Scratchbook

Das Leben ist immer anders als die Realität.

Gleichberechtigung der Generationen

Claude, 20. Oktober 2014, 12:19 Uhr

maennl

Alles hat mit einigen einfachen Fragen angefangen, z.B.: Dürfen Eltern Dich zwingen, Klamotten anzuziehen, die Du nicht willst? Wann wird ins Bett gegangen? Darf Lehrer auf Klo gehen verbieten? Insgesamt war schnell eine ganze “Fibel” mit Problemen von jungen Menschen zusammengetragen. Das war 1992. Die Gruppe, die sich diese Arbeit gemacht hatte, gab sich den Namen KinderRÄchTsZÄnker, kurz K.R.Ä.T.Z.Ä. Seitdem gibt es im Verein Netzwerk Spiel/Kultur Prenzlauer Berg e.V. ein Projekt, in dem sich Jugendliche mit der Gleichberechtigung von Menschen unabhängig vom Alter beschäftigen. Und neben den alltäglichen Ungerechtigkeiten, denen junge Menschen häufig ausgesetzt sind, stießen sie beim Nachdenken schnell auf mehrere sehr allgemeine Punkte, die die ganze Gesellschaft betreffen: Woher nehmen Eltern das Recht, ihren Kindern Vorschriften zu machen? Ist die Schulpflicht sinnvoll oder sollte sie nicht besser durch ein Bildungsrecht ersetzt werden? Warum haben Kinder kein Wahlrecht?

Mit diesen und ähnlichen Fragen haben sich die KinderRÄchTsZÄnker in den letzten Jahren beschäftigt.

Kinderinteressen

Hauptfrage war immer wieder, wie erreicht werden kann, daß sich tatsächlich etwas ändert. Die KinderRÄchTsZÄnker haben auf mehreren Kinderparlamenten, bei “Kids beraten Senator”, Kindertagen, Kinder-”Gipfeln” und ähnlichen Veranstaltungen die Erfahrung gemacht, daß es dort fast unmöglich ist, wesentliche Dinge zu diskutieren, geschweige denn, wirklich etwas zu beeinflussen. Typische Forderungen bezogen sich meist auf allgemeine Probleme (die die Erwachsenen eigentlich schon kennen und selbst lösen könnten), wie zum Beispiel die verstärkten Bemühungen der Bundesregierung zur Verbreitung der Energiesparlampe oder das Einrichten einer Tempo-30-Zone, sichererer Überwege vor Schulen, die Qualität des Schulessens und dergleichen. Diese Themen erfassen – so wichtig sie sind – nach Meinung der K.R.Ä.T.Z.Ä. das Hauptproblem nicht: Kinder werden von Erwachsenen nicht wirklich ernst genommen. Vielfach nutzen Politiker Begegnungen mit Kindern zur Selbstdarstellung. Im Zweifelsfall entscheiden sich die Erwachsenen, gerade auch die Politiker, nicht für die Kinderforderungen. Kinder werden von ihnen nicht als Subjekte mit tatsächlich gleichberechtigten Interessen wahrgenommen.

Eine weitere Besonderheit vieler Kindermitbestimmungsinitiativen besteht darin, daß das Thema Schule vielfach ausgeklammert bleibt. Es wird zwar viel über die Gewalt in der Schule geredet, daß aber die Gewalt der Schule, also die vom Schulsystem ausgehende Gewalt, vielleicht eine Ursache für die Gewalt von Jugendlichen ist, das wird nur selten bedacht.

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Boom 2014: DMT – Turn On, Tune In, Rise Up!

Claude, 20. August 2014, 12:14 Uhr

This interactive presentation will explore manners of engaging with entheogenic experiences as well as their possible implications. How can participation in the divine mystery inform our actions in waking life? What is “radical psychedelic engagement” and how can it affect political action? What can the life of a psychonaut and DMT traveler look like?

David Nickles erzählt uns über seine Erfahrungen mit Pilzen und DMT, und was sie bei ihm bewirkt haben. Nach diesem Vortrag wird klar, warum die Herrschenden psychoaktive Substanzen verbieten wollen: Sie sind eine direkte Bedrohung für den Status Quo.

