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><channel><title>Scratchbook &#187; Pfeifferisches Menschenfieber</title> <atom:link href="http://scratchbook.ch/category/pfeifferisches-menschenfieber/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://scratchbook.ch</link> <description>Das Leben ist immer anders als die Realität.</description> <lastBuildDate>Fri, 25 May 2012 06:55:16 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <item><title>Noch einmal Tron&#8230;</title><link>http://scratchbook.ch/2012/04/30/noch-einmal-tron/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2012/04/30/noch-einmal-tron/#comments</comments> <pubDate>Mon, 30 Apr 2012 21:11:55 +0000</pubDate> <dc:creator>Daniel</dc:creator> <category><![CDATA[Nachdenklich]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category> <category><![CDATA[Hacker]]></category> <category><![CDATA[Kirsten Heisig]]></category> <category><![CDATA[Tod]]></category> <category><![CDATA[Tron]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11682</guid> <description><![CDATA[Ich hatte den Eindruck ich sollte anlehnend an meinem letzen Blogpost noch einmal etwas kurzes zum Thema Tron schreiben und möchte gleich mit einer kleinen Videosequenz einsteigen, welche nachgestellt die letzten Lebenszeichen von Tron zeigt und kurz auf den Kriminalfall eingeht, welcher nie aufgeklährt wurde und anschliessend mit einem äusserst fragwürdigen Ergebnis, lautend auf Suizid, [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte den Eindruck ich sollte anlehnend an meinem <a title="Diskussionen über die Hackerlegende Tron" href="http://scratchbook.ch/2012/04/20/diskussionen-uber-die-hackerlegende-tron/" target="_blank">letzen Blogpost </a>noch einmal etwas kurzes zum Thema Tron schreiben und möchte gleich mit einer kleinen Videosequenz einsteigen, welche nachgestellt die letzten Lebenszeichen von Tron zeigt und kurz auf den Kriminalfall eingeht, welcher nie aufgeklährt wurde und anschliessend mit einem äusserst fragwürdigen Ergebnis, lautend auf Suizid, geschlossen wurde.  Die Sendung wurde am 29.10.2011 aus der Reihe &#8220;Täter Opfer Polizei&#8221; (rbb) ausgestrahlt.</p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://scratchbook.ch/2012/04/30/noch-einmal-tron/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p>Bei Minute <strong>11:00</strong> meldet sich Burkhard Schröder, Autor des Buches <a href="http://www.burks.de/burksblog/tron-tod-eines-hackers" target="_blank">Tron &#8211; Tod eines Hackers</a> zu Wort.  Erstaunt über diese herablassenden Worte ist er mir gleich unsympatisch geworden! So ein respektloses Verhalten gehört sich einfach nicht&#8230;</p><p><span id="more-11682"></span></p><p>Nach diesem Video packt mich ein wenig der Recherchedrang und ich stosse auf einen <a href="http://www.gerhard-wisnewski.de" target="_blank">Gerhard Wisnewski</a>. Gleich auf seiner Website sticht mir die Werbung für sein Buch &#8220;Das Titanic Attentat&#8221; ins Auge! Hmm&#8230;wo habe ich bloss schon einmal davon gehört? Achja in Offenbarung 23 gibt es eine Folge: Die Titanic darf nie ankommen! Schon selstam, ich wäre nie auf die Idee gekommen dieses Ereignis in Frage zu stellen! Aber jetzt wieder zurück zum Thema&#8230;</p><p>Ich lande dort, weil ich auf einigen Blogs die These aufgeschnappt habe, dass ev. eine Parallele zwischen dem Todesfall von Kirsten Heisig und Tron besteht. Wie Tron war auch Kirsten Heisig mehrere Tage verschwunden und wurde dann erhängt an einem Baum aufgefunden. Ein genauer Bericht und viele ungereimtheiten kann man <a href="http://www.alteundneuezeiten.de/media//DIR_128001/a795a88770f69bcdffff805afffffff1.pdf" target="_blank">hier</a> nachlesen.</p><p>Kirsten Heisig ist eine <a href="http://www.kirsten-heisig.info/" target="_blank">Webseite</a> gewidmet. Dokumentation zum Fall Kirten Heisig&#8230;.<strong>damit kein Gras drüber wächst</strong></p><p>Damit kein Gras drüber wächst&#8230;ich denke dies ist neulich passiert, als ich auf diese Hörspielserie Offenbarung 23 gestossen bin. Ich musste plötzlich an <a href="http://www.daheim-magazin.de/media/Daheim_7_2006.pdf" target="_blank">Tron</a> gedenken!</p><p>Die Wahrheit wird ans Licht kommen!</p><blockquote><p>Die Wahrheit ist eine unzerstörbare Pflanze. Man kann sie ruhig unter einen Felsen vergraben, sie stößt trotzdem durch, wenn es an der Zeit ist. Zitat von Frank Thiess</p></blockquote> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2012/04/30/noch-einmal-tron/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> <item><title>Antiautoritäres Verhalten = geisteskrank</title><link>http://scratchbook.ch/2012/04/25/antiautoritares-verhalten-geisteskrank/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2012/04/25/antiautoritares-verhalten-geisteskrank/#comments</comments> <pubDate>Wed, 25 Apr 2012 12:21:23 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Nachdenklich]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11673</guid> <description><![CDATA[[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.] Kompletter Beitrag: Part 1, Part 2, Part 3, Part 4 Original Titel &#038; Übersetzung: &#8220;Die Agenda antiautoritäres Verhalten als Geisteskrankheit zu deklarieren&#8221; von infokrieg.tv &#8220;Ich arbeite mit erwachsenen Klienten, mit ganzen Familien und Teenagern. Zu einem Drittel im Schnitt mit Teenagern. [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://scratchbook.ch/2012/04/25/antiautoritares-verhalten-geisteskrank/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p>Kompletter Beitrag: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=YSqlPdoMmJw">Part 1</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ZOfriRH4LFw">Part 2</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=WPU0HO72-go">Part 3</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=WXlMQ-fvgCI">Part 4</a></p><p><em>Original Titel &#038; Übersetzung:<br /> &#8220;Die Agenda antiautoritäres Verhalten als Geisteskrankheit zu deklarieren&#8221; von infokrieg.tv</em></p><p>&#8220;Ich arbeite mit erwachsenen Klienten, mit ganzen Familien und Teenagern. Zu einem Drittel im Schnitt mit Teenagern. Ich arbeite mit Leuten aus der Bevölkerung die gegen Authoritäten eingestellt sind. Meine Branche würde bei diesen Leuten eine Widerstands- und Trotzsstörung oder Folgen von Suchtmitteln diagnostizieren. In meiner Erfahrung sind viele Leute die hier bei mir landen gegen Authoritäten, haben aber für gewöhnlich keinerlei politisches Bewusstsein. Oft rebellieren sie auf eine Weise die selbstzerstörerisch ist. Manchmal rebellieren sie in einer positiven, konstruktiven Form, bekommen aber keine Zusprache, keine Unterstützung. Im großen und ganzen sind es Leute die sich von ihrer Umgebung völlig entfremdet fühlen, sei es ihre Schule, ihr Arbeitsplatz oder die Gesellschaft insgesamt.&#8221;</p><p><span id="more-11673"></span>&#8220;Jeder Psychologe sollte die Experimente kennen über erlernte Hilflosigkeit. Viele davon wurden mit Hunden durchgeführt. Bei einem der bekanntesten hatte man drei Gruppen von Hunden. Eine war die Kontrollgruppe und bekam keine Elektroschocks, die anderen beiden erhielten die gleiche Anzahl an Elektroschocks. Eine hatte die Möglichkeit die Elektroschocks zu stoppen, die andere hatte überhaupt keine Kontrolle und lernte Hilflosigkeit. Egal was sie taten, sie konnten die Schocks nicht stoppen und wurden passiv, depressiv. Man gab den Hunden dann die Möglichkeit, über eine Barriere zu springen und damit den Elektroschocks zu entfliehen. Diejenigen die Hilflosigkeit erlernt hatten, die gelernt hatten dass keine ihrer Handlungen einen Unterschied machen, flüchteten nicht. Sie versuchten erst gar nicht über die Barriere zu springen. Die anderen Hunde die gelernt hatten, dass man durch das Betätigen eines Hebels die Elektroschocks stoppen kann, schafften es über die Barriere zu springen und zu flüchten.</p><p>Denken wir darüber nach was Menschen bei politischen Wahlen tun. Sie können für einen Republikaner stimmen und bekommen dafür unnötige Kriege und mächtigere Konzerne. Sie können auch für einen Demokraten wählen und bekommen dafür unnötige Kriege und mächtigere Konzerne. Oder sie wählen eine dritte Partei, Libertäre oder Grüne; diese Parteien haben jedoch keine Chance weil das System deren Erfolg verhindert. Die Medien zu Beispiel stellen sicher dass die kleinen Parteien keine Chance haben. Wenn die Leute also für einen dritten Kandidaten stimmen, bekommen sie trotzdem einen Republikaner oder Demokraten und somit mächtigere Konzerne und unnötige Kriege. Oder die Leute treffen eine andere Entscheidung und wählen erst gar nicht. Viele Leute in Amerika wählen nicht, 40 bis 50 Prozent bei Präsidentschaftswahlen, noch schlimmer bei anderen Wahlen. Was bekommen sie dafür dass sie nicht wählen gehen? Mächtigere Konzerne und unnötige Kriege. Das ist erlernte Hilflosigkeit. Egal was du tust, solange du alles von dem Wahlprozess abhängig machst, bist du hilflos, solange wirst du leiden. Das ist einer der Wege auf dem Menschen hoffnungslos und hilflos werden. Das Wählen macht keinen Unterscheid, was auch immer sie tun bringt mehr Leiden.&#8221;</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2012/04/25/antiautoritares-verhalten-geisteskrank/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Ritalin: Ein Armutszeugnis</title><link>http://scratchbook.ch/2012/04/25/ritalin-ein-armutszeugnis/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2012/04/25/ritalin-ein-armutszeugnis/#comments</comments> <pubDate>Wed, 25 Apr 2012 11:57:57 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Nachdenklich]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11675</guid> <description><![CDATA[«Ritalin ist die Droge für die Pflichterfüller-Generation.» Es ist etwas Wahres daran: In den Siebzigern nahm man LSD, um dem Muff der Nachkriegszeit zu entkommen. In den Achtzigern nahm man Kokain, um sich trotz Pershing-II-Raketen gut zu fühlen. In den Neunzigern nahm man freitags Ecstasy-Pillen, um bis montags zu tanzen. Es waren Spaßdrogen, mit denen [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>«Ritalin ist die Droge für die Pflichterfüller-Generation.»<br /> Es ist etwas Wahres daran: In den Siebzigern nahm man LSD, um dem Muff der Nachkriegszeit zu entkommen. In den Achtzigern nahm man Kokain, um sich trotz Pershing-II-Raketen gut zu fühlen. In den Neunzigern nahm man freitags Ecstasy-Pillen, um bis montags zu tanzen. Es waren Spaßdrogen, mit denen die Jugend gegen die Erwartungen der Gesellschaft rebellierte.</p><p>Heute nehmen Studenten Ritalin, weil es ihnen hilft, sich den Erwartungen der Gesellschaft anzupassen. Sie sind die erste Generation, die eine Vernunftdroge konsumiert. Eine traurige Droge, ein Armutszeugnis.</p></blockquote> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2012/04/25/ritalin-ein-armutszeugnis/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>R1talin</title><link>http://scratchbook.ch/2012/04/24/r1talin/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2012/04/24/r1talin/#comments</comments> <pubDate>Tue, 24 Apr 2012 21:18:30 +0000</pubDate> <dc:creator>Daniel</dc:creator> <category><![CDATA[Nachdenklich]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category> <category><![CDATA[Droge]]></category> <category><![CDATA[Gefahr]]></category> <category><![CDATA[Gefühlskälte]]></category> <category><![CDATA[Ritalin]]></category> <category><![CDATA[Zombie]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11674</guid> <description><![CDATA[[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.] Aufgrund des letzen Blogeintrages von Claude habe ich mich daran erinnert auch mal etwas über diese Substanz gelsen zu haben: Ritalin: Ich bin ein Zombie, und ich lerne wie eine Maschine Quelle des Artikels: http://www.zeit.de/campus/2009/02/ritalin]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://scratchbook.ch/2012/04/24/r1talin/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p>Aufgrund des letzen Blogeintrages von Claude habe ich mich daran erinnert auch mal etwas über diese Substanz gelsen zu haben:</p><p><strong>Ritalin: Ich bin ein Zombie, und ich lerne wie eine Maschine</strong></p><p>Quelle des Artikels: <a href="http://www.zeit.de/campus/2009/02/ritalin" target="_blank">http://www.zeit.de/campus/2009/02/ritalin</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2012/04/24/r1talin/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Finger weg von Ritalin!</title><link>http://scratchbook.ch/2012/04/24/finger-weg-von-ritalin/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2012/04/24/finger-weg-von-ritalin/#comments</comments> <pubDate>Mon, 23 Apr 2012 22:59:56 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Bewusstsein]]></category> <category><![CDATA[Nachdenklich]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11667</guid> <description><![CDATA[Selbstversuch mit Ritalin. Ein Freund von mir meinte, da geht man ab wie ein Zäpfli beim schaffen. Konzentration pur und Leistung 150%. Ich habe ja schon so einiges im Internetz über dieses Zeug gelesen. Darüber positiv eingestellt bin ich nicht. Und das wird sich auch sehr bald bestätigen… Einnahme. Man merkt nicht gross etwas, auch [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2012/04/danger.jpeg" alt="" title="" width="106" height="90" class="alignnone size-full wp-image-11671" /></p><p>Selbstversuch mit Ritalin. Ein Freund von mir meinte, da geht man ab wie ein Zäpfli beim schaffen. Konzentration pur und Leistung 150%.<br /> Ich habe ja schon so einiges im Internetz über dieses Zeug gelesen. Darüber positiv eingestellt bin ich nicht. Und das wird sich auch sehr bald bestätigen…</p><p><span id="more-11667"></span>Einnahme.</p><p>Man merkt nicht gross etwas, auch nicht nach zwei Stunden. Es fällt fast nichts auf. Ausser…</p><p>Alle Stimmen schweigen.<br /> Die Stimme, die sagt, wie aussichtslos die momentane Situation gerade ist<br /> die Stimme, die sagt, dass mich alle ständig beobachten<br /> die Stimme, die sagt, die anderen sind besser als ich und ich mache immer alles falsch<br /> die Stimme, die sagt, dass ich seltsam, komisch, anders bin<br /> die Stimme, die ständig abwägt, ob die Welt überhaupt noch zu retten ist<br /> Alle Stimmen schweigen.</p><p>Aber leider auch die innere Stimme. Die <em>eine</em> innere Stimme.</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2012/04/silenced_hierophant.jpg" alt="" title="" width="329" height="229" class="alignnone size-full wp-image-11672" /></p><p>Ich höre überhaupt keine innere Stimme mehr, kein inneres Gefühl. Kein Drang. Nichts.</p><h2>Und das ist DEFCON -9999,<br /> ALARMSTUFE DUNKELROT.</h2><p>Ich fühle mich wie ein funktionierender Zombie.<br /> Zu viel brav, zu wenig Claude.<br /> Nicht denkend. Nicht fühlend. Kalt.<br /> Wie eine Maschine.</p><p>Da ist keine Stimme mehr, die sagt: «Schau aus dem Fenster». Kein innerlicher Drang mehr, ein Code-Kunstück, welches gerade im Kopf herumschwirrt, auszuprobieren, statt noch dieses und jenes fertigzustellen.<br /> Würde ich gerade nichts zu tun haben, wäre ich innerlich orientierungslos. Schwer zu beschreiben. &#8220;Was soll ich tun?&#8221; – Normalerweise drängt da immer irgendwas: Lies das Buch. Such diesen Begriff im Internet. Hör diese Musik.<br /> Jetzt? Nichts. Ich liege einfach da und schreibe diese Zeilen. NENNT ES RUHIG KONZENTRATION, innerlich wurde mir ein Maulkorb verpasst.</p><div style="overflow: hidden; padding-bottom: 1em;"><div style="float: left; padding-right: 15px; width: 57px;"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/plugins/wp-trolls/img/Determined/It's%20Time-itstime-serious-determined.png" width="57" height="64" alt="serious"></img></div><div style="overflow: hidden;">STECKT DA ETWA EIN PLAN DAHINTER?</div></div><p>Ich lief nach Hause. Es ist als wenn ich ferngesteuert wär.</p><h2>Mit Rita &#038; Lynn…</h2><p>Die Menschen lesen Zeitung im Bus, die Vögel singen, ein Auto hupt. Es ist mir alles gleichgültig. Ich könnte wahrscheinlich jemanden beleidigen, und es würde mir überhaupt nichts ausmachen. Ich bin emotional nicht dabei.