Scratchbook

Das Leben ist immer anders als die Realität.

Google Go

Claude, 28. Juni 2016, 13:09 Uhr

Die meisten Programmiersprachen sind total mit Funktionalität überladen. Zu viele Features, die man kennen muss, mehrere arkane Wege, ein Problem zu lösen, was andere Entwickler verwirrt, die genau diese Eigenheit der Sprache nicht kennen. Ändert sich eine Anforderung, muss man im schlimmsten Fall die ganze hierarchische Klassenstruktur wegwerfen und von vorne anfangen. Enterprise-Softwarepäpste haben immer-wiederkehrende Muster in dieser Komplexität erkannt und ihnen Namen gegeben: Patterns. Entwurfsmuster. So denkt jeder gleich über ein Problem nach, alle haben ein Fachsprech, das Uneingeweihte nicht verstehen.
Bis auf Prahlerei, die die Bachelorstudis ablassen, wenn sie diese Patterns runterbeten können, hat das wenig dazu beigetragen, dass ein Programm simpel und verständlich ist.

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CoffeeScript

Claude, 14. Februar 2016, 19:36 Uhr

Gestern habe ich einen Abend damit vertubelt, nach dem Fehler zu suchen, der durch falsche oder doppelte Verwendung von Indexvariablen in einer verschachtelten Schleife auftritt. Ist „i“ schon verwendet? Greife ich einfach so darauf zu und exponiere es im globalen Namensraum? Wie komme ich in der verschachtelten Schleife an die Schlüssel von Objekten, und warum geht es trotzdem nicht so, wie zwanzig offene Stackoverflowtabs mir das weismachen wollen? Fragen über Fragen.

Heute Abend habe ich in der gleichen Zeit die ganze JavaScript-Datei neu geschrieben, aus dem Ärmel geschüttelt, ohne gross über Variablen, Zugriffe und Namensräume nachzudenken.

Was war geschehen?

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Die wilden Wurzeln des World Wide Webs

Claude, 4. Oktober 2015, 19:35 Uhr

Sehenswerter Film mit ein paar bekannten Akteuren des Internets und einigen tollen Zitaten:

Die meisten Gründer des Internet[s] haben LSD genommen.

Die Informatik diente ebenso wie LSD der Bewusstseinserweiterung.

Handeln, ohne vorher um Erlaubnis zu fragen.

Das einzige, was mich nervt, ist ihr permanent falsch ausgesprochenes
«Des Internet». Es heisst «Des Internets», oh mein Gentitiv! Und das für eine grosse *deutsche* Sendeanstalt… -.-

Wo das Internet lebt

Claude, 21. August 2015, 13:58 Uhr

Softwareentwicklung

Claude, 26. Juni 2015, 08:51 Uhr

Schönes Essay von Fefe über Softwareentwicklung:

Ich habe früh in meinem Leben mit Softwareentwicklung angefangen. Ich erinnere mich noch, wie ich in den 80er Jahren Weihnachtslieder in GW-BASIC programmiert habe, und eine sehr coole Benutzeroberfläche gebaut habe, bei der man mit den Pfeiltasten in einem Menü herumnavigieren konnte. Auf unserem Monochrom-Bildschirm in 80×25 sah das verdammt cool aus. Viel cooler als ein Großteil der anderen Software, die wir so im Einsatz hatten.

Damals wie heute nagte der Gedanke in mir, irgendwo könnte das irgendjemand irgendwo besser können als ich. Also nicht im Sinne von: Der hat mehr Zeit investiert und mehr Erfahrung und ist daher effizienter. Nein. Besser im Sinne von: Wenn der sähe, wie ich hier herumkrautern muss, um zu meinen Ergebnissen zu kommen, dann würde der ein lautes Lachen nur mit Mühe unterdrücken können.

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Programming Sucks

Claude, 31. Mai 2015, 15:59 Uhr

Every friend I have with a job that involves picking up something heavier than a laptop more than twice a week eventually finds a way to slip something like this into conversation: „Bro,1 you don’t work hard. I just worked a 4700-hour week digging a tunnel under Mordor with a screwdriver.“
They have a point. Mordor sucks, and it’s certainly more physically taxing to dig a tunnel than poke at a keyboard unless you’re an ant. But, for the sake of the argument, can we agree that stress and insanity are bad things? Awesome. Welcome to programming.

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Tim Berners-Lee: Offenes Internet für alle

Claude, 8. Mai 2015, 15:50 Uhr

Ohne Tim Berners-Lee gäbe es das Internet, so wie wir es kennen, heute nicht. Er ist der Vater des World Wide Web. Am 29. April erhielt der Forscher den renommierten Gottlieb-Duttweiler-Preis als Anerkennung für sein Lebenswerk.

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31c3: The Only Thing We Know About Cyberspace Is That Its 640×480

Claude, 11. Januar 2015, 14:25 Uhr

Ich erinnere mich, dass ich diese Handörgeli-Frau mal auf einer Website eingebettet hab. Damals, 1997, als das Internet noch aus 640×480 Pixeln bestand. Dieselbe Handörgeli-Frau, die damals für das animierte GIF-Bild vor die Kamera gestanden ist, steht jetzt vor dem Rednerpult und erzählt uns etwas über die Geschichte und Kunst, Websites zu erschaffen.

Making webpages is one of the most conscious activities that computer users can do in this world. You learn how things work, you write the code. Also, making a webpage means to answer some existential questions, so it is also a philosophical exercise and philosophy. Because you have to answer questions like „Who am I? What do I have to say to the world? What should my page be about?“ This is a bit more than to answer the question of today like „What are you doing today?“ or „Who is on this photo?“.

„It’s very important to keep this activity alive, in order to resist the algorithmical communication and self-representation that we have today.“

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Mehr Zensur! Mehr Überwachung! Macht das Internet kaputt!!1!

Claude, 21. Februar 2014, 13:56 Uhr

Die Digitale Gesellschaft erhebt Beschwerde gegen Vorratsdatenspeicherung.

«Die Anbieterinnen sind verpflichtet, die für die Teilnehmeridentifikation notwendigen Daten sowie die Verkehrs- und Rechnungsdaten während sechs Monaten aufzubewahren.»

Ich bin eigentlich ganz froh, dass es sowas wie die Vorratsdatenspeicherung und Überwachung gibt, und die Leute darüber informiert werden. Denn: Je mehr das Internet kaputt geht, desto grösser ist die Chance, dass die Leute sich nach Alternativen wie zum Beispiel unserem verschlüsselten Netzwerk umsehen.

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What most schools don’t teach

Claude, 4. März 2013, 13:08 Uhr

Everybody in this country should learn how to program a computer…
because it teaches you how to think.
-Steve Jobs

Whether you try to make a lot of money, or you just want to change the world, computer programming is an incredibly empowering skill to learn.

Software is really about humanity, that it’s really about helping people, by using computer technology.

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