Scratchbook

Das Leben ist immer anders als die Realität.

Strategie der Spannung

Claude, 20. November 2014, 16:04 Uhr

Die Strategie der Spannung (nachrichtendienstlicher bzw. politischer Begriff, vom ital. strategia della tensione) ist ein Oberbegriff für einen Komplex aus verdeckten Maßnahmen zur Destabilisierung oder Verunsicherung von Bevölkerungsteilen, einer Region oder eines Staates, ausgeführt oder gefördert durch staatliche Organe.

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Der Marionettenstaat

Claude, 12. November 2014, 00:22 Uhr

Es treffen sich die reichsten und mächtigsten Personen, um zu beraten, wie man das einfache Volk besser kontrollieren und ausbeuten kann.

Der mächtigste Teilnehmer eröffnete die Runde: [mehr...]

Sie meinen nicht nationale Sicherheit

Claude, 11. November 2014, 23:59 Uhr

In dem Gespräch erklärt Snowden auch politische und philosophische Hintergründe für seine Entscheidung, die NSA-Aktivitäten offenzulegen. So weist er die so oft geäußerte Begründung zurück, bei der Massenüberwachung gehe es um Fragen der “nationalen Sicherheit”. Der Begriff sei irreführend, weil eigentlich “Staatssicherheit” gemeint sei. Diese Wort werde nur deshalb nicht benutzt, weil es an all die schlimmen Regime erinnere. US-Offiziellen, die dazu im Fernsehen redeten, gehe es nicht darum, was für den Einzelnen oder die Wirtschaft gut ist, sondern immer nur um den Schutz und die Aufrechterhaltung des staatlichen Systems. Snowden versichert, kein Anarchist zu sein; aber man müsse sich bei solchen Begriffen bewusst sein, was gemeint ist und erkennen, wenn sich politische Entwicklungen gegen die Bürger richten.

(Quelle)

Unterdrückung des Eros

Claude, 1. November 2014, 15:50 Uhr

Eros ist die Liebe Gottes, die in der Welt ständig auf der Suche ist nach einer neuen, harmonischeren Synthese aller Erfahrungen und Wahrnehmungen, aus denen das Universum besteht. Auf der menschlichen Ebene sucht Eros vor allem nach einem besseren gegenseitigen Verstehen und liebevolleren Gemeinschaftsformen. Eros ist die zentrale Triebfeder für das Motivationssystem jedes einzelnen. Es ist der göttliche Funken in unserem Inneren. Ihm kann und sollte vertraut werden. Eros weiß, was wir insgeheim möchten und wessen wir besonders bedürfen. Leider liegt den Kindererziehungspraktiken und pädagogischen Methoden unserer Gesellschaft ein tiefes Misstrauen gegenüber dem Eros der Kinder zugrunde. Wir möchten, dass die Kinder nicht mehr aus ihrem ureigenen Antrieb heraus handeln. Wir möchten, dass sie gerade die Tätigkeiten und Beziehungen, die sie am tiefsten berühren, die ihnen die meiste Erregung verschaffen und die sie am innigsten wünschen, nicht mehr fortsetzen. Wir möchten, dass Kinder alles preisgeben, was aus ihrer Sicht einzigartig ist. Sie sollten unkritisch die Ansichten, Vorlieben, Abneigungen, Vorurteile und Rachegelüste ihrer Gesellschaft teilen.

Diese Angriffe, die darauf zielen, den Eros der Kinder zu unterdrücken und sie ihren ureigenen Antrieben, Gefühlen und Sichtweisen zu entfremden, wurden manchmal als „Das Kind zähmen/brechen” (Breaking the child) bezeichnet. Die grausamen und gewalttätigen Methoden, die oft angewendet werden, um Pferde zu zähmen, stellen in der Tat einen geeigneten Metapher dar für einige dieser unerhörten Kindererziehungsmethoden. Wenn es nicht durch Schläge und Erniedrigungen erreicht werden kann, das Kind zu brechen, muss es mit List und Tücke versucht werden.

