Finger weg von Ritalin!

Selbstversuch mit Ritalin. Ein Freund von mir meinte, da geht man ab wie ein Zäpfli beim schaffen. Konzentration pur und Leistung 150%.
Ich habe ja schon so einiges im Internetz über dieses Zeug gelesen. Darüber positiv eingestellt bin ich nicht. Und das wird sich auch sehr bald bestätigen…
Builders of the Adytum

Es war schwierig, sich dieses Osterwochenende zu entscheiden, wohin man gehen soll. Die Demoscene trifft sich in Saarbrücken auf einer Demoparty. In Basel finden sich Hacker, Geeks und Nerds zum Easterhegg ein. Ein Zug fährt nach Hogwarts; Jediritter treffen sich auf Coruscant; und die Mitglieder der Mysterienschule B.O.T.A. treffen sich in Spanien, in der Nähe von Madrid, in El Escorial.
Bei so viel Überangebot an exzentrischen Anlässen entscheidet die Seltenheit, in der diese stattfinden. Demoparties gibt’s ein paar pro Jahr. Chaostreffs und Hackerkongresse weniger. Ein europäisches Treffen mit B.O.T.A.-Mitgliedern nur alle drei Jahre. Ich gehe nach Madrid.
Deren Lehren studiere ich nun schon fast zwei Jahre. Sah nie wirklich, wer dahinter steckt; geschweige denn andere Menschen, die dasselbe tun. Es ist an der Zeit, das herauszufinden.
How to exit the matrix
Voila: Wie angekündigt, das Geheimdokument aus dem Deepweb in voller Länge. [mehr...]
Banksy on advertising

People are taking the piss out of you everyday. They butt into your life, take a cheap shot at you and then disappear. They leer at you from tall buildings and make you feel small. They make flippant comments from buses that imply you’re not sexy enough and that all the fun is happening somewhere else. They are on TV making your girlfriend feel inadequate. They have access to the most sophisticated technology the world has ever seen and they bully you with it. They are The Advertisers and they are laughing at you.
You, however, are forbidden to touch them. Trademarks, intellectual property rights and copyright law mean advertisers can say what they like wherever they like with total impunity.
Fuck that. Any advert in a public space that gives you no choice whether you see it or not is yours. It’s yours to take, re-arrange and re-use. You can do whatever you like with it. Asking for permission is like asking to keep a rock someone just threw at your head.
You owe the companies nothing. Less than nothing, you especially don’t owe them any courtesy. They owe you. They have re-arranged the world to put themselves in front of you. They never asked for your permission, don’t even start asking for theirs.
- Banksy
Menschen auf der Suche nach der Wahrheit
Wenn es ein Netz gibt, wo Menschen anonym über ALLES schreiben können, was sie nur wollen – was denkt ihr, was schreiben sie?
Weit gefehlt.
The Substance

By coincidence rather then by design the swiss chemist Albert Hofmann makes a sensational discovery in the spring of 1943. He realizes that he is dealing with a powerful molecule that will have an impact not only on the scientific world. THE SUBSTANCE – is an investigation into our troubled relation with LSD. Told from its beginnings until today.
In 1943, the year in which the first A-bomb was built, Albert Hofmann discovered LSD – a substance that was to become an A-bomb of the mind. Fractions of a milligram are enough to turn our framework of time and space upside down.
[...]
The psychedelic drug seemed to be tailor-made for dropouts of the affluent society: the hippies, the protest movement – the counterculture. LSD as the fuel of the rebellion? As a source of free thinking that lead even to the development of an independent, groundbreaking computer technology? The drug apostle Timothy Leary proclaimed his famous line of “Turn on, tune in, drop out!” and hundreds of thousands followed him into a true LSD euphoria.
[...]
Albert Hofmann’s legacy: looking back to the 20th Century and looking ahead to the new developments related to LSD… and perhaps also a look at ourselves.
TEDx Vancouver – Transformational Festivals

