Scratchbook

Das Leben ist immer anders als die Realität.

“Normal”

Claude, 28. Juli 2014, 12:45 Uhr

Es gilt als normal, was die Mehrheit für richtig ansieht und wie sich die Meisten verhalten. In der Regel unterwerfen sich die Menschen dieser Norm oder passen sich ihr zumindest an.

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Eine Kerze

Claude, 28. Juli 2014, 12:16 Uhr

Nach dem vorherigen Beitrag brauche ich etwas Licht und aufhellende Bilder. Ich bin zerrüttet.

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Claude, 28. Juli 2014, 12:13 Uhr


(Bildquelle)

Dieser Beitrag hat keinen Titel, mir fehlen die Worte.
Wir sind also im dritten Reich.

Michael Griesemer, der sich eingehend mit der gesellschaftlichen Hysterie und der medialen Skandalisierung von „sexuellem Kindesmissbrauch“ beschäftigt hat, schreibt: „Wer insbesondere die gesammelten Machwerke zum Thema von »Stern«, »Focus« und BILD textpsychologisch analysiert, der wird sogar die bestürzende Beobachtung machen, dass Journalisten in ihren Artikeln nicht selten selber – versteckt und sublim freilich – zu aktionistischer, physischer Gewalt gegen Pädophile aufrufen. Die aggressive Kennung „Kinderschänder“ (statt neutraler Bezeichnungen) birgt so etwas bereits: Ein Wort der Nazisprache, das jedes Individuum allem Menschenähnlichen entkleidet. Oder Medienbegrifflichkeiten wie z.B. »Pädophilenring« (= zwei und mehr vom selben Problem Betroffene, die – in welchem Kontext auch immer – in privatem Kontakt miteinander stehen); die »Pädo-Wohnung« in den gesammelten Werken des »Stern« (= Wohnung, in der ein Pädophiler wohnt); die »Pädo-Mafia« – nebst anderen Begriffsschöpfungen mit diesem Präfix mehr. Würden wir »Nigger«- oder »Juden«- skandalös vor Ortsangaben oder Handlungsstereotype setzen, dann würde jedem klar, um was es sich hier im eigentlichen handelt.

Beunruhigend ist, dass es niemandem auffällt. Grundkenntnisse über das Dritte Reich erweisen sich als nicht transferfähig.

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Die Macht der Medien über die Gemüter

Claude, 25. Juli 2014, 13:32 Uhr

Mein Geschichtslehrer an der Sekundarschule hat uns damals erklärt, warum wir Geschichtsunterricht brauchen:

“Um aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen und diese nicht nochmals zu machen.”

Es ist Sommer 2014, irgendwo auf den Strassen in Berlin:

Fast schon unheimlich. Propagandageräte transportieren elektrische Signale, die dann in Bild, Text und Ton umgewandelt werden, und auf einen Schlag lösen sie bei Millionen von Menschen elektrochemische Reaktionen im Gehirn aus. Einfach so. Von einer zentralen Instanz fabriziert.

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A Conversation with Edward Snowden

Claude, 24. Juli 2014, 13:53 Uhr

I’m not telling you what to do. I’m not telling you what to believe in. It’s okay if you hate me. It’s okay if you disagree with me. It’s okay for everybody to look at this, because we have to decide how we feel.

We have to stop thinking that what’s on the news is the gospel truth, or what an official says behind the podium is exactly the right answer, or what I say is something that you can rely on. I could be totally full of shit.

You’ve got to figure out what you believe in, and stand for it. You have to stand for it.

Whether I’m a good guy or whether I’m a bad guy, whether I’m a hero or whether I’m a traitor — none of that matters. Criticize me. Hate me.

But think about what matters in the issues. Think about the world you want to live in — and then be a part of building that.

