Scratchbook

Das Leben ist immer anders als die Realität.

Mondgluet

Claude, 15. Juli 2014, 18:04 Uhr

Mondgluet – so heisst das Feuerfestival dieses Jahr. Voller Vorfreude, Jan wiederzusehen, treffe ich mit meinen Kumpanen im Gelände ein. Jan, der Junge, der mir letztes Jahr so ans Herz gewachsen ist…

Doch es kommt anders.

Gleich nachdem wir das Zelt aufgestellt haben, werden wir von einem deftigen Gewitter empfangen – mit Blitz und Donner und Platzregen. Kurz vor dem Festival hatte ich mir die Wetterprognosen angeguckt und meine Vorfreude wurde durch eisige Temperaturen und Regenwolken getrübt.

Und wo sind eigentlich die WC-Wagen und die Hotpots? “Die gibt es dieses Jahr nicht, weil wir hier zuwenig Wasser haben: [mehr...]

Während der WM

Daniel, 10. Juli 2014, 13:44 Uhr

wm

Forschungsprojekt Pädophilie: Weitere Erkenntnisse

Claude, 26. Juni 2014, 12:10 Uhr

Oh ja, ich werde euch solange damit auf den Sack gehen, bis die Gesellschaft diese Form der Liebe akzeptiert hat und Pädophile nicht mehr ausgrenzt.

“Forschung, sowohl wie auch die öffentliche Thematisierung hinsichtlich sexueller Begegnungen zwischen Erwachsenen und Kindern fokussieren sich allein auf den Erwachsenen. Es gibt eine kulturelle Vorgabe, wenn nicht sogar eine Verschwörung, das Phänomen Pädophilie in einer Art und Weise zu betrachten und darzustellen, die verhindert, dass damit als Phänomen einer Interaktion umgegangen wird. Dieses Vorurteil ist zurückzuführen auf tief eingefahrene soziale Normen, wodurch der eigentliche Grund der Problematik nicht zum Vorschein kommt und was Ängste in der Bevölkerung, strafgesetzgeberische Maßnahmen, Verurteilungen, Therapien und fachliche Untersuchungen zur Folge hat. (…) Die sexuellen Interessen von Kindern selbst wurden nie anerkannt.”

Für die VertreterInnen des “Missbrauchs“-Paradigmas* und Ein-Thema-Kinderschutzorganisationen gibt es nur einen Standpunkt: Jede pädosexuelle Interaktion ist ein “massiver und folgenschwerer Übergriff” und ein “furchtbares Vergehen an einem hilflosen Kindes”. Die in diesem Zusammenhang verwendeten Begriffe “Missbrauch”, “Sexualverbrechen” und “kindliches Opfer” implizieren Ablehnung des Kindes und dessen Schädigung und unterstellen dem Erwachsenen Ausbeutung und Gewalt. Kindern wird unterstellt, entwicklungsbedingt noch keinerlei Interesse an Sex zu haben und vor allem noch kein Bedürfnis für sexuelle Begegnungen zu haben. Doch während es Mädchen und Jungen gibt, die in der Tat kein Interesse an intimen Kontakten mit Älteren (oder mit anderen Kindern) aufweisen, gibt es auch solche, denen danach verlangt und ihre Bereitschaft unverkennbar und mit Nachdruck zum Ausdruck bringen.

