Scratchbook

Das Leben ist immer anders als die Realität.

Strategie der Spannung

Claude, 20. November 2014, 16:04 Uhr

Die Strategie der Spannung (nachrichtendienstlicher bzw. politischer Begriff, vom ital. strategia della tensione) ist ein Oberbegriff für einen Komplex aus verdeckten Maßnahmen zur Destabilisierung oder Verunsicherung von Bevölkerungsteilen, einer Region oder eines Staates, ausgeführt oder gefördert durch staatliche Organe.

[mehr...]

Das passiert, wenn man in St. Petersburg…

Claude, 17. November 2014, 09:44 Uhr

…ein paar GPS-Tracker die Toilette runterspült:

Brief vom FBI an Martin Luther King

Claude, 13. November 2014, 16:55 Uhr

Zensierte Version:

[mehr...]

Warum wir alle etwas zu verbergen haben sollen

Claude, 9. November 2014, 10:49 Uhr

Liebe Alice

Du sagst, da gäbe es bei dir eigentlich nix, was niemand lesen dürfte, ausser vielleicht ein paar peinlichen Sachen. Leider ist das Ganze nicht so einfach und geht über eine Einzelperson hinaus.

Wer definiert, was legal ist?
Wer definiert, was recht ist?
Wer definiert, was gut ist?

“Ich habe nichts zu verbergen” heisst doch eigentlich: “Ich habe mich so angepasst, dass ich zum aktuellen Zeitpunkt mein Leben so an der Norm der Masse angepasst habe, dass ich nicht auffalle und mir niemand Böses unterstellen kann.”

[mehr...]

Unterdrückung des Eros

Claude, 1. November 2014, 15:50 Uhr

Eros ist die Liebe Gottes, die in der Welt ständig auf der Suche ist nach einer neuen, harmonischeren Synthese aller Erfahrungen und Wahrnehmungen, aus denen das Universum besteht. Auf der menschlichen Ebene sucht Eros vor allem nach einem besseren gegenseitigen Verstehen und liebevolleren Gemeinschaftsformen. Eros ist die zentrale Triebfeder für das Motivationssystem jedes einzelnen. Es ist der göttliche Funken in unserem Inneren. Ihm kann und sollte vertraut werden. Eros weiß, was wir insgeheim möchten und wessen wir besonders bedürfen. Leider liegt den Kindererziehungspraktiken und pädagogischen Methoden unserer Gesellschaft ein tiefes Misstrauen gegenüber dem Eros der Kinder zugrunde. Wir möchten, dass die Kinder nicht mehr aus ihrem ureigenen Antrieb heraus handeln. Wir möchten, dass sie gerade die Tätigkeiten und Beziehungen, die sie am tiefsten berühren, die ihnen die meiste Erregung verschaffen und die sie am innigsten wünschen, nicht mehr fortsetzen. Wir möchten, dass Kinder alles preisgeben, was aus ihrer Sicht einzigartig ist. Sie sollten unkritisch die Ansichten, Vorlieben, Abneigungen, Vorurteile und Rachegelüste ihrer Gesellschaft teilen.

Diese Angriffe, die darauf zielen, den Eros der Kinder zu unterdrücken und sie ihren ureigenen Antrieben, Gefühlen und Sichtweisen zu entfremden, wurden manchmal als „Das Kind zähmen/brechen” (Breaking the child) bezeichnet. Die grausamen und gewalttätigen Methoden, die oft angewendet werden, um Pferde zu zähmen, stellen in der Tat einen geeigneten Metapher dar für einige dieser unerhörten Kindererziehungsmethoden. Wenn es nicht durch Schläge und Erniedrigungen erreicht werden kann, das Kind zu brechen, muss es mit List und Tücke versucht werden.

In letzter Zeit wird die zum Funktionieren der Schulen notwendige Unterdrückung mit Medikamenten erreicht. Wir geben Ritalin, weil wir sie nicht mehr schlagen dürfen. Natürlich geschieht dies alles im Namen und zum Wohle des Kindes. Oft wird es „Therapie” genannt. Aber in Wirklichkeit schädigt die Unterdrückung des Eros die emotionale Gesundheit des einzelnen und der Gesellschaft zutiefst.

