Scratchbook

Das Leben ist immer anders als die Realität.

Doppelmoral

Claude, 17. Juni 2016, 23:04 Uhr

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Keine Angst, wir haben den Täter!

Daniel, 3. Juni 2016, 15:32 Uhr

How Technology Hijacks People’s Minds

Claude, 29. Mai 2016, 20:23 Uhr

 from a Magician and Google’s Design Ethicist, original source
Estimated reading time: 12 minutes.

I’m an expert on how technology hijacks our psychological vulnerabilities. That’s why I spent the last three years as a Design Ethicist at Google caring about how to design things in a way that defends a billion people’s minds from getting hijacked.

When using technology, we often focus optimistically on all the things it does for us. But I want to show you where it might do the opposite.

Where does technology exploit our minds’ weaknesses?

I learned to think this way when I was a magician. Magicians start by looking for blind spots, edges, vulnerabilities and limits of people’s perception, so they can influence what people do without them even realizing it. Once you know how to push people’s buttons, you can play them like a piano.

And this is exactly what product designers do to your mind. They play your psychological vulnerabilities (consciously and unconsciously) against you in the race to grab your attention.

I want to show you how they do it.

Hijack #1: If You Control the Menu, You Control the Choices

Western Culture is built around ideals of individual choice and freedom. Millions of us fiercely defend our right to make “free” choices, while we ignore how those choices are manipulated upstream by menus we didn’t choose in the first place.

This is exactly what magicians do. They give people the illusion of free choice while architecting the menu so that they win, no matter what you choose. I can’t emphasize enough how deep this insight is.

When people are given a menu of choices, they rarely ask:

  • „what’s not on the menu?“
  • „why am I being given these options and not others?“
  • „do I know the menu provider’s goals?“
  • „is this menu empowering for my original need, or are the choices actually a distraction?“ (e.g. an overwhelmingly array of toothpastes)

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Die Welt im Jahre 2016

Claude, 19. Mai 2016, 11:20 Uhr

Vor einem Jahr: Die Welt im Jahre 2015

„Weisst du noch, damals, im 2016…“ beginne ich am Lagerfeuer unserer Kommune zu erzählen. „Die hatten damals alles unterjocht. Überwachung, wo man nur hinsah; und die haben die Leute sogar so weit gebracht, dass sie glaubten, dies sei zu ihrer Sicherheit notwendig! Dass sie sich selber überwachen lassen und ja ’nichts zu verbergen‘ haben. Kann man sich gar nicht ausdenken heute!“

„Ja genau!“ erwiedert mein Kumpel. „Die Leute damals hatten gar kein Bewusstsein für Datenhoheit. Wenn du denen mit einem dezentralen Konzept gekommen bist, haben sie’s gar nicht erst verstanden, oder sogar den Trugschluss gehegt, ‚Zentralisierung‘ sei doch einfacher.“ „So ein Bullshit!“ 😀 lachen wir. „Das waren wirklich ziemliche Dubelis, und sie wurden so dumm gehalten. Manchmal hab ich echt geglaubt, wir schaffen es nicht mehr, sie aus diesem Sumpf zu befreien. Die haben ihren Sklavenstatus sogar verteidigt.“ „Gut aber, sie sahen auch keine Alternativen. Man hat ihnen ständig eingetrichtert, so wie es momentan ist, sei es halt so und das ändert sich auch nicht. Der Zustand sei ‚Alternativlos‘.“ „Furchtbar. Frage mich, wie die das hingekriegt haben, restlos alle so unten und klein zu halten.“ „Technologie macht’s möglich. Das ist ein zweischneidiges Schwert, du kannst Technologie zum Guten wie auch zum Schlechten verwenden. Ist doch mit allem so. Wussten auch die, die damals an der Macht waren. Deshalb haben sie sich auch so davor gefürchtet, dass irgendeinisch die Beherrschten Technologie gegen ihre Herrscher wenden könnten. Darum hat man ständig, dauerhaft, tagtäglich permanent überwacht, gemüllt, geängstigt, geterroranschlägt, desinformiert, komplett durchs Band und an allen Stellen. Da war ja diese Bewegung der Feministen, erinnerst du dich?“ „Stimmt! Die haben sämtliche Schulen und Unis unterwandert und unter dem Deckmantel der Gleichstellung eine radikal gefährliche, menschenfeindliche Zensurbewegung geschaffen. Texte wurden verwässert und sinnentleert, ganze Wörter wie „Neger“ und „Mann“ aus Kindergeschichtsbüchern gestrichen. Es ging nur noch um die Form, nicht mehr um den eigentlichen Inhalt. In den Schulen wurde nicht wirklich Wissen gelehrt, sondern strunzdummer Bullshit. Extra-komplexe Sachen, die so kompliziert aussahen, dass sie selbst die intelligenten Geister glauben liessen, es stecke was Schlaues dahinter. Stichwort: Java, weisst du noch? Und weil alle in den gleichen Topf reinspritzten, hat sich niemand überlegt, ob es denn wirklich so war und nicht auch anders sein könnte.“ „Ganz allgemein waren Schulen Erziehungshäuser, die die Leute auf die Industriearbeit vorbereiten und formen sollten. Das hat man gleichzeitig auch genutzt, um sie zu formen und deren Denken in eine gewünschte Richtung zu lenken. Konsens zu schaffen.“