<br /> Oh, ich esse gerade einen Berner Haselnusslebkuchen. Wie schmeckt das eigentlich? Naja schmecken tut&#8217;s ja, aber: <em>Wie fühlt sich das Schmecken an</em>? Gut? Schlecht? Ich erinnere mich, dass es gut schmeckt.</p><h2>Ohne Rita &#038; Lynn…</h2><p>…regt es mich auf, wenn all die WIXER ihr Hirni wieder mit dieser Scheiss Zeitung zumüllen.<br /> …freue ich mich über den wundervollen Gesang der Vögel und lausche ihnen gespannt zu. Und der Hurensohn mit seiner Scheiss Hupe stört dabei gewaltig.<br /> …schmerzt es mich, wenn ich aus Unachtsamkeit jemandem weh tun, und meine Gedanken kreisen tagelang weiter. Wahrscheinlich länger, als sich der Betroffene überhaupt an das Ereignis erinnern kann.<br /> …schmeckt der Berner Marzipan-Haselnusslebkuchen ausgezeichnet.</p><p>Besser konzentrieren… Pha! Das ist keine Stille im Kopf, das ist ein kaltes, totgestelltes Isolationshafttonstudio.</p><p>Nein. Keine Stimme, kein Drang, keine Lenkung, kein gar nichts. Da sind mir viele Stimmen doch lieber, dafür habe ich die Chance, auf die eine innere Stimme zu hören, die mich durch&#8217;s Leben führt. <em>Das ist essenziell!</em></p><p>Man muss eben unterscheiden. Filtern. Das klappt schon. Immer besser.</p><p>Wenn ich es schaffe, die Kreisel unter Kontrolle zu bringen,<br /> die Plapperstimmen von der einen Stimme zu unterscheiden,<br /> dann hör ich sie wieder, die Stimme, die sagt: «Schau aus dem Fenster». Ein innerer Drang, das Code-Kunstück, welches mir spontan eingefallen ist, auszuprobieren, statt noch dieses und jenes fertigzustellen. Dieses Buch lesen, das mich weiter bringt. Den Suchbegriff recherchieren, der mir Antworten auf meine Fragen gibt. Ich weiss immer, was ich tun will. Was für ein wunderbarer Zauber.<br /> Diese innere Führung hat oberste Priorität! Scheissegal wenn da noch tausend andere Stimmen sind. Wenigstens lebt es dann, da drin. Emotional auf, emotional ab. Mal abschweifend, mal voll fokussiert. Ja!</p><blockquote><p>Wenn ein Kind heute nicht mehr in das &#8220;System&#8221; passt, dazu noch unaufmerksam in der Schule ist und in der Freizeit auch noch alles macht, was verboten ist, dann hat man halt ein POS- oder ein hyperaktives Kind, was folglich schulmedizinisch behandelt werden muss. Zumal haben sehr oft die Eltern keine Zeit und Lust mehr, sich um ihr Kind zu kümmern. So die oft getätigten Aussagen der Schulbehörden, der Lehrerschaft, der Nachbarn (die ja sowieso alles besser wissen und schon lange gewusst haben, dass doch mit dem Jungen etwas nicht stimmt, aber die Eltern&#8230;.. ja bei diesen Eltern muss man sich ja auch nicht wundern&#8230;.. Kennen auch Sie solche Kommentare? Ich schon.). Die einzige Möglichkeit, die man hat, ist unter anderem sehr oft der simple Griff nach einem Drogenmittel namens Ritalin. Ritalin wirkt wie ein Beta-Blocker, welches den jungen Menschen wie einen opiatsüchtigen einfach &#8220;ruhig stellt&#8221;, wie einen ferngesteuerter Roboter funktionieren lässt damit er oder sie wieder in das System unserer Zivilisation passt. Es kommt mir vor, wie in einem Schuhladen, wo jede Schuhschachtel genau zur anderen passt und in Reih und Glied im Regal versorgt ist. Können Sie sich dort eine Dreieckige Schuhschachtel vorstellen? Unmöglich. Also muss man aus einer dreieckigen Schuhschachtel eine viereckige Schuhschachtel machen. Mit Schuhschachteln ist dies nicht möglich. Mit Menschen: problemlos dank unter anderem: Ritalin.</p><p>Und so war es auch mit Samuel. Ein toller Junge, 13 Jahre jung, frech, frisch, aufgeweckt und immer bereit, irgend einen Blödsinn zu machen wie z.B das Wasser eines kleinen Flusses umzuleiten, was natürlich zu grösseren Problemen führte, da irgend jemand kein Wasser bekam, der im Prinzip hätte Wasser bekommen sollen. Bubenstreich?! Nein, die Tätigkeit eines ADHS Kindes. Muss ja so sein. Nur Unsinn im Kopf und zum Lernen &#8230;.. keine Zeit. Man ist eben mit wichtigeren Dingen im Leben beschäftigt. Hättest Du, liebe Leserin und lieber Leser, nicht einmal wieder Lust, den Flusslauf &#8220;umzulegen&#8221;? Hättest Du nicht wieder einmal Lust, im Wald eine Hütte zu bauen und Dich dort zu verkriechen, bis es Dunkel geworden ist? Wie wäre es, in ein altes, unbewohntes Haus einzudringen, dort herumzustöbern und vielleicht mit einer zerrissenen Hose nach Hause zu kommen?</p></blockquote><p>JA, genau zu solchen Dingen habe ich Lust!</p><p>Da hat sich die Pharmafia ja ein hübsches Mittelchen ausgedacht, um aufsässige und eigenwillige Persönlichkeiten auf Gleichstrom zu stellen. Natürlich steckt da ein Plan dahinter…</p><p>Ritalin ist gesundheitsschädigend, tötet sämtliche innere Stimmen ab und macht aus dir ein gefühlskalter, gut funktionierender Zombie, der nicht aufmuckt, wenn man seine Freiheiten Schritt für Schritt weiter einschränkt.</p><p>Gut für die, die uns kontrollieren wollen. Schlecht für uns.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2012/04/24/finger-weg-von-ritalin/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> <item><title>Diskussionen über die Hackerlegende Tron</title><link>http://scratchbook.ch/2012/04/20/diskussionen-uber-die-hackerlegende-tron/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2012/04/20/diskussionen-uber-die-hackerlegende-tron/#comments</comments> <pubDate>Fri, 20 Apr 2012 09:09:22 +0000</pubDate> <dc:creator>Daniel</dc:creator> <category><![CDATA[Informatik]]></category> <category><![CDATA[Nachdenklich]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category> <category><![CDATA[Hacker]]></category> <category><![CDATA[Tod]]></category> <category><![CDATA[Tron]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11662</guid> <description><![CDATA[Neulich am Easterhegg musste ich mich entscheiden, ob ich den Sonntag Abend dort verbringe, oder an eine Party gehe wo ein Kollege von mir geladen war. Ich entschied mich noch den Vortrag über Datenschutz und Vorratsdatenspeicherung in der Schweiz anzuhören und danach machte ich mich auf den Weg. Die Party selbst war nicht so mein [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Neulich am <a href="https://easterhegg.ch/" target="_blank">Easterhegg</a> musste ich mich entscheiden, ob ich den Sonntag Abend dort verbringe, oder an eine Party gehe wo ein Kollege von mir geladen war. Ich entschied mich noch den <a href="https://easterhegg.ch/lecture-vorratsdatenspeicherung-in-der-schweiz-stand--aktivismus-dagegen" target="_blank">Vortrag</a> über Datenschutz und Vorratsdatenspeicherung in der Schweiz anzuhören und danach machte ich mich auf den Weg.</p><p>Die Party selbst war nicht so mein Ding, da ich kaum ein konstruktives Gespräch führen konnte und den Eindruck nicht los wurde, dass dies irgendwie nicht meine Leute sind. Also schnappte ich mir vorerst mal ein Drink und zog mich mehr oder weniger gelangweilt in eine weniger belebte Ecke zurück. In der nähe fiel mir eine Person auf, welche gerade eine Zigarette rauchte und auf mich ebenfalls nicht den Eindruck weckte, als würde sie sich wie die Mehrheit der Masse im getummel der Party bewegen. Aufgrund meines Eintritts-Batches von der Easterhegg wurde in ein Gespräch verwickelt  und die Person stellte sich mir als Künstler vor.</p><blockquote><p>Sag mal, was ist das für ein Batch den du da trägst?</p><p>Achso, hat nichts mit dieser Party hier zu tun. Ich komme direkt vom Easterhegg, einer Veranstaltung und Plattform für Technik- und Computerbegeisterte Leute.</p><p>Easterhegg? Noch nie gehört&#8230; Wer organisiert das?</p><p>Wurde vom <a href="http://wiki.chaostreff.ch/Chaostreff" target="_blank">Chaostreff Basel</a> organisiert. Vielleicht ist dir CCC ein Begriff?</p><p>Ja,  Chaos Computer Club sagt mir etwas. Hätte ich jetzt nicht gedacht, du siehtst irgendwie gar nicht aus wie einer von denen&#8230; <img src='http://scratchbook.ch/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /></p><p>Ich musste schmunzeln. In Gedanken hatte ich ein Bild und dachte: <a href="http://citpsite.s3-website-us-east-1.amazonaws.com/oldsite-htdocs/memory-content/memory_9.jpg" target="_blank">Diesen zwei</a> würde man es sofort ansehen! Aber so Nerdig sehe ich halt nun mal nicht aus <img src='http://scratchbook.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /></p><p>Also antworte ich, dass ich mich für IT Sicherheit interessiere und zuvor noch nie an einer  Veranstaltung des CCC war. Wenn das ganze schon mal in der Gegend ist, wäre es ja schade nicht dabei zu sein!</p><p>Danach fragte er mich, ob mir <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tron_%28Hacker%29" target="_blank">TRON</a> ein Begriff sei.</p><p>Ja klar, ich habe seine Geschichte ein wenig verfolgt und auch <a href="http://www.burks.de/burksblog/tron-tod-eines-hackers" target="_blank">das Buch</a> über seine Lebensgeschichte gelesen, welches ich aber nur noch in einem Antiquariat fand.</p><p>Er kenne TRON aus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Offenbarung_23" target="_blank">Offenbarung 23</a>, einer packenden Hörspielserie. (Dazu später&#8230;)</p></blockquote><p>Es entwickelte sich ein Dialog wilder Verschwörungstheorien rund um den Mythos Tron.</p><p>Doch wer war Tron eigentlich?</p><p><span id="more-11662"></span></p><p><strong>Kurzgefasster Lebenslauf</strong></p><p>Geburt: 8. Juni 1972 in Berlin<br /> Aufwachsen abwechselnd in Berlin und in Pula (Süd-Istrien, Kroatien) &#8211; Viel auf Reisen. (beide Eltern aus der Tourismusbranche)</p><p>Seine abwechslungsreiche Kindheit führte dazu, dass er selbstbewusst, tierlieb und sozial engagiert wurde. Er hatte zudem früh gelernt, Menschen einzuschätzen.</p><p>Er verließ die Schule mit mittlerer Reife, um eine Lehre an der TU Berlin anzufangen.<br /> Anschließend machte er das Fachabitur (und hatte insgesamt die Zeit besser genutzt als mit Abitur &#8211; auch im Schulbereich waren all seine Entscheidungen wohlbegründet)</p><p>Schon früh begeisterte sich Boris für Basteleien, (Elektro-)Technik und später Telekommunikation. (Seine Suche nach Technik im Sperrmüll machte ihn im ganzen Viertel bekannt.) Lego, Märklin-Eisenbahnen, Fischer-Technik um nur ein paar Begriffe zu nennen.<br /> Als nächstes kam der C64, an dem er weitere technische Erfahrungen sammeln konnte..</p><p>1995 wurde er den Behörden das erste Mal auffällig: <strong>Mit einem Vorschlaghammer zertrümmerte er eine Telefonzelle, denn er brauchte den Chip, nachdem die Telekom für Telefonkarten eine neue Software verwendete</strong>. Allerdings wurde dann auch der Chaos Computer Club auf Boris aufmerksam. Das Angebot beizutreten, nahm Tron an.<br /> Er widmete sich dann Projekten, bei denen er sich weniger Sorgen um strafrechtliche Verfolgung machen musste. (Siehe auch Spannungsfeld) Frühjahr 1998: Diplomarbeit Cryptofon (Bewertung: sehr gut, großes Lob vom Professor)<br /> Erläuterung:<br /> Es handelt sich beim Cryptofon um ein relativ simples Telefon, das verschlüsselte ISDN-Telefonie bietet. Es ist ausschließlich aus solch simplen Bauteilen geschaffen, bei denen selbst die Paranoidsten so gut wie sicher gehen können, dass keine Hintertüren eingebaut sind.</p><p>März 1998 Reise nach Südafrika<br /> Juni 1998 Reise nach Ägypten</p><p>&#8211;&gt; Safari in einer Kleingruppe war für den November geplant (Kurz vor dem Tod nahm er an einem Seminar in einem Reisebüro teil).</p><p>Boris wollte nie kriminell sein und/oder Profit aus seinen Projekten schlagen, sondern Spaß mit dem Gerät haben und vor allem aufzeigen, wie schlampig die Schöpfer der Systeme geplant haben und wie leicht diese knackbar sind.</p><p>Quelle: <a href="http://www.verschwoerungen.info/index.php?title=Tron" target="_blank">http://www.verschwoerungen.info/index.php?title=Tron</a></p><p>Kurz nachdem er seine Diplomarbeit das Cryptphon fertiggestellt hatte, verschwand er und wurde einige Tag später erhängt an einem Baum gefunden. Sämtliche Ermittlungen wurden eingestellt. Begründung: Es handelt sich um Selbstmord</p><p>Weitere Infos auf: <a href="http://www.tronland.de" target="_blank">http://www.tronland.de</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2012/04/20/diskussionen-uber-die-hackerlegende-tron/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>5</slash:comments> </item> <item><title>Euer Internet ist nur geborgt!</title><link>http://scratchbook.ch/2012/04/17/euer-internet-ist-nur-geborgt/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2012/04/17/euer-internet-ist-nur-geborgt/#comments</comments> <pubDate>Tue, 17 Apr 2012 15:06:31 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category> <category><![CDATA[Webentwicklung]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11659</guid> <description><![CDATA[Wer Facebook, Twitter oder andere soziale Netzwerke nutzt, ist im Netz nicht wirklich frei. All diese Dienste können von den Betreibern jederzeit verändert, verkauft, zensiert, geschlossen werden. Wer wirklich frei im Internet veröffentlichen will, braucht eine eigene Website. Ende Februar 2012 versucht ein Mitarbeiter von muenchen.de, dem offiziellen Portal der Stadt München, die eigene Facebook-Seite [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer Facebook, Twitter oder andere soziale Netzwerke nutzt, ist im Netz nicht wirklich frei. All diese Dienste können von den Betreibern jederzeit verändert, verkauft, zensiert, geschlossen werden. Wer wirklich frei im Internet veröffentlichen will, braucht eine eigene Website.</strong></p><p><span id="more-11659"></span>Ende Februar 2012 versucht ein Mitarbeiter von muenchen.de, dem offiziellen Portal der Stadt München, die eigene Facebook-Seite zu erreichen, die bis dahin unter facebook.com/muenchen zu finden war. Erfolglos. Die Seite war <a href="http://www.muenchen.de/meta/presse/facebook.html">ohne Vorwarnung gesperrt worden</a>. Die fast 400.000 Fans der Seite &#8211; mit einem Mal so unerreichbar wie das Internet im ICE zwischen Hamburg und Berlin.</p><p>Facebook hatte sich entschieden, Städte selbst zu vermarkten. Aber leider vergessen, das den Städten mitzuteilen.<br /> Rückschwenk in den Januar 2012: Google stellt die twitterähnliche Plattform Jaiku ein, die damit dem Schicksal vieler anderer Google-Dienste folgt: Google Labs, Google Buzz, Google Health, Google Wave. Selbst die &#8220;Social Search&#8221;-Plattform Aardvark wurde geschlossen, obwohl sie einen famosen Rekord des 21. Jahrhunderts hielt: Google bezahlte für 90.000 aktive Nutzer 50 Millionen Dollar. Aardvark liegt damit in der ewigen Rangliste der teuersten Netzunternehmen mit 555 Dollar je Nutzer an dritter Stelle. Die beiden ersten Ränge belegt natürlich konkurrenzlos Jerry Yangs Beerdigungsinstitut für Start Ups: an Platz zwei Geocities für 830 Dollar je Nutzer. Und uneinholbar im ewigen New-Economy-Himmel Broadcast.com mit sagenhaften 10.961 Dollar je aktivem Nutzer, beide 1999 für Milliardenbeträge gekauft von Yahoo. Selbstredend sind auch diese beiden Dienste inzwischen geschlossen.</p><p>Sprung in den März 2012, in dem ein vielgenutztes Start-Up namens Posterous in seinem Blog glücklich verkündet, von Twitter gekauft worden zu sein. Die Gründer erklären, dass ihr Service weiterbestehen wird. Wenn aber wider Erwarten doch nicht &#8211; man kann ja nie wissen! &#8211; würde man zumindest &#8220;ausreichend lange vorher&#8221; Bescheid sagen. Aber trotzdem jetzt schon mal geeignete Instrumente für den Download der Inhalte bereitstellen. Also nur für den Fall. Den rein hypothetischen.</p><p><strong>Monetenhafter Aufstieg</strong></p><p>Obwohl diese drei Ereignisse der sozialen Medienlandschaft aus den ersten drei Monaten des Jahres 2012 scheinbar wenig miteinander zu tun haben, hängen sie damoklesschwer über den anderthalb Milliarden Social-Media-Nutzern der Welt. Denn ihr Internet ist nur geborgt. Wenn aus irgendeinem Grund, der selbst Franz Kafka als unverhältnismäßig kafkaesk erschienen wäre, der eigene Account gesperrt würde &#8211; man stünde einer undurchdringlichen Wand aus Allgemeinen Geschäftsbedingungen gegenüber, verputzt mit Kontaktformularen und einem englischsprachigen Help-Forum, wo nur noch Nutzer Nutzern nutzen.