Das zentrale Triebreservoir menschlichen Wesens ist nicht – wie Freud es in seinem Konzept als „ES” skizziert hat – ein antisoziales Monster mit niedrigsten Vergnügungstrieben, das die sozialen Gefüge zerstört, sobald es dies vermag. Dieses Negativbild von dem, was menschliche Wesen in Innersten wollen, muss korrigiert werden, denn es dient als Rechtfertigung für all die lebensfeindlichen pädagogischen Methoden, denen Kinder regelmäßig ausgesetzt werden. Wenn der kräftige Lebenswille in Kindern gelegentlich Freuds ES ähnlich ist, dann deswegen, weil dieser Wille durch Repressionen und Ängste verdreht und unkenntlich gemacht wurde.

Kinder müssen nicht gezähmt/gebrochen werden. Von Geburt an suchen Kinder liebevolle, erfüllte Beziehungen. Kinder sind von Natur aus soziale Wesen. Sie möchten Erwachsenen gefallen, und denjenigen nacheifern, die sie bewundern. Mehr als alles andere möchten sie dazugehören. Kinder sind von Natur aus neugierig. Sie sind voller Fragen – sie möchten alles wissen. Sie müssen nicht gezähmt/gebrochen werden, um sozialisiert oder lernbereit zu werden. Kinder zu brechen führt im Gegenteil zu antisozialen Impulsen und zerstört die natürliche Neugierde, die Treibfeder für das Lernen sein könnte. Eine Gesellschaftsstruktur, für die es nötig ist, Kinder zu brechen/zähmen, um fortzubestehen, ist nicht erhaltenswert. Selbst Pferde müssen nicht gebrochen werden.

Sex ist nur eine der vielen Formen, die Eros annimmt. Wie dem auch sei, Sex hat in unserer Gesellschaft eine besondere Rolle, denn die heftigsten Angriffe auf den kindlichen Eros zielen in der Regel auf seine körperlichen Äußerungen und Wünsche. Der Mythos vom unschuldigen, asexuellen Kind wird benützt, um Kinder ihren eigenen sexuellen Gefühlen und Wünschen zu entfremden. Alles und jedes von Seiten des Kindes, das diesen Mythos anrührt, gibt Anlass zu Besorgnis und wird mit Strafe belegt. Kindern wird nur widerstrebend erlaubt zu masturbieren, sie dürfen selten nackt herumlaufen, und sie werden bloßgestellt, wenn sie zu viel Interesse für den Körper des anderen zeigen, werden gedemütigt, wenn ihre sexuellen Interessen sich auf Personen gleichen Geschlechts richten, und werden verbal und teils auch physisch gezüchtigt, wenn sie sich in sexuelle Spiele mit anderen Kindern einlassen. Und sollte ein Kind die schrecklichste aller möglichen Manifestationen des Eros zeigen – das wäre sexuelles Interesse an einem Erwachsenen – so wird dies als Beweis dafür gesehen, das es missbraucht worden ist. Der Endeffekt davon ist, dass Kinder lernen, den eigenen Körper als Ort gefährlicher, schändlicher und schmutziger Treibe zu erleben. Dieses ist der normale Weg der Kindererziehung in unserer Gesellschaft. So machen es gute Eltern und Lehrer.

Wenn der natürliche Eros der Kinder durch ihre Sorgeberechtigten zerstört wird, geraten sie in eine innere Wut. Die erotischen Impulse wollen nicht verschwinden, obwohl es verboten ist, ihnen Ausdruck zu verleihen. Diese Impulse schwären außerhalb der Skala verbalen Bewußtseins und bersten dann mit einem durch Repression erzeugten Druck hervor. Schließlich brechen diese vereinten Energien durch, als Metapher sexueller Aggression: Die Gang, die schlagende Verbindung, das Schwert, die Kanone, das laute und PS-starke Flugzeug oder Auto, die Rakete oder die Bombe. Diese Aggression muss umgeleitet werden, sie muss weg von den Eltern, Lehrern und Sorgeberechtigten gerichtet werden, die für die Repression verantwortlich sind. Es ist zu schwierig, ohne Billigung und Unterstützung der Menschen zu leben, die man liebt. Und erst recht möchte man sie nicht zerstören. So wird die sexuelle Aggression auf Feinde umgeleitet. Jede Gruppierung, jede Minderheit, kann als untermenschlich oder minderwertig angesehen werden und als willkommener Sündenbock herhalten. Die Unterdrückung des Eros der Kinder führt im Endeffekt dazu, gewalttätige, innerlich leere Bürger heranszubilden, die ihren wahren Bedürfnissen entfremdet sind und die gerne bereit sind, verschiedene Arten von Feinden zu verfolgen und sogar zu töten. Eine Gesellschaft, die auf der Unterdrückung des Eros basiert, benötigt Feindbilder.