Die Feststellung, von Kindern erotisch angezogen und sexuell erregt zu werden, ist für viele Betreffende anfangs eine erschreckende und beschämende Entdeckung. Zu tief sitzt das verinnerlichte Urteil des sozialen Umfelds, dass es sich dabei um einen krankhaften, perversen oder sündigen Trieb handeln müsse. Verbotene Gedanken und Fantasien lassen daher oftmals bedrückende Schuldgefühle entstehen. Viele stürzt die Bewusstwerdung, pädophil zu empfinden, in eine existenzielle Krise. Sie fragen sich: “Was ist los mit mir?” und versuchen den Grund für die verstörenden Gefühle, Fantasien und Wünsche ausfindig zu machen. Als Nächstes stellt sich die Frage nach dem richtigen Verhalten. Die Ablehnung der Gesellschaft wird dabei spürbar wahrgenommen. Pädophile leben mit der ständigen Angst, herausgefunden und an den Pranger gestellt zu werden. Sie befürchten, Verwandte, Freunde und Bekannte könnten ihr “ungewöhnliches” Interesse an Kindern bemerken, weshalb sie gerade im Umgang mit ihnen bisweilen sehr befangen sind. Aber selbst das Zusammensein mit Erwachsenen kann belastend sein. Selbstverständlichkeiten im Alltag und »small talk« im Beruf (z.B. Austausch mit Bekannten über bevorzugte Filme, Romane, Freizeitinteressen, … usw.) sind aufgrund von Enttarnungsgefahr erheblich belastet und eingeschränkt. Es ist offenbar unumgänglich, sich ein »zweites Gesicht« anzueignen. Infolgedessen ziehen sich so manche pädophil Empfindende aus dem sozialen Leben zurück. Irgendwann wird jedem Betroffenen klar, dass die erotischen, auf Kinder bezogenen Vorstellungen und Wünsche keine vorübergehende Phase sind, sondern das bestimmende Element ihres psychosexuellen Fühlens und Verlangens. Eine solche Bewusstwerdung führt zu einem völlig neuen Selbstverständnis. Die britische Soziologin SARAH D. GOODE beschreibt die Situation so: “Angesichts ihrer außerordentlichen Stigmatisierung, ist die Akzeptenz einer pädophilen Identität (für jeden der Betreffenden; d. Verf.) ein bedeutender Schritt, der vielmals zur Folge hat, sich abgetrennt zu sehen von der Gesellschaft, seinen Freunden und seiner Familie, die das Geheimleben und die verborgene Identität oft nicht bemerken”.

Auch wenn Pädophile ihre Neigung akzeptiert und integriert haben, bleibt die unbefriedigende äußere Situation: Sie sind eine stigmatisierte Minderheit, sie werden diffamiert, diskriminiert und diskreditiert. Sie sind Zielobjekt kollektiver Feindseligkeit und pauschaler Schuldzuweisung. Sie werden gehasst, nicht nur für das, was sie (vielleicht niemals) tun, sondern auch für das, was sie sind und was sie empfinden. Die Tatsache, unter der Bedrohung durch eine feindlich gesinnte Umwelt leben zu müssen, wirkt sich auf sie extrem belastend und zermürbend aus.

Dadurch, dass pädosexuell orientierte Menschen von der Gesellschaft immer wieder als “Triebtäter” oder “sexuelle Gewalttäter” angesehen werden, haben diese auch Therapeuten gegenüber kaum Vertrauen und verschließen sich meist einer professionellen Beratung und Therapie, selbst wenn sie unter ihren Empfindungen leiden. Sie verheimlichen und unterdrücken ihr sexuelles Begehren, wobei die Gefahr besteht, dass dieses irgendwann situativ und in verletzender Weise zum Ausdruck kommt. Die generelle Stigmatisierung und Ausgrenzung pädoerotisch empfindender Personen führt letztlich zu einem höheren Risiko für Mädchen und Jungen, Opfer pädosexueller Übergriffe zu werden, wie CHRISTOPH AHLERS, Diplompsychologe am Institut für Sexualwissenschaft an der Berliner Charité betont.

***

Aha. Die ganze Verfolgung, Stigmatisierung und Bedrohung von Pädophilen bewirkt also nicht “mehr Schutz” für die Kinder, sondern das Gegenteil? Schöne neue Welt!

Dürfte ich euch um etwas bitten?

Macht bitte eine Unterscheidung zwischen “sexuellen Gewalttätern” und “Pädophilen”. All der ganze Missbrauch von Kindern, der durch die Medien gehetzt wird, geschieht von Gewalttätern und die sind – OH WUNDER – nicht pädophil. Sexuelle Gewalttäter und Menschen, die Kinder missbrauchen, suchen in Kindern einen Ersatz, wenn [ihre Frau] grad nicht parat ist. Das sind aber nicht Menschen, die Kinder lieben.

Menschen, die Kinder lieben, würden ihnen niemals Gewalt antun oder sie zu etwas zwingen.

Das ist der Unterschied.

Tabuzone

Claude, 26. Juni 2014, 12:09 Uhr

Tabuzone: Wissenschaftliche Erkentnisse und ethische Grundsätze zum Umgang mit kindlicher Sexualität und Pädophilie

Das Buch in .PDF Format: 1145 Seiten, 10.442 kB

Dieses Werk ist eine längst überfällige Gegendarstellung zu dem seit Jahren einseitig geführten Diskurs um Pädophilie und “sexuellen Missbrauch” von Kindern. Es versteht sich als gesellschaftliche Aufklärungslektüre und gehört in die Hände von allen, die mit Kindern zu tun haben.