</p><p>Eigentlich ist es eine Banalität und sollte gar nicht mehr erwähnt werden müssen: Daten auf sozialen Netzwerken müssen unter allen Umständen so behandelt werden, als könnten sie jederzeit verloren gehen. Denn sie können jederzeit verloren gehen. Trotzdem scheint die Welt likebegeistert anders zu handeln: All ihr digitales Schaffen findet im geborgten Internet statt. Social Media ist ohne Zweifel der aktuelle Stand des Internets. Vom Umbau des größten Internetunternehmens, Google, in ein doppelplusgutes Social Network mit angeschlossener Suche bis zum Börsengang von Facebook: das Netz atmet social. Aber wer auf seine digitale Freiheit Wert legt, für den bleibt &#8211; solange freie Social Networks wie Diaspora noch irrelevant sind &#8211; nur das schönste, aber anstrengendste Instrument für die soziale Vernetzung und das Teilen von Inhalten übrig: die selbst kontrollierte Website, also das Blog.</p><p>Zeitgleich mit dem monetenhaften Aufstieg der sozialen Netzwerke begann im deutschsprachigen Raum der Niedergang der Blogs. Facebooks Nutzungszahlen sind gigantisch, ebenso YouTubes Abrufe oder Twitters Tweethagel. Und auch Google Plus ist stets bemüht, die ihm übertragenen Aufgaben zur Zufriedenheit der Nutzer zu erledigen.</p><p><strong>Nur auf einem Blog kann man machen, was man möchte</strong></p><p>Gleichzeitig sank aber die Zahl der Verlinkungen von Blogs untereinander so stark, dass Jens Schröder &#8211; über Jahre das inoffizielle, statistische Bundesblogamt &#8211; sein Projekt deutscheblogcharts.de mangels Masse und Sinnfälligkeit einstellte. Der Grund für den Sinkflug des Blogs: Soziale Befindlichkeiten werden heute auf Facebook geteilt, kurze Mitteilungen und Links auf Twitter und auf Facebook, Fotos auf einer der hundert Plattformen sowie auf Facebook, Videos auf YouTube und auf Facebook &#8211; für fast jede Art von Äußerung, die in einem Durchschnittsblog 2005 der Netzöffentlichkeit präsentiert wurde, gibt es heute ein eigenes Social Network. Und Facebook.</p><p>Dabei kann man auf einem Blog machen, was man möchte. Ärgerlicherweise bedeutet das auch, dass man machen muss, was man möchte. Und dauernd möchten zu müssen ist recht energieaufwendig. Ein soziales Netzwerk dagegen bietet nur ein sehr eingeschränktes Spektrum an Möglichkeiten: Auf Facebook kann man sich ganz simpel völlig frei entscheiden zwischen allem, <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,816847,00.html">was Mark Zuckerberg für angemessen hält</a>. Die Veröffentlichung bestimmter Fotos, Links zu bestimmten Websites oder auch die Inhaberschaft bestimmter, problematischer Meinungen gehört nicht dazu.</p><p>Es scheint, als würde sich zwischen den sozialen Netzwerken und den Blogs das ewige gesellschaftspolitische Drama wiederholen: Freiheit ist eine so anstrengende und gelegentlich komplizierte Angelegenheit, dass viele Leute sie offenbar gern eintauschen gegen ein enges Korsett, wenn das bloß gut geheizt ist und sich nicht allzu kompliziert anfühlt. Heute gibt es in Deutschland über 23 Millionen aktive Facebook-Nutzer, aber (nach Expertenschätzung) nur wenige hunderttausend Blogs. Mit dem zunehmenden digitalen Bewusstsein in der Bevölkerung, quer durch alle digitalen Schichten von der Softwareingenieurin bis zum Bundestagsabgeordneten, ist die Zeit für eine Renaissance des selbstkontrollierten Blogs gekommen: Bürger zu Bloggern, das Blog ist die digitale Stimme des Einzelnen.<br /> Es gibt viele Anzeichen, dass sich eine digitale Gesellschaft entwickelt, vom Erfolg der Piratenpartei bis zur Netzselbstverständlichkeit einer jungen Generation. Aber den Rahmen für diese digitale Gesellschaft setzen bisher nicht diejenigen, die er betrifft, sondern die Aktionäre einer handvoll kalifornischer Konzerne. Und das wiederum ist die Schuld derjenigen, die Internet sagen und Social Networks meinen, die nicht bemerken, dass sie auf Facebook, Twitter und Google Plus nur zu Gast sind. Der Weg vom Netzkonsumenten zum mündigen Digitalbürger führt nur über eine selbstkontrollierte Web-Seite, alles andere ist unterhaltsames, nützliches, schmückendes Beiwerk.</p><p><strong>tl;dr</strong></p><p>Social Networks sind gut und nützlich &#8211; wenn die digitale Existenz nicht allein von ihnen abhängt. Blogs sind die Seele von Social Media.</p><p><em>Anmerkung: Der Autor ist mit allen erwähnten Personen freundschaftlich verbunden außer mit Jerry Yang, Mark Zuckerberg, Franz Kafka und den Bundestagsabgeordneten. Außerdem bestreitet er einen Teil des Lebensunterhalts durch Bloggen, weshalb man ihm ein indirektes, wirtschaftliches Interesse an einer florierenden Bloglandschaft unterstellen kann.</em></p><p>(<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,827995,00.html">Quelle</a>)</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2012/04/17/euer-internet-ist-nur-geborgt/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Statusbericht</title><link>http://scratchbook.ch/2012/04/12/statusbericht/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2012/04/12/statusbericht/#comments</comments> <pubDate>Thu, 12 Apr 2012 15:08:56 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11646</guid> <description><![CDATA[Die Mehrzahl von Status: Status. Nicht Stati. Und schon gar nicht Statis. Statüsser erst recht nicht. http://de.wikipedia.org/wiki/Stati]]></description> <content:encoded><![CDATA[<h2>Die Mehrzahl von Status: Status. Nicht Stati. Und schon gar nicht Statis. Statüsser erst recht nicht.</h2><p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stati">http://de.wikipedia.org/wiki/Stati</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2012/04/12/statusbericht/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Arena 51</title><link>http://scratchbook.ch/2012/03/30/arena-51/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2012/03/30/arena-51/#comments</comments> <pubDate>Fri, 30 Mar 2012 07:06:08 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Freie Informationen]]></category> <category><![CDATA[Informatik]]></category> <category><![CDATA[Musik]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11626</guid> <description><![CDATA[51 Tatort-Autoren haben einen offenen Brief geschrieben. Nachdem die Fazialpalmierungs-Schwielen abgeheilt und die Schorfbildung eingesetzt hatte, haben 51 Hacker vom CCC einen deftigen Rant in die Gegenrichtung geschrieben. Viel Spaß bei der Lektüre. Liebe Tatort-Drehbuchschreiber, […] Auch wir sind Urheber, sogar Berufsurheber, um genau zu sein. Wir sind Programmierer, Hacker, Musiker, Autoren von Büchern und [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2012/03/ContentMafia-300x171.png" alt="ContentMafia" title="" width="300" height="171" class="alignnone size-medium wp-image-11627" /></p><p><a href="http://www.drehbuchautoren.de/nachrichten/2012/03/offener-brief-von-51-tatort-autoren-0">51 Tatort-Autoren haben einen offenen Brief geschrieben</a>. Nachdem die Fazialpalmierungs-Schwielen abgeheilt und die Schorfbildung eingesetzt hatte, haben <a href="http://ccc.de/updates/2012/drehbuchautoren">51 Hacker vom CCC einen deftigen Rant in die Gegenrichtung geschrieben</a>. Viel Spaß bei der Lektüre.</p><blockquote><p>Liebe Tatort-Drehbuchschreiber,</p><p>[…] Auch wir sind Urheber, sogar Berufsurheber, um genau zu sein. Wir sind Programmierer, Hacker, Musiker, Autoren von Büchern und Artikeln, bringen gar eigene Zeitungen, Blogs und Podcasts heraus. Wir sprechen also nicht nur mit Urhebern, wir sind selber welche. Es wird daher keinen “historischen Kompromiß” geben, denn es stehen sich nicht zwei Seiten gegenüber, jedenfalls nicht Urheber und Rezipienten, sondern allenfalls prädigitale Ignoranten mit Rechteverwertungsfetisch auf der einen Seite und wir auf der anderen, die wir deren Verträge aufgezwungen bekommen.</p></blockquote><blockquote><p>Und wißt Ihr, welcher kreative Bereich stärker wächst und mehr Umsatz macht, Musik oder Software? Überraschung: Es stellt sich heraus, daß man auch ohne Verwertungsindustrie überleben kann. Anstatt Euch an den Konsumenten gütlich zu tun, solltet Ihr Eure Anstrengungen darauf konzentrieren, für Eure Werke direkt vom Auftraggeber ordentlich entlohnt zu werden. Was Ihr braucht ist eine den Namen verdienende, starke Gewerkschaft, kein Monster aus Verwertungsgesellschaften, die dann Youtube langjährig verklagen, weil sie kostenlos Werbung für Euch machen und Euch damit zukünftige Aufträge verschaffen.</p></blockquote><blockquote><p>Dass unerwünschtes Vervielfältigen von digitalen Erzeugnissen nun zum gesamtgesellschaftlichen Problem wird, hat weniger mit dem ebenfalls reformbedürftigen Verwertungsrecht zu tun, als mit dem Abmahn-Unwesen, das zur Zeit viele gerade jüngere, nicht adäquat versorgte potentielle Konsumenten eiskalt erwischt.</p></blockquote><blockquote><p>Wir sollen also die Finger von den Schutzfristen lassen. Oh bitte, es bluten einem die Ohren bei diesem ewiggestrigen Singsang, den wir uns seit Jahren anhören müssen, während alle paar Jahre die Fristen verlängert werden. Wir sind jetzt bald bei einer Länge von einem Jahrhundert angekommen, und da bringt Ihr echt das Argument, man dürfe die Schutzfristen nicht anrühren? Wir glauben, es hackt.</p></blockquote> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2012/03/30/arena-51/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>EU: «ACTA darf nicht scheitern»</title><link>http://scratchbook.ch/2012/03/27/eu-acta-darf-nicht-scheitern/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2012/03/27/eu-acta-darf-nicht-scheitern/#comments</comments> <pubDate>Tue, 27 Mar 2012 12:00:47 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category> <category><![CDATA[Webentwicklung]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11621</guid> <description><![CDATA[Der Bürgerprotest wird als “aggressive pan-europäische Kampagne” gegen ACTA bezeichnet, “die von einer demokratisch nicht legitimierten Internetgemeinde getragen werde”. ACTA dürfe laut der Diktatur EU-Kommission nicht scheitern, “da dies ein gefährliches Signal zur Glaubwürdigkeit der grössten Führer aller Zeiten der Europäischen Union aussenden werde. Auf keinen Fall dürfe man dem Druck der Internetgemeinde nachgeben. Schließlich [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2012/03/O_1000_680_680_Zensur-300x170.jpg" alt="" title="" width="300" height="170" class="alignnone size-medium wp-image-11622" /></p><blockquote><p>Der Bürgerprotest wird als “<em>aggressive pan-europäische Kampagne</em>” gegen ACTA bezeichnet, “die von einer demokratisch nicht legitimierten Internetgemeinde getragen werde”. ACTA dürfe laut der <del datetime="2012-03-27T11:44:06+00:00">Diktatur</del> EU-Kommission nicht scheitern, “da dies ein gefährliches Signal zur Glaubwürdigkeit <del datetime="2012-03-27T11:44:06+00:00">der grössten Führer aller Zeiten</del> der Europäischen Union aussenden werde. Auf keinen Fall dürfe man dem Druck der Internetgemeinde nachgeben. Schließlich seien sämtliche Einwände gegen ACTA <em><a href="http://acta.digitalegesellschaft.de/">unbegründet</a></em>.”</p></blockquote><p>(<a href="https://netzpolitik.org/2012/wenn-acta-scheitere-sei-dies-die-schuld-der-internet-gemeinde/">Quelle</a>)</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2012/03/27/eu-acta-darf-nicht-scheitern/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Bücher</title><link>http://scratchbook.ch/2012/03/23/bucher/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2012/03/23/bucher/#comments</comments> <pubDate>Fri, 23 Mar 2012 16:07:56 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Bücher]]></category> <category><![CDATA[Nachdenklich]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11607</guid> <description><![CDATA[(von geekhole.ch) Liebe Leserin, lieber Leser, könnten Sie sich eine Welt ohne Bücher vorstellen? Keine Klassiker der deutschen und amerikanischen Literatur, keine Sachbücher, keine Kochbücher, keine Bibel – nichts? Dies mag im ersten Moment zwar unglaublich klingen, ist aber der Ausgangspunkt vom 1953 erschienenen Buch „Fahrenheit 451“. Das von Ray Bradbury verfasste Werk spielt nicht [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><em>(von <a href="http://geekhole.ch/2012/03/anspruchsvolle-literatur-ein-auslaufmodell-unserer-zeit/">geekhole.ch</a>)</em></p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2012/03/663092_26111643-630x350-618x343.jpg" alt="" title="" width="618" height="343" class="alignnone size-large wp-image-11608" /></p><p>Liebe Leserin, lieber Leser, könnten Sie sich eine Welt ohne Bücher vorstellen? Keine Klassiker der deutschen und amerikanischen Literatur, keine Sachbücher, keine Kochbücher, keine Bibel – nichts? Dies mag im ersten Moment zwar unglaublich klingen, ist aber der Ausgangspunkt vom 1953 erschienenen Buch „Fahrenheit 451“. Das von Ray Bradbury verfasste Werk spielt nicht zuletzt wegen seiner brillanten Idee in ein und derselben Liga mit diversen weiteren düsteren Dystopie-Erzählungen wie z. B. „1848“ von George Orwell.</p><p>Die ganze Ausgangslage ist simpel. Seit dem sämtliche Häuser vermeintlich brandsicher gemacht wurden,  besteht die Aufgabe der Feuerwehr nicht mehr darin, das Feuer zu löschen, sondern es zu entfachen und sämtliche Bücher zu verbrennen. Da Bücher nicht selten zum kritischen Denken anregen, werden sie als reale Bedrohung der sozialen Stabilität wahrgenommen. Kreative Freigeister und Genies sind der Gesellschaft ein Dorn im Auge und werden so schnell wie möglich neutralisiert. Überdimensionale TV-Geräte lullen die Bevölkerung ununterbrochen ein, der Realitätsbezug schwindet dahin. Wahrlich ein Horrorszenario, mögen Sie sich nun denken. Aber sind wir wirklich noch so weit davon entfernt?</p><p><span id="more-11607"></span>Jeden Morgen in der S-Bahn treffe ich ein bekanntes Bild an. Wo man nur hin sieht lesen die Zugfahrer das Gratisblatt „20 Minuten“. Dieses Machwerk verdient es nicht, mit dem Wort Zeitung beschrieben zu werden. Meist irrelevante, vermeintliche News zieren die Frontseite. Information verkommt zum Konsumgut, die Artikel sind bewusst einfach und oberflächlich gehalten, Effekthascherei scheint prioritär zu sein. Weiterhin ist auffällig, dass viele Zugfahrer sich mit ihren mp3-Playern von der Aussenwelt abschotten, Gespräche werden tunlichst vermieden. Unsere Welt ist vernetzter denn je, aber wir werden immer isolierter und einsamer. Ein wunderschönes Paradoxon, nicht?</p><p>Was mich aber wirklich beschäftigt, ist die Tatsache, dass echte Bücher in unserer Gesellschaft immer mehr an Stellenwert einbüssen. Wie viele Jugendliche würden heute noch Lesen als ihr Hobby bezeichnen? Das Lesen von anspruchsvoller Literatur wird von der jüngeren Generation im Allgemeinen wohl eher als Qual wahrgenommen, es ist nicht selten anstrengend und erfordert viel Konzentration. Wozu soll ich etwas lesen, wenn ich auch passiv Fernsehen kann? Vielen Schülern ist gar nicht bewusst, wie bereichernd dass diese Tätigkeit sein kann. Ihnen entgeht nicht nur das Gefühl der intellektuellen Befriedigung, ihnen bleibt somit auch ein unglaublicher Fundus an exzellenten Ideen versperrt, da sie gar nie in diese Sphären vordringen! Einher mit diesem Trend geht auch der Niedergang unserer Sprache. Wir probieren immer öfters den Sachverhalt so kurz wie nur möglich zu beschreiben, wir reduzieren und abstrahieren, verlieren aber zusehends die Fähigkeit uns wirklich präzise auszudrücken, da unser Wortschatz kontinuierlich schrumpft.</p><p>Eigentlich ironisch, aber in unserer digitalisierten, schnellen Welt scheint die Luft für Bücher immer dünner zu werden. Es braucht keine Feuerwehr, welche die Bücher verbrennt, wir verdrängen die Bücher auch so immer mehr aus unserem Leben. Bleibt nur zu hoffen, dass es noch nicht zu spät ist, um dieser intellektuellen Verarmung entgegenzuwirken! Wie könnte dieser Trend gebrochen werden? Meines Erachtens wäre es wertvoll, wenn die Kinder schon sehr früh mit Büchern in Kontakt kommen und eine Beziehung zu ihnen aufbauen. Sie sollten die Bücher als wichtigen Bestandteil der Grundschule erleben. Sie sollen erkennen, dass Lesen durchaus mit Spass verbunden sein kann. Denn nur wer Bücher und Literatur im Allgemeinen von Grund auf zu schätzen lernt, wir dies auch als Erwachsener weiterhin tun. Bleibt zu hoffen, dass diese Ideen eines Tages Realität werden!