Scratchbook

Das Leben ist immer anders als die Realität.

Right and left wing racism

Claude, 3. Dezember 2016, 13:28 Uhr

Was haben eigentlich alle gegen Trump?

Claude, 14. November 2016, 21:56 Uhr

Donald Trump ist Präsident. Der Mann ist noch nicht mal im Amt, und das gesamte Internet prognostiziert den Weltuntergang.

„Keine Sorge. Halte den Nord- und den Südpol gleichzeitig für 8 Sekunden gedrückt, dann wird sie sich wieder auf Fabrikeinstellungen zurücksetzen.“

Ich habe mich nicht gross für diese Wahlen interessiert. Wozu auch? Was geht uns das überhaupt an, wenn ein anderes Land einen neuen König wählt? Überhaupt nichts! Aber da sieht man schön, wie besetzt Europa von dem Amis ist. Alle Zeitungen berichten wochenlang nur über das Eine. U.S. Qualkrampf. Trump. Killary. Trump. Killary. In der Schweiz. In Deutschland. Und in Österreich.

Ich hatte mich schon gefreut, dass es endlich vorbei ist und die Displays im Bus nicht mehr jeden Tag diesen Scheiss anzeigen. Jetzt ist er Präsident, und das halbe Internet übergibt sich. Wieso eigentlich? Ausser reden hat er noch nichts getan, seine Amtszeit fängt erst im Januar an.

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Ausblick auf die Zukunft: Kontrolle

Claude, 31. Juli 2016, 22:37 Uhr

Originaltext aus „Chronik der Menschheit„, Bodo Harenberg, aus dem Jahre 1984

Eine historische Erfahrung lehrt, daß Menschen in Krisenzeiten nach einer »starken Führung« verlangen. Und es ist ebenso erwie­sen, daß diejenigen, die in solchen Situationen zur Macht kommen, diese Möglichkeiten so gut wie nie zum Nutzen der Gemeinschaft verwenden, sondern zur Erhaltung und dem Ausbau der eigenen überragenden Stellung.
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Spuren von Propaganda

Claude, 4. Juli 2016, 20:26 Uhr

Da sieht man die subtile Steuerung der Medien.

Vor der Abstimmung: Sie machen „Meinungsumfragen“, bei denen herauskommt, dass England in der EU bleiben will. „Das denkt die Mehrheit“, sagen sie. Die Europäische Union wird hochgelobt.

Dann kommt die echte Abstimmung, und sie trampen Barfuss in einen umgekehrten Rechen, dessen Stiel ihnen mit voller Wucht ins Gesicht schlägt. *POING*.

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„Aber wir leben doch in einer Demokratie…“

Claude, 25. Juni 2016, 22:10 Uhr

…haben sie gesagt.

„Da kann jeder mitbestimmen und mitentscheiden“, haben sie gesagt.

Wenn du etwas ändern willst, kannst du eine Initiative starten. Wenn du mit einem Beschluss nicht einverstanden bist, kannst du ein Referendum ergreifen. Sammle 100’000 Unterschriften für eine Initiative, und 50’000 Unterschriften für ein Referendum. Das ist ganz einfach“, haben sie gesagt.

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Herzliche Gratulation

Claude, 24. Juni 2016, 12:33 Uhr

Herzliche Gratulation, liebe Grossbritannier, Engländer, Schotten, Walysen, Vereinigte Könige, Nordirländer, Jerseyen, Guernseyen, Insel der Männer, Britische Inselbewohner, Irländer und alle Einwohner der britischen Inseln –

…zum Austritt aus der faschistischen EU. Für Freiheit und Unabhängigkeit.

Oder wer ist da jetzt genau ausgetreten? Ich hab die Übersicht verloren.

Und jetzt alle: Fuck the EU!

Keine Angst, wir haben den Täter!

Daniel, 3. Juni 2016, 15:32 Uhr

GeheimTTIP

Claude, 19. Mai 2016, 08:38 Uhr

Die Geheimnistuerei um den Inhalt des TTIP-Vertrages (Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft) hat absurde Formen angenommen. Nicht nur die Verhandlungen wurden unter Ausschluss der Öffentlichkeit abgehalten, auch danach darf das gemeine Volk den Text nicht einsehen.

