Scratchbook

Das Leben ist immer anders als die Realität.

HUMINT bei der Arbeit

Claude, 3. Mai 2016, 00:30 Uhr

Die im Buch über den Mossad beschriebenen Methoden sind hier noch einmal filmlich in Szene gesetzt. Die fachliche Beratung gab kein geringerer als der Nachrichtendienst des Bundes.

Nichts zu verbergen – ajä?

Claude, 27. April 2016, 13:54 Uhr

Die winzigste Tat beeinflusst alles

Claude, 25. April 2016, 19:24 Uhr

„Ich schlage mit meiner Hand auf den Tisch und diese Tat, in genau diesem unteilbaren Augenblick der Zeit, verschiebt – wenn auch nur um wenig Raum, aber sie verschiebt – das Zentrum der Schwerkraft der Erde. Gleichzeitig schwenkt die Sonne seitwärts auf ihrem weiten Weg durch den Raum ab und mit ihr das ganze Gefolge von Planeten. Und bedenke folgendes: Wie klein auch diese Veränderung ihrer Bahn ist, wenn du ihr genug Zeit gibst, ist das Ergebnis keineswegs unerheblich, denn da es eine Veränderung ihrer Bahn ist, hätte sie andernfalls eine andere Bahn eingeschlagen, und die Abweichung von dieser vergrößert sich immer mehr. Die Auswirkung dieser Tat – sowie der Taten von allem Lebendigen – hört keineswegs bei unserer Sonne mit unserer Planetenfamilie auf. Weit gefehlt, denn in dem gleichen unteilbaren Augenblick der Zeit wird, wenn die Geschwindigkeit der Ausbreitung (Gravitation) unendlich wäre, der weit entfernte große Stern Sirius, der mächtiger ist, als wenn Tausende unserer eigenen Sonne zu einer gewaltigen Kugel zusammengeballt wären, ebenfalls in einem etwas anderen Winkel abgelenkt. Im gleichen Augenblick wird auch jede weitere leuchtende Sonne und jeder weitere Stern, ja, werden sogar zahllose schon seit langem gestorbene Sonnen gleichermaßen davon beeinflusst. Es gibt nicht das kleinste Partikel kosmischen Staubes, das nicht aufgrund dieser meiner Tat in seiner Richtung verändert wird, sei er weit entfernt und winzig oder nah und riesig.
Das ganze große Universum erschauert als Antwort auf jede Bewegung alles Lebendigen in all den zahllosen Inseln seines Lebens, bis wir verstehen, wie selbst in diesem rein materiellen Universum alles Leben in der Tat Eins ist. Denn Kraft ist unzerstörbar und die Wirkung fährt fort bis in die Ewigkeit. In gewissem Sinne werden wir irgendwann erkennen, wie jedes Atom der Materie eine Rolle in allen anderen Atomen spielt, weil es in gewisser Weise in ihm gegenwärtig ist und es daher unvermeidlich in jedem Augenblick seines Lebens beeinflusst.“

-Alan Bennett, Weisheit der Aryas

Überwachung bringt Minderheiten zum Schweigen

Claude, 18. April 2016, 16:22 Uhr

Was passiert, wenn bekannt ist, dass die Kommunikation und die Präsenz im öffentlichen Raum überwacht wird? Kein Problem, sagen die Sicherheitsbefürworter. Herausgepickt werden nur die Bösen, wer sich nichts zu Schulden kommen lässt, hat nichts zu befürchten – und braucht sein Verhalten nicht zu ändern. Das ist natürlich Unsinn, denn die Menschen, nicht nur die Bösewichter, passen ihr Verhalten dort an, wo sie glauben, beobachtet zu werden. Das ist so ähnlich, wie sich das Verhalten im Straßenverkehr verändert, wenn ein Polizeiauto zu sehen ist. Plötzlich werden Raser und Drängler zu Fahrern, die sich gewissenhaft an die Verkehrsregeln achten.

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Texas Prison Strike

Claude, 13. April 2016, 16:23 Uhr

Feb./2016

I would like to inform you of a very important and serious incident that is about to take place in Texas prisons very soon, and will go unnoticed if the media don’t report on it.

There is not much said on the news about prisons, specifically Texas prisons. The government tells the public, “We are waging a war on crime and on drugs.” They use and manipulate crime rates for political reasons. Truth is, people don’t understand or care about crime rate statistics or prisoners. All they care about is unemployment and taxes; not knowing that the “prisons” issue affects these very problems. The public see prisoners as a burden for the law-abiding tax paying citizen. What they fail to see is the root of the problem, who creates it? and the reasons behind it. [mehr…]

Ehrlichkeit als Wertgrundlage

Claude, 13. April 2016, 14:18 Uhr

Mein Geschirrspüler ist verstopft. Kalk. Am neuen Wohnort ist das Wasser härter, und ich hätte da Salz hinzugeben müssen.

„Du bist der einzige, der zugibt, dass er kein Salz beigegeben hat. Alle anderen [Vorgänger] haben immer behauptet, sie hätten das getan.“

Sagt mein Vermieter, sichtlich beeindruckt. Aber ja, wieso sollte ich das auch nicht tun, nicht zugeben? Ich will, dass das Ding wieder läuft! Es war ja so, und für mich ist es normal, die Geschehnisse so zu beschreiben, wie sie sind, damit man den Fehler möglichst schnell eingrenzen und das Problem beheben kann. Aber so langsam realisiere ich, dass das gar nicht so normal ist, gemäss der Aussage meines Vermieters. Was muss das für Rotz gewesen sein, der da als Vormieter gehaust hat. Leute, die glauben, sich mit Geschichten und Ausreden kurzzeitig Vorteile zu verschaffen? Natürlich war es meine Schuld, die Kosten nehme ich auf meine Kappe.