</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2012/03/23/bucher/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Irgendwas mit Tomaten</title><link>http://scratchbook.ch/2012/03/11/irgendwas-mit-tomaten/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2012/03/11/irgendwas-mit-tomaten/#comments</comments> <pubDate>Sun, 11 Mar 2012 16:49:51 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11591</guid> <description><![CDATA[Früher im Turnunterricht. Der Lehrer: &#8220;Beim nächsten Tor könnt ihr in die Pause.&#8221; Der Claude: Schiesst ein Eigentor (weil das natürlich VIEL einfacher ist ) *hrhr* Für meine Teammitglieder brach damals eine Welt zusammen. &#8220;Spinnsch Du? Das chasch doch nid mache!&#8221; Wir haben verloren! Ein Aufstand. Gewinnen um jeden Preis. IDIOTEN. &#8220;WIR HABEN LÄNGER PAUSE!&#8221; [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Früher im Turnunterricht.<br /> <strong>Der Lehrer</strong>: &#8220;Beim nächsten Tor könnt ihr in die Pause.&#8221;<br /> <strong>Der Claude</strong>: Schiesst ein Eigentor (weil das natürlich VIEL einfacher ist <img src='http://scratchbook.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> ) *hrhr*</p><p>Für meine Teammitglieder brach damals eine Welt zusammen. &#8220;Spinnsch Du? Das chasch doch nid mache!&#8221; Wir haben verloren! Ein Aufstand. Gewinnen um jeden Preis.</p><p>IDIOTEN.</p><p><span id="more-11591"></span>&#8220;WIR HABEN LÄNGER PAUSE!&#8221; *klingelingeling*</p><p>Es geht immer nur ums Gewinnen und um den Wettbewerb.<br /> Ich dachte damals &#8220;mein Gott, spinnen die? Eine Stunde eures Lebens, wo ihr mal nicht gewinnt &#8211; dafür aber 5min länger Pause?&#8221;<br /> Wird offenbar nicht so hoch gerechnet.</p><p>Haben wir seither einen Fortschritt erreicht?</p><p>NEIN! Oh-my-god-and-mo-ther-fucking-NEIN!</p><p>Turnunterricht ist nur der Anfang der Gehirnwäsche! Wir werden darauf GETRIMMT, immer besser als andere zu sein! Und das wird höher gewertet als Freiheit. O.M.G.</p><p>Wenn man die Sklaven fragt: &#8220;Wollt ihr mehr Freiheit? Mehr Ferien?&#8221;</p><p>STELL DIR VOR SIE SAGEN NEIN!</p><p>Genau das ist geschehen:</p><p><img class="alignnone size-full wp-image-11592" title="idiots.jpg" src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2012/03/idiots.jpg" alt="" width="587" height="513" /></p><p>Das ist ja eine schöne Zwischenbilanz, wie gehirngewaschen dieses scheiss Fussvolk immer noch ist. 100%. Gopferdamminomol</p><blockquote><p>&#8220;Die Herrschaft der Dummen ist unüberwindlich, weil es so viele sind, und ihre Stimmen zählen genau wie unsere.&#8221;</p><p>-Albert Einstein</p></blockquote><p>Ich glaube ich bin auf dem falschen Planeten. Diese Menschheit hier will gar nicht frei sein.<br /> Ich denke es ist das beste, wir brechen die Mission zur Befreiung der Menschheit ab und lassen diesen Schandfleck als Gefängnisplaneten zurück. Was mache ich hier eigentlich noch? Rundherum nur noch Dummheit und eine Schafherde, die <em>unfrei bleiben will</em>. AAARGH</p><p>&#8220;Mehr Ferien? Nein!<br /> Wir wollen weiterhin schaffen uns unser Leben den Göttern des Profits opfern, auch wenn es zu unserem Nachteil ist. Alles was zählt ist Geld, und wir sind bereit alles dafür zu geben. Am liebsten 24&#215;7.&#8221;</p><blockquote><p>Zwei Wochen mehr Ferien würden die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz schwächen und Arbeitsplätze gefährden.</p></blockquote><p>Wisst ihr was? Wir könnten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/KZ_Auschwitz-Birkenau">Auschwitz</a> wiedereröffnen, wenn ihr so geil auf Arbeitsplätze seid! Dort gab es früher nämlich auch Jobs.<br /> Ihr Arschlöcher.</p><blockquote><p>Preachy assholes annoy the hell out of me.<br /> The world doesn’t want to be helped.<br /> <a href="http://scratchbook.ch/2011/05/29/realitybites-txt/">Reality Bites</a>.</p></blockquote><h2>Mehr Ferien? Nein Danke!</h2><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2012/03/lemmingsheeple.jpg" alt="" title="lemmingsheeple" width="555" height="370" class="alignnone size-full wp-image-11593" /></p><p><strong>Zwei Wochen mehr Ferien würden die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz schwächen und Arbeitsplätze gefährden, warnten die Arbeitgeber im Vorfeld der Abstimmung über die «Ferien-Initiative» – die Drohungen sind bei den Abstimmenden auf offene Ohren gestossen. Weiterhin werden vor allem die Gutverdienenden mehr Ferien haben. Ein Kommentar.</strong> Von Remo Leupin</p><p>Sechs Wochen Ferien – schön wärs gewesen. Zwei Drittel der Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben die Ferieninitiative der Gewerkschaft Travail.Suisse abgelehnt. Das ist nicht überraschend. Selten votiert das Volk der Angestellten und Mieter eigennützig zu seinen Gunsten. Schon gar nicht in Zeiten der Krise.</p><p>Geschickt haben Bundesrat, Arbeitgeber und bürgerliche Parteien mit Slogans wie «Mehr Ferien = weniger Jobs» auf der Krisenklaviatur gespielt und den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern eingebläut, dass eine Aufstockung der Ferien auf sechs Wochen die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz schwächen würde.</p><p><strong>Kein Geld für mehr Ferien – wirklich?</strong></p><p>Eine Annahme der Initiative würde die Arbeitgeber über sechs Milliarden Franken pro Jahr kosten, warnten die Patrons, das könne die Wirtschaft nicht verkraften – schlimmstenfalls müssten sogar Arbeitsplätze ins Ausland verlagert werden. Und die Chefs von kleineren und mittleren Unternehmen klagten, dass eine Aufstockung der Ferientage die Betriebe vor gravierende organisatorische Probleme stellen und die Arbeitnehmenden noch stärker belasten würde, da die anfallende Arbeit von weniger Köpfen oder in kürzerer Zeit verrichtet werden müsste. Die Drohungen der Patrons sind bei einer Mehrheit der Abstimmenden auf offene Ohren gestossen.</p><p>Man konnte das Ganze natürlich auch anders sehen. Zum Beispiel, dass die zwei zusätzlichen Lohnkostenprozente, die zwei Wochen mehr Ferien mit sich gebracht hätten, durch die stetig steigende Arbeitsproduktivität locker hätten finanziert werden können – und dass den Angestellten nach den kräftigen Leistungssteigerungen in den letzten Jahren endlich auch eine Beteiligung an den Produktivitätsgewinnen zustehen würde. Studien zur Arbeitseffizienz zeigen, dass die Produktivität allein zwischen 1991 und 2006 um über 20 Prozent gestiegen ist – ein Trend der auch in den vergangenen Jahren nicht gebrochen wurde. Die Löhne der meisten Arbeitnehmenden dagegen haben sich nicht parallel zu den Leistungssteigerungen erhöht.</p><p><strong>«Mehr Lohn = mehr Ferien» heisst die Devise</strong></p><p>Man könnte auch einwenden, dass die Schweizerinnen und Schweizer in Sachen Ferien und Freitagen – anders als vom Bundesrat in den Abstimmungsunterlagen dargestellt – durchaus Nachholbedarf gegenüber dem Ausland haben: Mit den gesetzlich vorgeschriebenen 20 Ferien- und 9 Feiertagen markiert unser Land gemeinsam mit den Niederlanden das Schlusslicht in Europa. Umgekehrt sieht es bei der wöchentlichen Arbeitszeit Zeit. Nirgendwo in Europa wird so viel gearbeitet wie hierzulande: Mit durchschnittlich 44 Arbeitsstunden pro Woche liegt die Schweiz deutlich vor Frankreich (38), Österreich (41) oder Deutschland (40).</p><p>Und man könnte schliesslich mit Blick auf die Schweizerische Arbeitskräfteerhebung darauf hinweisen, dass grosszügige Ferienregelungen bei den Besserverdienenden schon längst zur Tagesordnung gehören. Über 60 Prozent der Angestellten mit einem Jahreseinkommen von über 110’000 Franken beziehen heute schon mehr als fünf Wochen Ferien, 15 Prozent sogar sechs Wochen und mehr. Beschäftigte mit einem Jahreseinkommen unter 60’000 Franken dagegen dürfen nur vier Ferienwochen beziehen. Je höher der Lohn, desto mehr Ferien, heisst die Devise: Fair ist das auch nicht gerade.</p><p><em><a href="http://www.tageswoche.ch/de/2012_10/schweiz/405860/Mehr-Ferien-Nein-Danke!.htm">Quelle</a></em></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2012/03/11/irgendwas-mit-tomaten/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Banksy on advertising</title><link>http://scratchbook.ch/2012/02/29/banksy-on-advertising/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2012/02/29/banksy-on-advertising/#comments</comments> <pubDate>Wed, 29 Feb 2012 19:34:02 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Bewusstsein]]></category> <category><![CDATA[Erfreulich]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11573</guid> <description><![CDATA[People are taking the piss out of you everyday. They butt into your life, take a cheap shot at you and then disappear. They leer at you from tall buildings and make you feel small. They make flippant comments from buses that imply you’re not sexy enough and that all the fun is happening somewhere [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2012/02/banksy-fox-colonel-sanders-e1330540627886.jpeg" alt="" title="" width="444" height="152" class="alignnone size-full wp-image-11574" /></p><blockquote><p>People are taking the piss out of you everyday. They butt into your life, take a cheap shot at you and then disappear. They leer at you from tall buildings and make you feel small. They make flippant comments from buses that imply you’re not sexy enough and that all the fun is happening somewhere else. They are on TV making your girlfriend feel inadequate. They have access to the most sophisticated technology the world has ever seen and they bully you with it. They are The Advertisers and they are laughing at you.</p><p>You, however, are forbidden to touch them. Trademarks, intellectual property rights and copyright law mean advertisers can say what they like wherever they like with total impunity.</p><p>Fuck that. Any advert in a public space that gives you no choice whether you see it or not is yours. It’s yours to take, re-arrange and re-use. You can do whatever you like with it. Asking for permission is like asking to keep a rock someone just threw at your head.</p><p>You owe the companies nothing. Less than nothing, you especially don’t owe them any courtesy. They owe you. They have re-arranged the world to put themselves in front of you. They never asked for your permission, don’t even start asking for theirs.</p><p><em>- Banksy</em></p></blockquote> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2012/02/29/banksy-on-advertising/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>[Gefangen]</title><link>http://scratchbook.ch/2012/02/29/gefangen/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2012/02/29/gefangen/#comments</comments> <pubDate>Wed, 29 Feb 2012 19:20:12 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11565</guid> <description><![CDATA[Hier ein paar Texte, die etwas Licht ins Dunkel bringen, warum die Dinge so sind und warum sie mich stören &#124; gestört haben &#124; immer noch stören (aber ich versuche mich auf die Vision, die Veränderung, die ich in der Welt sehen will, zu konzentrieren). Schon 2006 regte ich mich über das Spiessbürgertum auf. Ich [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2012/02/image.jpeg" alt="" title="" width="400" height="400" class="alignnone size-full wp-image-11575" /></p><p>Hier ein paar Texte, die etwas Licht ins Dunkel bringen, warum die Dinge so sind und warum sie mich <del datetime="2012-02-28T10:07:09+00:00">stören</del> | <del datetime="2012-02-28T10:44:33+00:00">gestört haben</del> | immer noch stören (aber ich versuche mich auf die Vision, die Veränderung, die ich in der Welt sehen will, zu konzentrieren).</p><p>Schon 2006 regte ich mich über das Spiessbürgertum auf. Ich schrieb damals einen Text, der bis heute unveröffentlicht ist &#8211; aus guten Gründen&#8230; Aber Zwecks des Vergleichs &#8211; hier, voila:</p><p><span id="more-11565"></span><em>(Achtung &#8211; ihr könntet euch angegriffen fühlen <img src='http://scratchbook.ch/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> )</em></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2012/02/Scheissbuenzlis.png"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2012/02/Scheissbuenzlis-150x150.png" alt="" title="Scheissbünzlis" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-11572" /></a></p><p>&lt;braindump&gt;</p><blockquote><p>Warum habe ich solche Gedanken? Warum finden das alle toll, wenn man betrunken ist? Warum, gopferdammi, WARUM gehört es _zum guten Ton_ &#8220;<a href="http://scratchbook.ch/2010/07/19/prost/">mit eme Glaas Wyy</a>&#8221; anzustossen?<br /> Abstossend.</p><p>Warum gehört es nicht zum guten Ton, seine Meinung zu äussern, und zwar fadegraad? Warum ist das <a href="http://scratchbook.ch/2011/05/29/schwarz-sagt-man-nicht/">politisch inkorrekt</a>?<br /> Ich bin immer das A****loch, das alles falsch macht.<br /> Ich mag nicht saufen. Ich mag nicht zum guten Ton gehören.<br /> Niemand schätzt was ich tue. Ich schätze nichts von all dem, was die anderen tun.</p><p>Was für eine verrückte Welt.</p><p>Ich bin mit meiner Meinung, meinem Verhalten, meiner Wesensart &#8211; allein.<br /> Ich bin am wettern, wenn ich sehe, wie alle wie eine Schafherde das gleiche tun.<br /> &lt;schlaue Bücher&gt;&#8221;Du sollst keine schlechten Gedanken haben&#8221; &#8211; &#8220;Die Aussenwelt ist ein Spiegel deiner Innenwelt&#8221;&lt;/schlaue Bücher&gt;<br /> Ja ja, vielen Dank. Ich bin wohl einfach falsch.</p><p>(Der Gedankenkreisel würde noch weiterdrehen, aber wir brechen hier ab)</p></blockquote><p>&lt;/braindump&gt;</p><p>Und JETZT meine Damen und Herren &#8211; stosse ich im Deepweb auf <strong>diesen Text</strong>:</p><blockquote><h2>The life of the typical married American man</h2><p>“He has a wife, some kids, a mortgaged house, two cars or SUV’s, many bills to pay, and a stable job to support all of it. Each morning, he and his wife get up, get the kids ready for school, make coffee, and then they both go to work (or at least he does). After a 8-9 hour workday, he comes home and tries to relax in front of the TV, but often has very little time to do so, because he might have to help make dinner, talk to his wife and kids (which usually consists of clicheish pep talk around the dinner table), help do household chores, help the kids with their homework, get the kids ready for bed, and then go to bed himself, often still exhausted. The next day, the same routine simply starts all over again. <br />  <br /> On weekends, he gets a little more freedom, but not by much. Instead, he has to spend a large part of the weekend catching up on household chores, cleaning the house, or doing yard work. If he can manage to do a family outing, it is often too stressful to enjoy. Not only does he have to constantly watch and discipline the kids from getting out of hand, but he has to think about his budget for the family outing, driving and planning where to go, humoring the kids, lecturing them and giving them clicheish pep talk, making sure his wife is pleased with the outing too, and making sure they get back home in time before the kids’ bedtime. That’s why these family outings are usually exhausting and more stressful than fun. <br />  <br /> Sometimes, he and his wife also go out to social events sponsored by schools, companies, churches or the community. But even then, these events tend to be rigid, routine, dull and clicheish. In addition, around the people at these events, he puts on a contrived pleasant face to be polite, regardless of whether he likes them or not, and others at the events do the same to him as well. People at these events don’t deeply enjoy them. Instead, they simply pretend to. Deep down, they know it is just a light distraction from the routine monotony of their daily lives.