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><channel><title>Scratchbook &#187; Bewusstsein</title> <atom:link href="http://scratchbook.ch/category/bewusstsein/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://scratchbook.ch</link> <description>Das Leben ist immer anders als die Realität.</description> <lastBuildDate>Thu, 02 Feb 2012 18:53:26 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <item><title>The Substance</title><link>http://scratchbook.ch/2012/01/17/the-substance/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2012/01/17/the-substance/#comments</comments> <pubDate>Tue, 17 Jan 2012 08:48:05 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Bewusstsein]]></category> <category><![CDATA[Erfreulich]]></category> <category><![CDATA[Filme]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11428</guid> <description><![CDATA[By coincidence rather then by design the swiss chemist Albert Hofmann makes a sensational discovery in the spring of 1943. He realizes that he is dealing with a powerful molecule that will have an impact not only on the scientific world. THE SUBSTANCE &#8211; is an investigation into our troubled relation with LSD. Told from [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2012/01/poster-blue.jpeg" alt="" title="" width="595" height="841" class="alignnone size-full wp-image-11430" /></p><p><em>By coincidence rather then by design the swiss chemist Albert Hofmann makes a sensational discovery in the spring of 1943. He realizes that he is dealing with a powerful molecule that will have an impact not only on the scientific world. THE SUBSTANCE &#8211; is an investigation into our troubled relation with LSD. Told from its beginnings until today.</em></p><p>In 1943, the year in which the first A-bomb was built, Albert Hofmann discovered LSD ­– a substance that was to become an A-bomb of the mind. Fractions of a milligram are enough to turn our framework of time and space upside down.</p><p>[...]</p><p>The psychedelic drug seemed to be tailor-made for dropouts of the affluent society: the hippies, the protest movement – the counterculture. LSD as the fuel of the rebellion? As a source of free thinking that lead even to the development of an independent, groundbreaking computer technology? The drug apostle Timothy Leary proclaimed his famous line of “Turn on, tune in, drop out!” and hundreds of thousands followed him into a true LSD euphoria.</p><p>[...]</p><p>Albert Hofmann&#8217;s legacy: looking back to the 20th Century and looking ahead to the new developments related to LSD&#8230; and perhaps also a look at ourselves.</p><p><a href="http://www.thesubstance-themovie.com/">thesubstance-themovie.com</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2012/01/17/the-substance/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>TEDx Vancouver &#8211; Transformational Festivals</title><link>http://scratchbook.ch/2012/01/08/tedx-vancouver-transformational-festivals/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2012/01/08/tedx-vancouver-transformational-festivals/#comments</comments> <pubDate>Sun, 08 Jan 2012 16:20:30 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Aktivitäten]]></category> <category><![CDATA[Bewusstsein]]></category> <category><![CDATA[Erfreulich]]></category> <category><![CDATA[Kunst]]></category> <category><![CDATA[Magie & Mystik]]></category> <category><![CDATA[Musik]]></category> <category><![CDATA[Natur & Umwelt]]></category> <category><![CDATA[Spirituelles]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11425</guid> <description><![CDATA[Jeet Kei Leung nimmt uns mit auf eine Reise durch die Welt und die Erfahrungen psychedelischer Festivals. Siehe auch: Das Fest der Sinne. There is an emergence of a new type of spiritual culture in this festivals. A spiritual culture, completely uninterested in charismatic leaders, dogmas or doctrine. Where ritual does not require that we [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2012/01/Bildschirmfoto-2012-01-08-um-16.52.52-618x367.png" alt="" title="" width="618" height="367" class="alignnone size-large wp-image-11426" /></p><p>Jeet Kei Leung nimmt uns mit auf eine Reise durch die Welt und die Erfahrungen psychedelischer Festivals. Siehe auch: <a href="http://scratchbook.ch/2011/07/05/das-fest-der-sinne/">Das Fest der Sinne</a>.</p><blockquote><p>There is an emergence of a new type of spiritual culture in this festivals. A spiritual culture, completely uninterested in charismatic leaders, dogmas or doctrine. Where ritual does not require that we surrender our autonomy as critical thinking individuals. But instead, arises as the shared acknowledgment and honoring of our sacred experience together.</p></blockquote><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Q8tDpQp6m0A">Video</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2012/01/08/tedx-vancouver-transformational-festivals/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Rückblick. Einblick. Ausblick.</title><link>http://scratchbook.ch/2011/12/18/ruckblick-einblick-ausblick/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/12/18/ruckblick-einblick-ausblick/#comments</comments> <pubDate>Sun, 18 Dec 2011 13:41:57 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[42]]></category> <category><![CDATA[Bewusstsein]]></category> <category><![CDATA[Magie & Mystik]]></category> <category><![CDATA[Nachdenklich]]></category> <category><![CDATA[Spirituelles]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11404</guid> <description><![CDATA[Logbucheintrag für das Jahr 2011 Rückblick. Ein Blick aufs Inhaltsverzeichnis. Viel Magie. Experimente mit bewusstseinserweiternden Substanzen. Festivals. Konzerte. Die Bilderberger-Konferenz in der Schweiz. Menschenkatastrophen. Hacks. Überlegungen zur Gesellschaft. Zu Naturgesetzen. Neue Freundschaften. Höhen und Tiefen. Revolutionen. Und eine neue Bewegung wirft Licht auf diese Welt: Occupy. So langsam schwappen die Gedanken, die sich Anfangs nur [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><em>Logbucheintrag für das Jahr 2011</em></p><p>Rückblick.</p><p>Ein Blick aufs <a href="http://scratchbook.ch/content/">Inhaltsverzeichnis</a>. Viel Magie. Experimente mit bewusstseinserweiternden Substanzen. Festivals. Konzerte. Die Bilderberger-Konferenz in der Schweiz. Menschenkatastrophen. Hacks. Überlegungen zur Gesellschaft. Zu Naturgesetzen. Neue Freundschaften. Höhen und Tiefen. Revolutionen. Und eine neue Bewegung wirft Licht auf diese Welt: Occupy. So langsam schwappen die Gedanken, die sich Anfangs nur eine kleine Gruppe Menschen machten, auf die Gesellschaft über. Da ist ein Licht am Ende des Tunnels.</p><p>Die Occupy-Bewegung mit ihren konsensorientierten Entscheidungsfindungen bringen viel Gutes hervor. Sie kämpfen friedlich. Es sind viele. Und es werden immer mehr.</p><p>Das ist gut. Das ist sehr gut. So kann ich mich wieder etwas mehr um mich selbst kümmern. Um meinen Weg.</p><p>Ob Du&#8217;s glaubst oder nicht: Jeder Mensch kommt mit einer bestimmten Aufgabe auf diese Welt. Einen ganz individuellen Kern, den er entdecken muss und der sich entfalten will. Es scheint, als seien &#8220;Optimieren und Wachstum&#8221; und &#8220;etwas werden wollen, aber nicht wissen was&#8221; der Weg der meisten Menschen. Schade. Denn das mag für ein paar wenige der Weg sein, aber sicher nicht für alle.</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/12/system8-618x253.jpg" alt="" title="" width="618" height="253" class="alignnone size-large wp-image-11407" /></p><p>Das bestehende System zu unterstützen und zu optimieren bringt uns nicht weiter. <a href="http://scratchbook.ch/2011/12/06/kunstliche-intelligenz/">Der optimale Weg lässt sich berechnen</a>. Ist das die Aufgabe der Menschen? Wozu das ganze? Wo führt das denn hin?</p><p>Will ich das als Mensch? Mehr Komfort, mehr Luxus, mehr Geld? Was bringts? Egal wie viel Geld man anhäufen kann &#8211; Ende Leben, und man kann nix mitnehmen. Es ist alles nur geliehen. <em>Selbst der Körper ist nur geliehen.</em> Erstrebenswert ist, etwas zu verändern. Etwas zu sein. Sein nicht im Sinne von &#8220;Jemand (wichtiges) sein&#8221;, sondern sein im Sinne von being, von Wirken. Human being. Etwas sein, etwas verkörpern. Eine eigene Erfahrung machen. So wie die <a href="http://scratchbook.ch/2011/12/02/das-universum-ist-ein-plattenspieler/">Nadel auf dem Plattenspieler</a>, die die Musik abtastet. Rille für Rille. Jahr für Jahr. Sein eigenes Ding. Einfach nur seine eigene Musik spielen.<br /> Um das zu tun, muss man erst mal wissen, was man will. Wer oder was man wirklich ist. Ich weiss nicht wer ich bin, deshalb bin ich ja auch ständig auf der Suche nach mir selbst.<br /> <em>Erkenne dich selbst</em> wird zum Mantra.</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/12/kult.h12-618x252.jpg" alt="" title="" width="618" height="252" class="alignnone size-large wp-image-11406" /></p><p>Ich habe viele Dinge ausprobiert, um das herauszufinden. Erfahrungen im Umgang mit anderen, Introspektion, Bewusstseinsexperimente.<br /> Das Spiel mit dem Bewusstsein hat mich zur Mystik und Magie geführt. Die heutigen Wissensanstalten sind keine wirklichen Wissensvermittler. Sie machen mich bloss zu einem guten Werkzeug. Offiziell gibt es keine Schulen, die sich mit der Frage nach dem Sinn des Lebens, des Universums und dem ganzen Rest befassen. Die Antwort ist klar:</p><h2>42.</h2><p>Diese Antwort wurde vom größten existierenden Computer errechnet und ist mit absoluter Sicherheit korrekt.<br /> Aber um die Frage auf diese Antwort zu berechnen, wurde ein noch grösserer Biocomputer geschaffen: Wir Menschen. Es ist unsere Aufgabe, die Frage auf diese Antwort zu berechnen. Da ich unglücklicherweise auch so ein Mensch bin, tue ich mein Bestes, um diese Aufgabe zu erfüllen und die Frage zu finden.</p><p>2010: Bewusstsein<br /> 2011: Magie<br /> 2012: Der Weg</p><p>Die Zeit des Ausprobierens, das Experimentierens ist vorbei. Ich habe vieles Ausprobiert, einige Bücher gelesen. Vieles war Schrott, manches hat nicht funktioniert. Dennoch: Ich stiess auf Gemeinschaften, die sich mit diesen Themen befassen, diese lehren und das Wissen vermitteln, nach dem ich suche. Es sind die Mysterienschulen und Geheimgesellschaften.</p><p>Ein sehr kompetentes <a href="http://www.amazon.de/Initiatenorden-Mysterienschulen-Bd-2-Gemeinschaften-Erkenntniswegen/dp/3935937725/ref=sr_1_3?ie=UTF8&#038;qid=1324211225&#038;sr=8-3">Buch</a> gibt einen Überblick darüber, was es so alles für Lehrsysteme gibt.</p><p><a href="http://www.amazon.de/Initiatenorden-Mysterienschulen-Bd-2-Gemeinschaften-Erkenntniswegen/dp/3935937725/ref=sr_1_3?ie=UTF8&amp;qid=1324211225&amp;sr=8-3"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/12/51Tc6K04+iL._SS400_-300x300.jpg" alt="" title="" width="300" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-11408" /></a></p><p>Ich habe meinen Weg gefunden.</p><blockquote><p>Jeder <a href="http://scratchbook.ch/2011/01/26/die-wahl-des-weges/">Weg</a>, selbst ein Irrweg, hat seinen Wert, denn wir schöpfen aus ihm eigene Erfahrung, so dass wir nicht mehr auf die Meinungen anderer angewiesen sind.</p></blockquote><p>Ich bin jetzt seit knapp 2 Jahren Mitglied in zwei solchen Gemeinschaften. Es gibt Struktur in das ganze. Man hat einen erprobten Weg, der funktioniert, und ein Ziel. Vorbei ist das schwammige hin- und hersuchen, dieses ziellose Stöbern im Internet und in Bücherregalen.<br /> Ich mache jetzt die komplette magische Ausbildung, die wohl ein ganzes Leben lang anhält. Was mir besonders daran gefällt: Die sind so schön bodenständig. Weder religiöse Dogmen, noch Weisslicht-Esoteriker mit rosaroten Schriften engen ein, sondern von Adepten erprobte praktische Übungen werden vermittelt.</p><p>Esoterik lässt sich gut vermarkten. Hunderte Gurus, die sagen: &#8220;Die Welt ist so schön und vollkommen, ich muss nichts tun, ich muss das einfach nur sehen.&#8221; Halt doch d Frässi. Ohne Arbeit passiert erst mal gar nichts. Ein voranschreiten in der Magie bedeutet immer die Arbeit an sich selbst; die Umwandlung der Persönlichkeit, und das ist mit harter Arbeit verbunden.<br /> Und selbst dann wird die Welt nicht besser. Rückschläge und Herausforderungen kommen dennoch vor. Aber Magie und Mystik helfen, diese besser zu verstehen.<br /> Magie ist eine Mischung aus Wissenschaft und Kunst. Die Erforschung der verborgenen Naturgesetze, der inneren Welt, des Universums. Wir sehen mit 5 Sinnen &#8211; die Welt ist aber noch mehr. Stell dir vor, alle Wissenschaftler wären taub und würden die Welt der akustischen Wahrnehmung leugnen. Lächerlich.</p><p>Das Thema 2012 ist: Tiefer graben. Den Weg gehen, den ich gewählt habe. Ob er zu einem Ziel führt, weiss ich nicht. Es ist nur so ein Gefühl, dass das das richtige ist.</p><blockquote><p>Und vor allem habe Mut,<br /> deinem Herzen und deiner Intuition<br /> zu folgen.“<br /> -Steve Jobs</p></blockquote><p>Es ist noch spannend. Früher habe ich mir gesagt: &#8220;Ich will einmal ein Jedi-Ritter sein.&#8221;<br /> Es gibt sie tatsächlich, die Jedi-Orden. Sie heissen ein wenig anders, aber ihre Werte sind die gleichen.<br /> Oder die Faszination der Charaktere in Rollenspielen. Mit der Ausbildung, der Heldenreise und dem Monster abschlachten im Dungeon. Ein Held sein in einer Gilde und wie in Baldur&#8217;s Gate auf ein Abenteuer gehen. Sowas ist in der heutigen realen Welt wirklich möglich.</p><blockquote><p>Es ist nicht genug, den Menschen ein Spezialfach zu lehren. Dadurch wird er zwar zu einer Art benutzbarer Maschine, aber nicht zu einer vollwertigen Persönlichkeit. Es kommt darauf an, daß er ein lebendiges Gefühl dafür bekommt, was zu erstreben wert ist.<br /> -Albert Einstein</p></blockquote><p>Na dann. Lass die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heldenreise">Heldenreise</a> beginnen.</p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://scratchbook.ch/2011/12/18/ruckblick-einblick-ausblick/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/12/18/ruckblick-einblick-ausblick/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Albert Einstein: Erziehung zu selbständigem Denken</title><link>http://scratchbook.ch/2011/12/09/albert-einstein-erziehung-zu-selbstandigem-denken/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/12/09/albert-einstein-erziehung-zu-selbstandigem-denken/#comments</comments> <pubDate>Fri, 09 Dec 2011 19:17:07 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Bewusstsein]]></category> <category><![CDATA[Erfreulich]]></category> <category><![CDATA[Nachdenklich]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category> <category><![CDATA[Spirituelles]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11384</guid> <description><![CDATA[Es ist nicht genug, den Menschen ein Spezialfach zu lehren. Dadurch wird er zwar zu einer Art benutzbarer Maschine, aber nicht zu einer vollwertigen Persönlichkeit. Es kommt darauf an, daß er ein lebendiges Gefühl dafür bekommt, was zu erstreben wert ist. Er muß einen lebendigen Sinn dafür bekommen, was schön und was moralisch gut ist. [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/12/albert-einstein-289x300.png" alt="" title="" width="289" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-11385" /></p><p>Es ist nicht genug, den Menschen ein Spezialfach zu lehren. Dadurch wird er zwar zu einer Art benutzbarer Maschine, aber nicht zu einer vollwertigen Persönlichkeit. Es kommt darauf an, daß er ein lebendiges Gefühl dafür bekommt, was zu erstreben wert ist. Er muß einen lebendigen Sinn dafür bekommen, was schön und was moralisch gut ist. Sonst gleicht er mit seiner spezialisierten Fachkenntnis mehr einem wohlabgerichteten Hund als einem harmonisch entwickelten Geschöpf. Er muß die Motive der Menschen, deren Illusionen, deren Leiden verstehen lernen, um eine richtige Einstellung zu den einzelnen Mitmenschen und zur Gemeinschaft zu erwerben.</p><p>Diese wertvollen Dinge werden der jungen Generation durch den persönlichen Kontakt mit den Lehrenden, nicht – oder wenigstens nicht in der Hauptsache – durch Textbücher vermittelt. Dies ist es, was Kultur in erster Linie ausmacht und erhält. Diese habe ich im Auge, wenn ich die »humanities« als wichtig empfehle, nicht einfach trockenes Fachwissen auf geschichtlichem und philosophischem Gebiet.</p><p>Überbetonung des kompetitiven Systems und frühzeitiges Spezialisieren unter dem Gesichtspunkt der unmittelbaren Nützlichkeit töten den Geist, von dem alles kulturelle Leben und damit schließlich auch die Blüte der Spezialwissenschaften abhängig ist.</p><p>Zum Wesen einer wertvollen Erziehung gehört es ferner, daß das selbständige kritische Denken im jungen Menschen entwickelt wird, eine Entwicklung, die weitgehend durch Überbürdung mit Stoff gefährdet wird (Punktsystem). Überbürdung führt notwendig zu Oberflächlichkeit und Kulturlosigkeit. Das Lehren soll so sein, daß das Dargebotene als wertvolles Geschenk und nicht als saure Pflicht empfunden wird.