In letzter Zeit wird die zum Funktionieren der Schulen notwendige Unterdrückung mit Medikamenten erreicht. Wir geben Ritalin, weil wir sie nicht mehr schlagen dürfen. Natürlich geschieht dies alles im Namen und zum Wohle des Kindes. Oft wird es „Therapie” genannt. Aber in Wirklichkeit schädigt die Unterdrückung des Eros die emotionale Gesundheit des einzelnen und der Gesellschaft zutiefst.

Das zentrale Triebreservoir menschlichen Wesens ist nicht – wie Freud es in seinem Konzept als „ES” skizziert hat – ein antisoziales Monster mit niedrigsten Vergnügungstrieben, das die sozialen Gefüge zerstört, sobald es dies vermag. Dieses Negativbild von dem, was menschliche Wesen in Innersten wollen, muss korrigiert werden, denn es dient als Rechtfertigung für all die lebensfeindlichen pädagogischen Methoden, denen Kinder regelmäßig ausgesetzt werden. Wenn der kräftige Lebenswille in Kindern gelegentlich Freuds ES ähnlich ist, dann deswegen, weil dieser Wille durch Repressionen und Ängste verdreht und unkenntlich gemacht wurde.

Kinder müssen nicht gezähmt/gebrochen werden. Von Geburt an suchen Kinder liebevolle, erfüllte Beziehungen. Kinder sind von Natur aus soziale Wesen. Sie möchten Erwachsenen gefallen, und denjenigen nacheifern, die sie bewundern. Mehr als alles andere möchten sie dazugehören. Kinder sind von Natur aus neugierig. Sie sind voller Fragen – sie möchten alles wissen. Sie müssen nicht gezähmt/gebrochen werden, um sozialisiert oder lernbereit zu werden. Kinder zu brechen führt im Gegenteil zu antisozialen Impulsen und zerstört die natürliche Neugierde, die Treibfeder für das Lernen sein könnte. Eine Gesellschaftsstruktur, für die es nötig ist, Kinder zu brechen/zähmen, um fortzubestehen, ist nicht erhaltenswert. Selbst Pferde müssen nicht gebrochen werden.

Sex ist nur eine der vielen Formen, die Eros annimmt. Wie dem auch sei, Sex hat in unserer Gesellschaft eine besondere Rolle, denn die heftigsten Angriffe auf den kindlichen Eros zielen in der Regel auf seine körperlichen Äußerungen und Wünsche. Der Mythos vom unschuldigen, asexuellen Kind wird benützt, um Kinder ihren eigenen sexuellen Gefühlen und Wünschen zu entfremden. Alles und jedes von Seiten des Kindes, das diesen Mythos anrührt, gibt Anlass zu Besorgnis und wird mit Strafe belegt. Kindern wird nur widerstrebend erlaubt zu masturbieren, sie dürfen selten nackt herumlaufen, und sie werden bloßgestellt, wenn sie zu viel Interesse für den Körper des anderen zeigen, werden gedemütigt, wenn ihre sexuellen Interessen sich auf Personen gleichen Geschlechts richten, und werden verbal und teils auch physisch gezüchtigt, wenn sie sich in sexuelle Spiele mit anderen Kindern einlassen. Und sollte ein Kind die schrecklichste aller möglichen Manifestationen des Eros zeigen – das wäre sexuelles Interesse an einem Erwachsenen – so wird dies als Beweis dafür gesehen, das es missbraucht worden ist. Der Endeffekt davon ist, dass Kinder lernen, den eigenen Körper als Ort gefährlicher, schändlicher und schmutziger Treibe zu erleben. Dieses ist der normale Weg der Kindererziehung in unserer Gesellschaft. So machen es gute Eltern und Lehrer.

