Scratchbook

Das Leben ist immer anders als die Realität.

Arena 51

Claude, 30. März 2012, 09:06 Uhr

ContentMafia

51 Tatort-Autoren haben einen offenen Brief geschrieben. Nachdem die Fazialpalmierungs-Schwielen abgeheilt und die Schorfbildung eingesetzt hatte, haben 51 Hacker vom CCC einen deftigen Rant in die Gegenrichtung geschrieben. Viel Spaß bei der Lektüre.

Liebe Tatort-Drehbuchschreiber,

[…] Auch wir sind Urheber, sogar Berufsurheber, um genau zu sein. Wir sind Programmierer, Hacker, Musiker, Autoren von Büchern und Artikeln, bringen gar eigene Zeitungen, Blogs und Podcasts heraus. Wir sprechen also nicht nur mit Urhebern, wir sind selber welche. Es wird daher keinen “historischen Kompromiß” geben, denn es stehen sich nicht zwei Seiten gegenüber, jedenfalls nicht Urheber und Rezipienten, sondern allenfalls prädigitale Ignoranten mit Rechteverwertungsfetisch auf der einen Seite und wir auf der anderen, die wir deren Verträge aufgezwungen bekommen.

Und wißt Ihr, welcher kreative Bereich stärker wächst und mehr Umsatz macht, Musik oder Software? Überraschung: Es stellt sich heraus, daß man auch ohne Verwertungsindustrie überleben kann. Anstatt Euch an den Konsumenten gütlich zu tun, solltet Ihr Eure Anstrengungen darauf konzentrieren, für Eure Werke direkt vom Auftraggeber ordentlich entlohnt zu werden. Was Ihr braucht ist eine den Namen verdienende, starke Gewerkschaft, kein Monster aus Verwertungsgesellschaften, die dann Youtube langjährig verklagen, weil sie kostenlos Werbung für Euch machen und Euch damit zukünftige Aufträge verschaffen.

Dass unerwünschtes Vervielfältigen von digitalen Erzeugnissen nun zum gesamtgesellschaftlichen Problem wird, hat weniger mit dem ebenfalls reformbedürftigen Verwertungsrecht zu tun, als mit dem Abmahn-Unwesen, das zur Zeit viele gerade jüngere, nicht adäquat versorgte potentielle Konsumenten eiskalt erwischt.

Wir sollen also die Finger von den Schutzfristen lassen. Oh bitte, es bluten einem die Ohren bei diesem ewiggestrigen Singsang, den wir uns seit Jahren anhören müssen, während alle paar Jahre die Fristen verlängert werden. Wir sind jetzt bald bei einer Länge von einem Jahrhundert angekommen, und da bringt Ihr echt das Argument, man dürfe die Schutzfristen nicht anrühren? Wir glauben, es hackt.

Spiritual journey (food for thought)

Claude, 28. März 2012, 13:04 Uhr

Ich war heute wieder im Deepweb, und fand da sehr anregendes Zeug. (VERWUNDERLICH ICH WEISS). Ich werd’s hier einfach unten einfügen, zusammen mit der Video-Serie, die veröffentlicht wurde. Stoff zum Nachdenken.


–Zcakes posted 7 hours 45 minutes ago:

So I was on 4chan today, and found some really thought provoking stuff.(SURPRISING I KNOW) I’m just gonna paste it below, and leave the video series that was posted. Some food for thought.

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EU: «ACTA darf nicht scheitern»

Claude, 27. März 2012, 14:00 Uhr

Der Bürgerprotest wird als “aggressive pan-europäische Kampagne” gegen ACTA bezeichnet, “die von einer demokratisch nicht legitimierten Internetgemeinde getragen werde”. ACTA dürfe laut der Diktatur EU-Kommission nicht scheitern, “da dies ein gefährliches Signal zur Glaubwürdigkeit der grössten Führer aller Zeiten der Europäischen Union aussenden werde. Auf keinen Fall dürfe man dem Druck der Internetgemeinde nachgeben. Schließlich seien sämtliche Einwände gegen ACTA unbegründet.”

(Quelle)

We Love You – Iran & Israel

Claude, 23. März 2012, 20:24 Uhr

Ronny Edry und seine Frau Michal Tamir, zusammen mit Studenten der “Pushpin Mehina” Grafikschule, haben auf Facebook eine Seite eröffnet und Ronny schrieb folgendes dazu:

An die Menschen im Iran, an alle Väter, Mütter, Kinder, Brüder und Schwestern

Damit ein Krieg zwischen uns stattfindet, müssen wir zuerst Angst vor einander haben, wir müssen hassen.

Ich habe keine Angst vor euch, ich hasse euch nicht.
Ich kenne euch gar nicht. Kein Iraner hat jemals mir ein Leid zugefügt. Ich habe noch nie einen Iraner getroffen. Nur ein Mal in Paris. Netter Typ.