<br />  <br /> In the background of all this are the constant pressures and demands of the bills he has to keep up with as well as the savings he has to allocate. He has to deal with the big house mortgage payments, utility bills, taxes, car insurance payments, medical insurance bills (unless his company pays all or most of it), food and gas expenditures, credit card bills, entertainment/luxury item expenditures, the needs and wants of his kids and wife, etc. In addition to all this, he has to also try to save up some money for his retirement or his kids’ college fund.<br />  <br /> Each day that goes by, each week, each month, each year, etc. is pretty much like the above. That’s life for him. Eventually, he may start asking himself “Is this what life is all about? Is this all there is?” Then he may start feeling like a robot leadin chanized life with no freedom. Not only is he a slave to his company, but he is a slave to his wife, kids, house, cars and bills as well. Sadly he learns that there is no true freedom in all this. Not only is this life routine and stressful, but mind-numbing as well. Eventually, he may start to long for the life he had before when he was single and could do whatever he wanted without his current stresses that enslave him. He may long for the time when he was young and single and could choose from many paths in life without anyone tying him down, as well as his freedom to pursue or love conquests with new and exciting women. He may still love his wife and have affection for her, but the romance and passion may be long gone, and they stay together simply for financial commitments and for the sake of the kids. In fact, he may even start to envy the life of the traveling backpackers to overseas countries who, although are poor and on a budget, nevertheless live a life of adventure and mind-expanding freedom.<br />  <br /> To cope with this mind numbing routine and stress, he may find ways to distract himself. He may seek acceptable forms of escape such as becoming a sports fan and watching football, baseball, or basketball. These spectator sports provide a temporary distraction from his inner emptiness. Or he may develop other hobbies such as reading, or becoming a handyman on cars and houses (like Tim Allen does on the sitcom Home Improvement). And of course, he must constantly convince himself that his life has meaning because he is doing what God and his country told him he is supposed to do by raising a family, and that it is all for the good of his kids and wife who are depending on him. No matter how dull, stressful, or mind numbing his life is, that’s what he has got to tell himself every day in order to tolerate and endure his conditions.&#8221;</p></blockquote><p>*KLINGELINGELING* OMG. KOMMT UNS DAS BEKANNT VOR? <img src='http://scratchbook.ch/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> *glitzer*</p><p>Ich kann gar nicht genug oft betonen, wie GEIL ich dieses Deepweb finde.</p><p>Hier tummeln sich Gedanken, die ich tief im innern auch schon mal gedacht habe. Da stosse ich endlich mal auf Gleichgesinnte. Willkommen in meiner Welt.</p><p>Jetzt weiss ich auch, was das alles bedeutet, was ich damals über die Normalbürger geschrieben habe und warum ich die nicht mag:</p><p>Ich will frei sein.<br /> Sie &#8211; sind nicht frei.</p><p>Das verursacht Reibung. Ich würde gerne mehr freie Menschen sehen, die sich nicht nach diesem Skript verhalten und in dem System agieren.<br /> Aber ich sehe sie nicht und das macht mich sauer. Mein Wunschbild, wie die Menschen sein könnten, existierte nur in mir. Da draussen ist die Gefangenschaft und Sklaverei.</p><blockquote><p>Es gibt so viele Leute auf der Welt und so wenig Menschen.<br /> -Anonymous</p></blockquote><p>Befreit euch endlich! Es gefällt euch ja auch nicht. Ihr seid gefangen. Aber jeder behauptet, er finde das toll, wie die Dinge so sind, und man könne ja eh nichts daran ändern. BULLSHIT! Wir ändern die Welt, jetzt. Indem wir einfach nicht mehr so weiterleben wie bisher.</p><hr /><p>Eins ist sicher:<br /> &#8220;Ich will die Welt verändern&#8221; sagt man nicht _einfach mal so_, weil&#8217;s grad in ist und schick tönt.<br /> Wenn man den Satz in sich trägt: &#8220;Ich will die Welt verändern&#8221;, dann hat das tiefgreifende psychologische und soziale Konsequenzen. Man ist die Veränderung und mag das bestehende nicht besonders. Das bestehende ist natürlich in der Mehrzahl und so wird man automatisch zum <a href="http://scratchbook.ch/2009/09/19/nerds/">Sonderling</a>.</p><p>Ach.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2012/02/29/gefangen/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>WOW! Aussagen eines Mutbürgers</title><link>http://scratchbook.ch/2012/02/23/wow-aussagen-eines-mutburgers/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2012/02/23/wow-aussagen-eines-mutburgers/#comments</comments> <pubDate>Thu, 23 Feb 2012 10:56:11 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Erfreulich]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11555</guid> <description><![CDATA[[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://scratchbook.ch/2012/02/23/wow-aussagen-eines-mutburgers/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2012/02/fuck-yeah.png" alt="" title="" width="284" height="300" class="aligncenter size-full wp-image-11556" /></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2012/02/23/wow-aussagen-eines-mutburgers/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Roland Düringer &#8211; Wir sind wütend!</title><link>http://scratchbook.ch/2012/02/23/roland-duringer-wir-sind-wutend/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2012/02/23/roland-duringer-wir-sind-wutend/#comments</comments> <pubDate>Thu, 23 Feb 2012 10:41:38 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Erfreulich]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11554</guid> <description><![CDATA[[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://scratchbook.ch/2012/02/23/roland-duringer-wir-sind-wutend/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2012/02/23/roland-duringer-wir-sind-wutend/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Bildungsunfug reloaded</title><link>http://scratchbook.ch/2012/02/23/bildungsunfug-reloaded/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2012/02/23/bildungsunfug-reloaded/#comments</comments> <pubDate>Thu, 23 Feb 2012 09:18:23 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Informatik]]></category> <category><![CDATA[Nachdenklich]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11551</guid> <description><![CDATA[Informatikunterricht auf dem Holzweg Zürich möchte ein zweites Silicon Valley werden, doch bildungspolitisch hat man die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt. Der Informatikunterricht an Schulen ist falsch ausgerichtet, er ist mit Blick auf den Lehrplan 21 zu reformieren. Von Juraj Hromkovic Endlich hat es auch ein Politiker offen gesagt. Der britische Bildungsminister Gove nennt [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<h2>Informatikunterricht auf dem Holzweg</h2><p><em>Zürich möchte ein zweites Silicon Valley werden, doch bildungspolitisch hat man die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt. Der Informatikunterricht an Schulen ist falsch ausgerichtet, er ist mit Blick auf den Lehrplan 21 zu reformieren. Von Juraj Hromkovic</em></p><p>Endlich hat es auch ein Politiker offen gesagt. Der britische Bildungsminister Gove nennt den ICT-Unterricht, der auf dem Erlernen des Umganges mit Softwaresystemen wie Word und Excel beruht, einen Mist und verbannt ihn aus der Schule. Stattdessen sollen Programmieren und wissenschaftliche Grundkonzepte der Informatik unterrichtet werden. Die Schweizer Kantone und auch der künftige Lehrplan 21 legen das Schwergewicht noch immer auf den unbefriedigenden Computerführerschein, der keinen nachhaltigen Wissenstransfer, keine Tiefe und keine nennenswerten Beiträge zur allgemeinen Bildung leistet. Und das, obwohl in Ländern mit diesem dürftigen Pseudoinformatikunterricht alle statistischen Untersuchungen zeigen, dass der Unterricht in der blossen Computerhandhabung sowohl von den Schülerinnen und Schülern wie auch von den Lehrpersonen als langweilig und unerwünscht eingestuft wird.</p><p><strong>Wirtschaftlicher Schaden</strong><br /> In Österreich haben bloss zwei Prozent der befragten Jugendlichen einen solchen ICT-Unterricht als nützlich bezeichnet. In Staaten mit fortgeschrittenem Informatikunterricht ist Informatik genauso spannend und herausfordernd wie die Mathematik oder die Naturwissenschaften. Gove betont, dass der bisherige minderwertige ICT-Unterricht einen grossen wirtschaftlichen Schaden zu verantworten hat. Die geringe Begeisterung für ein universitäres Studium der Informatik und der technischen Fächer ist auch dem Fehlkonzept der Schulinformatik zuzuschreiben. Die Türe zum nachhaltigen Informatikunterricht wurde geöffnet. Jetzt muss erklärt werden, welches die wichtigsten Bildungsbeiträge des Informatikunterrichts sein können, und wie sie in der Schule künftig am besten umgesetzt werden.</p><p>Es empfiehlt sich, mit dem Programmierunterricht schon im Alter von acht bis zehn Jahren zu beginnen. Welchen Wissenstransfer und welche Kompetenzen kann man in diesem Alter erwarten? Programmieren im engeren Sinn bedeutet, dass man lernt, die Maschine zu steuern. Dabei muss man dem Rechner eine eindeutige und unmissverständliche Beschreibung der gewünschten Tätigkeit mitteilen. So wird in der Schule die Kommunikationsfähigkeit mit Schwerpunkt Exaktheit und Prägnanz stark gefördert.</p><p>Programmieren im weiteren Sinn bedeutet, Wege zu Problemlösungen zu suchen. Dabei wird die konstruktive Vorgehensweise geschult. So entdeckt man das Konzept des modularen Entwurfs, der für alle technischen Disziplinen grundlegend ist. Zunächst werden kleine Programme zur Lösung einfacher Aufgaben entworfen, die man Module nennt. Nach Überprüfung ihrer Richtigkeit nutzt man sie als Bausteine, um schwierigere Probleme zu bewältigen. Auf diese Weise gehen die Schülerinnen und Schüler den ganzen Weg von der Problembeschreibung über die Lösungssuche bis zur Herstellung des fertigen Produkts. Dabei lernen sie auch neue Konzepte wie das Testen und das Verifizieren kennen. Das alles sind unumgängliche Voraussetzungen für die Informationsverarbeitung in der Wissensgesellschaft. Sie fördern die rechtzeitige Entwicklung des konstruktiven algorithmischen Denkens.</p><p>Auf der Stufe der Maturitätsschulen ist zu klären, was der Informatikunterricht zum Verständnis der Welt beiträgt und wie er der Hochschulreife dient. Es geht hierbei nicht nur darum, zu lernen, die Technik zu verstehen und zu steuern. Mit dem Konzept des Algorithmus (Rechenverfahren) entsteht vielmehr die Möglichkeit, die Problemstellungen in automatisierbare und nichtautomatisierbare zu unterteilen. Eine typische Aufgabenstellung umfasst eine unendliche Vielfalt von Problemfällen. Ein Algorithmus ist eine endliche Beschreibung einer Vorgehensweise, mit der man jeden dieser Problemfälle erfolgreich lösen kann. Es gibt viele praktische Problemstellungen, für die kein Algorithmus existiert. Der wichtigste wissenschaftliche Beitrag der Informatik ist das Konzept der Berechnungskomplexität. Es gibt Grundgesetze der Informatik, die unabhängig von der technischen Entwicklung der Rechner gelten. Für jede Problemstellung gibt es eine unvermeidbare und hinreichende Menge an Rechenarbeit, die man leisten muss, um aus den gegebenen Daten die gewünschte Information oder die gesuchte Lösung zu gewinnen.</p><p>Manchmal reicht die Energie des Universums für die Berechnung nicht aus. Solche Probleme gelten als schwer. Die Wissenschaft der Informatik dreht sich hauptsächlich um die Frage, wie viel vom Gewünschten sich in vertretbarer Zeit aus vorgegebenen Daten erhalten lässt. Ohne dieses Wissen kann man heute in vielen Gebieten der technischen und wissenschaftlichen Forschung keinen Erfolg haben.</p><p><strong>Widerspruch in Zürich</strong><br /> Es stellt sich nun die Frage, wie viele Bildungspolitikerinnen und -politiker in der Schweiz diese Fehlentwicklung in der Informatikausbildung weiterhin stolz als einen Beitrag zur Bildung verkaufen wollen und ob sie wie bisher im künftigen Lehrplan 21 auf diesem «Mist» aufbauen wollen. Der grösste Gegensatz ist im Kanton Zürich zu beobachten. Einerseits will die Stadt ein zweites Silicon Valley werden, andererseits verweigert die kantonale Bildungsdirektion die Verankerung elementarer Informatikgrundlagen in den Lehrplänen und schwärmt von Konzepten, die immer mehr Länder als Irrtum der Geschichte bezeichnen. Erforderlich ist jetzt eine grundlegende Änderung in der schweizerischen Bildungspolitik.</p><p>Juraj Hromkovic ist Professor für Informationstechnologie und Ausbildung an der ETH Zürich.</p><p>(<a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/startseite/informatikunterricht_auf_dem_holzweg_1.14576750.html">Quelle</a>)</p><hr /><p>Na? <a href="http://scratchbook.ch/2005/04/06/Informatikausbildung-an-der-GIBM/">Was hatte ich damals geschrieben</a>? 2005.<br /> Seither sind 7 Jahre vergangen und es hat sich <em>nichts</em> daran geändert: Die Schule ist fürn Arsch! 4 Lektionen Turnunterricht, BWL, Mathe, Physik und Chemie können sich nicht irren.</p><p>Ich möchte an dieser Stelle nochmals eine Frage aus meiner <a href="http://scratchbook.ch/2007/06/27/damit-kommen-wir-nicht-weit/">Lehrabschlussprüfung</a> zitieren:</p><blockquote><p>Bei einem System ist kein Sound zu hören. Was ist die Ursache?</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2012/02/lol-618x304.png" alt="" title="lol" width="618" height="304" class="alignnone size-large wp-image-11552" /></p></blockquote><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2012/02/neutral-whyyyyy.png" alt="" title="" width="225" height="199" class="aligncenter size-full wp-image-11553" /></p><hr /><p>Danach wird&#8217;s nicht besser. <a href="http://scratchbook.ch/2010/09/22/uber-bildungssysteme-und-zwangsjacken/">Man darf nicht lernen, was man will</a>, sondern muss sich zuerst in eidg. dipl. Zwangsjacken stülpen und &#8220;dem Arbeitgeber beweisen, dass man fähig ist, innerhalb von Dreiviertelstunden aus 20 Seiten Text das Wesentliche daraus abzuleiten und in ein Lösungsraster zu schmieren.&#8221;</p><p>Das zerstört die Kreativität und schaltet das selbstständige Denken aus. Zum <em>Nachdenken</em> hat man sowieso keine Zeit mehr.</p><div style="overflow: hidden; padding-bottom: 1em;"><div style="float: left; padding-right: 15px; width: 60px;"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/plugins/wp-trolls/img/Stupidity/Herp%20Derp-herpderp-herp-derp.png" width="60" height="64" alt="derp"></img></div><div style="overflow: hidden;">&#8220;Es ist alles standardisiert, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/IT_Infrastructure_Library">ein Gremium hat den besten Weg gefunden</a> und so macht man&#8217;s und nid anderscht.&#8221;</div></div><p>Währenddessen <a href="http://www.theregister.co.uk/2012/02/10/iran_blocks_ssl_tor/">zensiert der Iran grad das Internet</a> und blockiert sämtliche SSL-Verbindungen.</p><p>Und wir mit unserem Computerführerschein,<br /> dem eidgenössisch diplomierten Fachausweis,<br /> der Medienkompetenz, die wir nicht haben,<br /> dem technischen Fachwissen, das uns ebenfalls fehlt,<br /> der Ignoranz, &#8220;weil es uns nichts angeht, uns geht es ja gut&#8221;<br /> und einem ITIL-konformen und ISO-9001 verdätschten Hirni</p><p>können von dieser Situation bestenfalls ein Zustandsdiagramm zeichnen.</p><p><a href="http://scratchbook.ch/2012/02/19/das-widerstandsnetzwerk/">Was ist Tor</a>? <a href="http://scratchbook.ch/2012/02/19/how-to-set-up-a-tor-server/">Wie setzt man sowas auf</a>? Brauch ich nicht, hab ja nichts zu verbergen!