Was Sterbende am meisten bereuen
Eine australische Krankenschwester hat während Jahren Sterbende begleitet. In einem Buch hält sie deren letzte Gedanken fest.

«Hätte ich doch…»: Viele Sterbende realisieren erst wenn es zu spät ist, dass sie ihr Leben anders hätten leben wollen.
Die Australierin Bronnie Ware hat während acht Jahren als Palliativpflegerin in Surrey im Südosten Englands gearbeitet. Hier hat sie Sterbende in den letzten Wochen ihres Lebens begleitet. Während der zahlreichen und ausführlichen Gespräche wurde Bronnie Ware Zeugin, was Menschen im allerletzten Lebensabschnitt bewegt. «Wenn Menschen mit ihrer eigenen Sterblichkeit konfrontiert werden, wachsen sie innerlich», schreibt Ware auf ihrem Blog «Inspiraton and Chai», mit dem sie «Menschen inspirieren will».
Doch als Sterbehelferin hat Ware nicht nur gelernt, das Wachstum «eines Menschen nie zu unterschätzen», sondern sie hat auch die breite Emotionspalette kennen gelernt, die in den letzten Momenten eines Menschen in ihm hochkomme, so Ware. Ärger, Wut, Reue – und meistens ein Rückblick auf das eigene Leben verbunden mit den Gedanken, was man lieber anders gemacht hätte. Diese Erkenntnisse und Erfahrungen mit Sterbenden hat Bronnie Ware nun in ihrem Buch «The Top Five Regrets of the Dying» (Die fünf Dinge, die Sterbende am meisten bereuen) zusammengefasst.
1. «Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mein eigenes Leben zu leben»
«Wenn Menschen realisieren, dass sich ihr Leben dem Ende neigt, ist es einfach zu sehen, wie viele Träume unerfüllt verpufft sind. Die meisten der Sterbenden, die ich begleitet habe, hatten nicht einmal die Hälfte ihrer Träume verwirklicht und mussten mit der Gewissheit sterben, dass sie selber dafür verantwortlich waren: Weil sie gewisse Entscheidungen gefällt oder eben nicht gefällt hatten. Statt auf ihre eigenen Bedürfnisse zu hören, hatten sie das Leben gelebt, das andere von ihnen erwartet hatten.»
2. «Ich wünschte, ich hätte nicht so viel gearbeitet»
«Jeder männliche Patient, den ich in den Tod begleitet habe, hat diesen Satz gesagt. Sie bedauerten, die Kindheit ihres Nachwuchses und die Gesellschaft ihrer Partner verpasst zu haben. Zwar äusserten auch Frauen dieses Bedauern, aber weil die meisten von ihnen einer älteren Generation angehörten, waren nur wenige vollberuflich engagiert gewesen. Aber die Männer bereuten ausnahmslos so viel Zeit ihres Lebens in den Tretmühlen der Arbeitswelt verbracht zu haben.»
3. «Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, meine Gefühle auszudrücken»
«Viele Menschen mit denen ich zu tun hatte, haben ein Leben lang ihre Gefühle ‹der Harmonie willen› unterdrückt. Was dazu führte, dass sie sich mit einem mittelmässigen Dasein zufrieden gaben und sie sich nie zu jenem Menschen entwickeln konnten, der sie wirklich sein wollten. Ich denke, viele Krankheiten sind auf diese Verbitterung und Unzufriedenheit zurückzuführen.»
4. «Ich wünschte, ich wäre mit meinen Freunden in Kontakt geblieben»
«Viele meiner Patienten erkannten erst in ihren letzten Wochen, wie wertvoll ihre Freundschaften waren. Aber sie waren dermassen von ihrem Leben eingespannt gewesen, dass sie ihre Freunde während Jahren vernachlässigt oder ganz aus den Augen verloren hatten. Und jetzt, als sich ihr Leben dem Ende neigte, war es teilweise leider unmöglich diese alten Freunde ausfindig zu machen, um sie noch einmal zu sehen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass jeder Sterbende seine Freunde von früher vermisst.»
5. «Ich wünschte, ich hätte mir erlaubt, glücklicher zu sein»
«So viele Menschen realisieren erst am Ende, dass das Glücklichsein eine persönliche Wahl ist. Statt sich für das Glück zu entscheiden, bleiben viele in alten Mustern und Gewohnheiten gefangen. Die Angst vor Veränderung brachte sie so weit, während Jahren ihrem Umfeld und auch sich selber vorzugaukeln, dass sie zufrieden mit ihrem Leben seien. Obwohl sie sich tief in ihrem Innern danach sehnten, von Herzen zu lachen und wieder echten Spass in ihr Leben zu lassen.»
Das neulibertäre Manifest
Mit diesem Manifest als Ratgeber und Inspiration, können die Neulibertären Strategen und Taktiker die Neulibertäre Strategie und die unter den Umständen angemessenen Taktiken erforschen, entwickeln, verbessern und ausführen. Es braucht viel Arbeit, aber die Projekte haben Konsequenzen, welche keine banale Arbeit anbieten kann: ein Ende der Politik, der Besteuerung, der Wehrpflicht, der wirtschaftlichen Katastrophe, der unfreiwilligen Armut und des Massenmords der Kriegsführung im letzten Krieg – die Gesellschaft gegen unseren Feind, den Staat.*
* oder irgend eine beliebige Machtkonzentration wie auch z.B. Konzerne
An Agorist Primer
Silk Road