Psychedelics are not illegal because a loving government is concerned that you will hurt yourself by smoking pot or tripping in you bedroom. Psychedelics are illegal because they make you question authority. They open your eyes and lead you to question the wrongs of society in a fundamental way. Psychedelics are anti-brainwashing agents.

Absolut sehenswerter Vortrag!

Weiter: Boom 2014: Eneas

Mondgluet

Claude, 15. Juli 2014, 18:04 Uhr

Mondgluet – so heisst das Feuerfestival dieses Jahr. Voller Vorfreude, Jan wiederzusehen, treffe ich mit meinen Kumpanen im Gelände ein. Jan, der Junge, der mir letztes Jahr so ans Herz gewachsen ist…

Doch es kommt anders.

Gleich nachdem wir das Zelt aufgestellt haben, werden wir von einem deftigen Gewitter empfangen – mit Blitz und Donner und Platzregen. Kurz vor dem Festival hatte ich mir die Wetterprognosen angeguckt und meine Vorfreude wurde durch eisige Temperaturen und Regenwolken getrübt.

Und wo sind eigentlich die WC-Wagen und die Hotpots? “Die gibt es dieses Jahr nicht, weil wir hier zuwenig Wasser haben: [mehr...]

The Internet’s Own Boy

Claude, 29. Juni 2014, 00:52 Uhr

http://thepiratebay.se/torrent/10439303/Aaron_Swartz_-_The_Internet_s_Own_Boy

Die Welt im Jahre 2014

Claude, 25. Mai 2014, 15:44 Uhr

Vor einem Jahr: Die Welt im Jahre 2013

Alles verändert sich. Darum, hier ein aktueller Screenshot der Welt:

