Scratchbook

Das Leben ist immer anders als die Realität.

Bronys: Junge Männer lieben pinke Ponys

Claude, 21. Mai 2015, 13:24 Uhr

Ein Podcast von SRF Digital.

Ein Blick macht klar: Die TV-Serie «My Little Pony» ist für kleine Mädchen. Die Welt ist pink-violett-pastellfarben, Hauptfiguren sind knuddelige Ponys, die mit hoher Stimme sprechen. Seit ein paar Jahren hat die Serie eine grosse Fangemeinschaft gewonnen – und es sind nicht nur kleine Mädchen.

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Den Moment wahrnehmen

Claude, 17. Mai 2015, 22:59 Uhr

Gedanken in einer Nacht während des Seminars für Bewusstseinsreisen. Die Bettdecke ist kuschelig warm. Ob das die letzte Nacht in meinem vertrauten Bett sein wird? Existiert das Konzept “Bett” und “Kissen” in einer anderen Galaxie? Es kann nämlich gut sein, dass man auf einer Bewusstseinsreise das Leben einer anderen Person durchlebt. In Echtzeit. Oder ein vergangenes Leben. Oder vielleicht sogar ein zukünftiges? Oder man reist zu fremden Sternsystemen und trifft auf andere intergalaktische Kulturen. Dabei wird das Leben hier “pausiert”, und man nimmt alles mit; die Emotionen, hören, sehen, Zeitempfinden. Man lässt alles hinter sich und wird $dort geboren. Nach dem Tod wacht man wieder hier auf.

Wenn dem so ist – dann ist all das, was man hier auf der Erde in dieser Zeit so tun kann von grossem Wert. Denn – es könnte bereits morgen nicht mehr möglich sein. Zum Beispiel? Grosse Boxen aufstellen, dem satten Klang der Musik lauschen und sich vom Bass massieren lassen. Grosse Boxen und elektronische Musik gibt es im Mittelalter nämlich nicht. Und LSD ist erst zur Zeit der Atombombe entdeckt worden. Mit Freunden um ein Lagerfeuer sitzen. Im Zelt liegen und Nachts dem Grillenzirpen lauschen, oder den Regentropfen, die auf die Zeltwand tröpfeln. Gibt es Zelte auf anderen Sternensystemen? Oder in der Zukunft? Vielleicht werden Lagerfeuer in tausend Jahren verboten sein, oder es gibt kein Holz mehr? Allgemein Freunde. Sie verändern sich. Interessen wandeln sich. Oder es geschehen Dinge, wo man plötzlich jemanden zum letzten mal in dieser Erscheinungsform gesehen hat.

Als Kind habe ich andere Dinge getan, als ich jetzt tue. Später werde ich andere Dinge tun, als ich jetzt tue. Als Mensch habe ich Hände, um zu tasten, zu erschaffen; Augen, um zu sehen; Ohren, um zu hören. Und spezielle Gaben für dieses jetzige Leben. Als Wesen aus einer anderen Galaxie habe ich diese Möglichkeiten vielleicht nicht. Ein Blinder sieht nichts. Ein Rollstuhlfahrer ist gebunden. Gefängnisinsassen tanzen nicht blutt bei einem Gewitter im Schlamm.

Viele Dinge sind noch analog, vieles noch unerforscht. Telepathie, Teleportation? Nein. Das Gefühl, auf dieser Kugel zu reisen, andere Orte besuchen – mit einem Vehikel. Und der Vorgang dauert eine Weile. Wo ist der Sinn der Reise, wenn wir die ganze Welt mit Portalen erschlossen hätten? Einmalig auf der Erde und zu dieser Zeit. Beschränkungen haben durchaus ihren Reiz.

Alle nehmen die Dinge so gegeben hin, wie sie sind. Dabei sind sie eigentlich einmalig. Wie war das Leben gestern? Wie ist es heute? Wie wird es morgen sein?

Früher hat man anderen Menschen von Ereignissen erzählt. Heute schiesse ich ein Bild von einer Szenerie und speichere sie in einem Gerät namens Fotoapparat. Ich muss mich um Dinge wie Belichtungszeit, Fokus und ISO-Werte kümmern. Übermorgen begleiten Nanobots eine Szene, zeichnen alle Ereignisse in Ultra-Zettayotta-HD-999k auf und bilden dann ein 3D-Modell nach, das man in einem Holodeck aus allen möglichen Winkeln nochmals begehen kann. Ich stelle mir grad vor, wie aus einer Woche Boom-Festival eine immer-wieder-begehbare und immer-wieder-was-neues-entdecken Holodeck-Simulation wird.