Wir müssen den Ursprung der Gewalt nicht in der außergewöhnlichen oder abnormalen Anteilen dieser Gesellschaft suchen. Vielmehr wird Gewalt gesät, unterhalten und gefördert durch die normalen, landläufig akzeptierten Praktiken, mit denen wir Kinder erziehen und miteinander umgehen.

Natürlich erlaubt eine jede Gesellschaft nur extrem ungern eine ernsthafte Hinterfragung ihrer fundamentalen Annahmen über das rechte Leben. Aber genau das ist notwendig, wenn wir weniger gewalttätig werden sollen. Vor allem müssen wir die tief verwurzelte Annahme korrigieren, dass zivilisiertes Leben Unterdrückung benötigt. Wir müssen uns mit unserer Furcht vor dem Eros beschäftigen und all den harmvollen Erziehungspraktiken und pädagogischen Methoden, die auf dieser Furcht beruhen.

(Quelle)

Über Hochsensibilität

Daniel, 24. Oktober 2014, 10:10 Uhr

Hochsensibel

“Highly sensitive persons” sind Menschen, die besonders sensibel auf ihre Umwelt reagieren. Diese besondere Empfindsamkeit war lange eine hoch geschätzte Eigenschaft,
heute jedoch haben diese Personen es oft schwer in der Gesellschaft, da sie einen besonderen Temperamentstypus haben: Sie verarbeiten Informationen tiefer, nehmen unterschwellige Reize besser wahr, sind dadurch aber auch anfälliger für Irritationen.

In den meisten Kulturen, so die Psychologin Elaine Aron, hatten sensible Menschen ihren angestammten Platz, waren sie die eine von zwei Führungsklassen. In alten Zeiten waren sie Priester oder königliche Berater, während die anderen sich als Herrscher und Krieger hervortaten. Heute aber, so Aaron weiter, “erobern in den westlichen Kulturen die Nichtsensiblen immer mehr Terrain.” In China etwa wird den Hochsensiblen Schülern höchste Achtung entgegengebracht, während sie in Kanada ganz unten in der Hierarchie der Schulklasse stehen.

Für das Verdrängen der Hochsensiblen bezahlt jede Gesellschaft früher oder später einen hohen Preis. Dinge und Stimmungen wahrnehmen zu können, die an anderen Menschen vorübergehen, kann eine enorme Bereicherung sein. Diese Fähigkeit bildet die Basis für Intuition, Kreativität, viele gute Ideen und einfühlsame Kommunikation. Andererseits hat solche Intensität auch ihre Nachteile: “Um sechs Uhr abends werde ich müde und brauche meine Ruhe”, sagt Aron. “Andere Menschen können dann weitermachen, aber ich muss mich zurückziehen, weil mein Gehirn viel mehr Anregungen verarbeitet hat.”

[mehr...]

Was wir an der Schule falsch finden

Claude, 20. Oktober 2014, 12:36 Uhr

  • Lernzwang
  • Massenhaltung
  • Schülersortierung
  • 45-Minuten-Takt
  • Einzelherrscher
  • Gedankensteuerung
  • Langeweile
  • Scheinwelt
  • Schulversagen?
  • Alptraum Schule
  • Nix Chancengleichheit
  • Zensurenterror
  • Teilzeitgefängnis
  • Lehrerfrust

[mehr...]