  • Staaten existieren.
  • Staaten sind eine nicht-legitimierte Konzentration von Macht mit einem Monopol auf Gewalt.
  • Wir leben in einer Dämonkratie.
  • Macht und die Gier nach mehr Macht hat die Staaten blind der Moral & Ethik gemacht: Kriege werden geführt, Nahrungsmittel vergiftet, Wälder abgeholzt, die Natur mit hässlichen, billigen Bauwerken überbaut.
  • Die Mächtigen versuchen, alles zu kontrollieren, was ihre Macht gefährden könnte.
  • Die Menschen haben Angst vor dem Staat.
  • Die Menschen lassen sich durch ein Steuersystem geschickt steuern, unfähig, selbständig zu Denken und zu entscheiden, was gut und was schlecht ist.
  • Die Gesellschaft wird zentralistisch und hierarchisch geführt. Es wird in die Köpfe eingebrannt, dass alles immer nur zentralistisch funktionieren kann.
  • Ein Konzern bietet dezentral gedachte Internetdienste zentral an.
  • Ein weiterer konzern lässt alle Menschen ihre Daten sammeln.
  • Noch so ein KONZERN überwacht die gesamte Kommunikation auf dem ganzen Planeten, speichert sie für immer und wertet sie aus.
  • Das Internet ist unverschlüsselt, also ist es kaputt.
  • Das Internet wird in vielen Ländern zensiert.
  • Konzerne unterdrücken die Forschung nach freier Energie.
  • Patente verhindern Weiterentwicklung.
  • Ein Mensch oder eine kleine Gruppe Menschen regieren ein Land.
  • Die Menschen akzeptieren das Böse, indem sie gehorchen.
  • Die Menschen sind unfrei.
  • Die Menschen haben nichts zu verbergen.
  • Den Menschen ist es egal.
  • Die Menschen sind zu Idioten dressiert, dumm, ignorant, Konsumenten. Gehirngewaschen, und sie merken es nicht.
  • Andersdenkende, andersfühlende, andersglaubende und andersliebende Menschen werden verfolgt und ausgegrenzt. 2014.
  • Die Menschen heucheln nach Liebe und zelebrieren Valentinstage – doch will man sie umarmen, gehen sie kalt und grau an dir vorbei.
  • Länder und Menschen werden gleichgeschaltet, standardisiert, vereinheitlicht.
  • Kulturen werden vermischt.
  • Wer sich gegen die Vermischung von Kulturen wehrt, wird beschimpft, er habe “Angst vor dem Anderen“.
  • Das Geld, welche den Tauschhandel von Waren unter Menschen ermöglicht, wird von einer privaten Institution aus dem nichts erschaffen und gegen Zins geliehen.
  • Bargeld ist nahezu abgeschafft oder dessen Handel limitiert. Oder gleich gesperrt.
  • Die Menschen schreiben diesem Geld viel wert zu.
  • Geld ist die unsichtbare Religion. Diejenigen, die viel besitzen, haben viel Macht über diejenigen, die daran glauben.
  • Viele Menschen tun alles, um viel von diesem Geld zu besitzen. Geld lässt arbeiten. Am Ende ihres Lebens bereuen sie es.
  • «Wachstum» ist das Dogma. Alles müsse wachsen, egal wie gross es schon ist und wie wenig Platz da noch ist.
  • Schulden, wohin man nur sieht. Die Schere zwischen Arm und Reich weitet sich.
  • Wer den Mund zu weit aufmacht, gegen den wird vorgegangen.
  • Uns wird weisgemacht: Einkaufen und Konsumieren sei das Lebensziel.
  • Es gibt grosse Einkaufszentren, welche Nahrung von überall aus der Welt her importieren und kleine Lädeli zerstören.
  • Unternehmen arbeiten gegeneinander. Es geht immer nur um «wer ist der beste?».
  • Alles dreht sich um Gewinnmaximierung, Kosten senken, Geld sparen und Effizienz.
  • SAP und JVM existieren.
  • Achtung durch Papierli: Nur wer die Lektionen in den entsprechenden Verdummungsanstalten über sich ergehen liess, hat Ansehen.
  • Beruflich wird der Wert des Menschen an der Anzahl der besuchten Anstalten gemessen.
  • Wer gut funktioniert und das tut, was alle von ihm erwarten, geniesst ebenfalls Ansehen.
  • Manche Menschen werfen sich sogar in unbequeme Kleider und binden sich Krawatten um den Hals, um bei anderen Ansehen zu erwirken.
  • Die Menschen sind zu bequem, um für ihre Freiheiten einzustehen.
  • Arbeit ist ein Zwang. Nicht jeder tut das gern, was er tut. Es geht um Einkommen. Das ganze System basiert auf Geld.
  • Kultur wird zensiert, Kinderbücher werden umgeschrieben. Ein politisch korrektes Einheitsneusprech kommt immer mehr zum Vorschein.
  • Gutes Funktionieren und Nachwuchs erzeugen wird hoch angesehen in der Gesellschaft.
  • Kinder hat man des Ansehens wegen, nicht weil man sich wirklich mit Herz und Seele dafür bereit erklärt, diese Verantwortung zu übernehmen.
  • Dafür gibt’s Kinderkrippen, welche die Sprösslinge an die Masse anpassen.
  • Wenn sie nicht anpassen, kann man noch ein bisschen nachhelfen.
  • Aus-gebildete “Architekten” überbauen die Natur mit hässlichen Klötzen.
  • Kirchen vermitteln Glauben, nicht Wissen.
  • Schulen bilden aus, aus wie aus und vorbei, statt echte Bildung und menschliche Werte zu vermitteln.
  • Wahres Wissen über den Sinn des Lebens und des Universums muss im verdeckten gelehrt werden, in diskreten Gesellschaften #Hexenverbrennung.
  • Die Mächtigen erfinden Geschichten und erschaffen Probleme, um dann mit der Lösung Profit zu erwirtschaften.
  • Das experimentieren mit psychedelischen Substanzen, eine Erfahrung im eigenen Kopf, ist verboten.
  • Wir bauen Kryptowaffen. Bald können wir uns wehren. Bereits jetzt sind gute Alternativen in Aussicht.
  • Wirft man den Menschen eine Lösung vor die Füsse, die funktioniert, ignorieren sie sie und schreien weiter nach “einer Lösung”.
  • Die Menschen arbeiten gegeneinander, statt sich zusammenzuschliessen, selbst in der Fraktion der Rebellion. Konkurrenzkampf und Zersplitterung hemmen den Fortschritt zur Befreiung der Menschheit.
  • Wir werden ignoriert.
  • Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern.
  • Es gibt Hoffnung.