</p><div style="overflow: hidden; padding-bottom: 1em;"><div style="float: left; padding-right: 15px; width: 72px;"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/plugins/wp-trolls/img/Pleasure/Fap%20Fap-fap-fapfap-fapfapfap.png" width="72" height="64" alt="fapfapfap"></img></div><div style="overflow: hidden;">Wir müssen Leads generieren, Kundenwünsche befriedigen und Anweisungen strukturiert umsetzen. Womit man kein Geld verdienen kann, das interessiert uns nicht. Wir sind so bequem. Wir <a href="http://scratchbook.ch/2011/10/19/vom-leben-in-einer-gehirngewaschenen-gesellschaft/">homo ignorans</a>.</div></div><p>Year-to-date ist das Ende der Welt.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2012/02/23/bildungsunfug-reloaded/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>A Declaration of the Independence of Cyberspace</title><link>http://scratchbook.ch/2012/02/21/a-declaration-of-the-independence-of-cyberspace/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2012/02/21/a-declaration-of-the-independence-of-cyberspace/#comments</comments> <pubDate>Tue, 21 Feb 2012 21:09:42 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Aktivitäten]]></category> <category><![CDATA[Erfreulich]]></category> <category><![CDATA[Freie Informationen]]></category> <category><![CDATA[Informatik]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category> <category><![CDATA[Webentwicklung]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11549</guid> <description><![CDATA[by John Perry Barlow &#60;barlow@eff.org&#62; Governments of the Industrial World, you weary giants of flesh and steel, I come from Cyberspace, the new home of Mind. On behalf of the future, I ask you of the past to leave us alone. You are not welcome among us. You have no sovereignty where we gather. We [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><em>by John Perry Barlow &lt;barlow@eff.org&gt;</em></p><p>Governments of the Industrial World, you weary giants of flesh and  steel, I come from Cyberspace, the new home of Mind. On behalf of the  future, I ask you of the past to leave us alone. You are not welcome  among us. You have no sovereignty where we gather.</p><p>We have no elected government, nor are we likely to have one, so I  address you with no greater authority than that with which liberty  itself always speaks. I declare the global social space we are building  to be naturally independent of the tyrannies you seek to impose on us.  You have no moral right to rule us nor do you possess any methods of  enforcement we have true reason to fear.</p><p>Governments derive their just powers from the consent of the  governed. You have neither solicited nor received ours. We did not  invite you. You do not know us, nor do you know our world. Cyberspace  does not lie within your borders. Do not think that you can build it, as  though it were a public construction project. You cannot. It is an act  of nature and it grows itself through our collective actions.</p><p>You have not engaged in our great and gathering conversation, nor did  you create the wealth of our marketplaces. You do not know our culture,  our ethics, or the unwritten codes that already provide our society  more order than could be obtained by any of your impositions.</p><p>You claim there are problems among us that you need to solve. You use  this claim as an excuse to invade our precincts. Many of these problems  don&#8217;t exist. Where there are real conflicts, where there are wrongs, we  will identify them and address them by our means. We are forming our  own Social Contract . This governance will arise according to the  conditions of our world, not yours. Our world is different.</p><p>Cyberspace consists of transactions, relationships, and thought  itself, arrayed like a standing wave in the web of our communications.  Ours is a world that is both everywhere and nowhere, but it is not where  bodies live.</p><p>We are creating a world that all may enter without privilege or  prejudice accorded by race, economic power, military force, or station  of birth.<br /> We are creating a world where anyone, anywhere may express his or her  beliefs, no matter how singular, without fear of being coerced into  silence or conformity.</p><p>Your legal concepts of property, expression, identity, movement, and  context do not apply to us. They are all based on matter, and there is  no matter here.</p><p>Our identities have no bodies, so, unlike you, we cannot obtain order  by physical coercion. We believe that from ethics, enlightened  self-interest, and the commonweal, our governance will emerge . Our  identities may be distributed across many of your jurisdictions. The  only law that all our constituent cultures would generally recognize is  the Golden Rule. We hope we will be able to build our particular  solutions on that basis. But we cannot accept the solutions you are  attempting to impose.</p><p>In the United States, you have today created a law, the  Telecommunications Reform Act, which repudiates your own Constitution  and insults the dreams of Jefferson, Washington, Mill, Madison,  DeToqueville, and Brandeis. These dreams must now be born anew in us.</p><p>You are terrified of your own children, since they are natives in a  world where you will always be immigrants. Because you fear them, you  entrust your bureaucracies with the parental responsibilities you are  too cowardly to confront yourselves. In our world, all the sentiments  and expressions of humanity, from the debasing to the angelic, are parts  of a seamless whole, the global conversation of bits. We cannot  separate the air that chokes from the air upon which wings beat.</p><p>In China, Germany, France, Russia, Singapore, Italy and the United  States, you are trying to ward off the virus of liberty by erecting  guard posts at the frontiers of Cyberspace. These may keep out the  contagion for a small time, but they will not work in a world that will  soon be blanketed in bit-bearing media.</p><p>Your increasingly obsolete information industries would perpetuate  themselves by proposing laws, in America and elsewhere, that claim to  own speech itself throughout the world. These laws would declare ideas  to be another industrial product, no more noble than pig iron. In our  world, whatever the human mind may create can be reproduced and  distributed infinitely at no cost. The global conveyance of thought no  longer requires your factories to accomplish.</p><p>These increasingly hostile and colonial measures place us in the same  position as those previous lovers of freedom and self-determination who  had to reject the authorities of distant, uninformed powers. We must  declare our virtual selves immune to your sovereignty, even as we  continue to consent to your rule over our bodies. We will spread  ourselves across the Planet so that no one can arrest our thoughts.</p><p>We will create a civilization of the Mind in Cyberspace. May it be more humane and fair than the world your governments have made before.</p><p>Davos, Switzerland<br /> February 8, 1996</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2012/02/21/a-declaration-of-the-independence-of-cyberspace/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>ACTA &#8211; Gesammelte Infos</title><link>http://scratchbook.ch/2012/02/10/acta-gesammelte-infos/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2012/02/10/acta-gesammelte-infos/#comments</comments> <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 22:21:24 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Aktivitäten]]></category> <category><![CDATA[Informatik]]></category> <category><![CDATA[Nachdenklich]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category> <category><![CDATA[Webentwicklung]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11457</guid> <description><![CDATA[[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://scratchbook.ch/2012/02/10/acta-gesammelte-infos/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2012/02/10/acta-gesammelte-infos/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Stopp ACTA &#8211; Kundgebung in Zürich</title><link>http://scratchbook.ch/2012/02/08/stopp-acta-kundgebung-in-zurich/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2012/02/08/stopp-acta-kundgebung-in-zurich/#comments</comments> <pubDate>Wed, 08 Feb 2012 21:51:19 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Aktivitäten]]></category> <category><![CDATA[Informatik]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11454</guid> <description><![CDATA[Wann: Samstag, 11.02.2012, zwischen 13:00 Uhr und 15:00 Uhr Wo: Helvetiaplatz, Zürich Status: Bewilligt ACTA &#8212; ein weltweites Abkommen &#8212; könnte Konzernen erlauben, das Internet zu zensieren. Es wurde von wenigen reichen Ländern und mächtigen Konzernen ausgehandelt und würde einen neuen, nicht gewählten, “ACTA-Ausschuss” ins Leben rufen, der es privaten Interessen erlauben würde, alles, was [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-11455" title="" src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2012/02/Bildschirmfoto-2012-02-08-um-22.42.16.jpg" alt="" width="490" height="259" /></p><p><strong>Wann:</strong> Samstag, 11.02.2012, zwischen 13:00 Uhr und 15:00 Uhr<br /> <strong>Wo:</strong> Helvetiaplatz, Zürich<br /> <strong>Status:</strong> Bewilligt</p><blockquote><p><strong>ACTA &#8212; ein weltweites Abkommen &#8212; könnte Konzernen erlauben, das Internet zu zensieren.</strong> Es wurde von wenigen reichen Ländern und mächtigen Konzernen ausgehandelt und würde einen neuen, nicht gewählten, “ACTA-Ausschuss” ins Leben rufen, der es privaten Interessen erlauben würde, alles, was wir Online machen zu überwachen und drakonische Bußgelder &#8212; oder gar Gefängnisstrafen &#8212; gegen alle zu verhängen, die angeblich ihren Geschäften schaden.</p></blockquote><h2>Wir demonstrieren für Informationsfreiheit im Internet.</h2><p>Wir zeigen, dass wir viele sind, die diese Entwicklung nicht länger hinnehmen. Wir zeigen, dass es noch andere legitime Interessen gibt als diejenigen der Content-Industrie. Wir wollen mit einer friedlichen Kundgebung die politische Debatte darüber erzwingen.</p><p>Kommt zahlreich nach Zürich. Mobilisiert eure Freunde.</p><p><a href="http://wiki.stoppacta-protest.info/DE:Informationen">Ausführliche Informationen zu ACTA</a></p><p><a href="http://maps.google.com/maps/ms?msid=212120558776447282985.0004b7b33e16f13c710c7&#038;msa=0">Karte der europaweiten Proteste am 11. Februar 2012</a></p><p>Petition unterschreiben: <a href="http://www.avaaz.org/de/eu_save_the_internet">http://www.avaaz.org/de/eu_save_the_internet</a></p><p>Die <a href="http://www.piratenpartei.ch/acta-kundgebung-zurich">Kundgebung</a> wird organisiert durch die Piratenpartei Zürich.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2012/02/08/stopp-acta-kundgebung-in-zurich/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>BuggedPlanet</title><link>http://scratchbook.ch/2011/12/28/buggedplanet/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/12/28/buggedplanet/#comments</comments> <pubDate>Wed, 28 Dec 2011 22:47:52 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Freie Informationen]]></category> <category><![CDATA[Informatik]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11414</guid> <description><![CDATA[BuggedPlanet.Info is a small Wiki that tries to list and track down the activities of the surveillance industry in the fields of &#8220;Lawful Interception&#8221;, Signals Intelligence (SIGINT), Communications Intelligence (COMINT) and related fields to gain access to data from telecommunication systems. In this talk I want to explain the idea behind the project and also [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://buggedplanet.info/index.php?title=Main_Page">BuggedPlanet.Info</a> is a small Wiki that tries to list and track down the activities of the surveillance industry in the fields of &#8220;Lawful Interception&#8221;, Signals Intelligence (SIGINT), Communications Intelligence (COMINT) and related fields to gain access to data from telecommunication systems. In this talk I want to explain the idea behind the project and also discuss some bbservations made between industrial activites and governmental actings.</p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://scratchbook.ch/2011/12/28/buggedplanet/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/12/28/buggedplanet/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Gefährliche Datenhaufen</title><link>http://scratchbook.ch/2011/12/28/gefahrliche-datenhaufen/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/12/28/gefahrliche-datenhaufen/#comments</comments> <pubDate>Wed, 28 Dec 2011 22:45:13 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Informatik]]></category> <category><![CDATA[Nachdenklich]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11413</guid> <description><![CDATA[Redbeard zeigt uns, was man so alles mit grossen Datensammlungen anstellen kann&#8230; [Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Redbeard zeigt uns, was man so alles mit grossen Datensammlungen anstellen kann&#8230;</p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://scratchbook.ch/2011/12/28/gefahrliche-datenhaufen/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/12/28/gefahrliche-datenhaufen/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Albert Einstein: Erziehung zu selbständigem Denken</title><link>http://scratchbook.ch/2011/12/09/albert-einstein-erziehung-zu-selbstandigem-denken/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/12/09/albert-einstein-erziehung-zu-selbstandigem-denken/#comments</comments> <pubDate>Fri, 09 Dec 2011 19:17:07 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Bewusstsein]]></category> <category><![CDATA[Erfreulich]]></category> <category><![CDATA[Nachdenklich]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category> <category><![CDATA[Spirituelles]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11384</guid> <description><![CDATA[Es ist nicht genug, den Menschen ein Spezialfach zu lehren. Dadurch wird er zwar zu einer Art benutzbarer Maschine, aber nicht zu einer vollwertigen Persönlichkeit. Es kommt darauf an, daß er ein lebendiges Gefühl dafür bekommt, was zu erstreben wert ist. Er muß einen lebendigen Sinn dafür bekommen, was schön und was moralisch gut ist. [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/12/albert-einstein-289x300.png" alt="" title="" width="289" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-11385" /></p><p>Es ist nicht genug, den Menschen ein Spezialfach zu lehren. Dadurch wird er zwar zu einer Art benutzbarer Maschine, aber nicht zu einer vollwertigen Persönlichkeit. Es kommt darauf an, daß er ein lebendiges Gefühl dafür bekommt, was zu erstreben wert ist. Er muß einen lebendigen Sinn dafür bekommen, was schön und was moralisch gut ist. Sonst gleicht er mit seiner spezialisierten Fachkenntnis mehr einem wohlabgerichteten Hund als einem harmonisch entwickelten Geschöpf. Er muß die Motive der Menschen, deren Illusionen, deren Leiden verstehen lernen, um eine richtige Einstellung zu den einzelnen Mitmenschen und zur Gemeinschaft zu erwerben.</p><p>Diese wertvollen Dinge werden der jungen Generation durch den persönlichen Kontakt mit den Lehrenden, nicht – oder wenigstens nicht in der Hauptsache – durch Textbücher vermittelt. Dies ist es, was Kultur in erster Linie ausmacht und erhält. Diese habe ich im Auge, wenn ich die »humanities« als wichtig empfehle, nicht einfach trockenes Fachwissen auf geschichtlichem und philosophischem Gebiet.</p><p>Überbetonung des kompetitiven Systems und frühzeitiges Spezialisieren unter dem Gesichtspunkt der unmittelbaren Nützlichkeit töten den Geist, von dem alles kulturelle Leben und damit schließlich auch die Blüte der Spezialwissenschaften abhängig ist.</p><p>Zum Wesen einer wertvollen Erziehung gehört es ferner, daß das selbständige kritische Denken im jungen Menschen entwickelt wird, eine Entwicklung, die weitgehend durch Überbürdung mit Stoff gefährdet wird (Punktsystem). Überbürdung führt notwendig zu Oberflächlichkeit und Kulturlosigkeit. Das Lehren soll so sein, daß das Dargebotene als wertvolles Geschenk und nicht als saure Pflicht empfunden wird.