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><channel><title>Scratchbook &#187; Nützlich</title> <atom:link href="http://scratchbook.ch/category/nutzlich/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://scratchbook.ch</link> <description>Das Leben ist immer anders als die Realität.</description> <lastBuildDate>Thu, 02 Feb 2012 18:53:26 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <item><title>Puppenspiele</title><link>http://scratchbook.ch/2011/09/06/puppenspiele/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/09/06/puppenspiele/#comments</comments> <pubDate>Tue, 06 Sep 2011 18:52:39 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Informatik]]></category> <category><![CDATA[Nützlich]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11120</guid> <description><![CDATA[Ich habe ein neues Spielzeug: Puppet. Puppet, an automated administrative engine for your *nix systems, performs administrative tasks (such as adding users, installing packages, and updating server configurations) based on a centralized specification. Wie oft musste ich Server einrichten, Apaches konfigurieren und dergleichen. Nach dem x-ten mal kommt zwar eine gewisse Routine auf. Aber dann [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/09/puppet.jpg" alt="" title="puppet" width="208" height="315" class="alignnone size-full wp-image-11121" /></p><p>Ich habe ein neues Spielzeug: <a href="http://puppetlabs.com/">Puppet</a>.</p><blockquote><p>Puppet, an automated administrative engine for your *nix systems, performs administrative tasks (such as adding users, installing packages, and updating server configurations) based on a centralized specification.</p></blockquote><p>Wie oft musste ich Server einrichten, Apaches konfigurieren und dergleichen. Nach dem x-ten mal kommt zwar eine gewisse Routine auf. Aber dann ändert etwas; einem Apache muss ein <a href="http://scratchbook.ch/2010/12/17/varnish-cache-einer-fur-alle/">Varnish-Cache</a> vornedran gestellt werden &#8211; hmm. Was muss ich jetzt schon wieder alles anpassen? Ports der VirtualHosts, der Listen Port&#8230; Ganz gewiss geht was vergessen, und erst nach dem 3. mal Dienste neustarten und ausprobieren funktioniert alles.</p><p>Das ist jetzt Vergangenheit.<span id="more-11120"></span></p><h3>Introducing: Puppet &#8211; ein zentrales Konfigurationsmanagement-Werkzeug.</h3><p>Ich definiere 1x eine gute Konfiguration; einen gewünschten Endzustand. Und kann das dann auf beliebig viele Server anwenden.</p><p>Möchtest Du mal schauen, wie geil wir zukünftig Server konfigurieren?</p><p>Hier eine Definition eines Nodes:</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/09/config.png" alt="" title="config" width="284" height="221" class="alignnone size-full wp-image-11122" /></p><p>Auf der Kommandozeile gebe ich folgendes ein:</p><p><code>puppetd --test</code></p><p>Und jetzt geht&#8217;s ab.<br /> Puppet stellt sicher, dass Apache, PHP und MySQL installiert sind, erstellt die nötigen Webverzeichnisse und setzt das MySQL-Passwort. Das ist natürlich alles definiert, und zwar in Modulen. Mehr dazu in 3 Minuten.</p><p>Jetzt möchte ich etwas anpassen. Ich will einen zusätzlichen Vhost-Eintrag, &#8220;about.namics.com&#8221;. Dann soll das ganze mit Varnish gecached werden.</p><p>Neue Konfiguration:</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/09/newconfig.png" alt="" title="newconfig" width="405" height="247" class="alignnone size-full wp-image-11123" /></p><p>Puppet erstellt den neuen Vhost-Eintrag, die dazugehörigen Verzeichnisse, passt die Apachekonfiguration für den Varnish an und startet am Schluss alle betroffenen Dienste neu:</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/09/vhost.png" alt="" title="vhost" width="617" height="684" class="alignnone size-full wp-image-11124" /></p><p>Kommandozeilenpornografie.</p><p>Was genau wie konfiguriert sein muss und wie die Abhängigkeiten sind, wird in Modulen definiert.</p><p>Hier das Modul Apache (Teilauszug):</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/09/module.png" alt="" title="module" width="312" height="288" class="alignnone size-full wp-image-11125" /></p><p>Das bedeutet: Wenn das Modul in einem Node verwendet wird (include apache), dann muss httpd installiert sein (ensure => installed), der Service httpd muss laufen (ensure => running), braucht aber vorher das Paket httpd (require => Package["httpd"]) und die httpd.conf wird aus einem Template erstellt. Wenn sich dort was ändert, wird der Dienst httpd neu gestartet (notify => Service["httpd"]).</p><p>Ah, Templates.</p><p>Puppet ist in Ruby geschrieben und verwendet als Template-Sprache erb. Hier ein Auszug aus dem httpd.conf Template:</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/09/template.png" alt="" title="template" width="411" height="431" class="alignnone size-full wp-image-11126" /></p><p>Heisst:</p><p>Für jeden Vhosts bitte einen VirtualHost-Eintrag erstellen. Falls Varnish benutzt wird, auf Port 8080 lauschen, sonst auf Port 80.<br /> Der Rest ist selbsterklärend.</p><p>Prima einsetzen kann man Puppet auch als Sicherheitsgarantiersicherstellungsprogramm. Also. Ich habe eine Typo3-Installation. <a href="http://blog.namics.com/2011/05/google-viagra-a.html">Böse Spammer aus China</a> suchen nach Schwachstellen.</p><p>Ich definiere, was wie abgesichert werden muss:</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/09/secconfig.png" alt="" title="secconfig" width="400" height="443" class="alignnone size-full wp-image-11127" /></p><p>ENABLE_INSTALL_TOOL darf nicht vorhanden sein. Die localconf.php darf nicht schreibbar sein. Das gesamte Verzeichnis (recurse => true) unter /typo3conf/ext ebensowenig.</p><p>Wenn irgendwas faul ist, merkt das Puppet und korrigiert die Abweichungen gleich:</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/09/sec-618x251.png" alt="" title="sec" width="618" height="251" class="alignnone size-large wp-image-11128" /></p><p>Das wunderbare daran: Ich kann diese Module für jeden Server verwenden. Ein neues Verzeichnis muss abgesichert werden? Kein Problem. 1x definieren, auf allen Servern aktiviert.</p><p>Voll Laser!</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/09/laserfido.gif" alt="" title="laserfido" width="400" height="225" class="alignnone size-full wp-image-11129" /></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/09/06/puppenspiele/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Kon-Boot &#8211; Nettes Stück Software</title><link>http://scratchbook.ch/2011/07/19/kon-boot-nettes-stuck-software/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/07/19/kon-boot-nettes-stuck-software/#comments</comments> <pubDate>Tue, 19 Jul 2011 17:17:44 +0000</pubDate> <dc:creator>Daniel</dc:creator> <category><![CDATA[Informatik]]></category> <category><![CDATA[Nützlich]]></category> <category><![CDATA[IT-Security]]></category> <category><![CDATA[Kon-Boot]]></category> <category><![CDATA[PW bypass]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11054</guid> <description><![CDATA[Was ist Kon-Boot? Kon-Boot ist eine Software, welche es uns erlaubt sich auf einem lokalen Computer anzumelden ohne das Admin/Root Passwort Passwort zu kennen. Ein Briliantes Werkzeug für Sysadmins, wenn es  mal (aus welchem Grund auch immer sei dahingestellt&#8230;)  lokal einen PW Reset durchzuführen gilt. Auch sympatisch finde ich, dass die Unterstützung von Windows und [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-11055" src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/07/konboot.png" alt="" width="680" height="371" /></p><p>Was ist Kon-Boot?</p><p>Kon-Boot ist eine Software, welche es uns erlaubt sich auf einem lokalen Computer anzumelden ohne das Admin/Root Passwort Passwort zu kennen.</p><p>Ein Briliantes Werkzeug für Sysadmins, wenn es  mal (aus welchem Grund auch immer sei dahingestellt&#8230;)  lokal einen PW Reset durchzuführen gilt. Auch sympatisch finde ich, dass die Unterstützung von Windows und Linux zugleich in einem Tool vereint wird. Weiterhin gilt anzumerken, dass die jeweiligen Passwörter im Gegensatz zu anderen Tools (<a href="http://pogostick.net/~pnh/ntpasswd/" target="_blank">NT PW Recovery</a>,ERD/CIA Commander&#8230;) nicht verändert werden, da Kon-Boot &#8220;on the fly&#8221; Veränderungen am Windows bzw. Linux Kernel vornimmt und uns so einen Login bypass erlaubt. Neu booten und alles ist wieder beim alten, sofern man nicht explizit etwas geändert hat. Auch ein Berechnen der Passwörter mittels &#8220;Rainbow-Tables&#8221; ,wie es etwa das  <a href="http://ophcrack.sourceforge.net/" target="_blank">Ophrack Utility</a> pflegt, fällt somit weg, es sei denn das Klartext PW sei von Interesse! <img src='http://scratchbook.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /></p><p><span id="more-11054"></span>Folgende Systeme werden unterstützt:</p><p>Windows Server 2008<br /> Windows Vista<br /> Windows Server 2003<br /> Windows XP<br /> Windows 7</p><p>Gentoo 2.6.24-gentoo-r5 GRUB 0.97<br /> Ubuntu 2.6.24.3-debug GRUB 0.97<br /> Debian 2.6.18-6-6861 GRUB 0.97<br /> Fedora 2.6.25.9-76.fc9.i6862 GRUB 0.97</p><p>Wo bekomme ich Kon-Boot her?</p><p><a href="http://www.piotrbania.com/all/kon-boot/" target="_blank">Hier </a>wird Kon-Boot kostenlos zum Download angeboten. Das PW für die Zip Datei lautet: kon-boot.</p><p>Danach hat man die Wahl eine BootCD/Floppy zu erstellen oder einen USB Stick mit dem Kon-Boot Image bootbar zu machen. Ich habe mich für die Varainte mittels USB Stick entschieden, da ich gerade keine Lust hatte eine CD zu verbraten.</p><p>Mittels <a href="http://unetbootin.sourceforge.net/" target="_blank">UnetbootIN</a> (Linux/MAC/Win) kann die ISO Datei auf den USB-Stick angewendet und bootbar gemacht werden.  Bei mir schlug dieser Vorgang allerdings erst fehl, da die HD vom Bootloader nicht gelistet wurde. <a href="http://www.irongeek.com" target="_blank"> Irongeek</a> stellt uns die modifizierten Dateien zur Verfügung, damit wir uns nicht mit diesem Fehler rumschalgen müssen <img src='http://scratchbook.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> Also Dateien von <a href="http://www.irongeek.com/downloads/irongeekusbkonbootfiles2.zip" target="_blank">Hier</a> mit denen auf dem Bootstick ersetzen und Ab geht die Post! <img src='http://scratchbook.ch/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /></p><p>Einen Vorgeschmack gibts hier:</p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://scratchbook.ch/2011/07/19/kon-boot-nettes-stuck-software/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p>Bis zum nächsten Artikel <img src='http://scratchbook.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /></p><p>&nbsp;</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/07/19/kon-boot-nettes-stuck-software/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Skype: Chatlogs auslesen &amp; mehr</title><link>http://scratchbook.ch/2011/05/20/skype-chatlogs-auslesen-mehr/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/05/20/skype-chatlogs-auslesen-mehr/#comments</comments> <pubDate>Fri, 20 May 2011 09:38:32 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Apple]]></category> <category><![CDATA[Informatik]]></category> <category><![CDATA[Nützlich]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=10917</guid> <description><![CDATA[Gut zu wissen: Skype speichert alle Daten, Chatlogs, Kontakte in einer SQLITE3 Datei. #Mac Alle gespeicherten Chat-Teilnehmer ausgeben: sqlite3 ~/Library/Application\ Support/Skype/[yourskypename]/main.db "SELECT author FROM messages WHERE 1=1 GROUP BY author" Chatlog für Teilnehmer [chatpartner] ausgeben: sqlite3 ~/Library/Application\ Support/Skype/[yourskypename]/main.db "SELECT author, timestamp, body_xml FROM messages WHERE dialog_partner = '[chatpartner]'" Gefunden auf hier.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Gut zu wissen: Skype speichert alle Daten, Chatlogs, Kontakte in einer SQLITE3 Datei. #Mac</p><p>Alle gespeicherten Chat-Teilnehmer ausgeben:<br /> <code>sqlite3 ~/Library/Application\ Support/Skype/[yourskypename]/main.db "SELECT author FROM messages WHERE 1=1 GROUP BY author"</code></p><p>Chatlog für Teilnehmer <em>[chatpartner]</em> ausgeben:<br /> <code>sqlite3 ~/Library/Application\ Support/Skype/[yourskypename]/main.db "SELECT author, timestamp, body_xml FROM messages WHERE dialog_partner = '[chatpartner]'"</code></p><p>Gefunden auf <a href="http://www.venetowebdesign.com/ressourcen/tutorials/skype-4x-chat-export.html">hier</a>.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/05/20/skype-chatlogs-auslesen-mehr/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Terminal Tipp: Schweig!</title><link>http://scratchbook.ch/2011/04/18/terminal-tipp-schweig/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/04/18/terminal-tipp-schweig/#comments</comments> <pubDate>Mon, 18 Apr 2011 14:54:26 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Apple]]></category> <category><![CDATA[Informatik]]></category> <category><![CDATA[Nützlich]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=10890</guid> <description><![CDATA[Jedesmal, wenn ein neues Terminalfenster aufgeht: Last login: Mon Apr 18 16:45:43 on ttys008Die Meldung nervt. Abhilfe: touch ~/.hushlogin]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Jedesmal, wenn ein neues Terminalfenster aufgeht:<br /> <code>Last login: Mon Apr 18 16:45:43 on ttys008</code>Die Meldung nervt.