„Und das hat funktioniert? Die haben das denen voll abgekauft?“ „Die konnten die Menschen damals sogar jährlich berauben und von dem gestohlenen Geld wiederum Leute anstellen, die andere Menschen verfolgen.“ „Waaas??!“ „Ja. Und die haben es sogar so hingekommen, dass die Leute geglaubt haben, dieses System sei für das gemeinsame Zusammenleben notwendig, und anders könnte es ja gar nicht funktionieren. Wenn man die Leute nicht jährlich bestehlen würde, wer würde dann den Abfall entsorgen oder die Strassen bauen?“ „Echt jetzt? Auf solche kleinen Tricks sind die reingefallen?“ „Jaja. Aber die grossen Firmen hat man nicht beraubt, die, die wirklich vieles hätten finanzieren können. Immer nur auf die Kleinen und Schwachen. Das war ein sehr mafiöses System.“

„Tja, und dann hatten die Herrscher natürlich alle Medienhäuser im Griff und konnten alles unterdrücken, was ihnen gegen den Strich ging. Eigentlich ist es ein einfaches Prinzip, aber es wurde ein Riesenaufwand betrieben, und das an so vielen Stellen, nur um diese Scheinwelt der Unterdrückung am Leben zu erhalten. Weil eben alles überall manipuliert ist, fiel es niemandem auf. Da war kein ‚Glitch‘ in der Matrix.“ „Das fand ich das besonders Schlimme daran, dass sie so unsichtbar ist. Dass die Menschen überhaupt nicht merkten, dass das alles künstlich ist und dass sie derb gefangen sind. Sie wurden nur amigs depressiv und wussten nicht, warum.“ „Ja kein Wunder, bei diesen menschenunwürdigen Umständen.“ „Mhm.“

„Wie war das eigentlich mit dem Handel?“, springt ein Kind in die Diskussion ein. „Der war übelst reguliert. Du konntest fast nichts Handeln, wenn es denen nicht passte. Reglemente über Waren, Zölle, Normen. Der Handel fand mit dem Zahlungsmittel der Herrschenden statt und die wollten alles wissen, wer mit wem wieviel und was handelte. Jede Transaktion. Da gab es diese Einkaufszentren, so grosse Ballungszentren des Konsums, wo die Leute dann ihre Waren abholen konnten und mit so einem Plastikkärtchen gezahlt haben. Jeder Einkauf wurde genau aufgezeichnet. Und die haben die Menschen, die das produziert haben, nicht mal gekannt.“ „WAAS?“ „Nein. Dieses Einkaufszentrum sprang als Mittler dazwischen und hat die menschliche Transaktion abgelöst. Das direkte Geben und Empfangen, der echte und natürliche Handel unter Menschen, wo man den Produzenten persönlich kennt, das hat eigentlich sehr selten stattgefunden. Damals haben Konzerne die Waren produziert, Leute waren da angestellt, doch ein Gesicht hatten diese Konzerne keines. Und wenn mal was schiefging, haben sie sich alle gedrückt und es wollte niemand dafür verantwortlich sein. Die haben auch so viel weggeworfen. Alles musste immer frisch sein. Und die Produktqualität war absichtlich schlecht, so dass das Zeug kaputtging und man wieder neues kaufen musste. So wurden alle künstlich immer im Mangel gehalten.“

„Gab es Bibliotheken?“ „Klar. Aber für Untertanen bloss die Staatsbibliotheken mit zugelassenen Büchern. Selten echtes Wissen. Der Vatikanstaat hatte damals alle Bücher und das Wissen für sich gehortet, hermetisch abgeriegelt und bewacht. Zu diesem Archiv hatte niemand Zugang.“