Jeet Kei Leung nimmt uns mit auf eine Reise durch die Welt und die Erfahrungen psychedelischer Festivals. Siehe auch: Das Fest der Sinne.
There is an emergence of a new type of spiritual culture in this festivals. A spiritual culture, completely uninterested in charismatic leaders, dogmas or doctrine. Where ritual does not require that we surrender our autonomy as critical thinking individuals. But instead, arises as the shared acknowledgment and honoring of our sacred experience together.
Rückblick. Einblick. Ausblick.
Logbucheintrag für das Jahr 2011
Rückblick.
Ein Blick aufs Inhaltsverzeichnis. Viel Magie. Experimente mit bewusstseinserweiternden Substanzen. Festivals. Konzerte. Die Bilderberger-Konferenz in der Schweiz. Menschenkatastrophen. Hacks. Überlegungen zur Gesellschaft. Zu Naturgesetzen. Neue Freundschaften. Höhen und Tiefen. Revolutionen. Und eine neue Bewegung wirft Licht auf diese Welt: Occupy. So langsam schwappen die Gedanken, die sich Anfangs nur eine kleine Gruppe Menschen machten, auf die Gesellschaft über. Da ist ein Licht am Ende des Tunnels.
Die Occupy-Bewegung mit ihren konsensorientierten Entscheidungsfindungen bringen viel Gutes hervor. Sie kämpfen friedlich. Es sind viele. Und es werden immer mehr.
Das ist gut. Das ist sehr gut. So kann ich mich wieder etwas mehr um mich selbst kümmern. Um meinen Weg.
Ob Du’s glaubst oder nicht: Jeder Mensch kommt mit einer bestimmten Aufgabe auf diese Welt. Einen ganz individuellen Kern, den er entdecken muss und der sich entfalten will. Es scheint, als seien “Optimieren und Wachstum” und “etwas werden wollen, aber nicht wissen was” der Weg der meisten Menschen. Schade. Denn das mag für ein paar wenige der Weg sein, aber sicher nicht für alle.

Das bestehende System zu unterstützen und zu optimieren bringt uns nicht weiter. Der optimale Weg lässt sich berechnen. Ist das die Aufgabe der Menschen? Wozu das ganze? Wo führt das denn hin?
Will ich das als Mensch? Mehr Komfort, mehr Luxus, mehr Geld? Was bringts? Egal wie viel Geld man anhäufen kann – Ende Leben, und man kann nix mitnehmen. Es ist alles nur geliehen. Selbst der Körper ist nur geliehen. Erstrebenswert ist, etwas zu verändern. Etwas zu sein. Sein nicht im Sinne von “Jemand (wichtiges) sein”, sondern sein im Sinne von being, von Wirken. Human being. Etwas sein, etwas verkörpern. Eine eigene Erfahrung machen. So wie die Nadel auf dem Plattenspieler, die die Musik abtastet. Rille für Rille. Jahr für Jahr. Sein eigenes Ding. Einfach nur seine eigene Musik spielen.
Um das zu tun, muss man erst mal wissen, was man will. Wer oder was man wirklich ist. Ich weiss nicht wer ich bin, deshalb bin ich ja auch ständig auf der Suche nach mir selbst.
Erkenne dich selbst wird zum Mantra.

