Guets Nöis, guets Nöis!
Genau 93x habe ich diesen Satz heute gehört. Eigentlich ist das geschätzt. Aber es war verdammt oft.
Ich wünschte niemandem ein “Guets Nöis”. Wenn ein neuer Zyklus im Tzolkin-Kalender beginnt, kratzt das auch kein Schwein.
“Das ist bloss Anstand.”
Oh? Ich bin also unanständig, wenn ich mich nicht an euer Kalendersystem und an eure Verhaltensregeln anpasse?
Das bin ich wohl. Unanständig und asozial.
Die Herausforderung besteht aber nicht darin, dass ich mich anpasse, sondern darin, dass ich mich akzeptiere, so wie ich bin – in euren Augen unanständig und asozial.
Longneck
Genau. Auch etwas, bei dem ich fragen kann: Warum macht man das?
Wenn dich jemand fragt, geht’s gut – sag mal “nein” ![]()
Garantiert kommt dann ein “warum?” – typisch. Wenn ich mit “ja” antworte, muss ich das ja auch nicht begründen.
Ich antworte immer “ja”. Denn ich will meinen Befindlichkeitszustand nicht rechtfertigen müssen und begründen. Es ist wie es ist.



Daniel
*hihi*
Nunja, es ist etwa gleich wie die formale Frage:”Gehts gut?”
Mit dieser Frage wird man bedeutend mehr im Alltag konfrontiert und jeder kann sich selbst dabei denken, wie viele das wirklich interessiert. Hat doch was oder?