Wenn der natürliche Eros der Kinder durch ihre Sorgeberechtigten zerstört wird, geraten sie in eine innere Wut. Die erotischen Impulse wollen nicht verschwinden, obwohl es verboten ist, ihnen Ausdruck zu verleihen. Diese Impulse schwären außerhalb der Skala verbalen Bewußtseins und bersten dann mit einem durch Repression erzeugten Druck hervor. Schließlich brechen diese vereinten Energien durch, als Metapher sexueller Aggression: Die Gang, die schlagende Verbindung, das Schwert, die Kanone, das laute und PS-starke Flugzeug oder Auto, die Rakete oder die Bombe. Diese Aggression muss umgeleitet werden, sie muss weg von den Eltern, Lehrern und Sorgeberechtigten gerichtet werden, die für die Repression verantwortlich sind. Es ist zu schwierig, ohne Billigung und Unterstützung der Menschen zu leben, die man liebt. Und erst recht möchte man sie nicht zerstören. So wird die sexuelle Aggression auf Feinde umgeleitet. Jede Gruppierung, jede Minderheit, kann als untermenschlich oder minderwertig angesehen werden und als willkommener Sündenbock herhalten. Die Unterdrückung des Eros der Kinder führt im Endeffekt dazu, gewalttätige, innerlich leere Bürger heranszubilden, die ihren wahren Bedürfnissen entfremdet sind und die gerne bereit sind, verschiedene Arten von Feinden zu verfolgen und sogar zu töten. Eine Gesellschaft, die auf der Unterdrückung des Eros basiert, benötigt Feindbilder.

Wir müssen den Ursprung der Gewalt nicht in der außergewöhnlichen oder abnormalen Anteilen dieser Gesellschaft suchen. Vielmehr wird Gewalt gesät, unterhalten und gefördert durch die normalen, landläufig akzeptierten Praktiken, mit denen wir Kinder erziehen und miteinander umgehen.

Natürlich erlaubt eine jede Gesellschaft nur extrem ungern eine ernsthafte Hinterfragung ihrer fundamentalen Annahmen über das rechte Leben. Aber genau das ist notwendig, wenn wir weniger gewalttätig werden sollen. Vor allem müssen wir die tief verwurzelte Annahme korrigieren, dass zivilisiertes Leben Unterdrückung benötigt. Wir müssen uns mit unserer Furcht vor dem Eros beschäftigen und all den harmvollen Erziehungspraktiken und pädagogischen Methoden, die auf dieser Furcht beruhen.

(Quelle)

Nachrichtendienst soll mehr Kompetenzen erhalten

Claude, 31. Oktober 2014, 18:29 Uhr

Nach den Veröffentlichungen der Snowden-Dokumente standen Rufe nach zwei Möglichkeiten im Raum:

  • Technische Massnahmen (aka: Verschlüsselung ausrollen)
  • Politische Massnahmen (Gesetze gegen Überwachung, die Einschränkung der Rechte der Geheimdienste usw.)

Es ist jetzt ein Jahr her, und wir lesen folgendes:

Der Nachrichtendienst soll mehr Kompetenzen erhalten. Die Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrates hat sich für das neue Gesetz ausgesprochen, das dem Nachrichtendienst unter bestimmten Voraussetzungen das Anzapfen von Telefonen und Computern erlaubt.

So sehen eure politischen Massnahmen nach Snowden also aus, ja?

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Gleichberechtigung der Generationen