Ich sehe manchmal hier im TV einen Iraner. Er spricht über Krieg. Ich bin sicher er vertritt nicht alle Menschen des Iran.

Wenn man jemand im TV sieht der darüber spricht, euch zu bombardieren … seid versichert, er vertritt nicht uns alle.

Ich bin kein Vertreter meines Landes. Ich bin Vater und Lehrer. Ich kenne die Strassen meiner Stadt, ich spreche mit den Nachbarn, mit meiner Familie, meinen Studenten, meinen Freunden und im Namen aller dieser Leute … wir lieben euch.

Wir wollen euch nicht schaden. Im Gegenteil, wir wollen euch treffen, einen Kaffee trinken und über Sport unterhalten.

An alle die gleich fühlen, verteilt diese Botschaft und helft, damit sie die Menschen im Iran erreicht.

Ronny, Tel Aviv

Am Anfang waren die Poster konsterniert, sagt Ronny. “Die ersten Poster kritisierten mich, sagten ich wäre ein Idiot, ich wäre naiv. ‘Warum erzählst du ihnen, du liebst sie? Warum gibst du auf, bevor der Krieg überhaupt angefangen hat?’ Aber sehr schnell wurde der Post ein Hit: Das erste Bild erhielt hunderte ‘Likes’ und ‘Shares’ und zahlreiche Leute schlossen sich der Initiative an.

Es dauert nicht lange und die Reaktionen der Iraner trudelten ein:

Und aus Amerika:

www.israelovesiran.com

Bücher

Claude, 23. März 2012, 17:07 Uhr

(von geekhole.ch)

Liebe Leserin, lieber Leser, könnten Sie sich eine Welt ohne Bücher vorstellen? Keine Klassiker der deutschen und amerikanischen Literatur, keine Sachbücher, keine Kochbücher, keine Bibel – nichts? Dies mag im ersten Moment zwar unglaublich klingen, ist aber der Ausgangspunkt vom 1953 erschienenen Buch „Fahrenheit 451“. Das von Ray Bradbury verfasste Werk spielt nicht zuletzt wegen seiner brillanten Idee in ein und derselben Liga mit diversen weiteren düsteren Dystopie-Erzählungen wie z. B. „1848“ von George Orwell.

Die ganze Ausgangslage ist simpel. Seit dem sämtliche Häuser vermeintlich brandsicher gemacht wurden, besteht die Aufgabe der Feuerwehr nicht mehr darin, das Feuer zu löschen, sondern es zu entfachen und sämtliche Bücher zu verbrennen. Da Bücher nicht selten zum kritischen Denken anregen, werden sie als reale Bedrohung der sozialen Stabilität wahrgenommen. Kreative Freigeister und Genies sind der Gesellschaft ein Dorn im Auge und werden so schnell wie möglich neutralisiert. Überdimensionale TV-Geräte lullen die Bevölkerung ununterbrochen ein, der Realitätsbezug schwindet dahin. Wahrlich ein Horrorszenario, mögen Sie sich nun denken. Aber sind wir wirklich noch so weit davon entfernt?

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Morgen soll’s ja wieder ein Erdbeben geben

Claude, 21. März 2012, 13:35 Uhr

Sind wir mal gespannt.

Liebe Logitech…

Claude, 20. März 2012, 14:04 Uhr

Heute ist mir meine Logitech G3 Lasermaus abhanden gekommen. Mit Schrecken habe ich festgestellt, dass man diese nirgendwo mehr kaufen kann – auch nicht auf eBay und Ricardo.
Diese Maus ist in der Community sehr beliebt – bitte dieses Produkt unbedingt wieder herstellen!

Ich suche eine kabelgebundene, symmetrische Lasermaus ohne ergonomischen Schnickschnack.

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How to exit the matrix

Claude, 19. März 2012, 21:03 Uhr

Voila: Wie angekündigt, das Geheimdokument aus dem Deepweb in voller Länge. [mehr...]

Google & NSA

Claude, 12. März 2012, 20:57 Uhr

Die EFF hat mal angefragt, inwieweit Google und die NSA zusammenarbeiten.
Das Justizministerium hat daraufhin das Gericht aufgefordert, das geheim zu halten.

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Irgendwas mit Tomaten

Claude, 11. März 2012, 17:49 Uhr

Früher im Turnunterricht.
Der Lehrer: “Beim nächsten Tor könnt ihr in die Pause.”
Der Claude: Schiesst ein Eigentor (weil das natürlich VIEL einfacher ist :)) *hrhr*

Für meine Teammitglieder brach damals eine Welt zusammen. “Spinnsch Du? Das chasch doch nid mache!” Wir haben verloren! Ein Aufstand. Gewinnen um jeden Preis.

IDIOTEN.

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