Scratchbook

Das Leben ist immer anders als die Realität.

Warum ich die Steuern verweigere

Claude, 19. April 2014, 19:56 Uhr

Brief von Alexander Peter an die Präsidentschaftskanzlei in Österreich:

Einschreiben
Herrn Heinz Fischer
c/o Präsidentschaftskanzlei
Hofburg, Leopoldinischer Trakt
Ballhausplatz
A-1010 Wien Muntlix, 07.11.2013

- Erklärung meines Menschseins
- veränderte Recht(s)situation
- Bereitstellung freie Entfaltungsmöglichkeiten

Grüß Gott Herr Heinz Fischer,

in meinen Augen offensichtlich, unüberseh- und unüberhörbar, arbeitet die Staatsgewalt nicht für die Freiheit und Fülle des Volkes, sondern dagegen. Dafür müssen die Menschen, inzwischen zu funktionierenden Marionetten gewordene Personen, immer mehr Steuern und Abgaben leisten. Darüber hinaus werden die Menschen über die Massenmedien und das Politikgeplenkel mit Ängsten, Zukunftssorgen und Scheinproblemen ausgestattet, um sie, einem Joystick gleich, den Wünschen und Spielregeln einiger weniger machtbesessenen Monopolisten zu lenken. Solange

  • Rettungsschirme für Banken, Versicherungen und andere Institutionen
  • Kriegseinsätze und Eroberungsfeldzüge
  • Falsch, Fehl- oder Nichtinformation der Menschen
  • Geld- und Kapitalsysteme, welche künstlich geschaffenes Geld teuer verkaufen
  • ungerechte Subventions- und Fördersysteme
  • totale Überwachung und Kontrolle der Bevölkerung
  • Schul-VER-Bildung zur Unmündigkeit
  • nationaler & internationaler Gebots- und Verbotswahnsinn
  • manipulative Medien fernab jeglichen Wahrheitsgehaltes
  • uvm.

existieren und angestrebt werden, kann ich weder meine Stimme noch meinen Energieausgleich (derzeit Geld in Form von Steuern und Abgaben) für dieses System zur Verfügung stellen. WIR müssen wieder das Volk sein!

÷

Mit diesem Schreiben möchte ich auch Ihr Herz erreichen: [mehr...]

Was ist Journalismus?

Claude, 19. April 2014, 19:39 Uhr

Journalismus ist, etwas zu veröffentlichen, was andere nicht wollen, dass es veröffentlicht wird. Alles andere ist Propaganda... -George Orwell

Der falsche Segen der Technologie

Claude, 15. April 2014, 10:58 Uhr

Wisst ihr,
Technologie macht die Menschen dumm. Die Leute wissen gar nicht mehr, wie das Zeug funktioniert.

Sie geben auf dem Internet Google «facebook» ein und klicken auf das erste Resultat.
Sie wissen nicht mehr, wo’s lang geht, wenn Google Maps auf dem iPhone nicht mehr funktioniert. Gerade erlebt; Zitat:

milk

«Ohne die Google-Karte auf dem iPhone hätte ich den Weg zum Hotel nicht gefunden»

(Anmerkung der Redaktion: Das wären 10min Fussweg…)

Pff – Smartphone. You are not smart anymore. Your phone is.

Sie sind hilflos und fühlen sich schutzlos ohne ihr technisches Begleitgerät:

look

«Mein Velo hatte eine Panne unterwegs. Jesses Gott, was hätte ich gemacht, wenn ich das Handy nicht dabeigehabt hätte?»

Da gibt’s nur eins: Absteigen und Stossen!

Ich habe 8-jährige mit einem iPhone und Facebook gesehen. Sie wissen gar nicht mehr, wie die Welt ohne funktioniert.

Die Maschinen machen uns das Leben nicht leichter. Ursprünglich einmal dazu gedacht, uns die Arbeit abzunehmen, damit wir mehr Zeit zum leben hätten. Stattdessen geifern die Manager:

megusta

«Diese Maschinen sind toll. Jetzt können wir mehr Arbeit in weniger Zeit erledigen.»