</p><p>Abhilfe:</p><div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="bash" style="font-family:monospace;"> <span style="color: #c20cb9; font-weight: bold;">touch</span> ~<span style="color: #000000; font-weight: bold;">/</span>.hushlogin</pre></div></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/04/18/terminal-tipp-schweig/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Irgendwann wie Stevens schreiben</title><link>http://scratchbook.ch/2011/04/01/irgendwann-wie-stevens-schreiben/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/04/01/irgendwann-wie-stevens-schreiben/#comments</comments> <pubDate>Fri, 01 Apr 2011 09:48:12 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Informatik]]></category> <category><![CDATA[Nützlich]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=10866</guid> <description><![CDATA[Ein Artikel, den ich schon ziemlich lange gesucht habe. Wiedergefunden und geklaut aus einer Datenschleuder [PDF] Jeder will sie &#8211; kaum jemand schreibt sie: Die klare, verständliche, lesbare technische Dokumentation. Wie schreibt man gute technische Dokumentation? Was ist das eigentlich, &#8220;gutes Schreiben&#8221; ? Her damit: Ein Subjekt Gut schreibt, wer verständlich schreibt. Gut schreibt, wer [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Artikel, den ich schon ziemlich lange gesucht habe.<br /> Wiedergefunden und geklaut aus einer <a href="http://chaosradio.ccc.de/media/ds/ds081.pdf">Datenschleuder [PDF]</a></em></p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/04/techdoku.jpg" alt="" title="techdoku" width="247" height="189" class="alignnone size-full wp-image-10868" /></p><p><strong>Jeder will sie &#8211; kaum jemand schreibt sie: Die klare, verständliche, lesbare technische Dokumentation. Wie schreibt man gute technische Dokumentation? Was ist das eigentlich, &#8220;gutes Schreiben&#8221; ?</strong></p><p><span id="more-10866"></span><br /><h2>Her damit: Ein Subjekt</h2><p>Gut schreibt, wer verständlich schreibt. Gut schreibt, wer seine Aussage in einen Satz mit höchstens einem Komma und höchstens einem Fremdwort steckt. Gut schreibt, wer oft und viel schreibt, wer schreiben übt. Gutes Schreiben ist weder eine exklusive Begabung noch eine geniale Inspiration: Schreiben ist Handwerk und es gibt einfache Regeln für gutes Schreiben und deswegen kann man Schreiben lernen. Für alle Textarten wendet man ein Set von Regeln an &#8211; egal, ob über Technik, über Philosophie oder Tagebuch geschrieben wird: Die erste Regel lautet: Kein Passiv. &#8220;Tagebuch geschrieben wird&#8221; &#8211; von wem denn? Warum bloss? &#8220;Ein Segfault wurde ausgelöst.&#8221; Von wem? Durch welches Problem? Was war die Ursache? Nicht umsonst haben Sätze ein Subjekt (der &#8220;Agent&#8221;, der Handelnde) und ein Objekt (das, worauf sich die Handlung bezieht) und ein Prädikat (das Verb). Passiv benutzt man dann, wenn kein Subjekt vorhanden ist &#8211; und das kommt wirklich selten vor. Ein einfaches Syntaxhighlighting im Lieblingseditor genügt, um seinen Stil sofort klarer zu gestalten. Da, ein verstecktes Passiv! Wer gestaltet da was klarer? Mit dem Syntaxhighlighting in Vim oder Emacs kann der Autor schlechten Stil und Passiv hervorheben. Schon präziser!</p><h2>Weg damit: Fremdwörter</h2><p>Gerade bei komplizierten Beschreibungen von Technik will der Leser Klarheit und Präzision, nein halt: Genauigkeit. Wieso ein Fremdwort verwenden, wenn man keins braucht? Also, der Leser will Klarheit und Genauigkeit. Unmissverständlich. Das ist die zweite Regel: Nicht sloterdijken und nicht habermasen! Moderne Philosphie &#8211; ich nenne es postmodernes Hirnwichsen &#8211; ist oft unlesbar: &#8220;Das Subjekt erzeugt in seiner metaphsysischen Relevanz ein reziprokes Rhizom zur Deprivation seiner Selbst.&#8221; Das muss nicht sein: Viele berühmte Philosophen kommen ganz ohne Fremdworte und gedrechselte Sätze aus, weil ihr Ziel Klarheit war. Natürlich kann man auch technische Phrasen dreschen &#8211; Handbücher und Howtos sind voll davon. Autoren vergessen gern, dass Leser Bücher und Texte verstehen wollen. Man schreibt einen Text für einen Leser, nicht gegen ihn.</p><h2>Relativsätze sind relativ lang</h2><p>Zusammengefasst: Kein Passiv, so einfach und klar wie möglich. Das ist sehr schwierig und klingt am Anfang ungewohnt &#8211; ist denn nicht nur kompliziertes Schreiben gutes Schreiben? Ist nur was wissenschaftlich klingt auch eine Wissenschaft? Nein. Unsinn. Hemingway hat 1954 den Nobelpreis für seine Sammlung von Subjekt &#8211; Objekt &#8211; Prädikat Sätzen bekommen und was für Hemingway gut war, sollte für uns ausreichen. Jeder Stevens macht es uns vor: Klare Sätze. Niemals länger als 2, höchstens 3 Zeilen. Jeder Satz bestückt mit Wissen. Wer Grammatik beherrscht wie Thomas Mann darf mehr als 3 Zeilen schreiben. Der Rest von uns bleibt unter 3 Zeilen Satz und trennt, sobald er einen Relativsatz beginnt, den Satz in mehrere Sätze auf. Also: Der Rest von uns bleibt unter 3 Zeilen Satz. Sobald er einen Relativsatz beginnt, trennt er ihn in zwei Sätze auf. Damit erspart man sich auch lästige Kommaregeln. Die braucht man nämlich nicht, wenn kein Komma notwendig ist.</p><h2>Dingsda: Nullwörter</h2><p>Das zeigt uns die nächste Falle: Nicht schwafeln, sondern informieren. Es gibt im Deutschen eine Sammlung Nullwörter, die man in beliebiger Menge in Texte einstreuen kann: Wirklich, nun, ja, gar, so, ungefähr &#8211; alle Worte, die bereits durch den Wortsinn einleiten, dass jetzt etwas folgt, was ungenau ist: &#8220;Ungefähr&#8221; ist eine ungenaue Zeit- oder Mengenangabe. &#8220;Der Compiler braucht ungefähr drei Stunden&#8221;. Wie wäre es stattdessen mit: &#8220;Ist die CPU schneller als 1 GHz, braucht der Compiler 2.45 Minuten, ist die CPU langsamer, dauert der Durchlauf 3.30 Minuten. Mit einem 486er wirft man den Compiler besser gleich über Nacht an.&#8221; Na also. Jetzt weiss der Leser, was ihn wirklich erwartet!</p><h2>Raus damit: Adjektive</h2><p>Ebenso überflüssig: Adjektive. Da fällt es den meisten Schreibern schwer, auszumisten, denn Adjektive machen den Text schwungvoll und lebendig. Das erscheint nur auf den ersten Blick so: Adjektive machen den Text schwülstig und langatmig und quetschen das letzte Fünkchen Phantasie aus dem Leser &#8211; bloss nicht selbst die Leidenschaft vorstellen, lieber hinschreiben: &#8220;Leidenschaftlich und wild küsste er ihren herrlich gerundeten Bauchnabel, sie stöhnte tief und ..&#8221; Damit gewinnt man den Bastei-Lübbe Billigpreis. Verben machen den Text lebendig, denn mit Verben drückt man Bewegung und Handlung aus. Wieso nicht besser schreiben: &#8220;Er fickte sie, sie biss zurück und schrie dann in die Nacht hinaus.&#8221; Wie sie es nun machen, bleibt der Vorstellung des Lesers überlassen. In technischen Texten spart man sich analog Adjektive wie &#8220;der tolle Editor&#8221; &#8211; wär&#8217; er Mist, würde man keinen Artikel schreiben. &#8220;Der grossartige Compiler&#8221; oder auch der &#8220;schnelle Compiler&#8221; sind genauso überflüssig: Schnell in Bezug auf was? Warum bewertet der Autor den Compiler als grossartig? Stattdessen nennt man die Vorzüge, die einen Compiler oder Editor aus der Masse der anderen Produkte hervorheben: &#8220;Das höppelgewöppte Doppelnipp macht den gcc zu einem schnellen Compiler. Alle anderen Compiler schnöppen nur das Huppelwupp und das macht sie langsam, weil kein Dippelschnipp optimiert wird.&#8221; Na gut. Ein Passiv. &#8220;weil keine Funktion für optimiertes Dippelschnipp existiert.&#8221; Oder noch besser: &#8220;Weil kein Entwickler die Funktion zum optimierten Dippelschnippen implimentiert hat.&#8221; Ah. Das Feature fehlt also!</p><h2>Schluss damit: Anglizismen</h2><p>Entschuldigung &#8211; &#8220;diese Fähigkeit&#8221; fehlt also. Die goldene Regel für Anglizismen lautet: Anglizismen nur dann verwenden, wenn der englische Ausdruck ein wichtiges Stichwort ist, unter dem man eine Suchmaschine befragen kann oder die Übersetzung Unsinn ergibt: Die Suche nach &#8220;Übersetzer&#8221; fördert andere Links zutage als die Suche nach &#8220;Compiler&#8221; und deswegen bleibt ein Compiler bei mir ein Compiler. Allerdings schreibe ich: &#8220;Ich lade den Compiler unter ftp.bla.de&#8221; herunter und nicht: &#8220;Ich downloadete den Compiler unter ftp.bla.de&#8221;. So bleibt bei mir auch ein Array und Hash in Perl ein Array und ein Hash &#8211; schreibe ich aber allgemein über Listen, schreibe ich &#8220;Listen&#8221; und nicht etwa &#8220;Arrays&#8221;. Ich entscheide von Fall zu Fall &#8211; brauche ich eine eingedeutschte Verbform, fliegt der Anglizismus raus und ich versuche, eine gute Übersetzung zu finden. Nochmal alle Tipps zusammen: Kein Passiv, klare, einfache Sätze, wenig Fremdwörter, Adjektive wegstreichen, stattdessen Verben verwenden und Anglizismen nur dort verwenden, wo sie unverzichtbar sind. Fehlt noch was?</p><h2>Durchsuchung: Substantivierte Verben</h2><p>Ja! Eine Fähigkeit der deutschen Sprache ist die Nutzung der Anwendung von der Substantivierung von Verben! Oft schreiben unerfahrene Autoren, um seriöser zu klingen, Sätze wie diesen: &#8220;Durch die Compilierung wird die Software zu einem Binary&#8221; &#8211; das geht klarer und einfacher: &#8220;Der gcc (Subjekt &#8211; Wer?) kompiliert (Verb &#8211; was passiert?) die Sourcen (das Objekt &#8211; Wen?) zu einem Binary (Ziel der Aktion).&#8221; Jetzt weiss man, wer was mit welchem Ziel tut. Mein Satz geht auch noch knapper: &#8220;Oft schreiben unerfahrene Autoren&#8221; .. Wer da was tut, taucht erst spät im Satz auf: &#8220;Unerfahrene Autoren schreiben oft..&#8221; oft? Weg damit. &#8220;Unerfahrene Autoren schreiben Sätze mit substantivierten Verben, um seriöser zu klingen:&#8221; Na also. Wer tut was womit und zu welchem Zweck? Alle Fragen beantwortet.</p><h2>Für den Editor alles zusammen:</h2><p>Die goldene Regel lautet: Wegstreichen, kürzen, rauswerfen! Ein Text gewinnt fast immer, wenn der Autor rigoros kürzt. Satz zu lang, mehr als 2 Kommata und keine Aufzählung? Zwei Sätze draus machen. Zuviele Adjektive? Raus damit, durch Verben ersetzen. Substantivierte Verben und Fremdworte? Geht alles knapper, klarer, genauer: Weg damit. Anfangs erscheint der Satz dann abgehackter &#8211; man könnte auch sagen: knackiger, kürzer und daran muss man sich erst gewöhnen. Wie erkennt man auf einen Blick problematische Wortgruppen?</p><p>Passiv: wird, wurde, geworden, gemacht sind typische Formen, die ganz sicher in einem Passivsatz ohne Subjekt enden. Kann man die Frage &#8220;wer macht da was?&#8221; klar beantworten, hat man ein Subjekt und dann soll man es auch hinschreiben.</p><p>Fremdwörter: Fremdwörter enthalten bestimmte Endungen, die man gut hervorheben kann: &#8211; ismus, -tät, -ierung, -tion, -tor. Fast jedes Fremdwort kann man durch ein passendes deutsches Wort ersetzen und so die Verständlichkeit erhöhen, ohne den Sinn zu entstellen. Nur selten ist ein Fremdwort ein klarer Fachbegriff, der unverzichtbar ist: Gastritis? Magenschleimhautentzündung. Ist zwar länger, aber -itis ist immer eine Entzündung und das Gast- irgendwas mit dem Magen des Menschen zu tun hat, weiss auch nicht jeder. Ismen benutzt man als Endsilbe für &#8220;streben nach&#8221; &#8211; Kapitalismus &#8211; streben nach Kapital, Imperialismus, streben nach Imperien. Die Silbe -tät beschreibt einen Zustand, die Silbe &#8211; ierung den Prozess dazu: &#8220;Globalität&#8221; ist der Zustand, den wir nach dem Prozess der &#8220;Globalisierung&#8221; erreichen. Deswegen sind Formulierungen wie &#8220;der Prozess der Industrialisierung&#8221; oder &#8220;der Zustand der Konformität&#8221; doppeltgemoppelt &#8211; raus damit. Der &#8220;- or&#8221; ist immer der Täter in einem Fremdwort: Terminator. Diktator. Contruktor. Imperator. Und der Täter sorgt für ein Ziel der Handlung &#8211; ein &#8220;-ion&#8221;: Der Construktor sorgt für eine Construktion, der Terminator sorgt für eine Termination. Die Terminierung ist der Prozess des Terminators mit dem Ziel der Termination! Und eine Terministis ist eine akute Metallgelenksentzündung mit schwerwiegenden Folgen für die Umwelt. Eine Termite hingegen.. ok.</p><p>Nullwörter: da ja, nun, gleich, obwohl, als wenn, gar, so, &#8220;ohne weiteres&#8221;, &#8220;bis hin zu&#8221;, wirklich, überhaupt, sehr, je, manchmal, beinahe, nur, Gerade (am Satzanfang) kann man fast immer ersatzlos streichen. Das gleiche gilt für Marketingworte: Substantiv enthält das Wort &#8220;Substanz&#8221; &#8211; und von &#8220;Agile Programmierung&#8221; bis &#8220;Zero Administration Needed Feature&#8221; enthalten die Worte keine &#8211; raus damit.</p><p>Adjektive: Einige Adjektive sind nützlich, weil sie den Zustand, das &#8220;So-Sein&#8221; eines Wortes genauer beschreiben: Rot. Grün. Tot. Kombinationen mit einem Substantiv, dass bereits diesen Zustand suggeriert, ergeben den berühmten weissen Schimmel. Oder für Nerds: Den grünen Schimmel. Ein Schimmel IST sowieso weiss, sonst hiesse er nicht so. Eine Leiche ist tot. Deswegen hat uns der Duden das Wort &#8220;Leiche&#8221; geschenkt. Dazu kommen die schwachen Adjektive, die sich von anderen Worten ableiten: Endungen wie -lich, -haft, -sam oder -isch kommen in Worten wie arbeitssam (fleissig), lachhaft (ich lache) oder unglaublich vor: Fast immer kann man ein Verb daraus machen und erzeugt so eine Handlung und muss dann auch einen Handelnden einfügen: &#8220;Das ist unglaublich&#8221; &#8211; Was denn? Und wer glaubt da was nicht? Wieso? Wer sich nicht sicher ist, ob ein Adjektiv angebracht ist oder nicht: Rauswerfen.</p><p>Substantivierte Verben: Die Endung -ung ist ein totsicheres Merkmal. Endung kommt von enden und Hoffnung von hoffen. Deswegen kann man genauso gut schreiben: &#8220;Endet ein Wort mit der Silbe -ung..