Übersetzung:

“Ich sage dir nicht, was du tun sollst. Ich sage dir nicht, woran du glauben sollst. Es ist ok, wenn du mich hasst. Es ist ok, wenn du anderer Meinung bist. Es ist ok für jedermann, sich das anzuschauen, denn wir selber entscheiden, wie wir uns fühlen.

Wir müssen aufhören zu denken, dass das, was in der Zeitung steht, so wahr ist wie das Amen in der Kirche; oder was ein Beamter hinter einem Podium sagt genau die richtige Antwort ist; oder was ich sage etwas ist, auf das du dich verlassen kannst. Was ich sage, könnte auch vollkommener Bullshit sein!

Du musst selber herausfinden, woran du glaubst – und dazu stehen. Du musst für deine Wahrheit einstehen.

Ob ich ein guter Mensch oder ein schlechter Mensch bin, ob ich ein Held oder ein Verräter bin – all das spielt keine Rolle. Kritisiert mich. Hasst mich.

Aber denk darüber nach, was zählt. Denk darüber nach, in welcher Welt du leben möchtest – und dann sei Teil davon, sie zu errichten.”

***

Und mit dieser Ansage schafft es Edward Snowden in meine Heldengalerie. Damit möchte ich nicht mit der Masse mitschwimmen und ihn als “Held” bezeichnen; vielmehr ist es – wie bei allen anderen Vorbildern auch – seine Art zu sein und zu handeln, die mich inspiriert. Er hat Moral und Werte, und er steht dafür ein – wider der Risiken.

In diesem Licht sehen die Ereignisse von damals anders aus. Es ist tröstlich zu sehen, dass ich aus demselben Holz geschnitzt bin wie Edward Snowden. Auch ich ging Risiken ein, habe die Grenze übertreten, mich gegen Autoritäten aufgelehnt, als meine Meinungsfreiheit bedroht wurde – und dann meinen Job verloren. Ich stehe für meine Werte und für das, woran ich glaube, ein.

Snowdens Rede inspiriert mich, meinen Weg weiterzugehen. Meinen eigenen Weg. Und euch damit mächtig auf den Sack zu gehen, oder vielleicht sogar ins Gefängnis. Aber es spielt keine Rolle wie ihr darüber denkt. Kritisiert mich. Hasst mich. Ich denke darüber nach, in welcher Welt ich leben will – und helfe mit, sie zu bauen.

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Mondgluet

Claude, 15. Juli 2014, 18:04 Uhr

Mondgluet – so heisst das Feuerfestival dieses Jahr. Voller Vorfreude, Jan wiederzusehen, treffe ich mit meinen Kumpanen im Gelände ein. Jan, der Junge, der mir letztes Jahr so ans Herz gewachsen ist…

Doch es kommt anders.

Gleich nachdem wir das Zelt aufgestellt haben, werden wir von einem deftigen Gewitter empfangen – mit Blitz und Donner und Platzregen. Kurz vor dem Festival hatte ich mir die Wetterprognosen angeguckt und meine Vorfreude wurde durch eisige Temperaturen und Regenwolken getrübt.

Und wo sind eigentlich die WC-Wagen und die Hotpots? “Die gibt es dieses Jahr nicht, weil wir hier zuwenig Wasser haben: [mehr...]

Während der WM

Daniel, 10. Juli 2014, 13:44 Uhr

wm

Forschungsprojekt Pädophilie: Weitere Erkenntnisse

Claude, 26. Juni 2014, 12:10 Uhr

Oh ja, ich werde euch solange damit auf den Sack gehen, bis die Gesellschaft diese Form der Liebe akzeptiert hat und Pädophile nicht mehr ausgrenzt.