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Schülerinnen und Schüler

Claude, 22. Juni 2014, 15:50 Uhr

Schülerinnen und Schüler.

Warum diese Unterscheidung?

Mit “Schüler” sind Schüler und Schülerinnen gleichermassen gemeint und werden somit gleich behandelt. Ich mache keine Unterscheidung, keine Trennung.

Wenn ich den “Schüler” und die “Schülerin” explizit anspreche, dann mache ich eine Unterscheidung. Ein Schüler lernt offensichtlich nicht das gleiche wie eine Schülerin und wird so – zumindest sprachlich – anders behandelt.

Die Welt ist tief

Claude, 10. Juni 2014, 17:14 Uhr

Wozu sind sie da?
Diese Menschen, die Grenzen sprengen, ihr Potential entfalten, sich die Fragen stellen, zu denen die wenigsten bereit sind.
Die dahin wollen, wo zuvor noch niemand war.
Menschen, die sich nicht nur nach vorn und zurück bewegen.
Menschen, die Realität und Glauben in Frage stellen.

Denn ihre Liebe gehört der Wahrheit.

Der einzig Unschuldigen, die tief unter dem kilometerdicken Mantel aus Interessen einen Winterschlaf hält. Die so selten und schwach ist, dass sich die Kultur ihrer bemächtigte und die Wahrheit selbst zur Lüge wurde.

Vielfältig sind die Techniken, mit Hilfe derer man sich seit jeher bemüht, Erkenntnis zu gewinnen, eine Veränderung zu provozieren oder den Lustgwinn zu steigern. Doch die Zeit ist der wichtigste Faktor.

Die Verlangsamung der Zeit schafft Bewusstheit.

Dieses Werk ist allen neugierigen und wilden Geschöpfen dieser Welt gewidmet.

…sie ist tiefer als gedacht.

-Die Apokalyptischen Reiter, aus dem Artbook “1000 Tage tief”

Reclaim Your Mind: Manifesto

Claude, 3. Juni 2014, 21:58 Uhr

An Urgent Message for all those who have or are
in danger of being labelled mentally ill

Introduction to “Reclaim Your Mind”

We are pleased to publish this anonymous text which appeared on the old website of the 325 Collective in 2003 and which was re-edited and published online in 2011. We don’t agree with this text entirely and are pessimistic about the prospect of a wide-spread ‘healing’ of Earth or the masses of society – as has always been the case, minorities will throw off the chains of social obligations, will seize their own life trajectory and wilfully define themselves, finding each other and creating unique moments of beauty, life and freedom. Maybe in the ruins of techno-industrial mass society a widespread healing will occur. For the time being, we aim to liberate ourselves from the cage we’ve been born into, alongside as many others as possible. This means overcoming the limiting constraints of our mental patterns and freeing ourselves from the self-fulfilling diagnoses of mental illness, to glory in our inscrutable uniqueness and our dysfunctionality – our refusal to be working, integrated components of the megamachine.

The zine ‘Beyond Amnesty’ (downloadable from 325.nostate.net) is also well worth reading, a piercing and personal attack on psychiatry and this prison society that drives us to self-destruction. Anti-civilisation thinkers such as Chellis Glendinning, John Zerzan and Derrick Jensen have traced the pathology of modern society to its root in domestication, and the growing patterns of control, repression, abuse and self-destruction. It will take the deliberate violation of the control patterns instilled by the tranquilising institutions of society to reclaim our wilful self-empowered autonomy.

We remember the suicides and drug abuse and say the deaths are murders by this dominator system. We are in an existential struggle and have declared revolutionary war to the end.