&#8221; oder &#8220;Wenn das Wort mit der Silbe -ung endet..&#8221; Zunächst erscheint es kleinlich, aber ein Substantiv in ein Verb umwandeln zwingt den Autor aus einer Compilierung ein &#8220;Wer kompiliert was&#8221; zu machen und aus einer Verkabelung ein &#8220;wer verkapelt was womit&#8221;.</p><h2>Lektüre für Fortgeschrittene</h2><p>Für Fortgeschrittene gibt es noch ein paar mehr Regeln &#8211; die oben genannten für Einsteiger kann man mit vielen Editoren hervorheben und gleich rauswerfen, bevor man sie fertig getippt hat. Wer sich einlesen möchte: Für die deutsche Schriftsprache liest man &#8220;Deutsch fürs Leben&#8221; und &#8220;Deutsch für Kenner&#8221; von Wolf Schneider. Zu einem besseren Stil in Englisch verhilft der Klassiker &#8220;On Writing Well&#8221; von William Zinser &#8211; übrigens eine Erleichterung für jeden, der die Zeitenfolge von Relativsätzen oder Passivformen nicht mehr im Kopf hat: War ja sowieso kein guter Stil. Wer dann wissen will, wie Schriftsteller mit den Worten ringen und solche Stilmittel befolgen, dem sei Stephen Kings &#8220;Das Leben und das Schreiben&#8221; (englisch: &#8220;On Writing&#8221;) ans Herz gelegt.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/04/01/irgendwann-wie-stevens-schreiben/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>The Github experience</title><link>http://scratchbook.ch/2011/03/04/the-github-experience/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/03/04/the-github-experience/#comments</comments> <pubDate>Fri, 04 Mar 2011 18:23:37 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Informatik]]></category> <category><![CDATA[Nützlich]]></category> <category><![CDATA[Webentwicklung]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=10810</guid> <description><![CDATA[Ich habe gerade die Vorteile, die Git &#038; Github bieten, hautnah erfahren! Hoh, da ist etwas tolles auf Github: node-search-engine. Ein auf node.js basierter Webcrawler, der das Internet durchsucht (asynchron und parallel, yay) und in einer CouchDB speichert. *geifer* &#8211; gleich ausprobieren! Ich mache also einen &#8220;Fork&#8221;. Was passiert da: Das Repository node-search-engine, welches dem [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/03/logov3.png" alt="" title="logov3" width="100" height="45" class="alignnone size-full wp-image-10811" /></p><p>Ich habe gerade die Vorteile, die Git &#038; Github bieten, hautnah erfahren!</p><p>Hoh, da ist etwas tolles auf Github: <a href="https://github.com/kurokikaze/node-search-engine">node-search-engine</a>. Ein auf <a href="http://nodejs.org/">node.js</a> basierter Webcrawler, der das Internet durchsucht (asynchron und parallel, yay) und in einer <a href="http://couchdb.apache.org/">CouchDB</a> speichert.</p><p>*geifer* &#8211; gleich ausprobieren!</p><p>Ich mache also einen &#8220;Fork&#8221;.</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/03/Bildschirmfoto-2011-03-04-um-18.56.05.png" alt="" title="Bildschirmfoto 2011-03-04 um 18.56.05" width="359" height="41" class="alignnone size-full wp-image-10812" /></p><p>Was passiert da: Das Repository <em><a href="https://github.com/kurokikaze/node-search-engine">node-search-engine</a></em>, welches dem Benutzer <em>kurokikaze</em> gehört, wird unter meinen Account als <a href="https://github.com/claudehohl/node-search-engine">eigenständiges Repository</a> kopiert.</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/03/Bildschirmfoto-2011-03-04-um-18.44.20-618x434.png" alt="" title="Bildschirmfoto 2011-03-04 um 18.44.20" width="618" height="434" class="alignnone size-large wp-image-10813" /></p><p>Jetzt gehörst du mir. Und ich kann dich klonen und drücken wie es mir beliebt.</p><p>Uuh, da läuft noch was nicht. Eine binäre Library funktioniert unter Mac OS X nicht, ein Syntaxfehler, und ein Funktionsname hat sich geändert.</p><p>So. Ich glaube jetzt läufts! Gleich committen und auf Github übertragen.</p><p>Hmm. Ich habe wohl gerade ein paar Bugs gefixt. Das Projekt liegt seit April 2010 brach &#8211; vielleicht freut sich der Entwickler ja über meine Verbesserungen.</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/03/Bildschirmfoto-2011-03-04-um-19.11.14.png" alt="" title="Bildschirmfoto 2011-03-04 um 19.11.14" width="352" height="39" class="alignnone size-full wp-image-10814" /></p><p>Ich schicke ihm eine <em><a href="https://github.com/kurokikaze/node-search-engine/pull/1">Pull-Anfrage</a></em>:</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/03/Bildschirmfoto-2011-03-04-um-15.57.44.png" alt="" title="Bildschirmfoto 2011-03-04 um 15.57.44" width="440" height="112" class="alignnone size-full wp-image-10815" /></p><p>Das heisst soviel wie: &#8220;Hey schau mal, ich habe da <a href="https://github.com/claudehohl/node-search-engine/commit/12be8ee80532bf29c289ad4ecd52072a4f9a62a3">eine Verbesserung</a> für dein Projekt &#8211; wenn es dir gefällt, kannst du diese Änderungen übernehmen!&#8221;</p><p>2 Minuten später:</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/03/Bildschirmfoto-2011-03-04-um-15.56.38.png" alt="" title="Bildschirmfoto 2011-03-04 um 15.56.38" width="553" height="102" class="alignnone size-full wp-image-10816" /></p><p>Noch ein bisschen später:</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/03/Bildschirmfoto-2011-03-04-um-18.14.11.png" alt="" title="Bildschirmfoto 2011-03-04 um 18.14.11" width="582" height="109" class="alignnone size-full wp-image-10817" /></p><p>Er ist dankbar und hat meine Verbesserungen gleich übernommen! YAY</p><p>Ist ja ein tolles Konzept! Jeder hat sein Repository. Jeder kann es kopieren. Es braucht keine Berechtigungen, kein &#8220;Hauptentwicklungszweig&#8221;. Was toll ist, wird geforkt, und wenn die Änderung passt, wird sie übernommen. Wenn nicht, existiert einfach ein Fork, eine Variante der Software eigenständig weiter.</p><p>Schläft die Entwicklung ein, finden sich sicher Entwickler um einen populären Fork, die ihn weiterentwickeln. Die Macht ist quasi nicht mehr bei den Entwicklern oder bei einer Firma, sondern bei der Software selbst. Die Firma mag Konkurs gehen, die Software lebt weiter. Der beste Fork gewinnt.</p><p>Erst durch Github wird das Opensource-Prinzip wirklich gelebt.</p><p><a href="http://github.com/">http://github.com/</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/03/04/the-github-experience/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Intergalaktischer Informationsbegleiter</title><link>http://scratchbook.ch/2011/02/03/intergalaktischer-informationsbegleiter/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/02/03/intergalaktischer-informationsbegleiter/#comments</comments> <pubDate>Thu, 03 Feb 2011 20:28:37 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Bücher]]></category> <category><![CDATA[Informatik]]></category> <category><![CDATA[Nützlich]]></category> <category><![CDATA[Webentwicklung]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=10627</guid> <description><![CDATA[&#8230;für Datenreisende. Was: Jediritter Infopad. Reiseführer durch die Galaxis. Personal Messenger Pad. Wie: Zugriff auf das globale Datennetz Wann: Immer dabei bei wichtigen Missionen Kennt ihr die? Diese Geräte, die Helden begleiten. In allen Filmen mit viel Raumschiff und Reisen durch&#8217;s Universum. Sie werden eingesetzt als Kommunikationsmittel, Notizblock, allwissendes Mobilterminal, Sonderbare-Steine-Analysegerät und scheinen niemals Strom [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;für Datenreisende.</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/02/Kindle3-618x705.jpg" alt="" title="Kindle3" width="618" height="705" class="alignnone size-large wp-image-10634" /></p><p><strong>Was:</strong> Jediritter Infopad. Reiseführer durch die Galaxis. Personal Messenger Pad.<br /> <strong>Wie:</strong> Zugriff auf das globale Datennetz<br /> <strong>Wann:</strong> Immer dabei bei wichtigen Missionen</p><p>Kennt ihr die? Diese Geräte, die Helden begleiten. In allen Filmen mit viel <em>Raumschiff</em> und <em>Reisen durch&#8217;s Universum</em>. Sie werden eingesetzt als Kommunikationsmittel, Notizblock, allwissendes Mobilterminal, Sonderbare-Steine-Analysegerät und scheinen niemals Strom zu verbrauchen.</p><p>Und wisst ihr was? So. Was. Gibts. Wirklich. !</p><p>Es heisst &#8220;<a href="http://www.amazon.com/Kindle-Wireless-Reader-3G-Wifi-Graphite/dp/B002FQJT3Q">Kindle</a>&#8220;, kommt von Amazon, und war ursprünglich dazu gedacht, Bücher zu lesen.</p><p>Der Clou ist aber: Mit dabei ist, als &#8220;Experimental Feature&#8221;, ein vollwertiger Webkit-Browser mit Javascript Unterstützung.</p><p>Da ein Webbrowser alleine aber noch nicht sonderlich nützlich ist, gibt es gratis Internet dazu.<br /> Und zwar weltweit. Ohne Abogebühr.</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/02/DSC04562-618x463.jpg" alt="" title="DSC04562" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-10643" /></p><p>Jaaa, da staunst Du, he? Wusste ich nämlich auch nicht. Wissen die wenigsten&#8230; Weil das weltweite gratis Internet über 3G ist ein &#8220;nettes Nebenprodukt&#8221;&#8230;</p><p>Und wie lange der Akku wohl hält? Ein paar Stunden? Tage? Wochen? Ja genau. Ein paar Wochen. Da staunst Du grad nochmals, gell?</p><p>Warum das so ist: Das Display hat weder eine störende Hintergrundbeleuchtung, noch Pixel. Das Zauberwort heisst &#8220;E Ink&#8221; &#8211; elektronische Tinte. Braucht nur Strom beim &#8220;Umblättern&#8221;.</p><p>Suchbild; finde den Pixel:<br /> <img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/02/DSC04560-300x225.jpg" alt="" title="DSC04560" width="300" height="225" class="alignnone size-medium wp-image-10640" /></p><p>im Gegensatz zu euren tollen iPhones, die nach zwei Minuten schon &#8220;Akku! Akku! Akku!&#8221; schreien, kann man dieses schicke Gerät zu recht als <em>Mobile</em> bezeichnen. Damit kann ich locker 2 Wochen irgendwo in die Türkei in die Flugferien und damit auf Wettersites zugreifen.</p><p>Hach &#8211; dieses Gerät versprüht mit seinem Monochrom-Display so einen Analog-Charme. Ich mag so unscheinbar altertümlich daherkommende Sachen, die aber hochwertigen futuristischen Schnickschnack eingebaut haben.</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/02/DSC04559-618x463.jpg" alt="" title="DSC04559" width="618" height="463" class="alignnone size-large wp-image-10667" /></p><p>&#8220;Yes, it&#8217;s a Macintosh&#8221; war der erste Gedanke, der mir durch den Kopf schoss.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/02/03/intergalaktischer-informationsbegleiter/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>4</slash:comments> </item> <item><title>DigitalColor-Farbmesser</title><link>http://scratchbook.ch/2011/01/24/digitalcolor-farbmesser/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/01/24/digitalcolor-farbmesser/#comments</comments> <pubDate>Mon, 24 Jan 2011 21:55:59 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Apple]]></category> <category><![CDATA[Nützlich]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=10508</guid> <description><![CDATA[Tippfehler for fun and profit &#8211; eigentlich wollte ich den Kalender starten. Irgendwas ist mir dabei abferheyt, und dabei kam ein wunderbares Werkzeug zum Vorschein: Das digitale Farbmessgerät. Gopf. Ich hatte schon x-mal nach &#8220;RGB-Meter Widget&#8221; und so gesucht&#8230; Dabei ist das von Haus aus dabei, als Dienstprogramm!]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/01/dcm.jpg" alt="" title="dcm" width="394" height="247" class="alignnone size-full wp-image-10509" /></p><p>Tippfehler for fun and profit &#8211; eigentlich wollte ich den Kalender starten. Irgendwas ist mir dabei abferheyt, und dabei kam ein wunderbares Werkzeug zum Vorschein:</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/01/dcf.jpg" alt="" title="dcf" width="404" height="203" class="alignnone size-full wp-image-10512" /></p><p>Das digitale Farbmessgerät.</p><p>Gopf. Ich hatte schon x-mal nach &#8220;RGB-Meter Widget&#8221; und so gesucht&#8230; Dabei ist das von Haus aus dabei, als Dienstprogramm!</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/01/24/digitalcolor-farbmesser/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Die Macht des einfachen Textformats</title><link>http://scratchbook.ch/2011/01/04/die-macht-des-einfachen-textformats/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/01/04/die-macht-des-einfachen-textformats/#comments</comments> <pubDate>Tue, 04 Jan 2011 10:44:36 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Informatik]]></category> <category><![CDATA[Nützlich]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=10272</guid> <description><![CDATA[geklaut von hier Ich hasse Word. Das tut nie das, was man will. Dieser Ausspruch läßt sich auf viele anderen Programme übertragen: Word, Excel, Powerpoint, die ganze OpenOffice Suite, Keynote, Numbers, Page, Graphikprogramme, und so weiter. Ganz spannend wird es, wenn eine Keynote-Präsentation in das Format von Powerpoint umgewandelt werden soll. Oder, noch schlimmer, Word [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><em>geklaut von <a href="http://blog.automatische-informationen.de/2011/01/03/die-kraft-des-einfachen-textformats/">hier</a></em></p><p><img class="alignnone size-large wp-image-10276" title="kuhl-text-startbild" src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/01/kuhl-text-startbild-618x224.jpg" alt="" width="618" height="224" /></p><blockquote><p>Ich hasse Word. Das tut nie das, was man will.