Schlumpfsinn
Das Justizdepartement lässt eine neue Anlage zur Live-Überwachung der ganzen elektronischen Kommunikation installieren. Das Gesetz dafür ist erst in der Vernehmlassung.
Im Keller des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements (EJPD) an der Fellerstrasse in Bern stehen meterbreite Schränke bereit für neue Rechner: Server und andere Computer für das Interception System Schweiz (ISS), die neue elektronische Abhöranlage des Bundes. Vor rund einem Monat hat das EJPD die dreissig Millionen Franken teure Anlage bestellt. Bis im nächsten Sommer soll sie von SMS und MMS über E-Mails bis zu Telefongesprächen via Internet alles mitschneiden können.
Javascript meets Blinkenlights
Kleines Projekt, entstanden an ein paar verregneten Nachmittagen:
Blinkentube – das ist Blinkenlights im Browser!

Blinkenlights erblickte 2001 die Lichter der Welt. Ein Hochhaus mit 8 Stockwerken und 18 Fensterreihen – platziert man hinter jedes Fenster einen Scheinwerfer, ergibt das ein Display mit 18×8 Pixeln.
Jeder konnte mit Blinkenpaint seine eigenen Blinkenlights-Movies erstellen und auf dem Gebäude abspielen lassen.
Es gab zahlreiche Folgeprojekte und Nachbauten. Blinkenlights mit LEDs, Simulatoren, räumliche Blinkenlights, Wände, Uhren, C64 Lights und viele mehr.
Ein Nachbau fehlte mir aber auf dieser Liste: Blinkenlights im Browser.
Ich habe mit Blinkenpaint herumgespielt, und es fiel mir auf, dass die CPU-Auslastung konstant auf 100% war. Und die Animationen spielten sich eher etwas langsamer ab. Auch das Laden eines Blinkenmovies (eine XML-Datei) kann schon mal 2 Sekunden dauern…
Ich habe mich gefragt: Ist es wirklich so rechenaufwändig, ein paar Lichter an- und auszuschalten? Geht das auch in meinem Browser?
Und ob!
Nach einem Abend habe ich die Lichter (ok, “1″ und “0″ in einer HTML-Tabelle) zufallsmässig an- und ausgeschaltet. Läuft prima.
Hmm… Ich muss ja das Rad nicht neu erfinden. Warum nicht gleich Blinkenmovies laden und abspielen? Ob das Parsen von 3000 Zeilen XML wohl genug schnell geht?
Und ob!
Am nächsten Abend spielt ein Blinkenmovie in meinem Browser. Das Parsen geht *zagg* *bumm* – sofort da. Wonderful.
Aber die HTML-Tabelle ist hässlich. Wenn schon, dann jetzt mit den Originalbildern der leuchtenden Fenster.
Tabellenlos. Und es läuft immer noch tipptopp in Echtzeit und ohne gröbere CPU-Belastung…
Und – das hat mir dann die Schuhe ausgezogen – selbst im IE6! ![]()
Und als kleines Goodie vom verregneten Samstagnachmittag: Man kann seine eigenen mit Blinkenpaint erstellten Movies hochladen.
Blinkenpaint: http://blinkenlights.net/blinkenlights/blinkenpaint
Namics Blinkenmovie: http://scratchbook.ch/blinkentube/#namics
Filme, die ich im Netz gefunden habe:
http://scratchbook.ch/blinkentube/#changing-figures
http://scratchbook.ch/blinkentube/#ampel
http://scratchbook.ch/blinkentube/#the-game
http://scratchbook.ch/blinkentube/#bit-laden
http://scratchbook.ch/blinkentube/#column-shooting
http://scratchbook.ch/blinkentube/#le-chat-noir
http://scratchbook.ch/blinkentube/#g
http://scratchbook.ch/blinkentube/#der-wasserhahn
http://scratchbook.ch/blinkentube/#james-blond
http://scratchbook.ch/blinkentube/#labyrinth
http://scratchbook.ch/blinkentube/#tetris
http://scratchbook.ch/blinkentube/#the-fly
http://scratchbook.ch/blinkentube/#thunderstorm
http://scratchbook.ch/blinkentube/#winter-in-the-city
http://scratchbook.ch/blinkentube/#worm
http://scratchbook.ch/blinkentube/#x-ball
Exploits of a mom

I’m Comic Sans, asshole!
Listen up. I know the shit you’ve been saying behind my back. You think I’m stupid. You think I’m immature. You think I’m a malformed, pathetic excuse for a font. Well think again, nerdhole, because I’m Comic Sans, and I’m the best thing to happen to typography since Johannes fucking Gutenberg.
Escape that network!

Wie man SSH-Tunnel einrichtet, wissen wir ja bereits. Es ist kein Problem, irgend einen Serverdienst vom Netzwerk zuhause verschlüsselt in die Firma zu holen und so tun, als würde er im Geschäft laufen.
Solange ich von der Firma aus freien Zugriff auf das Internet habe, klappt das.
Was aber, wenn das Internet über einen Proxyserver läuft, der womöglich noch will, dass man sich anmeldet, damit die Firma schauen kann, wer wann wo wieviel surft? Oder gewisse Seiten ganz sperrt?
Open Office…

Ich will auch Enten auf meinem Schreibtisch!
Fast so toll wie unsere Open Lan…
Nach dem Prinzip des Co-Working Space konnte man in der freien Natur für mehrere Stunden einen Büroplatz mieten. Komplett mit WiFi, Strom, Empfang und Wassercooler.
Neben einer Hauptbürofläche mit 12 Schreibtischen konnte man außerdem „Räume“ fürs Brainstorming oder Meetings hinzu mieten.
(Quelle)
Vom “Einführen von Informatikprogrammen”

Art. 270bis Abfangen und Entschlüsselung von Daten (neu)
- Sind bei einer Überwachung des Fernmeldeverkehrs die bisherigen Massnahmen erfolglos geblieben oder wären andere Überwachungsmassnahmen aussichtslos oder würden die Überwachung unverhältnismässig erschweren, so kann die Staatsanwaltschaft auch ohne Wissen der überwachten Person das Einführen von Informatikprogrammen in ein Datensystem anordnen, um die Daten abzufangen und zu lesen. Die Staatsanwaltschaft gibt in der Anordnung der Überwachung an, auf welche Art von Daten sie zugreifen will.
- Die Anordnung bedarf der Genehmigung durch das Zwangsmassnahmengericht.
(Quelle)
Das erinnert doch an die “Kampagne für das Kryptographieverbot“…
“The Moment Of Silence” rückt näher… Erschreckend.
ASCII Starwars
telnet towel.blinkenlights.nl
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