Wie war das Leben gestern? Wie ist es heute? Wie wird es morgen sein? Erzählen wir später anderen Zivilisationen und Sternenkolonien davon!

Legality

Claude, 13. Mai 2015, 11:27 Uhr

Apartheid was “legal”
Slavery was “legal”
Colonialism was “legal”

Legality is a construct of the powerful

Not of justice

Ziele setzen, Ziele erreichen

Claude, 10. Mai 2015, 20:34 Uhr

Chrigel Maurer hält einen Vortrag an der Freewings-Party. Als gestandener Pilot mit 17 Jahren Gleitschirm-Flugerfahrung hat er schon unzählige Wettkämpfe gewonnen, die abenteuerlichsten Dinge erlebt. Doch auch er hat mal klein angefangen, und gibt nun sein Wissen und seine Erkenntnisse an uns weiter. Und ratet mal: Die Gesetze, die er in Erfahrung gebracht hat, sind die gleichen, wie man sie auch überall sonst im Leben antrifft.

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Tim Berners-Lee: Offenes Internet für alle

Claude, 8. Mai 2015, 15:50 Uhr

Ohne Tim Berners-Lee gäbe es das Internet, so wie wir es kennen, heute nicht. Er ist der Vater des World Wide Web. Am 29. April erhielt der Forscher den renommierten Gottlieb-Duttweiler-Preis als Anerkennung für sein Lebenswerk.

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Schlüssel zu anderen Dimensionen

Claude, 28. April 2015, 21:41 Uhr

Wie ein Münchener Bewusstseinsforscher über eine neue Raumklangtechnik abenteuerlustige Menschen auf andere Bewusstseinsebenen führt [mehr...]

Glücksspiele

Claude, 23. April 2015, 09:36 Uhr

Ich habe Lotto gespielt. Einfach nur, damit ich das auch einmal in meinem Leben gemacht habe. Sollte ein Lottogewinn in meinem Leben als Erfahrung vorgesehen sein, so gab ich ihr nun den Raum, sich zu manifestieren.

Doch das war nicht vorgesehen. :)

Stattdessen kommen mir ein paar interessante Gedanken. Warum heissen diese Spiele “Glücksspiele”? Eigentlich müssten sie “Pechspiele” oder “Verliererspiele” heissen. Millionen von Menschen spielen mit, und alle verlieren. Bis auf eine Ausnahme. Ist das Neusprech wirklich so mächtig, dass es so viele Menschen in den Bann zieht, sie wären alle Gewinner? Wäre dem so, und wären Verlierer die sehr seltene Ausnahme, dann wäre “Glücksspiel” die richtige Bezeichnung. Dabei ist es doch genau umgekehrt!

Jedenfalls hat sich jetzt die Wahrscheinlichkeit erhöht, das der Blitz in mich einschlägt. Ich habe sogar nur zwei Felder ausgefüllt auf dem Lottoschein statt der 14 möglichen. Somit sinkt die Wahrscheinlichkeit auf einen Lottogewinn. Im Umkehrschluss bedeutet das: Die Wahrscheinlichkeit des Blitzeinschlags ist nun noch höher! :D

Warum wir fliegen

Claude, 11. April 2015, 18:15 Uhr

Das Leuchtturmprojekt aus der Kreatyveswerkstatt. Viel Spass!

Chemtrails

Claude, 10. April 2015, 22:16 Uhr

Die Tage, an denen der Himmel stahlblau von Morgen früh bis spät am Abend schimmert, sind sehr selten geworden. Ich erinnere mich noch an satte Frühlingstage aus meiner Kindheit: Klare Sonne, ein sattes Blau am Himmel, dekoriert mit Schäfchenwolken, die sich aufgrund der Thermik gebildet hatten.

Doch heute?

Der Tag startet. Der Morgen begrüsst uns mit einem satten, blauen Himmel.

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Um alles zu  verändern, fang irgendwo an.

Claude, 1. April 2015, 09:41 Uhr

Durch die Feststellung dessen, was all die verschiedenen Institutionen und Mechanismen der Herrschaft gemeinsam haben, können wir erkennen, dass unsere individuellen Kämpfe auch Teil von etwas größerem sind, von etwas das uns verbinden könnte. Wenn wir uns auf Grundlage dieser Verbindung zusammen finden, verändert sich alles: Nicht nur unsere Kämpfe, auch unsere Handlungsfähigkeiten, unsere Begeisterungsfähigkeit – der Glaube daran, dass unsere Leben bedeutend sind. Alles was es braucht, um uns zu finden, ist anzufangen, entsprechend einer anderen Logik zu handeln.

Das Geheimnis ist, anzufangen.

Alles Verändern. Ein anarchistischer Aufruf von crimethinc.com/tce