</p></blockquote><p>Dieser Ausspruch läßt sich auf viele anderen Programme übertragen: Word, Excel, Powerpoint, die ganze OpenOffice Suite, Keynote, Numbers, Page, Graphikprogramme, und so weiter. Ganz spannend wird es, wenn eine Keynote-Präsentation in das Format von Powerpoint umgewandelt werden soll. Oder, noch schlimmer, Word nach OpenOffice Writer. Dann bleibt einem meistens nur noch übrig, den reinen Text von dem einen in das andere Programm zu kopieren und die Formatierung anschließend wieder nachzuvollziehen.</p><p>Einer der Gründe ist die Verwendung von sehr eigenwilligen Datenformaten. Heutzutage sind die meisten Office-Dateien nichts anderes als eine Sammlung von XML-Dateien, die in eine ZIP-Datei gepackt wurden. Manchmal hilfreich, meistens irrelevant. Selbst wenn diese Datenformate &#8220;normiert&#8221; sind, jedes Programm interpretiert die Norm auf eine eigene Art und Weise. Im Ergebnis läßt sich jede Datei nur von einem Programm lesen und verarbeiten. Der Anwender ist dem Programm auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Ein falsches Bit und der Anwender kann die Datei nicht mehr öffnen.</p><p>In vielen Fällen geht es auch anders. Es gibt ein Datenformat, dass in so gut wie auf jeder Plattform verfügbar ist: ganz normaler Text. Jedes Betriebssystem liefert mindestens eine Anwendung zum Erstellen von Textdateien mit. Unter Windows ist es Notepad, unter OSX ist es TextEdit, unter Linux gibt es vi, Emacs, gEdit und wie sie alle heißen.</p><p>Erstaunlich viele Daten lassen sich als normale Textdateien ablegen. Die meisten Texte lassen sich so schreiben. Für besondere Bestandteile können sogenannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Auszeichnungssprache">Auszeichnungssprachen</a> genutzt werden. Das müssen nicht gleich komplizierte Sprachen, wie <a href="http://www.w3.org/XML/">XML</a>, <a href="http://www.w3.org/html/">HTML</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/LaTeX">LaTeX</a> sein. Meistens reichen einfache Muster, wie Sie jeder bei normalen Text verwenden würde. Zum Beispiel wird eine Textpassage <em>kursiv</em> gestellt, indem diese mit dem Zeichen &#8216;*&#8217; eingerahmt wird. Übrigens, die meisten Inhalte von Wikipedia sind auf diese Art und Weise erstellt worden. Ein offeneres Format gibt es nicht.</p><p><img class="alignnone size-full wp-image-10279" title="text-fist-andrew-mason" src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/01/text-fist-andrew-mason.jpg" alt="" width="493" height="500" /></p><p>Werden Dateien im Textformat erstellt, so eröffnet sich dem interessierten Anwender ein ganzes Biotop von Anwendungen:</p><ul><li>ein paar hundert Programme der diversen (Unix-) Shells: grep, sort, diff, cut, &#8230;</li><li>zig Programme der (Windows-) Eingabeaufforderung</li><li>jede Programmiersprache erlaubt das Lesen und Verarbeiten von Textdateien</li><li>Versionskontrollsysteme, um die Änderungen zu protokollieren, alte Stände wiederherzustellen oder gleichzeitige Zugriffe zu koordinieren (Probieren Sie das einmal mit Word, Writer oder Pages)</li><li>Graphiken können zum Beispiel mit graphviz erstellt werden</li></ul><p>All diese Programme arbeiten zusammen.</p><p>Zur Textformatierung gibt es wunderbare Werkzeuge:</p><ul><li><a href="http://docutils.sourceforge.net/rst.html">reStructuredText</a> interpretiert den eingegebenen Text sehr anwendernah und erzeugt daraus u.a. HTML-, XML, ODP- und LaTeX-Dokumente, sowie mit Hilfe von <a href="http://meyerweb.com/eric/tools/s5/">S5</a> ansehnliche Präsentationen.</li><li><a href="http://daringfireball.net/projects/markdown/">Markdown</a>, <a href="http://fletcherpenney.net/multimarkdown/">Multimarkdown</a> und <a href="http://textile.thresholdstate.com/">Textile</a> erstellen mit einfachen Angaben strukturierte HTML-Dokumente.</li></ul><p>Mit ganz normalem Text ist jeder Anwender Herr seiner Daten. Archivierungsprobleme gibt es nicht. Sicherheitsprobleme auch nicht. Es ist schon recht schwierig einen Schädling in einer Textdatei so unterzubringen, dass er unerkannt bleibt. Selbst wenn dieser in der schieren Masse von Text verborgen wird, es gibt immer genügend Werkzeuge, die nicht von dem Schädling betroffen ist.</p><p>Wenn das keine Gründe sind. Wann steigst Du um?</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/01/04/die-macht-des-einfachen-textformats/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Escape that network!</title><link>http://scratchbook.ch/2010/07/01/escape-that-network/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2010/07/01/escape-that-network/#comments</comments> <pubDate>Thu, 01 Jul 2010 13:08:39 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Informatik]]></category> <category><![CDATA[Nützlich]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=7940</guid> <description><![CDATA[Wie man SSH-Tunnel einrichtet, wissen wir ja bereits. Es ist kein Problem, irgend einen Serverdienst vom Netzwerk zuhause verschlüsselt in die Firma zu holen und so tun, als würde er im Geschäft laufen. Solange ich von der Firma aus freien Zugriff auf das Internet habe, klappt das. Was aber, wenn das Internet über einen Proxyserver [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2010/06/Tunnel_Driller.jpg" alt="" title="Tunnel_Driller" width="200" height="200" class="alignnone size-full wp-image-7991" /></p><p>Wie man SSH-Tunnel einrichtet, <a href="http://scratchbook.ch/2005/04/11/SSH/">wissen wir ja bereits</a>. Es ist kein Problem, irgend einen Serverdienst vom Netzwerk zuhause verschlüsselt in die Firma zu holen und so tun, als würde er im Geschäft laufen.</p><p>Solange ich von der Firma aus freien Zugriff auf das Internet habe, klappt das.</p><p>Was aber, wenn das Internet über einen Proxyserver läuft, der womöglich noch will, dass man sich anmeldet, damit die Firma schauen kann, wer wann wo wieviel surft? Oder gewisse Seiten ganz sperrt?</p><p><span id="more-7940"></span>Ich kann keine SSH-Verbindung aus so einem Netzwerk machen.<br /> Sehr wohl aber eine HTTP-Verbindung.</p><p>Ich muss also die SSH-Pakete in HTTP-Pakete verpacken und kann sie so am Proxy und an der Firewall vorbeischleusen und über meinen Server zuhause surfen &#8211; vorbei an den neugierigen Augen irgendwelcher Manager und vorbei an den Sperrlisten.</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2010/07/httptunnel2.png" alt="" title="httptunnel2" class="alignleft size-full wp-image-8017" /></p><p><a href="http://www.nocrew.org/software/httptunnel.html">httptunnel</a> kümmert sich darum: <a href='http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2010/06/hypertunnelNT.zip'>hypertunnelNT</a></p><p>httptunnel verpackt die SSH Pakete in HTTP und verbindet sich mit der Gegenstelle, wo dann der SSH-Server läuft.</p><p>Wir starten den httptunnel-Server auf dem Server, wo der SSH-Server läuft:<br /> <code>hts --forward-port localhost:22 80</code></p><p>httptunnel läuft auf Port 80 (Standard Webserver Port) und stellt den Port des SSH-Servers (22) zur Verfügung.</p><p>Jetzt mit dem httptunnel-Client im Firmennetzwerk zum httptunnel-Server verbinden:<br /> <code>htc --forward-port 8888 --proxy proxy:8080 --proxy-authorization user:pass sshserver.homeip.net:80</code></p><p>Upps &#8211; mein SSH-Server sollte doch eigentlich zuhause laufen &#8211; plötzlich läuft er via HTTP auf meinem Rechner in der Firma!</p><p>Verbinden wir uns doch:<br /> <code>ssh -p 8888 -o NoHostAuthenticationForLocalhost=yes localhost</code></p><p>Adjö minand danggschön!</p><p>Wollen wir noch darüber surfen?<br /> <code>ssh -p 8888 -L 3128:localhost:3128 -o NoHostAuthenticationForLocalhost=yes localhost</code></p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2010/07/Bildschirmfoto-2010-07-01-um-15.01.19.jpg" alt="" title="Bildschirmfoto 2010-07-01 um 15.01.19" width="297" height="57" class="alignnone size-full wp-image-8028" /></p><p>WUHSAA!</p><p>Meine bösen, verschlüsselten SSH-Pakete werden in HTTP neu verpackt und es sieht so aus, als würde ich eine normale HTTP-Seite besuchen&#8230; *hihi*<br /> Und die Manager am Proxyserver sehen bloss kryptographischen Abfall.</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2010/07/ssh-http.jpg" alt="" title="ssh-http" width="552" height="161" class="alignnone size-full wp-image-8034" /></p><p>Dabei könnte ich über diese Verbindung auf meine Daten zuhause zugreifen, surfen, Musik hören &#8211; irgendwas.<br /> Aber auch umgekehrt: Ich könnte einen Dienst, der im &#8220;geschützten&#8221; Firmennetz läuft (z.B. LDAP&#8230;) plötzlich auf dem Rechner zuhause verfügbar machen.<br /> Und von dort aus weiter im Internet&#8230;&#8230;.. huiuiui</p><p>Gute Menschen kommen in den Himmel, Hacker kommen überall hin! <img src='http://scratchbook.ch/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':P' class='wp-smiley' /></p><p>(was nicht heisst, dass Hacker schlechte Menschen sind&#8230;)</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2010/07/01/escape-that-network/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Exposé</title><link>http://scratchbook.ch/2010/03/03/expose/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2010/03/03/expose/#comments</comments> <pubDate>Wed, 03 Mar 2010 17:46:52 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Apple]]></category> <category><![CDATA[Nützlich]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=7336</guid> <description><![CDATA[Es gibt Dinge, die sind bei Mac OS X cool. Zum Beispiel Exposé. Leider hat es Apple im ohnehin schon verbuggten Snowleopard geschafft, dieses Feature ziemlich zu vermüllen. Hässliche blaue Rahmen um das aktive Fenster, alle Fenster sind gleich gross&#8230; Es sieht vielleicht etwas aufgeräumter aus, wenn alle Fenster gleich gross dargestellt werden. Aber wenn [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Dinge, die sind bei Mac OS X cool.<br /> Zum Beispiel Exposé.</p><p>Leider hat es Apple im ohnehin schon verbuggten Snowleopard geschafft, dieses Feature ziemlich zu vermüllen. Hässliche blaue Rahmen um das aktive Fenster, alle Fenster sind gleich gross&#8230;</p><p>Es sieht vielleicht etwas aufgeräumter aus, wenn alle Fenster gleich gross dargestellt werden. Aber wenn man Notizzettel kennen und lieben gelernt hat &#8211; so wie ich:</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2010/03/Bildschirmfoto-2010-03-03-um-18.23.16.jpg" alt="" title="Bildschirmfoto 2010-03-03 um 18.23.16" width="480" height="317" class="alignnone size-full wp-image-7337" /></p><p>Dann sieht Exposé unter Snowleopard so aus:</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2010/03/Bildschirmfoto-2010-03-03-um-18.16.361.jpg" alt="" title="Bildschirmfoto 2010-03-03 um 18.16.36" class="alignnone size-full wp-image-7339" /><br /> (Man beachte: Da sind noch ein Terminalfenster, zwei Browser und ein Texteditor offen&#8230;)</p><p>Yes. It&#8217;s very behinderet.</p><p>Aber es gibt da einen <a href="http://forums.macrumors.com/showthread.php?t=869611">Trick</a>.</p><p>Und es gibt die alte <a href='http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2010/03/ExposeDock.zip'>Dock.app</a>, welche das Original Exposé enthält.</p><p><code>cd Downloads/<br /> unzip ExposeDock.zip<br /> sudo mv Dock.app /System/Library/CoreServices/Dock.app<br /> sudo chown -R root:wheel /System/Library/CoreServices/Dock.app/<br /> sudo killall Dock<br /> </code></p><p>Voilà:</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2010/03/Bildschirmfoto-2010-03-03-um-18.17.41.jpg" alt="" title="Bildschirmfoto 2010-03-03 um 18.17.41" class="alignnone size-full wp-image-7352" /></p><p>Ich frage mich in letzter Zeit oft, wie viele Microsoft-Mitarbeiter wohl zu Apple gewechselt haben und jetzt dort alles verbocken, und wie viele Apple-Ingenieure bei Windows 7 die technische Beratung gemacht haben&#8230;</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2010/03/03/expose/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>So &#8211; what exactly is Salvia divinorum?</title><link>http://scratchbook.ch/2010/02/14/so-what-exactly-is-salvia-divinorum/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2010/02/14/so-what-exactly-is-salvia-divinorum/#comments</comments> <pubDate>Sun, 14 Feb 2010 20:04:34 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Bewusstsein]]></category> <category><![CDATA[Natur & Umwelt]]></category> <category><![CDATA[Nützlich]]></category> <category><![CDATA[Spirituelles]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=7262</guid> <description><![CDATA[Salvia ist keine Eskapisten-Droge Interview mit Daniel Siebert, dem führenden Experten für die in Deutschland seit einem Jahr verbotene Pflanzendroge &#8220;Salvia divinorum&#8221;. Seit knapp einem Jahr ist die Züchtung einer Salbeiart in Deutschland illegal. Es handelt sich um den sogenannten Göttersalbei (lat. Salvia divinorum), dessen Konsum starke halluzinogene Effekte auslösen kann. Der US-Amerikaner Daniel Siebert [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2010/02/image003.jpg" alt="" title="image003" width="193" height="403" class="alignright size-full wp-image-7278" /></p><h2>Salvia ist keine Eskapisten-Droge</h2><p><strong>Interview mit Daniel Siebert, dem führenden Experten für die in Deutschland seit einem Jahr verbotene Pflanzendroge &#8220;Salvia divinorum&#8221;.</strong></p><p><em>Seit knapp einem Jahr ist die Züchtung einer Salbeiart in Deutschland illegal. Es handelt sich um den sogenannten Göttersalbei (lat. Salvia divinorum), dessen Konsum starke halluzinogene Effekte auslösen kann. Der US-Amerikaner Daniel Siebert erforscht die Pflanze und ihre Inhaltstoffe seit über 20 Jahren. Er untersuchte die Pflanze in ihrer natürlichen Umgebung in Mexiko, entdeckte die Psychoaktivität des Inhaltstoffs Salvinorin A und veröffentlicht bis heute wissenschaftliche Aufsätze über Salvia. Im Gespräch geht es um das mögliche Aussterben der bedrohten Pflanzenart, bizarre YouTube-Videos und die besondere Qualität der Salvia-Erfahrung.