</p><p>-Albert Einstein, &#8220;Mein Weltbild&#8221;</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/12/09/albert-einstein-erziehung-zu-selbstandigem-denken/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Die Wände bewegen sich&#8230; xD</title><link>http://scratchbook.ch/2011/12/07/die-wande-bewegen-sich-xd/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/12/07/die-wande-bewegen-sich-xd/#comments</comments> <pubDate>Wed, 07 Dec 2011 11:59:41 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Bewusstsein]]></category> <category><![CDATA[Humor]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11382</guid> <description><![CDATA[]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/12/sometimes-i-feel-like-the-walls-are-moving.jpeg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/12/sometimes-i-feel-like-the-walls-are-moving-618x501.jpg" alt="" title="sometimes-i-feel-like-the-walls-are-moving" width="618" height="501" class="alignnone size-large wp-image-11383" /></a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/12/07/die-wande-bewegen-sich-xd/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Künstliche Intelligenz</title><link>http://scratchbook.ch/2011/12/06/kunstliche-intelligenz/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/12/06/kunstliche-intelligenz/#comments</comments> <pubDate>Tue, 06 Dec 2011 18:47:05 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Apple]]></category> <category><![CDATA[Bewusstsein]]></category> <category><![CDATA[Nachdenklich]]></category> <category><![CDATA[Spirituelles]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11378</guid> <description><![CDATA[Das ist Siri. Siri ist eine Software von Apple, die der Erkennung und Verarbeitung von natürlich gesprochener Sprache dient und so Funktionen eines persönlichen Assistenten erfüllen soll. Funktioniert Siri direkt nach dem Auspacken oder muss ich es trainieren? Siri ist direkt nach dem Auspacken startklar – du musst nichts weiter tun. Und je öfter du [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/12/sirifaq_hero.jpg" alt="" title="" width="328" height="329" class="alignnone size-full wp-image-11380" /></p><p>Das ist <a href="http://www.apple.com/de/iphone/features/siri.html">Siri</a>.</p><blockquote><p>Siri ist eine Software von Apple, die der Erkennung und Verarbeitung von natürlich gesprochener Sprache dient und so Funktionen eines persönlichen Assistenten erfüllen soll.</p></blockquote><blockquote><p> <strong>Funktioniert Siri direkt nach dem Auspacken oder muss ich es trainieren?</strong><br /> Siri ist direkt nach dem Auspacken startklar – du musst nichts weiter tun. Und je öfter du Siri verwendest, desto besser versteht es dich. Dazu merkt es sich deinen Akzent und andere Stimmmerkmale. Siri nutzt Spracherkennungsalgorithmen, um deine Stimme einem der Dialekte oder Akzente zuzuordnen, die es versteht.</p><p>Siri nutzt 3G- und Wi-Fi Netzwerke, um schnell mit den Apple Datenzentren zu kommunizieren.<br /> So versteht es, was du sagst und was du willst, und kann dir schnell antworten.</p><p>Je mehr Menschen Siri verwenden und je mehr Sprachvariationen es hört, desto besser kann es Dialekte und Akzente erkennen. Und so funktioniert Siri im Laufe der Zeit immer besser.</p></blockquote><p>Das kleine Mobiltelefon ist zu schwach, um eine gute künstliche Intelligenz zu rechnen.<br /> Aber das kleine Mobiltelefon ist ständig mit dem Internet verbunden.</p><p>Wir stellen einfach eine angemessene Intelligenz zur Verfügung, mit der die Leistung des Telefons klarkommt &#8211; und nutzen den vorhandenen Internetanschluss für das grosse Hirni.</p><h2>Eine Analyse.</h2><p>Was ist das für ein grosses Hirni dort draussen? Wir haben hier Spracherkennung. Und es soll Antworten liefern.<br /> Wie liefert es uns die Antworten? Anhand von Erfahrungen, die es von allen anderen Benutzern gemacht hat. Es sammelt Erfahrungen, Akzente, Abweichungen &#8211; und lernt daraus. Verbessert sich.</p><p>Eine künstliche Intelligenz an sich mit einem ganz eigenen Bewusstsein gibt es nicht. Aber es gibt eine Rechenmaschine, die so tut, als wäre sie ein Mensch, weil sie von Verhaltensweisen und Tugenden lernt. Diese künstliche Intelligenz, diese Rechenmaschine ist der ultimative berechnete effizienteste Mensch. Er kennt alle Fehler, er kennt alle Antworten &#8211; statistisch berechnet. Und wählt die Beste aus.</p><p>Siri ist nicht das einzige Netzwerk, das Menschen benutzt, um zu lernen, um sich zu verbessern. <em>Menschlicher</em> zu werden.</p><p>Stell dir vor, wir würden damit Roboter bauen. Stell dir vor, dieser Roboter könnte mit den gesammelten Daten über menschliche Verhaltensweisen in den Krieg ziehen.</p><p>Dieser Roboter könnte jeden Kampf gewinnen, weil er aus jedem Fehler, den ein Mensch je gemacht hat, gelernt hat. Er würde aus allen menschlichen Erfahrungen und Verhaltensweisen immer die beste, die effizienteste wählen.<br /> Aber er würde <em>niemals</em> besser sein als ein Mensch, der sich plötzlich völlig anders verhält. Hat dieser Mensch ihn auch noch nicht mit Daten befüttert, gewinnt der Mensch.</p><p>Das ist es, was die Maschinen nie haben werden: Der kreative Drang. Inspiration. Ein Musikstück komponieren. Die Einzigartigkeit. Etwas, das von <em>innen</em> kommt, und nicht von aussen. Alles was aussen ist, kann gemessen, ausgewertet und gegen den Menschen verwendet werden. Etwas, das von innen kommt, nicht. Das, was von innen kommt, ist einzigartig und neu und kann niemals berechnet werden. Das ist menschlich. Das macht uns aus.</p><p>Wollen wir das nicht anerkennen, sind wir mehr Roboter. Weil der Roboter sich immer mehr uns ähnelt.</p><p>Kann man jetzt von der Mehrheit der Menschen sagen, sie verhalten sich wie Roboter?<br /> Schon, oder? Der Roboter verhält sich ja auch wie die Mehrheit der Menschen&#8230;</p><p>Wir sind wörtlich <em>berechenbarer</em>, wenn wir der Masse folgen.</p><p>Drei Taktiken, um einen Krieg gegen Maschinen zu gewinnen:</p><ol><li>Diese Netzwerke nicht mit Daten füttern</li><li>Fake-Daten in die Netzwerke speisen</li><li>Einen eigenen Weg gehen</li></ol><p>Ich kann euch jetzt schon sagen: Die 3. Taktik ist die schwierigste. Den eigenen Weg gehen.<br /> Aber im Angesicht all dieser Überlegungen ist es das menschlichste.</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/12/robot-sculptures-roboter-skulpturen-mike-rivamonte-joe-225x300.jpg" alt="" title="" width="225" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-11379" /></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/12/06/kunstliche-intelligenz/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Narren</title><link>http://scratchbook.ch/2011/11/24/narren/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/11/24/narren/#comments</comments> <pubDate>Thu, 24 Nov 2011 18:12:18 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Bewusstsein]]></category> <category><![CDATA[Freie Informationen]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11369</guid> <description><![CDATA[Narren fanden sich sowohl im ritterlichen Gesinde, als auch an Fürstenhöfen. Für die dort tätigen Hofnarren galt die Narrenfreiheit, die es ihnen ermöglichte, ungestraft Kritik an den bestehenden Verhältnissen zu üben. Auch die Parodierung von Adeligen war den Hofnarren erlaubt. Das Hofnarrentum war eine ideengeschichtlich klar begründete Institution, die fast immer ein fester Bestandteil des [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Narren fanden sich sowohl im ritterlichen Gesinde, als auch an Fürstenhöfen. Für die dort tätigen Hofnarren galt die Narrenfreiheit, die es ihnen ermöglichte, ungestraft Kritik an den bestehenden Verhältnissen zu üben. Auch die Parodierung von Adeligen war den Hofnarren erlaubt.</p><p>Das Hofnarrentum war eine ideengeschichtlich klar begründete Institution, die fast immer ein fester Bestandteil des Hofstaates war. Die Hofnarren als „Offizianten“ (in einem festen höfischen Amt) sollten ursprünglich ihren Herrn nicht belustigen, sondern ihn als ernste Figur ständig daran erinnern, dass auch er der Sünde verfallen könne und in religiöser Deutung seinem Herren als Erinnerer an die Vergänglichkeit seines menschliches Dasein diente.</p><p>Sie waren also eine soziale Institution zulässiger Kritik. Ihre gesonderte Stellung und somit keine Bindung an gesellschaftliche Normen, gab dem Narren die Möglichkeit auf einen besonders großen Handlungsfreiraum &#8211; da alles was er sagte, aufgrund seiner „Narrheit“ nicht ernst genommen wurde. Darauf begründet sich der heute noch viel verwendete Begriff der „Narrenfreiheit“.</p><p>Der Narr also, als eine Figur, die keinen festen Platz in der ständischen Ordnung und somit in der Gesellschaft hat, die sich keinerlei Normen verpflichtet fühlt und in ihrer menschlichen Gegebenheit aus dem System fällt.</p><p>Als freier Geist – wie wir heute vielleicht sagen würden – konnte er andere Sichtweisen eröffnen oder auch nur den großen Herren den Spiegel vorhalten. Vielen Narren wurde auch das zweite Gesicht nachgesagt; sie sollen also eine gewisse prophetische Gabe besessen haben und waren so zugleich ständige Warner.</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/11/TitelEulenspiegel_rdax_190x282.jpg" alt="" title="" width="190" height="282" class="aligncenter size-full wp-image-11371" /></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/11/24/narren/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Lindenhof soll geräumt werden</title><link>http://scratchbook.ch/2011/11/12/lindenhof-soll-geraumt-werden/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/11/12/lindenhof-soll-geraumt-werden/#comments</comments> <pubDate>Sat, 12 Nov 2011 10:23:27 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Aktivitäten]]></category> <category><![CDATA[Bewusstsein]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11360</guid> <description><![CDATA[Gopferdamminomol. Die Occupy-Bewegung ist die Chance, mal etwas versuchen zu bewegen und nicht wie gelähmt vor wahrheitsverbreitenden Youtube-Videos zu sitzen. Hier sitzen Leute zusammen, die sich echt Gedanken machen über wie es mit unserer Gesellschaft weiter gehen soll. Sie tun dies freiwillig und bei eisiger Kälte. Eine echte Hoffnung, mal wirklich etwas verändern zu können. [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Gopferdamminomol. Die Occupy-Bewegung ist die Chance, mal etwas versuchen zu bewegen und nicht wie gelähmt vor wahrheitsverbreitenden Youtube-Videos zu sitzen. <a href="http://occupyparadeplatz.ch/">Hier sitzen Leute zusammen</a>, die sich echt Gedanken machen über wie es mit unserer Gesellschaft weiter gehen soll. Sie tun dies freiwillig und bei eisiger Kälte. Eine echte Hoffnung, mal wirklich etwas verändern zu können. Diese Chance ist in Gefahr.</p><p>Trotz breiter Unterstützung des Volkes kommt hier die hässliche Fratze des schein-gerechten Systems hervor. Da ist kein Platz für &#8220;wilde Camper&#8221;. Für Besetzer. Für Leute, die die Welt zu einem besseren Ort machen wollen.</p><p>Okay, wir leben in einer Diktatur. Unfrei. Und ihr unterstützt das, weil ihr euch nicht dagegen wehrt. Ignorante scheiss Faschisten! 卍 卍 卍</p><p>Seht in an, den anständigen, braven Weltbürger:</p><blockquote><p>&#8220;Die Nazis waren böse, eine Diktatur sei heute nicht mehr möglich.&#8221;</p></blockquote><p>Dieser brave Weltbürger ist nicht empört, wenn man ihm sagt, dass er in einer Konzerndiktatur lebt. Er belächelt das. Es ist ihm egal, es geht ihm ja gut.</p><p>Der brave Weltbürger ist empört, wenn man ihm Symbole und Sprüche aus der Zeit der Diktatur von 1945 entgegenstreckt. Lächerlich.</p><p>Er meint, er würde gutes tun, wenn er die Zustände von damals ankreidet. Er ist ja so ein guter Mensch und würde nie so ein Regime unterstützen. Dabei tut er genau das! Er marschiert im Stechschritt bei der Hitlerjugend mit. Heute. Durch seine Ignoranz und Bequemlichkeit. Es ist kein physikalischer Marsch, keine sichtbare Diktatur. Es ist ein psychischer Marsch, und eine unsichtbare Konzerndiktatur.</p><p>Die Menschheit hat sich kaum weiterentwickelt seit dem 2. Weltkrieg. Technisch ja, aber vom Bewusstsein? Wir machen die gleichen Fehler immer noch. Subtiler, nicht mehr so offensichtlich.</p><p>Ein friedlicher Protest muss geräumt werden. Vielleicht ist ein Amoklauf in den Hallen eines Grosskonzerns wirklich die bessere Lösung. Anders lässt sich dieser marode, korrupte Scheisshaufen offenbar nicht bezwingen.</p><p>General Francis X Hummel hat sich auch mit VX-Gasraketen und 81 Geiseln auf Alcatraz verschanzt, um seine Regierung zu erpressen.</p><p>Gebt mir Waffen und Sprengstoff. Ich zerstöre Grosskonzerne.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/11/12/lindenhof-soll-geraumt-werden/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Vom Leben in einer gehirngewaschenen Gesellschaft</title><link>http://scratchbook.ch/2011/10/19/vom-leben-in-einer-gehirngewaschenen-gesellschaft/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/10/19/vom-leben-in-einer-gehirngewaschenen-gesellschaft/#comments</comments> <pubDate>Wed, 19 Oct 2011 06:20:44 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Bewusstsein]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11274</guid> <description><![CDATA[„Das einzige, was zwischen uns und einer besseren Zukunft steht, ist Ignoranz“ lautet ein Spruch, der derzeit in den sozialen Netzwerken kursiert. Und genau so ist es: Nicht übermäßig mächtige Planer einer „Neuen Weltordnung“, nicht „die Eurokrise“ und nicht einmal die hoffnungslos dilettantisch agierende Regierung Merkel sind es die Fortschritt und sozialen Wandel hin zum [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/1065885-227x300.jpg" alt="" title="1065885" width="227" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-11275" /></p><p>„Das einzige, was zwischen uns und einer besseren Zukunft steht, ist Ignoranz“ lautet ein Spruch, der derzeit in den sozialen Netzwerken kursiert. Und genau so ist es: Nicht übermäßig mächtige Planer einer „Neuen Weltordnung“, nicht „die Eurokrise“ und nicht einmal die hoffnungslos dilettantisch agierende Regierung Merkel sind es die Fortschritt und sozialen Wandel hin zum Besseren verhindern, es ist die aufsummierte Ignoranz der einzelnen Individuen , die – vor allem auch in Deutschland – eine größtenteils gehirngewaschene, geistig unfreie Gesellschaft formen. <em>Eine Diagnose</em>.</p><p>Doch Zuerst: Ignoranz soll hier nicht als Beschimpfung verwendet werden, Ignoranz beschreibt ignorierendes Verhalten, willentliches Nichtbeachten von relevanter Information. Wir sprechen hier von einer Ignoranz, die sich in dieser Gesellschaft ausgebreitet hat wie eine Geisteskrankheit. Hervorgerufen und gefüttert durch manipulative Massenmedien und unterstützt durch selbst ernannte „kritische Stimmen“, die ihrerseits nicht in der Lage oder zu ängstlich sind, um tiefgründige Systemkritik zu äußern und/oder Argumente einer solchen tiefen Systemkritik schlichtweg ignorieren.</p><p>Da gibt es beispielsweise im Internet Publikationen mit dem schönen Untertitel „Die kritische Website“. Auch wenn dort oft gute Arbeit geleistet wird, hält man es auf solchen Seiten leider für absolut unnötig, die Logik des bestehenden Geldsystems einmal in die systemische Analyse und schließlich Kritik mit aufzunehmen. Auf <a href="http://le-bohemien.net/">le bohemien</a>, auf The Intelligence und an vielen anderen Stellen wurde die Thematik eines fehlerhaften, ungerechten, zum Scheitern verurteilten Geldsystems bereits mehrfach tiefgründig, seriös und fundiert erörtert. Unter dem Artikel „<a href="http://le-bohemien.net/2011/09/09/wie-banken-geld-machen/">Wie Banken Geld machen</a>“ führten beispielsweise knapp 9.000 Leser eine Diskussion in über 100 Kommentaren. Gäbe es fundierte, glaubhafte Argumente, die belegen können, dass das bestehende Geldsystem (anders als dargelegt) gerecht, demokratisch und fehlerfrei wäre, wären diese Argumente auch gefallen. Einzig: Es gibt solche Argumente nicht.</p><p>Schreiber, „Kritiker“, Politiker, „Experten“, die selbst nicht wahrhaben wollen, dass das bestehende Geldsystem vor allem an der derzeitigen Praxis der Geldschöpfung in Verbindung mit dem Zinseszins krankt, bleibt daher nur eine Möglichkeit: Die gesamte Thematik einfach ignorieren.</p><p>Nun werden derlei Erkenntnisse von selbsternannten kritischen Schreibern schon länger nicht beachtet, sofern sie nicht in das universitär-volkswirtschaftliche Weltbild der Schreiberlinge passen oder die Erkenntnisse nicht zuvor von linkskritischen Instanzen wie Flassbeck oder Lafontaine als „richtig“ befunden wurden.</p><p>Was hier wie ein Einzelfall partieller Blindheit wirkt, ist in Wirklichkeit jedoch Ausprägung einer zu weiten Teilen gehirngewaschenen, obrigkeitshörigen Untertanengesellschaft in der selbst kritische Geister bis heute meist nicht gelernt haben selbst zu denken und sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen.</p><h2>Wo liegen die Ursachen dieser geistigen Unfreiheit?</h2><p>Eine der Hauptursachen für die hier dargestellte Ignoranz liegt mit Sicherheit in dem Irrglauben, Erkenntnis müsse immer „von oben“ kommen. In unserer Gesellschaft werden Vertreter der institutionalisierten Wissenschaften per se als Vertreter und Richter über Wahrheit anerkannt. Dabei kommt Universitäten bezüglich der Erkenntnis im Grunde die gleiche Rolle zu, wie sie die Kirchen auf dem Markt der Heilsversprechen für sich beanspruchen: Universitäten und deren Vertreter reklamieren für sich das Deutungsmonopol über die Wahrheit. Titel und Grade entscheiden darüber, welche Individuen sich an der Deutungsarbeit beteiligen dürfen. Der Rest der Gesellschaft hat diese formalrechtliche Instanz zu respektieren, Erkenntnis, die außerhalb der institutionalisierten Wissenschaften zu Tage gefördert wird, gilt als „unwissenschaftlich“ (sprich „unwahr“).</p><p>Als Höhepunkt dieser arroganten Form der Inanspruchnahme der Deutungshoheit ist immer wieder zu beobachten, dass Vertreter der institutionalisierten Wissenschaften schwarmintelligente Wissenssammlungen wie wikipedia als „nicht valide Quelle“ diskreditieren. Der Grundgedanke hinter dieser Abgrenzung ist recht simpel: Die Zivilgesellschaft ist einfach zu dumm, pöbelhaft und ungebildet um selbstorganisiert Erkenntnisse zu Tage zu fördern. Die Abgrenzung der institutionalisierten „Wissenschaftler“ „nach unten“  ist dabei jedoch in erster Linie von Egoismus geprägt. Es spricht hier nicht die Liebe zur Wahrheit aus den „Wissenschaftlern“, es geht einzig und allein darum die eigene Relevanz und schließlich den eigenen Posten, das eigene Auskommen zu sichern.