Novartis usw? Das sind Grosskriminelle, Weltverbrecher und im Endeffekt Massenmörder.</p><p>Was können wir dagegen tun?</p><p>Der beste Weg ihrer Macht zu brechen und sie zu schwächen, ist sie zu boykottieren. Wir müssen sie am Geldbeutel treffen, dort sind sie am empfindlichsten. Jeder von uns kann mit seinem Konsumverhalten ihnen einen Schaden zufügen. Wir dürfen ihre Produkte nicht mehr kaufen und ihre Dienstleistungen nicht mehr in Anspruch nehmen. Wir müssen unsere Mitmenschen zeigen, wer die wirklichen Verursacher allen Unglücks sind und sie auffordern beim Boykott mitzumachen.</p><p>Wie ich schon mal geschrieben und verlangt habe, wir müssen einen Konsumstreik gegen die Konzerndiktatur durchführen. Wir haben wirklich keine andere Wahl mehr. Sie haben die Waffen, sie haben das Militär und die Polizei und sie machen die Gesetze wie es ihnen passt. Es gibt keine wirkliche Opposition. Die Regierungen tanzen nach ihrer Pfeife. Sie kontrollieren die Medien und die Wahlen. Die Konzernbosse machen was sie wollen und wie sie es wollen.</p><p>Da die korrupten und gekauften Politiker sie nicht zu Verantwortung ziehen und bestrafen, müssen wir es machen. Von der Politik zu erwarten, sie werden was dagegen tun, ist lachhaft. Sie liegen ja im selben Bett miteinander, es ist eine kriminelle Bande die sich gegen uns verschworen hat. Alles was in der Politik passiert, alle Gesetze die verabschiedet werden, sind nur zum Vorteil der Grosskonzerne.</p><p>Wenn es um die Verbrechen der Konzerne geht, hat das Justizsystem völlig versagt. Keiner wird zur Rechenschaft gezogen. Die Konzernbosse verstecken sich hinter der Anonymität des Verwaltungsrates, hinter der seelenlosen juristischen Person einer Aktiengesellschaft. Sie sitzen in ihren Konzernzentralen, schauen von ihren Bürotürmen auf uns herunter und lachen sie krumm. Sie werde höchstens zum Rücktritt gezwungen, für den sie auch noch einen goldenen Fallschirm bekommen, um dann in der nächsten Gesellschaft weiterzumachen.</p><p>Die Wall Street Bankster haben die amerikanische Bevölkerung um Billionen abgezockt und dann wurden sie zur Belohnung von der US-Regierung mit Massen an Geld beschenkt. Wie kann das sein? Und hier in Europa genau so. Eine Regierung nach der anderen geht auf die Erpressung der Banken ein und beschliessen im Eilverfahren über Nacht Billionen an Geldgeschenken. Statt die Bankenbosse wegen Nötigung und Erpressung, Raub des Volksvermögens usw. zu verhaften, wird ihnen unser Geld nachgeschmissen, damit sie weiter ihre Spekulation und Plünderung durchführen können.</p><p>Die Parlamente bestehen aus rückgradlosen Waschlappen, die nicht uns vertreten, sondern nur den Grosskonzernen hörig sind. Das neueste Beispiel ist die gestrige Verabschiedung des Staatsvertrages mit den USA durch das Schweizer Parlament, welches nur der UBS dient, ihr noch mehr Profite garantiert. Es reicht ja nicht, dass der Schweizer Steuerzahler mit 70 Milliarden Franken ohne gefragt zu werden die UBS retten musste, jetzt wird auch noch der Schutz des Bankgeheimnis über Bord geworfen, damit die UBS weiter ihre Drecksgeschäfte machen kann.</p><p>Und in anderen Ländern ist es genau so. Die ganzen Rettungspakete die in die Billionen gehen, für die der Steuerzahler bluten muss, helfen nur den Grossbanken und nicht den überschuldeten Staaten. Die Politiker schmeissen ihnen das Geld in astronomischen Summen nach, dafür wird bei uns gespart, wir müssen den Gürtel enger schnallen, die Löhne und die Sozialausgaben werden gekürzt, es gibt kein Geld für Schulen, Kindergärten, Strassen, das Rentenalter und die Steuern werden erhöht und die schwächsten damit am härtesten getroffen.</p><p>Wollen wir die Zeche für ihre kriminellen Handlungen zahlen? Wollen wir uns das länger gefallen lassen? Sicher nicht. Jetzt ist Schluss.</p><p>Wir leben in einer Konzerndiktatur, die Konzerne diktieren den Politikern was Sache ist. Wenn wir was ändern wollen, dann haben wir nur noch eine Option übrig, wir müssen das Rad ihrer Geldmaschine aufhalten.</p><p>Es ist eine bekannte Tatsache, wenn man die Konzerne ändern will, dann muss man sie im Geldbeutel treffen. Ihr Gott ist das Geld. Die Menschen haben keine grössere Macht, als so den Wölfen die Unterstützung zu entziehen, die sich an ihnen sattfressen. Konzerne legen sich sofort auf den Rücken und sind ganz fromm, wenn es um die Gunst der Kunden geht. Wenn die Konsumenten ihnen weglaufen, dann sind sie pleite.</p><p>Es ist nicht ausreichend einen Konsumboykott nur für einen Tag zu machen… oder eine Woche. Wir sollten nichts mehr kaufen, was nicht unbedingt notwendig ist, für Monate, das bringt garantiert Resultate.</p><p>Deshalb rufe ich zum Boykott gegen BP auf, gegen ihre Tochter Aral, ja, gegen alle Tankstellen. Am besten ihr verzichtet ganz auf das Autofahren. Stellt Schilder auf, „<em>Dieser Betrieb wird boykottiert, sie sind Umweltkriminelle, für die Katastrophe im Golf von Mexiko verantwortlich!</em>“</p><p>Wie kann man überhaupt noch dort Benzin tanken, wenn man sieht, wie sie die grösste Umweltzerstörung aller Zeiten verursachen, nichts dagegen unternehmen und noch ein unverschämtes freches Maul haben? Aber das reicht nicht. Alle Grosskonzerne müssen boykottiert werden, einschliesslich die Medien, die uns ständig belügen. Alle!!!</p><p>Und bitte kommt mir nicht mit der billigen Ausrede, es trifft die falschen oder wieder die Kleinen. Dann kann man ja nie etwas machen, ausserdem ist es völlig irrlevant. Die Helfershelfer und Mittäter wissen genau was sie tun und wo sie mit drin stecken. Ausserdem geht es hier um was höheres, um was viel wichtigeres, es geht um unser gesellschaftliches Überleben. Es müssen klar die Positionen bezogen werden.</p><p>Wenn wir uns nicht organisieren, mobilisieren und umdenken können, dann ist es uns offensichtlich scheiss egal und wir verdienen es nicht anders, dann bekommen wir was wir verdienen. Wollen wir das wirklich?</p><p>Via <a href="http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/06/die-konzerne-sind-die-zerstorer-der.html">Alles Schall Und Rauch</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2010/06/18/die-konzerne-sind-die-zerstorer-der-welt/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Das neue IT Reglement für meine Mitarbeiter/-innen</title><link>http://scratchbook.ch/2010/04/25/das-neue-it-reglement-fur-meine-mitarbeiter-innen/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2010/04/25/das-neue-it-reglement-fur-meine-mitarbeiter-innen/#comments</comments> <pubDate>Sun, 25 Apr 2010 09:15:48 +0000</pubDate> <dc:creator>darknight</dc:creator> <category><![CDATA[IT-News]]></category> <category><![CDATA[Informatik]]></category> <category><![CDATA[Nachdenklich]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=7467</guid> <description><![CDATA[
1. Wenn jemand von der IT sagt, dass er gleich vorbeikommt, melde Dich vom System ab und geh einen Kaffee trinken. Es ist für mich kein Problem, mir 42 Passwörter zu merken.
2. Wenn Du uns rufst um Deinen Computer von einem ins andere Büro zu tragen, vergewissere Dich, dass er unter Tonnen von Postkarten, Kinderbildern, [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2010/04/Gornergrat3089mZermatt-Matterhorn07.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-7470" src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2010/04/Gornergrat3089mZermatt-Matterhorn07-300x182.jpg" alt="" width="300" height="182" /></a></p><p>1. Wenn jemand von der IT sagt, dass er gleich vorbeikommt, melde Dich vom System ab und geh einen Kaffee trinken. Es ist für mich kein Problem, mir 42 Passwörter zu merken.</p><p>2. Wenn Du uns rufst um Deinen Computer von einem ins andere Büro zu tragen, vergewissere Dich, dass er unter Tonnen von Postkarten, Kinderbildern, Stofftieren, vertrockneten Blúmen und Kinderkritzelein begraben ist. Wir haben kein eigenes Leben und wir lieben es, tief unter dem Müll in irgend etwas glibberiges von Dir zu greifen.</p><p>3. Wenn Du von der IT eine E-Mail mit höchster Dringlichkeit, Betreff: &#8220;ZT IT News&#8221; bekommst, lösche sie sofort. Wahrscheinlich testen wir nur die öffentlichen Mailverteiler.</p><p><span id="more-7467"></span>4. Wenn ein IT-Mitarbeiter an seinem Schreibtisch sein Mittagessen verzehrt, gehe direkt zu ihm, überschütte ihn mit Vorwürfen und Deinem Computerproblemen und erwarte von ihm, dass er sofort antwortet. Wir existieren einzig um zu dienen und wir denken immer nur an die Reparatur von Computern.</p><p>5. Wenn sich ein IT-Mitarbeiter ein Mineralwasser holt, oder er eine Zigarette raucht, frag ihn irgend etwas über Computer. Der einzige Grund warum wir Mineralwasser trinken, oder rauchen ist, dass wir nach Usern suchen, die weder E-Mail, noch Telefon besitzen.</p><p>6. Wenn du einen IT-Mitarbeiter per Telefon direkt anrufst, drücke die # um die automatische Begrüssung zu umgehen. In der Dir mitgeteilt wird das der Mitarbeiter zur Zeit im Urlaub ist. Spreche deine Nachricht auf den Anrufbeantworter und warte exakt 24 Stunden, bevor Du eine Beschwerde per E-Mail direkt an den Kurdirektor schickst, weil Dich niemand zurückgerufen hat.</p><p>7. Wenn der Fotokopierer nicht funktioniert, ruf die IT an . Schliesslich ist da auch Elektronik drin, oder &#8230;.?</p><p>8. Wenn Du am Wochenende Zuhause beim Verbindungsaufbau per Modem eine Fehlermeldung wie: „Kein Wählton“ oder „No Dial Tone“ bekommst (ADSL will sich schliesslich nicht jeder leisten! ), ruf die IT an. Wir können sogar Telefonprobleme von hieraus lösen.</p><p>9. Wenn irgend etwas mit Deinem Privat-PC nicht in Ordnung ist, stell ihn auf einen Stuhl oder Tisch in der IT-Abteilung. Hinterlasse keinen Namen, keine Telefonnummer und vor allem keine Beschreibung des Problems. Wir lieben es, am Montag morgen ein gutes Rätsel zu lösen.</p><p>10. Wenn Du einen IT-Mitarbeiter am Telefon hast, der mit Dir durch die Menüs geht um einen Eintrag zu ändern, lies Zeitung oder tu irgend etwas anderes. Wir wollen nicht wirklich, das Du etwas tust; wir lieben es, uns selbst reden zu hören.</p><p>11. Wenn wir ein Training für Outlook 2007 anbieten, fühle Dich nicht belästigt. Wir werden da sein um Dein Händchen zu halten, wenn es vorbei ist.</p><p>12. Wenn der Drucker nicht drucken will, sende den Druckauftrag 20 mal. Druckaufträge verschwinden nämlich ohne jeden Grund im Nirgendwo.</p><p>13. Wenn der Drucker nach 20 Versuchen immer noch nicht drucken will, sende den Druckauftrag an alle 68 Drucker in der Firma. Einer von ihnen wird schon drucken&#8230;..</p><p>14. Benutze nie die Online-Hilfe (das ist die Hilfe, die von jedem Programm angeboten wird&#8230;) Das ist etwas für Schwächlinge.</p><p>15. Wenn Du irgendeinen Computerführerschein bei der Zermatter Abendschule, oder ähnlichem machst, geh ruhig in der Abteilung rum und „verbessere“ Treiber und Programme auf Deinem und auf allen Rechnern Deiner Mitarbeiter. Wir sind dankbar für die Überstunden die wir haben, wenn wir bis 5:00 Uhr morgens die Probleme beheben müssen.</p><p>16. Wenn ein IT-Mitarbeiter um 12:30 Uhr Deinen Computer repariert, mach Mittag und achte darauf, dass er mitbekommt wie lecker das Essen schmeckt. Wir arbeiten besser, wenn uns vor Hunger ein wenig schwindelig ist.</p><p>17. Danke uns niemals. Wir lieben die Arbeit UND wir werden dafür bezahlt!</p><p>18. Wenn Dich ein IT-Mitarbeiter fragt, ob Du irgendeine neue Software auf deinem Rechner installiert hast, LÜGE! Es geht niemanden etwas an, was auf Deinem Rechner ist.</p><p>19. Wenn das Mauskabel droht, Deine Kaffeetasse umzuwerfen, heb Deinen Monitor an und quetsch das Kabel darunter ein. Mauskabel sind ausschließlich dafür entworfen worden um 15 kg Monitorgewicht zu ertragen.</p><p>20. Wenn die Leertaste auf Deiner Tastatur nicht mehr funktioniert, mach Outlook 2007 oder etwas anderes dafür verantwortlich. Übrigens: Tastaturen arbeiten wesentlich besser, wenn sich Brotkrümmel, Kaffe oder dicke Tropfen klebrige Cola unter den Tasten befinden.</p><p>21. Wenn Du von einem Program eine Nachricht mit dem Text: „Sind Sie sicher“, oder „Are you sure“ erhältst, klick so schnell wie möglich auf den „Ja“ oder „Yes“ – Button. Verdammt, wenn Du nicht sicher warst, würdest Du das ja nicht tun, oder?</p><p>22. Fühle Dich völlig frei Dinge zu sagen wie: „Ich weiss überhaupt nichts über diesen Computer Dreck“. Es ärgert uns überhaupt nicht, wenn man unseren recht anspruchsvollen Bereich, als Dreck bezeichnet.</p><p>23. Wenn der Toner eines Druckers gewechselt werden muss, ruf die IT. Einen Toner zu wechseln ist eine äusserst komplexe Angelegenheit und die Druckerhersteller erwarten, dass diese Aufgabe nur von professionellen Ingenieuren mit einem Doktor in Nuklear-Physik durchgeführt wird.</p><p>24. Wenn irgendwas mit Deinem Computer nicht stimmt, sag Deiner Sekretärin das sie die IT-Abteilung anrufen soll. Wir lieben das Spielchen, mit einer dritten Person ein Problem zu klären von dem Sie absolut nichts versteht.</p><p>25. Wenn Du per E-Mail eine 30 Megabyte grosse Datei erhältst, sende sie mit höchster Priorität an jeden Mitarbeiter der Firma. Wir haben unendliche Massen an Festplattenspeicher und Rechnerkapazitäten auf unseren Mail-Server.</p><p>26. Denke niemals daran, grosse Druckaufträge in kleine aufzuteilen. Gott verbietet es, irgend jemand anderem zu gestatten, auch zu drucken.</p><p>27. Wenn Du am Samstag den IT-Leiter im Coop triffst, frag ihn irgend etwas über Computer. Wir arbeiten 24 Stunden an 7 Tagen die Woche und darum auch im Coop am Wochenende.</p><p>28. Wenn Dein Sohn ein Informatikstudent ist, lass ihn am Wochenende in die Firma kommen, damit er seine Projekte an Deinem schnellen Büro-PC machen kann. Wir werden da sein, wenn seine illegale Kopie von Visual Basic 6.0 die Finanzbuchhaltung abstürzen lässt.</p><p>29. Wenn Du uns Deinen brandneuen Privat-PC ins Büro bringst, um ihn kostenlos von uns reparieren zu lassen, sag uns wie dringend wir ihn reparieren müssen, damit Dein Sohn ganz schnell wieder Doom, Quake oder Moorhuhn spielen kann. Wir werden sofort mit der Reparatur beginnen, da wir jede Menge Zeit haben.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2010/04/25/das-neue-it-reglement-fur-meine-mitarbeiter-innen/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> <item><title>Salvia Divinorum in der Schweiz bald illegal</title><link>http://scratchbook.ch/2010/03/30/salvia-divinorum-in-der-schweiz-bald-illegal/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2010/03/30/salvia-divinorum-in-der-schweiz-bald-illegal/#comments</comments> <pubDate>Tue, 30 Mar 2010 15:43:29 +0000</pubDate> <dc:creator>Longneck</dc:creator> <category><![CDATA[Bewusstsein]]></category> <category><![CDATA[Nachdenklich]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=7398</guid> <description><![CDATA[Ok und&#8230; WAS SOLL DER SCHEISS??