</em></p><p><span id="more-7262"></span>Herr Siebert, stimmt es nach wie vor, dass das gesamte auf dem weltweiten Markt erhältliche Salvia divinorum von einem Klon abstammt, der aus einer Ursprungspflanze aus der mexikanischen Sierra Mazateca gezogen wurde?</p><blockquote><p><strong>Daniel Siebert: </strong>Lebende Salvia divinorum Pflanzen werden seit Jahrzehnten in der Mazateca-Region gesammelt, es wird also unterschiedliche Klone geben. Die Mazateken vermehren die Pflanze per Setzling, denn sie produziert sehr selten Samen. Daher ist es gut möglich, dass die verschiedenen Exemplare identisch sind. Der überwiegende Teil von heute verkauften Salvia wird aus Mexiko importiert und davon wiederum stammt das meiste aus der Mazateca-Region. Aber es wird durchaus auch in anderen Ländern Salvia kommerziell angebaut. Es kann durchaus sein, dass die Pflanze nirgendwo mehr auf der Welt wild wächst. Sollte dies der Fall sein, liegt es in den Händen der Menschen sie vor dem Aussterben zu bewahren. Aus ökologischer Sicht ist es eine sehr seltene Pflanze. Die Tatsache, dass viele Länder Salvia divinorum verbieten gefährdet die gesamte Art.</p></blockquote><p>Zur Zeit ist es äußerst populär seine Salvia-Trips auf Youtube zu veröffentlichen. Die meisten der Menschen scheinen eine außergewöhnliche Erfahrung zu machen. Was ist aus ihrer Sicht zu den Bedingungen zu sagen, unter denen Salvia genommen wird?</p><blockquote><p><strong>Daniel Siebert: </strong>Die meisten der Youtube-Videos zeigen Menschen, die das Kraut unvorsichtig und in maßlos überhöhten Dosen nehmen. Ich bin verwundert: Warum sendet irgendjemand Videos in die Welt, auf denen man so töricht handelt? Die Leute blamieren sich nicht nur, sie sorgen auch für ein negatives Image von Salvia &#8211; und das spielt genau in die Hände derjenigen, die die Pflanze verbieten wollen. Typischerweise zeigen die Filme Menschen in ihren Interaktionsversuchen mit Kamera und anderen Menschen im Raum. Dabei geht die eigentliche Qualität der Salvia-Wirkung verloren: die innere Erfahrung. Es ist wichtig, Salvia mit guter Vorbereitung, in angemessener Dosis und in friedlicher Atmosphäre zu nehmen, wobei die Aufmerksamkeit nach Innen gelenkt werden sollte. Dies ist nun garantiert nicht das, was die Leute auf Youtube tun.</p></blockquote><h2>Traumartige, visionäre Erfahrungen, die zur Selbsterkenntnis dienen können</h2><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2010/02/image009.jpg" alt="" title="image009" width="527" height="221" class="alignnone size-full wp-image-7281" /></p><p>Welche Einnahmeform praktizieren Sie? Das Kauen oder Rauchen der Blätter, einen Alkoholextrakt oder pures Salvinorin A?</p><blockquote><p><strong>Daniel Siebert: </strong>Ich persönlich bevorzuge die orale Aufnahme. So machen es auch die Mazateken. Oral flutet die Wirkung langsamer an und dauert zugleich beträchtlich länger als beim Rauchen. Dies macht den Übergang in die Erfahrung leichter, gibt mehr Zeit sie zu erforschen und konstruktiv mit ihr umzugehen. Die langsame Anflutung ermöglicht zudem ein Erinnern daran, warum man Salvia genommen hat und was man während des Erlebnisses angehen wollte. Dies ist besonders dann wichtig, wenn jemand den Göttersalbei für ernsthafte Selbsterkenntnis und innere Arbeit konsumiert. Das ist aus meiner Sicht ohnehin die beste Art, Salvia zu nutzen.</p></blockquote><p>Wie lange dauert so eine Erfahrung?</p><blockquote><p><strong>Daniel Siebert: </strong>Oral genommen hält die Spitzenwirkung zwischen 45 Minuten und 1,5 Stunden an. Das Abklingen dann noch einmal eine Stunde. Dagegen führt das Rauchen zu einem schnellen Effekt, der nur fünf bis sechs Minuten anhält, bevor er wieder abklingt. Das plötzliche Anfluten ist oftmals sehr desorientierend und bevor man dann überhaupt schnallt, um was es geht, verschwindet die Wirkung auch schon wieder. Gerade bei starken Extrakten kann das passieren. Manche Leute empfinden die orale Wirkung aber als zu schwach, daher rauchen sie lieber.</p></blockquote><p>Verfolgt man die öffentliche Drogen-Diskussion herrscht Befangenheit: Unterschiedliche Typen, Inhalte und Wirkqualitäten von unterschiedlichen Drogenarten kommen nicht zur Sprache. Das englische Wort für das deutsche Wort &#8220;Rausch&#8221; ist &#8220;intoxication&#8221;, also Vergiftung. Würde es helfen, vernünftige Charakterisierungen von Drogenerlebnissen einzuführen, trotz der Tatsache, dass die Wirkung so individuell verschieden ist?</p><blockquote><p><strong>Daniel Siebert: </strong>Generalisierungen führen oftmals zu oberflächlichen und inakkuraten Vorstellungen über bestimmte Drogen. Das sehe ich regelmäßig bei Salvia divinorum. Weil es visionäre Effekte verursacht, nennen es die Menschen &#8220;halluzinogen&#8221;, &#8220;psychedelisch&#8221; oder &#8220;entheogen&#8221;. Das sind zwar alles angemessene Generalisierungen für Visionen induzierende Substanzen, es ist aber wichtig zu verstehen, dass die Wirkung von Salvia sich von allen ähnlich kategorisierten Drogen unterscheidet. Bedauerlicherweise übertragen die Menschen ihr Vorwissen über andere Drogen auf Salvia. Aber Salvia ist einzigartig.</p></blockquote><p>Und als was für eine Art von Erfahrung würden sie Salvia beschreiben?</p><blockquote><p><strong>Daniel Siebert: </strong>Üblicherweise nenne ich Salvia divinorum ein Vision-induzierendes Kraut und Salvinorin A als Vision-induzierende Diterpenoid. Die Begriffe &#8220;halluzinogen&#8221;, &#8220;psychedelisch&#8221; oder &#8220;entheogen&#8221; versuche ich zu vermeiden, hauptsächlich, weil dies die Menschen an Alkaloide wie LSD und Psilocybin denken lässt. Salvia-Trips variieren in ihrem Charakter, abhängig von Set, Setting und Dosierung, aber generell gesagt sind es traumartige, visionäre Erfahrungen.</p></blockquote><h2>Salvia ist keine Eskapisten-Droge, sondern ein philosophisches Instrument</h2><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2010/02/salvia_divinorum3.jpg" alt="" title="Salvia divinorum" width="200" height="300" class="alignright size-full wp-image-7267" /></p><p>Über die Qualität dieser Erfahrungen läuft eine lang anhaltende Diskussion. Von den einen werden sie als chaotische Zustände des Gehirns beschrieben, als irreale Halluzinationen. Andere beschreiben sie dagegen als wertvolle Verfassungen des Bewusstseins, aus denen zu lernen ist. Gibt es so etwas wie einen Trick um die Erfahrungen so zu übersetzen, dass sie in Leben und Alltag hilfreich sind?</p><blockquote><p><strong>Daniel Siebert: </strong>Salvia ermöglicht Zugang zu Teilen der Psyche, die sich normalerweise außer Reichweite befinden. Aus diesem Grund lernen viele Menschen oftmals etwas über sich. Um das zu ermöglichen ist es sehr wichtig, während der Erfahrung fokussiert und achtsam zu bleiben. Die Bilder und Szenen, die auftauchen, sind häufig bedeutungsvoll. Nicht immer ist diese Bedeutung sofort zugänglich, dann hilft es abzuwarten und nach der Sitzung das Erlebte zu reflektieren. Es kann hilfreich sein bereits kurz nach dem Abklingen eine Zusammenfassung aufzuschreiben. Salvia kann nützlich sein, gerade wenn es um die Einsicht in den weiteren Lebensweg oder Freundschaften geht.</p></blockquote><p>Aber sind die Einsichten nicht manchmal überwältigend? So dass die Nachricht gar nicht zu extrahieren ist?</p><blockquote><p><strong>Daniel Siebert: </strong>Ja, das kann vorkommen. Häufig ergibt das Material, das nach oben kommt, keinen Sinn. Das kann aus mehreren Gründen passieren: fehlende Reife, fehlender Fokus, zu viel Ablenkung, mangelnde Vorbereitung, fehlende Erfahrung, um einige Beispiele zu nennen.</p></blockquote><p>Wenn du die Vorteile von Salvia mit anderen therapeutischen Optionen vergleichen müsstest, mehr über sich und die Welt zu erfahren, was wäre dein Fazit? Kann man die Gefahren eines Salvia-Trips mit anderen Therapien vergleichen?</p><blockquote><p><strong>Daniel Siebert: </strong>Ich bin eigentlich nicht qualifiziert diese Frage zu beantworten, denn ich weiß nicht viel über Psychotherapie. Ich weiß, dass Menschen tiefe Einsichten während eines Salvia-Trips haben und dass sie sich danach oft vitalisiert und mental erfrischt fühlen. Sicherlich kann Salvia vielen Menschen helfen, vorausgesetzt Set, Setting und Dosierung stimmen. Aber ich würde es nicht jedem empfehlen. Obwohl es viel Potential hat, ist der Nutzen von Salvia als therapeutisches Werkzeug kaum erforscht.</p></blockquote><p>In einem Interview mit Hans-Christian Dany, Autor eines lesenswerten Buches über Amphetamin, behauptet dieser, dass es gute Gründe geben kann, unter den falschen Umständen nüchtern zu bleiben. Dany denkt dabei an das kapitalistische System, in dem Drogen wie Speed zur Kontrolle der Gesellschaft beitragen. Ist dies ein Argument, welches sich aus deiner Sicht auf den Salvia-Konsum übertragen lässt?</p><blockquote><p><strong>Daniel Siebert: </strong>Ich denke die sozial-ökonomischen Bedingungen haben wenig damit zu tun, ob eine Person sich entscheidet Salvia zu nehmen oder nicht. Salvia ist keine Eskapisten-Droge, im Gegenteil, es ist ein Philosophen-Instrument. Es motiviert die Menschen das eigene Leben zu betrachten und positive Veränderungen herbeizuführen. Der gezielte und gelegentliche Einsatz von Salvia kompromittiert nicht die Fähigkeit ein gesundes, produktives Leben zu führen, geschweige denn ein fruchtbares Mitglied der Gesellschaft zu sein.</p></blockquote><p>(<a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29477/1.html">Quelle</a>)</p><h2>Schädlichkeit</h2><p><strong>Salvia divinorum has been SCIENTIFICALLY proven to:</strong></p><ul><li>Be Completely ANTI-ADDICTIVE.</li><li>Be Completely NON-TOXIC.</li><li>Be short-acting with no negative long-term effects.</li><li>Be non-euphoric, with higher dose effects being similar to taking a short nap and dreaming.</li><li>Be an effective tool for psychotherapy due to its ability to enhance self-awareness.</li><li>Be incredibly safer than alcohol, tobacco, or even marijuana.</li><li>Be an effective natural medicinal herb.</li></ul><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2010/02/Salvia-Truth.jpg" alt="" title="Salvia-Truth" width="383" height="386" class="alignnone size-full wp-image-7282" /></p><p>(Man beachte: Alkohol und Tabak sind noch gefährlicher als LSD!)</p><p>(<a href="http://www.salviatruth.com/">Quelle</a>)</p><h2>Auszug aus dem &#8220;<a href="http://www.ethnobotanik.lu/docs/salvia.pdf">Salvia-Handbuch</a>&#8220;:</h2><p>Salvia ist einzigartig. Sie können nicht von Erfahrungen, die Sie möglicherweise mit anderen Pflanzen oder Drogen gemacht haben, auf seine Effekte schließen. Salvia hat viel anzubieten: faszinierende psychoaktive Effekte, gesteigerte Wahrnehmungsfähigkeit, scheinbare Zeitreisen, erstaunliche philosophische Einsichten, spirituelle Erfahrungen, und möglicherweise therapeutische Effekte. Es sollte jedoch nicht leichtfertig benutzt werden. Es sollte immer in einer gedankenvollen, intelligenten Weise, und nur von verantwortungsbewussten Erwachsenen verwendet werden.</p><p><strong>Salvia ist keine Partydroge</strong><br /> Dieser Punkt ist besonders wichtig. Die Salviaerfahrung ist kein “Spaß” in dem Sinn, in dem Genuss von Alkohol oder Cannabis als Spaß angesehen werden können. Wenn Sie Salvia bei einer Party probieren, werden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit gar keine oder aber eine eher schlechte Erfahrung machen. Und selbst wenn Sie damit Spaß haben sollten, hätten Sie wohl in einer anderen Umgebung eine viel gewinnbringendere Erfahrung machen können!<br /> In geeigneter Atmosphäre (dem richtigen ‘Setting’) können schon relativ geringe Mengen Visionen möglich machen. Es ist eine Pflanze mit einer langen Tradition religiöser Nutzung und ist für tiefe Meditation geeignet. Es wird am besten in einem vollkommen ruhigen, beinahe vollkommen dunklen Raum genommen, entweder allein (falls man auf einen Begleiter verzichten möchte, mehr dazu weiter unten) oder unter Anwesenheit von ein oder zwei guten Freunden. Es sollte entweder in vollkommener Stille oder (manchmal) bei leiser, angenehmer Musik genommen werden.</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2010/02/image005.jpg" alt="" title="image005" width="339" height="255" class="alignnone size-full wp-image-7279" /></p><h2>Die S-A-L-V-I-A Intensitätsskala</h2><p>Die Effekte von Salvia können nach verschiedenen Stärkegraden unterschieden werden. Die sogenannte S-A-L-V-I-A &#8211; Skala wurde zu diesem Zweck entworfen. Jeder Buchstabe des Wortes SALVIA steht darin für eine andere Intensität. Eine Erfahrung mit Salvia wird nach dem höchsten darin erreichten Level eingeteilt:</p><p><strong>Level 1 &#8211; “S”</strong><br /> steht für subtile Effekte. Ein Gefühl, dass “etwas” passiert, obwohl schwierig ist zu sagen, was denn genau. Entspannung und leicht gesteigerte Sinneswahrnehmung können sich bemerkbar machen. Dieses milde Level ist nützlich für die Meditation. Auch sexuelle Empfindungen können bei manchen Personen leicht verstärkt werden.</p><p>L<strong>evel 2 &#8211; “A”</strong><br /> steht für veränderte (altered) Wahrnehmung. Wenn man die Augen öffnet sind Farben und Oberflächen stärker betont. Die Eindrücke von Musik können verstärkt sein. Die Tiefe des Raumes kann größer oder kleiner erscheinen. Visionen treten bei diesem Level allerdings nicht auf. Das Denken wird weniger logisch, sondern spielerischer; das Kurzzeitgedächtnis kann leicht beeinträchtigt sein.