Die Maschinen stehlen unsere Zeit. Jetzt müssen wir mehr erledigen in weniger Zeit – weil die Technologie Effizienz möglich macht.

Das Leben leichter. Von wegen. Nichts is. Sie machen uns abhängig.
Mehr Zeit zum Leben. Von wegen. Wir müssen mehr leisten.

E-Banking, E-Commerce und all die andere E-Scheisse.

Wir würden schlauer durch die Maschinen. Stimmt nicht! Wir werden Denkfaul.
Ok, ich geb’s ja zu, ich starte auch ein Terminal mit einer Python-Shell, wo ich dann 7 + 5 eintippe, um mir das berechnen zu lassen. Ich mag kein Mathe. Aber das meine ich nicht mit Denkfaul.

Wir nehmen uns nicht mehr die Zeit, überhaupt nachzudenken: Was tun wir eigentlich? Warum tun wir das? Was wollen wir eigentlich? Ist das ethisch gut? Ist das menschlich? Ist der Mensch dazu bestimmt?

Es hängt zu viel am Netz. Was passiert, wenn man das Internet abschaltet?
Ich habe noch einen Atlas zuhause. Meine Telefonnummern auf Papier ausgedruckt. Eine Blu-Ray Disc mit all meinen Git-Repositories, kryptographisch gesichert. … …
Aber der Rest der Welt? Soweit ich weiss, gibt es kein Gesetz, das die dauerhafte und unabhängige Kommunikation sicherstellt. Sowas wie ein Menschenrecht auf Internet. Und das ist gefährlich. Die Regierungen können da beliebig eingreifen, filtern, zensieren, abschalten, löschen. In einem Netz, wo Informationen über Leben und Tod entscheiden. Ein Netz, das Menschen helfen kann, sich zu informieren. Ein Netz, an dem lebenserhaltende Systeme hängen. Nicht gut.

Wir sind zu stark abhängig.

Dieser Beitrag ist eigentlich schon zwei Jahre alt und lag schon viel zu lange in den Entwürfen rum.

Der unsichtbare GAU im Netz

Claude, 9. April 2014, 17:54 Uhr

Ein Fehler in der Verschlüsselungssoftware OpenSSL gefährdet viele bisher als sicher angesehene Verbindungen im Internet. “Heartbleed” haben ihn seine Entdecker getauft.

Es ist so etwas wie der GAU für die Sicherheit von Verschlüsselungen im Netz. Sicherheitsforscher haben in der weit verbreiteten Software OpenSSL einen Fehler entdeckt, der Server dazu bringen kann, ihr größtes Geheimnis preiszugeben: Den privaten Schlüssel. Betroffen davon ist ein großer Teil der Server im Netz, aber auch eine unüberschaubare Zahl von anderen Anwendungen. Was Experten und Systemadministratoren gerade in Schnappatmung versetzt, geht deshalb auch ganz normale Internetnutzer an.

[mehr...]

The truth about anarchism

Claude, 5. April 2014, 13:32 Uhr

Von den Medien informiert werden

Claude, 4. April 2014, 22:56 Uhr


YouTube Direkt

Zeitgenosse: Wenn du gar keine Medien benutzt, wie kannst du denn informiert sein?

Nachtwächter: Es ist nicht so, dass ich gar keine Medien benutze. Ich benutze nur nicht die zentral organisierten Massenmedien, um mich aus ihnen zu informieren. Glaubst du wirklich, dass du informierter bist, Bruder?

Zeitgenosse: Aber ja, ich höre jeden Tag die Nachrichten?

Nachtwächter: Und nach denen richtest du dich, ist schon klar! Weißt du noch, welches politische Thema letztes Jahr im Sommer die größte mediale Aufmerksamkeit hatte?

Zeitgenosse: Nein, aber das wird doch jetzt auch nicht mehr aktuell sein und ist damit unwichtig.

