Endlich!

Im Sommer bekommt die Schweiz eine Piratenpartei, die sich fast ausschliesslich für ein freies Internet einsetzt. Vor allem bei der jungen Generation erhoffen sich die Initianten grossen Zuspruch.
In Europa hat sie bereits grossen Erfolg (siehe Box), nun kommt sie auch in die Schweiz: Am 12. Juli findet in Zürich die Gründungsversammlung der Piratenpartei statt. Sie will sich für einen besseren Datenschutz, eine Lockerung des Urheber- und Patentrechts und eine Legalisierung des Datentausches im Web (Filesharing) einsetzen. «Es werden immer mehr Entschlüsse gefällt, die nicht dem Zeitgeist entsprechen», begründet Gründungsmitglied Denis Simonet die Notwendigkeit der Partei. «Die anderen sind wegen Inkompetenz nicht mehr wählbar», ergänzt Mit-Initiator Phi lipp Germann. Themen wie biometrische Pässe und Killerspiele würden auch in der Schweiz heiss diskutiert – darum sei ein ähnlicher Erfolg wie in Schweden möglich. «Wählen werden uns wohl vor allem junge Leute, die täglich mit dem Internet arbeiten», so der Physik-Student.
Politologe Georg Lutz winkt ab: «Ein sexy Name wird nicht ausreichen, um langfristig Erfolg zu haben.» Das Programm der Ein-Themen-Partei sei so gewagt, dass man damit wohl höchstens Protestwähler fangen könne.
(Quelle)
www.piraten-partei.ch
http://de.wikipedia.org/wiki/Piratenpartei



Daniel
Danke für de Link
Ha durch das ebbe grad erfahre, dass me bi uns im Parlament sich au scho über d Ifüerig vome sone gschissene “Hackerparagraph” wies im Dütsche scho länger defall isch, gedanke macht….
Eifach unglaublich…