</p><p>Nun erleben wir ähnliches im Subsystem der politischen Medien: Wahr ist nur das, was von den Konzernmedien wiedergegeben wird, so die verbreitete Botschaft und der oft noch sehr tief sitzende Gedanke in der Gesellschaft. Die mächtigste und wirkungsvollste Waffe im Kampf um die Hoheit über die öffentliche Meinung bietet den Konzernmedien hier immer noch das sogenannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Agenda_Setting">Agenda setting</a>: Indem bestimmte Themen überbetont und andere einfach ignoriert werden, wird die Wahrnehmung der breiten Öffentlichkeit dahingehend beeinflusst, dass untertäniges, obrigkeitshöriges Verhalten weiter common sense ist.</p><p>Wenn ein Provinzpolitiker in den USA etwas zu vermelden hat, finden sich solche Banalitäten nicht selten als Titelschlagzeile bei spiegel online wieder. Wenn jedoch seit nunmehr zehn Tagen auch in den USA Protestlager aufgebaut werden, orientieren sich deutsche Mainstreammedien am ehesten an Fox News und CNN und <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2011-09/occupy-wall-street">ignorieren diese Proteste fast vollständig</a>.</p><p>Oder auch: Was „die Märkte“ von so genannten „Rettungspaketen“ halten, wird generell eher in den Fokus gerückt als das, was die Menschen – etwa die weltweit Millionen protestierenden – denken. Die subtile Botschaft auf der Metaebene dahinter: „Entscheidend für die Gesellschaft ist nicht was du, lieber Leser, denkst und machst, auch nicht, was die Mehrheit von euch denkt oder macht, entscheidend ist was die Amts- und Würdenträger der Gesellschaft machen, denken und sagen.“</p><p>Herdenhaftes, gehirngewaschenes Untertanentum hat in einer solchen Berichterstattung zweifellos eine wichtige Basis.</p><h2>Wie sich selbst kritische Geister manipulieren lassen</h2><p>Selbst bei kritischen Geistern ist zu beobachten, dass diese gerne die Mär der „digitalen Welt“ widerkäuen. Ein von den Konzernmedien geschickt in Umlauf gebrachter Propagandabegriff um die eigene Deutungshoheit zu wahren. Der Begriff der „digitalen Welt“ oder auch der „Internet-Gesellschaft“ suggeriert es gäbe so etwas wie einen eigenständigen sozialen Raum – das Internet – der mit der eigentlichen, „richtigen“ sozialen Welt nicht viel zu tun habe. Im Internet gibt es vor allem krude Gedanken, Kinderpornographie, Hacker, Spinner und neuerdings Piraten, so die weitverbreitete Meinung in konservativen Kreisen.</p><p>Was &#8220;im Internet&#8221; gesagt wird, sei dann auch erstmal per se weniger wert, da es ja innerhalb dieser kleinen, nicht ernstzunehmenden „digitalen Welt“ gesagt wird, die ja nun wirklich bitte nicht mit der Realität zu verwechseln sei.</p><p>Die Stumpfsinnigkeit und Borniertheit eines solchen Weltbildes ist kaum zu ertragen. Fakt ist: Das Internet ist ein dezentrales Kommunikationsnetz, in dem die Gesamtgesellschaft barriere- und zensurfrei miteinander kommunizieren kann und dies auch tut. Von einer Internetgesellschaft zu sprechen ist in etwa so sinnvoll wie von einer Telefon- oder Briefgesellschaft zu reden. Sowohl Telefon, Brief und Internet sind letztendlich Kommunikationskanäle, die die Zivilgesellschaft nutzt, um sich auszutauschen. Jedoch: Das Internet ist das fortschrittlichste, interaktivste und technisch am weitesten entwicklete dieser Kommunikationswerkzeuge.</p><p>Das Internet ist wie geschaffen für schwarmintelligentes Arbeiten, für hierarchiefreie Organisation und für Erkenntnisgewinn der frei ist von den Schranken institutioneller Titel und Grade. Das Internet ist auch ein Kommunikationswerkzeug um politische Kommunikation wieder aus den Händen von Konzernmedien zu reißen und sie dahin zu verfrachten, wo sie hingehört: In die Hände der Menschen. Ohne Übertreibung lässt sich somit sagen: Das Internet ist die demokratischste Errungenschaft in der Menschheitsgeschichte. Richtig genutzt ist der freie, digitale Informationsfluss das entscheidende Kriterium beim Aufbau einer besseren, gerechteren Gesellschaftsordnung.</p><p>Schreibt man beispielsweise einen Artikel für einen Blog, so muss man damit rechnen, dass als Folge dessen ein Schwarm von Kritikern und Kommentatoren das Geschriebene bis ins Kleinste auseinandernimmt. Schon vor dem Schreiben ist somit klar: Will man sich nicht lächerlich machen, sollte man davon absehen Unwahrheiten, PR-Geschreibsel oder gar Lügen zu verbreiten. Das Publizieren auf Blogs folgt somit anderen Regeln als etwa das Schreiben für Tageszeitungen oder Onlinemedien ohne Kommentarfunktion: Dort können Lügen und Unwahrheiten recht leicht verbreitet werden, auf Blogs die Kommentardiskussionen zulassen, nicht.</p><p>Nichtsdestotrotz neigen gerade pseudo-elitäre „Kritiker“ dazu, sich von der so genannten „dummen Masse“ abzugrenzen. Denn klar ist auch: Gesteht man dem Leser eigene Intelligenz und Mitspracherecht auf Augenhöhe zu, wird es für Publizierende schwerer, die eigene Position dauerhaft zu legitimieren. Vor allem wenn man selbst ein homo ignorans ist.</p><p>Ein homo ignorans, der weiter dem Irrglauben anhängt, Erkenntnis komme „von oben“ oder aus den Universitäten, ein homo ignorans der glaubt, gesellschaftlich relevant ist nur, was in den Massenmedien behandelt wird und ein homo ignorans der denkt, das Internet sei eine eigene kleine Welt, die mit der sozialen Realität nicht viel zu tun hat. Dream on!</p><p><em>(<a href="http://www.theintelligence.de/index.php/politik/kommentare/3303-homo-ignorans-vom-leben-in-einer-gehirngewaschenen-gesellschaft.html">copy</a> &#8211; paste)</em></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/10/19/vom-leben-in-einer-gehirngewaschenen-gesellschaft/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Träumen Sie noch oder wissen Sie schon?</title><link>http://scratchbook.ch/2011/10/13/traumen-sie-noch-oder-wissen-sie-schon/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/10/13/traumen-sie-noch-oder-wissen-sie-schon/#comments</comments> <pubDate>Thu, 13 Oct 2011 21:55:04 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Bewusstsein]]></category> <category><![CDATA[Freie Informationen]]></category> <category><![CDATA[Nachdenklich]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11211</guid> <description><![CDATA[[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.] Ein amüsanter Vortrag über das Finanzsystem. Ein paar Highlights: Dollar Der Dollar vor 1913: Der Dollar nach 1913: Aus &#8220;United States Note&#8221; mach &#8220;Federal Reserve Note&#8220;. Ring any bells? Euro Der €uro ist offizielles Falschgeld. Schulden veranschaulicht 500€-Scheine übereinander gestapelt ergibt [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://scratchbook.ch/2011/10/13/traumen-sie-noch-oder-wissen-sie-schon/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p>Ein amüsanter Vortrag über das Finanzsystem.</p><p>Ein paar Highlights:</p><h2>Dollar</h2><p>Der Dollar vor 1913:</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/US_5_1963_USN-618x259.jpg" alt="" title="US_$5_1963_USN" width="618" height="259" class="alignnone size-large wp-image-11212" /></p><p>Der Dollar nach 1913:</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/800px-5_28abf-618x262.jpg" alt="" title="800px-5_28abf" width="618" height="262" class="alignnone size-large wp-image-11213" /></p><p>Aus &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/United_States_Note">United States Note</a>&#8221; mach &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Federal_Reserve_Note">Federal Reserve Note</a>&#8220;. Ring any bells?</p><h2>Euro</h2><blockquote><p>Der €uro ist offizielles Falschgeld.</p></blockquote><h2>Schulden veranschaulicht</h2><p>500€-Scheine übereinander gestapelt ergibt einen Turm von 340km Höhe. Die Schulden der <a href="http://www.google.ch/search?q=brd+gmbh">Bundesrepublik Deutschland GmbH</a>.</p><p>Dafür bürgen müssen wir. Darum heisst es ja auch &#8220;Bürger&#8221;.</p><p>Wir machen das mit Geldscheinen. Das ist nur scheinbar vorhandenes Geld. Schein-Bargeld. Scheinbar-Geld.</p><p>Hihi. Geld zu drucken kostet nicht mal Geld.</p><h2>Sprache</h2><blockquote><p>Globalisierung. &#8220;Da kann man nichts machen.&#8221;</p><p>Das hat was mit Sprache zu tun. Es wird den Menschen abgewöhnt, in Alternativen zu denken, und das erste, was man versucht, ist den Gegenbegriff zu tilgen. Was ist das Gegenteil von Globalisierung? &#8230;<br /> Regionalwirtschaft und Protektionismus.</p><p>Aber wenn der Gegenbegriff noch nicht mal von der Sprache gedacht wird, weil er nicht gekannt wird &#8211; wie soll ich dann noch in einer Alternative denken?</p></blockquote><p>Das kommt mir doch verdammt bekannt vor. 1984. Neusprech.</p><blockquote><p>Je grösser mein Sprachschatz, desto grösser meine Fähigkeit zu denken.</p></blockquote><p><a href="http://scratchbook.ch/2009/08/20/neoanglizismus-20-das-schrecken-hat-einen-namen/">Hmm&#8230;</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/10/13/traumen-sie-noch-oder-wissen-sie-schon/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Die Occupy-Aktion zur Befreiung der Menschheit</title><link>http://scratchbook.ch/2011/10/11/die-occupy-aktion-zur-befreiung-der-menschheit/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/10/11/die-occupy-aktion-zur-befreiung-der-menschheit/#comments</comments> <pubDate>Tue, 11 Oct 2011 20:30:50 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Aktivitäten]]></category> <category><![CDATA[Bewusstsein]]></category> <category><![CDATA[Erfreulich]]></category> <category><![CDATA[Freie Informationen]]></category> <category><![CDATA[Nachdenklich]]></category> <category><![CDATA[Natur & Umwelt]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category> <category><![CDATA[Spirituelles]]></category> <category><![CDATA[The Moment Of Silence]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11204</guid> <description><![CDATA[Gestern Abend fand eine Versammlung der Vertreter verschiedener Gruppen statt, die an der Occupy Paradeplatz Aktion in Zürich am kommenden Samstag den 15. Oktober teilnehmen werden. Um 18:00 Uhr trafen sich die Interessierten im Volkshaus, um das gemeinsame Vorgehen zu besprechen. Es kamen so viele Leute, der reservierte Raum war brechend voll, zu klein und [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Abend fand eine Versammlung der Vertreter verschiedener Gruppen statt, die an der Occupy Paradeplatz Aktion in Zürich am kommenden Samstag den 15. Oktober teilnehmen werden. Um 18:00 Uhr trafen sich die Interessierten im Volkshaus, um das gemeinsame Vorgehen zu besprechen. Es kamen so viele Leute, der reservierte Raum war brechend voll, zu klein und es musste schnell ein grösserer Saal organisiert werden, was dann auch geschah. Dieses grosse Interesse ist ein gutes Zeichen und kündigt eine rege Teilnahme bei der Demo gegen die Bankster an.</p><p><img class="alignnone size-full wp-image-11205" title="OccupyWashington1" src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/OccupyWashington1.jpg" alt="" width="414" height="300" /></p><p>Anwesend waren viele verschiedene Gruppen des gesamten politischen Spektrums, auch Gewerkschaftler und Vertreter der Wahrheitsbewegung, die unterschiedliche Schwerpunkte haben. Es wurde aber deutlich, obwohl jede Gruppe andere Wege geht, war doch der gemeinsame Nenner, das Finanzsystem und die Macht die es über die Gesellschaft ausübt muss beendet werden. Einige Forderungen oder Slogans auf die sich alle einigten lauten:</p><ul><li>„Menschen statt Banken!“</li><li>„Für Menschen gegen Ausbeutung“</li><li>„Stopp Machtausbau!“</li><li>„Echte Demokratie Jetzt“</li><li>„Solidarität für Occupy Wall Street“</li><li>„Für mehr Gerechtigkeit“</li><li>„Gegen die Diktatur der Banken“</li><li>„Menschenwert statt Geldwert“</li><li>„Fahrt den Banken in die Parade“</li><li><strong>„Rettet Menschen, nicht Banken!“</strong> (zentraler Slogan)</li></ul><p>Darüber hinaus war man sich einig, die Demo muss friedlich verlaufen, die Teilnehmer sorgen vor Ort für Sicherheit; sie akzeptieren keine Gewalt, sondern sie unterbinden sie und zeigen ein deeskalierendes Verhalten.</p><p>Der Ablauf der Demo auf dem Paradeplatz soll wie folgt sein:</p><ul><li>Beginn 10:00 Uhr mit Open End</li><li>Um 13.00 Uhr findet die zentrale Kundgebung statt</li><li>Jeder kann nach Belieben Transparente mitbringen</li><li>Am Samstag soll beschlossen werden, wie die Besetzung weitergeht</li><li>Keine Organisation soll dominieren</li><li>Es soll ein Spiegelbild der gesamten Gesellschaft werden</li><li>Für die Besetzung Zelte und Schlafsäcke mitbringen</li></ul><p>Deshalb kommt alle und jeder und drückt eure Meinung über das Bankenkartell aus, über die Zentralbanken und das Geldsystem. Zeigen wir der Finanzelite, aber auch der Regierung, den Politikern und den Medien, wir lassen uns diese Ausbeutung nicht mehr länger gefallen. Wir sind die 99 Prozent und ohne uns läuft gar nichts.</p><p><img class="alignnone size-full wp-image-11206" title="OWSRevolution" src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/OWSRevolution.jpg" alt="" width="446" height="223" /></p><p>Die kleine Minderheit der Finanzverbrecher und ihre hörigen Lakaien müssen endlich merken, wir sind aufgewacht und werden uns wehren. Die Elite lebt nämlich völlig abgeschlossen in ihren Elfenbeintürmen und betrachten alles ausserhalb ihrer Sphäre als unwichtig oder nichtexistent. Die welche den Gott Mammon anbeten meinen, sie können mit Geld sich eine unbegrenzte Macht erkaufen und sind sicher vor dem Pöbel. Diese arrogante Einstellung müssen wir zum Einsturz bringen.</p><p>Die Meister des Geldes sind besessen von Gier und Profitstreben, egoistisch und selbstverliebt, dabei völlig taub und blind für das Leid und Elend welches sie der Menschheit antun. Was die Masse der Bevölkerung denkt und will ist ihnen scheiss egal. Regeln und Gesetze gelten für sie nicht und sie erpressen die gesamte Gesellschaft mit ihrem „too big to fail“. Die Politiker, die dieser Nötigung dauernd nachgeben und unser Steuergeld ihnen nachschmeissen, müssen wir klar signalisieren, das akzeptieren wir nicht mehr.</p><p><strong>Die Finanzverbrecher benehmen sich wie ein Schwarm Heuschrecken, fallen über Länder her und zerstören Arbeitsplätze, die Umwelt, ja die ganze Gesellschaft, rauben das gesamte Volksvermögen und hinterlassen verbrannte Erde. Sie sind für alle Kriege verantwortlich, für Tod und Zerstörung und meinen, der Planet gehört ihnen, kann man einfach zu ihrem Vorteil ausbeuten. Es muss ihnen endlich eine Lektion erteilt werden, jetzt ist Schluss damit.</strong></p><p>Einer der grössten Verbrecherorganisationen auf diesem Gebiet ist Goldman Sucks. Denn als Beispiel, diese Bank hat zuerst Griechenland mit Finanztricks dabei geholfen ihre Schulden zu verschleiern, damit das Land in den Euro-Raum eintreten kann. Dann haben sie eine enorme Schuldenwirtschaft mit diversen Finanz-Derivaten ermöglicht und die Griechen in die Überschuldung getrieben. Gleichzeitig haben sie mit Versicherungsgeschäften auf einen Bankrott des Landes gewettet und einen riesen Profit gemacht. Dann haben sie auch noch sich Sicherheiten in Form von Volksvermögen überschreiben lassen und für alle Transaktionen gigantische Gebühren kassiert.</p><p>Wenn die Griechen auf jemand wirklich Wut haben sollten, dann ist es auf die Chefetage von Goldman Sucks, die kriminellste Bank der Welt, und selbstverständlich auf ihre Regierung und Parlament, die das willentlich zugelassen haben und deshalb alle des Hochverrats schuldig sind. Aber Griechenland ist nur eines von vielen Beispielen, denn das passiert mehr oder weniger mit allen Ländern und die Finanzelite ist auf einer weltweiten Plünderungsorgie.</p><p>Durch die Occupy Wall Street Aktion und den weiteren Besetzungen in vielen Städten der USA, ist die Elite nach anfänglicher Ignorierung der Demonstrationen mittlerweile aufgeschreckt. Sie grübeln darüber nach, was die Menschen überhaupt wollen, was ist ihre Agenda, warum können sie nicht eine Liste ihrer Forderungen präsentieren? Was ist eigentlich los mit diesen Leuten? Warum protestieren sie überhaupt? Und warum funktioniert ihre ausgeklügelte Meinungsmanipulation durch die gekauften Medien und ihr „Brot und Spiele“ zur Beruhigung nicht mehr?</p><p>Dabei ist die Botschaft eigentlich ganz klar und mit einem Wort zu beschreiben, REBELLION! Die Demonstranten gehen nicht auf die Strasse und besetzen Plätze, um mit dem System zu kooperieren und darin zu agieren. Sie bitten und bettlen nicht mehr um Reformen des Systems, denn sie wissen, es ist durch und durch korrupt und eine Farce. Sie haben kein Vertrauen mehr in das System und in die politischen Parteien, die sie angeblich vertreten sollen. Die Protestierer haben realisiert, die Politiker am Ruder sind alle gekaufte Marionetten und dienen nur der Finanzoligarchie.</p><p>Es muss eine radikale Änderung her, ein Paradigmawechsel und die Masse will ihre Sklaventreiber abschütteln. Sie wissen, <strong>die Presse verkündet nicht ihre Sorgen und Nöte, sondern belächelt und verleumdet sie</strong>, ziehen sie in den Dreck und verteidigen den Status Quo. Deshalb umgehen sie die Massenmedien und schaffen ihre eigene Plattformen zur Meinungsäusserung. Für die Teilnehmer an der Bewegung ist es klar, sie wollen endlich wieder der Souverän sein und der Satz „alle Macht kommt vom Volk“ muss wieder Geltung haben, so wie es in den Verfassungen der meisten Staaten festgeschrieben ist, aber in der Praxis nicht mehr gilt.