Ist Salvia divinorum gefährlich?
Ist es schädlich?
Macht&#8217;s abhängig?
Macht es dumm?
Verneblet es den Verstand?
NEIN! Nichts von all dem!
Es erweitert das Bewusstsein, löst die Ich-Identifikation (das Ego) auf und nachher sieht man Dinge anders.
Es könnte den Menschen, die Salvia konsumieren, dämmern, dass die Welt in der wir leben, eine Illusion ist, und dass [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2010/03/fuck1.png" alt="" title="fuck1"  class="alignnone size-full wp-image-7404" /></p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2010/03/fuck2.png" alt="" title="fuck2"  class="alignnone size-full wp-image-7405" /></p><p>Ok und&#8230; WAS SOLL DER SCHEISS??</p><p>Ist Salvia divinorum gefährlich?<br /> Ist es schädlich?<br /> Macht&#8217;s abhängig?<br /> Macht es dumm?<br /> Verneblet es den Verstand?</p><p>NEIN! Nichts von all dem!</p><p>Es erweitert das Bewusstsein, löst die Ich-Identifikation (das Ego) auf und nachher sieht man Dinge anders.<br /> Es könnte den Menschen, die Salvia konsumieren, dämmern, dass die Welt in der wir leben, eine Illusion ist, und dass wir von den Mächtigen mit TV und Medien bewusst vergiftet werden, damit sie uns weiterhin kontrollieren können&#8230; Wollen die Mächtigen das? Dass die Menschen aufwachen? Verständlicherweise nicht.</p><blockquote><p>Die UNO hat beschlossen</p></blockquote><p>Stimmt. Fast hätte ich vergessen, dass die Schweizer ja kein Rückgrat haben und Beschlüsse einfach so übernehmen, ohne sich im geringsten mit der Thematik auseinanderzusetzen. WISST IHR ÜBERHAUPT <a href="http://scratchbook.ch/2010/02/14/so-what-exactly-is-salvia-divinorum/">WAS SALVIA IST</a> und habt ihr es probiert, ihr verbotsgeilen, bewusstlosen reaktiv-zombie-wirtschaftsmongoloiden Krawattenhurensöhne, he??<br /> I don&#8217;t think so.</p><p>&#8220;Hö? Ein neues Gesetz? Zeich ma! Salvia? Keine Ahnung.&#8221; *kribbel* &#8211; Unterschrift &#8211; und dann das Feierabendbier umarmen, den Auspuff in die Fresse stecken und den Blick wieder in den Blick senken.</p><p><img alt="" src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2009/05/mf.gif" class="alignnone" width="224" height="293" /></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2010/03/30/salvia-divinorum-in-der-schweiz-bald-illegal/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>4</slash:comments> </item> <item><title>Stopp ACTA &#8211; E-Petition</title><link>http://scratchbook.ch/2010/02/22/stopp-acta-e-petition/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2010/02/22/stopp-acta-e-petition/#comments</comments> <pubDate>Mon, 22 Feb 2010 00:13:42 +0000</pubDate> <dc:creator>rakudave</dc:creator> <category><![CDATA[Nachdenklich]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category> <category><![CDATA[Unsortiert]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=7321</guid> <description><![CDATA[Seit über einem Jahr führen 38 Länder geheime Verhandlungen,  deren Ausgang hunderte von Millionen Menschen betreffen wird.Fakt 1
Die Öffentlichkeit wird extrem schlecht über den aktuellen Stand  informiert. Selbst auf mehrfache Nachfrage hin wird keinen Zugang zu den  aktuellen Entwürfen gestattet. Der extrem niedriger Informationsgehalt  der wenigen veröffentlichten Dokumente sind ein Schlag [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stopp-acta.info"><img class="size-full wp-image-7322 alignright" src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2010/02/logo_acta_mid.png" alt="" width="276" height="320" /></a><strong>Seit über einem Jahr führen 38 Länder geheime Verhandlungen,  deren Ausgang hunderte von Millionen Menschen betreffen wird.</strong></p><div><div><h2>Fakt 1</h2><p>Die Öffentlichkeit wird extrem schlecht über den aktuellen Stand  informiert. Selbst auf mehrfache Nachfrage hin wird keinen Zugang zu den  aktuellen Entwürfen gestattet. Der extrem niedriger Informationsgehalt  der wenigen veröffentlichten Dokumente sind ein Schlag ins Gesicht für  jeden, der sich ernsthaft mit dem Thema befassen möchte.</p></div></div><div><div><h2>Fakt 2</h2><p>Die Öffentlichkeit ist verunsichert, die Gerüchteküche brodelt.</p><p>Die wenigen geleakten Informationen zu ACTA lesen sich wie ein  Horrorkatalog für einen Bürgerrechtler. So sollen unter anderem  Netzsperren bei Urheberrechtsverstössen, Providerhaftung und  Inhaltsfilter im Gespräch sein.</p><p>Die Tatsache, dass die beteiligten Staaten absolut unzureichend  informieren, tut ihr übriges dazu.</p></div></div><h2>Schlussfolgerung</h2><p>Die öffentliche Meinungsbildung und damit eine Demokratie kann nur  funktioneren, wenn die durchaus interessierte Öffentlichkeit über  genügend Informationen verfügt. Werden diese der Bevölkerung  vorenthalten, wird die öffentliche Meinungsbildung massiv behindert und  damit einer demokratischen Gesellschaftsordnung das Wasser abgegraben.</p><p>Die Art und Weise, wie dieser Vertrag verhandelt wurde und immernoch  wird lässt nur einen Schluss zu: <strong><a href="http://www.stopp-acta.info/deutsch/werde+aktiv/werde+aktiv/werde+aktiv.html">versenken</a>!</strong></p><p>Quelle: <a href="http://www.stopp-acta.info">www.stopp-acta.info</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2010/02/22/stopp-acta-e-petition/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> <item><title>Griechenland wird in eine bargeldlose Gesellschaft umgewandelt</title><link>http://scratchbook.ch/2010/02/13/griechenland-wird-in-eine-bargeldlose-gesellschaft-umgewandelt/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2010/02/13/griechenland-wird-in-eine-bargeldlose-gesellschaft-umgewandelt/#comments</comments> <pubDate>Sat, 13 Feb 2010 14:33:34 +0000</pubDate> <dc:creator>Longneck</dc:creator> <category><![CDATA[Nachdenklich]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=7254</guid> <description><![CDATA[Der griechische Finanzminister George Papaconstantinou hat einscheidende Massnahmen verkündet, die ab 1. Januar 2011 eingeführt werden. Neue Gesetze werden praktisch Bargeld verbieten und alle Rechnungen, Zahlungen und Finanztransaktionen dürfen nur noch elektronisch durchgeführt werden. Offensichtlich nutzt die NWO die Krise um ihren lange gehegten Wunsch durchzusetzen, eine Gesellschaft in der alles über Computer kontrolliert werden [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Der griechische Finanzminister George Papaconstantinou hat einscheidende Massnahmen verkündet, die ab 1. Januar 2011 eingeführt werden. Neue Gesetze werden praktisch Bargeld verbieten und alle Rechnungen, Zahlungen und Finanztransaktionen dürfen nur noch elektronisch durchgeführt werden. Offensichtlich nutzt die NWO die Krise um ihren lange gehegten Wunsch durchzusetzen, eine Gesellschaft in der alles über Computer kontrolliert werden kann und Griechenland scheint der Testfall zu sein.</p><p>So sind in Zukunft alle Zahlungen über 1&#8242;500 Euro in Bar dann verboten und müssen per Banküberweisung oder Kreditkarte durchgeführt werden. Unternehmen dürfen nur noch Rechnungen auf elektronischen Weg akzeptieren. Und es wird eine Amnestie für Denunzianten eingeführt. Diese Massnahmen werden mit der Bekämpfung der Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung begründet.</p><p><span id="more-7254"></span><strong>Besteuerung nach Lebenskosten</strong></p><p>Es wird ein Erfassungssystem eingeführt, um die notwendigen Kosten für den Besitz und Unterhalt von Vermögenswerten zu identifizieren. In Zukunft wird als Einkommen für die Steuerpflichtigen festgehalten, was sind ihre jährlichen Kosten für ihr Haus, Auto, Jacht, Schwimmbäder, Schulgebühren, Hausangestellte und andere sogenannte „Luxusausgaben“, um ihre Einkommenssteuer zu berechnen. Es wird also nicht nur das angegebene Einkommen als Basis genommen, sondern die tatsächlichen Lebenskosten fliessen in die Steuerpflicht ein. Man wird beurteilt wie man lebt und nicht nur welches Einkommen man hat.</p><p><strong>Bankkonten werden Pflicht</strong></p><p>Am 1. Januar 2011 müssen alle Firmen ihre Zahlungen über Bankkonten abwickeln. Es wird ein Minimumbetrag noch festgelegt, aber alle Beträge darüber müssen bargeldlos per Überweisung erfolgen. Banken werden verpflichtet alle Finanztransaktionen in Echtzeit den Behörden zur Verfügung zu stellen.</p><p><strong>Elektronische Rechnung</strong></p><p>Mit der oben erwähnten Massnahmen wird auch die Pflicht eingeführt, dass alle Rechnungen zwischen Firmen untereinander und zwischen Firmen und dem Staat nur noch elektronisch ausgetauscht werden dürfen. Ab einer Summe von 3&#8242;000 Euro werden keine herkömmliche Rechnungen auf Papier mehr akzeptiert, sondern nur noch eine elektronische Version als Datensatz. Die Steuerbehörden haben das Recht auf alle Details der Rechnungen online zugreifen zu können.</p><p><strong>Zertifizierte digitale Signatur</strong></p><p>Alle Steuerberater, Buchhalter, Notare, Anwälte usw. werden zertifiziert und bekommen eine digitale Signatur, um mit dem Steuerbehörden im Auftrag ihrer Klienten auf elektronischen Weg kommunizieren zu dürfen. Der bisherige Briefwechsel auf Papier ist dann nicht mehr erlaubt.</p><p><strong>Zahlungen über 1&#8242;500 Euro nur noch bargeldlos</strong></p><p>Ab 1. Januar 2011 wird es verboten sein Zahlungen zwischen Personen und Firmen und zwischen Firmen untereinander ab 1’500 Euro in Bar zu tätigen. Die Zahlungen müssen über eine Bankkarte, Kreditkarte oder Überweisung laufen.</p><p><strong>Nur noch Registrierkassen</strong></p><p>Jedes Gewerbe das Bargeld entgegennimmt muss eine Registrierkasse haben, welche einen Beleg druckt der an den Kunden ausgehändigt werden muss. Darunter fallen auch ohne Ausnahme Kioske, Taxis, Marktstände, Bauern egal wer.</p><p><strong>Motivation zur Aufdeckung von Korruption</strong></p><p>Es wird eine Steueramnestie für Personen und Firmen eingeführt, um die Korruption der Staatsbediensteten aufzudecken. Wenn Angaben zu einer Verhaftung führen, dann wird ein Betrag als Steuergutschrift angerechnet, der fünfmal der Korruptionssumme entspricht. Wer einen korrupten Beamten denunziert wird belohnt.</p><p><strong>Beschleunigung des Bussgeldverfahrens</strong></p><p>Um die Administration in den Behörden zu optimieren, werden Bussen Vorort ausgesprochen und sofort einkassiert. Gleichzeitig werden Kleingewerbler welche mehrfach dabei erwischt werden sich nicht an Gesetze zu halten oder falsche Verkaufzahlen angeben sofort geschlossen.</p><p>Offensichtlich versucht der griechische Staat mit diesen Massnahmen die Schattenwirtschaft komplett trockenzulegen, um an mehr Steuereinnahmen zu kommen. Der Bargeldumlauf wird massiv eingeschränkt und Geld fliesst nur noch elektronisch. So kann der Staat jede Geldbewegung in der ganzen griechischen Gesellschaft kontrollieren und weis genau wer was macht. In Verbindung mit der bereits eingeführten ID-Karte mit Chip, die alle biometrischen Daten enthält, ist der Schritt in den totalen Überwachungsstaat vollzogen.</p><p>(<a href="http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/02/in-griechenland-wird-in-eine.html">Quelle</a>)</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2010/02/13/griechenland-wird-in-eine-bargeldlose-gesellschaft-umgewandelt/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> <item><title>Für eine höhere Auflösung hat&#8217;s nicht gereicht&#8230;</title><link>http://scratchbook.ch/2010/01/21/fuer-die-hoehere-aufloesung-hats-nicht-gereicht/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2010/01/21/fuer-die-hoehere-aufloesung-hats-nicht-gereicht/#comments</comments> <pubDate>Thu, 21 Jan 2010 20:30:45 +0000</pubDate> <dc:creator>Longneck</dc:creator> <category><![CDATA[Humor]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=7073</guid> <description><![CDATA[