</p><p><strong>Level 3 &#8211; “L”</strong><br /> steht für einen leicht visionären Zustand. Bei geschlossenen Augen können visuelle Eindrücke wahrgenommen werden (deutliche Bilder: Fraktale, geometrische Strukturen, Reben gleichende Muster, Visionen von Objekten und Gebilden). Diese vorgestellten Bilder sind oft zweidimensional. Falls optische Effekte bei geöffneten Augen auftreten, so sind sie normalerweise eher vage und flüchtig. Diese Phänomene ähneln den ‘hypnagogischen Bildern’, die man manchmal kurz vor dem Einschlafen wahrnimmt. Die Vorstellungen können problemlos von der realen Umgebung unterschieden werden.</p><p><strong>Level 4 &#8211; “V”</strong><br /> steht für einen lebhaft-visionären (vivid) Zustand. Komplexe dreidimensionale und realistisch wirkende Szenen treten auf. Manchmal können Stimmen vernommen werden. Bei geöffneten Augen bleibt der Kontakt mit der Realität aufrecht, wenn Sie aber Ihre Augen schliessen können Sie vollständig die Umgebung vergessen und in eine traumartige Szenerie treten. Schamanische Reisen in andere Welten und Zeitalter können ebenso auftreten wie der Kontakt mit Wesenheiten. Man kann sogar kurzfristig das Leben einer anderen Person führen. Mit geschlossenen Augen werden traumartige Sequenzen mit zusammenhängender Geschichte erlebt. Solange die Augen geschlossen bleiben, kann der Eindruck entstehen, dass diese Geschehnisse tatsächlich passieren. Dies ist ein Unterschied zu den optischen Effekten in Level 3.</p><p><strong>Level 5 &#8211; “I”</strong><br /> steht für immateriale Existenz. Bei diesem Level kann das Bewusstsein über den eigenen Körper verloren werden. Man wird komplett von den Erfahrungen der Innenwelt in Anspruch genommen und verliert den Kontakt mit der Welt um sich herum. Die Individualität wird aufgelöst, man kann eine Verschmelzung mit Gott, dem kollektiven Bewußtsein, Archetypen, dem Universum oder bizarre Fusionen mit anderen Objekten verspüren (z. B. ein Verschmelzen mit der Zimmerwand oder einem Möbelstück). Ab diesem Level wird es unmöglich, sich in der alltäglichen Form der Realität zurechtzufinden &#8211; leider aber neigen manche Menschen dazu, in diesem Zustand nicht still zu halten und bewegen sich umher. Aus genau diesem Grund ist ein Begleiter ab diesem Level unerlässlich, um Sicherheit für diese Menschen zu garantieren. Für Personen, die dieses Phänomen am eigenen Körper erleben, kann es schrecklich oder äußerst angenehm sein; auf einen äußeren Beobachter wirkt diese Person aber verwirrt und desorientiert.</p><p><strong>Level 6 &#8211; “A”</strong><br /> steht für amnesische Effekte. Bei diesem Stadium wird entweder das Bewusstsein verloren, oder zumindest ist man unfähig, sich später daran zu erinnern, was man erlebt habt. Die Person kann fallen oder bewegungslos bleiben, schlafwandlerisches Verhalten ist möglich. Die Person könnte Verletzungen erleiden, ohne sofort Schmerz zu spüren. Es ist ganz eindeutig nicht wünschenswert, dieses Level zu erreichen, da keine Erinnerungen an die Geschehnisse mitgenommen werden können und das Gefahrenpotential unvertretbar ist.</p><p>Es sei hierbei anzumerken, dass diese Skala nur als Richtlinie betrachtet werden soll, da die einzelnen Level durchaus ineinander übergreifen können. Die Skala ist nur ein Versuch, die möglichen Erfahrungen zu beschreiben.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2010/02/14/so-what-exactly-is-salvia-divinorum/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>&#8230;und wie sichert ihr eure Daten?</title><link>http://scratchbook.ch/2009/09/30/und-wie-sichert-ihr-eure-daten/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2009/09/30/und-wie-sichert-ihr-eure-daten/#comments</comments> <pubDate>Wed, 30 Sep 2009 17:16:02 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Informatik]]></category> <category><![CDATA[Nützlich]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=6541</guid> <description><![CDATA[]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2009/09/hdblack.png" alt="hdblack" title="hdblack class="alignnone size-full wp-image-6543" /></p><p>Datensicherung&#8230; Das ist was, was man ab und zu mal macht &#8211; meist monatlich, wenn überhaupt. Doch jeder hat mal erlebt, wie es einem plötzlich warm um die Ohren wird, wenn sich die Diplomarbeit, an der man schon seit Wochen dran ist, nicht mehr öffnen lässt&#8230;<br /> <span id="more-6541"></span>&nbsp;</p><p>Ganz früher hab ich meine wichtigen Daten auf CD gebrannt.</p><blockquote><p>Bis die billigen Rohlinge abblättern, wenn sie täglich ein bisschen sünnelen&#8230;.</p></blockquote><p>&nbsp;</p><p>Gut, ich speichere meine Daten auf einer externen Festplatte.</p><blockquote><p>Blöd nur, dass die immer so einen Krach macht; das fällt auf, wenn man einen leisen PC hat&#8230; Also: Die Festplatte muss in einen anderen Raum.</p></blockquote><p>&nbsp;</p><p>Ein Server muss her.</p><blockquote><p>Und weil der Server ein Server ist und 24/7 läuft, könnte es sein, dass die Festplatte das nicht mitmacht.</p></blockquote><p>&nbsp;</p><p>Eine zweite Festplatte muss her.</p><blockquote><p>Und wir bauen uns ein RAID. Das ist eine Festplatte, die aus zwei Festplatten besteht, da wird synchron gelesen, geschrieben und  &#8211; gelöscht. Hilft also nur bei Hardwareausfall.</p></blockquote><p>&nbsp;</p><p>Ok, ich konfiguriere die zwei Festplatten unabhängig voneinander und kopiere die Daten täglich mit einem Skript. Falls ich versehentlich was lösche, ist es auf der 2. HD noch vorhanden.</p><blockquote><p>Nach einem Monat lassen sich diverse ZIP-Dateien nicht mehr öffnen. Bilder haben seltsame Artefakte und Farben, und bei gewissen MP3s springt die Wiedergabe wahllos umher. Nach ein bisschen googeln stosse ich auf diverse Foren, die beschreiben, dass ausgerechnet DIESER Controller, an dem die Festplatten hängen, die Daten manchmal nicht sauber überträgt.</p></blockquote><p>&nbsp;</p><p>Ein teurer, aber hochwertiger Festplattencontroller muss her.</p><blockquote><p>Es scheint alles zu laufen. Checkdisk meldet keine Fehler. Korrupte Daten kommen nicht mehr vor.<br /> Und jetzt kommt der Tag X: *klick* *klick* &#8211; *klickediklick* &#8211; die Festplatte macht beim Einschalten so komische Geräusche.</p></blockquote><p>&nbsp;</p><p>Die Backupplatte läuft. Schnell eine neue boschtä und die Daten zurückkopieren.</p><blockquote><p>Daten kopieren&#8230; 40MB/s&#8230; 45MB/s&#8230;42MB/s&#8230;35MB/s&#8230;2MB/s&#8230;0.5MB/s&#8230;0.1MB/s&#8230; Stillstand.<br /> Checkdisk meldet keine Fehler. Aber: Der prüft auch nur den Index der Festplatte. Darum geht das auch immer so schnell. Ob die Daten dann auch wirklich lesbar sind, ist nochmals ganz was anderes.<br /> Was ist passiert: Sektor defekt. Eine Datei ist nicht mehr lesbar. Datei ignorieren, weiterkopieren.</p></blockquote><p>&nbsp;</p><p>Jetzt reichts. Endgültig. Ich mache Prüfsummen auf jede einzelne verdammte Datei.<br /> Ein PHP-Skript listet sämtliche Dateien einer Festplatte auf und erstellt für jede Datei eine Prüfsumme. Ändert sich auch nur das klitzekleinste Millimikronanopicobytelein, ändert sich die ganze Prüfsumme.</p><p><strong>Prüfsummen?</strong></p><p>Inhalt Datei A:</p><div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="bash" style="font-family:monospace;">Ich bin eine Datei</pre></div></div><p>Inhalt Datei B:</p><div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="bash" style="font-family:monospace;">Ich bin eine D<span style="color: #000000; font-weight: bold;">@</span>tei</pre></div></div><p>Prüfsumme Datei A: <em>444594f74d5911f6c695dd69ac5e3469</em><br /> Prüfsumme Datei B: <em>77ab88688793815570420627f2b9548f</em></p><p>Ihr seht: Das a wurde durch ein @ ersetzt. Die Prüfsumme ist komplett anders. Und das funktioniert bei Dateien beliebiger Grösse; die Prüfsumme ist immer genau gleich lang. Ein Fingerabdruck der Datei sozusagen.</p><p>Die Prüfsummen werden in einer SQL-Datenbank gespeichert, zusammen mit anderen nützlichen Informationen wie Dateigrösse, Pfad, &#8230;und vielleicht später noch mehr. Judihui &#8211; Jetzt kann ich nämlich auch&#8230; Sortieren! Nach Grösse:</p><div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="sql" style="font-family:monospace;"><span style="color: #993333; font-weight: bold;">SELECT</span> <span style="color: #66cc66;">*</span> <span style="color: #993333; font-weight: bold;">FROM</span> files <span style="color: #993333; font-weight: bold;">ORDER</span> <span style="color: #993333; font-weight: bold;">BY</span> filesize <span style="color: #993333; font-weight: bold;">DESC</span></pre></div></div><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2009/09/my_files.png" alt="my_files" title="my_files" class="alignnone size-medium wp-image-6565" /></p><p>Tja.. Da sieht man, dass HD-Movies ordentlich Platz belegen. Und ein komprimiertes Backup vom alten Server auch &#8211; aber eine grosse Datei ist besser als hunderttausend kleine Dateien. Und die Prüfsumme der virtuellen Parallels Festplatte war nicht ok &#8211; die Datei hat sich geändert. In diesem Fall ist das aber ok.</p><p>Doppelte Dateien finden:</p><div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="sql" style="font-family:monospace;"><span style="color: #993333; font-weight: bold;">SELECT</span>		filename<span style="color: #66cc66;">,</span> <span style="color: #993333; font-weight: bold;">COUNT</span><span style="color: #66cc66;">&#40;</span>checksum_sha256<span style="color: #66cc66;">&#41;</span> <span style="color: #993333; font-weight: bold;">AS</span> <span style="color: #993333; font-weight: bold;">COUNT</span>
<span style="color: #993333; font-weight: bold;">FROM</span>		files
<span style="color: #993333; font-weight: bold;">GROUP</span> <span style="color: #993333; font-weight: bold;">BY</span>	checksum_sha256
<span style="color: #993333; font-weight: bold;">HAVING</span>		<span style="color: #66cc66;">&#40;</span><span style="color: #993333; font-weight: bold;">COUNT</span><span style="color: #66cc66;">&#40;</span>checksum_sha256<span style="color: #66cc66;">&#41;</span> <span style="color: #66cc66;">&gt;</span> <span style="color: #cc66cc;">1</span><span style="color: #66cc66;">&#41;</span>
<span style="color: #993333; font-weight: bold;">ORDER</span> <span style="color: #993333; font-weight: bold;">BY</span>	<span style="color: #993333; font-weight: bold;">COUNT</span> <span style="color: #993333; font-weight: bold;">DESC</span></pre></div></div><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2009/09/double_files.png" alt="double_files" title="double_files" class="alignnone size-full wp-image-6566" /></p><p>Aha. Da sieht man: iMovie legt Icon Dateien an, die tupfgenau gleich sind und über 1000x vorkommen! Jetzt könnte ich noch die Spalte &#8220;filesize&#8221; einblenden und schauen, wie prekär das wirklich ist.</p><p>Natürlich auch Dateinamen suchen:</p><div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="sql" style="font-family:monospace;"><span style="color: #993333; font-weight: bold;">SELECT</span> <span style="color: #66cc66;">*</span> <span style="color: #993333; font-weight: bold;">FROM</span> files <span style="color: #993333; font-weight: bold;">WHERE</span> filename <span style="color: #993333; font-weight: bold;">LIKE</span> <span style="color: #ff0000;">'%AppleDouble%'</span></pre></div></div><p>&#8230;und das Skript so erweitern, dass es die gefundenen Dateien gleich löscht&#8230;</p><p>Ach ja, rootpath:</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2009/09/rootpath.png" alt="rootpath" title="rootpath" width="124" height="73" class="alignnone size-full wp-image-6572" /></p><p>..kann man bei Bedarf umhängen und so alle kopierten Dateien auf dem Backup prüfen, ob sie auf das hinterletzte Byte noch lesbar und im gleichen Zustand sind!</p><p>This fucking rocks.</p><p>Dateiname, Prüfsumme, Grösse. Sind diese Informationen erst mal in einer Datenbank, lässt sich soooo viel damit anstellen! Ich könnte mir Skripte machen, welche unnötige Dateien identifizieren und löschen. Oder nur Dateien prüfen, die &#8220;/svn/&#8221; im Dateinamen haben und grösser sind als XY, und so die Konsistenz der wichtigsten Daten sicherstellen. Ich könnte mir Statistiken generieren, mir Kuchendiagramme ins Gesicht schmeissen lassen bis sich die Balken biegen und und und&#8230;</p><p>Mit der Prüfsumme ist es sogar möglich, zu prüfen, ob Dateien verschoben wurden.</p><p>Jaja. Der Phantasie sind wieder mal keine Grenzen gesetzt. Aber das wichtigste: Ich habe die Gewissheit über die Konsistenz meiner Daten.<br /> &nbsp;</p><p>Wusstet ihr übrigens, dass die Wiederherstellung von 400GB Daten auf einer defekten Festplatte etwa 8&#8217;000.- kostet? Bei allen Anbietern muss man erst ein Formular ausfüllen&#8230; Zurecht. Diese Preise sind abschreckend! <img src='http://scratchbook.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /></p><p>Die besten Restore-Tools gibt&#8217;s bei<a href=" http://www.stellarinfo.com/"> http://www.stellarinfo.com/</a> &#8211; da gibt&#8217;s für jedes Dateisystem ein Progrämmli. Ja, ich habe mal mit einem Stellar-Tool Bekanntschaft gemacht. Ich wollte mal auf dem Mac mit dem Festplattendienstprogramm eine externe HD 1:1 auf eine zweite externe HD kopieren. Lasst die Finger davon&#8230; Das Dateisystem war danach korrupt.</p><p>So kopiere ich jetzt Daten von der Daten-HD auf die Backup-HD:</p><div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="bash" style="font-family:monospace;"><span style="color: #c20cb9; font-weight: bold;">sudo</span> rsync <span style="color: #660033;">-a</span> <span style="color: #660033;">--progress</span> <span style="color: #660033;">--delete</span> <span style="color: #000000; font-weight: bold;">/</span>mnt<span style="color: #000000; font-weight: bold;">/</span>Daten<span style="color: #000000; font-weight: bold;">/</span> <span style="color: #000000; font-weight: bold;">/</span>mnt<span style="color: #000000; font-weight: bold;">/</span>Backup<span style="color: #000000; font-weight: bold;">/</span></pre></div></div><p>&#8220;-a&#8221; kopiert alle Daten, rekursiv, Links, Berechtigungen, Zeitstempfel, Gruppen und spezielle &#8220;Device&#8221;-Files.<br /> &#8220;&#8211;progress&#8221; zeigt was er macht.<br /> &#8220;&#8211;delete&#8221; löscht nicht mehr vorhandene Daten auf dem Ziellaufwerk.<br /> &nbsp;</p><p>Hier das <a href='http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2009/09/checksummertar.bz2'>PHP-Skript</a>.</p><div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="bash" style="font-family:monospace;">php checksummer.php 