Auf lange Sicht zahlt sich diese Investition in die Wahrheit mehr aus. Es baut Vertrauen auf. Sollte irgendwann wieder mal etwas sein, glaubt mir der Vermieter. Das ist mir mehr Wert, als die kurzfristige Einsparung. Ich kann die Wahrheit sagen, und man glaubt mir auch. So richtig realisiere ich das erst jetzt, wie viel Wert das eigentlich ist, und die Geschichte versprüht ein warmes Nachglühen, an das ich mich gerne erinnere. Was so etwas „Belangloses“ für eine Wirkung hat und für Weichen stellen kann!

Killerdrone

Claude, 5. April 2016, 13:27 Uhr

A Letter To The Normalizers

Claude, 3. April 2016, 22:04 Uhr

A manifesto against Sustainable Events Standard ISO 20121

We are not dancing to this song. Yes, you heard us right.

We do not believe all things should be normal, normatized, normalized, regulated, standardized, regimented or modulated. The new ISO 20121 (Sustainable Events Standard) does not make things better, does not make the world a better place for humankind nor for other species. And yes, we know we have provided significant contribution to sustainability and good examples of how to WALK the talk. However, we must stay out of this one as we do not think that affirming corporate delusion is the way to go.

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Die dunkle Seite der Wikipedia

Claude, 31. März 2016, 11:44 Uhr

Immer, wenn eine wissenschaftliche Arbeit in der Analyse einem US-amerikanischem Weltbild zuwider läuft, wird ausschließlich die Sicht der US-Organisation auf Wikipedia veröffentlicht. Der Autor der alternativen Sicht erhält im Gegenzug schnell einen Eintrag als Verschwörungstheoretiker oder wird zusammen mit Holocaust-Leugnern aufgelistet.

In der Wikipedia gibt es totalitäre bzw. mafiöse Sozialstrukturen, die in Teilen der Online-Enzyklopädie eine sachliche Diskussion bzw. Editierung von Artikeln unmöglich machen. Die Filmemacher Markus Fiedler und Frank-Michael Speer weisen in ihrer Dokumentation „Die dunkle Seite der Wikipedia“ nach, dass hinter der Struktur der deutschsprachigen Wikipedia ein Geheimdienst spezieller Personenkreis agiert, der es sich zur Aufgabe gemacht hat oder womöglich auch beauftragt wurde, jegliche Kritiker US-amerikanischer Politik zu diskreditieren. Die Leistung der beiden Filmemacher besteht vor allem darin, die anonymen Wächter zu enttarnen.

Uns interessierte es, ob die Online-Enzyklopädie objektiv und neutral mit Kritikern der US Aussenpolitik wie z.B. Dr. Daniele Ganser umgeht. So viel sei vorweggenommen: Leider ist dies nicht der Fall.

Ganser ist in der Friedensbewegung engagiert und steht den Kriegen der NATO wie auch dem Überwachungsstaat kritisch gegenüber.

Wer diesen Dokumentarfilm anschaut, lernt nicht nur etwas über Zeitgeschichte und den Schweizer Historiker Ganser, sondern vor allem etwas über das Innerste der Wikipedia, dem System, dass der heute wichtigsten Enzyklopädie innewohnt.

Der Mossad

Claude, 27. März 2016, 16:11 Uhr

Diana gibt sich als Parfümverkäuferin aus und wandert von Stockwerk zu Stockwerk, von Tür zu Tür, bis sie an der „richtigen Tür“ angelangt ist, wo sie den Bewohnern ein verlockendes Spezialangebot macht. Halim ist Forscher mit Spezialkenntnissen zu Kernenergie und hat Zugang zu sensiblen Informationen. Seine Frau hat eine Schwäche für Parfüms. Dies haben andere Agenten bereits herausgefunden, und so stehen die Chancen gut, dass die Frau des Atomwissenschaftlers der Parfümverkäuferin Diana Einlass gebietet. Die beiden Frauen werden über die Zeit gute Freunde, Details sickern durch, dass ihr Mann Halim in zwei Wochen in den Irak fahren wird.

Jetzt tritt ein anderer Agent mit dem Tarnnamen Donovan in Erscheinung. Diana hat ihn vermittelt, nachdem sie „erfahren“ hatte, dass Halim sich mit Kernphysik auskennt. Der als Geschäftsmann getarnte Agent hat ein (gestelltes) Problem und bittet Halim um Hilfe. Halim kann es lösen und kriegt dafür 100’000.- als Belohnung. Er hat Donovan durch seine Hilfe eine Einsparung in Millionenhöhe ermöglicht, und diese kleine Geste sei kein Problem.

Bing, das Vertrauen ist hergestellt. Donovan fragt Halim, ob er ihm für ein Geschäft helfen könnte. „Spezialdruckbehälter, hochkompliziertes Material. Ich habe keine Ahnung davon.“ „Da kann ich helfen“, antwortet ihm Halim.

So geht das immer weiter, bis der Mossad letztendlich den Standort des Reaktors herausbekommt, an dem der Irak seit 3 Jahren arbeitet. In einer modernen Variante des Trojanischen Pferds haben die Israelis ein Team von fünf Neviot-Saboteuren und einen Atomphysiker, alle in normaler Strassenkleidung, in einem grossen Metall-Container versteckt und als Teil des Konvois aus drei Lastwagen in den Sicherheitsbereich geschleust. Ihre Informationen basieren auf den Angaben von Halim. Sie wissen, dass Wächter bei Abtransporten immer wachsamer als bei Lieferungen sind. Der Atomphysiker wurde aus Israel eingeflogen, um zu bestimmen, wo die Sprengladungen an den gelagerten Reaktorkernen angebracht werden müssten, um den grössten Schaden anzurichten.

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