Ich habe viele Dinge ausprobiert, um das herauszufinden. Erfahrungen im Umgang mit anderen, Introspektion, Bewusstseinsexperimente.
Das Spiel mit dem Bewusstsein hat mich zur Mystik und Magie geführt. Die heutigen Wissensanstalten sind keine wirklichen Wissensvermittler. Sie machen mich bloss zu einem guten Werkzeug. Offiziell gibt es keine Schulen, die sich mit der Frage nach dem Sinn des Lebens, des Universums und dem ganzen Rest befassen. Die Antwort ist klar:
42.
Diese Antwort wurde vom größten existierenden Computer errechnet und ist mit absoluter Sicherheit korrekt.
Aber um die Frage auf diese Antwort zu berechnen, wurde ein noch grösserer Biocomputer geschaffen: Wir Menschen. Es ist unsere Aufgabe, die Frage auf diese Antwort zu berechnen. Da ich unglücklicherweise auch so ein Mensch bin, tue ich mein Bestes, um diese Aufgabe zu erfüllen und die Frage zu finden.
2010: Bewusstsein
2011: Magie
2012: Der Weg
Die Zeit des Ausprobierens, das Experimentierens ist vorbei. Ich habe vieles Ausprobiert, einige Bücher gelesen. Vieles war Schrott, manches hat nicht funktioniert. Dennoch: Ich stiess auf Gemeinschaften, die sich mit diesen Themen befassen, diese lehren und das Wissen vermitteln, nach dem ich suche. Es sind die Mysterienschulen und Geheimgesellschaften.
Ein sehr kompetentes Buch gibt einen Überblick darüber, was es so alles für Lehrsysteme gibt.
Ich habe meinen Weg gefunden.
Jeder Weg, selbst ein Irrweg, hat seinen Wert, denn wir schöpfen aus ihm eigene Erfahrung, so dass wir nicht mehr auf die Meinungen anderer angewiesen sind.
Ich bin jetzt seit knapp 2 Jahren Mitglied in zwei solchen Gemeinschaften. Es gibt Struktur in das ganze. Man hat einen erprobten Weg, der funktioniert, und ein Ziel. Vorbei ist das schwammige hin- und hersuchen, dieses ziellose Stöbern im Internet und in Bücherregalen.
Ich mache jetzt die komplette magische Ausbildung, die wohl ein ganzes Leben lang anhält. Was mir besonders daran gefällt: Die sind so schön bodenständig. Weder religiöse Dogmen, noch Weisslicht-Esoteriker mit rosaroten Schriften engen ein, sondern von Adepten erprobte praktische Übungen werden vermittelt.
Esoterik lässt sich gut vermarkten. Hunderte Gurus, die sagen: “Die Welt ist so schön und vollkommen, ich muss nichts tun, ich muss das einfach nur sehen.” Halt doch d Frässi. Ohne Arbeit passiert erst mal gar nichts. Ein voranschreiten in der Magie bedeutet immer die Arbeit an sich selbst; die Umwandlung der Persönlichkeit, und das ist mit harter Arbeit verbunden.
Und selbst dann wird die Welt nicht besser. Rückschläge und Herausforderungen kommen dennoch vor. Aber Magie und Mystik helfen, diese besser zu verstehen.
Magie ist eine Mischung aus Wissenschaft und Kunst. Die Erforschung der verborgenen Naturgesetze, der inneren Welt, des Universums. Wir sehen mit 5 Sinnen – die Welt ist aber noch mehr. Stell dir vor, alle Wissenschaftler wären taub und würden die Welt der akustischen Wahrnehmung leugnen. Lächerlich.
Das Thema 2012 ist: Tiefer graben. Den Weg gehen, den ich gewählt habe. Ob er zu einem Ziel führt, weiss ich nicht. Es ist nur so ein Gefühl, dass das das richtige ist.
Und vor allem habe Mut,
deinem Herzen und deiner Intuition
zu folgen.“
-Steve Jobs
Es ist noch spannend. Früher habe ich mir gesagt: “Ich will einmal ein Jedi-Ritter sein.”
Es gibt sie tatsächlich, die Jedi-Orden. Sie heissen ein wenig anders, aber ihre Werte sind die gleichen.
Oder die Faszination der Charaktere in Rollenspielen. Mit der Ausbildung, der Heldenreise und dem Monster abschlachten im Dungeon. Ein Held sein in einer Gilde und wie in Baldur’s Gate auf ein Abenteuer gehen. Sowas ist in der heutigen realen Welt wirklich möglich.
Es ist nicht genug, den Menschen ein Spezialfach zu lehren. Dadurch wird er zwar zu einer Art benutzbarer Maschine, aber nicht zu einer vollwertigen Persönlichkeit. Es kommt darauf an, daß er ein lebendiges Gefühl dafür bekommt, was zu erstreben wert ist.
-Albert Einstein
Na dann. Lass die Heldenreise beginnen.
Albert Einstein: Erziehung zu selbständigem Denken

Es ist nicht genug, den Menschen ein Spezialfach zu lehren. Dadurch wird er zwar zu einer Art benutzbarer Maschine, aber nicht zu einer vollwertigen Persönlichkeit. Es kommt darauf an, daß er ein lebendiges Gefühl dafür bekommt, was zu erstreben wert ist. Er muß einen lebendigen Sinn dafür bekommen, was schön und was moralisch gut ist. Sonst gleicht er mit seiner spezialisierten Fachkenntnis mehr einem wohlabgerichteten Hund als einem harmonisch entwickelten Geschöpf. Er muß die Motive der Menschen, deren Illusionen, deren Leiden verstehen lernen, um eine richtige Einstellung zu den einzelnen Mitmenschen und zur Gemeinschaft zu erwerben.
Diese wertvollen Dinge werden der jungen Generation durch den persönlichen Kontakt mit den Lehrenden, nicht – oder wenigstens nicht in der Hauptsache – durch Textbücher vermittelt. Dies ist es, was Kultur in erster Linie ausmacht und erhält. Diese habe ich im Auge, wenn ich die »humanities« als wichtig empfehle, nicht einfach trockenes Fachwissen auf geschichtlichem und philosophischem Gebiet.
Überbetonung des kompetitiven Systems und frühzeitiges Spezialisieren unter dem Gesichtspunkt der unmittelbaren Nützlichkeit töten den Geist, von dem alles kulturelle Leben und damit schließlich auch die Blüte der Spezialwissenschaften abhängig ist.
Zum Wesen einer wertvollen Erziehung gehört es ferner, daß das selbständige kritische Denken im jungen Menschen entwickelt wird, eine Entwicklung, die weitgehend durch Überbürdung mit Stoff gefährdet wird (Punktsystem). Überbürdung führt notwendig zu Oberflächlichkeit und Kulturlosigkeit. Das Lehren soll so sein, daß das Dargebotene als wertvolles Geschenk und nicht als saure Pflicht empfunden wird.
-Albert Einstein, “Mein Weltbild”




