Scratchbook

Das Leben ist immer anders als die Realität.

Was wir an der Schule falsch finden

Claude, 20. Oktober 2014, 12:36 Uhr

  • Lernzwang
  • Massenhaltung
  • Schülersortierung
  • 45-Minuten-Takt
  • Einzelherrscher
  • Gedankensteuerung
  • Langeweile
  • Scheinwelt
  • Schulversagen?
  • Alptraum Schule
  • Nix Chancengleichheit
  • Zensurenterror
  • Teilzeitgefängnis
  • Lehrerfrust

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Gleichberechtigung der Generationen

Claude, 20. Oktober 2014, 12:19 Uhr

maennl

Alles hat mit einigen einfachen Fragen angefangen, z.B.: Dürfen Eltern Dich zwingen, Klamotten anzuziehen, die Du nicht willst? Wann wird ins Bett gegangen? Darf Lehrer auf Klo gehen verbieten? Insgesamt war schnell eine ganze “Fibel” mit Problemen von jungen Menschen zusammengetragen. Das war 1992. Die Gruppe, die sich diese Arbeit gemacht hatte, gab sich den Namen KinderRÄchTsZÄnker, kurz K.R.Ä.T.Z.Ä. Seitdem gibt es im Verein Netzwerk Spiel/Kultur Prenzlauer Berg e.V. ein Projekt, in dem sich Jugendliche mit der Gleichberechtigung von Menschen unabhängig vom Alter beschäftigen. Und neben den alltäglichen Ungerechtigkeiten, denen junge Menschen häufig ausgesetzt sind, stießen sie beim Nachdenken schnell auf mehrere sehr allgemeine Punkte, die die ganze Gesellschaft betreffen: Woher nehmen Eltern das Recht, ihren Kindern Vorschriften zu machen? Ist die Schulpflicht sinnvoll oder sollte sie nicht besser durch ein Bildungsrecht ersetzt werden? Warum haben Kinder kein Wahlrecht?

Mit diesen und ähnlichen Fragen haben sich die KinderRÄchTsZÄnker in den letzten Jahren beschäftigt.

Kinderinteressen

Hauptfrage war immer wieder, wie erreicht werden kann, daß sich tatsächlich etwas ändert. Die KinderRÄchTsZÄnker haben auf mehreren Kinderparlamenten, bei “Kids beraten Senator”, Kindertagen, Kinder-”Gipfeln” und ähnlichen Veranstaltungen die Erfahrung gemacht, daß es dort fast unmöglich ist, wesentliche Dinge zu diskutieren, geschweige denn, wirklich etwas zu beeinflussen. Typische Forderungen bezogen sich meist auf allgemeine Probleme (die die Erwachsenen eigentlich schon kennen und selbst lösen könnten), wie zum Beispiel die verstärkten Bemühungen der Bundesregierung zur Verbreitung der Energiesparlampe oder das Einrichten einer Tempo-30-Zone, sichererer Überwege vor Schulen, die Qualität des Schulessens und dergleichen. Diese Themen erfassen – so wichtig sie sind – nach Meinung der K.R.Ä.T.Z.Ä. das Hauptproblem nicht: Kinder werden von Erwachsenen nicht wirklich ernst genommen. Vielfach nutzen Politiker Begegnungen mit Kindern zur Selbstdarstellung. Im Zweifelsfall entscheiden sich die Erwachsenen, gerade auch die Politiker, nicht für die Kinderforderungen. Kinder werden von ihnen nicht als Subjekte mit tatsächlich gleichberechtigten Interessen wahrgenommen.

Eine weitere Besonderheit vieler Kindermitbestimmungsinitiativen besteht darin, daß das Thema Schule vielfach ausgeklammert bleibt. Es wird zwar viel über die Gewalt in der Schule geredet, daß aber die Gewalt der Schule, also die vom Schulsystem ausgehende Gewalt, vielleicht eine Ursache für die Gewalt von Jugendlichen ist, das wird nur selten bedacht.

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Manipulativität der Menschen

