Scratchbook

Das Leben ist immer anders als die Realität.

„Aber wir leben doch in einer Demokratie…“

Claude, 25. Juni 2016, 22:10 Uhr

…haben sie gesagt.

„Da kann jeder mitbestimmen und mitentscheiden“, haben sie gesagt.

Wenn du etwas ändern willst, kannst du eine Initiative starten. Wenn du mit einem Beschluss nicht einverstanden bist, kannst du ein Referendum ergreifen. Sammle 100’000 Unterschriften für eine Initiative, und 50’000 Unterschriften für ein Referendum. Das ist ganz einfach“, haben sie gesagt.

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Herzliche Gratulation

Claude, 24. Juni 2016, 12:33 Uhr

Herzliche Gratulation, liebe Grossbritannier, Engländer, Schotten, Walysen, Vereinigte Könige, Nordirländer, Jerseyen, Guernseyen, Insel der Männer, Britische Inselbewohner, Irländer und alle Einwohner der britischen Inseln –

…zum Austritt aus der faschistischen EU. Für Freiheit und Unabhängigkeit.

Oder wer ist da jetzt genau ausgetreten? Ich hab die Übersicht verloren.

Und jetzt alle: Fuck the EU!

Keine Angst, wir haben den Täter!

Daniel, 3. Juni 2016, 15:32 Uhr

GeheimTTIP

Claude, 19. Mai 2016, 08:38 Uhr

Die Geheimnistuerei um den Inhalt des TTIP-Vertrages (Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft) hat absurde Formen angenommen. Nicht nur die Verhandlungen wurden unter Ausschluss der Öffentlichkeit abgehalten, auch danach darf das gemeine Volk den Text nicht einsehen.

[…]

Politiker dürfen nur alleine den Text in einem abgeschotteten „Lesezimmer“ lesen, aber niemanden dabei haben und keine Kopien oder Abschriften anfertigen. Handy und andere elektronischen Geräte müssen abgegeben werden. Sie dürfen den Vertrag nur in einem speziellen Raum „lesen und den Inhalt für sich behalten“.

Um die Absurdität der Geheimhaltung in Brüssel aufzuzeigen, hat ein Mitglied des Europaparlaments, Luke Ming Flanagan (Unabhängiger aus Irland) entschieden, sich beim Versuch des Lesens filmen zu lassen. Ein Mitarbeiter begleitet ihn zum Leseraum und es wurde dabei festgehalten, welche Hindernisse von den Eurokraten in den Weg gelegt werden, damit er den TTIP-Vertrag zu Gesicht bekommt. Er brachte zum Ausdruck, wie restriktiv und lächerlich das Prozedere abläuft.

Ihm wurde sogar von den Apparatschiks der EU gesagt, er soll froh sein, dass die Mitglieder der EU-Parlaments überhaupt Einsicht bekommen.

Als bekannt wurde, dass Flanagan ein Video über seinen Leseversuch gedreht und veröffentlicht hat, wurde er von der EU-Führung aufgefordert, das Video zu löschen. Er hat sich aber geweigert und deshalb können wir uns die Szenen wie folgt anschauen. Zu sehen bekam er sowieso nur eine Zusammenfassung und nicht den ganzen Vertragstext.

Sein Kommentar: „Das ist ihre Vorstellung von demokratischer Aufsicht (durch das EU-Parlament)“. Er musste sogar eine Bestätigung unterschreiben, nichts über den genauen Inhalt seinen Wählern mitzuteilen, sondern darf nur wage Angaben machen.

„Freihandelsvertrag“. Echter freier Handel braucht keinen Vertrag. Echte freie Marktwirtschaft wird heute „Schwarzmarkt“ genannt, um dem einen negativen Beigeschmack zu geben; zu suggerieren, das sei etwas verruchtes und verbotenes und deshalb Schwarz und illegal.

Freier Handel würde bedeuten:

  • Alle Handelstarife und Zölle sind abgeschafft.
  • Wer immer Handel treiben will, ist ohne jede Einschränkung dazu berechtigt, das über jedwede Grenzen hinweg in jedem beliebigen Umfang mit jeglichen beliebigen Waren zu tun.

Wozu also ein Tausende Seiten umfassendes Vertragswerk, das nicht den Interessen der Bürger, sondern ausschließlich denen der Herrschenden und deren Symbionten in der Großindustrie nützt? (Quelle: misesde.org)

TTIP ist kein Abkommen für den freien Handel.

Unfreie Marktwirtschaft: http://scratchbook.ch/2013/05/01/unfreie-marktwirtschaft/
Echte freie Marktwirtschaft: http://scratchbook.ch/2013/05/13/echte-freie-marktwirtschaft-agorismus/

Gesteuerte Medien

Claude, 9. Mai 2016, 09:31 Uhr

(via Fefe)

Wieso ist die Auslands-Berichterstattung der Medien heutzutage eigentlich so schlecht? Haben die alle keine Korrespondenten mehr?

Wie sich rausstellt: Ja. Genau so ist es. Alles eingestellt. Geld sparen und so.

Früher hatten sie Korrespondenten, und die haben dann aus dem jeweiligen Land den DPA-Feed vorgelesen. Auch nicht viel besser.

Aber vielleicht fragt sich ja der eine oder andere von euch, wenn die keine Korrespondenten mehr haben … woher kommen dann die Nachrichten?

