Island soll Pressefreiheitsoase werden
es wär wünschenswert… *dumedruck*
Island könnte sich durch einen stärkeren Schutz von Rede- und Pressefreiheit zu einer Art Oase für Medien entwickeln, wo Unternehmen produzieren und veröffentlichen, ohne unverhältnismäßig große Teile ihrer Mittel für juristische Auseinandersetzungen beiseitelegen zu müssen.
In den IMMI-Entwurf floss auch die
Erfahrung der Wikileaks-Mitarbeiter ein, die bisher in verschiedenen Ländern operieren, um die jeweils günstigsten Gesetze zu nutzen. Man will deshalb die Redefreiheit nach amerikanischem, den Quellenschutz nach schwedischem und andere Teile des Presserechts nach belgischem Vorbild gestalten. Außerdem sollen Whistleblower explizit geschützt, Internet-Provider und andere Informationsübermittler von Haftungsansprüchen ausgenommen und die Informationsfreiheitsansprüche der Bürger gestärkt werden.
Auch hinsichtlich anderer Standortvorteile rühren mittlerweile nicht nur Isländer die Werbetrommel: Der Chaos-Computer-Club-Pressesprecher Frank Rieger pries in der
FAZ vom Wochenende die weiteren Vorzüge der Insel fast wie in einem Prospekttext:
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