Dark Matter Publications, Spring 2012

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Die Welt im Jahre 2014

Claude, 25. Mai 2014, 15:44 Uhr

Vor einem Jahr: Die Welt im Jahre 2013

Alles verändert sich. Darum, hier ein aktueller Screenshot der Welt:

  • Staaten existieren.
  • Staaten sind eine nicht-legitimierte Konzentration von Macht mit einem Monopol auf Gewalt.
  • Wir leben in einer Dämonkratie.
  • Macht und die Gier nach mehr Macht hat die Staaten blind der Moral & Ethik gemacht: Kriege werden geführt, Nahrungsmittel vergiftet, Wälder abgeholzt, die Natur mit hässlichen, billigen Bauwerken überbaut.
  • Die Mächtigen versuchen, alles zu kontrollieren, was ihre Macht gefährden könnte.
  • Die Menschen haben Angst vor dem Staat.
  • Die Menschen lassen sich durch ein Steuersystem geschickt steuern, unfähig, selbständig zu Denken und zu entscheiden, was gut und was schlecht ist.
  • Die Gesellschaft wird zentralistisch und hierarchisch geführt. Es wird in die Köpfe eingebrannt, dass alles immer nur zentralistisch funktionieren kann.
  • Ein Konzern bietet dezentral gedachte Internetdienste zentral an.
  • Ein weiterer konzern lässt alle Menschen ihre Daten sammeln.
  • Noch so ein KONZERN überwacht die gesamte Kommunikation auf dem ganzen Planeten, speichert sie für immer und wertet sie aus.
  • Das Internet ist unverschlüsselt, also ist es kaputt.
  • Das Internet wird in vielen Ländern zensiert.
  • Konzerne unterdrücken die Forschung nach freier Energie.
  • Patente verhindern Weiterentwicklung.
  • Ein Mensch oder eine kleine Gruppe Menschen regieren ein Land.
  • Die Menschen akzeptieren das Böse, indem sie gehorchen.
  • Die Menschen sind unfrei.
  • Die Menschen haben nichts zu verbergen.
  • Den Menschen ist es egal.
  • Die Menschen sind zu Idioten dressiert, dumm, ignorant, Konsumenten. Gehirngewaschen, und sie merken es nicht.
  • Andersdenkende, andersfühlende, andersglaubende und andersliebende Menschen werden verfolgt und ausgegrenzt. 2014.
  • Die Menschen heucheln nach Liebe und zelebrieren Valentinstage – doch will man sie umarmen, gehen sie kalt und grau an dir vorbei.
  • Länder und Menschen werden gleichgeschaltet, standardisiert, vereinheitlicht.
  • Kulturen werden vermischt.
  • Wer sich gegen die Vermischung von Kulturen wehrt, wird beschimpft, er habe “Angst vor dem Anderen“.
  • Das Geld, welche den Tauschhandel von Waren unter Menschen ermöglicht, wird von einer privaten Institution aus dem nichts erschaffen und gegen Zins geliehen.
  • Bargeld ist nahezu abgeschafft oder dessen Handel limitiert. Oder gleich gesperrt.
  • Die Menschen schreiben diesem Geld viel wert zu.
  • Geld ist die unsichtbare Religion. Diejenigen, die viel besitzen, haben viel Macht über diejenigen, die daran glauben.
  • Viele Menschen tun alles, um viel von diesem Geld zu besitzen. Geld lässt arbeiten. Am Ende ihres Lebens bereuen sie es.