Greetings and welcome to Silk Road!
I’d like to take a moment to share with you what Silk Road is and how you can make the most of your time here. Let’s start with the name. The original Silk Road was an old world trade network that connected Asia, Africa and Europe. It played a huge role in connecting the economies and cultures of these continents and promoted peace and prosperity through trade agreements. It is my hope that this modern Silk Road can do the same thing, by providing a framework for trading partners to come together for mutual gain in a safe and secure way.
Echte freie Marktwirtschaft: Agorismus

Agorismus ist revolutionärer Markt-Anarchismus.
In einer marktanarchistischen Gesellschaft würden Regeln und Sicherheit durch deren Mitspieler statt durch politische Institutionen gegeben werden.
Die Ursachen von Krieg
Bedrohungen durch fremde Herrschaft, ideologische und religiöse Unterschiede, der Verlust des internationalen “Gesichts” sind alles Rechtfertigungen für Kriege; sie sind nützlich, um die Massen zu überzeugen, einen Krieg zu führen. Doch in Wirklichkeit gibt es nur einen wahren Grund für Krieg: Plünderung. Und das ist es auch, was Steuern sind. Der Mechanismus der institutionalisierten Plünderung ist der Staat. Deshalb, der wahre Gegner von Kriegen ist ein Gegner des Staats; ein Staatsfeind.
Weil Kriege meistens aus wirtschaftlichen Gründen geführt werden, ist eine echte freie Marktwirtschaft das beste Mittel dagegen, wogegen Protektionismus – Zölle und Einfuhrbeschränkungen – ihren Beitrag für einen Krieg leisten. Wie es ein Denker gesagt hat, “Wenn Güter und Dienstleistungen die Grenzen nicht überschreiten können, werden es Armeen tun.”
Solange der Staat existiert, werden Kriege existieren.
Unfreie Marktwirtschaft

Freie Marktwirtschaft? Pustekuchen!
Ich habe in der letzten Zeit folgendes realisiert. Es gibt keine freie Marktwirtschaft. Man kann nicht einfach so handeln – nein, das wäre ja zu einfach.
Man muss ein Gewerbe anmelden, sich in ein Handelsregister eintragen lassen, und ist Regulationen und Gesetzen unterworfen.
Liebe N-Wörter, ihr habt ‘nen Knall
KOLUMNE VON DENIZ YÜCEL

Es gibt Geschichten, die man einfach erzählen muss, selbst wenn man selber darin vorkommt. Zum Beispiel diese: Samstagnachmittag auf dem taz.lab. Unter dem Titel “Meine Damen und Herren, liebe N-Wörter und Innen” diskutieren die Kolumnistin und Publizistin Mely Kiyak, der Titanic-Chefredakteur Leo Fischer und die Autorin und Aktivistin Sharon Otoo über Diskriminierung, Ästhetik und Sprache. Alle auf dem Podium wissen um den Zusammenhang von Sprache und Herrschaft, niemand bestreitet das Fortleben von Rassismus. Dennoch kommt es kurz vor Schluss zum Eklat.
Kritische Blogger haben es schwer
Nach Hartz IV-Kritik: Inge Hannemann beurlaubt
Heute Morgen war die Hartz IV kritische Jobcenter-Mitarbeiterin Inge Hannemann nach ihrem Urlaub zu einem Gespräch mit der Geschäftsführung eingeladen. Nach diesem Gespräch sollte ganz normal der Dienst bei ihrem Arbeitgeber “teamarbeit Hamburg” beginnen. Doch stattdessen wurde sie mit sofortiger Wirkung seitens der Geschäftsführung vom Dienst “freigestellt”. Ihren Schlüssel musste sie sofort abgegeben und ein Jobcenter darf sie nicht betreten.
Bereits am Morgen hatte Frau Hannemann nach eigenen Angaben versucht, sich mit dem Online-System per Passwort einzuloggen. Das funktionierte schon nicht mehr, weshalb Inge Hannemann und ihre Unterstützer bereits schlimmes befürchteten. Nun ist die Gewissheit da, die Hamburger Behörde entledigt sich offenbar ihrer größten Kritikerin.
Zum Hintergrund: Seit einiger Zeit betreibt Frau Hannemann einen privaten Blog. Dort schreibt sie regelmäßig über Missstände in den Jobcentern und berichtet von ihrem Kampf für die Rechte von Hartz IV Betroffenen. In ihren Beiträgen fordert sie wiederholt die Einhaltung des Grundgesetzes innerhalb der Hartz IV-Gesetze und spricht sich für Mitarbeiter in den Behörden aus, die eine entsprechende Ausbildung bekommen und mit Empathie den Menschen auch in den Ämtern begegnen. In diesem Zusammenhang macht sie sich auch für die Abschaffung aller Sanktionen bei Hartz IV stark und kämpft gegen die alltägliche Willkür in den Jobcentern. Auch gegenüber “gegen-Hartz.de hat Frau Hannemann bereits ein Interview gegeben.
Eben jenes kritisches Denken hatte die Hansestadt Hamburg als Arbeitgeber dazu veranlasst, Frau Hannemann bereits vor einigen Wochen zu einer “Anhörung” zu laden. Dort war unter anderem zu lesen: “Über die Inhalte des Blogs und darüber, ob und wieweit Sie an diesen Inhalten in Zukunft festhalten oder davon abrücken möchte würden wir gern ein persönliches Gespräch mit Ihnen führen.” Damit zog die Behörde eine deutliche Linie. Entweder Frau Hannemann hört auf kritisch zu denken und ihre Gedanken öffentlich zu machen oder sie hat mit scharfen beruflichen Konsequenzen zu rechnen. Damals wurde allerdings die Anhörung noch einmal kurz vor Beginn seitens der Geschäftsführung abgeblasen. Nun aber hat man anscheinend ernst gemacht und Frau Hannemann ausgeschlossen. (sb)
Warum kommt mir diese Geschichte bloss so bekannt vor?
Liebe Inge. Meine Hochachtung und Wertschätzung für Deinen Einsatz! Ich weiss genau wie Du Dich fühlst. Du kämpfst für eine gute Sache und lässt Dir nicht das Maul binden. Es gibt sie noch, die Helden.
Ich bin ganz mit Dir.
Regiert werden
To be governed is to be at every move, at every operation, at every transaction, noted, registered, enrolled, taxed, stamped, measured, numbered, assessed, licensed, authorized, admonished, forbidden, reformed, corrected, punished. It is, under pretext of public utility, and in the name of the general interest, to be placed under contribution, trained, ransomed, exploited, monopolized, extorted, squeezed, mystified, robbed; then, at the slightest resistance, the first word of complaint, to be repressed, fined, despised, harassed, tracked, abused, clubbed, choked, imprisoned, shot, machine-gunned, judged, condemned, deported, sacrificed, sold, betrayed; and, to crown all, mocked, ridiculed, outraged, dishonored. That is government; that is its justice; that is its morality.