“Forschung, sowohl wie auch die öffentliche Thematisierung hinsichtlich sexueller Begegnungen zwischen Erwachsenen und Kindern fokussieren sich allein auf den Erwachsenen. Es gibt eine kulturelle Vorgabe, wenn nicht sogar eine Verschwörung, das Phänomen Pädophilie in einer Art und Weise zu betrachten und darzustellen, die verhindert, dass damit als Phänomen einer Interaktion umgegangen wird. Dieses Vorurteil ist zurückzuführen auf tief eingefahrene soziale Normen, wodurch der eigentliche Grund der Problematik nicht zum Vorschein kommt und was Ängste in der Bevölkerung, strafgesetzgeberische Maßnahmen, Verurteilungen, Therapien und fachliche Untersuchungen zur Folge hat. (…) Die sexuellen Interessen von Kindern selbst wurden nie anerkannt.”

Für die VertreterInnen des “Missbrauchs“-Paradigmas* und Ein-Thema-Kinderschutzorganisationen gibt es nur einen Standpunkt: Jede pädosexuelle Interaktion ist ein “massiver und folgenschwerer Übergriff” und ein “furchtbares Vergehen an einem hilflosen Kindes”. Die in diesem Zusammenhang verwendeten Begriffe “Missbrauch”, “Sexualverbrechen” und “kindliches Opfer” implizieren Ablehnung des Kindes und dessen Schädigung und unterstellen dem Erwachsenen Ausbeutung und Gewalt. Kindern wird unterstellt, entwicklungsbedingt noch keinerlei Interesse an Sex zu haben und vor allem noch kein Bedürfnis für sexuelle Begegnungen zu haben. Doch während es Mädchen und Jungen gibt, die in der Tat kein Interesse an intimen Kontakten mit Älteren (oder mit anderen Kindern) aufweisen, gibt es auch solche, denen danach verlangt und ihre Bereitschaft unverkennbar und mit Nachdruck zum Ausdruck bringen.

Die Feststellung, von Kindern erotisch angezogen und sexuell erregt zu werden, ist für viele Betreffende anfangs eine erschreckende und beschämende Entdeckung. Zu tief sitzt das verinnerlichte Urteil des sozialen Umfelds, dass es sich dabei um einen krankhaften, perversen oder sündigen Trieb handeln müsse. Verbotene Gedanken und Fantasien lassen daher oftmals bedrückende Schuldgefühle entstehen. Viele stürzt die Bewusstwerdung, pädophil zu empfinden, in eine existenzielle Krise. Sie fragen sich: “Was ist los mit mir?” und versuchen den Grund für die verstörenden Gefühle, Fantasien und Wünsche ausfindig zu machen. Als Nächstes stellt sich die Frage nach dem richtigen Verhalten. Die Ablehnung der Gesellschaft wird dabei spürbar wahrgenommen. Pädophile leben mit der ständigen Angst, herausgefunden und an den Pranger gestellt zu werden. Sie befürchten, Verwandte, Freunde und Bekannte könnten ihr “ungewöhnliches” Interesse an Kindern bemerken, weshalb sie gerade im Umgang mit ihnen bisweilen sehr befangen sind. Aber selbst das Zusammensein mit Erwachsenen kann belastend sein. Selbstverständlichkeiten im Alltag und »small talk« im Beruf (z.B. Austausch mit Bekannten über bevorzugte Filme, Romane, Freizeitinteressen, … usw.) sind aufgrund von Enttarnungsgefahr erheblich belastet und eingeschränkt. Es ist offenbar unumgänglich, sich ein »zweites Gesicht« anzueignen. Infolgedessen ziehen sich so manche pädophil Empfindende aus dem sozialen Leben zurück. Irgendwann wird jedem Betroffenen klar, dass die erotischen, auf Kinder bezogenen Vorstellungen und Wünsche keine vorübergehende Phase sind, sondern das bestimmende Element ihres psychosexuellen Fühlens und Verlangens. Eine solche Bewusstwerdung führt zu einem völlig neuen Selbstverständnis. Die britische Soziologin SARAH D. GOODE beschreibt die Situation so: “Angesichts ihrer außerordentlichen Stigmatisierung, ist die Akzeptenz einer pädophilen Identität (für jeden der Betreffenden; d. Verf.) ein bedeutender Schritt, der vielmals zur Folge hat, sich abgetrennt zu sehen von der Gesellschaft, seinen Freunden und seiner Familie, die das Geheimleben und die verborgene Identität oft nicht bemerken”.