Und ja, dieses Bild gibt&#8217;s in noch höherer Auflösung. Nur sehen dann die Pixel so aus:http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesratsfoto via ernscht
]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2010/01/250px-Bundesrat_der_Schweiz_2010.jpg" alt="" title="250px-Bundesrat_der_Schweiz_2010" width="250" height="351" class="alignnone size-full wp-image-7082" /></p><p><span id="more-7073"></span>Und ja, dieses Bild gibt&#8217;s in noch höherer Auflösung. Nur sehen dann die Pixel so aus:</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2010/01/brat-big.jpg" alt="" title="brat-big" width="337" height="291" class="alignnone size-full wp-image-7074" /></p><p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesratsfoto">http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesratsfoto</a> via <a href="http://twitter.com/ernscht/statuses/7298335645">ernscht</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2010/01/21/fuer-die-hoehere-aufloesung-hats-nicht-gereicht/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> <item><title>Juhu, nun gibt es Nacktscanner an Flughäfen</title><link>http://scratchbook.ch/2010/01/10/juhu-nun-gibt-es-nacktscanner-an-flughafen/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2010/01/10/juhu-nun-gibt-es-nacktscanner-an-flughafen/#comments</comments> <pubDate>Sun, 10 Jan 2010 14:36:05 +0000</pubDate> <dc:creator>Daniel</dc:creator> <category><![CDATA[Nachdenklich]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=6916</guid> <description><![CDATA[Am vergangenen 25. Dezember 2009 sei man nur kanpp einem Terroranschlag entgangen. Ein 23 Jähriger Nigerianer, welcher angeblich von der Al-Quaida in einem Lager in JEMEN ausgebildet wurde, trug beim Flug von Amsterdam nach Detroit eine Bombe auf sich, welche er in seiner Unterhose versteckte.  Die Bombe sollte beim Landeanflug auf Detroit gezündet werden, ging [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen 25. Dezember 2009 sei man nur kanpp einem Terroranschlag entgangen. Ein 23 Jähriger Nigerianer, welcher angeblich von der Al-Quaida in einem Lager in JEMEN ausgebildet wurde, trug beim Flug von Amsterdam nach Detroit eine Bombe auf sich, welche er in seiner Unterhose versteckte.  Die Bombe sollte beim Landeanflug auf Detroit gezündet werden, ging aber nicht hoch, weil einer der Zünder des hochexplosiven Sprengstoffs Nitropenta versagte.</p><p><span id="more-6916"></span></p><p>Es wird wieder mal Angst vor dem Terror geschürt.  Ich glaube schon lange nichts mehr, wenn man hört, Al-Quaida hat dies gemacht, Al-Quaida hat jenes gemacht, Al-Quaida bekennt sich zu dem. Nein im ernst, wer heute noch glaubt hinter den Anschlägen vom 11. September 2001 stecke Osama Bin Laden und die Al-Quaida dahinter, den kann ich nur noch als Fahrläsig bezeichnen.</p><blockquote><p>Viele Anzeichen sprechen dafür, dass es sich bei dem Anschlagsversuch  möglicherweise wieder einmal um eine Operation eines der US-Geheimdienste unter  falscher Flagge gehandelt hat. Sicher ist auf alle Fälle: Obwohl den Diensten  alle persönlichen Daten des nigerianischen Studenten längst bekannt waren,  wurden Warnungen im Vorfeld des Anschlags einfach ignoriert.<br /> Die CIA hat  zugegeben, dass sie bereits seit August erste Warnungen erhalten hatte. Sie  kannte Namen und Passnummer des Mannes, nachdem sein Vater, ein nigerianischer  Banker und Ex-Minister, die US-Botschaft in Nigeria vor terroristischen  Absichten seines Sohnes bei dessen anstehender US-Reise gewarnt hatte.</p></blockquote><p>Quelle:  http://www.hintergrund.de/index.php/globales/terrorismus/der-weihnachtsbomber-als-kriegsvorwand.html</p><p>Wir sollen in ständiger Anst  vor dem Terror gehalten werden, wir sollen der Existenz bösartigen Organisationen wie einer Al-Quaida Glauben schenken und dabei schleichend, aber wohlverstanden immer mehr ein Stückchen an Freiheit und Privatsphäre zum Kampf gegen den Terror aufgeben!</p><p>Man reagiert promt! Die Sicherheitsmannahmen an den Flughäfen muss verstärkt werden.  London führt den Nacktscanner ein, Holland will auch einen, Deutschland schreit förmlich danach und bald müssen alle mitziehen! Man muss schliesslich alles für den Kampf gegen den Terrorismus machen und da kann man es sich nicht mehr leisten Punkto Sicherheit nicht &#8220;Up to Date&#8221; zu sein. Dass du auch ein potentieller Terrorist bist, haben wir ja <a href="http://scratchbook.ch/2009/05/23/du-bist-terrorist/" target="_blank">hier</a> schon gesehen.</p><p>Wiedermal Unglaublich. Beobachten wir doch mal, was die USA nun in Jemen alles so macht.</p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2010/01/airport_dees.jpg"><img class="size-medium wp-image-6918  alignleft" src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2010/01/airport_dees-300x255.jpg" alt="Dick Cheney beim Scannen" width="300" height="255" /></a></p><blockquote><blockquote><blockquote><blockquote></blockquote></blockquote></blockquote></blockquote> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2010/01/10/juhu-nun-gibt-es-nacktscanner-an-flughafen/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Über den wahren Wert des Geldes</title><link>http://scratchbook.ch/2009/12/30/uber-den-wahren-wert-des-geldes/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2009/12/30/uber-den-wahren-wert-des-geldes/#comments</comments> <pubDate>Wed, 30 Dec 2009 09:37:44 +0000</pubDate> <dc:creator>Daniel</dc:creator> <category><![CDATA[Nachdenklich]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=6823</guid> <description><![CDATA[Passend zum letzen Post, möchte ich mich dem Thema gleich anschliessen.
Ein sehr guter Vortrag von Andreas Popp, über unser Finanzsystem. Ich hab mir gleich ein Buch von ihm bestellt, weil mich das Thema brennend interessiert und wohl bald aktueller denje wird. Ich kann diesen Vortrag jedem empfehlen, der mehr über unser hinterlistiges Geldsystem erfahren will.
[Im [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Passend zum letzen Post, möchte ich mich dem Thema gleich anschliessen.</p><p>Ein sehr guter Vortrag von Andreas Popp, über unser Finanzsystem. Ich hab mir gleich ein Buch von ihm bestellt, weil mich das Thema brennend interessiert und wohl bald aktueller denje wird. Ich kann diesen Vortrag jedem empfehlen, der mehr über unser hinterlistiges Geldsystem erfahren will.</p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://scratchbook.ch/2009/12/30/uber-den-wahren-wert-des-geldes/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p><span id="more-6823"></span></p><p>Hmmm? Was soll ich jetzt bloss von diesem Ausschnitt aus Fox News halten?</p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://scratchbook.ch/2009/12/30/uber-den-wahren-wert-des-geldes/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2009/12/30/uber-den-wahren-wert-des-geldes/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Warum überall Geld fehlt</title><link>http://scratchbook.ch/2009/12/27/warum-uberall-geld-fehlt/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2009/12/27/warum-uberall-geld-fehlt/#comments</comments> <pubDate>Sun, 27 Dec 2009 21:26:37 +0000</pubDate> <dc:creator>Longneck</dc:creator> <category><![CDATA[Filme]]></category> <category><![CDATA[Nachdenklich]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=6819</guid> <description><![CDATA[Ein sehr, SEHR beeindruckendes Video, welches den Sünder aller Sorgen der Welt aufdeckt: Den Zins.
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[Im Feed [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ein sehr, SEHR beeindruckendes Video, welches den Sünder aller Sorgen der Welt aufdeckt: Den Zins.</p><p><span id="more-6819"></span>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://scratchbook.ch/2009/12/27/warum-uberall-geld-fehlt/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://scratchbook.ch/2009/12/27/warum-uberall-geld-fehlt/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://scratchbook.ch/2009/12/27/warum-uberall-geld-fehlt/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://scratchbook.ch/2009/12/27/warum-uberall-geld-fehlt/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://scratchbook.ch/2009/12/27/warum-uberall-geld-fehlt/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2009/12/27/warum-uberall-geld-fehlt/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Tower defense</title><link>http://scratchbook.ch/2009/11/17/tower-defense/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2009/11/17/tower-defense/#comments</comments> <pubDate>Mon, 16 Nov 2009 22:13:30 +0000</pubDate> <dc:creator>Longneck</dc:creator> <category><![CDATA[Politik]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=6692</guid> <description><![CDATA[
Warum Ja?
Wir dürfen keine Kirchen bauen in muslimischen Ländern &#8211; warum also Minarette bei uns?
Ich will in ein anderes Land gehen, um die Kultur zu bewundern (ja, Minarette sind cool!), aber nicht, um die Kultur in unser Land zu schmuggeln!
Warum Nein?
Langfristig gesehen. Wenn Europa dann islamistisch ist &#8211; heisst es dann: Die Schweiz hat sich [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2009/11/photo-0009.jpg" alt="photo-0009" title="photo-0009" width="640" height="480" class="alignnone size-full wp-image-6693" /></p><p>Warum Ja?</p><li>Wir dürfen keine Kirchen bauen in muslimischen Ländern &#8211; warum also Minarette bei uns?</li><li>Ich will in ein anderes Land gehen, um die Kultur zu bewundern (ja, Minarette sind cool!), aber nicht, um die Kultur in unser Land zu schmuggeln!</li><p>Warum Nein?</p><li>Langfristig gesehen. Wenn Europa dann islamistisch ist &#8211; heisst es dann: Die Schweiz hat sich gewehrt gegen Minarette. Wir unterdrücken euch.</li><p>Europa wird islamistisch?</p><p>Führt euch dieses Video zu Gemüte und verteilt es weiter:</p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://scratchbook.ch/2009/11/17/tower-defense/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p>Ein Minarett ist ein Machtsymbol. Zeigen: Wir sind da. Und das ist erst der Anfang.<br /> Wir können sie nicht mehr aufhalten. Ganz ohne Waffen breitet sich diese Kack-Religion* aus bis zur Weltherrschaft. Gute Nacht am Säxi.</p><p><em>* Kack-Religion: Verhüllte Frauen. Unterdrückung. Todesstrafe. Religion. Intoleranz. [Dein Grund hier].</em></p><p><em>** Muss die Schweiz immer zu allem und jeder Kultur ja sagen? Darf man nicht mehr stolz auf sein eigenes Land sein und muss man wirklich immer alles tolerieren? Wie ist das denn in anderen Ländern?</em></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2009/11/17/tower-defense/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> <item><title>Vom Reis &#8211; Kurzfilm über das Finanzsystem</title><link>http://scratchbook.ch/2009/10/15/vom-reis-kurzfilm-uber-das-finanzsystem/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2009/10/15/vom-reis-kurzfilm-uber-das-finanzsystem/#comments</comments> <pubDate>Thu, 15 Oct 2009 18:56:02 +0000</pubDate> <dc:creator>Daniel</dc:creator> <category><![CDATA[Filme]]></category> <category><![CDATA[Nachdenklich]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=6676</guid> <description><![CDATA[Man nehme einen spärlich ausgeleuchteten Raum, einen gruseligen Minister, zwei  zwielichtige Gestalten und eine Tüte Reis. Vermische dies mit gepfefferten  Dialogen über unser Finanzsystem und heraus kommt ein erstaunlich aktueller  Kurzfilm der Filmakademie Baden-Württemberg, der bereits im Juli 2003  entstand!!!