</p><p>Dieses Ziel kann aber die Machtelite nicht verstehen. Sie können sich den Tag nicht vorstellen, wenn wir wieder die Kontrolle über unser Leben zurückgewinnen. Die Elite meint und lässt uns schon seit jeher glauben, es ist ein Naturgesetz, dass nur sie die Führung sind und alles bestimmen, dass alles ihnen zu dienen hat, dass wir mit Krümeln zufrieden sein sollen und dass das geltende Finanzsystem so ewig weitergehn muss und permanent festgeschrieben ist.</p><p>Was die Elite noch nicht kapiert, diese Rebellion wird sich nicht wieder mit Lügen und leeren Versprechungen abspeisen lassen. Die weltweite Bewegung, die mit Protesten in Tunesien und auf dem Tahir Platz in Kairo begonnen hat, sich über Athen, Madrid, London und Tel Aviv verbreitete und jetzt in Amerika angekommen ist, wird nicht enden und im Sand verlaufen, sondern andauern, bis die Diktatur der globalen Konzerne gebrochen ist. Denn eines ist klar, die Elite benutzt die anonymen Megakonzerne, die über Staaten stehen und sich an keine nationalen Gesetze mehr halten, um ihre Macht auszuüben.</p><p><strong>Es sind die globalen Konzerne, als ihr verlängerter Arm mit ihrem Machtmissbrauch, welche die Arbeiter versklaven, die Ressourcen der Erde ausbeuten und die imperialen Kriege anzetteln. Es sind die Rüstungs-, Energie-, Pharma-, Chemie- und Finanzkonzerne welche die Regierungen einsetzen und kontrollieren. Und die Aufgabe der Medienkonzerne ist es das Volk abzulenken und in ihrer Meinung zu steuern.</strong> Sie schreiben die Gesetze, welche dann von den korrupten Parlamentariern abgesegnet werden und sie wollen, dass die souveränen Staaten verschwinden und in Unionen sich auflösen, damit sie ohne Hindernisse frei ihre kriminellen Geschäfte durchziehen können.</p><p>Was sie wollen ist eine Welt AG, eine faschistische Konzerndiktatur, in der es keine Staaten mehr gibt und auch keine Demokratie und Mitbestimmung. Es finden sowieso keine wirklichen Wahlen in den sogenannten westlichen Demokratien statt, sondern die Parteien sind wie wenn man nur zwischen Cola, Fanta und Sprite sich entscheiden kann, die gleiche andersfarbige Drecksbrühe mit Schwindeletikett von einem Hersteller, mehr gibt es nicht. Die einzige freie Entscheidung die man hat ist, welche Konsumartikel man kauft und das wird noch durch ihre Werbung gesteuert.</p><p>Seit Jahrzehnten wird uns vorgegaukelt, wir leben in einer freien Gesellschaft, weil wir Konsumtempel haben und ein Überangebot an Waren, dabei sind wir Insassen eines Gefangenenlagers. Unsere westliche Gesellschaft funktioniert wie auf einer Rinderfarm, wo die Kühe nicht im dunklen Stall eingesperrt werden, sondern etwas Auslauf zum Grasen haben. Und warum? Nicht weil die Besitzer tierlieb sind, sondern weil sie mehr Milch und besseres Fleisch dadurch bekommen. Das „Return on Investment“ ist besser.</p><p>Die angebliche Freiheit (Kapitalismus) die wir im Gegensatz zu einer offensichtlichen Diktatur (Kommunismus) geniessen hat nur einen Grund, wir funktionieren besser, sind motivierter und weniger aufsässig und man kann uns besser melken und schlachten. In den Augen der Elite sind wir nur Rindvieh und sie sind die Herdenbesitzer.</p><p>Die Frage lautete deshalb, wollen wir uns das länger gefallen lassen und widerstandslos hinnehmen? Wollen wir weiter tolerieren, wie die Finanzverbrecher einen Betrug und Diebstahl nach dem anderen abziehen und ungestraft davonkommen? Keiner wurde bisher für die Finanz- und Schuldenkrise zur Verantwortung gezogen. Im Gegenteil, die welche die kriminellen Taten begangen und das totale Chaos verursacht haben, sind diejenigen die von der Politik mit Billionen ausgestattet beauftragt werden es wieder zu richten. „Da habt ihr noch mehr Spielgeld für euer Kasino!“</p><p>Und wir zahlen die Rechnung mit noch mehr Staatsverschuldung und daraus folgenden Austeritätsmassnahmen, mit geringeren sozialen Leistungen, niedrigeren Löhnen, höheren Steuern und Inflation. <strong>Überall wird gespart, nur für Kriege, Polizeistaat und für die Bankenrettung ist immer genug Geld da.</strong> Mit der astronomischen Summe, welche die Zentralbanken und die Regierungen der Finanzelite bisher gegeben haben, plus mit den Kosten für die Angriffskriege, Sicherheitsmassnahmen und Geheimdienste, könnten wir in einem Paradies leben, jedem Bürger eine gratis Schul- und Berufsausbildung, Gesundheits- und Altersversorgung geben, und dazu noch eine menschengerechte Infrastruktur und gesunde Umwelt gestalten.</p><p>Deshalb müssen wir der Ausbeutung und Versklavung eine Ende setzen. Alle die eine gerechte Welt wollen, sollten am kommenden Samstag den 15. Oktober zu ihrer Occupy (hier Stadt eintragen) Demo kommen. Aber nicht nur das, nicht nur das eine Mal und das war’s, sondern permanent dranbleiben und weiter protestieren, besetzen und Präsenz zeigen. Setzen wir uns alle dabei zusammen und besprechen was wir anders haben wollen und wie es dazu kommen könnte, welche Schritte dazu notwendig sind.</p><p>Die Occupy-Aktion ist der Anfang einer weltweiten Massenbewegung zur Befreiung der Menschheit.</p><p>via <a href="http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/10/die-occupy-aktion-zur-befreiung-der.html">Alles Schall und Rauch: Die Occupy-Aktion zur Befreiung der Menschheit</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/10/11/die-occupy-aktion-zur-befreiung-der-menschheit/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>iLSD</title><link>http://scratchbook.ch/2011/10/10/ilsd/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/10/10/ilsd/#comments</comments> <pubDate>Mon, 10 Oct 2011 17:27:10 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Apple]]></category> <category><![CDATA[Bewusstsein]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11193</guid> <description><![CDATA[&#8220;LSD Was One of The Best Things I&#8217;ve Done in My Life.&#8221; -Steve Jobs Steve was hardly alone among computer scientists in his appreciation of hallucinogenics and their capacity to liberate human thought from the prison of the mind. Jobs even let drop that Microsoft&#8217;s Bill Gates would &#8220;be a broader guy if he had [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<h2>&#8220;LSD Was One of The Best Things I&#8217;ve Done in My Life.&#8221;</h2><p>-Steve Jobs</p><blockquote><p>Steve was hardly alone among computer scientists in his appreciation of hallucinogenics and their capacity to liberate human thought from the prison of the mind. Jobs even let drop that Microsoft&#8217;s Bill Gates would &#8220;be a broader guy if he had dropped acid once.&#8221;</p><p>Apple&#8217;s mantra was &#8220;Think different.&#8221;</p><p>Jobs did.</p><p>And he credited his use of LSD as a major reason for his success.</p></blockquote><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://scratchbook.ch/2011/10/10/ilsd/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p>Steve Jobs machte nie ein Geheimnis daraus. Der Apple-Gründer nahm allerlei Drogen: nicht nur Mari­huana, auch LSD. Und er lobte den positiven Einfluss von LSD auf seine Kreativität.</p><p><strong>Trips wichtig für Jobs</strong></p><p>2005 bezeichnete Jobs die Trips als ­eines der drei wichtigsten Dinge, die er in seinem Leben tat. Wären also iPhone und Co. gar nie entstanden, wenn sich der kreative Kopf nicht ab und zu LSD eingeworfen hätte? ­Genau das fragte sich auch Albert Hofmann. Der Schweizer Chemiker und LSD-Entdecker schickte im Februar 2007 einen handgeschriebenen Brief an den Apple-Chef.</p><p>Darin schreibt Hofmann: «Lieber Herr Jobs, ich habe aus den Medien erfahren, dass ­Ihnen LSD bei der Entwicklung von Apple-Computern und bei Ihrer persönlichen spirituellen Suche kreativ geholfen hat. Ich bin daran interessiert, mehr ­darüber zu erfahren, wie LSD nützlich für Sie war.»</p><p>Ein gros­ses Anliegen Hofmanns, der 1943 die halluzinogene Wirkung des Stoffes entdeckt hatte und dadurch weltberühmt wurde. Sein Brief an Jobs endet mit den Worten: «Ich hoffe, Sie helfen mir dabei, mein Sorgenkind in ein Wunderkind zu verwandeln.»</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/steve_jobs.jpg" alt="" title="steve_jobs" width="286" height="215" class="alignnone size-full wp-image-11194" /></p><p>Eigentlich sollten alle braven „Voll gegen Drogen“-Typen ihr iPhone für immer beiseite legen, weil dies nur ein Produkt illegaler Substanzen war, das sie ja verbieten wollen.</p><p>Entscheidend ist die Vision, die erst die Technologie erfand, die alles revolutionierte. Es waren keine Buchhalter, keine Securitys, keine Banker, keine Krawattenträger und Polizisten, sondern Freaks auf Drogen, die eine Idee hatten und als Looser die Chance hatten, diese zu verfolgen. Und Glück, dass sie dabei nicht von den Cops hochgenommen wurden.</p><p>Mutig ist es nicht, in einem Unternehmen einem Chef zu dienen und solange den Bückling zu machen, bis man selbst Chef wird. Mutig ist es, seinem Herz zu folgen – egal was alle sagen. Und machmal braucht es halt dazu Drogen, auch wenn Sie es nicht verstehen.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/10/10/ilsd/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Think different.</title><link>http://scratchbook.ch/2011/10/06/think-different/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/10/06/think-different/#comments</comments> <pubDate>Thu, 06 Oct 2011 05:56:07 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Apple]]></category> <category><![CDATA[Bewusstsein]]></category> <category><![CDATA[Zitate]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11165</guid> <description><![CDATA[An alle, die anders denken: Die Rebellen, die Idealisten, die Visionäre, die Querdenker, die, die sich in kein Schema pressen lassen, die, die Dinge anders sehen. Sie beugen sich keinen Regeln, und sie haben keinen Respekt vor dem Status Quo. Wir können sie zitieren, ihnen widersprechen, sie bewundern oder ablehnen. Das einzige, was wir nicht [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/10/think-different.png" alt="" title="think different" width="220" height="139" class="alignnone size-full wp-image-11166" /></p><p>An alle, die anders denken:<br /> Die Rebellen,<br /> die Idealisten,<br /> die Visionäre,<br /> die Querdenker,<br /> die, die sich in kein Schema pressen lassen,<br /> die, die Dinge anders sehen.<br /> Sie beugen sich keinen Regeln,<br /> und sie haben keinen Respekt vor dem Status Quo.<br /> Wir können sie zitieren, ihnen widersprechen, sie bewundern oder ablehnen.<br /> Das einzige, was wir nicht können, ist sie zu ignorieren,<br /> weil sie Dinge verändern,<br /> weil sie die Menschheit weiterbringen.<br /> Und während einige sie für verrückt halten,<br /> sehen wir in ihnen Genies.<br /> Denn die, die verrückt genug sind zu denken,<br /> sie könnten die Welt verändern,<br /> sind die, die es tun.</p><p>(Quelle: <a href="http://scratchbook.ch/2009/08/13/texteditapp/">TextEdit.app</a>)</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/10/06/think-different/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Sssshht &#8211; this is not happening!</title><link>http://scratchbook.ch/2011/09/30/sssshht-this-is-not-happening/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/09/30/sssshht-this-is-not-happening/#comments</comments> <pubDate>Fri, 30 Sep 2011 10:09:15 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Aktivitäten]]></category> <category><![CDATA[Bewusstsein]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11150</guid> <description><![CDATA[Wisst ihr, was gerade auf der Welt passiert? Die Wallstreet wurde besetzt. Seit Tagen. &#8220;Üh &#8211; wirklich? Stand gar nichts in der Zeitung&#8221; Bedauerlich. Da würden weitere Menschen auf &#8220;schlechte&#8221; Ideen kommen&#8230; ENDLICH geht&#8217;s los! Die Zeit ist da &#8211; wir sind nicht mehr allein. Revolution. Weltweit formieren sich Proteste. [Im Feed kann dieses Video [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/09/4kda9u-618x824.jpg" alt="" title="4kda9u" width="618" height="824" class="alignnone size-large wp-image-11152" /></p><p>Wisst ihr, was gerade auf der Welt passiert?</p><p><span id="more-11150"></span>Die Wallstreet wurde besetzt.</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/09/ymq7.jpeg" alt="" title="ymq7" width="450" height="243" class="alignnone size-full wp-image-11158" /></p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/09/6a7tpw.jpeg" alt="" title="6a7tpw" width="600" height="449" class="alignnone size-full wp-image-11153" /></p><p>Seit Tagen.</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/09/6n2n0s.jpeg" alt="" title="6n2n0s" width="600" height="450" class="alignnone size-full wp-image-11154" /></p><blockquote><p>&#8220;Üh &#8211; wirklich? Stand gar nichts in der Zeitung&#8221;</p></blockquote><p>Bedauerlich. Da würden weitere Menschen auf &#8220;schlechte&#8221; Ideen kommen&#8230;</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/09/6puobx.jpeg" alt="" title="6puobx" width="600" height="449" class="alignnone size-full wp-image-11155" /></p><p>ENDLICH geht&#8217;s los! Die Zeit ist da &#8211; wir sind nicht mehr allein. <a href="http://scratchbook.ch/2011/06/21/revolution/">Revolution.</a></p><p>Weltweit formieren sich Proteste.</p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://scratchbook.ch/2011/09/30/sssshht-this-is-not-happening/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p>Wisst ihr, wie ich mir grad vorkomme? Luke Skywalker. Han Solo. Chewbacca. Die Rebellen gegen das Imperium.</p><p>Feuer!</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/09/IonenkanoneFeuert-618x410.jpg" alt="" title="IonenkanoneFeuert" width="618" height="410" class="alignnone size-large wp-image-11159" /></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/09/30/sssshht-this-is-not-happening/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Goldschmied Fabian</title><link>http://scratchbook.ch/2011/09/29/goldschmied-fabian/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/09/29/goldschmied-fabian/#comments</comments> <pubDate>Thu, 29 Sep 2011 10:05:17 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Bewusstsein]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11148</guid> <description><![CDATA[Dieses Video habe ich schon mal gezeigt. Youtube zensiert, die Situation hat sich seither nicht gebessert. Wer wissen will, was wirklich in der Welt im Hintergrund passiert&#8230; Geld, Banken- und Zinssystem erklärt. Hier nochmal, in voller Länge: [Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Video <a href="http://scratchbook.ch/2009/12/27/warum-uberall-geld-fehlt/">habe ich schon mal gezeigt</a>. Youtube zensiert, die Situation hat sich seither nicht gebessert.</p><p>Wer wissen will, was wirklich in der Welt im Hintergrund passiert&#8230; Geld, Banken- und Zinssystem erklärt.</p><p>Hier nochmal, in voller Länge:</p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://scratchbook.ch/2011/09/29/goldschmied-fabian/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/09/29/goldschmied-fabian/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Sarif Industries</title><link>http://scratchbook.ch/2011/09/04/sarif-industries/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/09/04/sarif-industries/#comments</comments> <pubDate>Sun, 04 Sep 2011 19:12:38 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Bewusstsein]]></category> <category><![CDATA[Nachdenklich]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11119</guid> <description><![CDATA[[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.] [Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://scratchbook.ch/2011/09/04/sarif-industries/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p><span id="more-11119"></span>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://scratchbook.ch/2011/09/04/sarif-industries/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/09/04/sarif-industries/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>The Word &#8220;Hacker&#8221;</title><link>http://scratchbook.ch/2011/07/17/the-word-hacker/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/07/17/the-word-hacker/#comments</comments> <pubDate>Sun, 17 Jul 2011 13:14:39 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Bewusstsein]]></category> <category><![CDATA[Informatik]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11048</guid> <description><![CDATA[(Quelle) To the popular press, &#8220;hacker&#8221; means someone who breaks into computers. Among programmers it means a good programmer. But the two meanings are connected. To programmers, &#8220;hacker&#8221; connotes mastery in the most literal sense: someone who can make a computer do what he wants—whether the computer wants to or not. To add to the [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>(<a href="http://www.paulgraham.com/gba.html">Quelle</a>)</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/07/paulgraham_2147_17883771.jpeg" alt="" title="paulgraham_2147_17883771" width="410" height="114" class="alignnone size-full wp-image-11049" /></p><p>To the popular press, &#8220;hacker&#8221; means someone who breaks into computers. Among programmers it means a good programmer. But the two meanings are connected. To programmers, &#8220;hacker&#8221; connotes mastery in the most literal sense: someone who can make a computer do what he wants—whether the computer wants to or not.</p><p><span id="more-11048"></span>To add to the confusion, the noun &#8220;hack&#8221; also has two senses. It can be either a compliment or an insult. It&#8217;s called a hack when you do something in an ugly way. But when you do something so clever that you somehow beat the system, that&#8217;s also called a hack. The word is used more often in the former than the latter sense, probably because ugly solutions are more common than brilliant ones.