Die Welt in 17 Jahren

Claude, 25. Mai 2014, 14:51 Uhr

Vor einem Jahr: Die Welt in 18 Jahren

So sieht die Welt in 17 Jahren aus:

  • Lady Gaga ist tot.
  • Facebook ist Konkurs.
  • Das Internet ist ein verteiltes Meshnet, verschlüsselt, von Bürgern betrieben und überall gratis verfügbar. Jeder kann mit jedem peeren. Es gibt keine Monopole und Provider mehr.
  • Alle Dienste im Internet werden dezentral gebildet und genutzt.
  • Die Würde, Privatsphäre, die Gefühle und die Individualität von jedem wird geschätzt und respektiert. Jeder Mensch und jede Ausdrucksform ist göttlich.
  • Jeder Mensch hat Geheimnisse und trägt einen Samenkern in sich, den er in die Welt tragen will.
  • Die Liebe wird gelebt, ohne Angst, dafür verfolgt zu werden. Egal mit wem, egal welchen Alters, egal mit wie vielen.
  • Liebe. Freiheit. Alles. Wir verbreiten Licht und Kryptografie.
  • Jeder hat einen kleinen Kaltfusionsreaktor bei sich stehen und erzeugt sich seine Energie selbst.
  • Jedes Land ist unabhängig und vielfältig. Es gibt keine Zusammenschlüsse und Bünde mehr wie die EU oder UNO. Dafür aber in jedem Land eine eigene Kultur, unvermischt, original. Viele Länder ergeben eine kulturelle Vielfalt und zahlreiche Ausdrucksformen.
  • Wir leben in einer Anarchie.
  • Entscheidungen werden im Konsens gefällt und haben nur auf die unmittelbare Region bzw. die unmittelbar Betroffenen einen Einfluss.
  • Entscheidungen, welche länderübergreifend sind, werden in einer Konföderation besprochen und gefällt.
  • Die Vertreter für diese Konföderation werden regional gewählt, und können mit sofortiger Wirkung zurückgepfiffen werden, wenn sie die Interessen der Menschen aus ihrer Region nicht vertreten.
  • Es gibt keine Einkaufszentren mehr, sondern freie Marktplätze, Agoras.
  • Händler transportieren Waren von Stadt zu Stadt.
  • Gehandelt wird unter dem Modell des Agorismus. Jeder Mensch ist frei, jegliche Waren mit jedem zu tauschen.
  • Es gibt kein “Gegeneinander” mehr, sondern Menschen bilden lose Zusammenschlüsse in Interessensgemeinschaften und Projekten, und nutzen ihre Talente, machen das, was sie am besten können und was ihnen Spass macht, und bringen so tolle neue Erfindungen hervor.
  • Wir erobern den Weltraum.
  • SAP und JVM werden in einen Hundezwinger gesperrt, wo sie hilflos mit Exceptions um sich schmeissen bis sie sterben.
  • Man gibt gerne Geld aus, weil man’s hat, und weil man etwas schönes in der Welt schaffen will.
  • Kryptowährungen werden genutzt. Keine Bank und keine zentrale Institution stellt mehr Geld her.
  • Fähige Architekten bauen prunkvolle Tempelanlagen mit Baustil, welche sich harmonisch in die Natur integrieren.
  • Es gibt mindestens zwei Sorten von Tempelanlagen:
    • Techniktempel aka Hackerspaces, wo sich kreative Köpfe versammeln und an Projekten werkeln,
    • Einweihungstempel; wo die Mysterien des Universums gelehrt werden und nach der Frage auf die Antwort nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest gesucht wird.
  • Lernen durch Nachahmung: Es gibt auf jedem Gebiet begeisterte Spezialisten, denen man über die Schulter schauen kann.
  • Man macht, was man liebt. Es gibt keine Papierli und Verdummungsanstalten mehr.
  • Bildung ist kein Zwang, sondern eine Leidenschaft, getrieben durch Neugier und Experimentierfreude.
  • Man darf alles tun, alles kopieren, neu zusammenfügen, forschen.
  • Patente sind ein übles Relikt aus der Vergangenheit.
  • Arbeit ist freiwillig. Jeder hat genug zum Leben.
  • Graffiti ist Kunst und wird frei ausgelebt.
  • Es gibt Schwebeplattformen, auf denen man dann in der Stratosphäre mit dem Gleitschirm starten kann
  • Die Drachen feiern ihre Renaissance und leben unter den Menschen. Sie spucken Feuer, beschützen uns und lassen sich bereiten.
  • Nebst normalen Reisezentren gibt es zwei zusätzliche:
    • Ein intergalaktisches Reisezentrum, wo sich Heerscharen mutiger Helden treffen, um Hilferufen von anderen Planeten nachzugehen #Abenteuer
    • Das Reisezentrum innerer Welten, wo man mithilfe psychedelischer Substanzen Reisen in die Abgründe der eigenen Psyche und in die Tiefen der Seele unternimmt.
  • Ich habe ein eigenes Nullgravitationsraumschiff mit eigener Heimbasis. Ausgestattet mit einem präkognitiven Radar, Elementarkonverter, Hyperraumantrieb, Unsichtbarkeitsschild und allerlei feinem technischen Schnickschnack.
  • Mein Hausdrache lebt in seiner Drachenhöhle. Wir wohnen ja direkt am Rande eines aktiven Vulkans :), wo es schön warm ist.
  • Es ist mindestens tausend Tage pro Jahr Sommer mit Temperaturen über 60°C.
  • Der Drache begleitet mich, wie auch gute Freunde, auf meinen Abenteuerreisen.
  • Es gibt viel zu bereisen, zu erforschen und zu entdecken. Andere Sternenvölker, experimentelle Technologien, ferne Welten.
  • Ich freue mich! Das wird episch!