[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Man nehme einen spärlich ausgeleuchteten Raum, einen gruseligen Minister, zwei  zwielichtige Gestalten und eine Tüte Reis. Vermische dies mit gepfefferten  Dialogen über unser Finanzsystem und heraus kommt ein erstaunlich aktueller  Kurzfilm der Filmakademie Baden-Württemberg, der bereits im Juli 2003  entstand!!!</p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://scratchbook.ch/2009/10/15/vom-reis-kurzfilm-uber-das-finanzsystem/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2009/10/15/vom-reis-kurzfilm-uber-das-finanzsystem/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Equilibrium!? Sekundär-Rassismus</title><link>http://scratchbook.ch/2009/09/29/equilibrium-sekundar-rassismus/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2009/09/29/equilibrium-sekundar-rassismus/#comments</comments> <pubDate>Tue, 29 Sep 2009 19:34:57 +0000</pubDate> <dc:creator>memlapse</dc:creator> <category><![CDATA[Nachdenklich]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=6524</guid> <description><![CDATA[Dunkle Schatten liegen über unserer Vergangenheit. Unzählige Beispiele könnte ich nennen, für grauenhafte Taten geprägt durch Unterdrückung und Vorurteile. Dies dürfte aber nicht notwendig sein, da ein jeder ganz genau weiss, von welch düsteren Kapiteln unserer Geschichte ich spreche.
Die Frage, die ich mir und Euch stellen möchte, ist vielmehr wie die Situation heute aussieht. Gibt [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Dunkle Schatten liegen über unserer Vergangenheit. Unzählige Beispiele könnte ich nennen, für grauenhafte Taten geprägt durch Unterdrückung und Vorurteile. Dies dürfte aber nicht notwendig sein, da ein jeder ganz genau weiss, von welch düsteren Kapiteln unserer Geschichte ich spreche.<br /> Die Frage, die ich mir und Euch stellen möchte, ist vielmehr wie die Situation heute aussieht. Gibt es immernoch Fälle von Rassismus und der Unterdrückung der Frauen? Und was haben wir aus der Vergangenheit gelernt?</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2009/09/rassismus.jpg" alt="rassismus" title="rassismus" class="alignnone size-full wp-image-6527" /></p><p><span id="more-6524"></span>Klar, werden wohl die meisten Leute entgegnen. Denn noch immer hört man die Berichte, dass einige Skins einen wehrlosen Afrikaner verprügelt haben, oder einer Frau aufgrund ihres Geschlechtes eine Chefposition veweigert wurde. Diese Einzelfälle sind alles andere als zu verharmlosen und ein scheussliches Beispiel dafür, zu welch grauenvollen Taten Menschen fähig sein können.</p><p>Diese Diskriminierung aufgrund des Geschlechtes oder der Ethnie ist nicht bloss geschmacklos, sondern zeugt auch von einer extrem beschränkten Dekensweise. Sollten wir nicht alle gleich sein? Sind wir am Ende nicht alle Menschen, unabhängig von unserer Herkunft und unserer äusserlichen Merkmale?</p><p>Es werden mir wohl die meisten von Euch zustimmen und doch behaupte ich, dass in einem Jeden von uns, durch eben genau diese Überpräsenz des Themas Diskriminierung im weitesten Sinne, selbst ein Rassist und Sexist steckt &#8211; Wenn auch ungewollt.</p><p>Mein Ziel ist es nicht, die Leser dieses Blogs zu beleidigen und ich gehe davon aus, dass man letztere Behauptung durchaus aus eine Art Beleidigung auffassen könnte. Ich ein Rassist? Ich Frauenfeindlich? &#8211; werden sich wohl die meisten von Euch fragen. Es geht mir vielmehr darum, aufzuzeigen, dass Rassismus viel vielfälltiger sein kann, als man sich vielleicht vorstellen könnte und dass unser Alltag von rassistischen Handlungen geprägt ist. Ich werde versuchen, Euch meine These anhand einiger Beispiele zu veranschaulichen.</p><p>Sehen wir uns zuerst mal an, was in uns vorgeht, wenn wir solchen sogenannten Minderheiten begegnen? Kann es nicht sein, dass wir gerade aufgrund der sehr ausgeprägten Vergangenheitsbewältigung übersensibilisiert sind und völlig anders mit diesen Minderheiten umgehen? Ich möchte damit nicht sagen, dass Vergangenheitsbewältigung an sich etwas schlechtes ist, sondern vielmehr die Art und Weise dieser Aufarbeitung in Frage stellen.</p><p>Das wohl populärste und meines Erachtens auch beste Beispiel der übertriebenen Vergangenheitsbewältigung, ist bei unseren nördlichen Nachbarn zu finden. Klar ist es eine absolute Notwendigkeit, dass jene schrecklichen Gräueltaten des dritten Reiches nie in Vergessenheit geraten; Auch zum Schutz, dass nie wieder etwas derartiges passieren darf. Dennoch stelle ich mir die Frage, ob es wirklich angebracht ist, als Deutscher noch heute eine derart demütige Haltung bezüglich des Nationalstolzes einzunehmen. Deutschland ist meiner Meinung nach ein grossartiges Land, das neben zwei Weltkriegen und dem Holocaust, auf den es leider nur zu oft reduziert wird, auch viele positive Dinge hervorgebracht hat. Wenn ich aber versuche mich daran zurück zu erinnern, wann ich zum letzten Mal einen Deutschen in einem Deutschland T-Shirt (Vom Fussball mal abgesehen) und wo ich schon je eine deutsche Flagge auf privatem Grund gesehen habe, dann kann ich nach einer längeren Bedenkzeit, meine Ergebnisse an einer Hand abzählen.</p><p>Nun wie kommt das? Weshalb ist eine deutsche Generation, die absolut nichts mit der NSDAP und dem dritten Reich zu tun hat immernoch so unsicher, wenn es um das eigene Land geht? Ganz einfach: Weil er bei jeder kleinsten Handlung, die auch nur an einen Hauch von Nationalstolz ernnern könnte, gleich damit rechnen muss, dass sich jemand 64(!) Jahre zurück versetzt fühlt und ihn als Rassisten oder Nazi bezeichnet. Hat der 24 jährige Fritz kein Recht darauf, sich über die tolle Nachkriegs-Entwicklung Deutschlands zu freuen und stolz auf sein Land zu sein? Was genau hat Fritz mit dem Nazi-Regime zu tun?</p><p>Sind diese Vorurteile gegenüber Fritz nicht genau eine Art von Diskriminierung, die nur zu stark an Rassismus erinnern? Ein Deutscher darf keinen Nationalstolz entwickeln weil er Deutscher ist. Ein Nigerianer darf das! Ein US Amerikaner darf das auch! Sogar ein Israeli, dessen Land, in sagen wir mal höchst fragwürdige politische Aktivitäten verwickelt ist, darf das! Der Deutsche darf es aber nicht! Rassismus?</p><p>Bevor wir an dieser Stelle anknüpfen würde ich mir gerne mal die Definition von Rassismus ansehen. Ich habe nur zu oft Stimmen vernommen, die wenn sie von Rassismus sprechen, die Diskriminierung von <strong>Minderheiten</strong> meinen. Rassismus beschränkt sich aber nicht auf die Diskriminierung von Minderheiten:</p><blockquote><p>&#8220;Rassismus bezeichnet die Diskriminierung anderer Menschen aufgrund körperlicher Merkmale oder ethnischer Herkunft.&#8221;</p></blockquote><p>Dies ist ein kleiner, aber entscheidender Unterschied. Meiner Meinung nach haben wir uns nämlich schon längst vom offensichtlichen Rassismus entfernt und sind nun in der Phase des Sekundär-Rassismus angelangt. Eine Phase in der die ehemaligen Unterdrücker von den ehemals Unterdrückten, diskriminiert werden.</p><p>Ich habe mich beispielsweise gerade gestern Abend in einer Diskothek dabei erwischt, wie sich meine Wut und mein Wunsch den dreisten Drängler, der mich einfach so weggeschupst hat, anzubrüllen und ihn zu fragen was zur Hölle er sich dabei gedacht hat, plötzlich in ein verlegen-schleimiges Grinsen und den Ausdruck purer Demut, in Form eines Handschlages umgewandelt hat, als ich gesehen habe, dass diese Person eine dunkle Hautfarbe hatte. Vor lauter Angst, dass ich etwas falsches sagen könnte und mir diese Aussage oder meine Reaktion als Rassismus ausgelegt werden könnte, habe ich also völlig anders reagiert, als ich das mit einem Menschen einer anderen Herkunft getan hätte&#8230; Irgendwie falsch oder? Ich bin aber überzeugt, dass ich nicht der Einzige bin, der in derartigen Situationen anders reagiert, je nachdem welche Hautfarbe sein gegenüber hat, ohne dabei aber offensichtlich rassistisch zu sein. Die Möglichkeit, dass das Gegenüber die Rassisten-Karte ausspielen könnte, hängt wie ein drohender Schatten über uns. Niemand möchte ein Rassist sein. Jeder gibt sich Mühe, diese sogenanten Minderheiten speziell gut zu behandeln und wird genau dadurch wieder zu einem Rassisten &#8211; zu einem Sekundär-Rassisten, der mit seinem ungleichen Verhalten all Jene diskriminiert, die nicht dieser bevorzugten Minderheit angehören.</p><p>Ich möchte an dieser Stelle einige Beispiele auflisten, die von uns nicht als Rassismus wahrgenommen werden, in Wirklichkeit aber Rassismus in seiner purtsen Form sind:</p><p><strong>1. Bravo Black Hits</strong></p><p>Seit 1999 bringt Bravo nebst seinem gewöhnlichen Hit Sampler Bravo Hits auch jährlich den Sampler &#8220;Bravo Black Hits&#8221; auf den Markt. Nun sind auf diesem Album zwar auch weisse Artists zu finden, der Name Black Hits, der auf die Black Music zurückzuführen ist, zeigt aber ganz klar auf, dass diese Artists lediglich eine Gästerolle einnehmen, die sich als Weisse, in ein von Schwarzen geprägtes Musikgenre begeben (Ich sage übrigens bewusst schwarz und nicht farbig, da ich letzteres völlig schwachsinnig finde. Schwarz ist für mich keine Diskriminierung und davon abgesehen &#8220;Weisse&#8221; sind auch nicht weiss). Klar Hip Hop hat seine Wurzeln eindeutig in der Afro-Amerikanischen Welt, dennoch würde wohl kaum einer auf die Idee kommen Pop oder Rock als White Music zu bezeichnen. Ich glaube man kann sich in etwa vorstellen, was ein Sampler mit dem Titel &#8220;Bravo White Hits&#8221;, politisch gesehen auslösen würde. Ist es nicht etwas scheinheilig, Gleichheit zu predigen, dann aber wieder solch lächerliche Unterschiede hervorzuheben und sogar bei der Musik, die uns eigentlich alle verbinden sollte, künstliche Grenzen zu setzen?</p><p><strong>2. Party nur mit Ausländerausweis</strong></p><p>Eines meiner Lieblingsbeispiele hat sich vor einigen Jahren in Basel, CH abgespielt. Da stand an den Eingangstoren einer Diskothek doch tatsächlich &#8220;Einlass nur mit ausländischem Pass / ausländischem Personalausweis&#8221;. Ich habe ein paar Monate darauf nochmals ein ähnliches Phänomen wahrgenommen. Diesmal gewährte man den Einheimischen zwar Einlass, kassierte von Ihnen aber ein vielfaches des eigentlichen Eintrittspreises: &#8220;Vergünstigter Eintritt mit ausländischem Pass / ausländischem Personalauseis&#8221;, stand an der Tür und obwohl mich dies nicht stören müsste, da ich nebst meiner schweizer ID auch einen deutschen Pass besitze, drehte sich mir bei diesem Satz der Magen um. Das ist Rassismus und jeder, der das nicht wahrhaben will, der soll sich mal vorstellen welch ein Skandal dieser Satz ausgelöst hätte, wenn man statt den Einheimischen, den Ausländern den Einlass verweigert hätte.</p><p><strong>3. Amerikanische Bewerbungsverfahren</strong></p><p>Das etwas andere Schulsystem in den USA zwingt die Schüler x Bewerbungen zu schreiben und entsprechend gut Noten zu sammeln, so dass sich die Türen ihres Traumcolleges für sie öffnen werden. Ein amerikanischer Schüler sammelt also möglichst viele A+ (1en in Deutschland, 6er in der Schweiz) und sogenannte Community Service Hours, die seine Zivil Courage und seine Einsatzfreudigkeit in Zahlen auszudrücken versuchen. Wikipedia meint dazu folgendes:</p><blockquote><p>&#8220;Community service is also used by high school seniors wishing to enter college. Though technically not a requirement, most colleges generally use community service as an unofficial college requirement for acceptance.