Regiert werden ist, bei jedem Schritt, bei jeder Operation, jeder Transaktion; notiert, registriert, angemeldet, besteuert, geprägt, gemessen, nummeriert, beurteilt, lizenziert, autorisiert, gemahnt, verboten, reformiert, korrigiert und bestraft werden. Es ist – unter dem Deckmantel der Gemeinnützigkeit und im Interesse aller – unter Abgabe gestellt, ausgebildet, ausgelöst, ausgebeutet, monopolisiert, erpresst, gequetscht, verwirrt und beraubt werden; und dann, beim kleinsten Widerstand, beim ersten Wort einer Beschwerde, unterdrückt, gebüsst, verachtet, schikaniert, ausgespäht, missbraucht, gekeult, gewürgt, inhaftiert, erschossen, maschinengewehrsalverisiert, verurteilt, verdammt, abgeschoben, geopfert, verkauft und betrogen werden; und, als Krönung, verspottet, verhöhnt, aufgebracht und entehrt werden.
Das ist Regierung. Das ist ihre Justiz. Das ist ihre Moral.
Happy Bicycle Day!
Psychedelics are not illegal because a loving government is concerned that you will hurt yourself by smoking pot or tripping in you bedroom. Psychedelics are illegal because they make you question authority. They open your eyes and lead you to question the wrongs of society in a fundamental way. Psychedelics are anti-brainwashing agents.
On April 16, 1943, Swiss chemist Albert Hofmann accidentally dosed himself with minute traces of Lysergic Acid Diethylamide-25 that had been sitting on his chemical shelf for five years just waiting to be unleashed like a magical genie on the world, granting wishes. As the world’s first laboratory-synthesized inner space journey came on, Hofmann began seeing “images of extraordinary plasticity and vividness… accompanied by an intense, kaleidoscopic-like play of colors.” Three days later, on April 19, Hofmann took the first deliberate LSD trip and, totally, meltingly overcome by the intensity of his experience, was forced to bicycle home and into the history books.
Bicycle Day commemorates that original bicycle trip that changed the world and helped give birth to the psychedelic counterculture movement. The act of coming together is a symbolic gesture for a subculture, not necessarily one involving drugs. Bicycle Day has been celebrated officially around the world since 1986, when the Californian psychedelic community rallied against the dictatorial oppression of the American “War on Drugs”— subverting the propaganda machine of the government by coming together to play, laugh… and ride bikes. What fun!
As part of the global commemoration of psychedelic subculture’s only Holy-day, everyone is invited to celebrate with their own private ride into the Unknown. As group anarchy mutates into organized chaos, you too get to be a part of the organizing committee.
So remember, buckle up, wear a helmet and a smile, think safety first at all times, and…
On your bike, trippers!
Happy Birthday!