Claude, 20. Oktober 2014, 12:19 Uhr

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Alles hat mit einigen einfachen Fragen angefangen, z.B.: Dürfen Eltern Dich zwingen, Klamotten anzuziehen, die Du nicht willst? Wann wird ins Bett gegangen? Darf Lehrer auf Klo gehen verbieten? Insgesamt war schnell eine ganze “Fibel” mit Problemen von jungen Menschen zusammengetragen. Das war 1992. Die Gruppe, die sich diese Arbeit gemacht hatte, gab sich den Namen KinderRÄchTsZÄnker, kurz K.R.Ä.T.Z.Ä. Seitdem gibt es im Verein Netzwerk Spiel/Kultur Prenzlauer Berg e.V. ein Projekt, in dem sich Jugendliche mit der Gleichberechtigung von Menschen unabhängig vom Alter beschäftigen. Und neben den alltäglichen Ungerechtigkeiten, denen junge Menschen häufig ausgesetzt sind, stießen sie beim Nachdenken schnell auf mehrere sehr allgemeine Punkte, die die ganze Gesellschaft betreffen: Woher nehmen Eltern das Recht, ihren Kindern Vorschriften zu machen? Ist die Schulpflicht sinnvoll oder sollte sie nicht besser durch ein Bildungsrecht ersetzt werden? Warum haben Kinder kein Wahlrecht?

Mit diesen und ähnlichen Fragen haben sich die KinderRÄchTsZÄnker in den letzten Jahren beschäftigt.

Kinderinteressen

Hauptfrage war immer wieder, wie erreicht werden kann, daß sich tatsächlich etwas ändert. Die KinderRÄchTsZÄnker haben auf mehreren Kinderparlamenten, bei “Kids beraten Senator”, Kindertagen, Kinder-”Gipfeln” und ähnlichen Veranstaltungen die Erfahrung gemacht, daß es dort fast unmöglich ist, wesentliche Dinge zu diskutieren, geschweige denn, wirklich etwas zu beeinflussen. Typische Forderungen bezogen sich meist auf allgemeine Probleme (die die Erwachsenen eigentlich schon kennen und selbst lösen könnten), wie zum Beispiel die verstärkten Bemühungen der Bundesregierung zur Verbreitung der Energiesparlampe oder das Einrichten einer Tempo-30-Zone, sichererer Überwege vor Schulen, die Qualität des Schulessens und dergleichen. Diese Themen erfassen – so wichtig sie sind – nach Meinung der K.R.Ä.T.Z.Ä. das Hauptproblem nicht: Kinder werden von Erwachsenen nicht wirklich ernst genommen. Vielfach nutzen Politiker Begegnungen mit Kindern zur Selbstdarstellung. Im Zweifelsfall entscheiden sich die Erwachsenen, gerade auch die Politiker, nicht für die Kinderforderungen. Kinder werden von ihnen nicht als Subjekte mit tatsächlich gleichberechtigten Interessen wahrgenommen.

Eine weitere Besonderheit vieler Kindermitbestimmungsinitiativen besteht darin, daß das Thema Schule vielfach ausgeklammert bleibt. Es wird zwar viel über die Gewalt in der Schule geredet, daß aber die Gewalt der Schule, also die vom Schulsystem ausgehende Gewalt, vielleicht eine Ursache für die Gewalt von Jugendlichen ist, das wird nur selten bedacht.

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Boom 2014: DMT – Turn On, Tune In, Rise Up!

Claude, 20. August 2014, 12:14 Uhr

This interactive presentation will explore manners of engaging with entheogenic experiences as well as their possible implications. How can participation in the divine mystery inform our actions in waking life? What is “radical psychedelic engagement” and how can it affect political action? What can the life of a psychonaut and DMT traveler look like?

David Nickles erzählt uns über seine Erfahrungen mit Pilzen und DMT, und was sie bei ihm bewirkt haben. Nach diesem Vortrag wird klar, warum die Herrschenden psychoaktive Substanzen verbieten wollen: Sie sind eine direkte Bedrohung für den Status Quo.

Psychedelics are not illegal because a loving government is concerned that you will hurt yourself by smoking pot or tripping in you bedroom. Psychedelics are illegal because they make you question authority. They open your eyes and lead you to question the wrongs of society in a fundamental way. Psychedelics are anti-brainwashing agents.

Absolut sehenswerter Vortrag!

Weiter: Boom 2014: Eneas

Mondgluet

Claude, 15. Juli 2014, 18:04 Uhr

Mondgluet – so heisst das Feuerfestival dieses Jahr. Voller Vorfreude, Jan wiederzusehen, treffe ich mit meinen Kumpanen im Gelände ein. Jan, der Junge, der mir letztes Jahr so ans Herz gewachsen ist…

Doch es kommt anders.