&#8221;</p></blockquote><p>Nun nehmen wir mal 2 Schüler, der eine schwarz der andere weiss. Beide haben einen vollkommen gleichwertigen High School Abschluss mit Bestnoten und deutlich mehr als die erforderliche Anzahl an Commnity Service Hours. Sie schreiben die identische Bewerbung und tauschen nur das Foto und die Personalien aus. Wer wird wohl eher aufgenommen werden? Ganz einfach: Der Schwarze! Und dies auch aus einem ganz plausiblen Grund. Die amerikanische Schulen sind verpflichtet eine bestimmte Mindestanzahl an Schülern, einer bestimmten ethnischen Minderheit aufzunehmen. Diese ursprünglich gut gemeinte anti-rassistische Massnahme, resultiert aber meiner Meinung nach genau in dem, was sie eigentlich vermeiden sollte: In Rassimus.</p><p>Ist es denn in Ordnung, dass ein Schwarzer bessere Chancen erhält, das College seiner Wahl besuchen zu können, nur damit die Schule die Auflagen bezüglich des Minderheiten-Minimums erfüllen kann? Diese Denkensweise zieht sich quer durch das komplette Schulsystem: Stipendien für Minderheiten, Schulclubs für Minderheiten usw. Ich möchte mal sehen, was jenseits des grossen Teiches los wäre, wenn mal jemand ein Stipendium exklusiv für Weisse zur Verfügung stellen würde oder einen Club, bei dem es um die grossartige weisse Rasse geht <img src='http://scratchbook.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> Unvorstellbar oder? Und dies meiner Meinung nach auch zu Recht! Nur verstehe ich dann nicht ganz, weshalb es auf der anderen Seite ok sein sollte, wenn eine Minderheit so etwas tut?</p><p>Waren es in der Geschichte denn nicht meist die Minderheiten, die die politische Macht auf sich bündelten &#8211; Dies nur so am Rand?</p><p><strong>4. Die US Präsidentschaftswahlen 2008</strong></p><p>Erstmal vorweg, damit meine Worte nicht verdreht oder falsch ausgelegt werden: Ich bin der Überzeugung, dass die US Amerikaner mit Obama die richtige Wahl getroffen haben und dass er ein enorm charismatischer und guter Präsident ist und sein wird. Wenn ich amerikanischer Staatsbüger wäre und die Wahl gehabt hätte, hätte ich sicherlich auch für Obama gestimmt. Obamas Politik entspricht mir mehr als die seiner Konkurrenten und das sollte bei einer Wahl doch im Vordergrund stehen oder nicht? Seine Hautfarbe sollte dabei wenn überhaupt, lediglich eine sekundäre Rolle spielen.</p><p>Ich war begeistert, als ich von Obamas Wahl gehört hatte, zugleich aber auch entsetzt über die Art und Weise wie diese Wahl zu Stande kam. Dazu möchte ich Euch eine Statistik über die Wahlanteile unter den verschiedenen Bevälkerungsgruppen zeigen:</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2009/09/wahlstatistik.png" alt="wahlstatistik" title="wahlstatistik" class="alignnone size-full wp-image-6538" /></p><p><a href="http://de.statista.com/statistik/daten/studie/2181/umfrage/wahlverhalten-der-us-buerger-nach-geschlecht-und-ethnie/">Link zur Statistik &#8220;Wahlverhalten der US-Bürger bei der Präsidentschaftswahl nach Geschlecht und ethnischen Gruppen&#8221;</a></p><p>Über 95% aller Afro-Amerikaner, die zur Wahl schritten haben für Obama gestimmt!? Zum Vergleich: Unter der weissen Bevölkerung haben ca. 55% für Obama gestimmt. Ich frage mich einfach ob bei einer Zustimmung von über 95% jemals die Politik zur Debatte stand. Haben sich diese Wähler jemals gefragt, welcher der Kandidaten Ihnen ein besserer Präsident und politisch gesehen sinnvoller wäre oder ging es bei dieser Wahl lediglich um die Hautfarbe. Auch hier kann ich nur wieder den Umkehrschluss ziehen: Was wäre wohl los gewesen, wenn über 95% der weissen Bevölkerung für Mc Cain gestimmt hätten? Ich kann die Schlagzeilen und Strassenschlachten schon vor mir sehen&#8230;</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2009/09/fsl_barack_obama_is_590103a.jpg" alt="US-ELECTIONS-OBAMA" title="US-ELECTIONS-OBAMA" class="alignnone size-full wp-image-6528" /></p><p>Nun ich hoffe, dass Ihr verstanden habt, worum es mir geht. Rassismus ist leider etwas extrem Vielschichtiges und beschränkt sich nicht auf die offensichtlichen Beispiele der vergangenen Jahrhunderte. Rassismus ist ein wesentlich komplexerer Begriff als wir bisher angenommen haben und muss auch dementsprechend diverenziert betrachtet werden. Dasselbe gilt natürich auch für Sexismus. Auch hier hätte ich unzählige Beispiele für Sekundär-Sexismus aufzählen können, sehe nun aber davon ab, da es mir vielmehr darum geht eine Grundeinstellung, nämlich die der differenzierten Betrachtensweise zu vermitteln. Sollte mir dies beim Thema Rassismus gelingen, so kann ein Jeder, diese Erkenntnisse auch auf das Thema Sexismus ableiten.</p><p>Unter Equilibrium verstehe ich also nicht nur das Gleichgewicht und die Gleichberechtigung aller Rassen und Geschlechter, sondern eine Gleichheit in allen Belangen, die soweit geht, dass all jene unbedeutenden Unterschiede gar nicht mehr wahrgenomen werden, weder zum Vorteil noch zu Nachteil einer Seite. Es soll schlicht keine Seiten mehr geben.</p><p>Zur Zeit befinden wir uns aber leider noch in einem höchst gefährlichen Zwischenstadium, des Sekundär-Rassismus / -Sexismus. Die Menschen haben zwar festgestellt, dass Diskriminierung etwas scheussliches ist und das Pendel auf die andere Seite angestossen, sie haben dabei aber nicht bemerkt, dass dieser Stoss wohl etwas zu heftig ausgefallen ist. Und die Gefahr, welche von einem zu stark in eine Richtung angestossenen Pendel ausgeht, bedarf wohl keiner weiteren Erklärung&#8230;</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2009/09/29/equilibrium-sekundar-rassismus/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>DNS Zensur</title><link>http://scratchbook.ch/2009/09/29/dns-zensur/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2009/09/29/dns-zensur/#comments</comments> <pubDate>Tue, 29 Sep 2009 06:29:26 +0000</pubDate> <dc:creator>Daniel</dc:creator> <category><![CDATA[Informatik]]></category> <category><![CDATA[Nachdenklich]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category> <category><![CDATA[DNS Zensur]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=6519</guid> <description><![CDATA[[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]
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Zensur im Internet &#8211; bald auf einem DNS-Server in deiner Nähe
Befangene Gerichtsurteile zugunsten der [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://piraten-partei.ch/"><img class="alignright size-full wp-image-6515" src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2009/09/logo_pps_de-200px.png" alt="logo_pps_de-200px" width="199" height="71" /></a>Noch nie war es so wichtig, für seine Rechte zu kämpfen, noch nie wurde unsere Privatsphäre in so unverschämt verletzt und noch nie wurden Verbraucherrechte dermassen mit Füssen getreten wie in der heutigen Zeit. Beispiele gefällig?</p><ul><li><a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2009-09/indect-ueberwachung">Indect</a> &#8211; Das ultimative Überwachungssystem der EU</li><li><a href="http://www.netzpolitik.org/2009/the-dawning-of-internet-censorship-in-germany/">Zensur im Internet</a> &#8211; bald auf einem DNS-Server in deiner Nähe</li><li><a href="http://yro.slashdot.org/article.pl?sid=09/04/23/1159216">Befangene Gerichtsurteile</a> zugunsten der Medienindustrie</li><li><a href="http://www.inetcom.ch/ist-der-biometrischer-pass-unsicher">Biometriezwang</a> &#8211; unsicher und unzuverlässig.</li></ul><p>Genug gehört? Ich auch. Wir haben ein <a href="http://piraten-partei.ch/Parteiprogramm">Programm</a>. Wir haben einen <a href="http://piraten-partei.ch/eventcalendar">Plan</a>.<br /> Und &#8211; wir haben ein <a href="http://piraten-partei.ch/beitreten">Anmeldeformular</a>.</p><p>Möchtest du die Leute zuerst kennen lernen? Kein Problem. Besuche einfach den <a href="http://piraten-partei.ch/eventcalendar">Stammtisch</a> in deiner Nähe und bilde dir deine eigene Meinung. Oder schau bei der <a href="http://www.piraten-partei.ch/node/109">Pirateninvasion</a> vorbei, am 3.Oktober in jeder Grossstadt.</p><p>Arrrrr<br /> rakudave</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2009/09/27/ich-bin-pirat-und-du/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>6</slash:comments> </item> <item><title>Bargeldstopp?</title><link>http://scratchbook.ch/2009/07/14/bargeldstopp/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2009/07/14/bargeldstopp/#comments</comments> <pubDate>Tue, 14 Jul 2009 21:20:27 +0000</pubDate> <dc:creator>Daniel</dc:creator> <category><![CDATA[Freie Informationen]]></category> <category><![CDATA[IT-News]]></category> <category><![CDATA[Nachdenklich]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=6291</guid> <description><![CDATA[Was wäre, wenn die Wirtschaft plötzlich total kollabiert und das Bargeld als Wurzel allen Übels angesehen wird?Dieses Übel muss schnellstens aus dem Verkehr gezogen und eine aussergewöhnliche Lösung geschaffen werden&#8230;Was würde aber ein Bargeldstopp für uns bedeuten? Was, wenn es plötzlich heisst, dass nur noch per Kreditkarte bezahlt wird? Anfangs sind es noch ein paar [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Was wäre, wenn die Wirtschaft plötzlich total kollabiert und das Bargeld als Wurzel allen Übels angesehen wird?Dieses Übel muss schnellstens aus dem Verkehr gezogen und eine aussergewöhnliche Lösung geschaffen werden&#8230;Was würde aber ein Bargeldstopp für uns bedeuten? Was, wenn es plötzlich heisst, dass nur noch per Kreditkarte bezahlt wird? Anfangs sind es noch ein paar gängige Plastikkarten wie wir diese schon heute à la Visa und Mastercard kennen.  Doch schon bald ist ein Upgrade nötig, so dass die Karten nur noch gekoppelt mit RFID Chip akzeptiert werden.  Da es aber nicht lange geht und auch dieses System zwecks ständig wachsender Securitymassnahmen ausgedient hat, bietet man die ultimative Lösung, ein Chipimplantat in der grösse eines Reiskornes an. Nun ist quasi alles &#8220;all in one&#8221;, kein Führerschein, keine Plastikkarten wie beispielsweise Idenditätskarte oder Krankenkassekarte ist mehr von nöten&#8230; Der Chip ist alles zugeleich und Vater Staat bewahrt uns von jetzt an auch noch vor bösen Terroristen.  Ja, Sicherheit muss zum wohle des Bürgers an aller erster Stelle stehen!Doch, wer wird in einem solchen System als Terrorist deklariert? Sind Leute, die das System hinterfragen auch Terroristen? Wird kritisches Denken in naher Zukunft ein Verbrechen sein? Ich frage mich, ob die Menschheit ein solches Implantat annehmen wird, oder ob es einen Widerstand wie noch nie zuvor in der Geschichte geben wird? Alles nur Stumpfsinn, Verschwörung, gar Fiktion oder ist genau dies bereits doch schon viel näher als wir denken?</p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2009/07/no_rfid_chip.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-6292" src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2009/07/no_rfid_chip.jpg" alt="no_rfid_chip" width="510" height="361" /></a></p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://scratchbook.ch/2009/07/14/bargeldstopp/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2009/07/14/bargeldstopp/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Endlich!</title><link>http://scratchbook.ch/2009/06/10/endlich-2/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2009/06/10/endlich-2/#comments</comments> <pubDate>Wed, 10 Jun 2009 19:06:53 +0000</pubDate> <dc:creator>Longneck</dc:creator> <category><![CDATA[Erfreulich]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=6226</guid> <description><![CDATA[
Im Sommer bekommt die Schweiz eine Piratenpartei, die sich fast ausschliesslich für ein freies Internet einsetzt. Vor allem bei der jungen Generation erhoffen sich die Initianten grossen Zuspruch.