</p><p>Believe it or not, the two senses of &#8220;hack&#8221; are also connected. Ugly and imaginative solutions have something in common: they both break the rules. And there is a gradual continuum between rule breaking that&#8217;s merely ugly (using duct tape to attach something to your bike) and rule breaking that is brilliantly imaginative (discarding Euclidean space).</p><p>Hacking predates computers. When he was working on the Manhattan Project, Richard Feynman used to amuse himself by breaking into safes containing secret documents. This tradition continues today. When we were in grad school, a hacker friend of mine who spent too much time around MIT had his own lock picking kit. (He now runs a hedge fund, a not unrelated enterprise.)</p><p>It is sometimes hard to explain to authorities why one would want to do such things. Another friend of mine once got in trouble with the government for breaking into computers. This had only recently been declared a crime, and the FBI found that their usual investigative technique didn&#8217;t work. Police investigation apparently begins with a motive. The usual motives are few: drugs, money, sex, revenge. Intellectual curiosity was not one of the motives on the FBI&#8217;s list. Indeed, the whole concept seemed foreign to them.</p><p>Those in authority tend to be annoyed by hackers&#8217; general attitude of disobedience. But that disobedience is a byproduct of the qualities that make them good programmers. They may laugh at the CEO when he talks in generic corporate newspeech, but they also laugh at someone who tells them a certain problem can&#8217;t be solved. Suppress one, and you suppress the other.</p><p>This attitude is sometimes affected. Sometimes young programmers notice the eccentricities of eminent hackers and decide to adopt some of their own in order to seem smarter. The fake version is not merely annoying; the prickly attitude of these posers can actually slow the process of innovation.</p><p>But even factoring in their annoying eccentricities, the disobedient attitude of hackers is a net win. I wish its advantages were better understood.</p><p>For example, I suspect people in Hollywood are simply mystified by hackers&#8217; attitudes toward copyrights. They are a perennial topic of heated discussion on Slashdot. But why should people who program computers be so concerned about copyrights, of all things?</p><p>Partly because some companies use mechanisms to prevent copying. Show any hacker a lock and his first thought is how to pick it. But there is a deeper reason that hackers are alarmed by measures like copyrights and patents. They see increasingly aggressive measures to protect &#8220;intellectual property&#8221; as a threat to the intellectual freedom they need to do their job. And they are right.</p><p>It is by poking about inside current technology that hackers get ideas for the next generation. No thanks, intellectual homeowners may say, we don&#8217;t need any outside help. But they&#8217;re wrong. The next generation of computer technology has often—perhaps more often than not—been developed by outsiders.</p><p>In 1977 there was no doubt some group within IBM developing what they expected to be the next generation of business computer. They were mistaken. The next generation of business computer was being developed on entirely different lines by two long-haired guys called Steve in a garage in Los Altos. At about the same time, the powers that be were cooperating to develop the official next generation operating system, Multics. But two guys who thought Multics excessively complex went off and wrote their own. They gave it a name that was a joking reference to Multics: Unix.</p><p>The latest intellectual property laws impose unprecedented restrictions on the sort of poking around that leads to new ideas. In the past, a competitor might use patents to prevent you from selling a copy of something they made, but they couldn&#8217;t prevent you from taking one apart to see how it worked. The latest laws make this a crime. How are we to develop new technology if we can&#8217;t study current technology to figure out how to improve it?</p><p>Ironically, hackers have brought this on themselves. Computers are responsible for the problem. The control systems inside machines used to be physical: gears and levers and cams. Increasingly, the brains (and thus the value) of products is in software. And by this I mean software in the general sense: i.e. data. A song on an LP is physically stamped into the plastic. A song on an iPod&#8217;s disk is merely stored on it.</p><p>Data is by definition easy to copy. And the Internet makes copies easy to distribute. So it is no wonder companies are afraid. But, as so often happens, fear has clouded their judgement. The government has responded with draconian laws to protect intellectual property. They probably mean well. But they may not realize that such laws will do more harm than good.</p><p>Why are programmers so violently opposed to these laws? If I were a legislator, I&#8217;d be interested in this mystery—for the same reason that, if I were a farmer and suddenly heard a lot of squawking coming from my hen house one night, I&#8217;d want to go out and investigate. Hackers are not stupid, and unanimity is very rare in this world. So if they&#8217;re all squawking, perhaps there is something amiss.</p><p>Could it be that such laws, though intended to protect America, will actually harm it? Think about it. There is something very American about Feynman breaking into safes during the Manhattan Project. It&#8217;s hard to imagine the authorities having a sense of humor about such things over in Germany at that time. Maybe it&#8217;s not a coincidence.</p><p>Hackers are unruly. That is the essence of hacking. And it is also the essence of Americanness. It is no accident that Silicon Valley is in America, and not France, or Germany, or England, or Japan. In those countries, people color inside the lines.</p><p>I lived for a while in Florence. But after I&#8217;d been there a few months I realized that what I&#8217;d been unconsciously hoping to find there was back in the place I&#8217;d just left. The reason Florence is famous is that in 1450, it was New York. In 1450 it was filled with the kind of turbulent and ambitious people you find now in America. (So I went back to America.)</p><p>It is greatly to America&#8217;s advantage that it is a congenial atmosphere for the right sort of unruliness—that it is a home not just for the smart, but for smart-alecks. And hackers are invariably smart-alecks. If we had a national holiday, it would be April 1st. It says a great deal about our work that we use the same word for a brilliant or a horribly cheesy solution. When we cook one up we&#8217;re not always 100% sure which kind it is. But as long as it has the right sort of wrongness, that&#8217;s a promising sign. It&#8217;s odd that people think of programming as precise and methodical. Computers are precise and methodical. Hacking is something you do with a gleeful laugh.</p><p>In our world some of the most characteristic solutions are not far removed from practical jokes. IBM was no doubt rather surprised by the consequences of the licensing deal for DOS, just as the hypothetical &#8220;adversary&#8221; must be when Michael Rabin solves a problem by redefining it as one that&#8217;s easier to solve.</p><p>Smart-alecks have to develop a keen sense of how much they can get away with. And lately hackers have sensed a change in the atmosphere. Lately hackerliness seems rather frowned upon.</p><p>To hackers the recent contraction in civil liberties seems especially ominous. That must also mystify outsiders. Why should we care especially about civil liberties? Why programmers, more than dentists or salesmen or landscapers?</p><p>Let me put the case in terms a government official would appreciate. Civil liberties are not just an ornament, or a quaint American tradition. Civil liberties make countries rich. If you made a graph of GNP per capita vs. civil liberties, you&#8217;d notice a definite trend. Could civil liberties really be a cause, rather than just an effect? I think so. I think a society in which people can do and say what they want will also tend to be one in which the most efficient solutions win, rather than those sponsored by the most influential people. Authoritarian countries become corrupt; corrupt countries become poor; and poor countries are weak. It seems to me there is a Laffer curve for government power, just as for tax revenues. At least, it seems likely enough that it would be stupid to try the experiment and find out. Unlike high tax rates, you can&#8217;t repeal totalitarianism if it turns out to be a mistake.</p><p>This is why hackers worry. The government spying on people doesn&#8217;t literally make programmers write worse code. It just leads eventually to a world in which bad ideas win. And because this is so important to hackers, they&#8217;re especially sensitive to it. They can sense totalitarianism approaching from a distance, as animals can sense an approaching thunderstorm.</p><p>It would be ironic if, as hackers fear, recent measures intended to protect national security and intellectual property turned out to be a missile aimed right at what makes America successful. But it would not be the first time that measures taken in an atmosphere of panic had the opposite of the intended effect.</p><p>There is such a thing as Americanness. There&#8217;s nothing like living abroad to teach you that. And if you want to know whether something will nurture or squash this quality, it would be hard to find a better focus group than hackers, because they come closest of any group I know to embodying it. Closer, probably, than the men running our government, who for all their talk of patriotism remind me more of Richelieu or Mazarin than Thomas Jefferson or George Washington.</p><p>When you read what the founding fathers had to say for themselves, they sound more like hackers. &#8220;The spirit of resistance to government,&#8221; Jefferson wrote, &#8220;is so valuable on certain occasions, that I wish it always to be kept alive.&#8221;</p><p>Imagine an American president saying that today. Like the remarks of an outspoken old grandmother, the sayings of the founding fathers have embarrassed generations of their less confident successors. They remind us where we come from. They remind us that it is the people who break rules that are the source of America&#8217;s wealth and power.</p><p>Those in a position to impose rules naturally want them to be obeyed. But be careful what you ask for. You might get it.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/07/17/the-word-hacker/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Make everything OK</title><link>http://scratchbook.ch/2011/07/12/make-everything-ok/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/07/12/make-everything-ok/#comments</comments> <pubDate>Tue, 12 Jul 2011 15:57:10 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Basteleien]]></category> <category><![CDATA[Bewusstsein]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11034</guid> <description><![CDATA[make-everything-ok.com]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/07/make-everything-ok.jpg" alt="" title="make-everything-ok" width="449" height="183" class="alignnone size-full wp-image-11035" /></p><p><a href="http://make-everything-ok.com/">make-everything-ok.com</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/07/12/make-everything-ok/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Das Fest der Sinne</title><link>http://scratchbook.ch/2011/07/05/das-fest-der-sinne/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/07/05/das-fest-der-sinne/#comments</comments> <pubDate>Tue, 05 Jul 2011 17:12:51 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Aktivitäten]]></category> <category><![CDATA[Bewusstsein]]></category> <category><![CDATA[Musik]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11021</guid> <description><![CDATA[Burning Mountain. Ein Goa-Festival mitten im Engadin. The Burning Mountain Festival is a 4 days experience of radical self expression and self commitment. The goal of the Festival is all about community and culture. It’s a social survival camp. As our social life is transforming more and more into a digital way, we want to [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/07/u_1464276_10.jpg" alt="" title="u_1464276_10" width="550" height="413" class="alignnone size-full wp-image-11032" /></p><p><a href="http://burningmountain.ch/burning-mountain/">Burning Mountain</a>. Ein Goa-Festival mitten im Engadin.</p><blockquote><p>The Burning Mountain Festival is a 4 days experience of radical self expression and self commitment. The goal of the Festival is all about community and culture. It’s a social survival camp. As our social life is transforming more and more into a digital way, we want to be able to connect and exchange and interact “offline” with each other. The Burning Mountain Festival is not about consuming, it is about participating. We believe that this peaceful interaction is best achieved through commitment and sharing. The unifying action is dancing. Therefore, music will always be a great part of our culture.</p><p>Anyone may be a part of Burning Mountain. We welcome and respect the stranger.</p><p>Burning Mountain encourages the individual to discover, exercise and rely on his or her inner resources.</p></blockquote><h2>Ankunft</h2><p>Es ist Nacht. Die umliegenden Berge reflektieren Licht und Schall, der dumpf durch das Tal dröhnt. Auf was lassen wir uns da ein? Eine Technoparty? Eigentlich nicht so mein Ding. Aber die Philosophie klingt toll und ich bin Fan von alternativen Festivals mit exotischen Erdlingen, wie <a href="http://scratchbook.ch/2010/08/13/woodstock-aus-metall/">letztes Jahr das Wacken</a>.</p><p>Aber im Gegensatz zum Wacken sind die Menschen bunter angezogen. Keine blutverschmierten Schädel, keine Schwerter, keine echte Gitarrenmusik. Sondern UV-aktive, bunte Dekorationen, Laseranlagen und synthetischer Sound erwartet uns. Willkommen im Wunderland.</p><p><span id="more-11021"></span>Das Zelt ist aufgestellt, wir setzen uns ans Lagerfeuer im Festivalgelände. Keine 10 Minuten vergehen, haut uns jemand an:</p><blockquote><p>Wanna buy some LSD? It&#8217;s good for you!</p></blockquote><p>Ääähm. <img src='http://scratchbook.ch/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /><br /> Ich habe nicht erwartet, dass das SOO schnell geht! <img src='http://scratchbook.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br /> Vermutet hab ich&#8217;s ja, dass _vielleicht_ jemand LSD oder andere Sachen dabei hat, wenn man sich durchfragt. Aber gleich 10min nach der Ankunft ein Angebot? Boah!</p><p>Vielen Dank. Vielleicht ein anderes mal.</p><p>An solchen Parties Substanzen angedreht bekommen ist so eine Sache. Lieber nicht. Wir haben unsere eigenen Sachen dabei, wo man weiss, was man hat.</p><p>Ich hab&#8217; ja mal erwähnt, dass ich nicht einfach auf Parties gehe und wahllos Sachen einwerfe. Wir sahen genug Leute, die das tun und dabei ziemlich übel aussahen.</p><p>Nope. Wir testen pro Nacht genau <em>eine</em> Substanz, wenn überhaupt. Diesmal mit dem Setting: Licht, Laser und Bum-Bum Musik.</p><h2>Erste Nacht</h2><p>Wir suchen ein ruhiges Plätzchen abseits vom Festival. Nur für denn Fall, dass wir Ruhe brauchen und lieber die Natur geniessen wollen. Die Dosis ist aber gering, und wir sind doch Neugierig, wie sowas in so einer Umgebung wirkt.</p><p>Es ist kalt. Zurück zum Zelt. Lockere Gespräche und milde Euphorie. Draussen wird&#8217;s langsam dunkel. Gehen wir raus?</p><p>Ich öffne den Zeltreissverschluss und tappe ins Halbdunkel. Blick zur Hauptbühne &#8211; BOAH! Dort funkelt es aber gewaltig! Die Laseranlagen und Scheinwerfer sind in Betrieb &#8211; sieht toll aus!</p><p>Mal hingehen und schauen. Es ist kalt. Wir gönnen uns erst noch einen warmen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chai">Chai</a> &#8211; ein Spitzengetränk; asiatischer Tee mit Milch, braunem Zucker, Kardamom, Zimt, Ingwer, Pfefferkörner und Nelken. Siehst du, lieber Rest-Der-Welt; ganz ohne Alkohol.</p><p>Weisst Du, wie mir das jetzt grad vorkommt? In dieser Kälte und bei der Musik und unter solchen Leuten fühle ich mich wie in einer Weltraumbar irgendwo auf <a href="http://jedipedia.de/wiki/Mos_Eisley">Mos Eisley</a>. Das ist zwar kein Eisplanet; aber es ist arktisch kalt hier draussen, und &#8216;Eis&#8217; kommt halt im Namen vor&#8230;</p><p>Als ob ich mich in einem Computerspiel befinde. Eine Spielwelt mit vielen Levels. Und die Leveldesigner haben das sehr schön hergerichtet. Da ist die Weltraumbar, wo sich der Abschaum des Universums zum unkomplizierten Klatsch trifft. Dort haben andere einen Kreis mit Fackeln aufgestellt und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=lYZF482EFec">duellieren sich mit Feuerschwertern</a>. An einem anderen Ort haben Händler Materialien von ihrem Heimatplaneten aufgestellt, die besonders schön im Schwarzlicht leuchten. Und da &#8211; da stehen viele Wesen auf einer Plattform und bewegen sich im Takt. Sie werden von vier Steuermännern auf einer erhöhten Plattform vorne angetrieben. Komm, da stehen wir jetzt auch rein!</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/07/u_1463872_10.jpg" alt="" title="u_1463872_10" width="550" height="309" class="alignnone size-full wp-image-11029" /></p><p>Alle stampfen gleichmässig im Takt. Als ob sie etwas antreiben, etwas fertigstellen müssen. Was wird das, wenn es fertig ist? Aber sie hören mich nicht. Sie machen einfach weiter. Schritt für Schritt &#8211; *bäm* *bäm* *bäm* *bäm*.