Gleich nachdem wir das Zelt aufgestellt haben, werden wir von einem deftigen Gewitter empfangen – mit Blitz und Donner und Platzregen. Kurz vor dem Festival hatte ich mir die Wetterprognosen angeguckt und meine Vorfreude wurde durch eisige Temperaturen und Regenwolken getrübt.

Und wo sind eigentlich die WC-Wagen und die Hotpots? “Die gibt es dieses Jahr nicht, weil wir hier zuwenig Wasser haben: [mehr...]

The Internet’s Own Boy

Claude, 29. Juni 2014, 00:52 Uhr

http://thepiratebay.se/torrent/10439303/Aaron_Swartz_-_The_Internet_s_Own_Boy

Die Welt im Jahre 2014

Claude, 25. Mai 2014, 15:44 Uhr

Vor einem Jahr: Die Welt im Jahre 2013

Alles verändert sich. Darum, hier ein aktueller Screenshot der Welt:

  • Staaten existieren.
  • Staaten sind eine nicht-legitimierte Konzentration von Macht mit einem Monopol auf Gewalt.
  • Wir leben in einer Dämonkratie.
  • Macht und die Gier nach mehr Macht hat die Staaten blind der Moral & Ethik gemacht: Kriege werden geführt, Nahrungsmittel vergiftet, Wälder abgeholzt, die Natur mit hässlichen, billigen Bauwerken überbaut.
  • Die Mächtigen versuchen, alles zu kontrollieren, was ihre Macht gefährden könnte.
  • Die Menschen haben Angst vor dem Staat.
  • Die Menschen lassen sich durch ein Steuersystem geschickt steuern, unfähig, selbständig zu Denken und zu entscheiden, was gut und was schlecht ist.
  • Die Gesellschaft wird zentralistisch und hierarchisch geführt. Es wird in die Köpfe eingebrannt, dass alles immer nur zentralistisch funktionieren kann.
  • Ein Konzern bietet dezentral gedachte Internetdienste zentral an.
  • Ein weiterer konzern lässt alle Menschen ihre Daten sammeln.
  • Noch so ein KONZERN überwacht die gesamte Kommunikation auf dem ganzen Planeten, speichert sie für immer und wertet sie aus.
  • Das Internet ist unverschlüsselt, also ist es kaputt.
  • Das Internet wird in vielen Ländern zensiert.
  • Konzerne unterdrücken die Forschung nach freier Energie.
  • Patente verhindern Weiterentwicklung.
  • Ein Mensch oder eine kleine Gruppe Menschen regieren ein Land.
  • Die Menschen akzeptieren das Böse, indem sie gehorchen.
  • Die Menschen sind unfrei.
  • Die Menschen haben nichts zu verbergen.
  • Den Menschen ist es egal.
  • Die Menschen sind zu Idioten dressiert, dumm, ignorant, Konsumenten. Gehirngewaschen, und sie merken es nicht.
  • Andersdenkende, andersfühlende, andersglaubende und andersliebende Menschen werden verfolgt und ausgegrenzt. 2014.
  • Die Menschen heucheln nach Liebe und zelebrieren Valentinstage – doch will man sie umarmen, gehen sie kalt und grau an dir vorbei.
  • Länder und Menschen werden gleichgeschaltet, standardisiert, vereinheitlicht.
  • Kulturen werden vermischt.
  • Wer sich gegen die Vermischung von Kulturen wehrt, wird beschimpft, er habe “Angst vor dem Anderen“.
  • Das Geld, welche den Tauschhandel von Waren unter Menschen ermöglicht, wird von einer privaten Institution aus dem nichts erschaffen und gegen Zins geliehen.
  • Bargeld ist nahezu abgeschafft oder dessen Handel limitiert. Oder gleich gesperrt.
  • Die Menschen schreiben diesem Geld viel wert zu.