[…]

Politiker dürfen nur alleine den Text in einem abgeschotteten „Lesezimmer“ lesen, aber niemanden dabei haben und keine Kopien oder Abschriften anfertigen. Handy und andere elektronischen Geräte müssen abgegeben werden. Sie dürfen den Vertrag nur in einem speziellen Raum „lesen und den Inhalt für sich behalten“.

Um die Absurdität der Geheimhaltung in Brüssel aufzuzeigen, hat ein Mitglied des Europaparlaments, Luke Ming Flanagan (Unabhängiger aus Irland) entschieden, sich beim Versuch des Lesens filmen zu lassen. Ein Mitarbeiter begleitet ihn zum Leseraum und es wurde dabei festgehalten, welche Hindernisse von den Eurokraten in den Weg gelegt werden, damit er den TTIP-Vertrag zu Gesicht bekommt. Er brachte zum Ausdruck, wie restriktiv und lächerlich das Prozedere abläuft.

Ihm wurde sogar von den Apparatschiks der EU gesagt, er soll froh sein, dass die Mitglieder der EU-Parlaments überhaupt Einsicht bekommen.

Als bekannt wurde, dass Flanagan ein Video über seinen Leseversuch gedreht und veröffentlicht hat, wurde er von der EU-Führung aufgefordert, das Video zu löschen. Er hat sich aber geweigert und deshalb können wir uns die Szenen wie folgt anschauen. Zu sehen bekam er sowieso nur eine Zusammenfassung und nicht den ganzen Vertragstext.

Sein Kommentar: „Das ist ihre Vorstellung von demokratischer Aufsicht (durch das EU-Parlament)“. Er musste sogar eine Bestätigung unterschreiben, nichts über den genauen Inhalt seinen Wählern mitzuteilen, sondern darf nur wage Angaben machen.

„Freihandelsvertrag“. Echter freier Handel braucht keinen Vertrag. Echte freie Marktwirtschaft wird heute „Schwarzmarkt“ genannt, um dem einen negativen Beigeschmack zu geben; zu suggerieren, das sei etwas verruchtes und verbotenes und deshalb Schwarz und illegal.

Freier Handel würde bedeuten:

  • Alle Handelstarife und Zölle sind abgeschafft.
  • Wer immer Handel treiben will, ist ohne jede Einschränkung dazu berechtigt, das über jedwede Grenzen hinweg in jedem beliebigen Umfang mit jeglichen beliebigen Waren zu tun.

Wozu also ein Tausende Seiten umfassendes Vertragswerk, das nicht den Interessen der Bürger, sondern ausschließlich denen der Herrschenden und deren Symbionten in der Großindustrie nützt? (Quelle: misesde.org)

TTIP ist kein Abkommen für den freien Handel.

Unfreie Marktwirtschaft: http://scratchbook.ch/2013/05/01/unfreie-marktwirtschaft/
Echte freie Marktwirtschaft: http://scratchbook.ch/2013/05/13/echte-freie-marktwirtschaft-agorismus/

Gesteuerte Medien

Claude, 9. Mai 2016, 09:31 Uhr

(via Fefe)

Wieso ist die Auslands-Berichterstattung der Medien heutzutage eigentlich so schlecht? Haben die alle keine Korrespondenten mehr?

Wie sich rausstellt: Ja. Genau so ist es. Alles eingestellt. Geld sparen und so.

Früher hatten sie Korrespondenten, und die haben dann aus dem jeweiligen Land den DPA-Feed vorgelesen. Auch nicht viel besser.

Aber vielleicht fragt sich ja der eine oder andere von euch, wenn die keine Korrespondenten mehr haben … woher kommen dann die Nachrichten?

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Überwachung bringt Minderheiten zum Schweigen

Claude, 18. April 2016, 16:22 Uhr

Was passiert, wenn bekannt ist, dass die Kommunikation und die Präsenz im öffentlichen Raum überwacht wird? Kein Problem, sagen die Sicherheitsbefürworter. Herausgepickt werden nur die Bösen, wer sich nichts zu Schulden kommen lässt, hat nichts zu befürchten – und braucht sein Verhalten nicht zu ändern. Das ist natürlich Unsinn, denn die Menschen, nicht nur die Bösewichter, passen ihr Verhalten dort an, wo sie glauben, beobachtet zu werden. Das ist so ähnlich, wie sich das Verhalten im Straßenverkehr verändert, wenn ein Polizeiauto zu sehen ist. Plötzlich werden Raser und Drängler zu Fahrern, die sich gewissenhaft an die Verkehrsregeln achten.

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