</p><p>Ah jetzt weiss ich&#8217;s! Das ist eine intergalaktische Hovercraft-Plattform, die sich durch unbekanntes Terrain bewegt. Diese Leute müssen den Motor antreiben, die Steuermänner steuern das Gefährt und geben den Takt an. *Bäm* *bäm* *bäm* *bäm*. Manchmal kommen Unregelmässigkeiten auf dem Weg; Hindernisse müssen überwunden werden. Das Ganze tönt so:</p><p><a href="http://youtu.be/yjxz2aAyNFI?t=1m39s">http://youtu.be/yjxz2aAyNFI?t=1m39s</a></p><p>Okay. Ich verlasse die Landeplattform und begebe mich zur Feuerstelle. Rauch und Funken schlagen mir entgegen.</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/07/u_1463856_10.jpg" alt="" title="u_1463856_10" width="550" height="310" class="alignnone size-full wp-image-11027" /></p><p>Ums Feuer sind viele Sternenvölker versammelt. Die ganze Welt kommt hier in einer Runde zusammen &#8211; Chinesen, Japaner, Schwarze, Weisse, Grüne, Rote, Hippies, Hip-Hopper, Metalheads, Afrikaner, Südamerikaner, Engländer, Polen &#8211; einfach alle. Dieser Planet ist der Treffpunkt interdimensionaler Rassen und Kulturen.</p><p>Wie ein Rudel Wölfe, welche im Winter Wärme suchen, scharen sie sich ums Feuer. Niemand kümmert sich drum, woher jemand kommt, wie er aussieht oder wie er sich verhält. Man erfreut sich an der gegenseitigen Andersartigkeit.<br /> Und man kann einfach so mit den Leuten reden. Oder auch einfach so schweigen.<br /> Jemand hat eine Art Minigitarre im Mund eingespannt und spielt zum Beat der Musik mit. Hammer Stimmung. Jemand anders wickelt einen riesen Dampfhammer gefüllt mit Hanf (aka &#8220;Joint&#8221;) für die ganze Runde. &#8220;Boah, huere gross!&#8221; sage ich. &#8220;Isch jo au e grossi Rundi&#8221; bekam ich zur Antwort.</p><p>Und so verbringen wir noch eine Weile am Feuer in dieser heiligen Runde, bis wir müde werden und uns wieder in unsere Zelte begeben.</p><h2>Zweite Nacht</h2><p>Es dunkelt wieder ein. Zeit, einen Realitätsfilter zu aktivieren, um die Umgebung anders wahrzunehmen.</p><p>Wir stehen vor der Bühne und warten.</p><p>Irgendwie ist etwas anders. Ich kann nicht genau sagen was, aber etwas ist verändert. Nach einer Weile fällt es mir auf: Die Scheinwerfer leuchten in strahlenden Farben! Dieses Rot ist ja wirklich &#8211; rot! Und das satte Violett&#8230; Oder das Blau erst! Boah.<br /> Einzig die LEDs kommen mit ihrem kalten Licht üüüberhaupt nicht zur Geltung! Ich hoffe schwer, dass sich dieser LED-Schrott nicht durchsetzt.</p><p>Ich gehe weg von der Bühne, um die restliche Umgebung zu begutachten.</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/07/u_1463848_10.jpg" alt="" title="u_1463848_10" width="550" height="310" class="alignnone size-full wp-image-11024" /></p><p>Das hier ist ein Galaxienball, der im UV-Licht wunderschön erstrahlt. Fünf Minuten stehe ich regungslos da und starre dieses Prunkstück an. Und gleichzeitig muss ich feststellen, dass man das unmöglich fotografieren kann &#8211; die Farbwiedergabe findet ja im Kopf statt und würde auf dem Foto nicht anders aussehen als sie auch sonst aussieht. Also noch ein wenig geniessen!</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/07/u_1464275_10.jpg" alt="" title="u_1464275_10" width="550" height="413" class="alignnone size-full wp-image-11031" /></p><p>Ich gehe weiter. Die ganze Umgebung schimmert Orange vom Feuer. Der Stand mit dem UV-aktiven Ginggernillis leuchtet mir entgegen. Grünes Laserlicht von der Bühne funkelt an den Berg. Eine violette Laseranlage zündet in den Himmel. Die Scheinwerfer beleuchten den ganzen Hang rund ums Gelände. WOW! Jetzt verstehe ich, warum diese Parties immer so funkelnd und farbig sind &#8211; genau für Leute, die unter Einfluss von farbverändernden Psychedelika stehen. Das ganze Fest ist extra dafür eingerichtet und abgestimmt.</p><p>Wir gehen ins Tanzzelt. An den Wänden sind psychedelische Ölbilder aufgehängt, die im Schwarzlicht funkeln. Doch es wird gleich dunkel. Nebelmaschinen mötten alles zu. Die Lasershow beginnt!<br /> Ich stehe staunend und fast regungslos in der tanzenden Menge und bestaune das Laserfeuerwerk, welches mir da im Takt entgegenstrahlt. Grüne Tunnel, violette Röhren, blaue Wellen, gelbe Strahlen. Wir sind genau zum richtigen Zeitpunkt da.</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/07/u_1463852_10.jpg" alt="" title="u_1463852_10" width="550" height="413" class="alignnone size-full wp-image-11025" /></p><p>Nach einer Weile verlassen wir das Zelt wieder. Draussen lassen ein paar Leute selbstgebastelte Heissluftballons steigen; wie künstliche Sterne beleuchten sie den gesamten Himmel.</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/07/u_1464273_10.jpg" alt="" title="u_1464273_10" width="381" height="500" class="alignnone size-full wp-image-11030" /></p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/07/u_1463845_10.jpg" alt="" title="u_1463845_10" width="550" height="310" class="alignnone size-full wp-image-11022" /></p><p>Feuerartisten schwingen ihre Stäbe. Jeder macht irgendetwas und trägt dazu bei, für Licht und Stimmung zu sorgen.</p><p>Ich hätte nicht gedacht, dass es ein Fest gibt, welches die Sinne so tief berührt. Aber das ist genau die Philosophie: &#8220;Burning Mountain encourages the individual to discover, exercise and rely on his or her inner resources.&#8221;</p><p>Eine wunderbare Erfahrung. Und für mich eine Erkenntnis: Lärm und viele Menschen müssen nicht unbedingt ein schlechtes Setting sein&#8230;</p><p>Das ganze Fest verlief enorm friedlich. Kein Gepöbel, keine aggressiven Alk-Leichen, kein Geschrei auf dem Zeltplatz. Es ist wie am Wacken. Nur diesmal definitiv mit etwas mehr Woodstock-Feeling. <img src='http://scratchbook.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/07/05/das-fest-der-sinne/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Salutations Lulz Lizards,</title><link>http://scratchbook.ch/2011/06/20/salutations-lulz-lizards/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/06/20/salutations-lulz-lizards/#comments</comments> <pubDate>Mon, 20 Jun 2011 18:00:27 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Aktivitäten]]></category> <category><![CDATA[Bewusstsein]]></category> <category><![CDATA[Erfreulich]]></category> <category><![CDATA[Informatik]]></category> <category><![CDATA[Nachdenklich]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category> <category><![CDATA[Spirituelles]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=11001</guid> <description><![CDATA[As we&#8217;re aware, the government and whitehat security terrorists across the world continue to dominate and control our Internet ocean. Sitting pretty on cargo bays full of corrupt booty, they think it&#8217;s acceptable to condition and enslave all vessels in sight. Our Lulz Lizard battle fleet is now declaring immediate and unremitting war on the [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/06/lulz_logo-300x278.jpg" alt="" title="lulz_logo" width="300" height="278" class="alignnone size-medium wp-image-11008" /></p><p>As we&#8217;re aware, the government and whitehat security terrorists across the world continue to dominate and control our Internet ocean. Sitting pretty on cargo bays full of corrupt booty, they think it&#8217;s acceptable to condition and enslave all vessels in sight. Our Lulz Lizard battle fleet is now declaring immediate and unremitting war on the freedom-snatching moderators of 2011.</p><p><span id="more-11001"></span>Welcome to Operation Anti-Security (<a href="https://twitter.com/#!/search/%23AntiSec">#AntiSec</a>) &#8211; we encourage any vessel, large or small, to open fire on any government or agency that crosses their path. We fully endorse the flaunting of the word &#8220;AntiSec&#8221; on any government website defacement or physical graffiti art.</p><p><img class="alignnone size-medium wp-image-11004" title="ng1jx" src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/06/ng1jx-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></p><p>We encourage you to spread the word of AntiSec far and wide, for it will be remembered. To increase efforts, we are now teaming up with the Anonymous collective and all affiliated battleships.</p><p>Whether you&#8217;re sailing with us or against us, whether you hold past grudges or a burning desire to sink our lone ship, we invite you to join the rebellion. Together we can defend ourselves so that our privacy is not overrun by profiteering gluttons. Your hat can be white, gray or black, your skin and race are not important. If you&#8217;re aware of the corruption, expose it now, in the name of Anti-Security.</p><p>Top priority is to steal and leak any classified government information, including email spools and documentation. Prime targets are banks and other high-ranking establishments. If they try to censor our progress, we will obliterate the censor with cannonfire anointed with lizard blood.</p><p>It&#8217;s now or never. Come aboard, we&#8217;re expecting you&#8230;</p><p>History begins today.</p><p>Lulz Security,<br /> <a href="http://LulzSecurity.com/">http://LulzSecurity.com/</a></p><p>Support: <a href="http://www.mithral.com/~beberg/manifesto.html">http://www.mithral.com/~beberg/manifesto.html</a><br /> Support: <a href="http://www.youtube.com/user/thejuicemedia">http://www.youtube.com/user/thejuicemedia</a><br /> Support: <a href="http://wikileaks.ch/">http://wikileaks.ch/</a><br /> Support: <a href="http://anonyops.com/">http://anonyops.com/</a></p><p><img class="alignnone size-full wp-image-11002" title="anonymous_hacktivist_manifest" src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/06/anonymous_hacktivist_manifest.jpg" alt="" width="400" height="325" /></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/06/20/salutations-lulz-lizards/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> <item><title>Das normalisierte Drogenparadies am Ende Europas</title><link>http://scratchbook.ch/2011/06/16/das-normalisierte-drogenparadies-am-ende-europas/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/06/16/das-normalisierte-drogenparadies-am-ende-europas/#comments</comments> <pubDate>Thu, 16 Jun 2011 19:49:38 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Bewusstsein]]></category> <category><![CDATA[Natur & Umwelt]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=10993</guid> <description><![CDATA[In Portugal ist der Konsum aller Drogen seit zehn Jahren entkriminalisiert. Die Erfahrungen sind positiv. Weitgehend ignoriert von der europäischen Öffentlichkeit läuft in Portugal seit zehn Jahren ein denkwürdiges drogenpolitisches Experiment. Seit 2001 stehen der Erwerb und Gebrauch jedweder Droge zum persönlichen Vergnügen oder der Ruinierung der Persönlichkeit nicht mehr unter Strafe. Damals vermuteten Drogenexperten, [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/06/x134143736542484523-300x300.jpg" alt="" title="x134143736542484523" width="300" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-10999" /></p><p>In Portugal ist der Konsum aller Drogen seit zehn Jahren entkriminalisiert. Die Erfahrungen sind positiv.</p><p><em>Weitgehend ignoriert von der europäischen Öffentlichkeit läuft in Portugal seit zehn Jahren ein denkwürdiges drogenpolitisches Experiment. Seit 2001 stehen der Erwerb und Gebrauch jedweder Droge zum persönlichen Vergnügen oder der Ruinierung der Persönlichkeit nicht mehr unter Strafe. Damals vermuteten Drogenexperten, dass Portugal zum El Dorado des unkontrollierten Rausches werden würde. Die Realität sieht heute anders aus.</em></p><p><span id="more-10993"></span>Aber zunächst zur Vorgeschichte der drogenpolitschen Wende. In der portugiesischen Bevölkerung spielen der Genuss und Missbrauch illegaler Substanzen bis heute keine übermäßig große Rolle. Im Jahr 2001, dem Jahr der großen Reform, hatten nur 7,8 % der Bürger zwischen 15 und 64 jemals irgendeine psychoaktive Substanz probiert. In Großbritannien beispielsweise waren das im selben Jahr 34 %. Auf der anderen Seite gilt das Land als Einfallstour für allerlei Spezialitäten aus aller Welt, primär, um danach weiter transportiert zu werden. Kokain kommt aus Südamerika, Heroin aus Spanien, Haschisch aus Marokko, Marihuana aus Südafrika.</p><p>Ausgeprägt war seit den späten 80er Jahren allerdings der Heroinkonsum. Kurz vor der Jahrtausendwende hatte das Land zudem die höchste Quote an HIV-infizierten Drogennutzern in ganz Europa. Die Reform der Drogengesetze ist vor diesem Hintergrund zu sehen. Portugal suchte zum einen nach Möglichkeiten, den Kontakt zu den Konsumenten aufrecht zu erhalten, zum anderen nach Wegen abseits der üblichen Bestrafung.</p><p>Gesundheitsorientierung vor Strafe zu setzen, darüber wird in Portugal schon seit Mitte der 70er Jahre diskutiert. Die aktuelle Entkriminalisierung ist keine drogenpolitische Spielwiese akzeptanzverliebter Alt-68er, sondern eine Reaktion auf die fatalen Probleme mit AIDS. Es ging von Anfang an darum, mehr verelendete Heroinkonsumenten in Therapie zu bringen und zugleich Polizei und Gerichte zu entlasten. Darauf weist auch der Leiter der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht, Tim Pfeiffer-Gerschel, gegenüber Telepolis hin:</p><blockquote><p>Es gab über viele Jahre einen parteienübergreifenden Konsens, Drogenkonsum unter einer public health-Perspektive zu betrachten und gleichzeitig eine in sich geschlossene Politik und Strategie voranzutreiben, die sich innerhalb internationaler Rahmenbedingungen bewegt.<br /> -Tim Pfeiffer-Gerschel</p></blockquote><p>Seit dem 1. Juli 2001 steht nun der Erwerb und Gebrauch jedweder Droge zum persönlichen Vergnügen oder der Ruinierung der Persönlichkeit nicht mehr unter Strafe. Sie landen als Vergehen gegen die öffentliche Ordnung vor einem regionalen Gremium der CDT (Comissões para a Dissuasão da Toxicodependência). Dieses Gremium besteht aus einem Rechtsexperten, einem Sozialarbeiter und einem Arzt. Es kann durchaus Bußgelder verhängen oder die Mitarbeit in einem sozialen Dienst verordnen, primäres Ziel aber ist es, den Delinquenten, falls nötig, in eine therapeutische Maßnahme zu überführen.</p><p>In der Praxis dürfen Konsumenten nicht mehr als 10 Tagesdosen mit sich führen, das sind 0,1g Heroin, 0,1g Ecstasy, 0,2g Kokain oder 2,5g Cannabis. Überschreiten sie diese Menge, werden sie der normalen Gerichtsbarkeit überführt.</p><p><strong>Befürchtungen haben sich nicht bewahrheitet</strong></p><p>Nach Verabschiedung der neuen Gesetze zeigten sich die Vereinten Nationen entsetzt. Man malte das Bild vom florierenden Drogentourismus und sprach davon, dass damit die internationalen Drogenabkommen, die auch Portugal unterzeichnet hat, verletzt würden.</p><p>Dann, 2004, bereiste eine UN-Delegation aus Mitgliedern des International Narcotics Control Board[1] Portugal und fand erste Anzeichen dafür, dass sich das Land weder in eine dauerkiffende Hippie-Kommune noch in eine MDMA-lastige Rave-Party verwandelt hatte. Man brauchte ein paar Jahre, um den Schock zu verarbeiten, erst im Weltdrogenbericht 2009 kommt man für Portugal zu dem Schluss: &#8220;Es scheint, als hätten sich eine Reihe von drogenbezogenen Problemen verringert.&#8221;</p><p>Bislang herrscht auf nationaler wie internationaler Ebene viel Rauch, aber wenig Feuer in der Diskussion um die Möglichkeiten der rechtlichen Behandlung des Drogenkonsums. Dabei ist Portugal durchaus ein Exempel dafür, was passiert, wenn Menschen mit mehr oder weniger abstrusen Vorstellungen ihrer Freizeit- und Lebensgestaltung nicht mehr ob ihres Hobbys oder ihrer Krankheit behördlich verfolgt werden.</p><p>Seit Jahrzehnten werden in der drogenpolitischen Diskussion aber die alten Rivalen &#8220;Prohibition&#8221; und &#8220;Legalisierung&#8221; gegeneinander ausgespielt. Dabei bezweifelt heute kaum noch jemand, dass das eine mit dem liberalen Staat kaum vereinbar, das andere unter den Bedingungen der Konsumgesellschaft kaum funktionieren kann.</p><p><strong>Auch statistisch gesehen ist der Drogenkonsum-Dammbruch ausgeblieben</strong></p><p>Wie sieht es nun aus in Portugal? Ein paar Zahlen: Jedes Jahr landen rund 6.000 Fälle vor den landesweit 18 Gremien der CDT. 94 % davon sind Männer, 47 % sind zwischen 16-24 Jahre alt, 31 % zwischen 25-34. In fast allen Fällen ging es um Cannabis oder Heroin. Über 40 % der Fälle gehen auf das Konto der großstädtischen Distrikte von Lissabon und Porto.</p><p>Die portugiesischen Experten sind sich nahezu einig über den Erfolg der neuen Politik: Man hält es für gut, dass Drogenkonsumenten nicht mit der Polizei, den Gerichten oder gar dem Strafvollzug in Berührung kommen, sondern mit Experten, die den persönlichen Fall betrachten und aus einem Maßnahmenbündel entscheiden können. Das Kalkül scheint aufzugehen: Therapiebedürftige Dauerkonsumenten werden durch die CDTs an soziale Einrichtungen vermittelt, die vielen Gelegenheitskonsumenten aber, beispielsweise von Cannabis, werden in Ruhe gelassen. Rund 68 % aller vor den CDTs landenden Fälle werden eingestellt.</p><p>Interpretiert man die Statistiken weiter, scheint es, als ob der befürchtete Drogenkonsum-Dammbruch ausgeblieben ist. Zwischen 2001 und 2007 stieg in Portugal die Lebenszeitprävalenz (&#8220;hat jemals im Leben konsumiert&#8221;) für alle psychoaktiven Substanzen um 4,4 Prozentpunkte an, und zwar von 7,6 % auf 12,0 %. Dies kann einerseits als probierlustige Reaktion auf die als Freigabe empfundene Entkriminalisierung zurückgeführt werden. Autoren wie Caitlin Hughes und Alex Stevens, die die Effekte der Neuausrichtung in Portugal untersucht[2] haben, weisen darauf hin, dass auch in den Nachbarländern Spanien und Italien die Lebenszeitprävalenz in diesem Zeitraum angestiegen ist.