In Europa hat sie bereits grossen Erfolg ­(siehe Box), nun kommt sie auch in die Schweiz: Am 12. Juli findet in Zürich die Gründungsversammlung der Piratenpartei statt. Sie [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2009/06/1.jpg" alt="1" title="1" width="249" height="242" class="alignleft size-full wp-image-6227" /></p><p><strong>Im Sommer bekommt die Schweiz eine Piratenpartei, die sich fast ausschliesslich für ein freies Internet einsetzt. Vor allem bei der jungen Generation erhoffen sich die Initianten grossen Zuspruch.</strong></p><p>In Europa hat sie bereits grossen Erfolg ­(siehe Box), nun kommt sie auch in die Schweiz: Am 12. Juli findet in Zürich die Gründungsversammlung der Piratenpartei statt. Sie will sich für einen besseren Datenschutz, eine Lockerung des Urheber- und Patentrechts und eine Legalisierung des Datentausches im Web (Filesharing) einsetzen. «Es werden immer mehr Entschlüsse gefällt, die nicht dem Zeitgeist entsprechen», begründet Gründungsmitglied Denis Simonet die Notwendigkeit der Partei. «Die anderen sind wegen Inkompetenz nicht mehr wählbar», ergänzt Mit-Initiator Phi lipp Germann. Themen wie biometrische Pässe und Killerspiele würden auch in der Schweiz heiss diskutiert – darum sei ein ähnlicher Erfolg wie in Schweden möglich. «Wählen werden uns wohl vor allem junge Leute, die täglich mit dem Internet arbeiten», so der Physik-Student.</p><p>Politologe Georg Lutz winkt ab: «Ein sexy Name wird nicht ausreichen, um langfristig Erfolg zu haben.» Das Programm der Ein-Themen-Partei sei so gewagt, dass man damit wohl höchstens Protestwähler fangen könne.</p><p>(<a href="http://www.20min.ch/news/schweiz/story/30507536">Quelle</a>)</p><p><a href="http://www.piraten-partei.ch/">www.piraten-partei.ch</a><br /> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Piratenpartei">http://de.wikipedia.org/wiki/Piratenpartei</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2009/06/10/endlich-2/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>RFID &#8211; Auf Nummer Sicher?</title><link>http://scratchbook.ch/2009/05/11/rfid-auf-nummer-sicher/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2009/05/11/rfid-auf-nummer-sicher/#comments</comments> <pubDate>Mon, 11 May 2009 16:03:09 +0000</pubDate> <dc:creator>Daniel</dc:creator> <category><![CDATA[Filme]]></category> <category><![CDATA[Freie Informationen]]></category> <category><![CDATA[Nachdenklich]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category> <category><![CDATA[Auf Nummer sicher]]></category> <category><![CDATA[RFID]]></category> <category><![CDATA[Spielfilm]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=6111</guid> <description><![CDATA[Hi,
Aufgrund der letzten Posts, welche ich übrigens sehr spannend finde, kann ich euch nicht vorenthalten ein Dokumentationsfilm zum Thema RFID zu Posten. Genauer gesagt handelt es sich um eine Mischung aus Spielfilm und Dokumentation. Das Thema RFID wird dabei kritisch auseinander genommen und Gefahren dieser Technologie aufgezeigt. Ich wollte eigentlich die youtube Links posten, doch [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Hi,</p><p>Aufgrund der letzten Posts, welche ich übrigens sehr spannend finde, kann ich euch nicht vorenthalten ein Dokumentationsfilm zum Thema RFID zu Posten. Genauer gesagt handelt es sich um eine Mischung aus Spielfilm und Dokumentation. Das Thema RFID wird dabei kritisch auseinander genommen und Gefahren dieser Technologie aufgezeigt. Ich wollte eigentlich die youtube Links posten, doch die Filmdateien wurden aus Copyright Gründen von der Plattform entfernt?</p><p><img class="aligncenter size-full wp-image-6112" src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2009/05/auf_nummer_sicher.jpg" alt="auf_nummer_sicher" width="500" height="356" /></p><p>Beschreibung:</p><p>&#8220;Auf Nummer sicher?&#8221; erzählt die Geschichte der Journalistin Sandra Harkow, die gerade im Auftrag der Industrie ein Werbevideo für einen neuen Sicherheitschip herstellt. Ein Zeitreisender aus dem Jahr 2020 warnt sie eindringlich davor, dieses Video zu realisieren, da es verheerende Folgen für die Zukunft haben wird&#8230;</p><p>Sandra hat seit längerem endlich wieder einen bezahlten Auftrag. Sie soll für den &#8220;Interessenverband RFID&#8221; (Radio Frequency Identification) einen Werbefilm für die neue Micro-Chip-Technologie herstellen. Der Film soll einen Kongress in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften eröffnen, an dem hochrangige Politiker und viele Journalisten teilnehmen werden.<br /> Nur wenige Wochen nach der Veranstaltung werden im Bundestag und vor der EU-Kommission wichtige Beschlüsse zum Thema RFID vorgelegt werden &#8211; die Veranstaltung ist also dazu gedacht, die Politiker von der neuen Technologie zu überzeugen. Nicht zuletzt geht es um einen Milliardenauftrag für die Hersteller und jede Menge Arbeitsplätze, wenn der Chip nicht nur in den Reisepass, sondern auch in den Personalausweis integriert werden wird.</p><p>Ihr könnt den Film unter folgender URL in verschiedenen Qualitäten downloaden:</p><p><a title="http://www.archive.org/details/AufNummersicher" href="http://www.archive.org/details/AufNummersicher" target="_blank">http://www.archive.org/details/AufNummersicher</a></p><p>Ich war begeistert von diesem Film, da er sehr viele Gefahren von dieser Technologie aufzeigt. Er rüttelt ebenfalls wach und regt stark zum Nachdenken an.  Selbst der Reiskorngrosse Chip kommt hier drin vor.  Nur schade, dass der Film ursprünglich nach Mitternacht ausgestrahlt wurde, wo ja garantiert sehr viele Leute TV schauen <img src='http://scratchbook.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2009/05/11/rfid-auf-nummer-sicher/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Kommende Abstimmung vom 17.Mai über Biometrische Pässe</title><link>http://scratchbook.ch/2009/05/08/kommende-abstimmung-vom-17mai-uber-biometrische-passe/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2009/05/08/kommende-abstimmung-vom-17mai-uber-biometrische-passe/#comments</comments> <pubDate>Fri, 08 May 2009 15:27:38 +0000</pubDate> <dc:creator>Daniel</dc:creator> <category><![CDATA[Nachdenklich]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category> <category><![CDATA[Abstimmung]]></category> <category><![CDATA[Biometrischer Pass]]></category> <category><![CDATA[RFID]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=6078</guid> <description><![CDATA[Hallo zusammen,
Bald stimmen wir über die Einführung sogenannter biometrischer Pässe ab. Der Bundesrat weisst darauf hin, dass wir zwecks Sicherheit die neuen biometrischen Pässe unbedingt einführen müssen. Weiterhin heisst es, dass bei einem NEIN die Reisefreiheit gefährdet sei.
Der neue Pass enthält unter anderem einen RFID Chip und 2 Fingerabdrücke. Es sei zudem notwendig eine zentrale [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Hallo zusammen,</p><p>Bald stimmen wir über die Einführung sogenannter biometrischer Pässe ab. Der Bundesrat weisst darauf hin, dass wir zwecks Sicherheit die neuen biometrischen Pässe unbedingt einführen müssen. Weiterhin heisst es, dass bei einem NEIN die Reisefreiheit gefährdet sei.<br /> Der neue Pass enthält unter anderem einen RFID Chip und 2 Fingerabdrücke. Es sei zudem notwendig eine zentrale Datenbank im Bund anzulegen, wo jeder Schweizer Bürger/in erfasst wird. Internationale Organisationen wie beispielsweise Fluggesellschaften werden Zugriff auf diese Datenbank haben.</p><p>Ich befürchte, dass bei einem JA eine gesetzliche Grundlage geschaffen wird biometrische Daten und RFID Chip später auch auf andere Ausweise wie beispielsweise die Persönliche Identitätskarte zu legen. Und dann könnten wir nichts mehr dagegen sagen. Aus Datenschutzgründen ist eine derartige Entwicklung in unserer Gesellschaft recht bedenklich.</p><p class="MsoNormal">Bietet dieser neue Pass wirklich mehr Sicherheit? Wie kann es dann einem Holländischen Hacker gelingen mit einem modifizierten Pass als Elvis Presley die Passkontrolle zu passieren?<br /> Auch einem Forscher der ETH Lausanne ist es gelungen, die neuen Pässe zu knacken.</p><p class="MsoNormal">Folgende 2 Videos sollen verdeutlichen, warum es sich lohnt ein <strong>NEIN</strong> einzulegen!</p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://scratchbook.ch/2009/05/08/kommende-abstimmung-vom-17mai-uber-biometrische-passe/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://scratchbook.ch/2009/05/08/kommende-abstimmung-vom-17mai-uber-biometrische-passe/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p>Ebenfalls interessant dürfte die letzte Sendung der Arena sein:</p><p><a href="http://www.sf.tv/sendungen/arena/index.php?docid=20090501">http://www.sf.tv/sendungen/arena/index.php?docid=20090501</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2009/05/08/kommende-abstimmung-vom-17mai-uber-biometrische-passe/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>8</slash:comments> </item> <item><title>Botanische Endlösung</title><link>http://scratchbook.ch/2009/01/26/botanische-endlosung/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2009/01/26/botanische-endlosung/#comments</comments> <pubDate>Mon, 26 Jan 2009 16:35:07 +0000</pubDate> <dc:creator>rakudave</dc:creator> <category><![CDATA[Nachdenklich]]></category> <category><![CDATA[Natur & Umwelt]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=5572</guid> <description><![CDATA[Stellt euch vor, Schnee habe einige Bäume zur spontanen Desintegration verleitet und stellt euch weiter vor, einige dieser Fragmente seien auf der Strasse gelandet. Um die Strasse nun wieder befahrbar zu machen, musste diese für kurze Zeit gesperrt werden. Danach hatte der Automobilist wieder freie Fahrt und konnte seine Abgase weiterhin genüsslich in den Waldrand [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p style="justify;">Stellt euch vor, <a href="http://scratchbook.ch/2008/12/14/winter/">Schnee</a> habe einige Bäume zur <a href="http://scratchbook.ch/2008/12/25/aftermath/">spontanen Desintegration</a> verleitet und stellt euch weiter vor, einige dieser Fragmente seien auf der Strasse gelandet. Um die Strasse nun wieder befahrbar zu machen, musste diese für kurze Zeit gesperrt werden. Danach hatte der Automobilist wieder freie Fahrt und konnte seine Abgase weiterhin genüsslich in den Waldrand blasen und alle waren zufrieden, oder?<br /> Nicht so in Aesch BL. Weil sich hier doch tatsächlich ein Stück Wald erfrecht hat, unsere lieben Erdölverdunster für einige Minuten aufzuhalten, muss ihm eine Lektion erteilt werden, die er nicht so schnell vergessen wird. Wie wäre es zum Beispiel mit: &#8220;Wir verarbeiten den ganzen verdammten Wald zu Kleinholz!!!&#8221; Zu extrem? Nicht für die Enthusiasten in der Gemeinde Aesch. Es wurde offenbar tatsächlich beschlossen, den ganzen Hang kahl zu roden. Kein Blatt soll mehr die göttlichen Stahlkarossen aufhalten können, nicht solange wir noch diese schönen Motorsägen im Schrank stehen haben.<br /> So erfreut sich nun nicht nur das Ohr an den immerwährenden Gesängen der Benzinmachete, nein auch das Auge kann jetzt die Leere bewundern, die man sonst nur in den Köpfen einiger Entscheidungsträger zu vermuten mag. Und wenn auch nur ein Gedanke an all die betrunkenen Halbstarken vergeudet worden wäre, welche mit einer erstaunlichen Regelmässigkeit jedes Wochenende einen Unfall zu bauen vermögen, so wäre klar geworden, dass Bäume in dieser Gleichung eher eine untergeordnete Rolle spielen. Ausserdem destabilisiert einen Hang nichts so wie den totalen Vegetationsverlust. Aber wenn man in Zukunft die Individualverkehrsteilnehmer lieber mit fallenden Steinen erschlagen will, bitte.</p><a href='http://scratchbook.ch/2009/01/26/botanische-endlosung/p1000331/' title='p1000331'><img width="150" height="150" src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2009/01/p1000331-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="p1000331" /></a> <a href='http://scratchbook.ch/2009/01/26/botanische-endlosung/p1000336/' title='p1000336'><img width="150" height="150" src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2009/01/p1000336-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="p1000336" /></a> <a href='http://scratchbook.ch/2009/01/26/botanische-endlosung/p1000339/' title='p1000339'><img width="150" height="150" src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2009/01/p1000339-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="p1000339" /></a> <a href='http://scratchbook.ch/2009/01/26/botanische-endlosung/p1000344/' title='p1000344'><img width="150" height="150" src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2009/01/p1000344-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="p1000344" /></a> <a href='http://scratchbook.ch/2009/01/26/botanische-endlosung/p1000348/' title='p1000348'><img width="150" height="150" src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2009/01/p1000348-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="p1000348" /></a> <a href='http://scratchbook.ch/2009/01/26/botanische-endlosung/p1000353/' title='p1000353'><img width="150" height="150" src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2009/01/p1000353-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="p1000353" /></a>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2009/01/26/botanische-endlosung/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> <item><title>EPIC WIN</title><link>http://scratchbook.ch/2008/11/05/epic-win/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2008/11/05/epic-win/#comments</comments> <pubDate>Wed, 05 Nov 2008 11:16:34 +0000</pubDate> <dc:creator>rakudave</dc:creator> <category><![CDATA[Politik]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=5526</guid> <description><![CDATA[Yeeeeeeeeeeeeeeehaaaaaaaaaaaaaaaa!!!source: cnn.com
]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Yeeeeeeeeeeeeeeehaaaaaaaaaaaaaaaa!!!</p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2008/11/jghaptiu4t98u5voigrjhirsc5ijhito.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-5530" src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2008/11/jghaptiu4t98u5voigrjhirsc5ijhito.png" alt="" /></a></p><p>source: <a href="http://edition.cnn.com/ELECTION/2008/results/president/">cnn.com</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2008/11/05/epic-win/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>4</slash:comments> </item> <item><title>Die totalitäre Schweiz?</title><link>http://scratchbook.ch/2008/06/28/die-totalitare-schweiz/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2008/06/28/die-totalitare-schweiz/#comments</comments> <pubDate>Sat, 28 Jun 2008 01:24:24 +0000</pubDate> <dc:creator>rakudave</dc:creator> <category><![CDATA[Nachdenklich]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=5290</guid> <description><![CDATA[Ich schaue mir gerade &#8220;Arena&#8221; auf SF1 an. Das Thema: &#8220;Problemjugend: jetzt reichts!&#8221;
Hier fordert der Nationalrat Christian Waber von der EDU ernsthaft, ein generelles Ausgangsverbot für Jugendliche ab 22:00 Uhr in der ganzen Schweiz durchzusetzen.