Claude, 19. Oktober 2014, 11:44 Uhr

Raubmordkopiert von hier

Meiner Meinung nach leben wir in der heutigen, modernen Zeit in einem Zeitalter der Worte, der Rhetorik und der Eloquenz. Umso besser man mit Worten umgehen kann, desto geschickter schlängelt man sich durchs Leben, desto einfacher fällt es einem sich vor Leuten zu rechtfertigen oder sich mit ihnen zu verstehen, aber auch sie auf die eigene Seite zu ziehen, sie zu manipulieren oder gar zu verletzen. Wir leben in einem Zeitalter der Politik, allerdings ist dieses vermutlich mehr Schein als Sein. Die Leute schätzen sich glücklich, dass sie so viele “Freiheiten” haben, und in einer “volkssouveränen” und “guten” Welt leben. Zumindest die meisten. Dabei ist der Großteil, von dem, in dem wir heute leben, nichts weiter als Manipulation von oben. Die Leute schauen Fernsehen, gucken Werbung, definieren sich über Mode und andere Konsumgüter und lassen sich diese Motive von der breiten Masse, der “Gesellschaft”, vorgeben, woraus resultiert, dass sich jeder einzelne Mensch sich immer mehr davon abhängig macht, was andere über ihn denken, und sich somit in seinem Handeln “von der Gesellschaft abhängig macht”. Was bringt einem Facebook, das Internet, dauerhafte Erreichbarkeit über Handys, Fernsehen, Computer spielen? Ist es wirklich, dass was wir wollen, über das wir uns frei und wohl fühlen, oder sind es nicht mehr als Produkte die uns großkapitalistische Unternehmer vor die Füße geworfen haben, um uns davon abhängig zu machen, und sie daraus finanziell profitieren können? In meinen Augen ist es nicht mehr als sinnlose Ablenkung und Abstumpfung des eigenen Geistes. 19/20 Menschen würden mir sagen, dass sie das machen, um mal abzuschalten, Spaß zu haben oder mal was anderes zu machen. Aber muss man wirklich abschalten, bzw. kann man nicht abschalten und dabei etwas produktives machen? Sich mit sich selbst beschäftigen, mal ein Buch lesen oder einfach nur im Sonnenschein auf der Terasse sitzen und einfach nur sein? Meiner Meinung nach sind es nichtsnützige Abhängigkeiten, die einem weder einen tieferen Sinn im Leben geben, noch einen in irgendeiner Form weiterentwickeln. Es ist Zeit, die man investiert, ohne überhaupt irgendeinen Nutzen jeglicher Art davonzutragen.

Das 0815-Leben der meisten Menschen, die unkritisch sind und sich treiben lassen, ist nicht mehr als ein Puppenspiel des Kapitalismus, der unsere Welt mehr und mehr zerstört. weil wenige, einelne Individuen kurzsichtig und Zukunftsunbewusst denken, mit der eigenen Gier und Gewinnmaximierung im Vordergrund.
Unternehmer A ist zu einen Großteil für die Abholzung des Regenwalds verantwortlich, weil er daraus jede Menge Geld, Profit zieht, was im Prinzip auch nichts anderes ist als eine Währungsform, die die Menschen selbst erfunden haben, und vernichtet somit Natur, Leben und Klima. In 100 Jahren wird diese Person definitiv Tod sein. Was bringt es ihr also, dass sie in ihrem Leben so viel Geld hatte? Sie wird später keinen Nutzen mehr davon ziehen, die Welt an sich jedoch auf sehr, sehr lange Zeit gemeißelt, gebrandmarkt und vergewaltigt sein.

Alles ist von Geld abhängig, weil es in den Augen der meisten Menschen das ist, womit man am meisten erreichen kann, sich den größtmöglichen Luxus gönnen kann, und die größtmögliche Macht ausüben kann. Somit ist der Mensch in seinen Grundzügen egoistisch und gierig, vor allem wenn er die Möglichkeit besitzt, die oben aufgezählten Faktoren zu erreichen. Also wirkt sich das nicht nur auf die breite Masse aus, sondern vor allem auf politische und wirtschaftliche Drahtzieher, sogar auf die Medien. Alles von dem wir denken, dass es so ist, wie es wirklich ist, resultiert aus Informationen, die von oben durchgegeben werden, allerdings nicht aus Informationen, die uns von oben verschwiegen werden. Somit wissen wir nicht mal, was von dem, was uns gesagt wird, wirklich wahr ist, und wo der Autor/der Sprecher eigensinnige Ziele und Intentionen verfolgt, und somit die breite Masse gezielt nach seinen eigenen Wünschen und Ermessen manipuliert und in eine Richtung lenkt, in der er sie haben will.

Dies alles bestärkt mich in meinem Verlangen, stets ich selbst zu bleiben, mich von deterministischen Leitmotiven die uns die Gesellschaft vorgibt zu trennen, und stets unmanipuliert und frei zu bleiben.

Die Einflussnahme von Geheimdiensten auf die Medien

Claude, 16. Oktober 2014, 10:30 Uhr

Die Angst vor dem eigenen Kopfkino

Claude, 15. Oktober 2014, 16:50 Uhr

Die Entgleisung des rationalen Verstands ist keineswegs naturgegeben, sondern das Ergebnis einer seit 25 Jahren andauernden Hysterisierung. Ein wesentliches Merkmal in Hysterien ist, daß in ihr die gleichgeschalteten Meinungen umso stärker und emotionaler vertreten werden, je weniger Fakten vorhanden sind. Denn gerade das Fehlen von Fakten bei faktenlos vorgebildeter Meinung spricht die dunkle Phantasie und somit das triebhafte Bauchgefühl des Menschen besonders an. Wenn die Begriffe »sexueller Mißbrauch« und »Kinderpornographie« in den Systemmedien fallen, dann springen prompt Millionen von Kinderporno-Kopfkinos an und ergehen sich in den wüstesten denkbaren Geschehen. Die Systemmedien bedienen dieses private Kopfkino, indem sie anstatt Fakten mit vorgetäuschter Sachlichkeit phantasieanregende Geschehnisse schildern und die Bewertung sublim steuern, ohne zu einer einzigen Lüge greifen zu müssen.