„Gut, hin und wieder liess man die Leute zusammenkommen. Meist aber in organisierten Grossveranstaltungen, und meistens ging es darum, dass Menschen gegeneinander antreten und aufeinander losgehen. Oder es wurde ‚etwas geboten‘, eine Darbietung, Show. Nach der Präsentation gingen alle wieder nach Hause. Festivals, wo man im kleinen Rahmen und für eine Woche so zusammenleben konnte wie jetzt waren rar, aber die gab es zum Glück auch.“

Gesteuerte Medien

Claude, 9. Mai 2016, 09:31 Uhr

(via Fefe)

Wieso ist die Auslands-Berichterstattung der Medien heutzutage eigentlich so schlecht? Haben die alle keine Korrespondenten mehr?

Wie sich rausstellt: Ja. Genau so ist es. Alles eingestellt. Geld sparen und so.

Früher hatten sie Korrespondenten, und die haben dann aus dem jeweiligen Land den DPA-Feed vorgelesen. Auch nicht viel besser.

Aber vielleicht fragt sich ja der eine oder andere von euch, wenn die keine Korrespondenten mehr haben … woher kommen dann die Nachrichten?

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Zahlungsmittel der Sklaven und Untertanen

Claude, 6. Mai 2016, 10:52 Uhr

Twint-Shit Sklavenwährung

Im November 2016 wird die Schweizer Post die Bezahl-App TWINT für Smartphones einführen, mit der an vielen Kassen bargeldlos bezahlt werden soll. Auch Überweisungen zwischen Privatpersonen können getätigt werden. In ihrem Magazin rühmt die Post diese neue Technologie als „völlig neues Einkaufserlebnis“, welches das lästige Hantieren mit Münzen und Papiergeld überflüssig macht. Zahlreiche Länder haben solche Bezahlsysteme bereits eingeführt und verzeichnen groβe  Zuwachsraten. Auch in der Schweiz stehe das Bezahlen mit dem Handy vor dem Durchbruch. Die SBB möchte sich ebenfalls daran beteiligen. Auch in allen Geschäften des Detailhandelsunternehmens Coop soll nächstens damit bezahlt werden können.

Die zahlreichen Nachteile dieser Technologie werden im euphorischen Artikel des PostMagazins dabei auβer Acht gelassen: Diese Technologie lockt durch die angebliche Einfachheit die Kunden vom Bargeld weg und ermöglicht es den Unternehmen somit alles zu dokumentieren und aufzuzeichnen, was, wo und wann jemand einkauft. Die Einführung von TWINT muss deshalb als weiterer Schritt in Richtung Bargeldverbot, Smartphone-Zwang und Totalüberwachung eingestuft werden.

(Quelle)

Die winzigste Tat beeinflusst alles

Claude, 25. April 2016, 19:24 Uhr

„Ich schlage mit meiner Hand auf den Tisch und diese Tat, in genau diesem unteilbaren Augenblick der Zeit, verschiebt – wenn auch nur um wenig Raum, aber sie verschiebt – das Zentrum der Schwerkraft der Erde. Gleichzeitig schwenkt die Sonne seitwärts auf ihrem weiten Weg durch den Raum ab und mit ihr das ganze Gefolge von Planeten. Und bedenke folgendes: Wie klein auch diese Veränderung ihrer Bahn ist, wenn du ihr genug Zeit gibst, ist das Ergebnis keineswegs unerheblich, denn da es eine Veränderung ihrer Bahn ist, hätte sie andernfalls eine andere Bahn eingeschlagen, und die Abweichung von dieser vergrößert sich immer mehr. Die Auswirkung dieser Tat – sowie der Taten von allem Lebendigen – hört keineswegs bei unserer Sonne mit unserer Planetenfamilie auf. Weit gefehlt, denn in dem gleichen unteilbaren Augenblick der Zeit wird, wenn die Geschwindigkeit der Ausbreitung (Gravitation) unendlich wäre, der weit entfernte große Stern Sirius, der mächtiger ist, als wenn Tausende unserer eigenen Sonne zu einer gewaltigen Kugel zusammengeballt wären, ebenfalls in einem etwas anderen Winkel abgelenkt. Im gleichen Augenblick wird auch jede weitere leuchtende Sonne und jeder weitere Stern, ja, werden sogar zahllose schon seit langem gestorbene Sonnen gleichermaßen davon beeinflusst. Es gibt nicht das kleinste Partikel kosmischen Staubes, das nicht aufgrund dieser meiner Tat in seiner Richtung verändert wird, sei er weit entfernt und winzig oder nah und riesig.
Das ganze große Universum erschauert als Antwort auf jede Bewegung alles Lebendigen in all den zahllosen Inseln seines Lebens, bis wir verstehen, wie selbst in diesem rein materiellen Universum alles Leben in der Tat Eins ist. Denn Kraft ist unzerstörbar und die Wirkung fährt fort bis in die Ewigkeit. In gewissem Sinne werden wir irgendwann erkennen, wie jedes Atom der Materie eine Rolle in allen anderen Atomen spielt, weil es in gewisser Weise in ihm gegenwärtig ist und es daher unvermeidlich in jedem Augenblick seines Lebens beeinflusst.“