  • «Wachstum» ist das Dogma. Alles müsse wachsen, egal wie gross es schon ist und wie wenig Platz da noch ist.
  • Schulden, wohin man nur sieht. Die Schere zwischen Arm und Reich weitet sich.
  • Wer den Mund zu weit aufmacht, gegen den wird vorgegangen.
  • Uns wird weisgemacht: Einkaufen und Konsumieren sei das Lebensziel.
  • Es gibt grosse Einkaufszentren, welche Nahrung von überall aus der Welt her importieren und kleine Lädeli zerstören.
  • Unternehmen arbeiten gegeneinander. Es geht immer nur um «wer ist der beste?».
  • Alles dreht sich um Gewinnmaximierung, Kosten senken, Geld sparen und Effizienz.
  • SAP und JVM existieren.
  • Achtung durch Papierli: Nur wer die Lektionen in den entsprechenden Verdummungsanstalten über sich ergehen liess, hat Ansehen.
  • Beruflich wird der Wert des Menschen an der Anzahl der besuchten Anstalten gemessen.
  • Wer gut funktioniert und das tut, was alle von ihm erwarten, geniesst ebenfalls Ansehen.
  • Manche Menschen werfen sich sogar in unbequeme Kleider und binden sich Krawatten um den Hals, um bei anderen Ansehen zu erwirken.
  • Die Menschen sind zu bequem, um für ihre Freiheiten einzustehen.
  • Arbeit ist ein Zwang. Nicht jeder tut das gern, was er tut. Es geht um Einkommen. Das ganze System basiert auf Geld.
  • Kultur wird zensiert, Kinderbücher werden umgeschrieben. Ein politisch korrektes Einheitsneusprech kommt immer mehr zum Vorschein.
  • Gutes Funktionieren und Nachwuchs erzeugen wird hoch angesehen in der Gesellschaft.
  • Kinder hat man des Ansehens wegen, nicht weil man sich wirklich mit Herz und Seele dafür bereit erklärt, diese Verantwortung zu übernehmen.
  • Dafür gibt’s Kinderkrippen, welche die Sprösslinge an die Masse anpassen.
  • Wenn sie nicht anpassen, kann man noch ein bisschen nachhelfen.
  • Aus-gebildete “Architekten” überbauen die Natur mit hässlichen Klötzen.
  • Kirchen vermitteln Glauben, nicht Wissen.
  • Schulen bilden aus, aus wie aus und vorbei, statt echte Bildung und menschliche Werte zu vermitteln.
  • Wahres Wissen über den Sinn des Lebens und des Universums muss im verdeckten gelehrt werden, in diskreten Gesellschaften #Hexenverbrennung.
  • Die Mächtigen erfinden Geschichten und erschaffen Probleme, um dann mit der Lösung Profit zu erwirtschaften.
  • Das experimentieren mit psychedelischen Substanzen, eine Erfahrung im eigenen Kopf, ist verboten.
  • Wir bauen Kryptowaffen. Bald können wir uns wehren. Bereits jetzt sind gute Alternativen in Aussicht.
  • Wirft man den Menschen eine Lösung vor die Füsse, die funktioniert, ignorieren sie sie und schreien weiter nach “einer Lösung”.
  • Die Menschen arbeiten gegeneinander, statt sich zusammenzuschliessen, selbst in der Fraktion der Rebellion. Konkurrenzkampf und Zersplitterung hemmen den Fortschritt zur Befreiung der Menschheit.
  • Wir werden ignoriert.
  • Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern.
  • Es gibt Hoffnung.