&nbsp;
	Usage:
	.<span style="color: #000000; font-weight: bold;">/</span>checksummer.php <span style="color: #7a0874; font-weight: bold;">&#91;</span>create_tables<span style="color: #000000; font-weight: bold;">|</span>check_existence<span style="color: #7a0874; font-weight: bold;">&#93;</span> <span style="color: #7a0874; font-weight: bold;">&#91;</span>rootpath<span style="color: #7a0874; font-weight: bold;">&#93;</span>
&nbsp;
	<span style="color: #000000; font-weight: bold;">//</span>initial
	Step <span style="color: #000000;">1</span>: create_tables
	Step <span style="color: #000000;">2</span>: collect_files
	Step <span style="color: #000000;">3</span>: check_existence
	Step <span style="color: #000000;">4</span>: check_filesize
	Step <span style="color: #000000;">5</span>: make_checksum
&nbsp;
	<span style="color: #000000; font-weight: bold;">//</span>checking
	Step <span style="color: #000000;">1</span>: collect_files
	Step <span style="color: #000000;">2</span>: check_existence
	Step <span style="color: #000000;">3</span>: check_filesize
	Step <span style="color: #000000;">4</span>: make_checksum
	Step <span style="color: #000000;">5</span>: set_to_check
	Step <span style="color: #000000;">6</span>: check_checksum</pre></div></div><p>Also starten mit</p><div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="bash" style="font-family:monospace;">php checksummer.php <span style="color: #000000; font-weight: bold;">/</span>mnt<span style="color: #000000; font-weight: bold;">/</span>Daten</pre></div></div><p>Ach ja: Samsung macht die besten Festplatten. Ich hatte noch nie einen Ausfall (mit der Ausnahme der nicht lesbaren Datei). Und das bei mittlerweile 5-jährigen Harddisks. Aber nichtsdestotrotz: Jede Festplatte kann und wird kaputtgehen.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2009/09/30/und-wie-sichert-ihr-eure-daten/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>YubNub</title><link>http://scratchbook.ch/2009/05/01/6022/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2009/05/01/6022/#comments</comments> <pubDate>Fri, 01 May 2009 16:02:50 +0000</pubDate> <dc:creator>Freidenker</dc:creator> <category><![CDATA[Informatik]]></category> <category><![CDATA[Nützlich]]></category> <category><![CDATA[CLI]]></category> <category><![CDATA[CMD]]></category> <category><![CDATA[command line]]></category> <category><![CDATA[Linux]]></category> <category><![CDATA[Suchmaschinen]]></category> <category><![CDATA[Unix]]></category> <category><![CDATA[yubnub]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=6022</guid> <description><![CDATA[Schaut mal bei yubnub vorbei. Wer CLIs mag, wird sich freuen Die Begriffe lassen sich, wie mans erwartet, auch bequem per URL mitgeben.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-6021" src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2009/05/yubnub.png" alt="yubnub" width="450" height="207" /></p><p>Schaut mal bei <a title="yubnub - a (social) command line for the web" href="http://yubnub.org/">yubnub</a> vorbei. Wer <a title="CLI Beitrag bei Wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Command-line_interpreter">CLI</a>s mag, wird sich freuen <img src='http://scratchbook.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /></p><p>Die Begriffe lassen sich, wie mans erwartet, auch bequem per URL mitgeben.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2009/05/01/6022/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Swiftfox: Firefox on speed</title><link>http://scratchbook.ch/2009/01/18/swiftfox-firefox-on-speed/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2009/01/18/swiftfox-firefox-on-speed/#comments</comments> <pubDate>Sun, 18 Jan 2009 01:57:23 +0000</pubDate> <dc:creator>rakudave</dc:creator> <category><![CDATA[Informatik]]></category> <category><![CDATA[Nützlich]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=5564</guid> <description><![CDATA[I thought my &#8220;gosh look at this sweet piece of code!&#8221;-days were over. That was until I beheld Swiftfox. It&#8217;s an optimized version of Firefox, specifically compiled and tweaked for your processor on Linux. Add the repository to /etc/apt/sources.list deb http://getswiftfox.com/builds/debian unstable non-free Install from a terminal window as root using the correct package name: [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2009/01/swiftfox.png"><img class="alignright size-full wp-image-5565" src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2009/01/swiftfox.png" alt="" width="78" height="78" /></a>I thought my &#8220;gosh look at this sweet piece of code!&#8221;-days were over. That was until I beheld <a href="http://getswiftfox.com/">Swiftfox</a>. It&#8217;s an optimized version of Firefox, specifically compiled and tweaked for your processor on Linux.</p><blockquote><ol><li>Add the repository to /etc/apt/sources.list<div class="code">deb http://getswiftfox.com/builds/debian unstable non-free</div></li><li>Install from a terminal window as root using the correct package name:<div class="code">apt-get update &amp;&amp; apt-get install swiftfox-prescott</div></li></ol></blockquote> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2009/01/18/swiftfox-firefox-on-speed/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> <item><title>Ubiquity: Best. Thing. Ever.</title><link>http://scratchbook.ch/2008/08/28/ubiquity/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2008/08/28/ubiquity/#comments</comments> <pubDate>Wed, 27 Aug 2008 23:01:42 +0000</pubDate> <dc:creator>rakudave</dc:creator> <category><![CDATA[Nützlich]]></category> <category><![CDATA[Webentwicklung]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=5484</guid> <description><![CDATA[[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.] Ubiquity isch DAS tool wo&#8217;s web bruucht. +500% schnäller surfe. geil. DANKE, MOZILLA !!!]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://scratchbook.ch/2008/08/28/ubiquity/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p><a href="http://labs.mozilla.com/2008/08/introducing-ubiquity/">Ubiquity</a> isch DAS tool wo&#8217;s web bruucht. +500% schnäller surfe. geil.</p><p>DANKE, MOZILLA !!!</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2008/08/28/ubiquity/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>13</slash:comments> </item> <item><title>Der kühne Reiher fliegt!</title><link>http://scratchbook.ch/2008/04/24/der-kuhne-reiher-fliegt/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2008/04/24/der-kuhne-reiher-fliegt/#comments</comments> <pubDate>Thu, 24 Apr 2008 21:43:21 +0000</pubDate> <dc:creator>rakudave</dc:creator> <category><![CDATA[Informatik]]></category> <category><![CDATA[Nützlich]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/2008/04/24/der-kuhne-reiher-fliegt/</guid> <description><![CDATA[. Kernel 2.6.24 Ubuntu &#8220;Hardy Heron&#8221; 8.04 enthält den Linux-Kernel 2.6.24-12.17 (basierend auf Kernel 2.6.24.3). Dieser beinhaltet bedeutende Verbesserungen. So unterstützt er nun auch die amd64 Architektur Dynticks , so dass Stromsparmechanismen wirkungsvoll arbeiten können. Des weiteren wurde mit dem Completely Fair Scheduler ein komplett neuer Prozess-Scheduler integriert, der speziell auf Desktop-Systemen eine Verbesserung der [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<h1><a href="http://www.ubuntu.com/getubuntu"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2008/04/hardy_splash.jpg" alt="hardy_splash.jpg" height="215" width="473" /></a></h1><p>.</p><h3>Kernel 2.6.24</h3><p>Ubuntu &#8220;Hardy Heron&#8221; 8.04 enthält den Linux-Kernel 2.6.24-12.17 (basierend auf Kernel 2.6.24.3). Dieser beinhaltet bedeutende Verbesserungen. So unterstützt er nun auch die amd64 Architektur <a href="http://lwn.net/Articles/223185/">Dynticks</a> <img src="http://wiki.ubuntuusers.de/_/img/flag-en.png" alt="{en}" height="12" width="18" /> , so dass Stromsparmechanismen wirkungsvoll arbeiten können. Des weiteren wurde mit dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Completely_Fair_Scheduler">Completely Fair Scheduler</a> <img src="http://wiki.ubuntuusers.de/_/img/flag-de.png" alt="{de}" height="12" width="18" /> ein komplett neuer Prozess-Scheduler integriert, der speziell auf Desktop-Systemen eine Verbesserung der Interaktivität von Prozessen bringen soll.<span id="more-5218"></span></p><h3>OpenOffice.org 2.4</h3><p><a href="http://wiki.ubuntuusers.de/_/images/Hardy_Heron/OOo24.png"><img src="http://wiki.ubuntuusers.de/_/images/Hardy_Heron/OOo24.png" alt="./OOo24.png" width="200" /></a></p><p>In Hardy ist nun OpenOffice.org 2.4 enthalten. Die Version 2.4 soll die letzte Version aus der Reihe 2.X sein. Das bedeutet, umwerfend neue Funktionen wurden bisher noch nicht implementiert. Als nächstes soll OpenOffice.org 3.0 <a href="http://de.openoffice.org/presse/pressemitteilung_20080327.html">erscheinen</a> <img src="http://wiki.ubuntuusers.de/_/img/flag-de.png" alt="{de}" height="12" width="18" /> , erst dort sollen viele neue Funktionen eingebaut werden. Verbessert an OpenOffice 2.4 wurde in Calc die Formulareingabe und das Sortieren von Spalten im Datenpilot mittels Drag and Drop. Mit der Komponente Chart sind Diagramm-Beschriftungen besser positionierbar. In Impress können Hintergrundgrafiken nun per Kontextmenü eingebunden werden. Folientitel werden beim PDF-Export nun als Lesezeichen abgespeichert. Die Statusleiste in Writer zeigt die Sprachversion des Absatzes an. Blockmarkierungen in Textdokumenten sind ab sofort möglich. Die Sicherheitsfunktionen wurden um ein Master-Passwort für Internet-Verbindungen erweitert. Der Zugriff auf WebDAV Server über das HTTPS-Protokoll ist nun möglich. Der PDF-Export bietet nun PDF/A-1 (ISO 19005-1) zur Langzeitarchivierung. Beim automatischen Suchen von Updates wird auch geprüft, ob neue Versionen von installierten Erweiterungen vorliegen. Die Hilfefunktion wurde ebenfalls erweitert. (Aus der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/OpenOffice.org#OpenOffice.org_2.x">Wikipedia</a> <img src="http://wiki.ubuntuusers.de/_/img/flag-de.png" alt="{de}" height="12" width="18" /> )</p><h3>Firefox 3</h3><p><a href="http://wiki.ubuntuusers.de/_/images/Hardy_Heron/firefox3.png"><img src="http://wiki.ubuntuusers.de/_/images/Hardy_Heron/firefox3.png" alt="./firefox3.png" width="200" /></a></p><p>Firefox 3 wird bei Ubuntu Hardy Heron als Browser von Haus aus installiert. Zum Termin der Freigabe von Hardy im April wird dies noch eine Beta-Version sein, da Firefox 3 offiziell erst im Juni <a href="http://www.golem.de/0803/58635.html">erscheinen</a> <img src="http://wiki.ubuntuusers.de/_/img/flag-de.png" alt="{de}" height="12" width="18" /> wird. Im Rahmen der üblichen Updates wird man dann nach der offiziellen Freigabe von Firefox 3 die stabile Version erhalten.</p><p>Die neue Version von Firefox bietet eine Reihe neuer Funktionen, die den Browser unter anderem auch deutlich besser an die Linux Welt anpassen. So benutzt Firefox 3 die Icons und das Thema der Desktopumgebung. Schaltflächen in Webseiten passen nun ebenso zum Thema der Desktopumgebung. Darüberhinaus wurden die Druckfunktionen, der Speicherverbrauch und die Performance deutlich <a href="http://www.linux-user.de/ausgabe/2008/04/070/">verbessert</a> <img src="http://wiki.ubuntuusers.de/_/img/flag-de.png" alt="{de}" height="12" width="18" /> . Wer auf Firefox 2 nicht verzichten möchte, kann den Browser nach wie vor aus den Paketquellen installieren.</p><h3>Wubi</h3><p><a href="http://wiki.ubuntuusers.de/_/images/Hardy_Heron/wubi.png"><img src="http://wiki.ubuntuusers.de/_/images/Hardy_Heron/wubi.png" alt="./wubi.png" width="200" /></a></p><p>Das Installations-Programm für Ubuntu unter Microsoft Windows <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Wubi">Wubi</a> ist nun direkt auf der Ubuntu-CD enthalten. Mittels Wubi kann man Ubuntu so unter Windows installieren, wie man es von Anwendungsprogrammen gewohnt ist. Installiert wird über das Wubi-Programm und die Deinstallation verläuft wie gewohnt über die Systemsteuerung (unter Software). Desweiteren benötigt Wubi für die Installation von Ubuntu keine Partition, stattdessen wird auf einem beliebigen Windows-Laufwerk der Ordner <strong>wubi</strong> mit mehreren großen Dateien als virtuelle Festplatte angelegt. Der Start des Ubuntu-Systems erfolgt über einen Eintrag im Windows-Bootmanager (und nicht in GRUB). Das installierte Ubuntu unterscheidet sich von der normalen Ubuntu-Installation lediglich dadurch, dass das System ständig auf die Dateien der Windows-Partition und nicht auf eine eigene Linux-Partition zugreift, folglich könnte das System ein wenig langsamer bei Schreib- und Lesezugriffen sein. Letztendlich ist Wubi ein sehr guter Weg um Linux zu testen, ohne dass man Angst vor der Umpartitionierung des Systems haben muss.