-Alan Bennett, Weisheit der Aryas

Überwachung bringt Minderheiten zum Schweigen

Claude, 18. April 2016, 16:22 Uhr

Was passiert, wenn bekannt ist, dass die Kommunikation und die Präsenz im öffentlichen Raum überwacht wird? Kein Problem, sagen die Sicherheitsbefürworter. Herausgepickt werden nur die Bösen, wer sich nichts zu Schulden kommen lässt, hat nichts zu befürchten – und braucht sein Verhalten nicht zu ändern. Das ist natürlich Unsinn, denn die Menschen, nicht nur die Bösewichter, passen ihr Verhalten dort an, wo sie glauben, beobachtet zu werden. Das ist so ähnlich, wie sich das Verhalten im Straßenverkehr verändert, wenn ein Polizeiauto zu sehen ist. Plötzlich werden Raser und Drängler zu Fahrern, die sich gewissenhaft an die Verkehrsregeln achten.

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Die dunkle Seite der Wikipedia

Claude, 31. März 2016, 11:44 Uhr

Immer, wenn eine wissenschaftliche Arbeit in der Analyse einem US-amerikanischem Weltbild zuwider läuft, wird ausschließlich die Sicht der US-Organisation auf Wikipedia veröffentlicht. Der Autor der alternativen Sicht erhält im Gegenzug schnell einen Eintrag als Verschwörungstheoretiker oder wird zusammen mit Holocaust-Leugnern aufgelistet.

In der Wikipedia gibt es totalitäre bzw. mafiöse Sozialstrukturen, die in Teilen der Online-Enzyklopädie eine sachliche Diskussion bzw. Editierung von Artikeln unmöglich machen. Die Filmemacher Markus Fiedler und Frank-Michael Speer weisen in ihrer Dokumentation „Die dunkle Seite der Wikipedia“ nach, dass hinter der Struktur der deutschsprachigen Wikipedia ein Geheimdienst spezieller Personenkreis agiert, der es sich zur Aufgabe gemacht hat oder womöglich auch beauftragt wurde, jegliche Kritiker US-amerikanischer Politik zu diskreditieren. Die Leistung der beiden Filmemacher besteht vor allem darin, die anonymen Wächter zu enttarnen.

Uns interessierte es, ob die Online-Enzyklopädie objektiv und neutral mit Kritikern der US Aussenpolitik wie z.B. Dr. Daniele Ganser umgeht. So viel sei vorweggenommen: Leider ist dies nicht der Fall.

Ganser ist in der Friedensbewegung engagiert und steht den Kriegen der NATO wie auch dem Überwachungsstaat kritisch gegenüber.

Wer diesen Dokumentarfilm anschaut, lernt nicht nur etwas über Zeitgeschichte und den Schweizer Historiker Ganser, sondern vor allem etwas über das Innerste der Wikipedia, dem System, dass der heute wichtigsten Enzyklopädie innewohnt.

Universe Sandbox

Claude, 11. März 2016, 23:20 Uhr

„Unser Planet in unserem Sonnensystem“ lautet die Überschrift in einem Sachbuch, welches ich mal zu Weihnachten geschenkt bekommen habe. Die Erde. Die Sonne. Die Milchstrasse. Alles ist dort erklärt. Welche Gase und Metalle in welcher Menge auf welchen Planeten vorkommen. Das Klima. Ebbe und Flut.

Doch, warum ist das alles so, wie es ist? Wie ist es dazu gekommen? Die Universe Sandbox lädt zum spielen ein; das Universum als riesiger Sandkasten, mit allen physikalischen Details simuliert.

Setzen wir doch mal eine zweite Sonne in unser Sonnensystem.

Abgesehen von den zwei Schatten, die ich jetzt werfen würde, lenkt die zweite Sonne die Erste aus ihrer Bahn.

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