Die Welt in 17 Jahren

Claude, 25. Mai 2014, 14:51 Uhr

Vor einem Jahr: Die Welt in 18 Jahren

So sieht die Welt in 17 Jahren aus:

  • Lady Gaga ist tot.
  • Facebook ist Konkurs.
  • Das Internet ist ein verteiltes Meshnet, verschlüsselt, von Bürgern betrieben und überall gratis verfügbar. Jeder kann mit jedem peeren. Es gibt keine Monopole und Provider mehr.
  • Alle Dienste im Internet werden dezentral gebildet und genutzt.
  • Die Würde, Privatsphäre, die Gefühle und die Individualität von jedem wird geschätzt und respektiert. Jeder Mensch und jede Ausdrucksform ist göttlich.
  • Jeder Mensch hat Geheimnisse und trägt einen Samenkern in sich, den er in die Welt tragen will.
  • Die Liebe wird gelebt, ohne Angst, dafür verfolgt zu werden. Egal mit wem, egal welchen Alters, egal mit wie vielen.
  • Liebe. Freiheit. Alles. Wir verbreiten Licht und Kryptografie.
  • Jeder hat einen kleinen Kaltfusionsreaktor bei sich stehen und erzeugt sich seine Energie selbst.
  • Jedes Land ist unabhängig und vielfältig. Es gibt keine Zusammenschlüsse und Bünde mehr wie die EU oder UNO. Dafür aber in jedem Land eine eigene Kultur, unvermischt, original. Viele Länder ergeben eine kulturelle Vielfalt und zahlreiche Ausdrucksformen.
  • Wir leben in einer Anarchie.
  • Entscheidungen werden im Konsens gefällt und haben nur auf die unmittelbare Region bzw. die unmittelbar Betroffenen einen Einfluss.
  • Entscheidungen, welche länderübergreifend sind, werden in einer Konföderation besprochen und gefällt.
  • Die Vertreter für diese Konföderation werden regional gewählt, und können mit sofortiger Wirkung zurückgepfiffen werden, wenn sie die Interessen der Menschen aus ihrer Region nicht vertreten.
  • Es gibt keine Einkaufszentren mehr, sondern freie Marktplätze, Agoras.
  • Händler transportieren Waren von Stadt zu Stadt.
  • Gehandelt wird unter dem Modell des Agorismus. Jeder Mensch ist frei, jegliche Waren mit jedem zu tauschen.
  • Es gibt kein “Gegeneinander” mehr, sondern Menschen bilden lose Zusammenschlüsse in Interessensgemeinschaften und Projekten, und nutzen ihre Talente, machen das, was sie am besten können und was ihnen Spass macht, und bringen so tolle neue Erfindungen hervor.
  • Wir erobern den Weltraum.
  • SAP und JVM werden in einen Hundezwinger gesperrt, wo sie hilflos mit Exceptions um sich schmeissen bis sie sterben.
  • Man gibt gerne Geld aus, weil man’s hat, und weil man etwas schönes in der Welt schaffen will.
  • Kryptowährungen werden genutzt. Keine Bank und keine zentrale Institution stellt mehr Geld her.
  • Fähige Architekten bauen prunkvolle Tempelanlagen mit Baustil, welche sich harmonisch in die Natur integrieren.
  • Es gibt mindestens zwei Sorten von Tempelanlagen:
    • Techniktempel aka Hackerspaces, wo sich kreative Köpfe versammeln und an Projekten werkeln,
    • Einweihungstempel; wo die Mysterien des Universums gelehrt werden und nach der Frage auf die Antwort nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest gesucht wird.
  • Lernen durch Nachahmung: Es gibt auf jedem Gebiet begeisterte Spezialisten, denen man über die Schulter schauen kann.
  • Man macht, was man liebt. Es gibt keine Papierli und Verdummungsanstalten mehr.
  • Bildung ist kein Zwang, sondern eine Leidenschaft, getrieben durch Neugier und Experimentierfreude.
  • Man darf alles tun, alles kopieren, neu zusammenfügen, forschen.
  • Patente sind ein übles Relikt aus der Vergangenheit.
  • Arbeit ist freiwillig. Jeder hat genug zum Leben.
  • Graffiti ist Kunst und wird frei ausgelebt.
  • Es gibt Schwebeplattformen, auf denen man dann in der Stratosphäre mit dem Gleitschirm starten kann
  • Die Drachen feiern ihre Renaissance und leben unter den Menschen. Sie spucken Feuer, beschützen uns und lassen sich bereiten.
  • Nebst normalen Reisezentren gibt es zwei zusätzliche:
    • Ein intergalaktisches Reisezentrum, wo sich Heerscharen mutiger Helden treffen, um Hilferufen von anderen Planeten nachzugehen #Abenteuer
    • Das Reisezentrum innerer Welten, wo man mithilfe psychedelischer Substanzen Reisen in die Abgründe der eigenen Psyche und in die Tiefen der Seele unternimmt.
  • Ich habe ein eigenes Nullgravitationsraumschiff mit eigener Heimbasis. Ausgestattet mit einem präkognitiven Radar, Elementarkonverter, Hyperraumantrieb, Unsichtbarkeitsschild und allerlei feinem technischen Schnickschnack.
  • Mein Hausdrache lebt in seiner Drachenhöhle. Wir wohnen ja direkt am Rande eines aktiven Vulkans :), wo es schön warm ist.
  • Es ist mindestens tausend Tage pro Jahr Sommer mit Temperaturen über 60°C.
  • Der Drache begleitet mich, wie auch gute Freunde, auf meinen Abenteuerreisen.
  • Es gibt viel zu bereisen, zu erforschen und zu entdecken. Andere Sternenvölker, experimentelle Technologien, ferne Welten.
  • Ich freue mich! Das wird episch!

Wie seht ihr die Welt in 17 Jahren? Helft mit, sie zu bauen!

Es beginnt im Kopf.

Inquisition heute

Claude, 23. Mai 2014, 13:01 Uhr

Ich bin am Recherchieren. Über die Hexenverfolgung, die in unserer Gesellschaft stattfindet: Die Verfolgung von Pädophilen.

Auslöser waren die vergangenen Abstimmungsresultate.

Je mehr ich über das Thema entdecke, desto mulmiger wird mir. Das ist ja UNGEHEUERLICH, wie total, wie konstant, ohne Gegenargumente und ohne darüber Nachzudenken diese Verfolgung stattfindet. Da wird ein verfälschtes Bild fabriziert, dass sich durch alle Schichten der Justiz, Medien, Pädagogen, Psychologen, Zensoren und allgemeinen Meinung der Gesellschaft durchzieht, und zwar krass.

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