  • Geld ist die unsichtbare Religion. Diejenigen, die viel besitzen, haben viel Macht über diejenigen, die daran glauben.
  • Viele Menschen tun alles, um viel von diesem Geld zu besitzen. Geld lässt arbeiten. Am Ende ihres Lebens bereuen sie es.
  • «Wachstum» ist das Dogma. Alles müsse wachsen, egal wie gross es schon ist und wie wenig Platz da noch ist.
  • Schulden, wohin man nur sieht. Die Schere zwischen Arm und Reich weitet sich.
  • Wer den Mund zu weit aufmacht, gegen den wird vorgegangen.
  • Uns wird weisgemacht: Einkaufen und Konsumieren sei das Lebensziel.
  • Es gibt grosse Einkaufszentren, welche Nahrung von überall aus der Welt her importieren und kleine Lädeli zerstören.
  • Unternehmen arbeiten gegeneinander. Es geht immer nur um «wer ist der beste?».
  • Alles dreht sich um Gewinnmaximierung, Kosten senken, Geld sparen und Effizienz.
  • SAP und JVM existieren.
  • Achtung durch Papierli: Nur wer die Lektionen in den entsprechenden Verdummungsanstalten über sich ergehen liess, hat Ansehen.
  • Beruflich wird der Wert des Menschen an der Anzahl der besuchten Anstalten gemessen.
  • Wer gut funktioniert und das tut, was alle von ihm erwarten, geniesst ebenfalls Ansehen.
  • Manche Menschen werfen sich sogar in unbequeme Kleider und binden sich Krawatten um den Hals, um bei anderen Ansehen zu erwirken.
  • Die Menschen sind zu bequem, um für ihre Freiheiten einzustehen.
  • Arbeit ist ein Zwang. Nicht jeder tut das gern, was er tut. Es geht um Einkommen. Das ganze System basiert auf Geld.
  • Kultur wird zensiert, Kinderbücher werden umgeschrieben. Ein politisch korrektes Einheitsneusprech kommt immer mehr zum Vorschein.
  • Gutes Funktionieren und Nachwuchs erzeugen wird hoch angesehen in der Gesellschaft.
  • Kinder hat man des Ansehens wegen, nicht weil man sich wirklich mit Herz und Seele dafür bereit erklärt, diese Verantwortung zu übernehmen.
  • Dafür gibt’s Kinderkrippen, welche die Sprösslinge an die Masse anpassen.
  • Wenn sie nicht anpassen, kann man noch ein bisschen nachhelfen.
  • Aus-gebildete “Architekten” überbauen die Natur mit hässlichen Klötzen.
  • Kirchen vermitteln Glauben, nicht Wissen.
  • Schulen bilden aus, aus wie aus und vorbei, statt echte Bildung und menschliche Werte zu vermitteln.
  • Wahres Wissen über den Sinn des Lebens und des Universums muss im verdeckten gelehrt werden, in diskreten Gesellschaften #Hexenverbrennung.
  • Die Mächtigen erfinden Geschichten und erschaffen Probleme, um dann mit der Lösung Profit zu erwirtschaften.
  • Das experimentieren mit psychedelischen Substanzen, eine Erfahrung im eigenen Kopf, ist verboten.
  • Wir bauen Kryptowaffen. Bald können wir uns wehren. Bereits jetzt sind gute Alternativen in Aussicht.
  • Wirft man den Menschen eine Lösung vor die Füsse, die funktioniert, ignorieren sie sie und schreien weiter nach “einer Lösung”.
  • Die Menschen arbeiten gegeneinander, statt sich zusammenzuschliessen, selbst in der Fraktion der Rebellion. Konkurrenzkampf und Zersplitterung hemmen den Fortschritt zur Befreiung der Menschheit.
  • Wir werden ignoriert.
  • Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern.
  • Es gibt Hoffnung.