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Überwachung bringt Minderheiten zum Schweigen

Claude, 18. April 2016, 16:22 Uhr

Was passiert, wenn bekannt ist, dass die Kommunikation und die Präsenz im öffentlichen Raum überwacht wird? Kein Problem, sagen die Sicherheitsbefürworter. Herausgepickt werden nur die Bösen, wer sich nichts zu Schulden kommen lässt, hat nichts zu befürchten – und braucht sein Verhalten nicht zu ändern. Das ist natürlich Unsinn, denn die Menschen, nicht nur die Bösewichter, passen ihr Verhalten dort an, wo sie glauben, beobachtet zu werden. Das ist so ähnlich, wie sich das Verhalten im Straßenverkehr verändert, wenn ein Polizeiauto zu sehen ist. Plötzlich werden Raser und Drängler zu Fahrern, die sich gewissenhaft an die Verkehrsregeln achten.

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Die dunkle Seite der Wikipedia

Claude, 31. März 2016, 11:44 Uhr

Immer, wenn eine wissenschaftliche Arbeit in der Analyse einem US-amerikanischem Weltbild zuwider läuft, wird ausschließlich die Sicht der US-Organisation auf Wikipedia veröffentlicht. Der Autor der alternativen Sicht erhält im Gegenzug schnell einen Eintrag als Verschwörungstheoretiker oder wird zusammen mit Holocaust-Leugnern aufgelistet.

In der Wikipedia gibt es totalitäre bzw. mafiöse Sozialstrukturen, die in Teilen der Online-Enzyklopädie eine sachliche Diskussion bzw. Editierung von Artikeln unmöglich machen. Die Filmemacher Markus Fiedler und Frank-Michael Speer weisen in ihrer Dokumentation „Die dunkle Seite der Wikipedia“ nach, dass hinter der Struktur der deutschsprachigen Wikipedia ein Geheimdienst spezieller Personenkreis agiert, der es sich zur Aufgabe gemacht hat oder womöglich auch beauftragt wurde, jegliche Kritiker US-amerikanischer Politik zu diskreditieren. Die Leistung der beiden Filmemacher besteht vor allem darin, die anonymen Wächter zu enttarnen.

Uns interessierte es, ob die Online-Enzyklopädie objektiv und neutral mit Kritikern der US Aussenpolitik wie z.B. Dr. Daniele Ganser umgeht. So viel sei vorweggenommen: Leider ist dies nicht der Fall.

Ganser ist in der Friedensbewegung engagiert und steht den Kriegen der NATO wie auch dem Überwachungsstaat kritisch gegenüber.

Wer diesen Dokumentarfilm anschaut, lernt nicht nur etwas über Zeitgeschichte und den Schweizer Historiker Ganser, sondern vor allem etwas über das Innerste der Wikipedia, dem System, dass der heute wichtigsten Enzyklopädie innewohnt.

Feministische Kompressionsalgorithmen

Claude, 25. Januar 2016, 11:28 Uhr

und andere Angriffe auf die Informatik. Ein eskalierendes Sicherheitsproblem, beschrieben von Hadmut Danisch.

Man fragt sich ja immer, was die vielen Quotenfrauen in der Informatik eigentlich sollen, die da von der Politik auch ohne jede Sachkunde reingedrückt werden. So viele Informatikstudenten haben mir schon von welchen erzählt, die Informatikprofessorin sind, aber nicht mal wissen, was Informatik ist, und darunter das blindwütige Einsammeln und Aufschreiben von „Informationen” verstehen. Andere erzählten mir von Lehrstühlen, die alle Vorlesungen des Curriculums anbieten, dabei aber immer dasselbe erzählen: Soziogefasel und wie man Frauen zu respektieren hat. Das verstehen die heute unter Informatik.

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The national security interests

Claude, 13. Januar 2016, 09:59 Uhr

The [RAND] report suggests that the U.S. Department of Defense should disrupt decentralized digital currencies to prevent “unprecedented global access to information and communication services that, at its core, is agnostic to the national security interests of the United States.”

(Quelle)

Ausländerkriminalität

Claude, 13. Januar 2016, 09:57 Uhr

Allgemeine Ansicht: Es müsse im Umgang mit Ausländerkriminalität endlich Ehrlichkeit her. Der Kolumnist unterstützt das ausdrücklich. Eine aufgeklärte Gesellschaft kann nicht hinnehmen, dass Jahr um Jahr wider jede Evidenz behauptet wird, man wisse leider immer noch nicht, ob der internationale Leistungssport aus kriminell organisierten Kartellen bestehe, man habe leider noch nicht herausfinden können, welche ausländischen Mitarbeiter der Deutschen Bank dem deutschen Rentner in spe ein Drittel seiner Altersvorsorge unter dem Sofakissen weggezogen haben, und es sei völlig ungeklärt, ob der ausländische Pharmakonzern Pfizer das ihm hierzulande gewährte Gastrecht dazu missbraucht habe, 100.000 deutsche Ärzte zu bestechen, 250 Krankenkassen zu betrügen und fünf Millionen deutsche Frauen an ihrer Gesundheit zu beschädigen.

Deshalb kann man den Führern unserer großen deutschen Parteien einfach nur recht geben: Schluss mit der politisch motivierten Schonung von Ausländern! Knallharte Verfolgung nordamerikanischer Verbrecher, die das Gastrecht in Ramstein missbrauchen! Konsequente Ermittlung gegen ausländische Täter, die gegen Recht und Gesetz die Telekommunikation deutscher Frauen abhören! Sofortige Entlassung der Innen- und Justizminister, die es aus politischer Opportunität unterlassen haben, mit der ganzen Härte des Rechtsstaats gegen die Taten von Ausländern einzuschreiten, die von deutschem Boden aus menschenrechtswidrige Entführungen oder Folterungen organisierten, anordneten oder durchführten!

(Quelle)