Somit wird die Jugend unter Generalverdacht gestellt. Zwei Sätze später befürwortet er körperliche Gewalt als Erziehungsmassnahme.
WO LEBE ICH EIGENTLICH???
Solche Leute kassieren [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2008/06/hinter_gittern21.gif"><img class="alignright size-medium wp-image-5292" src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2008/06/hinter_gittern21-235x300.gif" alt="" width="149" height="192" /></a>Ich schaue mir gerade <a href="http://tvprogramm.sf.tv/detail.php?slotid=6B5A3FAB-FAB4-4720-9AD6-7A4C73801455&amp;tvdate=2008-06-27">&#8220;Arena&#8221; auf SF1</a> an. Das Thema: &#8220;Problemjugend: jetzt reichts!&#8221;<br /> Hier fordert der Nationalrat <a href="http://www.christianwaber.ch/">Christian Waber</a> von der EDU ernsthaft, ein generelles Ausgangsverbot für Jugendliche ab 22:00 Uhr in der ganzen Schweiz durchzusetzen.<br /> Somit wird die Jugend unter Generalverdacht gestellt. Zwei Sätze später befürwortet er körperliche Gewalt als Erziehungsmassnahme.</p><p>WO LEBE ICH EIGENTLICH???<br /> Solche Leute kassieren ernsthaft Geld, um so einen Blödsinn im Parlament zu verbreiten? Vielen Dank!</p><p>Weiterhin gibt er ebenfalls zu, seine Tochter eingesperrt zu haben, um ein Ausgangsverbot durchzusetzen. Ebenfalls habe er körperliche Gewalt in seiner Erziehung &#8220;erfolgreich&#8221; eingesetzt.</p><p>Zum Glück gibt es auch einige vernünftige Stimmen in dieser Sendung. Diesen ist, genau wie mir auch, der Kinnladen auf den Tisch geknallt. Er blieb jedoch Beratungsresistent.</p><p>Zum Thema ein Blogeintrag auf <a href="http://strafprozess.ch/die-jugend-unter-generalverdacht/">strafprozess.ch</a></p><blockquote><p style="30px;">Gemäss <a href="http://www.sonntagszeitung.ch/nachrichten/artikel-detailseiten/?newsid=21460" target="_blank">SonntagsZeitung</a> und <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/schweiz/862956.html" target="_blank">Tages-Anzeiger</a> planen mehrere Kantone Rayonverbote für jugendliche Randalierer (vgl. dazu meine Beiträge zu den widerrechtlichen Ausgangssperren <a href="http://strafprozess.ch/update-zurzibieter-ausgangssperre/" target="_self">hier</a> und <a href="http://strafprozess.ch/zurzibieter-gemeinden-verfugen-ausgangssperre/" target="_blank">hier</a>). Die Polizei soll die Kompetenz erhalten, Personen von öffentlichen Plätzen und Restaurants fernzuhalten, auch wenn sie kein Delikt begangen haben.</p><p style="30px;">Eine der profiliertesten Sicherheitspolitikerinnen der Schweiz legt das Gedankengut, das hinter diesen Entwicklungen steckt, schonungslos auf den Punkt:</p><blockquote><p>Der Eingriff in die persönliche Freiheit der Jugendlichen ist laut Karin Keller-Sutter, Vorsteherin des St. Galler Sicherheits- und Justizdepartements, nötig, weil es «kein Menschenrecht auf Pöbeleien gibt. Wir müssen die Freiheit derjenigen schützen, die sich anständig verhalten.» (SonntagsZeitung).</p></blockquote><p style="30px;">Müssen “wir” das wirklich?</p></blockquote><p>Ich will damit nicht sagen, dass es keine Jugendgewalt, Komasaufen oder Vandalismus gibt. Dies soll und muss man strafrechtlich verfolgen. Jedoch sollte dabei ein Mindestmass an Menschenverstand zum Einsatz kommen.<br /> Strafrechtlich relevantes &#8220;herumlungern&#8221; betrifft lediglich 2-3% aller Jugendlichen. Einsperren bestraft aber auch die unbeteiligten 98%. Kann dies das Ziel sein?<br /> Totales Ausgangsverbot kenne ich sonst nur aus totalitären Staaten.<br /> (Der Einsatz von Prügelstrafen ist nebenbei auch ein Entlassungsgrund für eine Lehrperson.)<br /> Die Jugend wurde seit je her als problematisch eingestuft, wie auch das Zitat von Sokrates zeigt:</p><blockquote><p>Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer. &#8211; Sokrates</p></blockquote><p style="30px;">Also: <strong>Deal with it or shut the fuck up!</strong></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2008/06/28/die-totalitare-schweiz/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>13</slash:comments> </item> <item><title>EMpty-headed</title><link>http://scratchbook.ch/2008/06/12/empty-headed/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2008/06/12/empty-headed/#comments</comments> <pubDate>Thu, 12 Jun 2008 12:02:23 +0000</pubDate> <dc:creator>rakudave</dc:creator> <category><![CDATA[Nachdenklich]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/2008/06/12/empty-headed/</guid> <description><![CDATA[Was kostet eigentlich die Kommerzmeisterschaft den Steuerzahler? Wie kann man seinen Mitmenschen sonst noch mitteilen, dass man einen an der Klatsche hat?
Die KostenBasel-Stadt und Basel-Landschaft rechnen mit 21,6 Millionen Franken Kosten für die Euro.
Der Bund wendet 82,5 Millionen auf.
4,2 Millionen setzt er für regionale EURO-Kosten in Basel ein.
Die Fußballverbände UEFA und SFV beteiligen sich nur [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2008/06/scheiss-em.JPG" alt="scheiss-em.JPG" align="right" />Was kostet eigentlich die Kommerzmeisterschaft den Steuerzahler? Wie kann man seinen Mitmenschen sonst noch mitteilen, dass man einen an der Klatsche hat?</p><p><strong>Die Kosten</strong></p><ul><li><a href="http://tages-anzeiger.ch/dyn/news/fussball/714167.html">Basel-Stadt und Basel-Landschaft</a> rechnen mit <strong>21,6 Millionen</strong> Franken Kosten für die Euro.</li><li>Der Bund wendet <strong>82,5 Millionen</strong> auf.</li><li><strong>4,2 Millionen</strong> setzt er für regionale EURO-Kosten in Basel ein.</li><li>Die Fußballverbände <strong>UEFA</strong> und SFV beteiligen sich <strong>nur</strong> <strong>mit 1 Million Franken!</strong></li></ul><p>Als Gegenleisung bietet die UEFA (Union Europäischer Fussball Abzocker). Sie schreibt vor, was wie trinken, essen, sehen und denken dürfen. Alles im Namen des Fussballs. Sie schreibt vor, dass Beizen welche sich weigern, Carlsberg-pisse* zu verkaufen, ihre Lokale mit Schaltafeln von der &#8220;Fanzone&#8221; abschirmen müssen. Will man ein existierendes Plakat hängen lassen, kostet das bitte 50&#8242;000.- sFr. Viele Geschäfte haben während der Euro geschlossen, wie zB die KultKinos. Der resultierende wirtschaftliche Schaden wird niemand berappen.<br /> (* Carlsberg hat bei der <a href="http://www.sf.tv/sf1/kassensturz/manual.php?catid=kassensturzsendungsartikel&amp;docid=20080527-bier">Blindverkostung von Kassensturz</a> am schlechtesten abgeschlossen)</p><p>Des weiteren will die UEFA auch <a href="http://www.swissinfo.ch/ger/schweiz/ticker/index/Steuerstreit_zwischen_UEFA_und_Kanton_Bern_wird_zur_Justiz_Sache.html?siteSect=113&amp;sid=7549412&amp;cKey=1172061374000">keine Quellsteuer zahlen</a>, als ob sie nicht schon genug einsacken würde.<br /> Weiteres Geld könnte man ja auch mit <a href="http://tages-anzeiger.ch/dyn/news/fussball/714181.html">TV-Gebüren verdienen</a>, oder? Nein, denn da hat ein alter Bekannter schon den Daumen drauf, die Suisa.<br /> Zum Glück bleibt ihnen ja noch die <a href="http://www.rotweiss24.ch/news_ticker_detail.asp?newsid=45561&amp;navi=238&amp;member=5100&amp;subjectcode=15073028">Sponsoring-Abzocke</a>, vorallem weil man mit Tickets nicht genug Geld verdienen kann, wenn sie an Firmanbosse verschenkt werden und Normalsterbliche keinen Zugang dazu haben&#8230;</p><p><strong>Die Fans</strong></p><p>Wenn man im Strassenverkehr übermässigen gebrauchvon der Hupe macht, kann man gebüsst werden. Nicht so an der EM. Da kann man sich auch schon mal fahnenschwingend aus dem Fenster lehnen und schreien. Auch dies ist an einem &#8220;normalen&#8221; Tag strafbar.<br /> Besoffen kann man dann auch Polizisten anfluchen. Ausnahmsweise gratis.</p><p><strong>Die Autos </strong></p><p>Was ebenfalls unglaublich nervt: Autofähnchen. Dieser Fetzen Stoff an einem Plastikrohr. Diese instablie Konstruktion landet dann abgrbrochen auf Autobahnen und Hauptstrassen. Des weiteren wurde errechnet, dass <a href="http://www.stromspar-tipps.de/index.php/fusball-em-fahne-am-auto-erhoht-spritverbraucher/">ein Fähnchen für 0.5 Liter Mehrverbrauch sorgt</a> (Luftwiederstand). Das sind bei den heutigen Spritpreisen mehr als 20.- pro Monat&#8230;</p><p>[quelle zahlen: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fball-Europameisterschaft_2008">wikipedia</a>]</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2008/06/12/empty-headed/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>15</slash:comments> </item> <item><title>Steuern und Ämter&#8230;</title><link>http://scratchbook.ch/2008/05/31/steuern-und-amter/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2008/05/31/steuern-und-amter/#comments</comments> <pubDate>Sat, 31 May 2008 10:23:31 +0000</pubDate> <dc:creator>Longneck</dc:creator> <category><![CDATA[Humor]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/2008/05/31/steuern-und-amter/</guid> <description><![CDATA[Seit Januar liegt ein Stapel sinnloser Papiere auf meinem &#8220;Mache-ich-Morgen&#8221;-Tisch. Die Steuererklärung&#8230; Es reicht schon, wenn ich das ansehe, und ich kann den Gähnreflex kaum unterdrücken.
Als dann vor zwei Wochen eine Einladung kam, ich soll das doch bitte in den nächsten 14 Tagen ausfüllen, hab ich mich wohl oder übel mal rangesetzt. Zum Glück gibt&#8217;s [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Seit Januar liegt ein Stapel sinnloser Papiere auf meinem &#8220;Mache-ich-Morgen&#8221;-Tisch. Die Steuererklärung&#8230; Es reicht schon, wenn ich das ansehe, und ich kann den Gähnreflex kaum unterdrücken.<br /> Als dann vor zwei Wochen eine Einladung kam, ich soll das doch bitte in den nächsten 14 Tagen ausfüllen, hab ich mich wohl oder übel mal rangesetzt. Zum Glück gibt&#8217;s da ein Online-Tool.</p><p>Mal sehen: Einkommen. Hmm. Gilt ja nur für letztes Jahr. August &#8211; Dezember: 5 Monate. Also der Monatslohn mal fünf.<br /> Abzüge? Aaach, lasst mich doch mit diesem Formular-Scheiss in Ruhe! Verkehrsmittel, Krankenversicherung.. Was muss ich da eintragen? Keine Ahnung.<br /> Jetzt gurkt es mich aber so richtig an. Jetzt fülle ich einfach nur mal die Pflichtfelder aus &#8211; das wird wohl reichen. Konfession? Bin doch nicht in der Kirche!</p><p>Gut, passt. Absenden. Oh, was wollen die noch? Eine Kopie des Lohnausweises? Hmm, wo hab ich den&#8230; *grübel* &#8211; ah hier. Upps &#8211; da steht aber etwas anderes drauf beim Einkommen! <img src='http://scratchbook.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br /> Hab mich um 4000.- verpeilt &#8211; tja Pech, jetzt ist das Formular schon weg. Die werden&#8217;s schon merken.</p><p>&#8212;</p><p>Zwei Tage später flattert ein Brief rein: Ich habe angegeben, keiner Kirche anzugehören. Das Einwohneramt Aesch meldet aber, ich wäre römisch-katholisch. Gopf, dieses Saukaff macht immer Ärger!</p><p>Warum füllt die Steuerbehörde meine Steuererklärung nicht gleich selber aus, wenn sie&#8217;s sowieso immer besser wissen?</p><p>Gestern bin ich auf&#8217;s Steueramt. Wie trete ich aus dieser Kirche aus? Reicht es, wenn ich nicht an Gott glaube und die Kirche abreissen will?</p><blockquote><p>&#8220;Nein, da müssen Sie auf das Einwohneramt, ein Schreiben aufsetzen und amtlich beglaubigen lassen. Das senden Sie dann an ihre Kirchgemeinde.&#8221;</p></blockquote><p>Dieses amtliche trallala scheint wohl Ewig zu dauern. Deshalb fackelte ich nicht lange, verlangte einen Stift und Papier und schrieb diese Austrittserklärung gleich vor Ort.</p><p>Und jetzt kommt&#8217;s: Der Beamte klebte einen Zettel unten an den Brief, in dem steht, das meine Unterschrift &#8220;echt&#8221; ist <img src='http://scratchbook.ch/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> und drückte noch einen Stempel drauf:</p><p><img src='http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2008/05/20fr-stempel.thumbnail.png' alt='20fr-stempel.png' /><br /> Das macht Fr. 20.-.</p><p>20.- für einen Stempel &#8211; die spinnen, die Römer!</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2008/05/31/steuern-und-amter/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>5</slash:comments> </item> <item><title>Volksnähe &#8211; haha&#8230;</title><link>http://scratchbook.ch/2008/03/03/volksnahe-haha/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2008/03/03/volksnahe-haha/#comments</comments> <pubDate>Mon, 03 Mar 2008 19:43:06 +0000</pubDate> <dc:creator>Longneck</dc:creator> <category><![CDATA[Nachdenklich]]></category> <category><![CDATA[Natur & Umwelt]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/2008/03/03/volksnahe-haha/</guid> <description><![CDATA[Keine Lust über das Internet mit den Bürgern zu kommunizieren, zeigt der Bundesrat. Wurde in der vergangenen Woche das Veto gegen die Einrichtung von Chats vor eidgenössischen Abstimmungen verkündet, so stösst sich die Politik diesmal an Facebook.