</p><p>-Albert Einstein, &#8220;Mein Weltbild&#8221;</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/12/09/albert-einstein-erziehung-zu-selbstandigem-denken/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Raketentechnologie.</title><link>http://scratchbook.ch/2011/12/06/raketentechnologie/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/12/06/raketentechnologie/#comments</comments> <pubDate>Tue, 06 Dec 2011 10:18:28 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Basteleien]]></category> <category><![CDATA[Informatik]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11376</guid> <description><![CDATA[hybris applications run on Apache Tomcat, offering our customers best performance, least memory usage and fastest development.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-06-um-09.38.27-Kopie-618x177.jpg" alt="" title="" width="618" height="177" class="alignnone size-large wp-image-11377" /></p><blockquote><p>hybris applications run on Apache Tomcat, offering our customers <strong>best performance, least memory usage</strong> and fastest development.</p></blockquote> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/12/06/raketentechnologie/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Saugt bitte weiter!</title><link>http://scratchbook.ch/2011/11/25/saugt-bitte-weiter/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/11/25/saugt-bitte-weiter/#comments</comments> <pubDate>Fri, 25 Nov 2011 11:52:43 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Musik]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11373</guid> <description><![CDATA[]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/11/454192531.png" alt="" title="" width="463" height="202" class="alignnone size-full wp-image-11374" /></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/11/25/saugt-bitte-weiter/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Ohne Worte</title><link>http://scratchbook.ch/2011/11/15/ohne-worte-3/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/11/15/ohne-worte-3/#comments</comments> <pubDate>Tue, 15 Nov 2011 09:30:15 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Aktivitäten]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11361</guid> <description><![CDATA[]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/11/lindenhof3-4b601fc5c95a4cd7131cab43534a2755.jpeg" alt="" title="" width="600" height="450" class="alignnone size-full wp-image-11362" /></p><p><span id="more-11361"></span><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/11/lindenhof7-772bdb1274ac0184352ae5d10a56842b.jpeg" alt="" title="" width="600" height="450" class="alignnone size-full wp-image-11363" /></p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/11/oo016-3e7d40c242b5e67aad33d7654961144b.jpeg" alt="" title="" width="600" height="400" class="alignnone size-full wp-image-11364" /></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/11/15/ohne-worte-3/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Lindenhof soll geräumt werden</title><link>http://scratchbook.ch/2011/11/12/lindenhof-soll-geraumt-werden/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/11/12/lindenhof-soll-geraumt-werden/#comments</comments> <pubDate>Sat, 12 Nov 2011 10:23:27 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Aktivitäten]]></category> <category><![CDATA[Bewusstsein]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11360</guid> <description><![CDATA[Gopferdamminomol. Die Occupy-Bewegung ist die Chance, mal etwas versuchen zu bewegen und nicht wie gelähmt vor wahrheitsverbreitenden Youtube-Videos zu sitzen. Hier sitzen Leute zusammen, die sich echt Gedanken machen über wie es mit unserer Gesellschaft weiter gehen soll. Sie tun dies freiwillig und bei eisiger Kälte. Eine echte Hoffnung, mal wirklich etwas verändern zu können. [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Gopferdamminomol. Die Occupy-Bewegung ist die Chance, mal etwas versuchen zu bewegen und nicht wie gelähmt vor wahrheitsverbreitenden Youtube-Videos zu sitzen. <a href="http://occupyparadeplatz.ch/">Hier sitzen Leute zusammen</a>, die sich echt Gedanken machen über wie es mit unserer Gesellschaft weiter gehen soll. Sie tun dies freiwillig und bei eisiger Kälte. Eine echte Hoffnung, mal wirklich etwas verändern zu können. Diese Chance ist in Gefahr.</p><p>Trotz breiter Unterstützung des Volkes kommt hier die hässliche Fratze des schein-gerechten Systems hervor. Da ist kein Platz für &#8220;wilde Camper&#8221;. Für Besetzer. Für Leute, die die Welt zu einem besseren Ort machen wollen.</p><p>Okay, wir leben in einer Diktatur. Unfrei. Und ihr unterstützt das, weil ihr euch nicht dagegen wehrt. Ignorante scheiss Faschisten! 卍 卍 卍</p><p>Seht in an, den anständigen, braven Weltbürger:</p><blockquote><p>&#8220;Die Nazis waren böse, eine Diktatur sei heute nicht mehr möglich.&#8221;</p></blockquote><p>Dieser brave Weltbürger ist nicht empört, wenn man ihm sagt, dass er in einer Konzerndiktatur lebt. Er belächelt das. Es ist ihm egal, es geht ihm ja gut.</p><p>Der brave Weltbürger ist empört, wenn man ihm Symbole und Sprüche aus der Zeit der Diktatur von 1945 entgegenstreckt. Lächerlich.</p><p>Er meint, er würde gutes tun, wenn er die Zustände von damals ankreidet. Er ist ja so ein guter Mensch und würde nie so ein Regime unterstützen. Dabei tut er genau das! Er marschiert im Stechschritt bei der Hitlerjugend mit. Heute. Durch seine Ignoranz und Bequemlichkeit. Es ist kein physikalischer Marsch, keine sichtbare Diktatur. Es ist ein psychischer Marsch, und eine unsichtbare Konzerndiktatur.</p><p>Die Menschheit hat sich kaum weiterentwickelt seit dem 2. Weltkrieg. Technisch ja, aber vom Bewusstsein? Wir machen die gleichen Fehler immer noch. Subtiler, nicht mehr so offensichtlich.</p><p>Ein friedlicher Protest muss geräumt werden. Vielleicht ist ein Amoklauf in den Hallen eines Grosskonzerns wirklich die bessere Lösung. Anders lässt sich dieser marode, korrupte Scheisshaufen offenbar nicht bezwingen.</p><p>General Francis X Hummel hat sich auch mit VX-Gasraketen und 81 Geiseln auf Alcatraz verschanzt, um seine Regierung zu erpressen.</p><p>Gebt mir Waffen und Sprengstoff. Ich zerstöre Grosskonzerne.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/11/12/lindenhof-soll-geraumt-werden/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>St.uhl.gang</title><link>http://scratchbook.ch/2011/10/20/st-uhl-gang/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/10/20/st-uhl-gang/#comments</comments> <pubDate>Thu, 20 Oct 2011 12:10:36 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11283</guid> <description><![CDATA[Hier eine Rede von einem hochkompetenten, volksnahen Politiker, der sich erfolgreich durch das Schulsystem gekämpft hat und es bis zum Doktortitel gebracht hat. Hört her, was der gute Mann zu sagen hat: st.uhl.gang &#8220;Der Computerclub hat überhaupt nichts aufgedeckt&#8221; Ratet mal, wer hat gerade einen Kinderpornoring gesprengt hat? Hinweis: Es ist nicht die Regierung. Es [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.metronaut.de/politik/metrolaut-spezial-die-rede-von-hans-peter-uhl/">Hier</a> eine Rede von einem hochkompetenten, volksnahen Politiker, der sich erfolgreich durch das Schulsystem gekämpft hat und es bis zum Doktortitel gebracht hat. Hört her, was der gute Mann zu sagen hat:</p><p><a href='http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/st.uhl_.gang_.mp3'>st.uhl.gang</a></p><blockquote><p>&#8220;Der Computerclub hat überhaupt nichts aufgedeckt&#8221;</p></blockquote><p>Ratet mal, wer hat gerade einen Kinderpornoring gesprengt hat?<br /> Hinweis: Es ist nicht die Regierung.</p><p>Es ist <a href="http://www.n-tv.de/panorama/Anonymous-sprengt-Kinderpornoring-article4556856.html">ANONYMOUS</a>!</p><p>Wer ist denn Mitglied in diesem Kinderpr0n-Netzwerk?</p><blockquote><p>&lt;lolita_fucker> some of the users of Lolita city are high level politicians, cardinals, and business men<br /> <*****> who is lolita_fucker?<br /> <*****> pedo server owner.</p><p><em>(<a href="http://pastebin.com/YHDnL3de">Quelle</a>)</em></p></blockquote><p>Uns werden <a href="http://dejure.org/gesetze/StGB/202c.html">Hackerparagraphen</a> aufgetischt. Wir dürfen nicht mal Ping denken. Stattdessen will man uns mit schlampig programmierten <a href="http://www.faz.net/aktuell/chaos-computer-club-der-deutsche-staatstrojaner-wurde-geknackt-11486538.html">Staatstrojanern</a> überwachen. Versuche, ein offenes, dezentrales soziales Netzwerk zu schaffen, werden erschwert. <a href="http://www.golem.de/1110/87145.html">Paypal sperrt das Spendenkonto von Diaspora</a>.</p><p>Und jetzt empört euch!</p><p>Wir sind das Volk! Wir sind Anonymous. Wir sind viele. Wir vergeben nicht. Wir vergessen nicht. Erwartet uns.</p><blockquote><p>We met, we talked, we liked, we called, we texted, we dated, we committed, i loved, u cheated, we&#8217;re done, you&#8217;re deleted.</p></blockquote> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/10/20/st-uhl-gang/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Vom Leben in einer gehirngewaschenen Gesellschaft</title><link>http://scratchbook.ch/2011/10/19/vom-leben-in-einer-gehirngewaschenen-gesellschaft/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/10/19/vom-leben-in-einer-gehirngewaschenen-gesellschaft/#comments</comments> <pubDate>Wed, 19 Oct 2011 06:20:44 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Bewusstsein]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11274</guid> <description><![CDATA[„Das einzige, was zwischen uns und einer besseren Zukunft steht, ist Ignoranz“ lautet ein Spruch, der derzeit in den sozialen Netzwerken kursiert. Und genau so ist es: Nicht übermäßig mächtige Planer einer „Neuen Weltordnung“, nicht „die Eurokrise“ und nicht einmal die hoffnungslos dilettantisch agierende Regierung Merkel sind es die Fortschritt und sozialen Wandel hin zum [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/1065885-227x300.jpg" alt="" title="1065885" width="227" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-11275" /></p><p>„Das einzige, was zwischen uns und einer besseren Zukunft steht, ist Ignoranz“ lautet ein Spruch, der derzeit in den sozialen Netzwerken kursiert. Und genau so ist es: Nicht übermäßig mächtige Planer einer „Neuen Weltordnung“, nicht „die Eurokrise“ und nicht einmal die hoffnungslos dilettantisch agierende Regierung Merkel sind es die Fortschritt und sozialen Wandel hin zum Besseren verhindern, es ist die aufsummierte Ignoranz der einzelnen Individuen , die – vor allem auch in Deutschland – eine größtenteils gehirngewaschene, geistig unfreie Gesellschaft formen. <em>Eine Diagnose</em>.</p><p>Doch Zuerst: Ignoranz soll hier nicht als Beschimpfung verwendet werden, Ignoranz beschreibt ignorierendes Verhalten, willentliches Nichtbeachten von relevanter Information. Wir sprechen hier von einer Ignoranz, die sich in dieser Gesellschaft ausgebreitet hat wie eine Geisteskrankheit. Hervorgerufen und gefüttert durch manipulative Massenmedien und unterstützt durch selbst ernannte „kritische Stimmen“, die ihrerseits nicht in der Lage oder zu ängstlich sind, um tiefgründige Systemkritik zu äußern und/oder Argumente einer solchen tiefen Systemkritik schlichtweg ignorieren.</p><p>Da gibt es beispielsweise im Internet Publikationen mit dem schönen Untertitel „Die kritische Website“. Auch wenn dort oft gute Arbeit geleistet wird, hält man es auf solchen Seiten leider für absolut unnötig, die Logik des bestehenden Geldsystems einmal in die systemische Analyse und schließlich Kritik mit aufzunehmen. Auf <a href="http://le-bohemien.net/">le bohemien</a>, auf The Intelligence und an vielen anderen Stellen wurde die Thematik eines fehlerhaften, ungerechten, zum Scheitern verurteilten Geldsystems bereits mehrfach tiefgründig, seriös und fundiert erörtert. Unter dem Artikel „<a href="http://le-bohemien.net/2011/09/09/wie-banken-geld-machen/">Wie Banken Geld machen</a>“ führten beispielsweise knapp 9.000 Leser eine Diskussion in über 100 Kommentaren. Gäbe es fundierte, glaubhafte Argumente, die belegen können, dass das bestehende Geldsystem (anders als dargelegt) gerecht, demokratisch und fehlerfrei wäre, wären diese Argumente auch gefallen. Einzig: Es gibt solche Argumente nicht.</p><p>Schreiber, „Kritiker“, Politiker, „Experten“, die selbst nicht wahrhaben wollen, dass das bestehende Geldsystem vor allem an der derzeitigen Praxis der Geldschöpfung in Verbindung mit dem Zinseszins krankt, bleibt daher nur eine Möglichkeit: Die gesamte Thematik einfach ignorieren.</p><p>Nun werden derlei Erkenntnisse von selbsternannten kritischen Schreibern schon länger nicht beachtet, sofern sie nicht in das universitär-volkswirtschaftliche Weltbild der Schreiberlinge passen oder die Erkenntnisse nicht zuvor von linkskritischen Instanzen wie Flassbeck oder Lafontaine als „richtig“ befunden wurden.</p><p>Was hier wie ein Einzelfall partieller Blindheit wirkt, ist in Wirklichkeit jedoch Ausprägung einer zu weiten Teilen gehirngewaschenen, obrigkeitshörigen Untertanengesellschaft in der selbst kritische Geister bis heute meist nicht gelernt haben selbst zu denken und sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen.</p><h2>Wo liegen die Ursachen dieser geistigen Unfreiheit?</h2><p>Eine der Hauptursachen für die hier dargestellte Ignoranz liegt mit Sicherheit in dem Irrglauben, Erkenntnis müsse immer „von oben“ kommen. In unserer Gesellschaft werden Vertreter der institutionalisierten Wissenschaften per se als Vertreter und Richter über Wahrheit anerkannt. Dabei kommt Universitäten bezüglich der Erkenntnis im Grunde die gleiche Rolle zu, wie sie die Kirchen auf dem Markt der Heilsversprechen für sich beanspruchen: Universitäten und deren Vertreter reklamieren für sich das Deutungsmonopol über die Wahrheit. Titel und Grade entscheiden darüber, welche Individuen sich an der Deutungsarbeit beteiligen dürfen. Der Rest der Gesellschaft hat diese formalrechtliche Instanz zu respektieren, Erkenntnis, die außerhalb der institutionalisierten Wissenschaften zu Tage gefördert wird, gilt als „unwissenschaftlich“ (sprich „unwahr“).</p><p>Als Höhepunkt dieser arroganten Form der Inanspruchnahme der Deutungshoheit ist immer wieder zu beobachten, dass Vertreter der institutionalisierten Wissenschaften schwarmintelligente Wissenssammlungen wie wikipedia als „nicht valide Quelle“ diskreditieren. Der Grundgedanke hinter dieser Abgrenzung ist recht simpel: Die Zivilgesellschaft ist einfach zu dumm, pöbelhaft und ungebildet um selbstorganisiert Erkenntnisse zu Tage zu fördern. Die Abgrenzung der institutionalisierten „Wissenschaftler“ „nach unten“  ist dabei jedoch in erster Linie von Egoismus geprägt. Es spricht hier nicht die Liebe zur Wahrheit aus den „Wissenschaftlern“, es geht einzig und allein darum die eigene Relevanz und schließlich den eigenen Posten, das eigene Auskommen zu sichern.</p><p>Nun erleben wir ähnliches im Subsystem der politischen Medien: Wahr ist nur das, was von den Konzernmedien wiedergegeben wird, so die verbreitete Botschaft und der oft noch sehr tief sitzende Gedanke in der Gesellschaft. Die mächtigste und wirkungsvollste Waffe im Kampf um die Hoheit über die öffentliche Meinung bietet den Konzernmedien hier immer noch das sogenannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Agenda_Setting">Agenda setting</a>: Indem bestimmte Themen überbetont und andere einfach ignoriert werden, wird die Wahrnehmung der breiten Öffentlichkeit dahingehend beeinflusst, dass untertäniges, obrigkeitshöriges Verhalten weiter common sense ist.</p><p>Wenn ein Provinzpolitiker in den USA etwas zu vermelden hat, finden sich solche Banalitäten nicht selten als Titelschlagzeile bei spiegel online wieder. Wenn jedoch seit nunmehr zehn Tagen auch in den USA Protestlager aufgebaut werden, orientieren sich deutsche Mainstreammedien am ehesten an Fox News und CNN und <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2011-09/occupy-wall-street">ignorieren diese Proteste fast vollständig</a>.