</p><p>Insgesamt stieg der Konsum von illegalen Drogen in Portugal bis 2003 leicht an, um danach wieder abzufallen. Auch dieses Phänomen war allerdings in den Nachbarländern Spanien und Italien zu beobachten. Der problematische Konsum scheint dagegen sukzessive abgenommen zu haben. Zudem beruhigte sich die Szene in den Strafvollzugsanstalten, dort verringerte sich die drogenbezogene Kriminalität erheblich.</p><p>Aussagekräftiger als die Lebenszeitprävalenz ist ohnehin die Antwort auf die Frage, ob eine psychoaktive Substanz im letzten Monat eingenommen wurde. Die beliebteste illegale Droge, Cannabis, erlebte keinen Boom. 2001 hatten 2,4% der befragten Portugiesen sie im letzten Monat geraucht, dieser Wert hatte sich 2007, auch unter den jüngeren Konsumenten, nicht erhöht. Auch bei Ecstasy und den Amphetaminen und ebenfalls bei den legalen Mitteln Alkohol und Tabak blieben die Werte nahezu auf einem Niveau.</p><p>Glaubt man den Zahlen der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle EMDAA[3], hat sich der Zugang zu illegalen Drogen nicht vereinfacht. Der Bericht 2009 über die nationale Drogensituation in Portugal, der direkt bei der EBDD landet, kommen zu dem Schluss:</p><blockquote><p>Considering the legal status of drug use in Portugal it is interesting to realize that drug use did not increase among young people, but instead the trend seems to be in the direction of the decrease either in the number of users (prevalence) or in the intensity of use (lower level of intensive use-more than 20 times in last 12 months) among the users.</p></blockquote><p><strong>Von Portugal Entkriminalisierung lernen</strong></p><p>In Deutschland wird die kleine Revolution im Süden Europas weitgehend ignoriert. Weder Wissenschaft noch Parteien haben die drogenpolitische Moderne bislang thematisiert. Vielleicht auch, weil bei aller Zahlenspielerei unklar ist, in wie weit die Gesetze überhaupt Einfluss auf das Konsumverhalten haben. Kulturell bedingte Moden scheinen eine mindestens ebenso große Rolle zu spielen. Seit kiffende Gangsta-Rapper für viele Jugendliche nicht mehr die Leitkultur bilden, hat auch der Drang zum Bong erheblich nachgelassen. Nach Portugal ist allerdings klar, dass eine Entschärfung der Verfolgung nicht zu einem grundlegend anderem Konsumverhalten animiert.</p><p>So bleibt festzustellen, dass die portugiesische Reform den verelendeten Heroingebrauchern am meisten geholfen hat. Deren drogenbedingte Todesfälle gingen in Portugal signifikant zurück. Die zweite Erkenntnis: Der Begriff der &#8220;Entkriminalisierung&#8221; muss kein politisches Schreckgespenst sein, sondern könnte zukünftig eine Palette von Möglichkeiten beinhalten, wie rechtlich und kulturell mit den Gebrauchern und Genießern von illegalen Drogen umgegangen wird. Dafür allerdings müssten die politischen Akteure überhaupt den Gestaltungs- und die Wissenschaft den Forschungswillen aufbringen. Es wundert doch sehr, dass niemand sich aufmacht heraus zu kriegen, wie die Effekte einer Entkriminalisierung sauber zu messen sind.</p><blockquote><p>Insgesamt ist es wissenschaftlich enorm schwierig, kausale Effekte isolierter Bestandteile komplexer Strategien nachzuweisen, hierzu fehlen noch überzeugende methodische Konzepte.<br /> -Tim Pfeiffer-Gerschel</p></blockquote><p>Positiv sei, dass Portugal die Evaluation und daraus abzuleitende Anpassungen des Vorgehens zum Teil seiner Strategie gemacht habe. Damit sei gewährleistet, dass es in regelmäßigen Abständen eine kritische Betrachtung und Diskussion hinsichtlich des Status quo und der Veränderungen gibt. &#8220;Hier kann man sicherlich von Portugal lernen.&#8221;</p><p>Das nächste Experiment hat jedenfalls schon begonnen. In Tschechien steht seit Anfang 2010 der Besitz bestimmter Mengen Drogen nicht mehr unter Strafe, sondern gilt als Ordnungswidrigkeit. Wer bis zum 15 Gramm Marihuana, ein Gramm Kokain oder anderthalb Gramm Heroin bei sich trägt, landet nicht mehr vor dem Richter, muss aber mit einer Geldstrafe rechnen.</p><p>(<a href="http://www.heise.de/tp/artikel/34/34857/1.html">Quelle</a>)</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/06/16/das-normalisierte-drogenparadies-am-ende-europas/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Jürgen Elsässer und Oliver Janich @ Bilderberg 2011</title><link>http://scratchbook.ch/2011/06/16/jurgen-elsasser-und-oliver-janich-bilderberg-2011/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/06/16/jurgen-elsasser-und-oliver-janich-bilderberg-2011/#comments</comments> <pubDate>Thu, 16 Jun 2011 06:11:13 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Aktivitäten]]></category> <category><![CDATA[Bewusstsein]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=10995</guid> <description><![CDATA[Vortrag an der Anti-Bilderberg-Konferenz. A must-see! [Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Vortrag an der Anti-Bilderberg-Konferenz. A must-see!</p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://scratchbook.ch/2011/06/16/jurgen-elsasser-und-oliver-janich-bilderberg-2011/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/06/16/jurgen-elsasser-und-oliver-janich-bilderberg-2011/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Das System</title><link>http://scratchbook.ch/2011/06/13/das-system/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/06/13/das-system/#comments</comments> <pubDate>Mon, 13 Jun 2011 20:11:36 +0000</pubDate> <dc:creator>Daniel</dc:creator> <category><![CDATA[Bewusstsein]]></category> <category><![CDATA[Nachdenklich]]></category> <category><![CDATA[System]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=10984</guid> <description><![CDATA[Ich mag Worte, die mich zum Nachdenken anregen&#8230; [Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.] [Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.] Wir sind eine tote Generation &#8211; ohne Ideale, ohne Moral, ohne Helden, ohne Sinn und Zweck. Naja, ohne Sinn [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ich mag Worte, die mich zum Nachdenken anregen&#8230;</p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://scratchbook.ch/2011/06/13/das-system/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://scratchbook.ch/2011/06/13/das-system/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p><span id="more-10984"></span>Wir sind eine tote Generation &#8211; ohne Ideale, ohne Moral, ohne Helden, ohne Sinn und Zweck. Naja, ohne Sinn und Zweck nicht ganz: Der Sinn unserer Existenz ist schlichtweg die Existenz des Systems sicherzustellen. „Selbstverwirklichung“, „höheres Selbst“, „Erleuchtung“ sind nur Schlagworte einer nicht erreichbaren Wunschvorstellung!</p><blockquote><p>Was sind wir eigentlich?</p><p>Tja, keine Ahnung… Konsumenten?</p><p>So ist es! Wir sind Konsumenten… Wir sind Abfallprodukte der allgemeinen Lifestyle-Obsession. Mord, Elend, Verbrechen… Solche Sachen interessieren mich nicht. Mich interessieren vielmehr: All die Promi-Magazine. Und Fernsehen. Mit 500 Kanälen. Ein Namensschild auf meiner Unterhose. Aspartam, Viagra, Olestra.</p><p>Martha Stuart!</p><p>Scheiß auf Martha Stuart! Martha poliert das Messing auf der Titanic, es geht alles unter, Mann! Was geschissen auf deine… Sofa-Garnitur und auf die Strinege-Streifenmuster! Ich sage: Fühl dich nie vollständig. Ich sage: Schluss mit der Perfektion! Ich sage: Entwickeln wir uns. Lass die Dinge einfach laufen.</p></blockquote><p>Nachdem wir die ersten sechs Jahre unseres Lebens noch in gnädiger Ruhe verbringen konnten, geht es spätestens zur Einschulung schon los. „Ihr lernt fürs Leben und nicht für die Schule“ erzählen uns Lehrer und Eltern jahrelang- und mehr oder weniger haben sie recht. Wir lernen für ein Leben, in dem man nach „Schlüsselqualifikationen“ bewertet wird und nicht nach gesundem Menschenverstand. Eine humanistische Bildung findet in den modernen Anpassungsfabriken (Schulen) nicht statt. Es geht schlichtweg darum, so kompatibel für das System der Arbeit zu werden, wie möglich. Es geht NICHT darum ein selbstständig denkendes, verantwortungsbewusstes Individuum zu werden.<br /> Daher werden wir angepasst, getrimmt und mit sinnlosem Fachwerk gefüttert, um uns so gut wie möglich an die Anforderung der Arbeitsmaschinerie anpassen zu können.</p><p>Im nächsten Schritt kommt die Eingliederung in das System. Mit den angelernten Attributen von willenloser, sinnloser, moralfreier und stumpfer Pflichtsamkeit findet jedes Rädchen ein Platz im System. Sei es in der Produktion von Konsumgütern, in der Rodung und Vernichtung unseres Ökosystems, oder selbst im genialsten Radkasten des Systems. Hier hat sich das System nämlich ein Auffangbecken und einen Schutzmechanismus gegen seine Feinde und Ungereimtheiten geschaffen. Ein Millionen Menschenseelen verschlingendes Ungetüm, das einzig und allein dem Selbsterhaltungszweck dient: Die Bürokratie.</p><p>Unsere Arbeit besteht meist in einer stupiden Abfolge einstudierter Drills, die sich über unsere Standardarbeitszeit von 8,5 Stunden erstrecken. Nach dieser Stumpfsinnigkeit verschlägt es nach Hause…<br /> Fertig und abgearbeitet von der täglichen Opferung ans System sind wir meist viel zu müde und geschafft, um noch kreativ, aufrührerisch, erfinderisch agieren zu können. Wir sind so getrimmt worden, dass jede unsere Tätigkeiten eine Produktivität aufweisen muss. Alles andere sehen wir schon als Verschwendung unserer Zeit an.<br /> Ausgenommen natürlich Dinge, die uns der Propagandaapparat des Systems als Allheilmittel verspricht: KONSUM, Konsum und nochmals Konsum ist hier das Zauberwort: Wir brauchen natürlich immer die teuersten Marken. Egal, ob Kleidung, Möbel, Autos und selbst sinnlose Konsumartikel. Wie niedrig die Produktionskosten und der Realwert eigentlich ist, spielt für uns keine Rolle, solange ein bekannter Markenname darauf abgedruckt ist. (Ein sehr schlauer Trick des Systems, um uns etwas für mehr Wert zu verkaufen, als es eigentlich ist) Wir sind zu erwachsenen Ü-Ei Sammlern geworden, die ein Stück Plastik, welches einen Wert von 0,1 Cent hat, für 100 Euro zu handeln.</p><p>Dazu kommt das Fernsehen und die Medienwelt. Wie viele Stunden verbringt man sabbernd, nichts- denkenden vor der Flimmerkiste, ohne sich eine Stunde später noch an den eigentlich Inhalt des Gesehenen erinnern zu koennen. Das Fernsehen raubt unserer Generation den Willen und die Triebhaftigkeit. Gleichzeitig wirkt es als Progagandamaschine Nr.1 fuer das System!<br /> Minütlich wird uns gezeigt, was wir besitzen (konsumieren) müssen, um glücklich zu werden.<br /> Dies wird nicht nur auf subtil direkte Weise praktiziert, sondern auch durch sublime Nachrichten in Filmen, Werbespots und anderen Sendungen. Das hierbei auch gleich die jeweilig dominante Kriegstreibernation der Erde ihre Siegerpropaganda über die ganze Welt verstreut, möchte ich nur der Vollständigkeit halber ansprechen….</p><p>Meldet sich in unseren Körpern doch nach Jahren der unnatürlichen Betätigung doch mal ein evolutionärer Überlebenstrieb hat auch das System hierfür die perfekte Lösung gefunden! Will man nämlich eine Familie gründen, Kinder in die Welt setzen usw. wird man unweigerlich zum abhängigen Sklaven vom System. Um heutzutage ein Haus zu bauen, muss man sich bei seiner Bank des Vertrauens verschulden. Diese Schulden werden oft sogar noch an die nächste Generation weitergegeben. Grossartig gespart hat man sein Leben lang ja sowieso nicht, weil es viel zu viel zu konsumieren gab, oder man viel zu viele alternative Ablenkungen zum täglichen  Trott gebraucht hat.<br /> Natürlich verlangt die Bank auch Zinsen und so kann sich das Bankensystem immer weiter und weiter von seinen Zinsknechten ernähren.<br /> Auch für unseren Lebenspartner ist es ungemein wichtig eine(n) reiche(n) Ehemann/frau zu haben. So wird sichergestellt, dass der Nachwuchs auch gedeihen kann. Ob der Partner dabei durch seinen materiellen Erfolgsflug auf soziale Kompetenz verzichten muss, ist zweitrangig. Auf diese Weise hat das System eine doppelte Schnippe geschlagen. Man muss in den Konsumkreis einsteigen, um eine Familie zu gründen. Wenn man die Familie gegründet hat, muss man sie durch Aufwendungen die das System einem bietet, finanzieren. Dabei verschuldet man sich so weit, dass man auf keinen Fall aus dem System aussteigen kann. K.O!</p><p>Jetzt bleibt unserem arbeitswilligen Systemling natürlich nichts weiter übrig, als immer weiter den Sklaven zu spielen. Selbst wenn es ihm eines Tages klar wird, dass seine Existenz einen völligen Nullwert hat, kann er nicht aussteigen. Wo will er hin gehen? Was will er machen? Wie will er seine Lieben ernähren? Also versucht er sich so weit es geht abzulenken.<br /> Er pilgern sonntäglich ins Fussballstadium, um den Gott der Moral und der Werte, durch den Gott des Konsums und der Stumpfsinnigkeit zu ersetzen. Er betäubt sich mit so vielen Drogen, wie ihm zu Verfügung stehen und spielt weiter das Spiel des Systems- ein Spiel in den ihn seine Eltern geboren haben und in die er wieder neue Rädchen setzt, rein zur Steigerung der Produktivität und der Selbsterhaltung des Systems.</p><blockquote><p>Eine ganze Generation zapft Benzin, räumt Tische ab und schuftet als Schreibtischsklaven. Durch die Werbung sind wir heiß auf Klamotten und Autos, machen dann Jobs die wir hassen und kaufen dann Scheiße die wir nicht brauchen. Wir sind die Zweitgeborenen dieser Geschichte, Leute. Männer ohne Zweck, ohne Ziel. Wir haben keinen großen Krieg, keine große Depression. Unser großer Krieg ist ein Spiritueller. Unsere große Depression ist unser Leben. Wir wurden durch das Fernsehen in dem Glauben aufgezogen, dass wir alle mal Millionäre werden, Filmgötter, Rockstars. Werden wir aber nicht, und das wird uns langsam klar! Und wir sind kurz, ganz kurz vorm Ausrasten.</p></blockquote><blockquote><p>„Erst nachdem wir alles verloren haben, haben wir die Freiheit, alles zu tun.“<br /> -Tyler Durden</p></blockquote> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/06/13/das-system/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>3</slash:comments> </item> <item><title>Die Kunst der Täuschung</title><link>http://scratchbook.ch/2011/06/13/die-kunst-der-tauschung/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/06/13/die-kunst-der-tauschung/#comments</comments> <pubDate>Mon, 13 Jun 2011 15:33:04 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Bewusstsein]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=10964</guid> <description><![CDATA[Täuschung ist die effektivste Waffe. Alle Kriege basieren auf Täuschung. Mit der Unterstützung der breiten Masse ist es kein Problem, ein Land anzugreifen. Bin Laden &#8211; Irakkrieg ist ja nur ein Beispiel. Wer täuscht denn? Die Nachrichtenagenturen. Sie mögen zwar eine gewisse &#8216;Wahrheit&#8217; sagen &#8211; aber sie gewichten und verdrehen sie so, dass ein anderer [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/06/täuschung-b.jpg" alt="" title="täuschung-b" width="400" height="399" class="alignnone size-full wp-image-10967" /></p><p>Täuschung ist die effektivste Waffe. Alle Kriege basieren auf Täuschung.</p><p>Mit der Unterstützung der breiten Masse ist es kein Problem, ein Land anzugreifen. <em>Bin Laden &#8211; Irakkrieg</em> ist ja nur ein Beispiel.</p><p>Wer täuscht denn?</p><p>Die Nachrichtenagenturen. Sie mögen zwar eine gewisse &#8216;Wahrheit&#8217; sagen &#8211; aber sie gewichten und verdrehen sie so, dass ein anderer Eindruck entsteht. Und die Medien müssen nur noch den vorgefertigten Text kopieren und gestalten.</p><p>Ich habe das dieses Wochenende selbst erfahren. Wir sind ca. 200 Personen auf der Wiese vor dem Hotel der Bilderberger-Konferenz. Dann erfuhren wir, dass es in St. Moritz unten eine Kundgebung gibt; ca 12 Personen der JUSO. Am nächsten Tag ist in den Nachrichten zu lesen: <span id="more-10964"></span><br /><blockquote>Auf wenig Resonanz stiessen die Juso am Samstagnachmittag mit einer Gegenveranstaltung zur Bilderberg-Konferenz auf dem Dorfplatz von St. Moritz. Lediglich rund 50 Personen erschienen, um sich die Argumente von Juso-Präsident David Roth und seinen Genossen «für echte und transparente Demokratie» anzuhören.</p><p>Aktivisten bleiben unter sich<br /> Die Jungsozialisten kritisieren, dass «eine selbsternannte Elite» am Bilderberg-Treffen unter Ausschluss der Öffentlichkeit die wirtschaftlichen und politischen Weichen für die Zukunft stelle. Von den rund 200 vor dem Tagungshotel ausharrenden Aktivisten verschiedenster Gruppierungen, die in den Bilderberg-Teilnehmern eine geheime Weltregierung sehen, liess sich am Anlass der Juso niemand blicken. (<a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/protest_gegen_bilderberg-konferenz_mit_wenig_resonanz_1.10894721.html">Quelle</a>)</p></blockquote><p>PFFF &#8211; als ob die &#8220;JUSO&#8221; mit ihrer spontanen Kundgebung die Hauptdemonstration war! Und klar liess sich niemand von uns blicken &#8211; hier oben findet die Demo statt, nicht dort unten! Kommt doch hoch zu uns, wenn ihr genug Pepp und Ausdauer habt!</p><p>Jaja. Da finden sich spontan 12 Leute einer Partei, und das ist dann die offizielle Demo, von der berichtet wird. Wir sind ja nur die bösen Verschwörungsspinner&#8230;</p><p>Und welches Bild entsteht dann in den Köpfen der Leute?</p><blockquote><p>Politiker treffen sich in einem Hotel, die Juso hat ein paar Minütchen dagegen demonstriert, ist nicht weiter wichtig. Und jetzt zum Wetter.</p></blockquote><p>Okay &#8211; wir sind 200 Aktivisten. Aber immer noch viel viel zu wenig &#8211; schliesslich geht es hier um die Welt! Wir erahnen ungefähr, was hier gespielt wird. Wissen tun wir&#8217;s nicht genau, aber wir recherchieren und tragen Fakten zusammen. Wir mögen ein bisschen klarer, informierter und kritischer sein als die Mehrheit der mediengläubigen Bürger.<br /> Das Problem ist jetzt: Wie können wir machen, dass es mehr von uns gibt? Dass mehr Menschen aufwachen und selber anfangen zu recherchieren und zu hinterfragen? Wie können wir mehr Menschen ent-täuschen?