Die Medien steuern die Meinung, und müssen dabei nicht einmal zu einer Lüge greifen. Das ist so ungeheuerlich. So eine einfache Methode, und so effektiv. Kopfkinos, Hysterien, wiederholen, wiederholen, wiederholen.

Sind es nicht gerade die Horrorfilme, bei denen man das Monster nicht sieht, die am beängstigsten sind? Keine Angst ist grösser als die Angst vor dem Unbekannten. Kopfkinos, aber ja doch! Ich hätte früher drauf kommen können.

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Algorithm – Hackermovie

Daniel, 8. Oktober 2014, 10:57 Uhr

ALGORITHM is a feature length movie filmed in San Francisco.

“Most people have no idea what a hacker can do.”

A freelance computer hacker breaks into a government network and finds what may be the catalyst for a revolution.

To describe the world of computer hacking as complex would be an understatement. It is a chess game. Where the board is the most powerful technology in the world, and the players are the smartest people on the planet. The fact is, all computers and computer programs are made by people. That means they are not perfect, and those inevitable imperfections are what hackers look for.

Die NSA wurde offiziell abgeschafft

Claude, 6. Oktober 2014, 09:47 Uhr


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Ein Artikel über die Auflösung der NSA. Es geht da um den Abhörskandal von 2017 – seitdem ist die Behörde offiziell abgeschafft.

Ein globales Abhörsystem und Mythen

Claude, 5. Oktober 2014, 22:30 Uhr

“Globales Abhörnetz – das klingt schon ziemlich nach Verschwörungstheorie. Keine demokratische Regierung hätte das beschliessen können.”

“Jede Information, die keine Quellen und keine schriftlichen Zeugnisse mehr hat, wird völlig subjektiv. [...] So werden die Fakten ganz langsam in das Reich der Fantasie gedrängt.”

Auszüge aus The Moment Of Silence, einem Computerspiel aus dem Jahre 2005.

Auszüge aus dem Tagebuch von Mr. Oswald

Claude, 5. Oktober 2014, 20:34 Uhr

Brooklyn
Dienstag, 2. August 2044, 9:00 p.m.

Habe gerade nochmals den e-Folder des Ministeriums für Informationssicherheit und Bürgerrechte gelesen, zu den Kryptographiegesetzen von 2021. Ein interessantes zeitgeschichtliches Dokument.

Dies ist der Ausschnitt, den ich mir ausgedruckt habe:

“Die vergangenen Epochen haben uns gezeigt, dass es drei Dinge sind, die für eine freie Informationsgesellschaft eine fundamentale Bedrohung darstellen:
Das Verbot, das Monopol, und das Vergessen.
Das Verbot von Informationen hat Unrechtsregimen zur Macht verholfen und sie am Leben erhalten; die Monopolisierung von Information hat Kriege der Wissenslosen gegen die Wissenden entfesselt; und das Vergessen hat uns viele schreckliche Fehler der Vergangenheit wiederholen, und die Gestaltung einer freien Welt in immer wieder die gleiche, scheinbar unerreichbare Ferne rücken lassen.
Mit der Vorlage des Entwurfs zu den Kryptographiegesetzen wird das Ministerium für Informationssicherheit und Bürgerrechte erstmals in der Geschichte unseres Planeten umfassende und wirksame Vorkehrungen treffen, die Freiheit der elektronischen Information zu schützen – aus der tiefen Überzeugung, dass diese Freiheit das Fundament einer Welt in Frieden und Wohlstand ist.
Unterstützen Sie uns. Setzen Sie sich ein für ein endgültiges Verbot von Verschlüsselungstechniken. Stimmen Sie am 28.11.2012 für den Gesetzentwurf.
Freuen wir uns gemeinsam auf eine Welt, in der die Gedanken wirklich frei sind.”

20 Jahre ist das her. Das Gesetz wurde beschlossen, mit überwältigender Mehrheit. Seitdem sind die Gedanken also frei. Es ist legal, Informationen aller Art zu besitzen und ganz ohne Zensur zu verbreiten. Aber verboten ist es, sie zu verbergen.
Wer etwas verschlüsselt, hat etwas zu verbergen: Und wer etwas zu verbergen hat, führt vermutlich auch etwas im Schilde. Gegen uns. Oder zumindest ohne uns.
Man fragt sich, wer das eigentlich ist: Wir.
Und: Wer sind die anderen?

Wissen Sie,

Claude, 27. September 2014, 10:54 Uhr