Nachtwächter: Gut, denn sage ich es dir, Bruder. Es war das Thema “Feinstaub”, und das ist in diesem Jahr genau so aktuell wie im letzten Jahr, da sich an der Situation gar nichts verändert hat. Es ist nur nicht mehr aktuell in den zentral organisierten Massenmedien, sehr wohl aber ists aktuell in den ungezählten Lungen derer, die an Krebs erkranken oder unter Asthma leiden. Das Thema wurde im letzten Jahr benutzt, um die politische Show aufzuführen, die unter den Bedingungen der zentral organisierten Massenmedien zum Ersatz für das politische Ringen um eine menschengerechte Gesellschaft geworden ist. Wer sich seine Informationen nicht selbst — und zwar am Maßstab der ganz persönlichen Wichtigkeit — auswählt, der lehnt sich zu leicht im heiteren Infotainment zurück, verwechselt eine tägliche Show der Content-Industrie mit der leider sehr wirksamen Wirklichkeit und fühlt sich dabei informiert und politisch, während er entpolitisiert wird. Die zentral organisierten Massenmedien sind ein nützlich gemachtes Vehikel zur Entpolitisierung der Massen.

Zeitgenosse: Aber die Presse ist doch nicht zentral organisiert, es gibt so viele voneinander unabhängige Zeitungen.

Nachtwächter: Aber wenn du genau hinschaust und des Öfteren verschiedene Zeitschriften miteinander vergleichst, wirst du feststellen, dass die Themenwahl identisch ist, ja, das oft sogar die Texte der Artikel übereinstimmen. Das liegt daran, dass klassischer Journalismus kaum noch Platz im hastigen Betrieb um quicke news hat, und so werden die Meldungen einiger weniger, großer Agenturen direkt in die Presseerzeugnisse übernommen. Unter diesen Bedingungen ist in einer an sich dezentralen Situation wiederum eine zentral organisierte Struktur entstanden; die scheinbare Vielfalt entpuppt sich beim Hinschauen als Einfalt.

Zeitgenosse: Aber gibt es in den Massenmedien gar nichts Interessantes für dich zu lesen? Gibt es gar keine Information darin, die für dein Leben wichtig und bedeutsam ist, die dich zum Nachdenken und zum Handeln bringt?

Nachtwächter: Doch, genau eine. Der Wetterbericht. ;)

(Quelle)

WTFPL

Claude, 4. April 2014, 20:10 Uhr

            DO WHAT THE FUCK YOU WANT TO PUBLIC LICENSE
                    Version 2, December 2004

 Copyright (C) 2004 Sam Hocevar 

 Everyone is permitted to copy and distribute verbatim
 or modified copies of this license document, and changing
 it is allowed as long as the name is changed.

            DO WHAT THE FUCK YOU WANT TO PUBLIC LICENSE
   TERMS AND CONDITIONS FOR COPYING,
   DISTRIBUTION AND MODIFICATION

  0. You just DO WHAT THE FUCK YOU WANT TO.

Die WTFPL (Do What The Fuck You Want To Public License) ist eine recht selten verwendete Lizenz für freie Software. Wie der Name der Lizenz (auf deutsch: Mach-verdammt-noch-mal-was-du-willst-Lizenz) bereits vermuten lässt, ist ihr Ziel keinerlei Auflagen zu machen, was die Verwendung der ihr unterliegenden Software betrifft.

[mehr...]

Introvert Priming

Claude, 3. April 2014, 11:21 Uhr

Gehirnmetasignalrückkopplungsprogrammierung

Claude, 31. März 2014, 14:22 Uhr

Hier sind ein paar Wörter, einfach so, zusammenhangslos:

  • Auto
  • Benzin
  • Petrol
  • Distanz
  • Reisen
  • Kilometer

Fülle nun die fehlenden Buchstaben in das gesuchte Wort ein:

[mehr...]

Assisting an evil system

Claude, 20. März 2014, 18:32 Uhr