Gleichberechtigung der Generationen

Claude, 20. Oktober 2014, 12:19 Uhr

maennl

Alles hat mit einigen einfachen Fragen angefangen, z.B.: Dürfen Eltern Dich zwingen, Klamotten anzuziehen, die Du nicht willst? Wann wird ins Bett gegangen? Darf Lehrer auf Klo gehen verbieten? Insgesamt war schnell eine ganze “Fibel” mit Problemen von jungen Menschen zusammengetragen. Das war 1992. Die Gruppe, die sich diese Arbeit gemacht hatte, gab sich den Namen KinderRÄchTsZÄnker, kurz K.R.Ä.T.Z.Ä. Seitdem gibt es im Verein Netzwerk Spiel/Kultur Prenzlauer Berg e.V. ein Projekt, in dem sich Jugendliche mit der Gleichberechtigung von Menschen unabhängig vom Alter beschäftigen. Und neben den alltäglichen Ungerechtigkeiten, denen junge Menschen häufig ausgesetzt sind, stießen sie beim Nachdenken schnell auf mehrere sehr allgemeine Punkte, die die ganze Gesellschaft betreffen: Woher nehmen Eltern das Recht, ihren Kindern Vorschriften zu machen? Ist die Schulpflicht sinnvoll oder sollte sie nicht besser durch ein Bildungsrecht ersetzt werden? Warum haben Kinder kein Wahlrecht?

Mit diesen und ähnlichen Fragen haben sich die KinderRÄchTsZÄnker in den letzten Jahren beschäftigt.

Kinderinteressen

Hauptfrage war immer wieder, wie erreicht werden kann, daß sich tatsächlich etwas ändert. Die KinderRÄchTsZÄnker haben auf mehreren Kinderparlamenten, bei “Kids beraten Senator”, Kindertagen, Kinder-”Gipfeln” und ähnlichen Veranstaltungen die Erfahrung gemacht, daß es dort fast unmöglich ist, wesentliche Dinge zu diskutieren, geschweige denn, wirklich etwas zu beeinflussen. Typische Forderungen bezogen sich meist auf allgemeine Probleme (die die Erwachsenen eigentlich schon kennen und selbst lösen könnten), wie zum Beispiel die verstärkten Bemühungen der Bundesregierung zur Verbreitung der Energiesparlampe oder das Einrichten einer Tempo-30-Zone, sichererer Überwege vor Schulen, die Qualität des Schulessens und dergleichen. Diese Themen erfassen – so wichtig sie sind – nach Meinung der K.R.Ä.T.Z.Ä. das Hauptproblem nicht: Kinder werden von Erwachsenen nicht wirklich ernst genommen. Vielfach nutzen Politiker Begegnungen mit Kindern zur Selbstdarstellung. Im Zweifelsfall entscheiden sich die Erwachsenen, gerade auch die Politiker, nicht für die Kinderforderungen. Kinder werden von ihnen nicht als Subjekte mit tatsächlich gleichberechtigten Interessen wahrgenommen.

Eine weitere Besonderheit vieler Kindermitbestimmungsinitiativen besteht darin, daß das Thema Schule vielfach ausgeklammert bleibt. Es wird zwar viel über die Gewalt in der Schule geredet, daß aber die Gewalt der Schule, also die vom Schulsystem ausgehende Gewalt, vielleicht eine Ursache für die Gewalt von Jugendlichen ist, das wird nur selten bedacht.

[mehr...]