</p><p>Oder auch: Was „die Märkte“ von so genannten „Rettungspaketen“ halten, wird generell eher in den Fokus gerückt als das, was die Menschen – etwa die weltweit Millionen protestierenden – denken. Die subtile Botschaft auf der Metaebene dahinter: „Entscheidend für die Gesellschaft ist nicht was du, lieber Leser, denkst und machst, auch nicht, was die Mehrheit von euch denkt oder macht, entscheidend ist was die Amts- und Würdenträger der Gesellschaft machen, denken und sagen.“</p><p>Herdenhaftes, gehirngewaschenes Untertanentum hat in einer solchen Berichterstattung zweifellos eine wichtige Basis.</p><h2>Wie sich selbst kritische Geister manipulieren lassen</h2><p>Selbst bei kritischen Geistern ist zu beobachten, dass diese gerne die Mär der „digitalen Welt“ widerkäuen. Ein von den Konzernmedien geschickt in Umlauf gebrachter Propagandabegriff um die eigene Deutungshoheit zu wahren. Der Begriff der „digitalen Welt“ oder auch der „Internet-Gesellschaft“ suggeriert es gäbe so etwas wie einen eigenständigen sozialen Raum – das Internet – der mit der eigentlichen, „richtigen“ sozialen Welt nicht viel zu tun habe. Im Internet gibt es vor allem krude Gedanken, Kinderpornographie, Hacker, Spinner und neuerdings Piraten, so die weitverbreitete Meinung in konservativen Kreisen.</p><p>Was &#8220;im Internet&#8221; gesagt wird, sei dann auch erstmal per se weniger wert, da es ja innerhalb dieser kleinen, nicht ernstzunehmenden „digitalen Welt“ gesagt wird, die ja nun wirklich bitte nicht mit der Realität zu verwechseln sei.</p><p>Die Stumpfsinnigkeit und Borniertheit eines solchen Weltbildes ist kaum zu ertragen. Fakt ist: Das Internet ist ein dezentrales Kommunikationsnetz, in dem die Gesamtgesellschaft barriere- und zensurfrei miteinander kommunizieren kann und dies auch tut. Von einer Internetgesellschaft zu sprechen ist in etwa so sinnvoll wie von einer Telefon- oder Briefgesellschaft zu reden. Sowohl Telefon, Brief und Internet sind letztendlich Kommunikationskanäle, die die Zivilgesellschaft nutzt, um sich auszutauschen. Jedoch: Das Internet ist das fortschrittlichste, interaktivste und technisch am weitesten entwicklete dieser Kommunikationswerkzeuge.</p><p>Das Internet ist wie geschaffen für schwarmintelligentes Arbeiten, für hierarchiefreie Organisation und für Erkenntnisgewinn der frei ist von den Schranken institutioneller Titel und Grade. Das Internet ist auch ein Kommunikationswerkzeug um politische Kommunikation wieder aus den Händen von Konzernmedien zu reißen und sie dahin zu verfrachten, wo sie hingehört: In die Hände der Menschen. Ohne Übertreibung lässt sich somit sagen: Das Internet ist die demokratischste Errungenschaft in der Menschheitsgeschichte. Richtig genutzt ist der freie, digitale Informationsfluss das entscheidende Kriterium beim Aufbau einer besseren, gerechteren Gesellschaftsordnung.</p><p>Schreibt man beispielsweise einen Artikel für einen Blog, so muss man damit rechnen, dass als Folge dessen ein Schwarm von Kritikern und Kommentatoren das Geschriebene bis ins Kleinste auseinandernimmt. Schon vor dem Schreiben ist somit klar: Will man sich nicht lächerlich machen, sollte man davon absehen Unwahrheiten, PR-Geschreibsel oder gar Lügen zu verbreiten. Das Publizieren auf Blogs folgt somit anderen Regeln als etwa das Schreiben für Tageszeitungen oder Onlinemedien ohne Kommentarfunktion: Dort können Lügen und Unwahrheiten recht leicht verbreitet werden, auf Blogs die Kommentardiskussionen zulassen, nicht.</p><p>Nichtsdestotrotz neigen gerade pseudo-elitäre „Kritiker“ dazu, sich von der so genannten „dummen Masse“ abzugrenzen. Denn klar ist auch: Gesteht man dem Leser eigene Intelligenz und Mitspracherecht auf Augenhöhe zu, wird es für Publizierende schwerer, die eigene Position dauerhaft zu legitimieren. Vor allem wenn man selbst ein homo ignorans ist.</p><p>Ein homo ignorans, der weiter dem Irrglauben anhängt, Erkenntnis komme „von oben“ oder aus den Universitäten, ein homo ignorans der glaubt, gesellschaftlich relevant ist nur, was in den Massenmedien behandelt wird und ein homo ignorans der denkt, das Internet sei eine eigene kleine Welt, die mit der sozialen Realität nicht viel zu tun hat. Dream on!</p><p><em>(<a href="http://www.theintelligence.de/index.php/politik/kommentare/3303-homo-ignorans-vom-leben-in-einer-gehirngewaschenen-gesellschaft.html">copy</a> &#8211; paste)</em></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/10/19/vom-leben-in-einer-gehirngewaschenen-gesellschaft/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Occupy the Planet!</title><link>http://scratchbook.ch/2011/10/16/occupy-the-planet/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/10/16/occupy-the-planet/#comments</comments> <pubDate>Sun, 16 Oct 2011 17:18:30 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Aktivitäten]]></category> <category><![CDATA[Erfreulich]]></category> <category><![CDATA[Nachdenklich]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11214</guid> <description><![CDATA[]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0455.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0455-618x463.jpg" alt="" title="DSCN0455" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11225" /></a></p><p><span id="more-11214"></span><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/occupy.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/occupy-618x349.jpg" alt="" title="occupy" width="618" height="349" class="alignnone size-large wp-image-11215" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0487.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0487-618x463.jpg" alt="" title="DSCN0487" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11218" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0530.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0530-618x463.jpg" alt="" title="DSCN0530" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11219" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/gier.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/gier-618x372.jpg" alt="" title="gier" width="618" height="372" class="alignnone size-large wp-image-11217" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0352.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0352-618x463.jpg" alt="" title="DSCN0352" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11221" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0343.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0343-618x463.jpg" alt="" title="DSCN0343" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11220" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0364.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0364-618x463.jpg" alt="" title="DSCN0364" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11222" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0389.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0389-618x463.jpg" alt="" title="DSCN0389" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11223" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0433.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0433-618x463.jpg" alt="" title="DSCN0433" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11224" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0634.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0634-618x463.jpg" alt="" title="DSCN0634" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11216" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0440.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0440-618x463.jpg" alt="" title="DSCN0440" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11226" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0502.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0502-618x463.jpg" alt="" title="DSCN0502" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11227" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0619.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0619-618x463.jpg" alt="" title="DSCN0619" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11228" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0638.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0638-618x463.jpg" alt="" title="DSCN0638" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11229" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0659.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0659-618x463.jpg" alt="" title="DSCN0659" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11230" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/P1090333.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/P1090333-618x463.jpg" alt="" title="P1090333" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11231" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/nr1.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/nr1-618x215.jpg" alt="" title="nr1" width="618" height="215" class="alignnone size-large wp-image-11233" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/P1090324.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/P1090324-618x463.jpg" alt="" title="P1090324" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11232" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/queue.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/queue-618x414.jpg" alt="" title="queue" width="618" height="414" class="alignnone size-large wp-image-11234" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/P1090310.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/P1090310-618x463.jpg" alt="" title="P1090310" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11235" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/P1090313.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/P1090313-618x463.jpg" alt="" title="P1090313" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11236" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0410.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0410-618x463.jpg" alt="" title="DSCN0410" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11237" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0467.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0467-618x463.jpg" alt="" title="DSCN0467" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11238" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0473.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0473-618x463.jpg" alt="" title="DSCN0473" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11239" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0477.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0477-618x463.jpg" alt="" title="DSCN0477" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11240" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0481.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0481-618x463.jpg" alt="" title="DSCN0481" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11241" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0482.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0482-618x463.jpg" alt="" title="DSCN0482" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11242" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0488.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0488-618x463.jpg" alt="" title="DSCN0488" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11243" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0494.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0494-618x463.jpg" alt="" title="DSCN0494" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11244" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0499.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0499-618x463.jpg" alt="" title="DSCN0499" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11245" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0507.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0507-618x463.jpg" alt="" title="DSCN0507" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11246" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0509.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0509-618x463.jpg" alt="" title="DSCN0509" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11247" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0548.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0548-618x463.jpg" alt="" title="DSCN0548" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11248" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0560.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0560-618x463.jpg" alt="" title="DSCN0560" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11249" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0566.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0566-618x463.jpg" alt="" title="DSCN0566" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11250" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0572.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0572-618x463.jpg" alt="" title="DSCN0572" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11251" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0590.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0590-618x463.jpg" alt="" title="DSCN0590" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11252" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0596.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0596-618x463.jpg" alt="" title="DSCN0596" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11253" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/P1090326.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/P1090326-618x463.jpg" alt="" title="P1090326" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11254" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0602.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0602-618x463.jpg" alt="" title="DSCN0602" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11255" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN06591.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN06591-618x463.jpg" alt="" title="DSCN0659" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11256" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/P1090301.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/P1090301-618x463.jpg" alt="" title="P1090301" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11257" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0657.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0657-618x463.jpg" alt="" title="DSCN0657" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11258" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0666.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/DSCN0666-618x463.jpg" alt="" title="DSCN0666" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11259" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/P1090318.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/P1090318-618x463.jpg" alt="" title="P1090318" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11260" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/P1090329.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/P1090329-618x463.jpg" alt="" title="P1090329" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11261" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/P1090323.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/P1090323-618x463.jpg" alt="" title="P1090323" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11262" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/P1090334.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/P1090334-618x463.jpg" alt="" title="P1090334" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-11263" /></a></p><p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/P1090337.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/P1090337-618x824.jpg" alt="" title="P1090337" width="618" height="824" class="alignnone size-large wp-image-11264" /></a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/10/16/occupy-the-planet/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> </channel> </rss>