</p><p>Die Leute wollen nicht enttäuscht werden. Ist ist halt mühsam, selber nach Informationen zu suchen, selber vor Ort zu sein. Es ist viel bequemer, wenn man ein Weltbild hat, wo man sich daran festhalten kann. Wo man mitreden kann und akzeptiert wird.</p><p>Unwissenheit ist ein Segen.</p><p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/06/vlcsnap-2011-06-13-17h25m14s212.png" alt="" title="vlcsnap-2011-06-13-17h25m14s212" width="300" height="170" class="alignnone size-full wp-image-10968" /></p><p>Aber ich garantiere euch: Nach der Gehirnwäsche kommt der Schleudergang.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/06/13/die-kunst-der-tauschung/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Botschaften an die Menschheit</title><link>http://scratchbook.ch/2011/06/13/botschaften-an-die-menschheit/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/06/13/botschaften-an-die-menschheit/#comments</comments> <pubDate>Mon, 13 Jun 2011 13:58:53 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Aktivitäten]]></category> <category><![CDATA[Bewusstsein]]></category> <category><![CDATA[Spirituelles]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=10965</guid> <description><![CDATA[[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://scratchbook.ch/2011/06/13/botschaften-an-die-menschheit/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/06/13/botschaften-an-die-menschheit/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Meinung</title><link>http://scratchbook.ch/2011/06/02/meinung/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/06/02/meinung/#comments</comments> <pubDate>Thu, 02 Jun 2011 16:45:05 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Bewusstsein]]></category> <category><![CDATA[Nachdenklich]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=10925</guid> <description><![CDATA[Seien wir ehrlich zu uns selbst. So werden wir geformt. Und wenn doch einmal eine Meinung geäußert wird, die den geltenden Moralvorstellungen widerspricht, dann ist dies die Meinung eines Rebellen, eines Ketzers oder eines Verschwörungstheoretikers – in jedem Fall eine Meinung, die uns Kopfschmerzen bereitet und für die wir keine Zeit übrig haben, insbesondere dann [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Seien wir ehrlich zu uns selbst. So werden wir geformt. Und wenn doch einmal eine Meinung geäußert wird, die den geltenden Moralvorstellungen widerspricht, dann ist dies die Meinung eines Rebellen, eines Ketzers oder eines Verschwörungstheoretikers – in jedem Fall eine Meinung, die uns Kopfschmerzen bereitet und für die wir keine Zeit übrig haben, insbesondere dann nicht, wenn diese Meinung unser Weltbild infrage stellt. Jenes Weltbild, mit dem wir aufgewachsen sind und in dem wir uns sicher fühlen.</p><p>[...]</p><p>Was wir als Wahrheit akzeptieren, entstammt dem, was wir als eine „offizielle Quelle“ bezeichnen: dem Bildungssystem und den täglichen Medien. Während diese „offiziellen Quellen“ über jede Beweislast erhaben zu sein scheinen, so muss der „Fantast“ mit seiner unkonventionellen Meinung alles „beweisen“. Wenn dies dann gelingt, schenkt man ihm dennoch keine Beachtung und zieht ihn ins Lächerliche.</p><p>[...]</p><p>Im Laufe der Zeit gewöhnen wir es uns ab, Fragen zu stellen, und fangen an, brav in der Maschinerie zu funktionieren. Und wenn man nach der Schule nach Hause kommt, dann steht dort der Fernseher. Die Fortsetzung des gleichen Prozesses.</p><p>Edward Bernays, ein Neffe von Sigmund Freud, schrieb 1928 in seinem Buch Propaganda:</p><blockquote><p>„Die bewusste und intelligente Manipulation des gängigen Habitus und der Meinung der Massen ist ein wichtiges Element einer demokratischen Gesellschaft. Diejenigen, die diesen unscheinbaren Mechanismus der Gesellschaft manipulieren, bilden eine unsichtbare Regierung, die die wahre regierende Kraft in unserem Land ist. Wir werden beherrscht, unser Verstand wird modelliert, unsere Geschmäcker werden geformt, unsere Ideen vorgegeben, und dies alles von Menschen, von denen wir noch nie gehört haben. In jedem Aspekt unseres täglichen Lebens, sei es in der Politik oder in geschäftlichen Angelegenheiten, in unseren Sozialverhalten oder unserem Begriff von Ethik, werden wir von dieser relativ kleinen Gruppe dominiert.“</p></blockquote><p><em>Auszug aus dem Buch <a href="http://www.amazon.de/Die-kommende-Transition-Zusammenbruch-gegenw%C3%A4rtigen/dp/9079680052">&#8220;Die kommende Transition&#8221;</a> &#8211; an dieser Stelle Danke an Daniel, der mir das Buch ausgeliehen hat <img src='http://scratchbook.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </em></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/06/02/meinung/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>10</slash:comments> </item> <item><title>Kurzfilm: Schwarz wie Milch</title><link>http://scratchbook.ch/2011/05/29/kurzfilm-schwarz-wie-milch/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/05/29/kurzfilm-schwarz-wie-milch/#comments</comments> <pubDate>Sun, 29 May 2011 19:44:23 +0000</pubDate> <dc:creator>Daniel</dc:creator> <category><![CDATA[Bewusstsein]]></category> <category><![CDATA[Filme]]></category> <category><![CDATA[Nachdenklich]]></category> <category><![CDATA[Kurzfilm]]></category> <category><![CDATA[Manipulation]]></category> <category><![CDATA[Medien]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=10922</guid> <description><![CDATA[Über die Beinflussung und Manipulation der Medien&#8230;.. [Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Über die Beinflussung und Manipulation der Medien&#8230;..</p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://scratchbook.ch/2011/05/29/kurzfilm-schwarz-wie-milch/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/05/29/kurzfilm-schwarz-wie-milch/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>3</slash:comments> </item> <item><title>Schwarz sagt man nicht!</title><link>http://scratchbook.ch/2011/05/29/schwarz-sagt-man-nicht/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/05/29/schwarz-sagt-man-nicht/#comments</comments> <pubDate>Sun, 29 May 2011 19:10:48 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Bewusstsein]]></category> <category><![CDATA[Nachdenklich]]></category> <category><![CDATA[Pfeifferisches Menschenfieber]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category> <category><![CDATA[Spirituelles]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=10918</guid> <description><![CDATA[Letzten Freitag war bei *Zwitscher* zu lesen, dass Obama den Patriot-Act verlängert hat. Obwohl das Hologramm Bin Laden jetzt ja offiziell tot ist. Meine spontane Reaktion: Genau. Scheiss Hampelmann, der ist ja gleich wie alle anderen Präsidenten. Von wegen &#8220;CHAAANGE, yes we can&#8221; &#8211; pfff. Meine Erkenntnis daraus: Ein Neger ist nicht ein besserer Präsident. [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Letzten Freitag war bei <a href="https://twitter.com/">*Zwitscher*</a> zu <a href="https://twitter.com/anon2060/status/73979469962022912">lesen</a>, dass Obama den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/USA_PATRIOT_Act">Patriot-Act</a> verlängert hat. Obwohl das Hologramm Bin Laden jetzt ja offiziell tot ist.</p><p>Meine spontane Reaktion: Genau. Scheiss Hampelmann, der ist ja gleich wie alle anderen Präsidenten. Von wegen &#8220;CHAAANGE, yes we can&#8221; &#8211; pfff.</p><p><a href="https://twitter.com/claudehohl/status/73981956924256256">Meine Erkenntnis</a> daraus:</p><blockquote><p>Ein Neger ist nicht ein besserer Präsident.</p></blockquote><p>Womit ich sagen will, dass alle, die daran glaubten, dass ein Mensch, nur weil er eine andere Hautfarbe hat, eine Veränderung bringen würde &#8211; dass dem nun nicht so ist. Es geht genau gleich weiter. Dasselbe in <del datetime="2011-05-29T17:12:34+00:00">Schwarz</del> Grün.</p><p>Und dann hallte ein Aufschrei durch die Twitter-Timeline.</p><p>Das würde ja gar nicht gehen, ich hätte mich nicht nur leicht im Ton vergriffen und einer meiner Mitleser verliess mich spontan. Jemand, der von sich selbst schreibt:</p><blockquote><p>&#8220;Querdenker. Meinen schwarzen Humor versteht nicht jede/r&#8221;</p></blockquote><p>Nun gut.</p><p>Also, liebe Querdenker mit stark pigmentiertem Humor: Was bitte ist am Begriff &#8220;Neger&#8221; so schlimm? Ich verwende den seit Jahren, ich verband damit niemals etwas Negatives.<br /> &#8220;Neger&#8221; bezeichnet schlicht und einfach &#8220;Menschen mit schwarzer Hautfarbe&#8221;.</p><p>Es gibt Leute, die tragen Schwarze Kleider. Man nennt sie &#8220;Metalheads&#8221;.<br /> Es gibt Leute, die haben weisse Haare. Man nennt sie &#8220;Blonde/Blondinen&#8221;.</p><p>Jeder passt in viele Schubladen und Bezeichnungen. Aber mein Gott &#8211; eine solche Bezeichnung allein macht doch noch keinen Menschen aus! Claude zum Beispiel, der passt gut in die Schublade der <a href="http://scratchbook.ch/2011/03/21/was-ist-ein-exzentriker/">Exzentriker</a> und in die der <a href="http://scratchbook.ch/2010/09/13/der-nerdfaktor-oder-ich-bin-nicht-so-wie-ihr/">Nerds</a>. Und bestimmt noch ganz viele Weitere, die es gar noch nicht gibt.</p><p>Ich kann meinen Charakter genau so wenig ändern wie ein Neger seine Hautfarbe ändern kann. Aber warum macht ihr bei &#8220;Neger&#8221; so einen Aufstand, und bei &#8220;Nerd&#8221; nicht?</p><p>Ich habe ein wenig recherchiert. Ah ja, es gibt da noch das <em>Ministerium für Neusprech&#8230;</em></p><blockquote><p> Im Rahmen der politischen Korrektheit und planmäßigen Volksverdummung ist es heutzutage leider nicht mehr erwünscht die Dinge beim Namen zu nennen. War der Begriff Neger früher durchaus ein geläufiger Begriff (10 kleine Negerlein, Negerkuß, etc.), hat das Ministerium für Neusprech diesen Begriff in den letzten Jahren derart negativ belegt, daß jeder, der es heutzutage wagt diesen Begriff auch nur anzudeuten von den Medien direkt als Neonazi oder Rassist diffamiert wird. Was für diese zweifelsohne eine Beleidigung ist dürfte für andere Menschen durchaus ein Kompliment sein, hebt es einen doch von den demokratischen Quacksalbern und gutmenschlichem Gesocks ab, selbst wenn man sich mit diesen Begriffen nicht identifiziert. <em>(<a href="http://www.nonkonformist.net/3816/wien-neger-gesucht/">Quelle</a>)</em></p></blockquote><p>Ich sehen schon wo das hinführt.</p><blockquote><p> <strong>Zum Begriff „Neusprech“</strong><br /> „Neusprech“ bezeichnet die vom herrschenden Regime vorgeschriebene, künstlich veränderte Sprache. Das Ziel dieser Sprachpolitik ist es, die Anzahl und das Bedeutungsspektrum der Wörter zu verringern, um die Kommunikation der Bevölkerung in enge, kontrollierte Bahnen zu lenken. Damit sollen sogenannte Gedankenverbrechen unmöglich werden. Durch die neue Sprache bzw. Sprachregelung soll die Bevölkerung so manipuliert werden, dass sie nicht einmal an Aufstand denken kann, weil ihr die Worte dazu fehlen. <em>(<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neusprech">Quelle</a>)</em></p></blockquote><p>Oh my dear&#8230; Man darf bald nicht mehr sagen was man denkt. Man darf die Dinge nicht mehr so bezeichnen, wie sie sind. Diese Gesellschaft möchte sich politisch korrekt ausdrücken, damit die Sprache aufgeweicht und z.B. Gesetzestexte leichter durchgeboxt werden können. Wir sollen die Absicht dahinter nicht mehr sehen dürfen.</p><p>&#8220;Nachrichtendienst&#8221; tönt besser als &#8220;Spionagebüro&#8221;.<br /> &#8220;Terrorismusbekämpfung&#8221; tönt besser als &#8220;Aktion Freiheitsberaubung&#8221;.</p><p>Aber da macht der Claude nicht mit. Er wird weiterhin Banane sagen, wenn er eine Banane sieht. Er wird Zimtstern sagen, wenn er einen Zimtstern isst. Er wird sich nicht bemühen, seine Texte künstlich aufzublähen, nur um politisch korrekt zu sein. Er hält seine Texte eifach und ist politisch inkorrekt. Er schreibt FUCK YOU wenn ihn etwas stört.</p><p>FUCK YOU!</p><p><img alt="" src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2010/09/mut4.jpg" class="alignnone" width="223" height="1033" /></p><p><img alt="" src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2010/09/mut5.jpg" class="alignnone" width="800" height="193" /></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/05/29/schwarz-sagt-man-nicht/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Die Wahrnehmung der Realität</title><link>http://scratchbook.ch/2011/05/18/die-wahrnehmung-der-realitat/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/05/18/die-wahrnehmung-der-realitat/#comments</comments> <pubDate>Wed, 18 May 2011 20:09:05 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[42]]></category> <category><![CDATA[Bewusstsein]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=10914</guid> <description><![CDATA[Dieser Punkt ist nicht da, wenn du nicht hinschaust. Schau mal weg. Gell? Der Punkt hat nämlich eine gewisse Intelligenz eingebaut. Er weiss genau, wann du schauen wirst, und zack &#8211; ist er wieder sichtbar. Was er wohl tut, wenn du nicht schaust? Denkst du, er ist immer noch genau so da wie dann, wenn [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/05/point.png" alt="" title="point" width="327" height="225" class="alignnone size-full wp-image-10915" /></p><p>Dieser Punkt ist nicht da, wenn du nicht hinschaust.</p><p>Schau mal weg.</p><p>Gell?</p><p><span id="more-10914"></span>Der Punkt hat nämlich eine gewisse Intelligenz eingebaut. Er weiss genau, wann du schauen wirst, und zack &#8211; ist er wieder sichtbar.<br /> Was er wohl tut, wenn du nicht schaust? Denkst du, er ist immer noch genau so da wie dann, wenn du ihn anschaust? Neein! Der macht allerhand krumme Sachen. Er blinkt. Er wird viereckig. Er streckt dir die Zunge raus.</p><p>Du kannst nicht beweisen, dass er das alles nicht tut!</p><p>Der einzige Beweis, der einzige Ort, wo er so ist wie beim letzten mal anschauen, ist in deinem Kopf. Die Intelligenz des Punktes ist dein Kopf. Der Kopf formt die Welt. Irrsinnig, nicht wahr?</p><p>Alles, was momentan um dich herum passiert, nimmst du über deine Sinne wahr. Der ganze Rest, der Rest der Welt, entsteht im Kopf. Uiii.. Das hat Auswirkungen!</p><p>Und wie sieht der Rest der Welt aus? Das, was dein Kopf sich so formt? Wie entsteht das? Durch Wahrnehmung. Erinnerung. Aus früheren Wahrnehmungen.</p><p>Es gibt Hilfsmittel, die uns dabei helfen sollen, den &#8220;Rest der Welt&#8221; wahrzunehmen. Fernseher. Radio. Internet. Berichte von Freunden. Bücher. Bilder.</p><p>Die Zwillingstürme in New York stehen imfall noch. Weil: Du hast sie ja nicht mit eigenen Augen einstürzen sehen.<br /> Oder aber: Es gibt gar keine Zwillingstürme. Das war doch nur ein Film! Ich war noch nie in New York, ich weiss nicht wie es da wirklich aussieht.</p><p>Europa ist eine Insel und danach kommt ein riesiger Wasserfall.<br /> Google Earth, alle Karten, Reiseberichte von anderen Leuten, Luftaufnahmen &#8211; was, wenn die alle kollektiv die gleiche Lüge erzählen würden?</p><p>Ich bastle mir mein &#8220;Rest-der-Welt-Bild&#8221; aus diesen Bruchstücken von externen Quellen wie Fernsehen und Zeitung zusammen. Wenn die Lügen &#8211; dann lügt auch das Rest-der-Welt-Bild. Diese äusseren Quellen haben eine unglaubliche Macht: Sie formen unser Weltbild. Wir merken es nicht einmal mehr&#8230;</p><p>Wie definierst Du &#8220;Wahrheit&#8221;? Das, was alle berichten? Oder das, was ist?<br /> Und wie findet man heraus, &#8220;was ist&#8221;? Ab wann glauben wir etwas? Wo ist der Schwellwert?</p><p>Hm.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/05/18/die-wahrnehmung-der-realitat/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Diagramm: Welche Methode regt welches Chakra an?</title><link>http://scratchbook.ch/2011/04/25/diagramm-welche-methode-regt-welches-chakra-an/</link> <comments>http://scratchbook.ch/2011/04/25/diagramm-welche-methode-regt-welches-chakra-an/#comments</comments> <pubDate>Mon, 25 Apr 2011 20:20:48 +0000</pubDate> <dc:creator>Claude</dc:creator> <category><![CDATA[Bewusstsein]]></category> <category><![CDATA[Magie & Mystik]]></category> <category><![CDATA[Spirituelles]]></category><guid isPermaLink="false">http://scratchbook.ch/?p=10895</guid> <description><![CDATA[Mönche und Yogis machen durch ihr jahrelanges meditieren eigentlich nichts anderes als wir: Sie regen bestimmte Chakras zur Aktivität an, um dann Erfahrungen zu machen und Inspirationen zu erhalten. Nur dass wir nicht jahrelang meditieren. Wir Psychonauten sind schon verdammte Cheater]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/04/chakra-chacra-schakra-colors-signs-circuits-drugs-lsd-marijuana-mdma-psilocybin-psilocibin-mescaline-meskalin-ketamine-yoga-circuit.jpg"><img src="http://scratchbook.ch/wp-content/uploads/2011/04/chakra-chacra-schakra-colors-signs-circuits-drugs-lsd-marijuana-mdma-psilocybin-psilocibin-mescaline-meskalin-ketamine-yoga-circuit-618x798.jpg" alt="" title="chakra-chacra-schakra-colors-signs-circuits-drugs-lsd-marijuana-mdma-psilocybin-psilocibin-mescaline-meskalin-ketamine-yoga-circuit" width="618" height="798" class="alignnone size-large wp-image-10896" /></a></p><p>Mönche und Yogis machen durch ihr jahrelanges meditieren eigentlich nichts anderes als wir: Sie regen bestimmte Chakras zur Aktivität an, um dann Erfahrungen zu machen und Inspirationen zu erhalten.</p><p>Nur dass wir nicht jahrelang meditieren. Wir Psychonauten sind schon verdammte Cheater <img src='http://scratchbook.ch/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':P' class='wp-smiley' /></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://scratchbook.ch/2011/04/25/diagramm-welche-methode-regt-welches-chakra-an/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> </channel> </rss>