Manipulativität der Menschen

Claude, 19. Oktober 2014, 11:44 Uhr

Raubmordkopiert von hier

Meiner Meinung nach leben wir in der heutigen, modernen Zeit in einem Zeitalter der Worte, der Rhetorik und der Eloquenz. Umso besser man mit Worten umgehen kann, desto geschickter schlängelt man sich durchs Leben, desto einfacher fällt es einem sich vor Leuten zu rechtfertigen oder sich mit ihnen zu verstehen, aber auch sie auf die eigene Seite zu ziehen, sie zu manipulieren oder gar zu verletzen. Wir leben in einem Zeitalter der Politik, allerdings ist dieses vermutlich mehr Schein als Sein. Die Leute schätzen sich glücklich, dass sie so viele “Freiheiten” haben, und in einer “volkssouveränen” und “guten” Welt leben. Zumindest die meisten. Dabei ist der Großteil, von dem, in dem wir heute leben, nichts weiter als Manipulation von oben. Die Leute schauen Fernsehen, gucken Werbung, definieren sich über Mode und andere Konsumgüter und lassen sich diese Motive von der breiten Masse, der “Gesellschaft”, vorgeben, woraus resultiert, dass sich jeder einzelne Mensch sich immer mehr davon abhängig macht, was andere über ihn denken, und sich somit in seinem Handeln “von der Gesellschaft abhängig macht”. Was bringt einem Facebook, das Internet, dauerhafte Erreichbarkeit über Handys, Fernsehen, Computer spielen? Ist es wirklich, dass was wir wollen, über das wir uns frei und wohl fühlen, oder sind es nicht mehr als Produkte die uns großkapitalistische Unternehmer vor die Füße geworfen haben, um uns davon abhängig zu machen, und sie daraus finanziell profitieren können? In meinen Augen ist es nicht mehr als sinnlose Ablenkung und Abstumpfung des eigenen Geistes. 19/20 Menschen würden mir sagen, dass sie das machen, um mal abzuschalten, Spaß zu haben oder mal was anderes zu machen. Aber muss man wirklich abschalten, bzw. kann man nicht abschalten und dabei etwas produktives machen? Sich mit sich selbst beschäftigen, mal ein Buch lesen oder einfach nur im Sonnenschein auf der Terasse sitzen und einfach nur sein? Meiner Meinung nach sind es nichtsnützige Abhängigkeiten, die einem weder einen tieferen Sinn im Leben geben, noch einen in irgendeiner Form weiterentwickeln. Es ist Zeit, die man investiert, ohne überhaupt irgendeinen Nutzen jeglicher Art davonzutragen.

Das 0815-Leben der meisten Menschen, die unkritisch sind und sich treiben lassen, ist nicht mehr als ein Puppenspiel des Kapitalismus, der unsere Welt mehr und mehr zerstört. weil wenige, einelne Individuen kurzsichtig und Zukunftsunbewusst denken, mit der eigenen Gier und Gewinnmaximierung im Vordergrund.
Unternehmer A ist zu einen Großteil für die Abholzung des Regenwalds verantwortlich, weil er daraus jede Menge Geld, Profit zieht, was im Prinzip auch nichts anderes ist als eine Währungsform, die die Menschen selbst erfunden haben, und vernichtet somit Natur, Leben und Klima. In 100 Jahren wird diese Person definitiv Tod sein. Was bringt es ihr also, dass sie in ihrem Leben so viel Geld hatte? Sie wird später keinen Nutzen mehr davon ziehen, die Welt an sich jedoch auf sehr, sehr lange Zeit gemeißelt, gebrandmarkt und vergewaltigt sein.

Alles ist von Geld abhängig, weil es in den Augen der meisten Menschen das ist, womit man am meisten erreichen kann, sich den größtmöglichen Luxus gönnen kann, und die größtmögliche Macht ausüben kann. Somit ist der Mensch in seinen Grundzügen egoistisch und gierig, vor allem wenn er die Möglichkeit besitzt, die oben aufgezählten Faktoren zu erreichen. Also wirkt sich das nicht nur auf die breite Masse aus, sondern vor allem auf politische und wirtschaftliche Drahtzieher, sogar auf die Medien. Alles von dem wir denken, dass es so ist, wie es wirklich ist, resultiert aus Informationen, die von oben durchgegeben werden, allerdings nicht aus Informationen, die uns von oben verschwiegen werden. Somit wissen wir nicht mal, was von dem, was uns gesagt wird, wirklich wahr ist, und wo der Autor/der Sprecher eigensinnige Ziele und Intentionen verfolgt, und somit die breite Masse gezielt nach seinen eigenen Wünschen und Ermessen manipuliert und in eine Richtung lenkt, in der er sie haben will.

Dies alles bestärkt mich in meinem Verlangen, stets ich selbst zu bleiben, mich von deterministischen Leitmotiven die uns die Gesellschaft vorgibt zu trennen, und stets unmanipuliert und frei zu bleiben.

Die Einflussnahme von Geheimdiensten auf die Medien

Claude, 16. Oktober 2014, 10:30 Uhr