</p><h2>Ubuntu</h2><ul><li><a href="https://wiki.ubuntu.com/HardyHeron/Alpha1">Ubuntu &#8211; Alpha 1</a> <img src="http://wiki.ubuntuusers.de/_/img/flag-en.png" alt="{en}" height="12" width="18" /></li><li><a href="https://wiki.ubuntu.com/HardyHeron/Alpha2">Ubuntu &#8211; Alpha 2</a> <img src="http://wiki.ubuntuusers.de/_/img/flag-en.png" alt="{en}" height="12" width="18" /></li><li><a href="https://wiki.ubuntu.com/HardyHeron/Alpha3">Ubuntu &#8211; Alpha 3</a> <img src="http://wiki.ubuntuusers.de/_/img/flag-en.png" alt="{en}" height="12" width="18" /></li><li><a href="https://wiki.ubuntu.com/HardyHeron/Alpha4">Ubuntu &#8211; Alpha 4</a> <img src="http://wiki.ubuntuusers.de/_/img/flag-en.png" alt="{en}" height="12" width="18" /></li><li><a href="https://wiki.ubuntu.com/HardyHeron/Alpha5">Ubuntu &#8211; Alpha 5</a> <img src="http://wiki.ubuntuusers.de/_/img/flag-en.png" alt="{en}" height="12" width="18" /></li><li><a href="https://wiki.ubuntu.com/HardyHeron/Alpha6">Ubuntu &#8211; Alpha 6</a> <img src="http://wiki.ubuntuusers.de/_/img/flag-en.png" alt="{en}" height="12" width="18" /></li><li><a href="https://wiki.ubuntu.com/HardyHeron/Beta">Ubuntu &#8211; Beta-Release</a> <img src="http://wiki.ubuntuusers.de/_/img/flag-en.png" alt="{en}" height="12" width="18" /></li><li><a href="https://wiki.ubuntu.com/HardyHeron/RC">Ubuntu &#8211; Release-Candidate</a> <img src="http://wiki.ubuntuusers.de/_/img/flag-en.png" alt="{en}" height="12" width="18" /></li></ul><h3>Pulseaudio</h3><p><a href="http://wiki.ubuntuusers.de/_/images/Hardy_Heron/pulseaudio.png"><img src="http://wiki.ubuntuusers.de/_/images/Hardy_Heron/pulseaudio.png" alt="./pulseaudio.png" width="200" /></a></p><p>Hardy Heron integriert <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/PulseAudio">PulseAudio</a>, einen erweiterten Soundserver. Der praktische Vorteil von PulseAudio gegenüber dem Standardsoundserver ist, dass Streams verschiedener Programme individuell über eine einfache GUI gesteuert werden können. Und zwar sowohl in ihrer Lautstärke und Balance als auch in der Auswahl des Ausgabemoduls (Netzwerk, Soundkarte(n), USB-Kopfhörer).</p><p>Das bedeutet, dass man sich beispielsweise mit einem Kopfhörer (Soundkarte1) ein Video angucken kann, während über Lautsprecher (Soundkarte2) Musik läuft. Die Kanäle kommen sich dabei nicht in die Quere und können lückenlos umgeschaltet werden. Nebenbei kann ein weiterer Stream über das Netzwerk oder an einen kabellosen USB Kopfhörer gesendet werden. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.</p><h3>GFVS</h3><p><a href="http://wiki.ubuntuusers.de/_/images/Hardy_Heron/gvfs.png"><img src="http://wiki.ubuntuusers.de/_/images/Hardy_Heron/gvfs.png" alt="./gvfs.png" width="200" /></a></p><p>Das GFVS ersetzt das in die Jahre gekommene GnomeVFS. Beides sind Konstrukte, die man als Anwender selten bemerkt. Das GnomeVFS ist/war ein virtuelles Dateisystem. Über dieses konnten beispielsweise Netzwerkfreigaben <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Nautilus#Remote">geöffnet</a> werden, ohne dass diese richtig gemountet werden mussten. Das GVFS ersetzt nun das GnomeVFS komplett.</p><p>Kopiert man nun mehrere Dateien, so werden sämtliche Transfers zu einem Fenster zusammengefasst, wobei einzelne Kopiervorgänge abgebrochen werden können; dazu wird die Geschwindigkeit, mit der Dateien kopiert werden, angezeigt.</p><h3>Metacity</h3><p><a href="http://wiki.ubuntuusers.de/_/images/Hardy_Heron/metacity_desktopeffekte.png"><img src="http://wiki.ubuntuusers.de/_/images/Hardy_Heron/metacity_desktopeffekte.png" alt="./metacity_desktopeffekte.png" width="200" /></a></p><p>Der <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Fenstermanager">Fenstermanager</a> von GNOME <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Metacity">Metacity</a> besitzt nun selber einen <a href="http://blogs.gnome.org/metacity/2007/11/16/adventures-in-compositation-land/">Composite-Manager</a> <img src="http://wiki.ubuntuusers.de/_/img/flag-en.png" alt="{en}" height="12" width="18" /> , dies bedeutet dass man <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Desktop-Effekte">Desktop-Effekte</a> wie transparente Fenster und Panels usw. nun auch ohne Compiz haben kann.</p><p>Dabei muss man betonen, dass die Composite-Fähigkeiten von Metacity nicht an die von Compiz heranreichen. Dies ist auch nicht gewollt. Metacity soll in erster Linie ein Fenstermanager sein und kein Effekt-Generator. So beschränken sich die Fähigkeiten von Metacity primär darauf anderen Programmen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alpha_Blending">Alpha-Blending</a> <img src="http://wiki.ubuntuusers.de/_/img/flag-de.png" alt="{de}" height="12" width="18" /> zur ermöglichen.</p><p>So kann nun das GNOME Terminal echte Transparenz benutzen, beim Ändern der Lautstärke des Systems wird eine nette Grafik anstatt eines simplen Fensters angezeigt oder beim Wechseln zwischen Fenstern mittels <img src="http://wiki.ubuntuusers.de/_/img/key-alt.png" alt="Alt" /> + <img src="http://wiki.ubuntuusers.de/_/img/key-tab.png" alt="Tabulator" /> werden Vorschaubilder eingeblendet usw. Wackelnde Fenster und 3D-Würfel mit den Arbeitsflächen gibt es bei Metacity nicht.</p><p>Da ein Composite-Manager auf die 3D-Fähigkeiten der eingebauten <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Grafikkarten">Grafikkarte</a> angewiesen ist, ist diese Funktion nicht von Haus aus aktiviert. Man muss sicherstellen, dass ein passender Grafiktreiber installiert ist, danach kann man über den Befehl</p><p>gconftool-2 -s &#8211;type bool /apps/metacity/general/compositing_manager true</p><p>den Composite-Manager von Metacity aktivieren.</p><h3>PolicyKit</h3><p><a href="http://wiki.ubuntuusers.de/_/images/Hardy_Heron/policykit1.png"><img src="http://wiki.ubuntuusers.de/_/images/Hardy_Heron/policykit1.png" alt="./policykit1.png" width="200" /></a></p><p>Über PolicyKit können Anwendungen mit Benutzerrechten gestartet und später mit <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/root">root</a>-Rechten versehen werden. PolicyKit wurde bereits in die Werkzeuge zur Systemverwaltung von GNOME integriert. Mittels PolicyKit lassen sich des weiteren Rechte fein verteilen, so ist es möglich Benutzer zu bestimmen, denen bestimmte Aktionen erlaubt werden, für die normalerweise <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/sudo">Root-Rechte</a> von Nöten wären ohne sie selber zu <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Administrator">Administratoren</a> zu machen.</p><p>So wäre es beispielsweise möglich einem Benutzer zu erlauben die Netzwerkeinstellungen oder die Uhrzeit des Systems zu verändern, ohne ihn in die &#8220;admin&#8221;-Gruppe aufnehmen zu müssen. Sobald PolicyKit einmal in den Dateimanager <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Nautilus">Nautilus</a> oder in den Texteditor <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/gedit">gedit</a> von GNOME eingebaut sein wird, kann man beispielsweise Dateien in Verzeichnisse verschieben oder editieren, ohne dass das Programm mit Root-Rechten gestartet sein muss. Sind höhere Rechte für eine Operation nötig, erscheint eine Abfrage, über die man die Operation authorisieren kann. Noch ist das jedoch leider nicht eingebaut.</p><h3>GNOME System Monitor</h3><p><a href="http://wiki.ubuntuusers.de/_/images/Hardy_Heron/systemueberwachung.png"><img src="http://wiki.ubuntuusers.de/_/images/Hardy_Heron/systemueberwachung.png" alt="./systemueberwachung.png" width="200" /></a></p><p>Die <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Prozesse#GNOME">Systemüberwachung</a> von GNOME wurde etwas modernisiert. Der überarbeitete &#8220;Ressourcen&#8221;-Tab rendert die Graphen nun mittels Cairo, einer 2D-Grafikbibliothek. Dadurch aktualisieren sich die Graphen nun deutlich schneller und hübscher, ebenso wurden die Widgets zur Darstellung der Auslastung usw. geändert.</p><p>Letzenendes sind all diese Änderung jedoch nur kosmetischer Natur. Andere Anwendungen können jedoch nun ebenso diese GTK Widgets benutzen. So dürfte diese Art der Darstellung früher oder später in andere GNOME Anwendungen übernommen werden.</p><h3>Weltzeituhr</h3><p><a href="http://wiki.ubuntuusers.de/_/images/Hardy_Heron/worldclock.png"><img src="http://wiki.ubuntuusers.de/_/images/Hardy_Heron/worldclock.png" alt="./worldclock.png" width="100" /></a></p><p>Die Uhr im <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/GNOME_Panel">GNOME Panel</a> wurde überarbeitet und zeigt nun von Haus aus eine kleine Weltkarte an, in der die Uhrzeiten verschieden Städte eingeblendet werden können. Dazu werden Wetterinformationen zu den einzelnen Städten aus dem Internet geladen und angezeigt.</p><p>Klickt man neben der Stadt auf <em>&#8220;Einstellen&#8221;</em>, so wird die Systemuhr nach der Zeitzone der ausgewählten Stadt eingestellt. Die aktuelle Zeitzone symbolisiert das Haussymbol neben einer Stadt. Diese Funktion ist für Reisende sicherlich recht praktisch.</p><h3>Brasero</h3><p><a href="http://wiki.ubuntuusers.de/_/images/Hardy_Heron/brasero.png"><img src="http://wiki.ubuntuusers.de/_/images/Hardy_Heron/brasero.png" alt="./brasero.png" width="200" /></a></p><p><a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Brasero">Brasero</a> ist eine bewährte Anwendung um CDs und DVDs zu erstellen. Das Programm wurde offiziell in GNOME 2.22 als Standardanwendung zum Brennen von CDs/DVDs aufgenommen, nachdem es lange Jahre kein &#8220;offizielles&#8221; Brennprogramm der GNOME Desktopumgebung gab. Brasero wird nun bei der Installation von Ubuntu automatisch installiert.</p><p>Brasero bietet alle Funktionen, die ein Brennprogramm leisten muss. Mit Brasero können CD/DVDs on-the-fly gebrannt werden, CD-Images geschrieben und erzeugt werden, CD-Text bei Audio-CDs geschrieben werden und vieles mehr.</p><h3>Transmission</h3><p><a href="http://wiki.ubuntuusers.de/_/images/Hardy_Heron/transmission.png"><img src="http://wiki.ubuntuusers.de/_/images/Hardy_Heron/transmission.png" alt="./transmission.png" width="200" /></a></p><p><a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Transmission">Transmission</a> ist ein <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/BitTorrent">BitTorrent</a>-Client. Seit Ubuntu &#8220;Gutsy Gibbon&#8221; ist das Programm aus den Paketquellen von Ubuntu installierbar. Mit GNOME 2.22 wurde Transmission nun offiziell in das GNOME Projekt aufgenommen. Bei der Installation von Ubuntu &#8220;Hardy Heron&#8221; 8.04 wird das Programm nun von Haus aus installiert.</p><p>Das Programm bietet viele praktische Funktionen wie automatisches Port-Mapping (mittels UPnP/NAT-PMP), schnelle Wiederaufnahme von Transfers, Transfer-Beschränkungen und Priorisierung, Erstellung von Torrent-Dateien usw.</p><h3>Vinagre</h3><p><a href="http://wiki.ubuntuusers.de/_/images/Hardy_Heron/vinagre.png"><img src="http://wiki.ubuntuusers.de/_/images/Hardy_Heron/vinagre.png" alt="./vinagre.png" width="200" /></a></p><p><a href="http://www.gnome.org/projects/vinagre/">Vinagre</a> <img src="http://wiki.ubuntuusers.de/_/img/flag-en.png" alt="{en}" height="12" width="18" /> ist ein <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/VNC">VNC</a>-Client. Das Programm bietet eine einfache Oberfläche, über die sich mehrere Rechner per VNC einfach und schnell bedienen lassen. Das Programm integriert sich stark in die GNOME Desktopumgebung. So werden Logindaten beispielsweise im <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/GNOME_Schl%C3%BCsselbund">GNOME Schlüsselbund</a> gespeichert. Das Programm ist recht neu, befindet sich zum ersten Mal in den Paketquellen von Ubuntu und wird nun auch bei der Installation von Ubuntu von Haus aus installiert.</p><h3>Sonstiges</h3><ul><li><a href="http://wiki.ubuntuusers.de/gThumb">gThumb</a> wird nicht mehr automatisch installiert.</li><li>myspell wurde durch hunspell ersetzt und soll so eine bessere <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Rechtschreibkorrektur">Rechtschreibkorrektur</a> ermöglichen.</li></ul><p>[via ubuntuusers.de]</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2008/04/24/der-kuhne-reiher-fliegt/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>17</slash:comments> </item> <item><title>Coole Video-Tutorials</title><link>http://scratchbook.ch/2008/02/17/coole-video-tutorials/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2008/02/17/coole-video-tutorials/#comments</comments> <pubDate>Sun, 17 Feb 2008 21:44:22 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Informatik]]></category> <category><![CDATA[Nützlich]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/2008/02/17/coole-video-tutorials/</guid> <description><![CDATA[Auf www.wikivid.com gibt&#8217;s sehr gute Videoanleitungen zu Programmen wie z.B. Blender, Final Cut, GIMP&#8230;]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2008/02/wikivid_logo.jpg' alt='wikivid_logo.jpg' /></p><p>Auf <a target="_blank" href="http://wikivid.com">www.wikivid.com</a> gibt&#8217;s sehr gute Videoanleitungen zu Programmen wie z.B. <a target="_blank" href="http://wikivid.com/index.php/Blender">Blender</a>, <a target="_blank" href="http://wikivid.com/index.php/Final_Cut">Final Cut</a>, <a target="_blank" href="http://wikivid.com/index.php/GIMP">GIMP</a>&#8230;</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2008/02/17/coole-video-tutorials/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>3</slash:comments> </item> </channel> </rss>