Dort wurden nämlich Profile der sieben Regierungsmitglieder angelegt. Ein Neuenburger Student war so freundlich, dies aus eigenem Antrieb [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Keine Lust über das Internet mit den Bürgern zu kommunizieren, zeigt der Bundesrat. Wurde in der vergangenen Woche das Veto gegen die Einrichtung von Chats vor eidgenössischen Abstimmungen verkündet, so stösst sich die Politik diesmal an Facebook.</p><p>Dort wurden nämlich Profile der sieben Regierungsmitglieder angelegt. Ein Neuenburger Student war so freundlich, dies aus eigenem Antrieb und ohne Rücksprache zu erledigen, berichtet 20Minuten und weiter: Bis heute habe noch keiner der PolitikerInnen sein Profil übernommen. Micheline Calmy-Rey, Vorsteherin des Aussendepartements (EDA), habe das ihre sogar sperren lassen.</p></blockquote><p>Und was sagt uns das? Das Volk ist wohl nur vor der Wahl gut genug. Mit uns reden? Auf keinen Fall.</p><p>Die Politik ist voll von taubstummen Schisshasen.</p><p>Mutige Politiker? Gibt es das überhaupt?<br /> Lieber weiterhin in Kernenergie investieren, anstatt ein <a target="_blank" href="http://www.geopower-basel.ch/">geothermisches Kraftwerk</a> zu bauen. Denn das <strong>böse</strong> Erdbeben ist gefährlich &#8211; die <i>lieben</i> radioaktiven Abfälle dagegen harmlos.</p><p><a href='http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2008/03/deepheat2klein_thn.jpg' title='deepheat2klein_thn.jpg'><img src='http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2008/03/deepheat2klein_thn.thumbnail.jpg' alt='deepheat2klein_thn.jpg' /></a></p><blockquote><p>&#8220;Die Regierung des Kantons Basel-Stadt stützt diesen Entscheid und will, unter Einbezug aller inzwischen vorliegenden Daten, eine umfassende Risikoanalyse in Auftrag geben.&#8221;</p></blockquote><p>Genau, die fehlenden Eier werden einfach mit Risikoanalyse-Projektteams <del>versteuert</del> finanziert. Wenn mal ein tolles Projekt am Start ist kommt garantiert irgendein Bünzli dazwischen.</p><p>Ich komme deshalb auf Energie zu schreiben, weil ich gerade meine Stromrechnung erhalten habe. Das witzige daran: Ich muss nicht mal einzahlen&#8230; Sondern kriege noch 25.- retour!<br /> Ist also nicht schlimm, wenn mein Server 24/7 läuft. Ok, ein VIA EPIA verbraucht nicht mehr als 50 Watt. Hübsch.. Das animiert mich zusätzlich zum Stromsparen. Allgemein scheint Energiesparen langsam in Mode zu kommen. Es schwirren schon Begriffe wie &#8220;grüne IT&#8221; durch die Netze.</p><p>Ich finde wir sollten Sorge tragen zu unserem Planeten.</p><p><a href='http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2008/03/solarstrompar0002image410.jpg' title='solarstrompar0002image410.jpg'><img src='http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2008/03/solarstrompar0002image410.thumbnail.jpg' alt='solarstrompar0002image410.jpg' /></a></p><p>St. Gallen hat auf dem IKEA-Dach eine <a target="_blank" href="http://www.sgsw.ch/home/testseite_1/test2/solarstrom.html">hübsche Solaranlage</a> eingerichtet, wovon ich nun auch ein gutes Stück beziehe. Somit läuft meine IT-Infrastruktur mit der Kraft der Sonne!</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2008/03/03/volksnahe-haha/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>8</slash:comments> </item> <item><title>Bellende Hunde</title><link>http://scratchbook.ch/2008/03/03/bellende-hunde/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2008/03/03/bellende-hunde/#comments</comments> <pubDate>Mon, 03 Mar 2008 00:54:55 +0000</pubDate> <dc:creator>Longneck</dc:creator> <category><![CDATA[Politik]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/2008/03/03/bellende-hunde/</guid> <description><![CDATA[
Ich gedenke oft solcher Politiker, wenn ich im Dorfe von einem Hund angebellt werde, der zweite nachbellt, und alle bellen, und keiner kann sagen warum.
&#8211; Karl Julius Weber
]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src='http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2008/03/fotolia_965804_s.thumbnail.jpg' alt='fotolia_965804_s.jpg' /></p><blockquote><p>Ich gedenke oft solcher Politiker, wenn ich im Dorfe von einem Hund angebellt werde, der zweite nachbellt, und alle bellen, und keiner kann sagen warum.</p></blockquote><p>&#8211; Karl Julius Weber</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2008/03/03/bellende-hunde/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Rote Fahnen, viel Lärm&#8230;</title><link>http://scratchbook.ch/2008/02/18/rote-fahnen-viel-larm/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2008/02/18/rote-fahnen-viel-larm/#comments</comments> <pubDate>Mon, 18 Feb 2008 21:14:21 +0000</pubDate> <dc:creator>Longneck</dc:creator> <category><![CDATA[Politik]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/2008/02/18/rote-fahnen-viel-larm/</guid> <description><![CDATA[
Als wir gestern am Bahnhof Luzern auf unsere Züge steigen wollten, erblickten wir eine seltsame Szenerie: Viele Leute haben sich rot-weisse Tücher umgebunden, schwenken Fahnen, jubeln&#8230; Was ist da los? Können sich wieder mal ein paar Fussballfans nicht beherrschen?
Nein, viel besser:
Kosovo hat sich gestern zu einer unabhängigen Nation erklärt
Kolonnen hupender Autos mit Doppeladler-Fahnen: [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2008/02/kosovo-free.jpg' alt='kosovo-free.jpg' /></p><p>Als wir gestern am Bahnhof Luzern auf unsere Züge steigen wollten, erblickten wir eine seltsame Szenerie: Viele Leute haben sich rot-weisse Tücher umgebunden, schwenken Fahnen, jubeln&#8230; Was ist da los? Können sich wieder mal ein paar Fussballfans nicht beherrschen?</p><p>Nein, viel besser:</p><blockquote><p><strong>Kosovo hat sich gestern zu einer unabhängigen Nation erklärt</strong></p><p>Kolonnen hupender Autos mit Doppeladler-Fahnen: Tausende Kosovo-Albaner haben gestern in der Schweiz die Unabhängigkeitserklärung ihrer Heimat gefeiert. In den Städten kam es zu Spontankundgebungen. Auf den Strassen herrschten wegen der Autocorsos teils chaotische Zustände, bei den Polizeien gingen wegen den Hupkonzerten zahlreiche Lärmklagen ein. In Zürich lockte eine improvisierte Party tausende Kosovaren auf den Helvetiaplatz, in Bern füllte sich der Bundesplatz innert kürzester Zeit. Auch in Wil und St.Gallen wurde ausgelassen gefeiert. Kosovo-Albaner Prenk Gjokaj (50) konnte sein Glück kaum fassen: «Der Tag heute ist für mich wie 1291 für die Schweizer, der grösste Freudentag meines Lebens.»</p></blockquote><p><span id="more-5130"></span>Kein Wunder sind die so ausgelassen! So kennt man diese Leute gar nicht&#8230; Meistens tönt es so: &#8220;Hey was luegsch, stress welle man?&#8221;</p><p>Aber jetzt.. Die grimmigen Stresskopfminen sind wie weggeblasen. Sind die alle friedlich und feiern fröhlich vor sich dahin. Von mir aus könnte es jeden Tag eine Unabhängigkeitserklärung geben.</p><p>Mir gefällt das. Ich mag denen das gönnen. Es passiert schliesslich nicht alle Tage, dass ein Staat geboren wird und ein Volk frei wird. Ich finde, Freiheit gehört zu den Grundrechten aller Menschen.</p><p>War die fehlende Freiheit im eigenen Land der Grund für die Gewaltbereitschaft und das provokative Auftreten einiger Ausländer hier in der Schweiz? Sowas würde mich echt wundernehmen.</p><p>Ich bin gespannt ob sich jetzt am Verhalten was ändert.</p><p>Ich weiss nicht warum, aber beim Lesen von diesem Satz konnte ich ein Schmunzeln nicht unterdrücken:</p><blockquote><p>Albanisch ist nach Italienisch die am vierthäufigsten gesprochene Sprache in der Schweiz.</p></blockquote><p>Was ich aber nicht verstehe:</p><blockquote><p>Kosovo-Anerkennung: SVP sagt nein</p></blockquote><p>Was haben wir davon, wenn wir das &#8220;Ablehnen&#8221;? Ich meine, wenn diese Leute wieder gerne in ihr Land gehen &#8211; dann gehen sie <em>weg aus der Schweiz</em>&#8230;</p><p>Aber etwas, etwas muss ich denen ganz hoch anrechnen:</p><blockquote><p>Tausende Exil-Kosovaren haben in der Schweiz die Unabhängigkeitserklärung ihrer Heimat gefeiert. Die Feiern waren mit Hupkonzerten, Autokonvois und spontanen Versammlungen auf diversen Plätzen laut aber <strong>friedlich</strong>.</p></blockquote><p>Chapeau! Da können sich Schweizer Fussballfans aber eine ganz dicke Scheibe abschneiden!<br /> Wir wissen ja, <a href="http://scratchbook.ch/2007/06/29/countdown-zum-terror/">was passiert</a>, wenn die feiern (und die feiern nicht etwa, weil sich ihr Land gerade für Unabhängig erklärt hat, sondern weil ein Lederball in ein Netz gerollt ist):</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2006/05/2384-4.jpg" alt="" /></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2008/02/18/rote-fahnen-viel-larm/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>6</slash:comments> </item> <item><title>Der neue Bundesrat</title><link>http://scratchbook.ch/2007/12/19/der-neue-bundesrat/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2007/12/19/der-neue-bundesrat/#comments</comments> <pubDate>Wed, 19 Dec 2007 12:15:35 +0000</pubDate> <dc:creator>Longneck</dc:creator> <category><![CDATA[Humor]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/2007/12/19/der-neue-bundesrat/</guid> <description><![CDATA[
Wenn die Schweiz was beschäftigt, dann ist kein Mangel an Kreativität. Wir müssen uns nicht mal bis zur Fasnacht gedulden; bereits jetzt kursieren witzige Fotimontagen im Netz. Bundesrat möchte ich nicht sein&#8230;]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2007/12/bundesratswahlen07.jpg' alt='bundesratswahlen07.jpg' /></p><p>Wenn die Schweiz was beschäftigt, dann ist kein Mangel an Kreativität. Wir müssen uns nicht mal bis zur Fasnacht gedulden; bereits jetzt kursieren witzige Fotimontagen im Netz. Bundesrat möchte ich nicht sein&#8230;</p><p><img src='http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2007/12/6.JPG' alt='6.JPG' /></p><p><img src='http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2007/12/parlamentmitschafen.jpg' alt='parlamentmitschafen.jpg' /></p><p><span id="more-5056"></span><img src='http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2007/12/1.JPG' alt='1.JPG' /></p><p><img src='http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2007/12/blocher.jpg' alt='blocher.jpg' /></p><p><img src='http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2007/12/merz.jpg' alt='merz.jpg' /></p><p><img src='http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2007/12/geissbock.jpg' alt='geissbock.jpg' /></p><p><img src='http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2007/12/manu.jpg' alt='manu.jpg' /></p><p><img src='http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2007/12/blocher1-kopie.jpg' alt='blocher1-kopie.jpg' /></p><p><img src='http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2007/12/3.JPG' alt='3.JPG' /></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2007/12/19/der-neue-bundesrat/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> </channel> </rss>