Auch wenn Pädophile ihre Neigung akzeptiert und integriert haben, bleibt die unbefriedigende äußere Situation: Sie sind eine stigmatisierte Minderheit, sie werden diffamiert, diskriminiert und diskreditiert. Sie sind Zielobjekt kollektiver Feindseligkeit und pauschaler Schuldzuweisung. Sie werden gehasst, nicht nur für das, was sie (vielleicht niemals) tun, sondern auch für das, was sie sind und was sie empfinden. Die Tatsache, unter der Bedrohung durch eine feindlich gesinnte Umwelt leben zu müssen, wirkt sich auf sie extrem belastend und zermürbend aus.

Dadurch, dass pädosexuell orientierte Menschen von der Gesellschaft immer wieder als “Triebtäter” oder “sexuelle Gewalttäter” angesehen werden, haben diese auch Therapeuten gegenüber kaum Vertrauen und verschließen sich meist einer professionellen Beratung und Therapie, selbst wenn sie unter ihren Empfindungen leiden. Sie verheimlichen und unterdrücken ihr sexuelles Begehren, wobei die Gefahr besteht, dass dieses irgendwann situativ und in verletzender Weise zum Ausdruck kommt. Die generelle Stigmatisierung und Ausgrenzung pädoerotisch empfindender Personen führt letztlich zu einem höheren Risiko für Mädchen und Jungen, Opfer pädosexueller Übergriffe zu werden, wie CHRISTOPH AHLERS, Diplompsychologe am Institut für Sexualwissenschaft an der Berliner Charité betont.

***

Aha. Die ganze Verfolgung, Stigmatisierung und Bedrohung von Pädophilen bewirkt also nicht “mehr Schutz” für die Kinder, sondern das Gegenteil? Schöne neue Welt!

Dürfte ich euch um etwas bitten?

Macht bitte eine Unterscheidung zwischen “sexuellen Gewalttätern” und “Pädophilen”. All der ganze Missbrauch von Kindern, der durch die Medien gehetzt wird, geschieht von Gewalttätern und die sind – OH WUNDER – nicht pädophil. Sexuelle Gewalttäter und Menschen, die Kinder missbrauchen, suchen in Kindern einen Ersatz, wenn [ihre Frau] grad nicht parat ist. Das sind aber nicht Menschen, die Kinder lieben.

Menschen, die Kinder lieben, würden ihnen niemals Gewalt antun oder sie zu etwas zwingen.

Das ist der Unterschied.

Tabuzone

Claude, 26. Juni 2014, 12:09 Uhr

Tabuzone: Wissenschaftliche Erkentnisse und ethische Grundsätze zum Umgang mit kindlicher Sexualität und Pädophilie

Das Buch in .PDF Format: 1145 Seiten, 10.442 kB

Dieses Werk ist eine längst überfällige Gegendarstellung zu dem seit Jahren einseitig geführten Diskurs um Pädophilie und “sexuellen Missbrauch” von Kindern. Es versteht sich als gesellschaftliche Aufklärungslektüre und gehört in die Hände von allen, die mit Kindern zu tun haben.

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Schülerinnen und Schüler

Claude, 22. Juni 2014, 15:50 Uhr

Schülerinnen und Schüler.

Warum diese Unterscheidung?

Mit “Schüler” sind Schüler und Schülerinnen gleichermassen gemeint und werden somit gleich behandelt. Ich mache keine Unterscheidung, keine Trennung.

Wenn ich den “Schüler” und die “Schülerin” explizit anspreche, dann mache ich eine Unterscheidung. Ein Schüler lernt offensichtlich nicht das gleiche wie eine Schülerin und wird so – zumindest sprachlich – anders behandelt.