Wie seht ihr die Welt in 17 Jahren? Helft mit, sie zu bauen!

Es beginnt im Kopf.

Inquisition heute

Claude, 23. Mai 2014, 13:01 Uhr

Ich bin am Recherchieren. Über die Hexenverfolgung, die in unserer Gesellschaft stattfindet: Die Verfolgung von Pädophilen.

Auslöser waren die vergangenen Abstimmungsresultate.

Je mehr ich über das Thema entdecke, desto mulmiger wird mir. Das ist ja UNGEHEUERLICH, wie total, wie konstant, ohne Gegenargumente und ohne darüber Nachzudenken diese Verfolgung stattfindet. Da wird ein verfälschtes Bild fabriziert, dass sich durch alle Schichten der Justiz, Medien, Pädagogen, Psychologen, Zensoren und allgemeinen Meinung der Gesellschaft durchzieht, und zwar krass.

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Sexualdemokratie und die Ausgrenzung der Jungenliebhaber

Claude, 19. Mai 2014, 12:57 Uhr

von Gert Hekma, in KOINOS # 52, Winter 2006

Bis vor kurzem lebten wir in einem Sexualsystem, in dem die Lustbefriedigung vor allem zwischen sozial ungleichen Personen erfolgte: Mann und Frau, Alt und Jung, Arm und Reich, Sohn reicher Eltern und Dienstmädchen, Hurenbock und Hure, Butch und Femme, Tunte und Tülle (femininer Homosexueller und maskuliner Heterosexueller). Jetzt wechselt man zu einem anderen System, in dem der Aspekt der Gleichheit betont wird.

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Demokratie ist die Tyrannei der Mehrheit

Claude, 19. Mai 2014, 11:18 Uhr

Demokratie ist die Diktatur der 51% über die 49%.

Screw Democracy, We’re On A Mission From God
-Rick Falkvinge, Gründer der schwedischen Piratenpartei

Damit eine Gesellschaft friedlich und erfüllt zusammenleben kann, soll sich jeder darin glücklich fühlen und als Gewinner, so dass er seine individuellen Ziele in ihr verwirklichen kann; im Gegensatz dazu, wenn er das nicht tun kann, weil ihm einige das verbieten.

Das führt uns zu folgender Einsicht:

Der Prozess der Abstimmung schafft Verlierer.

Was für ein Zustand. Wir leben in einer Gesellschaft, in der nahezu die Hälfte (49%!) Verlierer sind!

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Die Anstalt: Fuck the EU!

Claude, 4. Mai 2014, 12:20 Uhr